ein Tamino-Klavierabend....könnt ihr mir bei der Programmgestaltung helfen?

  • Ob ich das Konzert wirklich Tamino-Klavierabend nenne?


    Liebe ForianerInnen


    Ich habe folgendes Anliegen, was meinen nächsten Klavierabend betrifft, der schon längst überfällig ist:


    Es fällt mir recht schwer, mich auf die Stücke festzulegen, die ich ins Programm nehme - immerhin bedeutet das ja, daß ich eine längere Zeit nur an jenen arbeiten muß, und bei meinem "solistischen Hobby" will ich eher Spaß haben...
    Es muß aber sein, da viele unfertige Stücke liegenbleiben und dann nicht vorgetragen werden können.


    Natürlich schaffe ich die Auswahl auch allein, jedoch habe ich einen nicht alltäglichen Geschmack, daher könnte das Ergebnis vielen nicht schmecken. Einige Stücke sind fix, dann habe ich etwas zur Auswahl, und dann wäre ich über zusätzliche Vorschläge dankbar, was noch passen würde.


    Daß ich nicht mit allen Vorschlägen einverstanden sein kann, ist hoffentlich klar.. ;)
    die Fixstarter sind:
    im ersten Teil:
    Max Reger Variationen über ein Thema von Bach, op.80 (ca. 35 min.)


    davor brauche ich ein oder zwei Stücke - ja, auch zum Warmwerden und Einspielen...


    am Schluß des Konzerts (zweiter Teil) möchte ich J.Brahms: Paganini Variationen, erstes Heft spielen. (8 Min.)


    und dazwischen:
    eventuell Beethoven: op. 10/3, oder op.14/2, op.28, oder op 31/1...


    was ich sonst so übe:
    Schönberg Suite op.25 (möchte ich gerne mal aufführen!)
    Bach: 6. Englische Suite d-Moll
    diverses aus WTK 1...


    ich stelle mir für den ersten Teil ca. 50 min vor, für den 2.Teil ca 30


    soll ich die Zugaben verraten?? :baeh01:



    vielen Dank für eure Bemühungen

    Im übrigen bin ich der Ansicht, dass gepostete Bilder Namen des Fotografen, der dargestellten Personen sowie eine genaue Angabe des Orts enthalten sollten.
    (frei nach Marcus Porcius Cato Censorius)

  • Hallo Tastenwolf,


    ich möchte Dir eine Erfahrung mitteilen, die ich mit Klavierabenden gemacht habe( als Zuhörer !). Immer wieder meinen Pianistenm,Pianistinnen, sie könnte sich mit Beethoven einspielen. Davor kann ich nur warmen. Es geht nicht um die technische Bewältigung. Die ist schon zu schaffen. Aber die geistige Konzentration, die eine Beethovensonate erfordert,setzt eigentlich voraus, das man schon mit der Situation warm geworden ist.
    Um die Finge in Gang zu bekommen, ist doch Scarlatti ein gutes Entree. Das Publikum wird freudig eingestimmt- auch sehr wichtig für den Ablauf- der erste Eindruck entscheidet !- Scarlatti macht die Finger warm, stimmt das Publikum ein,schafft Freude.


    Schöne Grüsse aus Bremen und viel Erfolg für den Abend


    Sagitt

  • Zitat

    Original von tastenwolf
    Max Reger Variationen über ein Thema von Bach, op.80 (ca. 35 min.)


    davor brauche ich ein oder zwei Stücke - ja, auch zum Warmwerden und Einspielen...


    Thematisch passend wäre das vielleicht ein Präludium + Fuge von Bach oder 2,3 Inventionen(o. Sinfonien)...


    Zitat

    Original von tastenwolf
    diverses aus WTK 1...


    wie wichtig ist dir eigentlich der thematische Bezug der Stücke aufeinander... Oder evtl. chronologische Reihenfolgen - vielleicht auch der Wunsch aus jeder Zeit etwas zu spielen um jedem Hörer sozusagen etwas anderes anbieten zu können?


    Dann böte sich z.B. Mozart (KV 333 o. ä.) oder Schubert (z.B. D 845) an


    Zitat

    Original von tastenwolf
    am Schluß des Konzerts (zweiter Teil) möchte ich J.Brahms: Paganini Variationen, erstes Heft spielen. (8 Min.)


    vielleicht Schumann davor - Waldszenen oder so? Sonst hätte ich gesagt Chopin kommt fast immer an - eine gute Auswahl von Preludes, Walzern, einem Scherzi und vielleicht einer Mazurka...


