Die Tamino - Komponistenkette

  • Dann beteilige ich mich auch mal wieder:


    Gerne wieder öfters! :hello:



    Dann erlaube ich mir noch einmal Fortsetzung zu machen:


    Michael Abels | *1962 | lt. Wiki US-amerikanischer Komponist, Arrangeur und Musikpädagoge.





    Auf der gezeigten CD ist eine Komposition zu finden:

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Wie man unschwer erkennen kann, habe ich das "L" von "Michael" ausgewählt, um hier Matthew Locke (1622-1677) nominieren zu können. Locke wurde als Chorknabe an der Kathedrale St. Peter in Exeter bei Edward Gibbons (Bruder von Orlando Gibbons) ausgebildet, studierte dann bei dem Organisten William Wake, kam 1648 nach Den Haag (wohin die Stuarts wegen des Bürgerkriegs zeitweise ihren Exilhof verlagert hatten), kehrte um 1651 nach England zurück und begann mit der Zusammenstellung seines Partiturbuches, in dem er seine Kammermusik sammelte. Er ließ sich in Hereford nieder, war ab Mitte der 1650er Jahre wieder in London, wo er sich vermehrt den Musikdramen (der einzigen Form des Theaters, die unter Cromwell erlaubt waren) widmete. Nach der Restauration war er ab 1661 unter Karl II., Composer in the Private Music und Composer for the Violins und ab 1662 Organist an der katholischen Kapelle, bis 1671 wirkte im St James’s Palace und später in Somerset House.
    Locke starb 1677 und sein Schüler Henry Purcell übernahm das Amt des Organisten der Westminster Abbey (nach Wikipedia).
    :hello:

  • Hallo!


    Edward MacDowell war ein amerikanischer Komponist.



    Geboren wurde er 1860 in New York, wo er auch 1908 verstarb.


    Er zeichnete sich vor allem durch Klavierwerke (u.a. 2 Klavierkonzerte) aus. Auf dieser CD findet sich eines seiner Lieder - The Sea:



    Gruß WoKa

    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo

  • Hier ist es das "d" von "Edward", das mich auf den Komponisten und Musiktheoretiker Christoph Demantius gebracht hat. Er wurde am 15.12.1567 im böhmischen Reichenberg (heute Liberec) geboren, und starb am 20.4.1643 im sächsischen Freiberg. Zur Musik kam Demantius wohl in der Lateinschule seiner Geburtsstadt; ab 1592 könnte er in Bautzen am Pädagogium Sankt Lorenz gewirkt zu haben, 1593 wurde er jedenfalls in Wittenberg immatrikuliert, und für 1594/95 ist sein Aufenthalt in Leipzig belegt. Von 1597 bis 1604 war er Kantor in Zittau, wechselte im gleichen Jahr an Dom und Domschule in Freiberg, wo er 1611 das Bürgerrecht erhielt.
    Hatte Demantius einen problematischen Charakter? Die Schulbehörde jedenfalls nennt ihn ein „importunus homo et turbulentum ingenium“ - trotzdem wird er nach seinem Tod durch ein „Monumentum metricum“ und eine vom Rektor der Domschule verfasste lateinische Grabinschrift geehrt.
    "Sein Schaffen fällt in die Zeit des Übergangs der musikalischen Führung von den späten Niederländern auf die Italiener. D. bleibt zwar den alten polyphonen Formen zeitlebens treu, doch macht sich innerhalb dieser eine individualisierende, auf gesteigert expressive Textausdeutung zielende Tendenz bemerkbar, welche besonders seine Evangelien-Motetten und sein großes Spätwerk, die Johannespassion (1631, spätestes Beispiel der sogenannten „Figuralpassion“) in die Nähe von Schütz' Motetten rückt.
    An Zahl und Bedeutung dem geistlichen Schaffen etwa gleichwertig ist D. weltliches Werk. Vorbilder für seine Liedkompositionen sind Orlando di Lasso, Leonhard Lechner, Jacob Regnart und Gregor Lange.
    Auch als Musiktheoretiker hat D. mit seiner „Forma musices“ (Bautzen 1592) und der „Isagoge artis musicae“, einem seinerzeit einzigartigen deutsch-lateinischen Musikwörterbuch (10 Auflagen 1602-71, unter anderem Nürnberg und Freiberg) Bedeutendes geleistet." (Auszug aus Deutsche Biographie)
    :hello:

  • Die Werke dieses Komponisten waren kürzlich im Sonderangebot:


    Hans Huber | *1852 †1921 | Schweizer Komponist, Pianist und Musikpädagoge.




    Auf diese CD's darf ich aufmerksam machen:


    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Ad ich mich gerade etwas intensiver mit Balletten beschäftige, hänge ich hier an das "R" von "Huber" den Komponisten Paul Reade an, von dem ich mir heute wieder einmal das Ballett "Hobsons Choice" ansehen werde. Eine Inhaltsangabe dazu befindet sich in unserem Ballettführer. Hier ein kurzer Ausschnitt

    Alle Kunst ist der Freude gewidmet, und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als die Menschen zu beglücken. Die rechte Kunst ist nur diese, welche den höchsten Genuß verschafft.
    (Schiller: Die Braut von Messina, Kapitel 2)

