Rätselhaft, angehende Komponisten studierten zuerst Jura!

  • Hallo,



    heute möchte ich einen Thread eröffnen über Komponisten der Renaissance- Barock- Romantikzeit, die vor ihrer Komponistenlaufbahn erst einmal ein Jura-Studium begonnen haben, was haben da für Gründe vorgelegen, so andersartig die Laufbahn zu beginnen.


    Waren es finanzielle Gründe, sich für die Zukunft abzusichern da ein Musikstudium nicht unbedingt eine Sicherheit für den Lebensunterhalt bedeutete.


    Aufhellung erwarte ich durch das Forum.


    Einige Beispiele führe ich hier einmal an, welche Komponisten mit einem Jura-Studium die Laufbahn begonnen haben.


    1608 Heinrich Schütz; studiert Jura in Marburg
    1701 Georg Philipp Telemann; Immatrikulation für ein Jurastudium in Leipzig
    1731 Carl Philipp Emanuel Bach; Jurastudium in Leipzig
    1828 Robert Schumann; Jurastudium in Leipzig


    Auf Eure Rückäußerungen bin ich gespannt.



    Grüsse
    Volker

    Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
    Zitat: J.E.G.

  • Mich würde eine zusätzliche Aufzählung derjenigen interessieren, die


    [list=a]
    [*]Jura studiert haben, ohne Musiker zu werden
    [*]Musiker, die zuerst etwas anderes studiert haben
    [*]Musiker, die vorher nichts studiert haben
    [/list=a]


    Ansonsten hätte ich noch die Frage, warum z.B. Deutsche, die in China geboren werden und nach Deutschland kommen, Komponisten werden, wie z.B. Boris Blacher...

  • Hallo Volker/Van Rossum,


    Obwohl ich fand, daß J.M. Kraus in Manz, Erfurt und Göttingen ein rechtswissenschaftliches Studium folgte, konnte ich nicht die Frage beantwortet sehen, ob er das absolviert hatte.


    LG, Paul

  • Hallo edwin,
    Zitat:
    War nicht auch Richard Strauss Dr. juris?
    ---------------------


    hier kann ich Dir antworten, dass Richard Strauß
    ab 1882 einige Semester Philosophie, Kunstgeschichte und Ästhetik an der Münchener Universität studiert hat.


    Grüsse
    Volker.

    Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
    Zitat: J.E.G.

  • Hallo reklov29,


    ich kann Deine Aussage, sofern sie Komponisten des 18. JHs betrifft, voll unterstützen. Man sehe sich nur die Komponistenbiografien im Themenverzeichnis unter "Mozarts Zeitgenossen" an. Kraus z.B. war in jedem Falle mit dabei etliche andere.


    Auch über das Warum kann ich mich äußern - aber nicht jetzt.


    LG
    Ulli

  • Hallo van Rossum,


    1. Zitat:
    Musiker, die vorher nichts studiert haben
    ----------------


    Einer der Größen ist J.S. Bach, der kein Studium als Komponist brauchte, er hat Bedeutenden, wie z.B.
    bei Buxtehude hospitiert, Anregungen sich geholt, oder von anderen die Kompositionstechniken (Vivaldi, etc.) sich angesehen oder abgekupfert!
    Das gewisse musikalische Grund-Rüstzeug erhielt er in Eisenach oder Lüneburg an der Lateinschule.
    Weiterhin hat er durch seinen Onkel Johann Christoph viel über die Orgel- und das Orgel-Spiel mitbekommen.


    2. Zitat:
    Musiker, die zuerst etwas anderes studiert haben
    ----------------


    hier ist z.B. Richard Strauß zu benennen:
    1882; Philosophie, Kunstgeschichte und Ästhetik in München.


    3.Zitat:
    Jura studiert haben, ohne Musiker zu werden
    ---------------


    Das 3. Zitat von Dir ist seltsam verfasst! :rolleyes:



    Grüsse
    Volker

    Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
    Zitat: J.E.G.

