Der Wein in der Musik

  • Liebe Forianer


    Über viele Dinge wurde hier schon geschrieben, die in der Klassischen Musik besungen wurden. - Ein (mir) besonders Wichtiges Thema wurde hier aber ausgelassen: Der Wein


    Vorzugsweise in Opern, liegt ja in der Natur der Sache, kenne ich aber auch andere Stellen in der Musik.


    Die schönste Lobpreisung des Weines (und die realitätsnächste) hat wohl Joseph Haydn in seinen "Jahreszeiten" vollbracht, man hört die Trunkenbolde wirklich begeistert "aus vollem Halse schrein" - Haydn hat diese Stelle "die besoffene Fuge genannt. Besonders die Aufnahme unter Karl Böhm ist hier beeindruckend - der Mann weiß, wovon er spricht ...äh dirigiert :baeh01:
    Ich hör hier nicht nur die weinseligen - nein ich seh sie beinahe....


    Der Thread sollte allerdings über bloße Aufzählungen hinausgehen, einige kommentierende Zeilen wären schon erwünscht :D


    In diesem Sinne


    ein Prost aus Wien


    Alfred

  • Hi,


    Wein in der Musik, da gibt es einige prominente Beispiele. Als erstes greife ich Mozarts Entführung aus dem Serail heraus.


    Um die Entführung vorzubereiten, muss Pedrillo dafür sorgen, dass der Oberwächter Osmin ruhiggestellt wird. Er versucht es damit, ihn mit einer großen Flasche Wein unter den Tisch zu trinken. Das stösst anfangs beim eingefleischten Muslim auf verständliche Schwierigkeiten, aber Osmin ist nicht nur gläubig sondern auch neugierig, und letztlich gelingt der Plan.


    Was wir davon haben? Eine von Mozart hinreißend komisch gestaltete Szene für zwei Sänger-Komiker!

  • Meine Lieblingszene, wo Alkohol, sprich Wein, eine Rolle spielt, ist jene
    des "Drunken Poet" aus Purcells "The Fairy Queen", einer Shakespeare-Adaption. Der arme Poet bekommt kaum noch die Zähne auseinander und stottert bereits bedenklich " Ffffffffill up the bowl" und hat es zu erdulden, von den Feen gepiesackt und verspottet zu werden. Das ganze ist ein Kabinettstück musikalischen Humors und wurde in der Zeit seiner Entstehung (um 1690) von keinem seiner komponirenden Zeitgenossen erreicht !

    Das geht über das Sagbare hinaus. Das läßt sich nicht deuten und bedarf keiner Deutung. Es kann nur gehört werden. Es ist Musik. (H.H.Jahnn)

  • Salut,


    da kommt das wahre Gesicht des Alfred Schmidt zum Vorschein... :D


    Du erinnerst Dich vermutlich an unseren gemeinsamen peinlichen Auftritt bei Signore osservatore... :wacky:


    Wie hieß nochmal der Wein, der im Don Giovanni getrunken wird??? :O


    Man stelle sich zwei "Mozartspezialisten" vor, die mit dummem Gesicht minutenlang entgeistert auf das Etikett einer Rotweinflsche starren...


    Einen ähnlichen Thread gibt es bereits:


    Trinklieder


    :hello:


    LG
    Ulli

  • Hallo,


    ich denke, es ist auch Wein gewesen, der in ganzen Krügen beim Wetttrinken des Sir John Falstaff und den Bürgern die Kehlen hinuntergespült wurde. Falstaff hat natürlich gewonnen und einen mussten sie sogar raustragen.
    Zu finden ist das in Otto Nicolais Oper "Die lustigen Weiber von Windsor".


    Dann kann ich mich an ein Lied von Erasmus Widmann erinnern, das ich in der Schule gesungen habe. Der Titel: "Vinum schenk ein, lass Wasser sein".



    Gruß, Peter.

  • Hallo,
    die meisten der im Trinklieder-Thread aufgezählten Beispiele haben den Wein als Sorgenbrecher.Deshalb möchte ich auf eine Wiederholung hier verzichten.
    Ausnahme:Im Wein ist Wahrheit, fiducit!

  • Zitat

    da kommt das wahre Gesicht des Alfred Schmidt zum Vorschein...


