Das Spiel mit den Opernrollen

  • Und habe sie gefunden in Elvira - und zwar im Einakter "Die schweigende Glocke" von Horst Platen. Die hat sich dazu entschlossen, ihren Geliebten zugunsten eines reichen Freiers aufzugeben, um den eigenen Vater vor dem Ruin zu schützen. Die Sache endet tragisch. Eine zugängliche Aufnahne ist mir nicht bekannt. In meinem Bestand fiundet sich diese Produktion des Bayerischen Rundfunks von 1962:


    Horst Platen
    DIE SCHWEIGENDE GLOCKE
    Funkoper 1926


    Der Priester: Herbert Brauer
    Elvira: Isabel Strauss
    Tonio: William Olvis


    Regensburger Domspatzen
    Chor und Symphonieorchester des Bayertischen Rundfunks
    Hans Zanotelli

  • Ein neues O sollte keine Schwierigkeiten machen. Ich werde bei Alexander Dargomyzhsky und seiner Oper "Rusalka" (auch "Russalka") nach Puschkin fündig. Darin gibt es eine Olga. Sie ist eine von der Fürstin betreute Weise in der Stimmlage Sopran.



    https://www.youtube.com/watch?v=jOaaKljCZ-w


    In dieser Produktion singt Galina Pisarenko die Olga.

  • Ich nehme das abschließende "L" und gehe zu Amilcare Ponchielli und seiner Oper La Gioconda. Die Partie der Laura ist nicht unwesentlich für die Handlung, und ihre Arie "stella del marina" singt hier in einer Aufnahme aus 1981 die damals auf dem Höhepunkt ihrer Gesangskarriere stehende Agnes Baltza.


    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Ich nehme das abschließende "L" und gehe zu Amilcare Ponchielli und seiner Oper La Gioconda. Die Partie der Laura ist nicht unwesentlich für die Handlung.....

    Das ist eine wundervolle Rolle für einen Mezzosopran. An das "l" gibt es herrliche Möglichkeiten zum Anknüpfen. Deshalb bringe ich gleich André Thorel, das ist der andere Mann in THÉRÈSE von Massenet. Wie Gesagt: Thérèse steht zwischen ihm, ihrem Ehemann, und ihrem Liebhaber, dem Marquis Armand de Clerval, den ich vorher gerade eingestellt hatte.
    Zum Schluss geht sie mit ihrem Ehemann auf die Guillotine. Erschütternd!


    Die Schlußszene bringe ich mit Huguette Tourangeau als Thérèse und Louis Quilico als André Thorel:


    https://www.youtube.com/watch?v=N4nZYPQhzkQ



    Zuletzt habe ich die Oper in Montpellier mit Etienne Dupuis als André Thorel erlebt. Ich war von seiner großartigen Leistung total begeistert. Deshalb habe ich mich mal intensiver mit ihm beschäftigt und ihn danach in dem Thread NEUE STIMMEN vorgestellt.
    Leider ist Nora Gubisch in der Titelpartie nicht in der gleichen Liga!

  • Die Libusa (Libuse ist die tschechische Schreibweise) von Smetana als tschechische Nationaloper hatte ich schon gebracht, jetzt komme ich darauf zurück und nehme den Lutobor und gebe damit die Möglichkeit zum "R".
    Hier nochmals ein kurzer, sehr heroischer Ausschnitt, ein triumphaler Fanfarenauftritt.


    Herzlichst La Roche
    PS - es ist immer wieder erstaunlich, was für tolle Musik man in diesem Thread entdecken kann. Vieles auch unbekannte ist dabei. Die Therese von Massanet gehört für mich dazu. Noch nie gehört.

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Die Therese von Massanet gehört für mich dazu. Noch nie gehört.


    Das solltest Du unbedingt nachholen.


    Dann setze ich jetzt fort mit einer weiteren Figur von Jules Massenet: Remigio aus La Navarraise!


    Es ist eine anspruchsvolle Baritonpartie. Hier singt Gérard Souzay diese Rolle.
    Leider aber ist Lucia Popp eine Fehlbesetzung, da sind Rita Gorr und Marilyn Horne die entschieden besseren Besetzungen!
    Es gibt eine neue Aufnahme mit Alekzandra Kuzak und Roberto Alagna. Die habe ich noch nicht gehört bisher!


    https://www.youtube.com/watch?v=dWw5u5zA8Ys


  • ….den Lutobor und gebe damit die Möglichkeit zum "R".
    Hier nochmals ein kurzer, sehr heroischer Ausschnitt, ein triumphaler Fanfarenauftritt.


