Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2017)

  • Hallo!


    Der Tag hat mit Zemlinsky begonnen und endet auch mit ihm.



    Das Klarinettentrio durfte ich 2016 in der Berliner Philharmonie bei einem Lounge-Konzert im Foyer hören.


    Kann eigentlich jemand die Frage in meinem Beitrag 3068 beantworten?


    Gruß WoKa

    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo

  • guten Morgen allerseits. An diesem kühlen, aber sonnigen Sonntag höre ich zuerst



    Louis Spohr
    Streichquartett Nr 11 E-dur op 43


    New Budapest Quartet

    Der Mutter die mich nie geboren, habe ich heute Nacht geschworen,
    ich werde ihr eine Krankheit schenken, und sie danach im Fluss versenken.
    Rammstein

  • Diesen Bach hörte ich bereits nach frühem Erwachen. Meine erste vollständig durchgehörte Matthäus-Passion seit langer Zeit. Es war schön.



    Johann Sebastian Bach


    Matthäus-Passion BWV 244 (Mendelssohn-Arrangement)


    Dürmüller, Fink, van Waanrooij, Rasker, Koningsberger,
    te Lindert, Nijsingh, Tujip, van Gijssel
    The Netherlands Symphony Orchestra
    Consensus Vocalis
    Jan Willem de Vriend
    (AD: Live, 4. April 2014)


    Grüße
    Garaguly

  • und wie jedes der bisher gehörten Spohrschen Quartette hat mir auch dieses gefallen :thumbup:


    nun wird es modern :



    Steve Reich
    Music for 18 Musicians


    Steve Reich and Ensemble

    Der Mutter die mich nie geboren, habe ich heute Nacht geschworen,
    ich werde ihr eine Krankheit schenken, und sie danach im Fluss versenken.
    Rammstein

  • Zwischen Bach und dem nun beginnenden Woyrsch-Stück lag ein Sonntagsfrühstück. Nun also - nach guten Brötchen:



    Felix Woyrsch (1860 - 1944)


    Symphonie Nr. 3 Es-Dur, op. 70
    Drei Böcklin-Phantasien, op. 53
    (Die Toteninsel - Der Eremit - Spiel der Wellen)


    Oldenburgisches Staatsorchester
    Thomas Dorsch
    (AD: 20. - 21. März 2013)


    Grüße
    Garaguly

  • wenn ich schon mal beim Minimalismus bin :



    Steve Reich
    Variations for Winds, Strings and Keyboards


    John Adams
    Shaker Loops


    San Francisco Symphony
    Edo de Waart

    Der Mutter die mich nie geboren, habe ich heute Nacht geschworen,
    ich werde ihr eine Krankheit schenken, und sie danach im Fluss versenken.
    Rammstein

  • Hallo


    LvBeethoven


    Variationen über ein originales Thema Es-Dur Op.44
    Klaviertrio Nr.3 c-moll Op.1 Nr.3
    Klaviertrio Nr.7 B-Dur Op.97 'Erzherzog '


    Pinchas Zukerman, v
    Jacqueline du Pré, v'cello
    Daniel Barenboim, p
    (EMI, ADD, 1969/1970)


    LG Siamak

  • Ich muss morgen arbeiten - trotzdem geht hier noch was. Ich höre noch diese Aufnahme:



    Giovanni Battista Viotti


    "Meditazione in preghiera" für Violine und Orchester
    Violinkonzert Nr. 22 a-Moll
    Violinkonzert Nr. 24 h-Moll


    Guido Rimonda, Violine
    Camerata Ducale
    (AD: Januar 2012)