    Das meine ich auch - und zwar nicht nur auf kulinarischer Basis, sondern auch auf musikalischer. Denn Alfred wartet natürlich sehnsüchtig auf die Erwähnung der Konzertarie "Der Wein" von Alban Berg. Ist eben ein echter Zwölftonjunkie, unser Alfred!
    :hello:

  • Das zweite Streichquartett des zeitgenössischen Grazer Komponisten Gerhard Praesent trägt den Titel "La Tâche" und bezieht sich auf die gleichnamige Grand-Cru-Lage im Burgund. In seiner Art ein Kuriosum...


    Viele Grüße


    Bernd

  • Im Männerchor eigentlich,neben der Heimat, das Haupthema Nummero 1 :D


    Zumal hier in der Pfalz und nicht unweit von Mosel und Rhein!!
    Da wird ja auch gern das eine(?) bzw.sagen wir lieber mehrere Gläser Wein getrunken was dann zum singen solcher netten Gesänge wie:


    "Herrliches Weinland,herrliche Reben"
    oder "Aus der Traube in die Tonne" etc..


    anregt.


    In diesem Sinne!
    Wohl bekomm uns der Tropfen! :hello:

  • Hallo,


    meine liebste Weinstelle (die Doppelbedeutung passt ja hervorragend :D )
    beginnt so:


    "Schon winkt der Wein im gold'nen Pokale,
    Doch trinkt noch nicht, erst sing' ich euch ein Lied!
    Das Lied vom Kummer"


    Die Weinsorte ist mir leider unbekannt, vieleicht ein "Chateau Migraine"?


    Ich halte es jedenfalls mit dem 1.Satzes aus Mahler's "Lied von der Erde" mit dem Text von Li-Tai-Po (701-762), vorzugsweise gesungen von Fritz Wunderlich :jubel:


    "Ein voller Becher Weins zur rechten Zeit
    Ist mehr wert, als alle Reiche dieser Erde!"


    "Leert eure gold'nen Becher zu Grund!
    Dunkel ist das Leben, ist der Tod!"


    Bei mir ist der Becher bis dahin allerdings schon mehrfach geleert worden.


    LG,


    Michael

  • Ich erinnere mich ein französisch Lied, daß ich gesungen habe als ich ungefähr 17/18 war: "Plantons la vigne". Die ersten Sätze waren


    Plantons la vigne et plantons, vignerons.
    Voyez donc la jolie pousse ... (et buvons???)


    LG, Paul

  • Im geduldigen Socrates von Telemann gibt es auch ein schönes Trinklied über den Wein. Socrates´ Schüler Pitho, der lieber säuft als lernt, singt es. Der Text dieser Arie:


    Corpus meus exaltabo
    hab ich erst ein gut Glas Wein.
    Vinus bonus mihi dabo,
    alsdann sprech ich gut Latein.



    herzliche Grüße,
    Thomas

    Da freute sich der Hase:
    "Wie schön ist meine Nase
    und auch mein blaues Ohr!
    Das kommt so selten vor."
    - H. Heine -

  • Hallo,


    noch mehr als Klassik-Freak bin ich ja Wein-Freak. Muss dabei aber feststellen, dass es in der Musik keine wirklich ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema Wein gibt.


    Wein als Kulturgut geht ja über das reine Saufen weit hinaus. Ein berühmte Weinbergslage kann man durchaus auf eine Ebene mit einem berühmten Kunstwerk stellen. Natürlich nicht als Gleichsetzung, sondern in der Art, dass es sich jeweils um Beispiele menschlichen Kulturschaffens handelt. Beim Kunstwerk ist es der Geniestreich eines Einzelnen, bei der Weinbergslage ist es die Summe der Anstrengung von Generationen von Winzern.


    Ok, genug geschwafelt. Ein kleines Beispiel aus der Oper "L'incontro improvviso" von Haydn:


    Calandro: "Il Profeta Maometto non avea cervello netto, quando c'interdisse il vin. Io lo trovo sì perfetto, lorché bevo cheto, cheto questo buon liquor divin."
    Osmin: "Non sono sempre tutte le verità nell'Alcorano, si dovrebbe mettervi ancora questa canzone."


    Grob übersetzt: Der Calandro hält Mohammed für nicht ganz bei Sinnen, als er den Weinksonsum verboten hat. Osmin stellt fest, dass der Koran nicht alle Wahrheiten enthält. Er müsse mindestens um das zitierte Lied des Calandro ergänzt werden.