    Da macht der aber gar nicht mit. In der Aufnahme von Nadézda Kniplová singt die kleine Partie des Lutobor immerhin Karel Berman.
    Berman ist ein höchst bemerkenswerter Sänger. Er hat im Ghetto Theresienstadt an Opernaufführungen mitgewirkt. In Ullmanns DER KAISER VON ATLANTIS hat er die die Rolle des Todes - soweit ich weiß - in der Generalprobe gesungen. Das KZ hat er glücklicherweise überlebt. Nach seiner Befreiung aus dem Auschwitz-Nebenlager Bleichhammer konnte er seine Gesangsausbildung fortsetzen. Er wurde eine Stütze des Prager Nationaltheaters von den 50er bis in die 60er Jahre. Auch als Komponist hat er Erfolge gehabt!

  • Beim "O" gehe ich zu Werner Egk. In seiner Oper "Der Revisor" bezieht er sich auf die gleichnamige Gesellschaftskritik oder -komödie von Gogol. Am 9.5.1957 hatte die Oper in Schwetzingen ihre Uraufführung, und ganz in Vergessenheit geraten ist sie nicht. Der Hochstapler Chlestakow wird für einen Revisor gehalten, der von allen hofiert wird, und der Diener Ossip hält zu seinem Herrn. Gogols Revisor war Schulstoff im DDR-Literaturunterricht der erweiterten Oberschule. Aber lange nachgewirkt hat der Stoff wohl nicht. Meine Erinnerung ist nur oberflächlich.


    Hier ein Ausschnitt aus dem Theater Augsburg. So richtig ist das nicht meine Musik. Wenn schon Egk, dann scheint mir die Zaubergeige mehr zu liegen:

    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Für das "p" habe ich eine ganz herrliche Bassrolle: den Pagano aus Verdis "I Lombardi alla prima crociata". Da denkt man natürlich gleich an das hinreißende Terzett!
    Die unvergleichliche Toscanini-Aufnahme hatte ich schon mal eingestellt.
    Aber auch Gardellis Aufnahme kann man gut hören. Den Pagano singt Raimondi!


    https://www.youtube.com/watch?v=KV6yktZI-u0


  • Ich hätte ja jetzt gerne den "Oldfux" aus Weissmanns "Die pfiffige Magd" genommen. Aber wenn schon caruso geschrieben hat, mit "X" Sorgen zu haben, dann eben was anderes.




    Eugen Suchon (wer kennt ihn nicht) hat in seiner Oper "Krutnava" den Ondrej verewigt. Hier singt Andrej Kucharsky eine Arie des Ondrej, die Musik ist durchaus hörbar.
    Eugen Suchon ist ein slowakischer Komponist (1908 - 1993). Seine Musik ist zwischen Spätromantik und Avantgarde angesiedelt, und seine 1949 (Neufassung 1952) in Bratislava uraufgeführte Oper Krutnava (Deutschland 1955 in Chemnitz) bezeichnet mein alter Opernführer als erste slowakische Nationaloper. Sie handelt in einem abgeschiedenen Gebirgsdorf in der Slowakei nach dem 1. Weltkrieg und schildert das Streben nach einem glücklichen Leben, welches durch die sozialen Verhältnisse nicht erreicht werden kann. Die Oper beinhaltet volksliedhafte Balladen genau wie optimistische und fröhliche Lieder und Tänze. Arien und hochdramatische Rezitative wechseln mit expressiven Orchesterausbrüchen. Der Komponist brauchte für die Komposition mehr als 9 Jahre.


    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Lieber LaRoche!Dass Du das "x" am Ende meidest, finde ich sehr entgegenkommend.


    Aus Eugen Suchons Oper "Krutnava" hatte ich allerdings den Ondrej Zimoň schon ins Spiel gebracht! Mit dem gleichen Musikbeispiel!
    Tut mir leid!


    Beste Grüße
    Caruso41

  • Macht nichts. Kennst Du die Oper? Die Musik hat mir eigentlich zugesagt, das ist so ein slowakischer Strauss. Ich würde mir vielleicht sogar die ganze Oper antun. Im Theater wirds wohl nichts, aber youtube hat sicher die ganze Oper irgendwo.
    In der Krutnova von Eugen Suchon kommt auch ein Olen vor, da brauche ich nichts neues zu schreiben, denn Du hattest kurz die Handlung beschrieben, ich etwas zum Komponisten und seiner Musik. Und wir haben ein "N".


