Alessandro Moreschi- der einzige ECHTE Kastrat, von dem je Aufnahmen gemacht wurden

  • Hallo!!


    Habe folgenden Text im Internet gefunden:


    Der einzige Kastrat, von dem je Aufnahmen gemacht wurden, hieß Alessandro Moreschi. Dieser war Mitglied des päpstlichen Chores der Sixtinischen Kapelle, der maßgeblich die Tradition der Kastraten bestimmt hatte. Im 16.Jhdt verbannte Papst Sixtus V. Frauen generell von der Bühne, und dies betraf nicht nur den Vatikan, sondern auch die Anfang des 17.Jhdts entstehende Oper. Monteverdi, Mozart, Gluck, Händel, sie alle schrieben für diese Sänger. Jahrhundertelang war es aber auch eines der höchsten Ziele, in den päpstlichen Chor aufgenommen zu werden. Obwohl die Produktion von Kastraten offiziell verboten war, wurde sie gerade von der Kirche wohlwollend geduldet, und viele Familien sahen hier einen Weg aus der Armut. Berühmte Kastraten wurden vor allem im 18.Jhdt geradezu hysterisch verehrt, im darauffolgenden Jahrhundert gab es sie kaum noch, 1870 wurde das Kastratentum effektiv verboten. Damals war Moreschi gerade 12 Jahre alt, und war somit wahrscheinlich der letzte seiner Art. Die insgesamt 17 Aufnahmen entstanden 1902 und 1904 für die Gramophone Company, die Exemplare sind extrem selten. Moreschi, der später auch Leiter des Chores war, starb vergessen 1922.


    Ich fragte mich, wo ich eine dieser Aufnahmen herbekommen könnte??


    Ich fand auf einer der Great Voices of the Opera Cds eine einzige Aúfnahme von Moreschi. Alla mente confusa von Tosti wird gesungen. ´Man merkt zwar, dass Moreschi nicht in bester Verfassung war und dass er nervös war, aber trotzdem beeindruckend.
    Ich war fasziniert von dieser Stimmlage und befasse mich nun intensiv mit den früheren Sängerstars, den Kastraten. Caffarelli, Vizziello, Berenstadt, Farinelli uva sind Teil meiner "Studien".


    Wer kennt weitere Aufnahmen, bzw. wer möchte diese eine hören?? Ich schicke sie ihm gern per Mail!! (Mp3 oder Wav)


    LG Joschi

  • Ich habe auch mal eine dieser Aufnahmen von Signore Moreschi gehört.


    Was da zu hören war, hat mich -ganz ehrlich- nicht überzeugt:
    Leider hatte er sich dazu verleiten lassen, etwas um 1900 zeitgenössisches zu singen (was man ihm ja irgendwie auch nicht verdenken kann) und das war dann irgendein schmachtendes, spätromantisches Rührstück - vielleicht sollte es ja auch was ganz anderes sein und man konnte es nur nicht erkennen ?( :wacky:
    Da hätte ich lieber was virtuos-barockes gehört, aber das war um 1900 ja völlig "out"...
    Naja und dann mag ich so uralte Aufnahmen eh nicht so besonders (auch die um 1910 Caruso-Schätzchen zählen leider dazu) - dieses Gerausche und Gekratze verdirbt mir bereits nach wenigen Sekunden jeden Hörspaß, da kann und mag ich mich dann gar nicht mehr richtig auf die eigentliche Musik konzentrieren...


    Jedenfalls machte diese Moreschi-Aufnahme für mich persönlich eher einen unfreiwillig-komischen Eindruck. Dieses gefühls- und ausdrucküberladene Rumgeschluchze einer Stimme, die zugegebenermaßen ungewöhnlich klang und mich spontan an eine alternde Altistin erinnerte. Mir tat der Mann leid.
    Es war interessant, mal so etwas zu hören, aber dieses eine Stück hat bei mir kein größeres Verlangen nach "Mehr" von Herrn Moreschi geweckt :(
    Wenn es nicht gerade der letzte Kastrat gewesen wäre, der hier zu hören ist, wären diese Aufnahmen bestimmt längst in Vergessenheit geraten.
    Meiner Meinung nach somit kein gutes Plädoyer für die sicher atemberaubende Kunst der großen Kastraten des 18. Jahrhunderts!! Schade.

    "Es ist mit dem Witz wie mit der Musick, je mehr man hört, desto feinere Verhältnisse verlangt man."
    (Georg Christoph Lichtenberg, 1773)

  • Hallo Don Basilio,
    ich habe auch die Aufnahme von:"Preghiera".
    Irgendwo habe ich auch das "Ave Maria" von Gounod.
    Die Aufnahmen sind an Scheußlichkeit kaum zu übertreffen
    und können nur als Kuriosität(wie Foster Jenkins)angehört
    werden.Natürlich trägt auch das Alter der Einspielungen dazu
    bei.Moreschi selber war allerdings 1904 erst 42 Jahre alt.


