Welchen CD-Player benutzt ihr?

  • Hallo,


    Mich würde es interessieren, welchen CD-Player Ihr benutzt.
    Allerdings sollte auch erwähnt werden, warum Ihr Euch gerade für diesen entschieden habt. Preis, Design, Klang, Verarbeitung, Features etc. Des weiteren, wie wichtig euch die Qualität des Players im allgemeinen ist, ob ihr in dieser Hinsicht anspruchsvoll seid, oder ob er euch nur als "Transportmittel" dient. (Stichwort: "Ein Player ist wie der andere")
    Wer zwar einen Player besitzt, jedoch einen anderen lieber gehabt hätte, soll den "Wunschkandidaten beschreiben. Vermieden sollte jeoch werden, ein Gerät, das extrem teuer ist,welches man aber nie im Betrieb gehört hat, oder nur ganz kurz, anhand seines Preises oder seines Rufs
    zu nennen. Ich denke da eher , an ein Gerät, das ein Freund besitzt, man aber nie wird kaufen können, sei es wegen des Preises, oder schlicht und einfach, weil es das Gerät nicht mehr zu kaufen gibt.


    Klangbeschreibung, Vor und Nachteile wären optimal, alles immer mit Bezug auf Klassik-Cds


    Gruß aus Wien


    Alfred

  • Hallo Alfred,


    mit meinen Playern bin ich soweit zufrieden, dass eigentlich kein Wunsch nach Neuanschaffung besteht. Einerseits besitze ich einen Marantz CD 63SE, den ich mir damals (vor 9 Jahren) aufgrund der sehr positiven Kritiken in diversen Fachzeitschriften gekauft habe (und den Kauf auch bis heute nicht bereut habe). Sehr schöner, angenehmer und detaillierter Klang.


    Noch etwas besser spielt, wenn er denn will - er ist manchmal etwas wählerisch - mein SACD-Player Sony XB 940, den ich allerdings hauptsächlich mit normalen CD's betreibe: aber aus diesen holt er wirklich so viel heraus, dass man/ich wirklich alle Sterilität, die man manchmal aus dem Marantz herauszuhören glaubt und generell dem Medium CD zuzuschreiben bereit ist, vergisst. Er klingt sehr warm und leuchtend. Den Unterschied zu SACD (ich habe tatsächlich einige wenige Exemplare - Naxos und Brilliant, der Rest ist mir einfach zu teuer) höre ich nicht sooo heraus, mag sein, dass die Auflösung noch feiner ist, aber auf jeden Fall immer angenehm und unaufdringlich.


    Design ist mir nicht so wichtig, bei der Verarbeitung gehe ich davon aus, dass die OK ist, Features benötige ich ausser Start und Stop nicht.


    Gruß aus Hamburg
    Uwe

  • Hallo Alfred,


    bei mir verrichtet seit 5 Jahren ein SONY XA-50 ES seinen Dienst - wohlgemerkt eine nicht modifizierte Variante.

    Beste Grüße aus Bonn
    Matthias


    Ich tu', was meine Pflicht gebeut, doch hass' ich alle Grausamkeit (ROCCO)

  • Das ist ganz einfach:


    Ein Philips CD 304 MkII.


    Das war seinerzeit einer der ersten 16-bit-Vierfach-Oversampler, das Ganze verpackt in ein Gehäuse, das wohl aus russischen Panzern gegossen wurde. Natürlich habe ich hier schon mal den Lötkolben in die Hand genommen und das Ding vorsichtig modifiziert.


    Auch nach mittlerweile 17 Jahren kann das Gerät mit moderneren Typen klanglich allemal mithalten. Bei mir standen schon einige Geräte zum Test, aber keins kam klanglich an das Ding 'ran. (Hin und wieder stört mich die etwas unorthodoxe Bedienung und der geringe Komfort, aber der Klang ist nunmal das Wichtigste.)


    Gruss,


    Hendrik

  • Hallo,
    wie ich sehe, hab ich vergessen meinen Player zu erwähnen.



    Nachdem mein alter CD Player-Veteran Philips CD202 (selbe Type wie im Bild oben) im Jahre 2001 nach 18 Jahren treuen Diensten in Pension geschicht wurde (Er las die letzten Tracks nicht mehr richtig) musste ich einen Nachfolger finden.


    Ich entschied mich für einen NAD C 541
    siehe Bild unten.



