Wiener Staatsoper Saison 2018/19

  • Mal sehen, was in der Saison 2018/19 in der Wiener Staatsoper gespielt wird. Ab 19. April 2018 können wir es auf der Website lesen.


    Cherubinis Medea wurde in der Tat zuletzt 1974 gespielt, genau gesagt am 16.04.1974 mit Leonie Rysanek als Medea, Edita Gruberova als Glauce. Die Premiere dieser Produktion war am 31.01.1972:


    Dirigent: Horst Stein
    Inszenierung: August Everding
    Bühnenbild und Kostüme: Arik Brauer
    Kreon Nicolai Ghiuselev
    Glauce Lucia Popp
    Jason Bruno Prevedi
    Medea Leonie Rysanek
    Neris Margarita Lilowa
    1. Magd Edita Gruberova


    Im Mai 2019 gibt es eine neue Produktion von Cherubinis Médée (also auf Französisch) im neuen und fabelhaften (!) Linzer Musiktheater. Es gibt aber nicht mehr viele verfügbare Karten! Ebendort gibt es ab Dezember 2018 die Bayreuther Heiner-Müller-Inszenierung von Tristan und Isolde.

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

  • Seit wenigen Minuten online, nun das tatsächliche Programm für 2018/19 an der Wiener Staatsoper:


    Berlioz: Les Troyens
    Regie: David McVicar
    Dirigent: Alain Altinoglu
    Premiere: 14. Oktober 2018


    Delibes: Sylvia (Ballett)
    Choreographie: Manuel Legis nach Louis Mérante u. a.
    Dirigent: Kevin Rhodes
    Premiere: 10. November 2018


    Staud: Die Weiden
    Regie: Andrea Moses
    Dirigent: Ingo Metzmacher
    Premiere: 8. Dezember 2018 (Uraufführung)


    Donizetti: Lucia di Lammermoor
    Regie: Laurent Pelly
    Dirigent: Evelino Pidò
    Premiere: 9. Februar 2019


    Trojan: Orest
    Regie: Marco Arturo Marelli
    Dirigent: Michael Boder
    Premiere: 31. März 2019 (Uraufführung)


    Strauss: Die Frau ohne Schatten
    Regie: Vincent Huguet
    Dirigent: Christian Thielemann
    Premiere: 25. Mai 2019


    Verdi: Otello
    Regie: Adrian Noble
    Dirigent: Myung-Whun Chung
    Premiere: 20. Juni 2019


    Eine wirklich erfreuliche Überraschung ist der Berlioz, zum ersten Mal seit 1979 wieder an der Wiener Staatsoper zu erleben. :hail:
    Ansonsten leider mal wieder ein ziemlich gediegenes und wenig innovatives Programm.

  • Ansonsten leider mal wieder ein ziemlich gediegenes und wenig innovatives Programm.

    Welches andere Opernhaus ist denn "innovativer" und macht in der kommenden Spielzeit mehr als zwei Uraufführungen? Viele dürften das nicht sein... (Wobei der "Orest" natürlich keine ist, die Uraufführung war schon 2011 in Amsterdam - also bestenfalls eine österreichische Erstaufführung. "Die Weiden" von Staud sind hingegen wirklich eine Uraufführung - Trojahn und Staud in einer Spielzeit - finde ich jetzt nicht wirklich "wenig innovativ".)
    Dass man genau 100 Jahre nach der Wiener Uraufführung eine neue Fr-o-Sch macht, finde ich auch absolut verständlich und richtig. Über die sehr gut besetzten "Trojaner" kann man sich wirklich freuen.
    Ob ein neuer "Otello" 13 Jahre nach dem letzten (von mir selbst live erlebten und für sehr gut erachtenen Mielitz-"Otello") wirklich zwingend nötig gewesen wäre, weiß ich nicht. Das Stück hat es sicherlich verdient, aber es hätte auch eine bessere Besetzung verdient als die vom gerade Cavaradossi in Salzburg gescheiterten Herrn Antonenko (mal sehen, ob er Sonntag in Dresden antritt) als Premierenbesetzung der Titelpartie angeführte. Stoyanova - Botha - Struckmann, das war für mich damals ein Grund nach Wien zu fahren. Aber die jetzige? Garantiert nicht!
    Also: Diese letzte Premierenposition ist mir in dieser Besetzung wirklich völlig unverständlich.

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"


    Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

  • Für FroSch wurde es wieder mal Zeit - wenn auch die Kartenpreise für die Premiere noch nie dagewesen sind: 500 Euro für die erste, 400 Euro für die zweite und 300 Euro für die dritte Preiskategorie.


    Außer wegen Die Frau ohne Schatten werde ich in dieser Saison wohl nur dreimal in die Oper gehen. Zum Glück gibt es in anderen Städten ja auch interessante Opernproduktonen, z. B. im neuen Linzer Musiktheater.

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

  • Lieber JosephII!


    Dass Trojahns OREST keine Uraufführung ist, hat ja schon Stimmenliebhaber klargestellt. Das Werk ist 2013 auch von der Staatsoper in Hannover gespielt worden - in einer ungemein eindrücklichen und viel gelobten Produktion. Leider hat es trotzdem Probleme mit der Zuschauerresonanz gegeben: schon die Premiere war erstaunlich mäßig besucht, in der letzten Aufführung war nicht einmal die Hälfte der Plätze besetzt. Ich wünsche der Wiener Staatsoper, dass sie das Publikum besser dafür gewinnen kann.


    Ein Trailer auf Youtube informiert relativ ausführlich über Werk und die Aufführung in Hannover:


    https://www.youtube.com/watch?v=uraQFaW7IGo



    Übrigens wird es in der kommenden Saison wieder eine Trojahn- Oper in Hannover geben und zwar die Komödie "Was ihr wollt" (Libretto: Claus H. Henneberg). Das Werk wurde am 26.05.1998 in München uraufgeführt!


    Beste Grüße


    Caruso41

  • Danke für die Richtigstellung. Es handelt sich tatsächlich um die Erstaufführung an der Wiener Staatsoper, wie die Saisonvorschau es nennt.


    Ich wünsche der Wiener Staatsoper, dass sie das Publikum besser dafür gewinnen kann.


    Ich glaube, dass sich der Erfolg auch (oder gerade) in Wien in Grenzen halten wird. Dazu sind wir hier einfach zu konservativ eingestellt. ;)

  • Der Vorverkauf zu Les Troyens läuft. Ich gehe stark davon aus, dass es sich um die Produktion handelt, von der es schon eine DVD gibt (Covent Garden).


    Von der Sängerbesetzung kenne ich nur Joyce DiDonato, auf die ich mich sehr freue. Die anderen SängerInnen kenne ich zum Teil nur aus Rezensionen.


    Zu dieser Oper gibt es einen alten Thread mit wertvollen Informationen:
    Les Troyens


    Dirigent Alain Altinoglu
    Regie David McVicar
    Regiemitarbeit Leah Hausman
    Bühne Es Devlin
    Umsetzung Bühne Will Harding
    Kostüme Moritz Junge
    Licht Wolfgang Goebbel
    Umsetzung Licht Pia Virolainen
    Choreographie Lynne Page
    Choreographische Einstudierung Gemma Payne
    Regieassistenz Marie Lambert
    Kostümassistenz Helen Johnson

    Enée Brandon Jovanovich
    Chorèbe Adam Plachetka
    Panthée Peter Kellner
    Narbal Jongmin Park
    Iopas Paolo Fanale
    Ascagne Rachel Frenkel
    Cassandre Anna Caterina Antonacci
    Didon Joyce DiDonato
    Anna Margarita Gritskova

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.