    Gruß Herbert

  • Hallo Joschi,


    vor ca. 17 Jahren kamen auf dem Label "Pearl" alle vorhandenen Aufnahmen Moreschis auf dieser CD heraus:



    Ich besitze diese CD (offenbar gestrichen, sie gibt es aber noch bei amazon.de marketplace für ca. 10 Euro plus Versandkosten) und bin von der reinen Stimmqualität Moreschis nicht so hingerissen (Alter, Nervosität und mangelhafte Aufnahmequalität eingerechnet). Moreschis Aufnahmen sind wohl auch nur ein Abglanz des Könnens der legendären Kastraten, zumal er keine verzierte Musik aufgenommen hat


    Hinsichtlich Moreschi kann ich Dir folgende Literaturempfehlungen geben:


    1. Das extensive Gesangskapitel im 1. Band der dreibändigen Ausgabe von Jürgen Kestings "Große Sänger", wo auch auf die großen Kastraten und Moreschi eingegangen wird.


    2. Nicholas Clapton: Moreschi - The Last Castrato (181 S., Paperback, ca. 15 Euro)


    Grüße


    GiselherHH

    "Mache es besser! (...) soll ein bloßes Stichblatt sein, die Stöße des Kunstrichters abglitschen zu lassen."


    (Gotthold Ephraim Lessing: Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt)

  • Hallo,


    die Pearl-CD habe ich auf dem Weg, den GiselherHH beschreibt, aus Interesse am Klang eines "Echten" auch vor einiger Zeit gekauft. Aber noch nicht mal zu diesem Zweck taugt die CD so richtig, weil die Aufnahmen eine furchtbare Klangqualität haben. Selbst wenn man das Rauschen ignoriert, ist es kein Hörvergnügen. Was schon dazu gesagt wurde:


    MarcCologne: Jedenfalls machte diese Moreschi-Aufnahme für mich persönlich eher einen unfreiwillig-komischen Eindruck. Dieses gefühls- und ausdrucküberladene Rumgeschluchze...


    Herbert Henn: Die Aufnahmen sind an Scheußlichkeit kaum zu übertreffen und können nur als Kuriosität (wie Foster Jenkins) angehört werden.


    dem kann ich absolut zustimmen. Es gibt nur Schmachtfetzen auf der CD, kein schnelle Musik. Moreschi schleift jeden Ton, bei dem das halbwegs möglich ist, von sehr weit unten an.


    Als Bonus ist noch eine Aufnahme des damaligen Papstes auf der CD enthalten. Ich weiß aus dem Gedächtnis nicht, ob von Leo XIII. oder Pius X., tendiere aber zu letzerem.



    :hello:
    Thomas

    Da freute sich der Hase:
    "Wie schön ist meine Nase
    und auch mein blaues Ohr!
    Das kommt so selten vor."
    - H. Heine -

  • .... wie, singt der etwa auch???? Aber kastriert war er doch hoffentlich nicht :stumm:

    "Es ist mit dem Witz wie mit der Musick, je mehr man hört, desto feinere Verhältnisse verlangt man."
    (Georg Christoph Lichtenberg, 1773)

  • Zitat

    Original von Herbert Henn
    Hallo Marc Cologne,
    wäre das denn so schlimm,wenn der Papst(Pius X) kastriert
    gewesen wäre.Er hätte doch viel weniger Probleme
    mit Keuschheit und Zölibat gehabt. :D


    Gruß Herbert.


    ...weniger Auswirkungen vielleicht.


    Ich habe heute ein Doppelalbum "Belcanto - Tenöre der Schellakzeit" leihweise erhalten, da ist o.g. Ave Maria mit Moreschi aus dem Jahre 1904 enthalten, warum weiß ich nicht. Ich werde die Tage mal reinhören, wenn ich 3 Minuten 13 Sek. Zeit habe.


    :hello:


    Ulli

  • Salut,


    so - jetzt habe ich das Bach-Gounod'sche "Ave Maria" mit Moreschi gehört. Begleitung: Klavier und Violine [oder Bratsche]. Eine Aufnahme, die 102 Jahre alt ist, das ist allein schon der reinste Wahnsinn! Ich fand - von der Aufnahmequalität mal abgesehen, aber da gibt's einfach nix zu kritisieren! - die Stimme sehr schön: Wunderbar sogar! Es klang wie eine echte Frauenstimme, die heutigen Counter sind dagegen einfach gar nicht vergleichbar [trotzdem natürlich reihenweise sehr gut]. Aber der Klang der Countertenöre oder "Sopranüsse" [ :D ] ist ganz anders und eigen.