    Der Player begeisterte mich klanglich sofort. Leider mechanisch nicht, er verweigerte des öfteren die Annahme von CDs sprang klickend über spuren, fand Tracks nicht. Nachdem ein Austauschmodell nicht besser war gab ich ihn zurück und tauschte ihn gegen den berühmten Arcam 72 DIVA. Dieser war zuverlässig klang mir aber "zu brav", sodaß ich mir
    den NAD erneut kaufte. Diesmal funktionierte (fast) jede CD, eine gewisse Pingeligkeit lässt sich jedoch nicht leugnen (Mein alter Philips war ein Traktor, der spielte alles)
    Aus diesem Grund besitze ich nun 2 CD Player. Der Arcam wird für alle jene CDs eingesetz, die am NAD nicht einwwandfrei funktionieren. Eigenartigerweise hat sich der NAD "eingespielt" er funtkioniert nun seit 2 Jahren einwandfrei.


    Zum Klang: NAD klingt warm, weich und lieblich (trotzdem volle Höhen)
    man könnte auch sagen er klingt analog. Seine Bässe sind voluminös und nicht allzu trocken, seine Mitten sind frappierend, seine Höhen kristllklar und trotzdem niemals schneidend.
    Menschliche Singstimme und viele Instrumente werden geradezu frappant dargestellt.Instruimente haben "Körper"
    Die Wiedergabe ist (für einen CD-Player) sehr raümlich, die Tiefe der Klangbühne wird gut abgebildet, wobeio auch das Zusammenspiel mit dem Verstärker eine nicht unbedeutende Rolle soielt.
    In Verbindung mit meinem alten sauteuren Technics SU 8600
    baute er einen tiefen aber leicht diffusen Raum auf. Mit KH (alle Beurteilung wurden mit AKG 500 gemacht)Alles klang gelöst, ein wenig an eine Röhre erinnernd.
    In Verbindung mit NAD 370, meinem Neuen Verstärker klang der Player schlanker, man konnte die oft bekrittelte Baßarmut des AKG erahnen.
    Manches klang unangenehmer. Die Instrumente waren nun exakt lokalisierbar, teilweise direkt vor dem Hörer, teilweise dierekt rechts oder links am Ohr, die Tiefenstaffelung war noch ausgeprägter, Applaus war naturnah und man konnte nun jeden Fehler auf der CD hören. So suchte ich einst 2 Stunden nach einer Bruimmschleife in der Anlage, bis ich bemerkte, daß die auf der Aufnahme war (ich hatte das nie zuvor bemerkt. )


    Wenn ich auf den Arcam umschalte, wird das Klangbild flacher, gleichzeitig ein wenig breiter. Die Bässe sind (zu?) trocken für klassik IMO. Obwohl der Player (geringfügig) heller abgestimmt ist, klingt er "stumpfer" und weniger lustbetont.



    Die Unterschiede sind vor allem mit Kopfhörern nachvollziehbar.


    Interessant ist, daß man beim A-B Vergleich weniger Unterschiede hört, als wenn man eine halbe Stunde damit spielt.



    Freundliche GRüße aus Wien


    Alfred

  • Hallo Alfred,


    ich höre mit einem Thule Spirit. Ein Modell aus einer dänischen Elektronik-Spezialfirma. Der ist durch ein Upgrade noch wesentlich verbessert worden. Stromversorgung läuft über 16 AKKUS. Mein Händler hat mir das Gerät für ein Wochenende hingestellt, als der Vorläufer den Geist aufgegeben hat. Das war ein Quantensprung.


    Die Wiedergabe ist ungemein differenziert, jedes Instrument, jede Stimme ist präzise ortbar und es gibt auch eine sehr gute Tiefenstaffelung im Raum. Ich bin sehr zufrieden, denke z.Z. aber auch zusätzlich über einen 2-Kanal-SACD Player zusätzlich nach. Wenn man nur wüßte, ob es bei dieser Technik bleibt.


    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der CD-Player für die Qualität der Widergabe und die Hörbarkeit entscheidend ist. Zentral ist für mich die Musik, nicht die Technik - aber der Genuß nimmt wirklich gewaltig zu mit einem guten Gerät.


