Lieblingswerke des Barock

  • Liebe Taminoianer


    Im Gegensatz zu einigen anderen, glaube ich, daß die "Voting-Threads" eigentlich recht beliebt sind:


    Man muß keine Begründung für seine Wahl abgeben - aber es ist gern gesehen, man kann tiefschürfende Begründungen füt seine Wahl anführen - man muß es aber nicht. Man kann eine persönliche Lieblingsaufnahme benennen - aber man ist nicht dazu verpflichtet...
    Mit einem Wort: Ideale Bedingungen für einen leichten Sommerthread.


    Diesmal geht es um Barockmusik.
    Jeder Mitspieler ist eingeladen mindestens 3, höchstens aber 5 persönliche Favoriten der barocken Orchestermusik (also keine Opern)
    auszuwählen . Man kann - muß aber nicht - diese Entscheidung begründen - die Erwähnung einer persönlichen Lieblingsaufnahme ist optional - aber gern gesehen


    Das ist natürlich ein Thread für "Universalhörer" - nicht für Barockspezialisten. Interessant ob hier (barocker) Mainstream die Überhand bekommt - oder ausgefalleneres Programm...


    Beste Grüße
    aus dem tropischen Wien (36 Grad)


    Alfred

  • Hallo Alfred,


    ich bin kein Barock-Spezialist, sondern eher Klassik- und Romantik-Hörer. Es gibt sicherlich zahlreiche schöne, interessante und originelle Barockwerke, die meisten kenne ich nur nicht. Insofern ist dieser Thread ja eine Gelegenheit, den eigenen Horizont zu erweitern.


    Nun aber zum Voting:


    - Bach, Johann Sebastian: Goldberg-Variationen
    - Biber, Heinrich Ignaz Franz von: Mysterien-Sonaten ('Rosenkranz-Sonaten')
    - Scarlatti, Domenico: Essercizi K1 bis K555 ('Sonaten für Cembalo/Klavier') -ich kenne allerdings nur eine Auswahl


    Mir fallen bestimmt noch ein paar Barock-Favoriten ein. Die werde ich später nachreichen.

  • Zitat

    barocken Orchestermusik



    Also keine Kammermusik, Vokalwerke, Soloinstrumentalwerke?


    Nun denn:


    1.) JSBach, Cembalokonzert d-Moll (BWV 1052);
    2.) JSBach, Brandenburgisches Konzert Nr. 5 (BWV 1051);
    3.) JSBach, Violinkonzert d-Moll (BWV 1043).

  • C.P.E. und die anderen JS-Bach-Söhne sind keine Barockkomponisten mehr.
    Man darf nicht vergessen, dass Orchestermusik im Barock eine eher untergeordnetet Rolle spielte. Im Grunde war nur Vokalmusik als vollwertige Musik anerkannt.
    Einige Favoriten:
    JS Bach: 5. Brandenburgisches Konzert
    Händel: Concerto a due cori Nr. 2
    Telemann: Konzert f. Blockflöte u. Querflöte (e-moll?? mit so einem Dudelsackfinale)
    Vivaldi: Konzert für diese unglaubliche Mischung von Instrumenten, incl. Traomba marina und Chalumeaux (R 588?)
    Rameau: Suite aus "Les Indes Galantes"


    viele Grüße


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Hier ein paar von mir besonders geliebte barocke Orchsterwerke:


    Telemann: Darmstädter Ouvertüre C-Dur TWV 55 C6


    Zelenka: Capriccio III F-Dur


    Händel: Concerto grosso op.3 Nr.2


    J.S.Bach: Konzert für Klavier bzw. Oboe d´amore und Streicher A-Dur BWV 155


    Purcell: Fairy Queen-Suite


    Viele Grüße


    Bernd

  • Hallo,


    meine Auswahl kann ich (teilweise) nur unter Vorbehalt treffen, da ich viele Werke noch gar nicht kenne. Ich müßte mal in einem Jahr wieder schauen, was dann so dazugekommen ist. ;)



    Da wäre zunächst das Brandenburgische Konzert Nr. 3 in G-dur von Johann Sebastian Bach, und zwar in der Einspielung des English Concert unter Leitung und Mitwirkung Trevor Pinnocks. Ich kann gar nicht genau beschreiben was es ist, was mich daran so fasziniert, aber ich kann mich daran nie satt hören. Laut Beiheft in solistischer Besetzung gespielt, hört man einen wunderbaren ersten Satz, gefolgt von einem knapp 30-sekündigen Adagio, welches sozusagen als Einleitung für den phantastischen dritten Satz dient. Das Feuerwerk, welches Simon Standage, Micaela Comberti und Elizabeth Wilcock jeweils an der Violine im Zusammenspiel mit den anderen Instrumenten abbrennen, zieht mich immer wieder von neuem in seinen Bann. Daher: :jubel: :jubel: :jubel:


    Zählen Messen eigentlich noch zu den Orchesterwerken? Nun, da Alfred schrieb, nur die Opern ausklammern zu wollen, will ich mich nicht an der Frage aufhalten sondern gleich zu meinem zweiten Favoriten kommen, Heinrich Ignaz Franz Bibers Missa Salisburgensis. Dieses monumentale Kirchenwerk ist, in der Einspielung mit Musica Antiqua Köln und Reinhard Goebel sowie den Gabrieli Consort & Players mit Paul McCreesh, eine der besten CDs, die ich über dieses Forum kennengelernt habe.
    Normalerweise versuche ich ja Dopplungen in der Sammlung aktiv zu vermeiden, aber da mir diese Messe so gut gefällt, spiele ich schon länger mit dem Gedanken mit zusätzlich noch die Koopman-Einspielung zu besorgen.