    Herzlichst La Roche
    Das mit dem "X" war für Dich gedacht. Es hätte aber sein können, daß jemand in diesem Thread eine "Xanthippe" oder einen "Xavier"gekannt hätte. Aber wenn Du schon zurückhaltend bist mit dem "X", dann wäre es wohl zum Stocken gekommen. So rollt die Lawine weiter!!

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Kennst Du die Oper? Die Musik hat mir eigentlich zugesagt, das ist so ein slowakischer Strauss. Ich würde mir vielleicht sogar die ganze Oper antun.


    Nein, lieber La Roche, ich habe sie bisher nicht gehört. Die Partitur habe ich mir mal angeschaut. Und den kurzen Ausschnitt, den es auf YouTube gibt, habe ich natürlich gehört, ehe ich ihn eingestellt habe. Das ist alles!



    Aber Dein "n" nehme ich gerne um Nicolo d'Este aus Mascagnis PARISINA anzufügen! Die Oper habe ich bisher nicht live gehört. Ich kenne sie durch die Gesamtaufnahme mit Denia Mazzola-Gavazzeni in der Titelpartie (Sie hat Sinn für das Idiom Mascagnis aber leider nicht die Stimme), Vitaly Tarastchenko (Prachtvoll) und Vladimir Vaneyev als Nicolò d'Este.



    Hier eine andere Aufnahme, mit der man das ganze Werk kennenlernen könnt:


    https://www.youtube.com/watch?v=XF4UgStBdIE



    P.S.: Für ein "X" habe ich zuletzt schon ziemlich lange suchen müssen.

  • Dann nehme ich wieder etwas Ausgefallenes. In der Oper "Das schweuigende Dorf" von Wilhelm Neef gibt es eine Erika.


    Wilhelm Neef (1916 geb. in Köln, gest. 1990 in Potsdam) siedelte 1949 in die DDR über. Über Potsdam kam er als Dramaturg an die Berliner Staatsoper, später war er freischaffend als Komponist. Er schrieb Filmmusiken z.B. zu den beiden Ernst-Thälmann-Filmen, zu einigen DDR-Indianerfilmen u.a. Auch politisch war er aktiv im Komponistenverband der DDR als Bezirksvorsitzender in Potsdam.


    1961 entstand die Oper "Das schweigende Dorf", die im selben Jahr in Plauen zur Uraufführung kam. Es ist zweifelsohne eine propagandistische Oper mit einer entsprechenden Handlung. Sie dürfte von den Spielplänen weitgehend verschwunden sein. Aber seine Erika setzt das Spiel mit den Opernrollen fort.
    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Ganz schnell noch vor dem Abendessen:


    Ada aus Richard Wagners DIE FEEN!
    Habe ich nur einmal live gehört als Sawallisch unbedingt sämtliche (!!!) Wagner-Opern in einer Spielzeit machen wollte. Da sang Linda Esther Gray die Ada. Hier der Mitschnitt! Wer ihn nicht anhört, dem erteile ich schon im Vorab Absolution!


    https://www.youtube.com/watch?v=hSa-QEc4p24

  • Ada aus Richard Wagners DIE FEEN!
    Habe ich nur einmal live gehört als Sawallisch unbedingt sämtliche (!!!) Wagner-Opern in einer Spielzeit machen wollte. Da sang Linda Esther Gray die Ada. Hier der Mitschnitt! Wer ihn nicht anhört, dem erteile ich schon im Vorab Absolution!


    Lieber Caruso, war das nicht 1983? In diesem Jahr wurde des hundertsten Todestages von Wagner gedacht. Persönlich hatte ich zwar wenig von diesen Gedenktagen. Wenn sie aber Anlass sind, neue Sichten auf das Werk eines so bedachten Komponisten zu eröffnen, sollen sie mir sehr willkommen sein. Ich würde Sawallisch Kränze flechten, dass er auch das Frühwerk ins öffentliche Bewusstsein gerückt hat. Schließlich ist idarin Wagner sowohl thematisch als auch musikalisch deutlich angelegt. Mir ist nicht ganz klar geworden, ob Du nun die spezielle Interpretation der "Feen" oder das Stück selbst für nicht hörenwert hälst.


  • Lieber Caruso......Mir ist nicht ganz klar geworden, ob Du nun die spezielle Interpretation der "Feen" oder das Stück selbst für nicht hörenwert hälst.