    Gruß


    Matthias

  • Hallo,


    meine Silberscheiben drehen sich in einem Marantz CD 17 MKII.
    Das Gerät war zum Kaufzeitpunkt recht neu und hat einen anderen Marantz ersetzt (CD 6000 OSE LE).
    Das Design ist auch wichtig, in "Platin" (=silber) gefällts mir gut und paßt zu Verstärker und Rack.
    Wichtiger aber war der Klang, den das Gerät produziert. In seiner Preisklasse gehört dieser Player sicherlich zu den besten. Er lief damals gegen einen Musical Fidelity, einen T+A, einen klapprigen Toplader von ich-weiß-nicht-mehr-wem und einen 55er Accuphase. Sicherlich auch im Zusammenspiel des Verstärkers hat mich der CD 17 überzeugt was Klarheit, Prägnanz und "Natürlichkeit" betrifft. Manche Player sind so "musikalisch", daß die Anlage nicht nach Musik sondern nach sich selber klingt (ein wenig habe ich hier auch Naim im Verdacht...).
    Alles in allem ein Allrounder, der gute, neutrale Arbeit verrichtet und für Lautsprecher wie Kopfhörer lecker Musik macht!


    Gruß


    Antaeus

  • Hallo Hifi-Klassik-Freunde,


    es sind nicht viele Beiträge in diesem Thread, aber meinen SONY CDP-XA50ES haben mindestens zwei Mitbenutzer auch. Seit 6Jahren bin ich mit ihm zufrieden.
    :)Der CDP-XA50ES holt klanglich alles aus den CD´s heraus. So soll es auch sein, wenn man sich im laufe der Jahre eine riesige CD-Sammlung angeschafft hat. Es gibt noch weitaus teurere CD-Player, die vielleicht ein fitzelchen mehr rausholen sollen - aber lohnt der Mehrpreis für dieses Fitzelchen - ich sage nein.
    ;)Auch vor diesem Gerät hatte ich schon SONY-CD-Player aus der ES(Esprit)-Serie, die jetzt im Hobbyraum ihren Dienst nach wie vor erstklassig versehen: SONY CDPX-33ES (der erste Sony-1Bit-Player, für die Ewigkeit gebaut) und der Nachfolger SONY CDPX-339ES.
    Schon diese beiden Geräte waren vom Klang so gut, das ich eigendlich keinen neuen gebraucht hätte, aber man kauft sich ja gerne mal was neues und will auf dem neusten Stand sein :P.


    Gruß aus Bonn
    Wolfgang

  • Hallo,


    teleton : Der 50er von Sony ist ein Super-CD-Spieler, ich besitze auch einen seit ca. 7 Jahren. Vor drei Jahren konnte ich einen T+A 1500 günstig erwerben....Und der hat mir die Ohren geöffnet, wie gut ein CD-Spieler klingen kann...Da kann man wirklich von 'nassmachen' sprechen ;) Der Sony wurde 'weggeblasen' anders kann man das nicht schildern....


    Gruß,
    Oliver

  • Hallo Oliver,


    ist kaufe Dir ja gerne ab, das der T+A1500 ein TOP-CD-Player ist, aber wir wissen beide, welchen Klang der SONY CDP-XA50ES bietet; Du schreibst ja selber, das der SONY auch ein Super-Player ist.
    "Wegblasen"oder "Nassmachen" ist da wirklich zu krass ausgedrückt.
    Wie ich immer sage: Wenn man noch mehr Geld reinsteckt wird es nur um ein winziges Quentchen besser, daß den Mehrpreis keinesfalls rechtfertigt !


    Gruß aus Bonn
    Wolfgang

  • Gestern hatte ich die Gelegenheit einen 2900 € teurer SACD Player von Marantz zu hören.
    Die Kette des Bekannten wurde damit doch deutlich aufgewertet, was aber auch keine "Kunst" war im Vergleich zum vorherigen.


    Im anschließenden Vergleich mit meinem Equipment (Naim 5 und Naim CD 5) muß ich aber feststellen, dass musikalität nichts mit dem Format zu tuen hat, sondern mit der Technik des Players.


    Die hier beschriebene These, dass SACD im Vegleich zu CD etwas die "harten" CD Klang rausnimmt kann ich bestätigen. (zumindestens bei dem gestrig gehörten Vergleich gegen eine SONY Player).


    Gruss


  • Ich habe geschrieben, daß ich _beide_ CD-Spieler habe (den 50er nach Jahren an der Anlage seit gut 2 Jahren im Schlafzimmer, den T+A an der Anlage). Der T+A klingt deutlich besser, nicht nur um ein winziges! Ich habe keine Fledermausohren und stehe jedem Voodoo skeptisch gegenüber. Vielleicht hast Du ja die Möglichkeit Dir einen 1500er von nem Bekannten zu leihen...;)


    Zum Geld: Ich habe für den gebrauchten T+A 2500 Mark bezahlt. Mein nagelneuer champagner-50er hat 2600 Mark gekostet.


