• Diese Arie aus der Bachkantate "Ich habe genug" ist eine der besten und schönsten Arien, die Bach geschrieben hat, und deren gibt es ja etliche. Ich habe sie zum ersten Mal gehört bei der Trauerfeier eines Freundes für seine verstorbene Frau; wir waren alle sehr ergriffen.
    Die Arie stammt aus der Kantate "Ich habe genug" für Bass, Oboe und Orchester, BWV 82. Es gibt auch eine Fassung für Sopran und Continuo (BWV 82a), die auch das vorangegangene Rezitativ enthält und Aufnahme im Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach fand, der zweiten Frau Bachs (etwa 1730). Es gibt über hundert Aufnahmen, auch bei YouTube hat man eine reiche Auswahl. Auf der neuen Bach-CD von Nuria Rial mit dem Baseler Kammerorchester unter Julia Schröder ist diese Arie auch drauf, und es ist eine der schönsten Versionen. Auf YouTube fand ich sie nicht, daher nehme ich Andreas Scholl, der immer eine sichere Bank ist.


    Ihr absolviert diese Stelle wie ein Intercity auf einer schwer zu nehmenden Weiche (mein verstorbener Chordirigent Johannes Glauber aus Essen)


  • Den 5. Satz des deutschen Requiems hat Brahms nach dem Tode seiner Mutter nachkomponiert; damit setzt er dem ohnehin schon bedeutenden Requiem noch ein weiteres Glanzlicht. Es gibt eine Menge von guten Aufnahmen. Ich bin immer erstaunt, wie das Tempo je nach Dirigent sich unterscheidet.
    Dieses Stück ist eines der schönsten für lyrischen Sopran, es ist kein Opernstück. Dafür habe ich ein Beispiel im Thema "YouFail". Da singt - Jessye Norman.

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  • Ich bin immer wieder hingerissen von der Schönheit der Musik Monteverdis. Gerade verklangen bei mir die letzten Takte des Mitschnitts von "L' incoronazione di Poppea" aus dem Teatro Real unter Leitung von William Christie. Ein Liebesduett muss ich hier einstellen, denn es ist Bellezza pur. Bei der wunderschönen Musik vergisst man fast, wie unsympathisch dieses Liebespaar eigentlich ist. Und nicht nur die Musik ist schön, auch der Text ist hier voller Poesie:


    Nerone e Poppea


    Né più s’interporrà noia o dimora.
    Cor nel petto non ho:
    me’l rubasti sì, sì,
    dal sen me lo rapì
    de’ tuo’ begli occhi il lucido sereno,
    per te, ben mio, non ho più core in seno.
    Stringerò tra le braccia innamorate,
    chi mi trafisse, ohimè!
    Non interrotte avrò l’ore beate.
    Se son perduto/a in te,
    in te mi cercherò,
    in te mi troverò,
    e tornerò a riperdermi, ben mio,
    che sempre in te perduto/a mi troverò,
    in te perduto/a esser vogl’io.


    Das eigentliche Duett beginnt bei 4:25:


  • Seit fast 50 Jahren höre ich Monteverdi und kann auch gar nicht genug davon bekommen. Die Aufnahme hier kannte ich nicht, das wird sich ändern. Stimmlich wie vor allem auch darstellerisch ist großartig. Mir fällt übrigens auf, dass ich bei vier Komponisten mein Prinzip "Ich sammle Musik und keine Interpretationen" aufgebe: Schütz, Monteverdi, Cavalli und Janacek. Außerdem freue ich mich immer wieder über deine Unterstützung, lieber Bertarido.

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  • Die Aufnahme hier kannte ich nicht, das wird sich ändern. Stimmlich wie vor allem auch darstellerisch ist großartig


    Lieber dottore, Mitschnitte aller drei Monteverdi-Opern mit Christie und Les Arts Florissant aus dem Teatro Real Madrid sind auf DVD erschienen. Regisseur ist jedes Mal Pier Luigi Pizzi, der die Stücke gemäßigt modern in Szene gesetzt hat. Am wenigsten gefällt mir davon der "Orfeo", am meisten der "Ulisse", der inzwischen meine Lieblingsaufnahme ist. Daraus auch zwei sehr schöne Ausschnitte:




  • Dies ist einer der ergreifenden Frauenchöre, die Schumann geschrieben hat und die wir auch gesungen haben (natürlich nur die Frauen). Positiv an dieser Aufnahme sind die jungen Stimmen, negativ, dass sowohl Chor und besonders das Klavier zu laut sind. Geht man auf "Mehr anzeigen", erscheint der Text.
    Eine Durchsicht bei YouTube zeigt, dass das Einfache so schwer zu machen ist. Ein Negativbeispiel findet ihr auf YouTube.