    Zitat

    Original von tastenwolf
    und dazwischen:
    eventuell Beethoven: op. 10/3, oder op.14/2, op.28, oder op 31/1...


    damit macht man sicher nichts falsch


    Zitat

    Original von tastenwolf
    soll ich die Zugaben verraten?? :baeh01:


    das würde die auswahl sicherlich erleichtern ;)

  • hallo Wolfgang,
    egal, was du spielst, ich würde nur gerne zuhören :yes: dürfen

    WHEN MUSIC FAILS TO AGREE TO THE EAR;
    TO SOOTHE THE EAR AND THE HEART AND SENSES;
    THEN IT HAS MISSED ITS POINT
    (Maria Callas)

  • Welches Thema variiert Reger denn (kenne das Stück nicht)? Könnte man da nicht das entsprechende Bach-Stück spielen? Oder wirkt das zu aufgesetzt-didaktisch?
    Oder als ironischen Kommentar im zweiten Teil statt Beethoven Mozart KV 331, weil es darüber auch berühmte Reger-Variationen gibt. Oder zum warmspielen die Händel-Suite, aus der Brahms das Thema für die Händel-Variationen genommen hat.
    Wenn Variationen ein Leitthema sein sollen, müßte man von den genannte Beethovensonaten op. 14,2 nehmen. Wenn nicht, ist op. 10,3 natürlich ein Hammerstück, eine der großartigsten frühen Sonaten.


    viele Grüße


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Zitat

    Original von Johannes Roehl
    Welches Thema variiert Reger denn (kenne das Stück nicht)? Könnte man da nicht das entsprechende Bach-Stück spielen? Oder wirkt das zu aufgesetzt-didaktisch?


    Wird schwerlich gehen, es sei denn Tastenwolf findet jemand mit Oboe. Denn das Thema ist eine Oboenmelodie aus einer Kantate.

  • Hallo,


    wie wäre es mit Bartok zum Einspielen, evtl. das Allegro Barbaro oder zwei-drei von den 6 Rumänischen Volkstänzen.


    Wenn das zu hart kommt, und lieber etwas älteres für das sanfte Publikum den Anfang machen soll (erst Bartok und dann Reger könnte viele abschrecken), wie wär's mit einer Haydn Sonate. Die beiden späten Es-Dur Sonaten sind wunderschön und nicht besonders schwer zu spielen. Sind sie zu lang, vielleicht einzelne Sätze daraus.

    "Das Große an der Musik von Richard Strauss ist, daß sie ein Argument darstellt und untermauert, das über alle Dogmen der Kunst - alle Fragen von Stil und Geschmack und Idiom -, über alle nichtigen, unfruchtbaren Voreingenommenheiten des Chronisten hinausgeht.Sie bietet uns das Beispiel eines Menschen, der seine eigene Zeit bereichert, indem er keiner angehört." - Glenn Gould

  • hallo tastenwolf,


    also wenn du deine Zuhörer wirklich liebst, dann musst du mit Bach anfangen
    und mit Bach aufhören.


    Hervorragend als Einstieg eignet sich IMO das Fis-Dur-Doppel aus WTK I.
    Das Präludium ist sehr fröhlich, munter und würde die verehrte Zuhörerschar
    sicher schon mitreißen. Außerdem ist der Schwierigkeitsgrad des
    Präludiums nicht besonders hoch; also ideal zum "Warmwerden".
    Die Fuge ist etwas fummeliger, aber nicht minder spannend und unterhaltsam.
    (Und sehr schön)


    Alternativ empfehle ich das Cis-Moll-Paar. Aber es ist vielleicht zu profund
    für den Anfang.


    Das Anfangsstück der Englischen Suite in a eignet sich auch wunderbar.



    Ein Ende, das niemand vergessen würde, ist sicher Präludium und Fuge
    in b-Moll. Das Präludium ist schon der Wahnsinn und die Fuge würde
    deinen Fans den Rest geben (positiv gemeint). Mit Worten kann man
    sie eigentlich nicht beschreiben.


    Alternativ rate zum Ende in das Duett in h-moll darzubieten. Oder doch
    cis-moll oder fis-moll.


