Allen Taminofreunden zur Freude und Erheiterung


  • Das Stadttheater Klagenfurt wurde von einem Rechnungsprüfer auf Kosteneinsparungen überprüft.
    Der Prüfer ging zu Direktor Herbert Wochintz mit einer Kritik:
    „Herr Direktor, Sie haben hier eine Sängerin engagiert, die noch keine Vorstellung gesungen hat. Das kommt Ihnen doch sehr
    teuer!“

    „Sie haben ja Recht, aber wenn ich schon den Fehler gemacht habe, diese Dame zu engagieren, dann werde ich nicht auch den
    Fehler machen, sie singen zu lassen.“





  • Ändere die Situation oder Deine Einstellung.
    Übernimm die Verantwortung für Dein Leben und Deine Handlungen.
    Der Unterschied zwischen einem Erfolgreichen und einem Erfolglosen besteht meist in der Geisteshaltung.
    Deshalb prüfe Deine Denkgewohnheiten, ordne sie, scheuche die Sorgenvögel aus Deinem Kopf,
    dadurch wird Platz für positive Gedanken.

    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!


  • Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.


    Liebe besteht nicht darin, dass man einander ansieht, sondern dass man in die gleiche Richtung sieht.


    Liebe ist der Entschluss, das Ganze des Menschen zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen.


    Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen.



    Liebe heißt aber auch teilen. Genau dies hat unser Taminofreund WOKA getan. :jubel: :jubel: :jubel: Er überließ mir seine Aphorismen-Sammlung mit 821 ausgewählten Lebensweisheiten. Da davon selbstverständlich viele in unser Forum einfließen werden danke ich auch im Namen aller Taminos und Mitleser. Durch diese liebeswürdige Großzügigkeit bin ich jetzt aufgerüstet und unser Zitatenkönig Erich Ruthner aus Wien muss sich warm anziehen, weil ich ja jetzt über eine fast unerschöpfliche Quelle von Aphorismen verfüge und diese auch zur Erheiterung und Freude aller Taminos im Forum wirken lassen werde. Lieber Erich, liebe Freunde das Zitatenduell ist eröffnet - "Auf in den Kampf..."


    Herzlichst
    Operus

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  • Wahrscheinlich ausgelöst durch meinen Beitrag 183 und ähnliche, die sich mit Erfolgsstrategien und dem positven Denken beschäftigen, bin ich von einem Tamino-Freund angerufen worden, der Zweifel an diesen Gedanken und Verhaltensempfehlungen äusserte. Da es sein könnte, dass ähnliche Fragen auch bei anderen Lesern bestehen, möchte ich antworten:


    In der modernen Psychologie des positiven Denkens und der Glücksforschung ist der naive Optimist, der allein an die seligmachende Kraft des Positiven glaubt, so unter dem Motto
    "Der Glaube versetzt Berge" und "die richtige Einstellung wird alles überwinden und richten", längst out. Auch die Zeit der Motivitationsgurus, die ihren oft mehreren hundert Zuhörern an einem Tag Stärke ins Kreuz bügeln wollten und versprachen, das Leben ihrer Anhänger nachhaltig ändern zu können, ist aus und vorbei. Die bekanntesten deutschsprachigen Gurus arbeiten heute als Heilpraktiker oder saßen im Gefängnis.
    Der Stand der heutigen Forschung fordert den realistischen Chancenseher, also einen der seine Ziele erforscht, durch diese Analyse Möglichkeiten erkennt, Hindernisse und Schwierigkeiten wahrnimmt, Pläne und Konzeptionen festlegt, anpackt, konsequent arbeitet, auf dem Weg zur Zielerfüllung losmarschiert und sich durch Hürden nicht entmutigen lässt. Nur und das ist sehr wichtig: Mit einer positiven Einstellung wird die Schaufel mit der man den Berg versetzen will leichter, die Arbeit geht schneller von der Hand, ja sie macht Spaß. Erfolge werden gesehen und anerkannt. Jeder messbare Fortschritt wird als Verstärkung der intrinsischen Motivation genutzt. Der realistische Chancenseher kann mit und durch seinen Glauben und Willen auch lange Wege gehen und durchalten. Mit dieser Einstellung und nicht mit naivem Kleinkinderglauben können also große Ziel realisiert und große, ungeahnte Erfolge erreicht werden.


    Herzlichst
    Operus

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  • Eine gute Frau ist wie ein gutes Buch – unterhaltsam, anregend und instruktiv;
    manchmal ein bisschen zu wortreich, aber mit entsprechendem Einband und in hübscher Aussattung dennoch unwiderstehlich.

    Ich wollte, ich könnte mir eine ganze Bibliothek leisten.




  • Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele und niemand kommt, um sich daran zu wärmen.
    (Vincent van Gogh)



    Mancher Mensch ist wie verwandelt, sobald man menschlich ihn behandelt
    (Wilhelm Busch)



    Menschliche Reife beginnt dort,wo die Sorge um andere größer wird als um die eigene Person
    (Anonymus)



    Herzlichst
    Operus

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  • Die Kühe haben einen Pfad getreten, quer über die Wiese zum Zaun, dann
    zu einem Kirschbaum, um den Baum herum, über den Bach, und schließlich in
    vielen Windungen, zum äußersten Ende des oberen Weideplatzes. Diesen Weg benutzen sie, hinauf und hinunter,
    eine hinter der anderen, und treten ihn jedesmal ein wenig tiefer ein.



    Ich bin diesen Weg oft gegangen und habe mir dabei überlegt, weshalb
    eine Kuh gerade diese Strecke gewählt haben mochte. Hätte ich den Verlauf dieses Pfades festlegen
    sollen, ich hätte doch vermutlich meinen Blick auf das Ziel gerichtet und wäre
    gerade darauf zugegangen. Wenn ich aber
    auf mein eigenes Leben zurückblicke, wie es begann und wie es weiterging, bis
    ich dahin kam, wo ich heute stehe, dann ist dieser Kuhpfad im Vergleich zu
    meinem Leben schnurgerade.



    Mir scheint, die Sache läuft auf die Frage hinaus, was wichtiger ist, das
    Ziel oder der Weg. Und ich weiß: sooft ich einem Menschen begegnet bin, der
    stets ohne Umschweife auf sein Ziel losging, habe ich einen engstirnigen
    Menschen mit kleinem Horizont gefunden.




  • Natur und Kunst, sie scheinen sich zu fliehen,
    Und haben sich, eh' man es denkt gefunden;
    Der Wiederwille ist auch mir verschwunden,
    Und beide scheinen gleich mich anzuziehen.


    Es gilt wohl nur ein redliches Bemühen!
    Und wenn wir erst in abgemeßnen Stunden
    Mit Fleiß uns an die Kunst gebunden,
    Mag frei Natur im Herzen wieder glühen.


    So ist's mit aller Bildung auch beschaffen:
    Vergebens werden ungebundne Geister
    Nach der Vollendung reiner Höhe streben.


    Wer Großes will muss sich zusammenraffen;
    In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister,
    und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.


    ( Friedrich Schiller)


    Herzlichst
    Operus

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  • General Robert E. Lee, Oberbefehlshaber der
    Konföderierten im amerikanischen Bürgerkrieg, sprach einmal sehr anerkennend
    von einem Offizier, der sich sehr abfällig über ihn geäußert hatte. Ein Zuhörer fragte verwundert: „Aber, Herr
    General, Sie wissen anscheinend noch nicht, was dieser Mann über Sie gesagt hat?“


    „Doch, ich weiß“, antwortete Lee. „Aber ich bin nach meiner Meinung über ihn
    gefragt worden, nicht nach seiner Meinung über mich.“




  • „Es gibt in allen Sprachen ein geheimnisvolles Wort“, philosophiert der
    Pianist Artur Rubinstein, „einen Begriff, den mir noch niemand erklären
    konnte: die Seele. Was ist die Seele? Ich habe Einstein gefragt, aber er konnte es
    mir nicht sagen; ich habe mich an Madame Curie gewandt und an viele andere
    Leute, darunter auch Geistliche, deren Antworten sich zwar wunderschön
    anhörten, aber die Sache nicht trafen.
    Meiner Meinung nach ist die Seele eine Art Lebensmotor und vielleicht
    überhaupt der letzte Sinn der Schöpfung.“



  • Ich habe eine Postkarte erhalten mit einem Text, der in manchen Lebenslagen hilfreich ist:


    Hinfallen - Krone richten - weiter gehen


    .

    Alleen / Alleen und Blumen // Blumen / Blumen und Frauen // Alleen / Alleen und Frauen // Alleen und Blumen und Frauen und / ein Bewunderer


    Aus Solidarität mit Eugen Gomringer habe ich die Übersetzung eines seiner Poeme gesetzt, weil dieses Gedicht, das sich an einer Hausfassade in spanischer Sprache befindet, überpinselt werden muss. Grund: Sexismus-Vorwurf
    .


  • Alle Bäume sind im Grünen,
    alle Gärten voller Blüt',
    dass mein Herz sich muss erkühnen,
    was es blühen sieht in ihnen,
    auszuträumen in sein Lied.
    Und ich reise ohne Sorgen
    durch das blühende Revier,
    schon auf Erden wohl geborgen
    wandl' ich, süßes Licht, in dir.
    Meine Heimat ist der Morgen,
    Und die Nacht ist hinter mir.


    (Dr. Rosemarie Klotz-Burr)

    mit ausdrücklicher Genehmigung der Autorin


    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Heute noch zwei Zugaben:

    Natürlich zu sein ist die allerschwerste Pose, die man ennehmen kann.
    Oscar Wilde


    Oft werden äußere Umstände des Aufstiegs erst sichtbar, wenn der Abstieg in Wahrheit begonnen hat.
    Thomas Mann



  • In dem Moment , in dem Du von etwas wirklich überzeugt bist,
    von diesem Augenblick an beginnt Dein Traum sich zu realisieren.
    Glaube deshalb fest an Deine Fähigkeiten, handle, überwinde Hindernisse und halte durch!
    Nutze Deine erreichten Erfolge als Verstärkung und Du gewinnst weiter an Stärke und Kraft.