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  • Mein Lieblingswerk von Wagner. Ich kenne zwei orchestrierte Fassungen: die für großes Orchester von Felix Mottl ("Heut gibt der Mottl Tristan/ Hör dir des Trottels Mist an") und eines für Kammerorchester von Hans-Werner Henze.
    Hier singt Christa Ludwig, es dirigiert Otto Klemperer, gespielt wird die Mottl-Fassung.


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  • Die Nachtigall, sie war entfernt, der Frühling lockt sie wieder. Was Neues hat sie nicht gelernt, singt alte liebe Lieder.
    Ein wunderbares Gedicht von Goethe, schlicht und hinreißend komponiert von Mendelssohn, malträtiert von jeder Menge Sänger bei YouTube, aber auch mit schönen Aufnahmen wie hier.

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  • Von diesem wunderbaren Stück von Ralph Vaughan Williams gibt es eine Menge wunderschöner Aufnahmen, vor allem von Geigerinnen. Ich wähle hier Hilary Hahn aus, weil sie meine Lieblingsgeigerin ist, von der ich nach einem Strawinski-Konzert in Düsseldorf ein Autogramm bekam und einen kleinen Plausch auf Deutsch und Englisch gehabt habe. Danach habe ich sie noch einmal mit diesem Stück erlebt.


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  • Eines meiner absoluten Lieblingswerke ist die Pulcinella-Suite (Version von 1947), am liebsten in der Version für kleines Orchester, drei Sänger (Theresa Berganza, Ryland Davies, John Shirley-Quirk) unter Claudio Abbado.



    Dazu gibt es bei YouTube eine Aufnahme, die alle die Vorlagen enthält, derer sich Strawinski bedient hat. Da kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Außer Pergolesi sind noch andere Komponisten beteiligt.


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  • von Johann Krieger (1649-1725)



    Aus der wunderbaren CD von Annette Dasch mit Barockliedern ist dieses Lied in seiner Schlichtheit sehr ergreifend. Das ist ja ein Rezept, das auch Matthias Claudius konnte.


    1. Strophe (unbegleitetes Solo)
    Hilf Gott, der Tag ist wieder hin,
    Daß ich dem Tode näher bin.
    Nun eil ich zu dem Bette.
    Da leg ich alle Kleider ab,
    Als wenn ich schon ein sanftes Grab
    In meinem Lager hätte.


    2. Strophe (Sopran und Laute)
    Das ist die beste Wissenschaft,
    Wenn ich, o Herr,
    An deine Krafft und an den Tod gedenke.
    So bin ich aller Furcht befreyt
    Und hab in Tod und Lebens-Zeit
    Den Frieden zum Geschenke.


    3. Strophe (Sopran, Streicher, Orgel)
    Nun, liebster Gott, ich lege mich,
    Allein der Feind entsetzet sich
    Vor dir und deinem Nahmen:
    Drum nenn ich dich mein Heil und Licht
    Und sag in solcher Zuversicht
    Ein unbetrognes Amen.


    4. Strophe: nur Geige und Laute

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  • Annette Dasch singt ein Winterlied von Heinrich Albert mit einem Text von Simon Dach.

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  • Ich bin nicht so der große Vivaldi-Fan, aber er überrascht mich immer wieder. Vor einigen Jahren gab es in Essen seine Oper "Ottone in Villa", da bin ich gleich 3x hineingegangen. Auch dieses Stück hier ist wunderschön. Der Herr im Anzug scheint mir Philippe Jaroussky zu sein.
    Tipp: Cavalli-Arien mit Nuria Rial und Hana Blazikova und L´Arpeggiata unter Christina Pluhar (auch bei YouTube).

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  • Nuria Rial, Hana Blazikova und jetzt Anna Prohaska: die Liste der Cavalli-Sopranistinnen wächst. Hier ein Ausschnitt aus La Calisto.


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  • Hier der Schluss von Cavallis Calisto unter René Jacobs mit Maria Bayo (Calisto) und Marcello Lippi (Giove).

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  • Ja, er ist ein Trauermarsch, der aus SAUL, aber einer, der mich mehr bewegt, als jener - gewiß auch ein Geniestreich, was nicht zu leugnen ist - aus Wagners Götterdämmerung...