    Die unvollendete Fuge Nr. 14 aus der Sammlung "Kunst der Fuge" wär
    auch nicht schlecht.


    viel Erfolg


    ps: Alle die Stücke machen auch noch Spaß beim Üben!

  • Danke an alle, die bisher geantwortet haben!


    bin total unter Druck derzeit - werde mich im Mai wieder dem Forum zuwenden...

    Im übrigen bin ich der Ansicht, dass gepostete Bilder Namen des Fotografen, der dargestellten Personen sowie eine genaue Angabe des Orts enthalten sollten.
    (frei nach Marcus Porcius Cato Censorius)

  • So, da bin ich wieder, mit einer vorläufigen Programmfassung, die mir bis jetzt am besten gefällt:


    J.S.Bach Englische Suite VI d-Moll


    (mit Bach anfangen ist wirklich gut!)


    M. Reger: Variationen über ein Thema von Bach op.80


    danach Pause - für Publikum und mich dringend notwendig...


    Johannes Brahms: Walzer op.39
    Arnold Schönberg Suite op.25
    J.Brahms: Variationen über ein Thema von Paganini, 1.Heft


    die typische Belohnungszuckerlvariante: nach den Brahms Walzern gehe ich nicht ab, sondern behalte das Publikum scharf im Auge, ob sich einer davon schleichen möchte... :D
    wer in der Pause geht, ist selbst schuld, der versäumt den ganzen Brahms... :baeh01:



    ich habe lange nachgedacht, ob ich mir die Mischprogrammdebatte zu Herzen nehmen solle - nein, die Konzerte, die Barenboim kürzlich im Musikverein gegeben hat - Kombinationen von Beethoven Klavierkonzerten und Schönberg Werken bestärken mich in meiner Ansicht.


    die Kombination Bach und Reger funktioniert sicher,
    im zweiten Teil will ich zeigen, daß die Schönberg Suite genausoviel Gestaltung erfährt und auch mindestens ebensoviel Ausdruck enthält wie die Brahms Stücke.
    ich will den Schönberg fröhlich und locker spielen, daß man über dem spielerischen Eindruck die tonale Debatte vergißt... daran liegt mir viel, daß ich keine todernste oder "wichtige" Musik mache, sondern "einfach nur Musik" ohne belastende Weltanschauungen....

    Im übrigen bin ich der Ansicht, dass gepostete Bilder Namen des Fotografen, der dargestellten Personen sowie eine genaue Angabe des Orts enthalten sollten.
    (frei nach Marcus Porcius Cato Censorius)

  • Beethoven, gewürzt mit Mozart täte dem Abend mehr als gut, auch auf die Gefahr hin, daß die p.t. Gäste mitsummen.


    Mein Problem bei Deinem Programm ist, daß die werten Kompositeure mehrheitlich nicht zu meinem Favoriten zählen.


    Übrigens: Alle Gute zu Deinem Geburtstag.


    Gerwald

    Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
    (aus "Sprechen Sie Fußball?")

  • Von den Brahmsschen Walzern abgesehen ist es ein ziemlich (abschreckend?) "intellektuelles" Programm. Dürfte aber auch schwer zu vermeiden sein, wenn Reger das zentrale Stück ist (oder es würde eben sehr bunt). Ich persönlich finde auch die 6. Suite eine der herbsten, wenigstens hier hätte man vielleicht ein gewsses Zugeständnis machen könne und eine der beliebteren (die ersten 3) Suiten nehmen können. Insgesamt jedoch eine (sicher lohnende) Herausforderung, gerade auch für den Zuhörer (ich muß gestehen, weder das Stück von Reger noch den Schönberg zu kennen)!


    Jedenfalls viel Erfolg damit und alles Gute zum Geburtstag!


    viele Grüße


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Hallo Wolfgang,


    vorab: Alles Gute zu Deinem Ehrentag!


    Das Programm mutet interessant an, aber warum nur deutsche Komponisten?
    Und man muss IMO ein Programm nicht wirklich mit Bach anfangen, um sein Publikum zu lieben. :stumm: Bei mir könnte man gerne mit Prokofieffs Toccata anfangen, oder noch besser gleich mit der Klaviersonate Nr. 7.
    Oder man spielt den Iberia-Zyklus von Albeniz mal komplett. Das wäre himmlisch. Oder oder oder :D


    Von meiner Seite natürlich auch viel Erfolg und gutes Gelingen
    LG
    Wulf.

  • Zitat

    Original von Wulf
    Das Programm mutet interessant an, aber warum nur deutsche Komponisten?


