Das Spiel mit den Opernrollen

  • Es lebe Puccini! Aus Turandot hatten wir noch keine Liu. Hier ist sie mit Ihrem wahnsinnig traurigen und emotionalen Abschied. Für mich eine der besten Sängerinnen der 2000-er Jahre: Rene Fleming in der Waldbühne Berlin.


    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Noch einmal Puccini. Aus der "Schwester Angelika" nehme ich die Novizin.



    Die Oper ist so auf die Hauptrolle fixiert, daß bei youtube kein Auftritt der Novizin gefunden wurde. Ich erinnere mich an eine tolle Inszenierung des Trittico in Dresden mit einer phantastischen Angela Liebold in der Hauprolle. Was diese kleine, zarte, fast zerbrechlich wirkende Frau darstellerisch und gesanglich aus sich herausholte, habe ich bis jetzt nicht vergessen, und das liegt ca. 20 Jahre zurück!
    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Warum ich nur jetzt auf Puccini reite, und nochmals aus dem Trittico. Diesmal aus dem "Mantel", die Rolle des "Talpa", hier mit einem Ausschnitt aus Rom


    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Dann weiter mit dem Trovatore. Leonores Vertraute, die Ines kommt von mir. Hier ein Ausschnit aus dem Liceu Barcelona.


    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Dann zum "G" und zu meinem Lieblingskomponisten, Richard Strauss. In der Oper "Capriccio" (in Dresden gesehen mit der wunderbaren Dame Felicity Lott) ist Gräfin Madeleine die Hauptperson. Bei der Fortsetzung kann sowohl das "N" als auch das "E" genommen werden, die Auswahl wird dadurch einfacher.


    Hier das Finale der Oper, eben mit Felicity Lott.


    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Damit es weiter geht, stelle ich selbst das "E" ein. Der Glöckner von Notre Dame bildet die Grundlage der Oper "Notre Dame" von Franz Schmidt, die ich vor langer Zeit in Gera gesehen habe mit einem grandiosen Peter Dittmann als bösartiger Claude Frollo. Aber um den geht es nicht. Die Hauptperson ist - wie im Film und im Buch - die verführerische Zigeunerin "Esmeralda".


    Hier die Finalszene mit Gwyneth Jones


    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Zunächst, lieber Caruso41, ist es schön, daß Du wieder dabei bist. Bewundernswert, was Du für Opern kennst. Ich kenne weder Henry Clifford noch Isaac Albeniz, auch meine Opernführer nicht. Aber auf Deiner Einstellung sind Bilder zu sehen, die in mir Sehnsucht nach einer friedlichen Zeit wecken, sie sind in ihrer barocken Schönheit bis hin zur Nacktheit und zum landschaftlichem Reiz einfach beruhigend. Ich muß gestehen, mich zuerst auf die Bilder konzentriert zu haben und habe die Musik als angenehmes Nebengeräusch empfunden. Sollte ich mal Zeit und Lust haben, mache ich mal die Augen zu und ziehe mir die Musik rein!! Danke für diese Einstellung!!!!
    Ich mache natürlich weiter mit und versuche, Opern einzustellen, zu denen ich ein persönliches Verhältnis habe. Zuallererst Opern, die ich gesehen habe, live, und erst danach kommen Opern, die ich aus dem TV oder aus dem Radio kenne. Erst zuallerletzt nehme ich eines meiner Opernbücher. Auf alle Fälle haben wir noch viele, viele Reserven, damit es weiter geht. Ein paar Mitspieler wären nicht schlecht.
    Nun nehme ich wieder eine Esmeralda, diesmal aus der Verkauften Braut, die Tänzerin mit diesem Namen singt hier Bibiana Nwobilo


    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Ich bin noch immer unterwegs. Hatte nur im Zug von Kiel nach Hamburg etwas Zeit. Da habe ich zwei Beiträge eingestellt.
    Die nächste Tage werde ich dazu keine Zeit haben. Das tut mir vor allem für den Thread NEUE STIMMEN leid. Er ist selig entschlafen. Da müsste ein „Wecker“ kommen. Ich werde das nicht sein.
    Beste Grüße
    Caruso41

  • Auf das A der Esmeralda lasse ich die Arminda aus Mozarts "La finta giardiniera" (Die Gärtnerin aus Liebe) folgen. In dieser Aufnahme in deutscher Sprache - die Fassung wurde angeblich von Mozart höchstselbst autorisiert - singt Jessye Norman das edle Fräulein aus Mailand. Ich schätze die Einspielung auch wegen Werner Hollweg als Graf Belfiore. :)



    https://www.youtube.com/watch?v=yJAmntrh4NY

  • Dann gehe ich zur herrlichen Oper Adriana Lecouvreur von Francesco Cilea. Eine der Rollen ist Der "Abbe von Chazeuil". Hier ein Ausschnitt aus einer wunderbaren Aufnahme, in der u.a. Bastiannini, Corelli, Magda Olivero und Giulietta Simionato singen. Was für eine Besetzung!!



    Herzlichst La Roche

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  • Dann gehe ich zu Werther von Jules Massanet. Der unglückliche "Albert" hat als Verlobter von Charlotte ein bißchen Pech, sie steht ja auf Werther, und es gibt kein Happy-End.
    Hier der Albert von Ludovic Tezier. Es ist wohl die Inszenierung, in der Kaufmann den Werther singt.