  • Hallo Ulli,
    Zitat:
    Auch über das Warum kann ich mich äußern - aber nicht jetzt.
    -----------------------
    Viele Grüsse nach Wien und genieß dort erst einmal Deinen Aufenthalt, danach kannst Du ja posten :hello:


    Schönen Abend
    und Gruß
    Volker.

    Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
    Zitat: J.E.G.

  • Salut,


    ich bin nicht in Wien :baeh01:

    keine Feinheiten, da ich keine Zeit habe, nur ein ansatz:


    Im 18. JH wurde den Söhnen – weil sie intelligent waren! – ein Jurastudium von ihren Vätern nahe gelegt, da es Auskommen und Ansehen einbrachte. Die späteren Komponisten jedoch waren zu intelligent und viel zu einfühlsam, um einen solchen Beruf – der sich mit Unlogik beschäftigt – zu beschäftigen – daher verschrieben sie sich der MUSIK.


    Cordialement
    Ulli

  • -Händel studierte ebenfalls Jura(?), aber nicht lange, vermutlich eher pro forma (Halle, 1702-03) und war gleichzeitig Organist und Schüler von Zachow
    -E.T.A Hoffmann (war sogar als Jurist tätig, was er meist wohl nur sternhageldicht ertragen konnte)


    Man muß sich vor Augen halten, dass es bis weit ins 18. Jhd. eigentlich nur drei Fächer gab, Medizin (kümmert sich um den Körper), Jurisprudenz (kümmert sich um Staat und Gesellschaft)und Theologie (kümmert sich ums Seelenheil). Dazu Philosophie, was einerseits als "Propädeutik" für die anderen Fächer diente ("zuerst Collegium Logicum" empfiehlt Mephisto dem Schüler) bzw. worin irgendwie der ganze Rest zusammengefaßt wurde, basierend auf den mittelalterlichen "7 freien Künsten" ("frei" vermutlich weil sie zu keiner der 3 "oberen" Fakultäten, wozu u.a. Astronomie und Mathematik gehörten
    Kant mußte als Philosophieprofessor in Königsberg (~1770-1790) noch Vorlesungen über Geographische und Anthropologische Themen halten!


    Juristerei war unter diesen Möglichkeiten zum einen vermutlich das am wenigsten aufwendige Fach (man mußte z.B. kein Griechisch und Hebräisch lernen), zum anderen natürlich ein recht vielseitig einsetzbares Fach (verglichen mit dem Rest), besonders auch für Stellen in der öffentlichen Verwaltung
    Wer also entweder keinen rein musikalischen Hintergrund hatte bzw von seiner Umgebung zu einem ordentlichen Beruf gedrängt wurde, für den lag dies näher als was anderes.


    Interessant wäre eher, wer das Studium beendet hat oder den Beruf ausübte...ich fürcht da wirds dünn und man bleibt bei (als Komponisten) eher randständigen Gestalten wie Hoffmann.


    Noch drei ganz nette Sachen von nichtjuristischen Musikern, die mir gerade einfallen.
    -In einem anderen thread wurde Herschel erwähnt, eigentlich als einer der berühmtesten Astronomen der Geschichte bekannt (1781 den Uranus entdeckt!), der auch Musiker und Komponist war.
    -Anton Webern studierte das damals junge Fach Musikwissenschaft und promovierte über Renaissancemusik (Isaac?)
    -Lorin Maazel war mit Anfang 20 nach eingien Jahren als Wunderkind kurz davor, die Musik zugunsten eines Mathematikstudiums in Harvard oder so aufzugeben.


    viele Grüße


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Und dann wäre noch ein gewisser experimenteller Chemiker, der sich der medizinischen Chemie verschrieben hatte und seine Freizeit zwischen dem Einsatz für Frauenrechte und der Komposition von etwas Kammermusik, etwas Orchestermusik und einer Oper namens "Fürst Igor" aufteilte.