    Die Aufführung war nicht mein Problem. Linda Ester Gray und Cheryl Studer waren gut, John Alexander fehlbesetzt. Aber das Werk selbst fand ich unergiebig. Das Anknüpfen an die frühe deutsche romantische Oper hat meiner Meinung nach nichts erbracht, was man unbedingt vor dem Vergessen retten müsste. Musikalisch sind die Vorgänger allemal interessanter. Vor allem ETA Hoffmann.
    Beste Grüße
    Caruso41

  • VORSICHT!
    Jetzt kommen vierzig Räuber.
    Natürlich haben Sie es nicht auf Eure Wertsachen abgesehen und auch nicht auf Eure Daten.
    Sie sind von Luigi Cherubini in Marsch gesetzt mit der Oper "Ali Baba, ou les quarante voleurs"
    Ich bringe nun mal Ali-Baba, der natürlich kein Räuber ist....


    Ich kenne das Werk nur von einer Aufnahme, in der singt Wladimiro Ganzarolli den Ali-Baba. Berlioz hat die Oper als das schwächste Werk des Komponisten bezeichnet. Aber die Ouvertüre hat sich behauptet! Aber auch die ganze Oper wird in Italien immer mal wieder aufgeführt. Und hörenswert ist sie allweil!


    https://www.youtube.com/watch?v=PNcxI1bRR5w

  • Sesam öffne Dich!! Das "A" bringt mich zu Werner Egks relativ ubekannter Oper "Circe". Daraus nehme ich die Asträa.


    Die Oper wird nicht einmal bei Wikipedia geführt, und bei youtube habe ich auch nichts gefunden. Sie steht aber auf meinem Zettel. Dem vertraue ich.
    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Sesam öffne Dich!! Das "A" bringt mich zu Werner Egks relativ ubekannter Oper "Circe". Daraus nehme ich die Asträa.
    Die Oper wird nicht einmal bei Wikipedia geführt, und bei youtube habe ich auch nichts gefunden. Sie steht aber auf meinem Zettel. Dem vertraue ich.
    Herzlichst La Roche


    Hier das was Tante Wiki hergibt ...

    Zitat

    Wiki
    Circe is a 1945 opera by Werner Egk after Pedro Calderón de la Barca, premiered 1948. Egk reworked it as an opera semibuffa as17 Tage und 4 Minuten, 1966.


    Hier ein Artikel aus der Zeit!


    [url='http://www.tamino-klassikforum.at/index.php?page=Thread&postID=482656#post482656']Und >hier< der Tamino Opernführer! Dort wird auch auf eine CD hingewiesen, mit dem überarbeiteten Titel 17 Tage und vier Minuten!


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Lieber Fiesco, ich lese nur im deutschen Wiki, habe jede Bindung zur englischen Sprache verloren ( und hatte auch in der Grund- und Oberschule nie englisch als Unterrichtsfach, nur zwangsweise 4 Semester während des Studiums).


    Danke, daß Du etwas einstellen konntest. Damit ist erst einmal das "A" als Fortsetzung gerettet!!
    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Na ja, dann nehmen wir doch mal den Antony aus Barbers "Antony and Cleopatra "!
    Es gibt bei youtube etliches, aber nichts spezielles vom Antony! ;)
    Übrigens, tolle Oper!!


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Dann gehe ich zu Jean Kurt Forest . Der in Darmstadt geborene Komponist siedelte 1948 in die DDR über, erhielt sogar 1959 den Kunstpreis der DDR. Er nutzte ein Schauspiel von Friedrich Wolf für eine seiner Opern und gab ihr den Titel "Tai Yang erwacht". Ich nehme die Hauptperson Tai Yang.


    Herzlichst La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Dann bringe ich jetzt Ygraine aus Paul Dukas' ARIANE ET BARBE-BLEUE. Sie ist eine der früheren Ehefrauen des Herzogs Blaubart!
    Maeterlinck, von dem der Text stammt, transferiert sie aus dem Sagenkreis um König Artus in die Blaubart-Geschichte. Sie war die Mutter von Artus.


    https://www.youtube.com/watch?v=GZghzFq1a04


    _______________


    Au weih! Das Suchen der passenden Aufnahme hat zu lange gedauert. Deshalb kam ich zu spät!
    Die Ygraine wird sicher noch mal gebraucht. Ich hebe sie mir auf!
    _______________


    Von Jean Kurt Forest kenne ich nur DER ARME KONRAD, den ich mal in der Staasoper gehört habe!