    Schoenberg ist immerhin Österreicher (oder auch Amerikaner).... ;)


    :hello:


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Zitat

    Original von Johannes Roehl


    Schoenberg ist immerhin Österreicher (oder auch Amerikaner).... ;)


    Pardon, da habe ich wohl den Arnold übersehen (vielleicht bewußt? :stumm:)
    Also: warum nur deutsch/österreichische Komponisten?? :P


    :hello:
    Wulf

  • Hallo,


    Du hast wirklich ein tolles Programm zusammengeschustert. Jetzt musst du es nur
    noch spielen :D. Mutig, aber toll finde ich es, dass du die komplette 6. Englische Suite
    zu Beginn spielst. Danach der Blick Richtung Moderne mit dem Reger.


    Der Schönberg op. 25 ist sicherlich nicht für alle Klassik(radio)hörer ein Gewinn,
    allerdings es er von bedeutender Wichtigkeit in Bezug auf die Entwicklung der klassischen Musik.
    Auf Goulds Salzburg-CD ist es auch vertreten (Daher kenne ich es).


    Ich wünsche dir auf jeden Fall ein gutes Händchen beim Konzert (oder auch zwei, du spielt
    ja nicht Mozart :baeh01: ).

  • Lieber Smob,


    Bewundernd nehme ich zur Kenntnis, daß sich Dir die Welt der Zwölftonmusik durch den Erwerb einer Glenn-Gould-CD erschlossen hat.
    Manche haben es halt leichter im Leben.


    Die anderen, denen die musikalische Weisheit nicht so zuströmt, schätzen halt Beethoven und Mozart etwas mehr.


    Tschescht la vü



    G

    Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
    (aus "Sprechen Sie Fußball?")

  • Zitat

    Die anderen, denen die musikalische Weisheit nicht so zuströmt, schätzen halt Beethoven und Mozart etwas mehr.


    Schade, dass einige hier keinen Humor haben zu haben scheinen und so sinnlose
    und hirnverbrannte Texte schreiben. Haltlose und unsachliche Kritik haben in diesem
    Forum einfach nichts zu suchen, also entschuldige dich gefälligst.

  • Lieber SMOB,


    Rienzis Humor ist in diesem Forum berüchtigt.
    Seine Beiträge sind meistens mit einem Augenzwinkern zu betrachten.
    Ich schlage vor, dass du das mit ihm per PN abklärst, denn solch ein Ton, den du hier anschlägst, hat in diesem Forum ebenfalls nichts zu suchen.


    In diesem Sinne.



    Peter, MOD 006.

  • Hallo Peter,


    es tut mir leid, aber ich sehe in Rienzis Beitrag keine Art von Humor, sondern
    einen direkten Angriff auf mich. Ich bin ein sehr friedfertiger Mensch, aber
    so etwas regt mich einfach auf. So erklärt sich auch meine Reaktion.


    So, hiermit ist alles gesagt.

  • Lieber Smob,


    Sollte ich Dich verletzt, gekränkt oder sonst etwas haben, so entschuldige ich mich mit der kleinen Einschränkung.


    So ganz astrein war Dein Beitrag nicht. Die Bemerkung über Mozart war durchaus entbehrlich, ebenso wie der Seitenhieb auf Klassik-Radio.
    Übrigens: Diesen Sender habe ich einige Zeit sehr gerne gehört und geniere mich nicht einmal dafür.


    Übrigens:
    Im Juni werde ich an der Staatsoper "Moses und Aaron" von dem bewußten Schönberg sehen und hören. Hoffentlich läuft kein wichtiges Fußball-Spiel bei der WM (vielleicht kann ich ein tragbares TV-Gerät in die Oper schmuggeln, den Ton würde ich abdrehen).

    Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
    (aus "Sprechen Sie Fußball?")

  • Hallo - an alle


    Bei dieser Gelegenheit möchte ich mal drauif hinweisen, daß Rienzi, Der Observator und ich, auch Theophilius (und sicher noch einige andere ) gerne eine typisch wienerische Art von Ironie benutzen - die uns untereinander gar nicht auffällt. Sie wird gelegentlich in Deutschland mißverstanden. ich selbst - wie man sagt - Eine Mimose (???) wäre - hätte er mich betroffen - über Rienzis Beitrag hingegen nicht gekränkt gewesen - ich hätte mich ünber die witzige Formulierung amüsiert.


