Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2017)

  • Euch allen ein frohes, neues Jahr 2017!


    Meine erste Musik des neuen Jahres ist bereits gelaufen, nachdem ich mich aus der Feierrunde ermattet zurückzog unter die Kopfhörer. Es erklang:



    Joseph Haydn


    Symphonie Nr. 48 C-Dur "Maria Theresia"


    The English Concert
    Trevor Pinnock
    (AD: Dezember 1989)


    Grüße
    Garaguly

  • Da bin ich doch schon wieder wach und höre Musik :rolleyes:



    Ludwig van Beethoven


    Klaviersonate Nr. 8 c-Moll, op. 13 "Pathetique"
    Klaviersonate Nr. 17 d-Moll, op. 31 Nr. 2 "Der Sturm"
    Klaviersonate Nr. 23 f-Moll, op. 57 "Appassionata"


    Ingrid Fliter, Klavier
    (AD: 11. - 13. Dezember 2011)


    Schöne Grüße zum Neujahrsmorgen von Eurem
    Garaguly

  • Hallo und guten Morgen!


    Bin nach wenigen Stunden Schlaf aus dem Bett gefallen und höre jetzt diese Scheibe:



    Gruß WoKa

    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo

  • In den Neujahrsmorgen hinein höre ich weiter:



    Max Bruch


    Violinkonzert Nr. 2 d-Moll, op. 44
    Schottische Fantasie, op. 46
    Adagio appassionato, op. 57


    Antje Weithaas, Violine
    NDR Radiophilharmonie Hannover
    Hermann Bäumer
    (AD: 2013)


    Grüße
    Garaguly

  • Mein musikalisches Jahr beginnt mit einer Neuerwerbung:



    - Bruckner, Sinfonie Nr. 7
    Fabio Luisi dirigiert das Niederösterreichische Tonkünstlerorchester


    Das ist die dritte Bruckner Sinfonie, die ich von Luisi besitze (nach der fantastischen 8. in der Erstfassung und der 9., die ich ebenfalls in sehr guter Erinnerung habe).


    Ich höre gerade, dass Luisi im berühmten Adagio auf den Beckenschlag (aber nicht auf die Pauke) verzichtet und denke mir: "Ja, Bruckner kann er..." ;)

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Habe mich gegen die live übertragenen Schalmeienklänge aus Wien entschieden und höre diesen Silberling, der aber schließlich auch Musik eines Wieners enthält:



    Franz Schubert


    Symphonie Nr. 1 D-Dur, D. 82
    Symphonie Nr. 2 B-Dur, D. 125
    Trauermarsch aus der Oper "Adrast", D. 137
    Rosamunde-Ouvertüre (Die Zauberharfe), D. 644


    Schwedisches Kammerorchester
    Thomas Dausgaard
    (AD: Juni 2013)


    Grüße
    Garaguly

  • Habe mich gegen die live übertragenen Schalmeienklänge aus Wien entschieden...


    Ich nicht, habe mir aber trotzdem für heute vorgenommen, auch Schubert, von Herrn Dausgaard dirigiert,zu hören und zwar:


    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Mahlzeit und prosit Neujahr allerseits. Dann beflecke ich auch einmal diesen noch jungfräulichen Thread und starte mit keinem Klassiker in das neue Jahr:



    Alfred Schnittke
    Symphonie Nr 3


    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Vladimir Jurowski

    Der Mutter die mich nie geboren, habe ich heute Nacht geschworen,
    ich werde ihr eine Krankheit schenken, und sie danach im Fluss versenken.
    Rammstein


  • Ich beginne dieses Jahr mit Franz Schuberts Streichquintett C-Dur D. 956. Ich höre es mir zwei Mal hintereinander an.


    Ich besitze einige Aufnahmen, dieses in der Kammermusik einzigartigen Werkes. Bei zweien spielt der kürzlich verstorbene Cellist Heinrich Schiff mit: links die Aufnahme mit dem Alban-Berg Quartett, rechts die Einspielung des Hagen-Quartettes.
    .