    ...und besonders in dieser Interpretation, geht er mir unter die Haut. Wer mag, kann natürlich auch noch weiterklicken und Trauerzeremonien von Roman Herzog Margaret Thatcher etc. verfolgen...


    :hello:

  • Ein großartiges Stück. Ich wette, dass der Dirigent Howard Arman ist, was immer für höchste Ansprüche steht.

    Ihr absolviert diese Stelle wie ein Intercity auf einer schwer zu nehmenden Weiche (mein verstorbener Chordirigent Johannes Glauber aus Essen)

  • Bitte, hier hätte ich noch einmal Bellezza, Schönheit, anzubieten: "V'adoro pupille" aus "Giulio Cesare in Egitto" von Händel. Unter den vielen, bei YT abzurufenden Beispielen gefiel mir dieses Beispiel mit Standbildern, aber einer wunderbaren Sängerin, von einem kleinen Ensemble begleitet, noch am Besten:



  • "V'adoro pupille" oben war sozusagen ein "Abfallprodukt" meiner Suche nach "Lascia ch'io pianga" aus Rinaldo. Die F-Dur-Arie ist im obigen Video zu hören (und für den Notenkundigen auch zum Mitlesen angezeigt). Aber: Es ist eine bei Händel typische "Wiederaufnahme" aus einem früheren Werk, denn 1707 hat er die Musik für "Lascia la spina" seines Kardinal-Benedetto-Pamphili-Oratoriums "Il trionfo del Tempo e del Disinganno" komponiert:


    :hello:

  • Hätte ich doch mal vor meinem letzten Posting den Thread durchgeblättert! Dann wäre mir aufgefallen, dass dr. pingel "Lascia la Spina" schon als Hörbeispiel genannt hatte. Also Mea culpa! Aber Mr. Handel kann ja noch mit hunderten Beispielen von "Belezza" aufwarten. Wer weiß, was mir da noch alles unterkommen wird...


    :hello:

  • Ich hatte es gemerkt, aber da gibt es keine culpa, denn diese Arie ist eine der schönsten, die je geschrieben wurden. Vielleicht wirst du ja der Händel-Spezialist für dieses Thema!

    Ihr absolviert diese Stelle wie ein Intercity auf einer schwer zu nehmenden Weiche (mein verstorbener Chordirigent Johannes Glauber aus Essen)


  • Diesem Lied liegt ein Gedicht voin Richard Dehmel zugrunde:


    Waldseligkeit
    Der Wald beginnt zu rauschen,
    den Bäumen naht die Nacht,
    als ob sie selig lauschen,
    berühren sie sich sacht.


    Und unter ihren Zweigen,
    da bin ich ganz allein,
    da bin ich ganz mein eigen :
    ganz nur Dein!


    Elisabeth Schwarzkopf, Sopran
    Radio-Symphonie-Orchester Berlin
    Drigent: George Szell
    1965


    Für mich ist dieses Lied die Vollendung im Zusammenspiel von Orchester und Stimme. Das gelingt nur ganz selten. Von der Ausdeutung der Worte und Stimmungen nicht zu reden.


  • Es muss nicht immer die menschliche Gesangsstimme sein, die uns "Bellezza" (Schönheit) bringt, es kann ja auch mal ein Instrument sein, hier die Orgel. Lorenzo Ghielmi ist der Solist von Händels Orgelkonzert op.4,4 (oder HWV 292), er leitet auch das Ensemble "La Divina Armonia" in dieser Aufnahme, die nach meinem Geschmack durch ein ruhiges, stehendes Bild nicht von der Musik ablenkt. Dass es sich bei diesem Genre nicht um Kirchenmusik handelt, sondern um Konzerte, die Händel zur Freude seines Publikums in seinen Oratorienaufführungen einstreute, dürfte bekannt sein, sei aber nochmals ausdrücklich erwähnt. Und ich denke, dass gerade dieses Stück das damalige Publikum begeistert hat.


    Händel spielt in diesem Orgelkonzert gekonnt mit Lauten aus der Vogelwelt: Das zunächst von Orchester unisono vorgetragene Thema nimmt das Soloinstrument auf und zeigt den Schlag der Nachtigall mit charakteristischen Trillern. Der dritte Satz ist für Orgel-Solo vertont und im vierten Satz bringt der Komponist eine veritable Fuge. In einer Zweitfassung soll (ich bin mal vorsichtig, weil ich nur eine derartige Aussage fand!) Händel einen Chor eingesetzt haben...