    Und, wie gesagt: Ich halte den 50er für einen hervorragenden CD-Spieler!


    Gruß,
    Oliver

  • Hallo antaeus24


    Zitat

    Manche Player sind so "musikalisch", daß die Anlage nicht nach Musik sondern nach sich selber klingt (ein wenig habe ich hier auch Naim im Verdacht...).


    Welche Player hast du schon gehört, auf die obige Beschreibung zutrifft?


    Ciao

  • Zitat

    Original von Theophilus
    Hallo antaeus24



    Welche Player hast du schon gehört, auf die obige Beschreibung zutrifft?


    Ciao


    Würde ich auch ganz gerne wissen :D


    Was willst Du mit: "daß die Anlage nicht nach Musik sondern nach sich selber klingt" zum ausdruck bringen ???

  • Man braucht nur im Blödia Markt oder sonstwo wo verschiedene Marken CD-Player zur Vorführung eingesetzd sind (weil defekte durch irgeneinen verfügbaren Ladenhüter ersetzt wurden) die Selbe CD mal abwechselnd mit verschiedenen Playern hören, dann weiß man mal, daß sie verschieden klingen.


    Qualitätsplayer (sie müssten ab 500-700 Teuro zu haben sein, Abverkaufmodell eventuell billiger) kauft man aber im Fachhandel, wo man gegen Einsatz auch eventuell 2 Geräte um Probehören nach Hause ausleihen kann, oder wo der Händler ein gerät auch umtauscht, das einem nach einer Woche nicht gefällt


    Beste Grüße aus Wien


    Alfred

  • helmutandres


    Da steht Dir ja die Entdeckung Deiner CDs noch bevor.


    Ich habe vor etlichen Jahren ein solches Schlüsselerlebnis gehabt, weil mir mein Händler mal für ein Wochenende einen Spitzenspieler hingestellt hat, nachdem der alte auch schon recht ordentliche Spieler eine Macke hatte.


    Was Räumlichkeit, Detailwiedergabe und auch schlicht den Klang betrifft liegen Welten zwischen den CD-Playern. Da sind wirkliche Neuentdeckungen möglich.


  • http://www.elektronikinfo.de/audio/cd.htm


    (bitte nicht an der Werbung Anstoß nehmen, ist ein seriöses Forum)

  • Hallo,


    Kommen wir zum Kernmpunkt.


    Zitat

    Es gibt einige wenige Leute, die von sich behaupten, daß sie ganz klar Unterschiede zwischen verschiedenen CD-Spielern hören können und sich unheimlich wichtig machen. Diese Aussage ist jedoch rein subjektiv und konnte bei den wenigen Untersuchungenn, die wissenschaftlichen Maßstäben genügt (siehe doppelter Blindtest), nicht bestätigt werden. Es ist sehr menschlich, daß man einem teuren, massiven und schönen Gerät einen besserenn Klang zutraut als einer billigen, klapprigen und häßlichen Kiste


    ZU diesen Leuten gehöre ich, obwohl ich keinesweg so gut höre, wie der Verfasser des zitierten Artikels von sich behauptet.


    Ich besitze 2 CD Player der Mittelklasse, also nichts um 5000 Teuro sondern (seinerzeit waren das die Preise die ich zahlte) lediglich um 550, bzw 700 Teuro.
    Die Beiden Geräte befinden sich also in annähernd der gleichen Preisklasse, haben jedoch jeweils einen anderren D/A-Wandler eingebaut


    Beide Unterscheide sich zudem noch von meinem Uralt-Philips-Player signifikant.


    Selbst meine78 Jahre alte Muter, die bestimmt nicht mehr super hört, kann nach eingen Minuten Testhören sagen WELCHER meine beiden Player als Tonquelle dient.
    Wichtig ist zu bemerken, daß Lautsprecher den Unterschie nivellieren bzw fast zudecken können, der Unterschied sollte mit Kopfhörern der 200 Teuro-Klasse examiniert werden (Ich verwende AKG 500, den Voegänger von AKG 501, Bassfreaks sei hier an Stelle dessen Sennheiser 580 empfohlen, allerdings zeichnet er einen Hauch weniger fein als der AKG)