    Alleen / Alleen und Blumen // Blumen / Blumen und Frauen // Alleen / Alleen und Frauen // Alleen und Blumen und Frauen und / ein Bewunderer


    Aus Solidarität mit Eugen Gomringer habe ich die Übersetzung eines seiner Poeme gesetzt, weil dieses Gedicht, das sich an einer Hausfassade in spanischer Sprache befindet, überpinselt werden muss. Grund: Sexismus-Vorwurf
    .

  • Das Tageslicht schwindet, durchgefroren nach eiskaltem Spaziergang durch den in unserer Nähe befindlichen Hanauer Wildpark, ist diese Platte nun genau das Richtige für mich:



    Johann Sebastian Bach


    Arien


    Anne-Sophie von Otter, Mezzosopran
    Concerto Copenhagen
    Lars Ulrik Mortensen
    (AD: Juni 2008)


    Grüße
    Garaguly


  • Eine CD mit 76 Minuten Spielzeit dreht im Player. Produkte des Labels NAXOS treten eher selten ins Blickfeld hier im Forum.


    Wolfgang Amadeus Hornkonzerte Nr. 1 bis 4 KV 412, KV 417, KV 447, KV 495 plus Rondos KV 371, KV 514; Fragmente KV 370b, 494a


    Michael Thompson bläst ins Horn und leitet die Bournemouth Sinfonietta.

    Alleen / Alleen und Blumen // Blumen / Blumen und Frauen // Alleen / Alleen und Frauen // Alleen und Blumen und Frauen und / ein Bewunderer


    Aus Solidarität mit Eugen Gomringer habe ich die Übersetzung eines seiner Poeme gesetzt, weil dieses Gedicht, das sich an einer Hausfassade in spanischer Sprache befindet, überpinselt werden muss. Grund: Sexismus-Vorwurf
    .

  • Klassischer Einstieg in das neue Jahr:



    Ludwig van Beethoven
    Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
    mit dem Schlusschor über Schillers "Ode an die Freude"


    Ingeborg Wenglor, Sopran
    Ursula Zollenkopf, Alt
    Hans-Joachim Rotzsch, Tenor
    Theo Adam, Bass
    Rundfunkchor Leipzig
    Gewandhausorchester Leipzig
    Dirigent: Franz Konwitschny


    Eine grundsolide und musikalisch ansprechende Einspielung. Für die damalige Zeit sogar hervorragend. Der erste Satz aus heutiger Sicht etwas schwergewichtig, so macht es aber auch Thielemann. Bei den Solisten machen beide Herren ihre Sache sehr gut, sogar weitgehend notengetreu, der Alt ist ohnehin eine etwas undankbare Partie und Frau Wenglor singt zwar laut und auch richtig, aber stimmlich gerät es mir zu grell. Ansonsten eine relativ zügige Aufnahme. Die Technik hätte etwas mehr für das Blech tun können , so sind die Trompeten etwas unterbelichtet und generell ist alles sehr hauptstimmenbetont. Aber insgesamt als Vergleich auf jeden Fall hörenswert.
    :hello:

  • .......Bei zweien spielt der kürzlich verstorbene Cellist Heinrich Schiff mit........


    Wenn ich daran denke, was für ein Bohei um den Tod diverser "Popstars" in 2016 gemacht wurde und wird (sicherlich ist deren Ableben auch bedauerlich, vor allem für die Verblichenen selbst) und wie wenig der Tod dieses (und manch anderen) großen Künstlers sich selbst in den Qualitätsmedien (kraft eigener Einschätzung) wiederspiegelte....



    Zur Unterhaltung zum Jahresanfang Rach 3 mit Matsuev (den ich kürzlich mit einem Soloprogramm im Gewandhaus erleben konnte):

  • Die erste Musik in diesem Jahr, passend zum Reformationsjahr, aus der großen Suzuki-Kantaten-Box:



    Johann Sebastian Bach
    Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren, BWV 137
    Masaaki Suzuki, Bach Collegium Japan.


    Herrlich, was Bach aus dem Choral macht, der in allen fünf Sätzen gegenwärtig ist - eine festliche, nicht zuletzt durch die Trompeten strahlende Musik. Suzuki und das Bach Collegium musizieren schwungvoll und rhythmisch pointiert, etwas Abstriche gibt es allenfalls für den Countertenor Robin Blaze, von dem man sich mehr Prägnanz wünschen würde. Für mich der Anfang einer genussvollen Reise durch Bachs Kantatenwerk, die ich in diesem Jahr antrete - mindestens eine Kantate pro Woche.