    Nicht gefallen hat mir das glissando zwischen bei größeren Intervallen - wohl ein Geschmack der damaligen Zeit !?


    Cordialement
    Ulli

  • Hallo!!


    Wird Zeit, dass ich mich auch mal wieder melde!!!


    Die Art des Singens mag Geschmackssache sein, aber vom Klang dieser Stimme bin ich tief beeindruckt!! Wie Ulli schon erwähnt hat, wie eine echte Frauenstimme und das war für mich echt WOW!!


    Ich mag seine Stimme, über seine Art des Singens kann ich zu wenig sagen, kenn nur eine Aufnahme. Und mit seinem Repertoire (Das ich nur aus den hier genannten Beiträgen kenne) bin ich nur zum Teil einverstanden!!


    LG joschi



  • Salut,


    bezieht sich das auf die Glissandi [weil ich darauf geschmacksspezifisch ansprach] oder auf Moreschi insgesamt - soweit bekannt?


    :hello:


    Ulli

  • Wenn sie wie eine echte Frauenstimme klingt, ist auch was faul. Der Witz der Kastraten im 18. Jhd. war ja gerade, dass sie nicht wie Frauen klangen (sondern wie Engel oder was weiß ich) und daher eben etwas sehr Besonderes waren. Falsettisten (wie die heutigen Countertenöre) haben so weit ich weiß nie in der italienischen Oper gesungen, die gab es höchstens in der Kirchenmusik oder in England. Countertenöre in typischen Kastratenrollen sind fast immer stimmlich überfordert und historisch falsch, man sollte tunlichst Frauenstimmen nehmen (wie seinerzeit, wen nicht genügend gute Evirati zur Verfügung standen).


    viele Grüße


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Ich finde die Aufnahmen von Moreschi grauenhaft! Auch wenn er an Jahren noch nicht wirklich alt war, muss er, um ein großer Sänger gewesen zu sein, in seiner Glanzzeit einfach anders gesungen haben!


    Interessant ist IMO, dass die Stimme eben nicht wie eine Frauenstimme klang, auch nicht wie ein Countertenor, sondern eher wie eine reife Knabenstimme.


    Also, auch wenn die Aufnahmen allenfalls eine Ahnung von der Kunst der Kastraten vermitteln, so bekommt doch zumindest eine Vorstellung, was deren Reiz ausgemacht haben dürfte.


    Gruß,
    Dieter

  • Zitat

    Original von Johannes Roehl
    Wenn sie wie eine echte Frauenstimme klingt, ist auch was faul. Der Witz der Kastraten im 18. Jhd. war ja gerade, dass sie nicht wie Frauen klangen (sondern wie Engel oder was weiß ich) und daher eben etwas sehr Besonderes waren.


    Salut,


    he? Der Witz war eigentlich, dass sie keine Frauen waren und trotzdem so klangen. Und das war keineswegs witzig, sondern bitterer Ernst! Natürlich kann die Stimme etwas anders klingen - aber Frauenstimmen sind auch so unterschiedlich wie nur möglich... und daß Kastraten möglicher Weise ein wenig anders klingen, war sicher nicht der Grund für deren Einsatz. Auch eine Frauenstimme kann "wie Engel" klingen, oder etwa nicht? Mein persönliches Beispiel ist Jeanne-Marie Bima - so würde ein Engel in meiner Vorstellung klingen. Hat schon jemand wahre Engel singen gehört? Es kann sich bei dieser Beschreibung lediglich um subjektives Empfinden handeln. Hier noch ein Beispiel aus eigenen Reihen:


    Engelsstimme-Herzlichen Glückwunsch Elly Ameling


    Bezüglich der "Engelsstimme" sehe ich ansonsten auch gerne eine Marketingstrategie der Kastratenriege.


    Und für mich klingt die Stimme im "Ave Maria" - vgl. ob. - soweit erkennbar wie eine Frauenstimme. Und das kann auch anders kaum sein, da Mädchen- und Knabenstimmen [vor dem Stimmbruch] im Prinzip gleich sind [natürlich gibt es hier wie da unterschiedliche Stimmfärbungen, tiefer - heller]. Durch die Kastration [entweder einfache Durchtrennung der Samenstränge oder komplette Entfernung der Hoden und damit des Hormonblidungspotentials] wird lediglich das hormonell bedingte Wachstum des Kehlkopfes, welches letztlich zum Stimmbruch führt, verhindert. Die Stimme wird - grob gesagt - festgepinnt, fixiert.


    Die Geschichte der Kastraten ist lang und geht nachweisbar zurück bis zur Antike. Papst Sixtus V. hat die Kastration 1587 verboten! Nur leider baute er damit eine Einbahnstraße, da ja Soprani und Alti in der Kirchenmusik durchaus gewünscht waren. Interessant wäre die Frage, warum man dann nicht des Gesetzes bzw. des Verbotes wegen Knabensoprani und -alti verwendet hat, sondern die Kastration für diese offenbar von Gottes Gnaden tolerierte Ausnahme dennoch geduldet hat!?