    Grüße
    Garaguly

  • Völlig richtig (sorry - ich bin nur selten hier in diesem Thread - und wenn, dann nin ich todmüde - habe Die Frage nicht gesehen)
    Louise Sachsel malte das Bild 1917 - Hier ein paar Zeilen von Wikipedia: mit in Blauer Schrift gehaltener Anmerkung und fett gedrucketer Hervorhebung von mir:
    Nach dem Tod Idas (das war Zemlinskys erste Frau) im Januar 1929 an Leukämie ehelichte Zemlinsky seine Geliebte Louise am 4. Januar 1930 in Berlin. Seine Tochter zog wenig später nach Wien, um Schneiderin zu werden. Louise von Zemlinsky war auch malerisch sehr begabt und hinterließ zahlreiche Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen. Nach dem Tod ihres Mannes lebte sie von einer Arbeit als Sozialarbeiterin und gab Zeichenunterricht für Laien. Nachdem Zemlinskys Werke wiederentdeckt, viel aufgeführt wurden und dadurch Tantiemen erbrachten, errichtete sie eine Stiftung für bedürftige Musiker. Sie starb am 19. Oktober 1992 in New York.


    mfg Alfred


    PS: Stille Wasser sind tief - Merlin weiß mehr als er üblicherweise hier sagt - Na ja - ein Zauberer eben....

  • Ich höre gerade das Finale der "Eroica":



    Nachdem sich Michael Sanderling qualitativ sehr hochwertig "den beiden sechsten" von Beethoven und Schostakowitsch widmete, folgt nun Teil zwei der Kopplung der Sinfonien beider Komponisten unter dem Motto "Den Lebenden und den Toten".


    Die "Eroica" zumindest ist auf allerhöchstem Niveau musiziert. Die Tempi sind flüssig, aber nicht zu rasant, die Tongebung ist schlank, aber nicht "dünn", der Ausdrucksgehalt vermittelt "Größe", aber kein "Pathos". Die Klangbalance im Orchester ist ebenso hervorzuheben wie die Klangtechnik an sich. Beide Werke wurden in der Lukaskirche Dresden aufgenommen. Kenner wissen, dass dort sehr berühmte Aufnahmen entstanden - u.a. die Schumann Sinfonien unter Sawallisch oder der "Lohengrin" unter Kempe.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Beethoven's Dritte in dieser Interpretation auch bei mir:



    Beethoven, L.v. (1770-1827)
    Symphony No 3 E Flat Major Op 55 »Eroica«


    Anima Eterna Bruegge,
    Jos van Immerseel


    Aufnahme von 2006


    Immerseel gibt ein recht flottes Tempo vor … langweilig wird es keine Minute … :thumbsup:

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Historische Aufnahmen:

    Peter Tschaikowsky
    Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 67 "Pathétique"
    Berliner Philharmoniker
    Hans Pfitzner
    Sinfonie Nr. C-Dur op. 46
    Wiener Philharmoniker
    Dirigent: Wilhelm Furtwängler

    Die Tschaikowsky-Aufnahme ist aus dem Jahre 1938, Pfitzner ist live von den Salzburger Festspielen 1949. Dazwischen ist viel passiert, technisch aber sind beide etwa gleich rauschhaft und nicht ausbalanciert. Mich interessiert das Musikalische, da hört man schon, dass am Pult eine das Orchester inspirierende Persönlichkeit steht. Nach der Tragik von op. 67 ist Pfitzner einfach erfrischend und muntert auf.
    :hello:

  • guten Abend allerseits. War heute beim Therapeuten. Er meint, ich habe nur noch 40 Jahre zu leben. Was mach ich nur, was mach ich nur ? 97 ist doch kein Alter ... ;(



    Louis Spohr
    Streichquartett Nr 12 C-dur op 45/1


    New Budapest Quartet

    Der Mutter die mich nie geboren, habe ich heute Nacht geschworen,
    ich werde ihr eine Krankheit schenken, und sie danach im Fluss versenken.
    Rammstein

  • bei mir gerade:



    Das CD-Set enthält zwei Mitschnitte von Rundfunkkonzerten aus den Jahren 1968 und 1969.
    Arleen Auger (deretwegen ich die CD vor einiger Zeit gekauft hatte) ist in für sie seltenen Rollen wie Zdenka, Zerbinetta, Sophie oder Lakmé, aber auch als Susanna, Königin der Nacht oder Konstanze zu hören - in den Duetten und Szenen gemeinsam mit Gundula Janowitz, Tatiana Troyanos und Nicolai Gedda.


    Einfach wunderschön!!! :angel:

    ... in diesem Sinne beste Grüße von orsini


    „Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.“
    Curt Goetz