    Andererseits kenne ich wiederum Musiker, die leider einen anderen Beruf ergriffen haben. Die amerikanische Außenministerin etwa soll ja eine recht talentierte Pianistin sein... :stumm:

  • Sagitt ( Jurist) meint:


    Rätselhaft ist nur,warum die Eltern der Komponisten wollten, dass das Kind Jura studiert. Der Jurist konnte Ansehen erwerben, aber beliebt waren die " Rechtsverdreher", die ja grundsätzlich auf Seiten der Macht standen, nicht gerade.
    Musiker hatten ja eigentlich kein Ansehen. Sehr schön hat Bernstein das einmal beschrieben: pack die Wäsche weg, die Musiker kommen. Mit diesem Vorurteil musste er sich auseinandersetzen. Seine Vorfahren kamen aus dem osteuropäischen Judentum, der Vater vertrieb irgendwelche Maschinen.
    Jurist, das war was Solides,Musiker, naja, die brotlose Kunst

  • Nachdem sie mich beim Bund wegen übertriebener Härte beim EInzelkämpferlehrgang rausgeschmissen haben, habe ich Jura studiert, später werde ich mal einen ehrlichen Beruf ergreifen und Komponist werden :rolleyes:


    Ich bin froh um jeden Juristen, der dann Komponist geworden ist, da ist wenigstens was vernünftiges aus ihm geworden. Schaut auch mal die Berufe so vieler Revolutionäre an: Robespierre - Anwalt, Danton - Anwalt, Saint Just - Anwalt, Desmoulins - Anwalt, Couthon - Anwalt, Henriot war bei einem Anwalt angestellt, dann Steuerbeamter...


    Feine Herrschaften! :wacky:

  • E. T. A. Hoffmann hat nicht nur Jura (in Königsberg) studiert. Er hat auch die meiste Zeit seines Lebens als Jurist gearbeitet. Er war Asessor in Posen und wurde wegen seiner Karikaturen strafversetzt nach Plock. 1804 wurde er Regierungsrat in Warschau. In Warschau dirigierte er auch zum ersten Mal. 1808 wurde er dann Kapellmeister in Bamberg. Danach hat er für einige Zeit als Musikdirektor einer Operngesellschaft in Dresden und Leipzig gearbeitet. Ab 1814 nahm er dann seine juristische Laufbahn wieder auf und wurde 1816 Kammergerichtsrat in Berlin.



    Seine berühmtesten Kompositionen sind: Sinfonie Es-Dur, Klaviersonaten, Messe d-Moll, Klaviertrio E-Dur, die Zauberoper Undine, das Harfenquintett.


    Mit freundlichen Grüßen von der Nordseeküste, Andrew

    „Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

  • Zitat

    Original von Edwin Baumgartner
    Andererseits kenne ich wiederum Musiker, die leider einen anderen Beruf ergriffen haben. Die amerikanische Außenministerin etwa soll ja eine recht talentierte Pianistin sein... :stumm:


    Genau wie der langjährige Staatsfeind No.1 selbiger Nation: Saddam Hussein. Dieser ließ es sich nicht nehmen vor natürlich sehr sorgfältig ausgewähltem Publikum eine Interpretation von Cages 4´33 zum -nun ja- Besten zu geben.


    Aber zurück zum eigentlichen Thema, dem ich noch eine Komponisten hinzufügen möchte:


    Alexis Emanuel Chabrier (1841 - 1894)



    Als Sohn eines Rechtsanwaltes und einer musikalischen Mutter wollte er zunächst Musiker werden, beugte sich aber schließlich dem Willen des Vaters und nahm 1858 in Paris das Studium der Rechtswissenschaften auf. Drei Jahre später, nach Abschluss des Studiums, nahm er sogar eine Stellung im franz. Innenminsterium an, die er erst 1880 aufgeben sollte, um sich ganz der Musik zu widmen.


    LG
    Wulf

  • Zitat

    Original von Wulf
    Drei Jahre später, nach Abschluss des Studiums, nahm er sogar eine Stellung im franz. Innenminsterium an, die er erst 1880 aufgeben sollte, um sich ganz der Musik zu widmen.


    Recht hatte er...