  • Das "l" aus "Paul" bringt mich zu einem Komponisten, der, wie so viele, zu Lebzeiten hohes Ansehen genoss, dann aber schnell vergessen wurde: Franz Lachner (1803-1890). Geboren am 2. April 1803 in Rain, gestorben am 20. Januar 1890 in München, entstammte er einer musikalischen Familie: Sein Vater Anton war Organist, bei ihm erhielt er auch seinen ersten Unterricht; seine Brüder Ignaz und Vinzenz wie auch der Stiefbruder Theodor waren Komponisten. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Neuburg an der Donau und dem Tode seines Vaters 1822 wandte er sich nach München, wo er Mitglied im Akademischen Gesangverein, einer musischen Studentenverbindung, wurde und gleichzeitig seine Studien fortsetzte. 1823 wurde er zum Organisten an der Lutherischen Stadtkirche in Wien berufen und studierte bei Simon Sechter und Maximilian Stadler. Er fand Aufnahme in den Künstlerkreis um Franz Schubert und Moritz von Schwind und stand sogar mit Beethoven in Kontakt. 1826 wurde er Vizekapellmeister und 1828 Erster Kapellmeister am Kärntnertortheater, von 1834 bis 1836 amtierte er als Hofkapellmeister in Mannheim, ging 1836 als Hofoperndirigent nach München, wo er Dirigent der Hofoper, der Konzerte der Musikalischen Akademie und der Königlichen Vokalkapelle war. Die Berufung zum Hofkapellmeister erfolgte als Anerkennung seiner "Sinfonia passionata", die in Wien 1835 den großen Preis gewann. 1852 wurde er Generalmusikdirektor, ging 1868 in den Ruhestand als König Ludwig II. Richard Wagner nach München rief. Zu seinen Schülern gehörten Joseph Rheinberger und Franz Wüllner. (nach Wikipedia)
    :hello:

  • Übernehme den letzten Buchstaben und nenne


    Hilding Rosenberg | *1892 †1985 | schwedischer Dirigent und Komponist.




    Anonym - Otavan Iso Musiikkitietosanakirja 5, p. 70. (Otava, Helsinki 1979.)


    Es gibt einige Einspielungen seiner Werke:

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Eine schwierige Wahl - zwischen g und g - brachte mich schließlich auf einen hier noch nicht erwähnten Renaissance-Komponisten: Jacobus Gallus (eigentlich Jacob Handl, geboren am 31. Juli 1550 in Ribnica [Reifnitz, Unterkrain] und gestorben am 18. Juli 1591 in Prag). Über sein Leben ist wenig bekannt geworden. Möglich, dass er um 1564/1566 nach Österreich kam, wo er im Stift Melk als Chorknabe tätig war. Er hat Spuren in Böhmen, Mähren und Schlesien hinterlassen und wurde 1580 als Kapellmeister beim Bischof von Olmütz. Ab 1586 war er Kantor von St. Johann am Ufer in Prag, wo er 1591 im Alter von 40 Jahren verstarb. Er hinterließt sowohl geistliche wie auch weltliche Werke, wobei der Schwerpunkt auf der Kirchenmusik lag: Motetten, Messen, Passionen, Madrigale. Gallus verband niederländische und venezianische Einflüsse in seinen Kompositionen, die stark von der Cori-Spezzati-Technik geprägt sind. Sein umfangreiches Hauptwerk, das „Opus musicum“, eine Sammlung der Motetten für das gesamte Kirchenjahr, umfasst 374 Kompositionen (nach Wikipedia).
    :hello:

  • Wladyslaw Szpilman. The Original Recordings of the Pianist.Dieser Komponist, bekannter allerdings als Pianist, der das Grauen im Warschauer Ghetto überlebt hat, sei

    hier gelistet: Geboren am 5. Dezember 1911 im polnischen Sosnowiec, gestorben am 6. Juli 200 in Warschau, wurde bekannt durch seine biografische Schilderung: "Der Pianist, mein wunderbares Überleben".

    Szpilman studierte Anfang der 1930er Jahre an der Berliner Akademie der Künste Klavier bei Leonid Kreutzer und Artur Schnabel, Komposition studierte er bei Franz Schreker. Infolge der Machtübernahme der Nazis ging er zurück nach Warschau und setzte sein Studium an der Chopin-Musikhochschule beim bekannten Chopin-Spezialisten Aleksander Michałowski fort. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum Komponisten und Pianisten spielte er zusammen mit dem Geiger Bronisław Gimpel. Aus dieser Zusammenarbeit ging in den 1960er Jahren das Warschauer Klavierquintett hervor, das bis in die 1980er Jahre Bestand haben sollte. Am 1. April 1935 wurde Szpilman beim Polnischen Rundfunk als Pianist fest engagiert. Am 23. September 1939 spielte Szpilman im Warschauer Rundfunk ein Chopin-Recital, das zur letzten Live-Ausstrahlung wurde, weil einige Stunden später eine Bombe das Elektrizitätswerk zerstörte und der Strom ausfiel. Szpilman war ab 1950 mit der Ärztin Halina Szpilman, geborene Grzecznarowski, verheiratet (nach Wikipedia, weiteres auch dort nachzulesen).

    :hello:


    Die jpc- und Amazon-Button sind wohl noch nicht implementiert, deshalb sieht dieser Beitrag etwas "undiszipliniert" aus...

  • Dieser Komponist fehlte bis eben – zumindest in der Aufzählung: ;)


    William Walton | *1902 †1983 | englischer Komponist und Dirigent


    Bild.png


    An Einspielungen auf CD herrscht kein Mangel …



    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Hallo!


    Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville lebte von 1711 - 1772.


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    Geboren wurde er in Narbonne, er starb in der Nähe von Paris.


    Aufmerksam wurde ich durch ein 3-minütiges Stück, das Veronique Gens auf dieser CD singt:



    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo