Nach welcher "letzten" CD an einem Hörabend könnt ihr besonders gut schlafen ...

  • Bei mir ist das anders, ich gehe fast immer MIT Musik ins Bett und höre welche beim Einschlafen.


    Vor zweieinhalb Jahren habe ich dazu mal einen Thread eröffnet und dabei gemerkt, dass andere das wohl niicht so handhaben. Ich habe es trotzdem nicht geändert, ich kann mit Musik wunderbar einschlafen und gebe mich dem bekannten Lauf der mir jeweils bekannten Musik einfach hin. Höre ich keine Musik beim Einschlafen, denke ich an alles Mögliche und kann dann nicht einschlafen. Aber das Hören von mir bekannter Musik schaltet die Gedanken an die irdischen Sorgen aus und führt mich sicher ins Reich des Schlummers. Und ich schlafe gut. :)


    Hier mein Eröffnungsbeitrag vom damaligen Thread:


    http://tamino-klassikforum.at/…&postID=555254#post555254

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"


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  • Beim Einschlafen brauche ich keine Musik, dafür ist sie mir zu schade. Jede Art von Musik.


    Eine Talkshow mit Schäfer-Gümpel, Roth, Altmeier und Seehofer, dazu ein auf Linie getrimmter Jounalist ist für mich das beste Schlafmittel. Moderation Maibritt Illner dazu, unübertreffbar.
    Wie sollte man besser einschlafen als mit blablabla....


    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.



  • Meine Abende enden derzeit meist zu sehr später Stunde mit je einer Folge von "Downton Abbey" (zweiter Durchlauf). Wenn diese Musk erklingt, weiß ich, das Tagwerk ist getan - und bin zufrieden. :)


  • Seit diesem Winter 2017/18 höre ich gerne mal abends im Bett Musik. Aber kein Repertoire zum Einschlafen, sondern alles Mögliche der Klassik, was noch auf dem Hörplan stand.


    Dazu habe ich jetzt mir extra einen (in Reserve befindlichen) TOP-Hi-Endigen CD-Player der SONY-ES-Serie = CDP-X 202ES mit TOP-KH-Ausgangsstufe in den Nachtschrank gestellt (der hat ein Fach). Dazu benutze ich meinen neuen KH AKG K-702, der ein ganz exquisites analytisches Klangbild liefert. Ich habe mich extra für den K-702 entschieden, weil mir der weitaus bekanntere und in allen HIFI-Kreisen hochgelobte K-701 in den Bässen einfach zu schlank ist - der Studio-KH K-702 ist der Hammer :hail: !


    Nun - was höre ich ?
    In letzter Zeit sehr viel aus meiner überragenden 23CD-Levine-DG-Box und sonst alles bei dem ich nicht einschlafe - ;) was bei meinem Repertoire nicht schwierig ist. Von Brahms bis Lindberg ist da alles dabei.
    Wenn ich dann merke, dass ich langsam müde werde, wird der CD-Player abgeschaltet, der KH zur Seite gelegt und dann schlummere ich bestens gelaunt ein !

  • Mir geht es weniger um die Musik zum einschlafen sondern um die Zeit davor damit man zur Ruhe kommt.

    Ich komme vorher icht zur Ruhe, sondern erst dabei, beim Einschlafen, im wahrsten Sinne des Wortes "zur Ruhe". Und ich könnte mir überhaupt keinen wertvolleren Zweck von Musik vorstellen, als dadurch zur Ruhe zu kommen. :)

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"


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  • Da geht es mir wie Stimmenliebhaber: auch ich höre gerne Musik zum Einschlafen, nicht so sehr vor dem Einschlafen. Und ich empfinde es auch eher als Kompliment für die Musik, wenn sie mich so zu entspannen und zu beruhigen vermag, dass ich dabei einschlafen kann - wenn ich es denn möchte...