    Ich selbst habe mir (weitgehend) in diesem Forum meinen EIGENTLICHEN Schreibstil abgewöhnt, der eigentlich sehr humorvoll ,gelegentlich aber auch satirisch, spitz verletzend sein kann - das Forum wäre ansonsten vielleicht schon leer (?)
    Geblieben ist ein korrekt amtlicher Stil der Langeweile und des Konsenses.


    Dieser Einschub von mir wird in wenigen Stunden gelöscht - da er nicht zum Thread gehört. Aber es war mir ein Bedürfnis zu erklären, daß das "Wiener Lebensgefühl eben ein andres ist - ich hätte hinter Rienzis Humor nichts beleidigendes gesehen - und - bevor ich durch dieses Forum etliche Erfahrungen gesammelt habe - ähnliches bedenkenlos geschrieben...........


    LG
    an Alle


    Alfred MOD 001


    Bitte alles Weiter nur über PN

  • Wie heißt es so schön neudeutsch:


    "That's it".


    Du hast mit Deiner Abhandlung den Nagel auf den Schädel getroffen.
    Smob habe ich unterdessen auch privat angemailt. Ich glaube, daß wir uns jetzt besser verstehen und uns bald verloben werden.


    Gerwald

    Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
    (aus "Sprechen Sie Fußball?")

  • Zitat

    Original von Rienzi


    Ich glaube, daß wir uns jetzt besser verstehen und uns bald verloben werden.


    Jepp,


    die erste TAMINO-Hochzeit steht an. :)


    Fragt sich nur, ob es während des *****-Dinners bei den Mozartwirten ein Fußballspiel oder eine Blees'sche Uraufführung geben wird.


    :hello:


    Ulli

  • na, da spielt sich's ja ab...


    Zitat


    Die anderen, denen die musikalische Weisheit nicht so zuströmt, schätzen halt Beethoven und Mozart etwas mehr.


    genau deshalb spiele ich ja dieses Programm :P - um musikalische Weisheit zu verströmen... (wer's glaubt, wird selig...)


    ich hab schon irgendwo geschrieben, daß die Schönberg Suite mein bevorzugtes Stück zur Selbsttherapie in depressiven Phasen ist, diesen Aspekt möchte ich in dem Konzert weitergeben.


    das Präludium der 6.engl. Suite finde ich genial,


    ob der Reger wirklich fertig wird, kann ich noch nicht genau sagen, wenn ich im August genug Zeit zum Üben habe, wahrscheinlich schon.


    Rienzi
    Brahms und Bach sind dir also nicht gut genug????




    was soll an Reger so intellektuell sein?
    das Stück ist IMO in einer seiner problematischsten Phasen komponiert und daher völlig "inspiriert" und aus dem Bauch heraus geschrieben...


    die Paganini Variationen sind scheinbar nicht beliebt genug? soll ich die umtauschen?


    tja, warum "nur" deutsch-österreichisch? kann ich nicht erklären...warum denn nicht?



    PS: besten Dank für die Geburtstagswünsche!

    Im übrigen bin ich der Ansicht, dass gepostete Bilder Namen des Fotografen, der dargestellten Personen sowie eine genaue Angabe des Orts enthalten sollten.
    (frei nach Marcus Porcius Cato Censorius)

  • Sagitt meint:


    ist es eine " deutsche" Art, keinen Humor zu verstehen ? Ist Humor identisch damit, anderen einen zu verpassen ? Ist man langweilig, wenn man das nicht mitmacht ? Da gibt es doch eine Menge Fragen. Wer sich auch nur ein wenig mit Kommunikation beschäftigt, weiss einfach, dass Agressivität im Umgang von der Sache ablenkt, weil es dann nur um Kampf, Revierverteidigung, Rache für Ego-Verletzung usw. geht. Wir haben gottseidank im Forum dafür wenig Beispiele, aber das internet ist ja insgesamt ein Müllabladeplatz,wozu Anonymität kräftig beiträgt.
    Auf einen Paukboden gehen und mal kräftig hauen, ist das Eine, sich über Musik und deren Komplexität auszutauschen, ist ein anderes. Es ist billig und leicht, einem anderen einen zu verpassen, aber schwierig, das eigene Urteil zu begründen, das Urteil anderer zu verstehen und das Verständnis beider tiefer zu treiben. Was daran langweilig sein soll, erschliesst sich mir nicht.