    Interessant ist, daß im unmittelbaren A/B Vergleich die Unterschiede tatsächlich marginal zu sein scheinen. Der Unterschied wird jedoch umso "ohrenfälliger", desto länger man mit einer der beiden Maschinen hört.
    Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, daß das "Gehör" das Wichtigste ist, beim beurteilen von Klangdifferenzen. Dies ist IMO jedoch falsch. Das Gehirn ist der springende Punkt. Das was unsere Anlagen da aus den Lautsprechern rausblasen ist in Wahrheit nur erträglich, weil unser Gehirn so etwas wie den Originalklang wieder herstellt,. Dies gelingt im allgemeinen recht gut, auch bei relativ verfärbenden Anlagen. (sonst wäre die Wiedergabe mittels Transistoradios und Soundblaser unerträglich) Das Hirn muß hier jedoch eine Leistung erbringen. Desto schwieriger die Korrektur ist, umso unlustiger reagieren wir. So wir ein neuer guter Player den Besitzer zu langen mitternächtigen Hörsitzungen vereiten, wärend ein weniger guter rasch abgestellt wird, weil sein Besitzer sich erst "an das Gerät gewöhnen" muß.
    Die Sensibilität für derlei ist jedoch sehr unterschiedlich.
    Ein Bekannter, viel jünger als ich hörte KEINEN Unterschied zwischen meinen beiden Playern. Als ich ihn bei markanten Stellen auf die Unterschiede aufmerksam machte, meinte er:
    "Ach DAS meinst Du, natürlich höre ich das auch, aber ist das so wichtig ??"
    Wenn Leute mit dieser Einstellung die HIFI-Szene unsicher machen, dann halte ich das für gefährlich.


    Ich bin kein WooDoo Jünger, den man mit Pseudotechnik beeindrucken kann, aber ich lasse mir auch nicht einreden es gäbe wo keine Unterschiede, nur weil es theoretisch kein geben kann.


    Allerdings habe ich von unterschiedlich gesproche, nicht von "besser" oder "schlechter", mir gefällt persönlich mein "billigerer" Player klanglich besser, als mein "teuererer"
    Wieso besitzt ich den teureren dann überhaupt ?
    Nun der NAD 541 neigt dazu, eine schlechte Fehlerkorrektur zu haben, (und das serienmässig), er spielt manche meiner CDs nicht.Ich tauschte ihn daher gegen Aufzahluing gegen den Arcam DIVA 72.
    Ich kom´nnte mich an den schlankeren, flacheren Klang des Arcam damals nicht gewöhnen uind kaufte den NAD (gegen Versprechen solange tauschen zu dürfen bis einer 100/ funktioniert) erneut.
    Ich würde doch nicht 2 Player dahein stehen haben, wenn es keine Unterschiede gäbe.
    DerArcam ist brav, eine wenig schlank in den Bässen, die Höhen klingen nicht spitz, aber gelgentlich leicht metallisch. Die Räumlichkeit ist eher rechts-links ausgeprägt als in die Tiefe.


    Der NAD klingt weicher (nicht höhenschwächer !!) und hat einen fülligen nicht allzu trockenen Baß. Instrumente und Singstimmen bekommen "Körper" der Player klingt "dicker" (in seltenen Fällen ZU dick)
    Manche Instrumente klingen natürlicher als live. Klavier ist geringfügei zu weich. Applaus ist frappierend. Der Gesamteindruck ist "lieblich". Die Räumlichkeit wird in die Tiefe wiedergegeben, in Ausnahmefällen auch ein wenig übertrieben.


    Selber hören macht klug


    Beste Grüße aus Wien


    Alfred



    PS:


    Natürlich gibt es zahlreiche "Nobelmarken" die Ihren Kunden das Geld aus der Nase zieht, ohne eine Gegenleistung zu erbringen.
    Wenn der Verkäufer davon spricht, daß sich die Qualität eines Gerätes erst nach vielen Wochen einstell - Hände weg.
    Wenn ein Verkäufer erklären muß warum ein Gerät teurer ist als das andere dann ist das bedenklich. Man sollte es selbst hören können.
    Ich selbst habe jahrelang meinen alten Philips Player nicht weggegeben, weil mir irgend ein Dodel eingeredet hat, diese Player klängen alle gleich und ich (ebenfalls ein Dodel) das ungeprüft geglaubt habe......


    Als ich das Gerät wechselte erlebte ich meine CDs neu.....