  • Ich lese allenthalben, dass dieses Harfenkonzert in der Pause einer Oratorienaufführung gespielt worden sein soll. Es ist von ATHALIA die Rede oder (a.a.O.) auch von ALEXANDERS FEAST. Wie dem auch sei - der fast ätherisch zu nennende Klang dieses Konzertes ist zweifelsohne Bellezza. Es soll zu den beliebtesten Konzerten zu Händels Lebzeiten gehört haben - und ist es bestimmt heute auch noch. Vor allen Dingen in der "Zweitfassung" für Orgel. Ich habe eine alte Einspielung mit Karl Richter und dem Münchner Bach-Orchester ausgewählt, weil die übrigen Aufnahme mit Orgel klanglich gar zu grausam sind:



    Immerhin kann man an dieser Aufnahme erkennen, dass Richter die Echowirkungen herausstellt. Dass er sich einer großen Orgel bedient (während Händel für seine Darbietungen ein eigens angefertigtes Portativ benutzt hat) ist hier zumindest kein Nachteil, weil Richter nicht das "Plenum" spielt, sondern den zarten Charakter des Stückes betont.

  • Ein großartiges Stück. Ich wette, dass der Dirigent Howard Arman ist, was immer für höchste Ansprüche steht.

    Arman war ein Jahr GMD in Gera, leider ist er zeitlich mit dem damals scheidenden Intendanten Oldag auch gegangen, nach Luzern. Als Spezialist für alte Musik wird es Dich vielleicht überraschen, daß ich meinen besten Tristan in Gera unter seinem Dirigat erlebte (Arman und Wagner, das hat gepaßt!!). Zum Glück konzertant, mit 6 hervorragenden Gastsolisten. Unvergeßlich, die Isolde (Dara Hobbs, inzwischen in Bayreuth angelangt - was aber keine Qualitätsmerkmal zu sein braucht) hatte nach ihrem Liebestod Tränen in den Augen, so bewegend war sein Dirigat!!


    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Nachdem ich diesen Thread erst gestern so ein bißchen erschlossen habe, komme ich nicht umhin, selbst einige Stücke einzustellen, die bei mir wohlige Schauer auslösen. Sicher kennt auch ihr das: Man sitzt im Konzert oder in der Oper, und plötzlich kommt eine Stelle, da spannt sich der Körper, man verliert die Bodenhaftung und scheint zu schweben. Ich glaube, dieses Gefühl können nur Menschen haben, die Musik mit allen Sinnen erleben. Dazu gehört eben die passende Musik, die richtige Interpretation, das zugehörige Ambiente, auch Ungestörtsein. Manchmal sind es nur hurze Augenblicke, wie bei mir im Adagio von Bruckners 7. die gewaltige Steigerung vor dem Beckenschlag (je nach Interpretation nach 16 min, bei Celi erst nach 21 min) und das folgende decrescendo.


    Oder einzelne Textstellen, wovon z.B. die Salome voll ist. Ich werde auch einige Beispiele meiner Lieblingsstücke einstellen, aber Barockmusik kommt dabei nicht vor, ich habe keinen Zugriff darauf. Und altbekannte "Massenware" stelle ich hier auch nicht ein.


    Als erstes von mir "Morgen" von Richard Strauß, eine Aufnahme mit dem wundervollen Peter Anders aus 1943, begleitet vom Berliner Rundfunk-Sinfonieorchester unter Arthur Rother. Die zarte Solovioline unterstreicht den hoffnungsvollen Text, ja, sie dominiert das Stück teilweise. Und die Interpretation von Peter Anders mit seiner so deutlichen Aussprache paßt einfach. Dieses Lied hat sicher 1943 viel Kraft gegeben.


    www.youtube.com/watch?v=9vm4aOOtfRQ


    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Eigentlich sollte man eine sinfonische Dichtung nicht zerreißen, aber das ganze Stück ist doch zu lang und würde diesen Rahmen sprengen. Eingestellt habe ich lediglich die letzte Variation. Don Quichote blickt melancholisch zurück, das Cello-Solo beendet sein Leben, der Traum ist aus.


    Daß in dieser Einstellung gerade Jaqueline du Pre das Cello streichelt, das ist gewollt. Das Ende dieser großartigen musikalischen Dichtung paßt zu ihrem so dramatischen Leben und vertieft den melancholischen Eindruck, ohne sentimental zu wirken. Höchst beeindruckend. Es spielt das New Philharmonia Orchestra unter Adrian Boult.



    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.