    Die Annahme, dass es "früher" keine Countertenöre gab ist auch schlichtweg falsch - sie nannten sich nur Falsettisten und wurden ebenfalls zunächst überwiegend im Kirchendienst eingesetzt. Nur ist bzw. war deren Vorkommen - wie heute - selten und eine solche Stimmbildung erfordert überdies eine weitaus größere Ausdauer und natürlich ein gewisses Maß an Naturtalent mehr. Die Kastraten verdrängten die Falsettisten schlichtweg [im 17. JH], weil Falsettisten eben selten und damit vermutlich auch kostenintensiver waren - Kastraten konnte man quasi "am Fließband" produzieren; und das tat man auch: Die Sixtinische Kapelle verfügte über weitaus mehr als 200 Kastraten [obwohl die Kastration eigentlich verboten war...] - hinzu kommt vermutlich, dass das Falsettieren auch durchaus mal in die Hose gehen kann... :D - beim Kastraten in zweifacher Hinsicht ausgeschlossen! Das Kastrieren selbst hingegen barg lebensgefährliche Risiken - wer das überlebte, hatte in doppelter Weise "Glück" gehabt...


    Kastraten wurden überwiegend in Neapel "geboren" [d.h. kastriert und ausgebildet], denn dort war die Kastration entgegen des päpstlichen Ediktes erlaubt, so die Familie mindestens vier Söhne nachweisen konnte. Die besondere Art der Rentenvorsorge... aus dieser Kastratenfabrik stammt auch Farinelli - der sicher keine Montagsproduktion war.


    :hello:


    Ulli

  • Aus einem anderen Thread ("Kastraten bei Mozart") als Ergänzung:



    Zitat

    Original von Johannes Roehl
    Ein Countertenor hat genaugenommen historisch und stimmlich in einer Kastratenpartie in der Oper wenig verloren. In der Gesangstechnik weiß ich nicht Bescheid, aber es gibt wohl gute Gründe dafür, dass Countertenöre zwar ganz gut bei Lautenliedern sind, aber nur selten die Power für das Feuerwerk, dass man von den Kastratenpartien erwartet haben. Insofern bin ich froh, sie nicht auch noch in Mozart-Opern zu hören...
    l


    Der Grund dafür ist, dass Countertenöre die jedem Mann zu Gebote stehende Fistelfunktion der Stimme nutzen ("Fistelstimme"). Dabei schwingen aber nur die Randbereiche der Stimmbänder bei nicht vollständig geschlossenen Stimmlippen, so dass diese Töne nicht mit der gleichen Intensität erzeugt werden wie bei einer "normalen" Gesangsstimme. Zwar gibt es heute mittlerweile gut trainierte Countertenöre mit hinreichend tragfähigen Stimmen, aber das ist natürlich kein Vergleich mit einem wirklichen Kastraten. Dessen Vorteil liegt darin, dass die aufgrund der Kastration erhaltene androgyne Klangqualität der Stimme verbunden wird mit der Resonanz und dem Volumen einer ausgewachsenen Männerstimme (die Kastration hatte ja keinen schädigenden Einfluss auf das sonstige körperliche Wachstum).


    Grüße


    GiselherHH

    "Mache es besser! (...) soll ein bloßes Stichblatt sein, die Stöße des Kunstrichters abglitschen zu lassen."


    (Gotthold Ephraim Lessing: Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt)

  • Alessandro Moreschi (* 11. November 1858 in Monte Compatri; † 21. April 1922 in Rom) war päpstlicher Sänger der Sixtinischen Kapelle, einer der letzten Kastratensänger und zugleich der einzige, von dem heute noch Tonaufnahmen vorliegen.



    Die Bezeichnung Moreschis als "letzter Kastrat" wurde geprägt durch die Gramophone Company und kann sich darauf stützen, dass von den ähnlich lange aktiv gebliebenen Kastratensängern seiner Generation ansonsten nur noch Salvatori und Sebastianelli bekannt sind, die beide vor ihm starben.


    LG

  • Als Ergänzung aus meiner Sammlung ein Photo von Alessandro Moreschi mit einer persönlichen Widmung an seinen Biographen, den Wiener Gesangslehrer Franz Haböck (1868-1922).



    Leider starb Haböck, bevor er seine in mehreren Bänden geplante Geschichte des Kastratengesangs veröffentlichen konnte. Posthum gab seine Frau, Dr. Martina Haböck, das Buch „Die Kastraten und ihre Gesangskunst: Eine gesangsphysiologische, kultur- und musikhistorische Studie“ (Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt, 1927) heraus.