    Merke dazu: "Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man eine Kathedrale bauen"



    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!


  • „Ihre Genesung haben Sie dem Herrgott und
    Ihrer robusten Natur zu verdanken“, lobte der Arzt.

    „Dann hoffe ich“, sagte der Patient, „dass Sie
    das bei der Rechnung berücksichtigen.“



  • Ich bin gerne bereit, lieber Hans, da du im Ringelnatzthread darum gebeten hast, hier auch mal ein Ringelnatzgedicht einzustellen. Generell wurde meine Bereitschaft, hier regelmäßig mitzuarbeiten, weniger durch erhöhten Arbeitsaufwand gebremst, als durch die Tatsache,dass ich beim Beenden des Vorgängerthreads über 150 Beiträge gestrichen bekam, in die ich viel Zeit investiert hatte, zumal es sich ja hauptsächlich um kurze Berichte von Chorproben oder Konzerten handelte, in denen ich vornehmlich lateinische Liedtexte aus dem Bereich der Gregorianik hier einstellte und auch noch die Übersetzungstexte dazu. Vor allen Dingen hatte ich dies Texte hier eingestellt und die jeweiligen Umstände geschildert, weil, die ganze Gregorianik für mich wirklich ein Quell der Freude ist.
    Ich werde wohl wieder mehr Zeit erübrigen können ab September, wenn das ersten Jahr meiner offiziellen Übernahme der Erinnerungstätigkeit beendet ist und meine Dateien vollständig sind.
    Im Moment stehe ich bei 5190 Erinnerungen (bis 31. 7.), darunter allein 1469 Komponisten, 760 Dirigenten, 657 Pianisten, 571 Sängeinnen und 653 Sänger. Natürlich sind am Ende des Jahres all diejenigen doppelt vertreten, die zu diesem Zeitpunkt schon tot waren, da ich dann an ihr Geburtstdatum und an ihr Sterbedatum erinnert habe.


    Da ich in meinen letzten Sätzen mehrfach das Wort Erinnerungen gebracht habe, will ich heute ein Gedicht von Ringelnatz einstellen, das auch die Erinnerungen zum Thema hat:


    Joachim Ringelnatz


    ERINNERUNG AN EIN ERLEBNIS AM RHEIN



    Ja, ja! – Ich weiß. – Du weißt. –
    Vor neunundzwanzig Jahren –
    Wie zärtlich grün wir waren! –
    Damals. – Wie dankbar dreist! –


    Und brauchte gar nicht mal am Rhein –


    Es konnte irgend anderswo,
    Vor schwarzen Mauern und auf Stroh
    Gewesen sein. –
    Weil wir doch wir, und weil wir so –


    So waren. –


    Vor neunundzwanzig Jahren.


    Weil man nicht suchte, was man fand. –
    Nun klingt das rührsam hell
    Wie „Ade, du, mein lieb Heimatland“


    Aus einem Karussell.


    Liebe Grüße


    Willi ^^

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Im Moment stehe ich bei 5190 Erinnerungen (bis 31. 7.), darunter allein 1469 Komponisten, 760 Dirigenten, 657 Pianisten, 571 Sängeinnen und 653 Sänger. Natürlich sind am Ende des Jahres all diejenigen doppelt vertreten, die zu diesem Zeitpunkt schon tot waren, da ich dann an ihr Geburtstdatum und an ihr Sterbedatum erinnert habe.


    Da ich in meinen letzten Sätzen mehrfach das Wort Erinnerungen gebracht habe, will ich heute ein Gedicht von Ringelnatz einstellen, das auch die Erinnerungen zum Thema hat:


    Lieber Willi,


    Die Zahlen sprechen für sich und Dich. Deine Leistungen sind außerordentlich und für das Forum unverzichtbar. Danke wenn Du dann noch Zeit hast, hier ab und zu ein Gedicht einzustellen. Ich hoffe, dass es doch noch erreicht werden kann, dass wenigstens die Beiträge im neuen Thread "Allen Taminofreunden zu Freude und Erheiterung" wieder mitgezählt und dem User zugerechnet werden.


    Noch' n Gedicht aber aus eine anderen Ecke:


    Die Winde wächst und blüht,
    hat niemand ihrer acht,
    sie fragt nicht, wer sie sieht,
    sie steht am Zaun und blüht.
    Gott hat sie so gemacht.
    Sie hat nicht Düfte, ist nicht bunt
    dass sie Bewund'rung fände,
    sie blüht allein am Zaune und
    macht doch auf ihre Weise kund,
    dass Gottes Güte ohne Ende.


    (Rosemarie Klotz-Burr)


    Herzlichst
    Operus,


    der uns allen wünscht, dass wir im Sinne dieses Gedichts um unserer selbst Willen geliebt werden und Gottes Güte ohne Ende empfangen dürfen.






    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!