    Nun ja, so drastisch würde ich es nicht ausdrücken. Aber als Moslem würde ich meinen Mullah schon darum bitten, die eine oder andere Koran-Passage weinmäßig etwas kreativer auszulegen. Zumal die Wiege des Weins im (heute) muslimischen Kernland liegt...



    Thomas Deck

  • von Rob Goorhuis (1996)


    Sätze:
    Les Narbantons
    Les Jarrons
    Les Serpentières
    Dessus des Golardes


    Kurze Episoden über ein kleines Weingut / bzw. die Weine (die ersten 3) in der Bourgogne. Man sie beim Hören förmlich schmecken. :] :P




    ....................................



    Adolphe Adam: König für einen Tag


    Zweiter Akt, Nr. 10 - Finale
    [zitat]Chor:
    Köstliche Früchte, herrlicher Wein
    locken und winken und laden zum Schmaus; ...[/zitat][zitat]König:
    Nach Sitte und Gebühr
    Galt unser erster Becher
    Der allerschönsten Frau![/zitat]
    Da haben wirs mal wieder!


    :pfeif: Trinklied[zitat]König:
    Es trinkt den Tau die Blume,
    Die Quelle, Halm und Gras,
    Des Ackers dürre Krume,
    Die trinkt der Wolken Nass[ß].
    Sie alle, alle trachten
    Nach einem kühlen Trunk.
    Wir wollen auch nicht schmachten,
    Es gibt ja Wein genug!
    Schenkt ein, stoßt an
    Und rufet Mann für Mann:
    Trinkt aus, schenkt ein ---
    "Die Frauen und der Wein!" :lips: :D


    Es trinken, die da dürsten,
    Ob adlig, ob gemein,
    Die Völker wie die Fürsten,
    Teils Wasser :kotz: und teils Wein :],
    Und da auf einem Beine
    Nicht gut man stehen kann,
    so füllt mit edlem Weine
    Nochmals den Becher an. :yes:[/zitat]


    In diesem Sinne: Prost!

  • Eines der ältesten Wein-Kunstlieder von erlesener Qualität ist natürlich Guillaume Dufays (ca. 1400 - 1474) Abschied an die Weine des Lanois (Gegend um Laon.)


    Adieu ces bons vins de Lannois
    adieu dames adieu bourgois
    adieu celle que tant amoye.
    Adieu toute plaisante joye.
    Adieu tous compaignons galois.


    Heißt sehr ungefähr so viel wie:


    Adieu ihr guten Weine aus der Gegend von Laon, adieu edle Damen, Adieu edle Herren, adieu jene, die ich so liebte. Adieu all ihr angenehmen Freuden, adieu ihr meine gallischen Freunde.


    Wenn mir jemand einen guten Laonischen ?( Wein empfehlen kann, wäre ich übrigens dankbar, denn leider bin ich kein Weinkenner.


    Wo ich gerade dabei bin: hier ist noch ein sehr schönes französisches Trinklied aus dem 18. Jahrhundert, veröffentlicht in einer Sammlung mit Stücken von C.P.E. Bach und diversen Bachschülern. Die Emoticons ersetzen die Melodie nicht ganz, aber sie tun was sie können:


    Les Rois d'Egypte et de Syrie :jubel:
    voulaient qu'on embaumat leurs corps,8o
    Pour durer plus longtemps morts:
    Quelle follie! :hahahaha:
    Avant que de nos corps
    Notre ame soit partie, :(
    Avec du vin embaumons nous. :] ;)
    Que ce baume est doux! :rolleyes:
    Embaumons nous, :hello:
    Pour durer plus longtemps en vie. :angel:


    (Die Könige von Ägypten und Syrien
    verlangten, dass man ihre Körper einbalsamieren solle,
    damit sie länger tot erhalten bleiben möchten:
    Welche Torheit!
    Bevor unseren Körpern
    die Seelen entweichen,
    balsamieren wir uns mit Wein ein.
    Ach, wie dieser Balsam köstlich ist!
    Balsamieren wir uns ein,
    um länger am leben erhalten zu bleiben.)