    LG
    Ulli

  • @Robert


    Zitat

    Ich bin froh um jeden Juristen, der dann Komponist geworden ist, da ist wenigstens was vernünftiges aus ihm geworden. Schaut auch mal die Berufe so vieler Revolutionäre an: Robespierre - Anwalt, Danton - Anwalt, Saint Just - Anwalt, Desmoulins - Anwalt, Couthon - Anwalt, Henriot war bei einem Anwalt angestellt, dann Steuerbeamter...


    Man sieht wieder einmal, wohl kein Berufsstand hat so viel Unglück über die Welt gebracht wie die Anwälte! ;)



    @Edwin
    Richard Strauss war mehrfacher Ehrendoktor (u.a. von Oxford University). Ansonsten steuerte er nach einigen Semestern Psychologiestudium direkt die Musikerlaufbahn an und hatte mit 21 schon seinen ersten Kapellmeisterposten. Bekannter Jurist mit Taktstock war Dr. Karl Böhm (der meiner Erinnerung nach einen Tag nach seiner Promotion einen Posten als Korrepetitor an der Grazer Oper annahm!).

  • Im Falle der Bach-Söhne und auch bei Heinrich Schütz war es der AUSDRÜCKLICHE WUNSCH, resapective BEFEHL der Eltern, daß die Junioren Jura studierten. Christoph Schütz, wohlhabender Gastwirt und Bürgermeister zu Weissenfels, wollte keinefalls, daß sein Sohn Musiker wird, was im damaligen Zeitverständnis einen gesellschaftlichen Abstieg bedeutet hätte.
    Bach, der schon mit 10 Jahren Vollwaise war und nur dank diverser Stipendien eine halbwegs akzeptable Schulausbildung erhielt, wollte verhindren, daß seine Söhne quasi an den Türen der Fürstenhäuser um Wohlwollen betteln sollten, sie sollten was eigenständiges, im damaligen Verständnis "reputierliches" mitbringen, wenn sie sich später um eine Stellung bewerben sollten.
    Bachs direkter Vorgänger im Amte, Johann Kuhnau, war nicht nur Thomaskantor sondern unterhielt "so nebenbei" eine gut florierende Anwaltslkanzlei in Leipzig.

    Das geht über das Sagbare hinaus. Das läßt sich nicht deuten und bedarf keiner Deutung. Es kann nur gehört werden. Es ist Musik. (H.H.Jahnn)

  • :D muß wohl fast ein rein deutsches Phänomen sein...
    an französischen Barockkomponisten fällt mir nicht einer ein, der Jura vor seiner Musikerlaufbahn studiert hätte....dafür alles Chorknaben :D


    Ich könnte mir allerdings vorstellen, das Händel ein ziemlich guter Jurist geworden wäre :D:D:D
    Aber ich bin doch sehr froh, dass er abgehauen ist ....

  • der Lullist:


    Zitat

    Ich könnte mir allerdings vorstellen, das Händel ein ziemlich guter Jurist geworden wäre


    Wie kommst du gerade darauf ? Händel war impulsiv, aufbrausend und im allgemeinen Umgang eher wenig diplomatisch, und das genau sind doch wohl die General-Tugenden, die einen "guten" Juristen ausmachen ! :D
    Fast jede Verhandlung um neue Sänger,die er selbst durchführte, endete in einer Katastrofe !
    Neben Musik verstand Händel allerdings eine Menge von Geld, er investierte z.b. auf Anraten seines Freundes Hogarth in Rembrandts, die bei ihm zuhause unbeachtet in irgend einer Ecke standen, aber eine hervorragende Geldanlage waren.

    Das geht über das Sagbare hinaus. Das läßt sich nicht deuten und bedarf keiner Deutung. Es kann nur gehört werden. Es ist Musik. (H.H.Jahnn)

  • BBB:


    Zitat


    Wie kommst du gerade darauf ? Händel war impulsiv, aufbrausend und im allgemeinen Umgang eher wenig diplomatisch, und das genau sind doch wohl die General-Tugenden, die einen "guten" Juristen ausmachen !