    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Ich hoffe, Operus liest diesen Thread:


    Lieber Woka,


    ja Operus hat diese Botschaft gerne gelesen und dann auch die Aufnahme genossen. Obwohl sicherlich schon hunderte Mal in den verschiedensten Aufnahmen gehört: Immer wieder beeindruckt von der Art, wie Gottlob Frick selbst eine solche bekannte Arie wie "In diesen Heil'gen Hallen" mit einer intensiven inneren Spannung erfüllen kann. Wir treffen uns ja in drei Wochen beim Künstlertreffen der Gesellschaft, die an diesen Sänger und die anderen Großen seiner Generation erinnert. Ich freue mich schon, Dich und die anderen Taminos zu sehen.

    Herzlichst

    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Dann schließe ich mit dem T aus Tassilone an. Die Opernrolle mit T ist der Trouffaldino aus der köstlichen Oper "Die Liebe zu den drei Orangen" von Prokofiew.

    Herzlichst

    Opers

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Um "O"s zu vermeiden, die wieder mit "o" enden, gehe ich nochmals zu Franz Schmidt und seiner "Notre Dame". Eine kleine Rolle, ohne große eigene Musik bedacht, ist der "Offizier" (nicht Phoebus, der ja ebenfalls im Offiziersrang steht).


    Im Beitrag 1482 hatte ich schon das großartige Finale der Oper eingestellt, daher verzichte ich jetzt auf weitere Musik, da man den Offizier (Bariton) bei youtube kaum singen läßt. Das berühmte Zwischenspiel kennt jeder.
    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Da antworte ich mir mal wieder selbst, damit der Thread nicht einschläft. In Jolanthe vom russischen Meister Tschaikowski gibt es den Herzog von Burgund, Robert. Die rührselige Oper schildert das Glück der jungen Jolanthe, einer seit Kindheit blinden Königstochter. Sie ist - ohne sich zu kennen - mit dem Herzog von Burgund vermählt worden, der nichts von ihrer Krankheit weiß. Nach einigem Durcheinander in einer verworrenen Handlung wird sie wieder sehend, die Ehe annuliert und sie nimmt den Ritter Vaudemont aus dem Gefolge Roberts. Tolle Story.
    Hier eine Arie Roberts, wunderbar gesungen von dem leider so früh verstorbenen Dmitri Hvorostowski
    ttps://www.youtube.com/watch?v=mcE4D1Pc3yo
    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Da ich nach den Spielregeln aus der genannten Rolle den ersten und letzten Buchstabe wählen darf, nehme ich von Robert das R und schließe Reimar von Zweter aus Wagners "Tannhäuser" an, der offenbar noch nicht genannt wurde.


    Herzlichst

    Operus

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  • Hallo Hans


    Nimm´s mir nicht übel, aber die Regel lautet anders:


    "als 1. Buchstaben des Vor- oder Nachnamens den letzten Buchstaben des Vor- oder Nachnamens des Vorgenannten"


    Das heißt, es sollte jetzt mit "t" weiter gehen.


    Liebe Grüße
    Wolfgang

    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo

  • Dann arbeite ich weiter mit der Notre Dame von Franz Schmidt. Der eigentlich Böse in der Oper und die Hauptrolle hat Frollo, der Archidiacon der Kathedrale, mit Vornamen "Claude", Eine Bombenrolle für einen Bariton. Ich hatte schon erwähnt, daß mich in Gera in dieser Rolle Peter Dittmann ungeheuer beeindruckt hat, er war als Gast von der Oper Erfurt dabei und war für mich der beste Bariton in Thüringen in den 90- er Jahren bis ins neue Jahrtausend. Wir hatten öfter das Glück, ihn in Erfurt, aber auch in Gera zu hören, da seine Frau in Gera engagiert war und in Erfurt (damals noch im alten Opernhaus) hervorragende Sänger engagiert waren, die toll inszenierte Stück spielten.


    Hier der Beginn der Oper. Die Handlung entspricht weitgehend den bekannten Verfilmungen. Eine sehr zu Unrecht vergessene Oper!!!


    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Auf Claude kann natürlich nur Egisto aus Cavallis "Egisto" folgen. Ich bitte alle, die von dieser Oper einen Eindruck haben wollen, auf die Vorstellung bei YouTube (Glasgow 1982, Raymond Leppard) zu verzichten, weil das eine ziemlich andere Oper ist, als Cavalli sie geschrieben statt. Wer allerdings fette Streicher und schlechte Sänger liebt, wird nicht enttäuscht.

    Ihr absolviert diese Stelle wie ein Intercity auf einer schwer zu nehmenden Weiche (mein verstorbener Chordirigent Johannes Glauber aus Essen)

  • Jetzt habt ihr uns wieder in die Vokalschleife gesteuert. Das „c“ am Ende von Tiborc hätte etliche Alternativen geboten. Egal - machen wir halt mit dem „o“ weiter. Ich bringe Orlando Lambertazzi, natürlich die Tenorpartie in „Imelda de' Lambertazzi“.


    Ideal für die Partie wäre wohl Joseph Calleja, den ich gestern Abend in „Luisa Miller“ gehört un bejubelt habe. Hier singt Massimo Giordano. Nicht übel - aber nichts zum jubeln.


    https://youtu.be/AMPCXjkyMjE