  • Zitat

    Original von Ulli
    Wie hieß nochmal der Wein, der im Don Giovanni getrunken wird??? :O


    Tu mal nicht so, als ob du das nicht wüsstest. ;)
    Nur der Vollständigkeit halber:


    2. Akt, 13. Szene:
    "Versa il vino! Eccellente Marzimino!" (Don Giovanni)
    "Questo pezzo di fagiano piano piano vo' inghiottir." (Leporello)


    Die Rebsorte nennt sich heute "Marzemino". Zitat:


    "Am Kaiserhof in Wien war dieser Wein einer der meistgeschätzten Weine. Früher war sie auch Bestandteil im klassischen Rezept des Chianti. Heute wird sie noch in kleineren Mengen in den Regionen Trentino-Südtirol, Emilia-Romagna, Lombardei und Venetien kultiviert. Die spät reifende Sorte ist anfällig gegen Pilzkrankheiten. Sie erbringt fruchtige und leicht bittere Weine mit granatroter Farbe mit einem Pflaumen-Bouquet. Sie wird in den DOC-Weinen Breganze, Capriano del Colle, Colli di Conegliano, Garda und Trentino verwendet."


    Ein bekannter Erzeuger ist Mezzacorona.



    Thomas Deck


  • Heute war ich zufälligerweise auf der ProWein (Düsseldorf) und kam zufälligerweise zum Stand eines Importeurs, der u.a. Weine von Mezzacorona hatte. Und der Marzemino war tatsächlich dabei. Ich durfte probieren. Von der o.g. Beschreibung konnte ich das "Pflaumige" wiederfinden. Ein individueller, schön trinkbarer Wein, der aber aufgrund wenig Säure und wenigen Gerbstoffen etwas zu mild und fast ein wenig süßlich wirkte. Der Brunello (Rotwein aus Montalcino/Toskana) beim selben Importeur war im direkten Vergleich ein ganz anderes Kaliber. Ich würde den Marzemino nur vor Ort trinken. Man findet ihn vermutlich in Restaurants in Verona...



    Thomas Deck

  • Durch das Eingreifen einiger Wiener hier habe ich mir zu meinem absoluten Glück die Schrammel-Platten von Heinz Holecek und den Edelmann-Brothers zugelegt, was zur Folge hatte, dass das Klassikhören bei mir Pause hat, bis ich alle diese Lieder auswendig kann. Und - wen wundert es - jedes zweite Lied handelt vom Wein, z. B. von dem in Grinzing. Kann man da eigentlich noch hin? Oder ist das so wie die Altstadt in Düsseldorf, wo man so gut wie nie einen Düsseldorfer trifft; die sind nämlich im Hafen oder in Oberkassel oder in Niederkassel oder was gerade en vogue ist
    ("Wein, Wein, nur du allein..... " oder hieß das "Wien, Wien, nur du allein", wobei sich ja Wein eindeutig besser reimt, und Sinn macht es auch)?


    P.S. Gibt es hier auch schon einen Bierthread? Opern, in denen das Bier eine wichtige Rolle spielt? Mir fällt da im Moment nur "Die Ausflüge des Herrn Broucek" ein, wo der Titelheld dem tschechischen Bier sehr gewogen ist, unter Einfluss desselben sogar im Traum in die Hussitenkriege gerät, wo man ihn zu Unrecht für einen echten Kämpfer hält ("kann er saufen, kann er raufen.."). Am Schluss landet er ernüchtert in einem alten Bierfass.

    Ihr absolviert diese Stelle wie ein Intercity auf einer schwer zu nehmenden Weiche (mein verstorbener Chordirigent Johannes Glauber aus Essen)

  • Die Männerchorliteratur hält durch gattungstypische Affinität eine Menge Schätze mit explizitem Bezug zum Wein bereit:


    - Michael Haydn, Der Obersulzer Wein
    - Conradin Kreutzer, zwei Trinklieder
    - Franz Schubert, diverse Chöre mit dem Titel "Trinklied", D148, D75, D356 u. v. a. m.
    - Franz Schubert, Wein und Liebe D901
    - Felix Mendelssohn-Bartholdy, Türkisches Schenkenlied op. 50 Nr. 1 (" ... Wer Wein bringt, sehe mich freundlich an ... ")
    - Felix Mendelssohn-Bartholdy, Liebe und Wein op. 50 Nr. 5
    - Felix Mendelssohn-Bartholdy, Ersatz für Unbestand op. posth. ("Lieblich mundet der Becher Wein ...")
    - Felix Mendelssohn-Bartholdy, Trinklied op. 75 Nr. 3
    - Felix Mendelssohn-Bartholdy, Lob der Trunkenheit
    - Robert Schumann, Der Zecher als Doktrinär op. 33 Nr. 4 (derselbe Text wie Mendelssohn op. 50 Nr. 5)
    - Hugo Distler, Der Tambour (darin: " ... mein Tschako wär ein Humpen gut, den füllt' ich mit Burgunderblut ...")
    - Francis Poulenc, Chanson à boire