    Och, das muss nicht zwangsläufig ein Widerspruch sein. Ich denke da nur an meinen Vater.... :stumm: :D (der davor eigentlich Germanistik studierte, was ja dann doch wieder passt -von wegen impulsiv, aufbrausend etc....)


    LG
    Wulf

  • Unico Willem von Wassenaer arbeitete als Jurist und Diplomat im Staatsdienst und blieb als Komponist anonym. Er lebte von 1692 bis 1766. Aus seiner Familie gingen hohe Staatsbeamte und Admiräle hervor. Jura hat von Wassenaer an der Universität Leiden studiert. Auf seiner ausgedehnten Bildungsreise durch Europa war er für eine Zeit Schüler des Quirinius von Blankenburg. Wassenaer war ein hoch angesehener niederländischer Staatsmann. Er war als Diplomat u.a. in Paris tätig und amtierte als einer der Direktoren der Ostindischen Kompanie.



    Seine sechs Concerti Armonici erschienen 1740 anonym in den Haag. Lange war der Verfasser dieser sechs Konzerte unbekannt. Bis 1979 hielt man Pergolesi für den Komponisten, bis anhand eines Manuskriptes die Autorschaft Wassenaers deutlich wurde. Man vermutet, dass er als hoher Staatsbeamter seine Anonymität wahren wollte.


    Es gibt drei empfehlenswerte Einspielungen dieser sechs Konzerte mit Ton Koopman (bei ERATO),



    Roy Goodman



    und Kevin Mallon (NAXOS)



    Mit freundlichen Grüßen aus von Wassenaers Nachbarland, Andrew

    „Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

  • Hallo Ulli,
    Zitat: bin nicht in Wien,
    ------------------


    war die Aussage im Forum ein Aprilscherz :motz:


    Danke für Dein Statement, genau so ist das wohl zu verstehen, erst etwas vernünftiges lernen, ein
    Musikus hatte zu der Zeit einen schweren Stand.



    Grüsse
    Volker.

    Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
    Zitat: J.E.G.

  • Hallo Sagitt,
    Zitat:
    Seine Vorfahren kamen aus dem osteuropäischen Judentum, der Vater vertrieb irgendwelche Maschinen.
    Jurist, das war was Solides,Musiker, naja, die brotlose Kunst
    ---------------


    Es ist erfreulich, dass sich die Zeiten geändert haben, und die Musiker nicht als brotlose Kunst abgehandelt
    werden.
    -------------------------


    P.S.
    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und weiterhin viel Spass im Forum mit netten Mitstreitern :hello: :hello:


    Schönen Tag und Grüsse nach Bremen


    Volker.

    Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
    Zitat: J.E.G.

  • Hallo Johannes,
    Zitat:
    Man muß sich vor Augen halten, dass es bis weit ins 18. Jhd. eigentlich nur drei Fächer gab, Medizin (kümmert sich um den Körper), Jurisprudenz (kümmert sich um Staat und Gesellschaft)und Theologie (kümmert sich ums Seelenheil).
    --------------------------


    Danke für Deinen interessanten Beitrag, damit hast Du zur Aufhellung der "Juristerei" beitragen können,
    so wird es sich im Leben der angehenden Komponisten wohl abgespielt haben. Hierbei ist aber der
    Elternwille nicht außer Betracht zu bleiben, hier waren die Kinder den Eltern noch "Hörig".



    Grüsse
    Volker.

    Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
    Zitat: J.E.G.

  • Übrigens: ein abgebrochener Jurist, der später auf Umwegen zumindest nebenbei zur Musik kam, war der auf dem Cover abgebildete Herr:



    Freundliche Grüße aus dem Norden, Andrew

    „Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

  • Hallo Andrew,
    Zitat:
    Übrigens: ein abgebrochener Jurist, der später auf Umwegen zumindest nebenbei zur Musik kam, war der auf dem Cover abgebildete Herr:
    -------------------------


    Das ist mir neu, dass Martin Lutter ein Juristen-Studium aufgenommen hatte, werde es in seiner Biographie einmal nachrecherrieren!



    Grüße
    Volker.

    Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
    Zitat: J.E.G.