    Für den Zweck habe ich mit eine Playlist auf dem ipod zusammengestellt, speziell mit langsamen Sätzen (z.B. Brahms-/ und Beethoven-Violinkonzert, Adagio appassionato und Schottische Fantasie (Adagio cantabile) von Bruch, Romanze aus dem 1. Klavierkonzert von Chopin, die Adagio-Sätze aus der Kreutzer- und Frühlingssonate, Andante aus der 2. Sinfonie von Borodin, die Fantasia aus dem Violinkonzert von Wolf-Ferrari, ...) aber auch mir ruhiger Opernmusik (z.B. das Finale von I Capuleti e i Montecchi o.ä.) und einigen Orchesterliedern von Richard Strauss.


    Wichtig ist nur, dass sich die Musik von alleine irgendwann ausschaltet (sleep timer)... und sie muß die optimale Lautstärke haben - d.h. nicht zu leise, sonst höre ich zu angestrengt hin. Kopfhörer, die man im Halbschlaf wieder absetzen muß, finde ich störend. Deshalb wenn möglich über Lautsprecher.

    ... in diesem Sinne beste Grüße von orsini


    „Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.“
    Curt Goetz

  • Und ich könnte mir überhaupt keinen wertvolleren Zweck von Musik vorstellen, als dadurch zur Ruhe zu kommen.


    Das kann ich nur unterstreichen. Das ist das schöne an Musik und speziell an klassischer Musik. Sie erdet mich und bringt mich zur Ruhe.


    Von daher habe ich keine speziellen Stücke vorm einschlafen. Wichtig ist nur ohne Text, so dass ich mich ganz auf die Musik konzentrieren kann.


  • Das kann ich nur unterstreichen. Das ist das schöne an Musik und speziell an klassischer Musik. Sie erdet mich und bringt mich zur Ruhe.


    Von daher habe ich keine speziellen Stücke vorm einschlafen. Wichtig ist nur ohne Text, so dass ich mich ganz auf die Musik konzentrieren kann.


    Musik als Quietiv, das sehe ich auch als einen wertvollen Zweck, aber ich höre Musik auch, um mich bewegen und erschüttern zu lassen, und letztlich ist mir diese Musik dann noch wertvoller als "beruhigende" Musik.


    Zum Einschlafen höre ich schon lange keine Musik mehr, ich habe im Schlafzimmer auch seit vielen Jahren keine Musikquelle. Früher habe ich das öfter gemacht, aber niemals klassische Musik, sondern eher soften Pop wie Sade oder Dido oder portugiesischen Fado, ganz früher (aber das ist nun wirklich 30 Jahre und mehr her) auch elektronische Musik wie Tangerine Dream.


    Ansonsten höre ich im Tagesablauf durchaus verschiedene Arten von Musik. Vormittags habe ich so gut wie nie Lust, Musik der Spätromantik zu hören, da mag ich gerne Barock oder Wiener Klassik. Nachmittags darf es dann etwas "schwerer" werden, auch Opern höre ich bevorzugt ab dem späten Nachmittag. Wenn ich direkt vor dem Schlafengehen noch Musik höre, dann gerne Kammermusik der Romantik, die auf mich beruhigend wirkt.

  • Musik als Quietiv, das sehe ich auch als einen wertvollen Zweck, aber ich höre Musik auch, um mich bewegen und erschüttern zu lassen, und letztlich ist mir diese Musik dann noch wertvoller als "beruhigende" Musik.


    Das stimmt Musikstellen die mich bewegen sehe ich als ganz große Kunst an. Erschüttern muss sie mich jetzt aber nicht. Ich glaube, das wäre mir zu viel.
    Aber ich habe extra erden geschrieben, weil das für mich doch noch mal mehr als beruhigend ist. :) LG Michael
    PS. Sorry fürs OT.

  • Wie in dem anderen Thread schonmal erwähnt, habe ich das zwar jahrelang gemacht, aber inzwischen eher nicht mehr. Der Schritt vom idealen Entspannen/Fokussieren im Dunkeln zum Einschlummern ist nämlich sehr klein. Ich bin zu oft eingepennt, manchmal Stunden später aufgewacht und hatte den Kopfhörer noch auf oder im Halbschlaf neben mich gelegt. Danach hatte ich lange eh keine Musikanlage mehr im Schlafzimmer und habe es mir eher abgewöhnt.

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)