  • Dittersdorf: Doktor und Apotheker


    Arie des Hauptmann Sturmwald:



    So ist es


    mfg aus Wien


    Alfred

  • vom Wein, z. B. von dem in Grinzing. Kann man da eigentlich noch hin?


    Na klar, lieber Dr. Pingel. Das habe ich (als Nicht- oder Beute- Wiener) aus eigener Erfahrung schon mehrmals geschrieben. Du findest in Heiligenstadt viele schöne Heurigenlokale und darüber in Grinzing ebenfalls, aber vor allem dort ein idyllisches Lokal, Cafe/Restaurant "Cobenzl" mit herrlichem Ausblick auf Wien. Angenehmen Aufenthalt und gemütliche Stunden wünscht Dir mit herzlichen Grüßen
    CHRISSY

  • Da fällt mir noch ein Lied ein, dass wir im Männerchor unseres Kirchenchores gerne singen und von dem ich den Refrain wiedergeben möchte. Vielleicht kennt es ja der eine oder andere von euch. Es ist von Friedrich Schwarz.


    Ich weiß ein Fass in einem tiefen Keller


    Ich weiß ein Fass in einem tiefen Keller,
    gefüllt mit wunderbarem Wein!
    S'ist kein Burgunder und kein Muskateller,
    ein alter Jahrgang ist's vom Rhein!
    Ich hab da drunten manche Nacht gesessen
    und hielt im Arm ein Mädel zart und fein.
    Ich hab den Namen von dem Wein vergessen
    und den Namen vom Mägdelein.


    Liebe Grüße


    Willi :rolleyes:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • ... aber hallo kennen wir das ... wird aber nur versteckt im stillem Kämmerlein gesungen ... :stumm: ... diese Art Literatur ist nicht mehr politisch korrekt. Nicht mal für Männerchöre, die ja im Großen und Ganzen bzgl. political correctness äußerst liberal sind ... :hello:

  • Hallo lieber Willi,


    das ist aber nur der Refrain. Es geht noch weiter. Habe ich viele Male mit dem Männergesangverein (1. Tenor) gesungen. Lang, lang ist's her. Wenn ich mich recht erinnere, ist der höchste Ton auf "zart".


    Hier das ganze Lied:
    Friedrich Schwarz


    1. Wenn mich Sorge plagt
    Und der Kummer nagt,
    Weil mal nicht die Sonne scheint,
    Sag ich: "Na, denn Prost!"
    Und ich suche Trost
    Bei meinem allerbesten Freund:


    Refrain:
    Ich weiß ein Faß in einem tiefen Keller,
    Gefüllt mit wunderbarem Wein!
    'sist kein Burgunder und kein Muskateller,
    Ein alter Jahrgang ist's von Rhein!
    Ich hab da drunten manche Nacht gesessen
    Und hielt im Arm ein Mädel zart und fein.
    Ich hab den Namen von dem Wein vergessen
    Und den Namen vom Mägdelein.


    2. Freunde, hört mich an:
    Bin ich einmal dran,
    Und ihr senkt mich tief hinab,
    Setzt mir jenes Faß
    Voll von edlem Naß
    Als meinen Grabstein auf mein Grab!


    Refrain:

    3. Was ich nicht vergaß
    Ist das schöne Faß,
    Mit dem wunderbaren Wein.
    Nehmt das Glas zur Hand,
    Füllt es bis zum Rand
    Und trinkt auf's Wohl vom Mägdelein.


    Refrain:


    LG, Bernward


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"

    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • So ist es, lieber Bernward, mit dem höchsten Ton. Was nun den Refrain betrifft, so wollte ich das ganze Lied nicht aufschreiben. Singst du nicht mehr im Männerchor? Übrigens, falls wir das nicht sowie so schon irgendwann festgestellt haben, haben wir die gleiche Männerchorstimme.


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).