  • Zitat

    Original von Alfred_Schmidt
    Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, daß das "Gehör" das Wichtigste ist, beim beurteilen von Klangdifferenzen. Dies ist IMO jedoch falsch. Das Gehirn ist der springende Punkt. Das was unsere Anlagen da aus den Lautsprechern rausblasen ist in Wahrheit nur erträglich, weil unser Gehirn so etwas wie den Originalklang wieder herstellt,. Dies gelingt im allgemeinen recht gut, auch bei relativ verfärbenden Anlagen. (sonst wäre die Wiedergabe mittels Transistoradios und Soundblaser unerträglich) Das Hirn muß hier jedoch eine Leistung erbringen.


    Hallo Alfred,


    das ist wirklich ein wichtiger Punkt. Vielleicht fällt die Adaptationsleistung, die das Hirn vollbringt, stark unterschiedlich aus, beim einzelnen und im Zeitablauf. Im Auto hat's mich schon überrieselt - und als ich die Scheibe dann zu Hause noch mal hörte, war der ganze Zauber des Augenblicks futsch.


    Aber ein Argument für teurer = besser wäre das dann immer noch nicht ?(.

  • Zitat

    Aber ein Argument für teurer = besser wäre das dann immer noch nicht .


    Es ist ein Spagat der Werbung, die Billigkäufern enreden will, sie würden für Ihr Geld ebensogutes bekommen wie diejenigen, die viel Geld investieren und andererseits den Qualitätskunden zu erklären versucht, daß alles Billige Schrott ist. einSpagat der nicht schaffbar ist.


    Hier mein Statement.


    Nicht alles was exorbitant teuer ist, ist auch exorbitant gut, oft ist das Einige exorbitante die Spanne.


    ABER: Kaum jemals ist exorbitant Billiges auch nur einigermaßen brauchbar (wiewohl es das gibt), von gut wollen wir mal gar nicht reden.


    Da ich keinen Player verkaufen will, muß ich auch nicht argumentieren:
    Die Sache ist einfach: Man höre und vergleiche - und schaue nachher auf den Preis. Um dem Effekt "heute Begeistert-murgen enttäuscht" entgegenzuwirken, empfiehlt es sich den Test einige Tage später zu wiederholen.


    Ich habe aber manchmal den Eindruck, daß viele Leute gar nicht vergleichen WOLLEN, weil sie Angst haben, so könnten von einem Gerät begeistert sein, das sich sich gar nicht leisten könne (oder wollen),
    Das ist legitim. Weniger legitim sind allerdings Artikel wie der zitierte, wo behaupotet wird, es gebe keine essentiellen Klangunterschiede, lediglich weil diese Leute dies messtechnisch nicht erfassen können. Ich weise darauf hin daß man noch vo 20 Jahren den Amplitudenfrequenzgang eines Lautsprechersystems als einigermaßen zuverlässiges Qualitätskriterium ansah, ein Standpunkt der heute einfach nicht mehr haltbar ist....


    Aber ich sehe, daß ich meinem Vorsatz, mich nie mehr mit HIFI tiefer zu befassen untreu werde.....


    BTW:
    Das mit der Adaption des Gehirns ist tatsächlich personenabhängig und zudem auch noch von diversen Einflüssen, wie Ermüdung, Ärger, streß bzw Alkohol abhängig. ( Ich werde unter Alkoholeinfluß KRITISCHER, weil die Adaption schlechter funktioniert, wer sein Multischrott-Anlage einem Interssierten verkaufen möchte, der serviere dem Interessenten leicht eingekochten Schwarztee, der lange gezogen hat) :P


    Gruß aus Wien


    Alfred.

  • Hallo!


    Ich habe einen Harman/Kardon HD 740 und bin mit diesem sehr zufrieden. Er spielt im Vergleich zu anderen Geräten in dieser Klasse sehr auflösend und hat eher einen warmen Klang.


    @Alfred


    Das mit den NAD Spielern und den Problemen kenne ich - das dürfte nicht ein Einzelfall sein. Meine Schwester hat einen NAD-Spieler um ca. EUR 500,- erstanden und ist damit komplett unzufrieden, weil er nach einem Jahr bei vielen Original-CDs (auch neuen) anfängt auszusetzen.


    Grüße,
    Andi

  • Hallo,


    seit über 10 Jahren höre ich mit einem NAD 501. Mit dem sauberen Klang bin nach wie vor zufrieden. Das puristische NAD-Design war seinerzeit auch mit kaufentscheidend. Die einzige Macke ist, daß CDs sehr ordentlich in die Lade gelegt werden müssen, sonst kommt es schon mal zu Aussetzern - aber daran gewöhnt, kannn ich damit leben.


    Gruß, Karsten