    Herzliche Grüße


    Christian

  • Bei mir liegt gerade eine LP mit Josef Protschka auf dem Plattenteller. Hervorragend gesungen von ihm die "Baumeister-Arie" aus der ENTFÜHRUNG. Aber warum wird die entsprechende CD zu so einem Wahnsinnspreis angeboten? 577,32 Euro!!! Was soll das? Ich würde meine eigene CD schon für die Hälfte abgeben! :thumbsup::pfeif:


  • Hallo!


    Zum Beginn des Telemann-Jubiläums (250ter Todestag) höre ich diese Scheibe:



    Gruß WoKa

    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo


  • Rued Langgaard
    Das Ende der Zeit


    Nina Pavolvski, Stig Andersen, Per Høyer
    Dänischer Nationaler Rundfunkchor
    Dänisches Nationales Rundfunk-Symphonieorchester
    Gennadi Roschdestwensky
    Aufnahme: 1999


  • Ich werde mir diese 6 CDs in diesem Jahr immer wieder mal anhören. Die Telemann-Noten habe ich mir aus meiner Notensammlung bereitgelegt, denn ich werde mich mit dieser Literatur spielend beschäftigen.


    Georg Philipp Telemann (1681-1767) Sämtliche Werke für Blockflöte


    Clas Pehrsson, Dan Laurin, Mayumi Kamata, Drottningholm Baroque Ensemble

    Alleen / Alleen und Blumen // Blumen / Blumen und Frauen // Alleen / Alleen und Frauen // Alleen und Blumen und Frauen und / ein Bewunderer


    Aus Solidarität mit Eugen Gomringer habe ich die Übersetzung eines seiner Poeme gesetzt, weil dieses Gedicht, das sich an einer Hausfassade in spanischer Sprache befindet, überpinselt werden muss. Grund: Sexismus-Vorwurf
    .

  • Per Blindgriff aus der BIS-Abteilung der Sammlung gezogen und nun im Player:



    Werke für Flöte mit Klavier- oder Cembalobegleitung von englischen Komponisten. Alle Werke entstanden zwischen 1939 und 1965.Die eingespielten Stücke stammen von:
    York Bowen, Edmund Rubbra, Cyril Scott, Herbert Murrill, Walter Leigh, Lennox Berkeley


    Dan Laurin, Flöte
    Anna Paradiso, Klavier/Cembalo
    (AD: Juli 2009)


    Grüße
    Garaguly

  • Prosit Neujahr!


    Mit dieser Aufnahme habe ich die Cellosuiten erstmals gehört. Mittlerweile kenne ich mehrere hervorragende Aufnahmen, die ich ebenfalls schätze, und diese hier mit Heinrich Schiff hat mir immer besonders viel bedeutet.


    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

  • Inspiriert durch das gestrige Neujahrskonzert feiere ich noch ein wenig mit mir selbst ( ;) ) und höre:



    Diese CD beinhaltet quasi Authentizität pur, denn Emile Waldteufel wurde 1837 in Straßburg geboren.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • guten nachmittag alerseits. Nach dem ersten Arbeitstag des Jahres höre ich



    Ferdinand Ries
    Symphonie Nr 5 d-moll op 112


    Zürcher Kammerorchester
    Howard Griffiths

    Der Mutter die mich nie geboren, habe ich heute Nacht geschworen,
    ich werde ihr eine Krankheit schenken, und sie danach im Fluss versenken.
    Rammstein


  • Gustav Holst
    The Planets


    Philharmonia Orchestra
    Jewgeni Swetlanow
    Aufnahme: 1991


    Eine sehr monumentale und wuchtige Interpretation. Mars und Jupiter dauern jeweils fast 9 Minuten.

  • bei mir jetzt:



    Ludwig van Beethoven
    Symphonie Nr 3 Es-dur op 55


    Wiener Philharmoniker
    Wilhelm Furtwängler

    Der Mutter die mich nie geboren, habe ich heute Nacht geschworen,
    ich werde ihr eine Krankheit schenken, und sie danach im Fluss versenken.
    Rammstein