    Nummer drei in meiner Aufzählung wäre etwas eher unbekanntes: die Sonata in c-moll von Johann Georg Pisendel. Entdeckt habe ich dieses kleine und womöglich unbedeutende Werk auf der CD "Concerti per l'orchestra di Dresda" von Musica Antiqua Köln. Ein wunderbares kleines Werk, welches mich mit seinem einleitenden Largo und dem darauffolgenden Allegro immer wieder begeistert. Allegro ist hier Programm: Spielfreude pur.


    Als ganz heiße Kandidaten für weitere Nominierungen meinerseits wären dann noch die Herren Jean-Philippe Rameau und Jean-Baptiste Lully zu erwähnen. Aus deren Ecke wird sicher bald noch etwas dazu kommen.



    Barocke Grüße,
    Gentilhombre

    "Das ist zeitgenössische klassische Musik. Dann unterstelle ich, daß da kein intellektueller Zugang..."
    Miroslaw Lem, Tenor

  • Zitat

    Original von DonBasilio


    in D-Dur, ich hoffe es gibt nur eines!!!


    LG Joschi



    Nein, glücklicherweise nicht. Es gibt so viele, dass Brilliant damit 4 (in Worten: vier :D ) CDs damit füllt. Und die meisten, wie nicht anders zu erwarten, stehen natürlich in D-Dur.



    :hello:
    Thomas

    Da freute sich der Hase:
    "Wie schön ist meine Nase
    und auch mein blaues Ohr!
    Das kommt so selten vor."
    - H. Heine -

  • Hallo zusammen,


    meine Reihenfolge lautet:


    1) J.S.Bach: Orchestersuite no.2
    2) J.S.Bach: Brandenburgische Konzerte (1-6; alle gleiches Niveau)
    3) G.F.Händel: Feuerwerksmusik
    4) A.Vivaldi: Vier Jahreszeiten
    5) J.S.Bach: Concerto für 2 Cembali & Streicher C-Dur BWV 1061- Allegro

  • Dux, findest du das 6. Brandenburgische wirklich genauso "schön" wie das 5. oder 1.? Mir persönlich ist - zumindestens was die Ecksätze anbelangt - nie richtig klar geworden, was uns Bach mit dem 6. eigentlich sagen wollte. Neulich erst habe ich das Stück mal wieder live im Konzert gehört. Es zog sich.....



    Viele Grüße


    Bernd


  • Hallo,


    ich weiß zwar nicht, welche Aufnahme Du bevorzugst, aber gerade das 6. Konzert (insbesondere den Kopfsatz) wird häufig überaus langweilig, unerregend gespielt. Hör Dir Goebels Einspielung an und überzeuge Dich, daß man Bach auch anders, eben erregend, "nervös" (positiv gemeint) spielen kann.


    :hello:

  • Zitat

    Original von Bernd Schulz
    Dux, findest du das 6. Brandenburgische wirklich genauso "schön" wie das 5. oder 1.? Mir persönlich ist - zumindestens was die Ecksätze anbelangt - nie richtig klar geworden, was uns Bach mit dem 6. eigentlich sagen wollte. Neulich erst habe ich das Stück mal wieder live im Konzert gehört. Es zog sich.....


    Ich finde das 6. besser als das 1. und vermutlich auch als das 2. u. 4.
    Das mit großem Abstand für mich spannendste ist das 5., das ist zusammen mit dem E-Dur-Violinkonzert auch mein liebstes Orchesterwerk von Bach. das 1. kann ich nicht besonders leiden, den Rest mag ich etwa gleichermaßen, wobie ich die beiden reinen Streicherkonzerte jedoch eher faszinierender finde als die per molti stromenti.


    Die langweiligen Orchesterwerke von Bach sind m.E. die 4 Suiten; selbst die in h-moll hat Längen...


    viele Grüße


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Tom, auch wenn mir Goebels Interpretationsansätze in alller Regel sehr fremd sind, werde ich es einmal bei Gelegenheit mit seiner Version des 6. Brandenburgischen versuchen. Vielleicht wird mir das Stück ja im Laufe der nächsten 30 Jaher noch klarer.


    Johannes, ich finde es immer wieder spannend, zu sehen, wie unterschiedlich bestimmte Werke auch von erfahrenen Hörern "gewertet" werden. Mir ist das 1. Brandenburgische zusammen mit dem 5. (dieses aber nur in einer Version mit Klavier statt Cembalo! :D) bei weitem das liebste unter den 6 Geschwistern.


    Von den Suiten scheint für meine Ohren gerade die 2. die langweiligste zu sein. Mit Abstand am meisten sagt mir die 4. - aber ich fürchte, damit stehe ich ziemlich alleine.


    Einigermaßen treffen könnten wir uns beim E-Dur-Violinkonzert.


    Viele Grüße


    Bernd

  • da es hier ja um reine Orchesterwerke gehen soll - so wie ich Alfred verstanden habe nun meine Liste, allerdings fallen bei mir "Opernsuiten" raus, da sie für mich keine eigenständigen Orchesterwerke darstellen - obwohl sie damals als solche gegolten haben:




    1. Michel Richard Delalande: Symphonies pour les Soupers du Roi


    Begründung: die wohl wichtigste, schönste und größte Sammlung von Orchesterstücken des frz. Barock - über 360 einzelne Stücke :]




    2. Georg Friedrich Händel: die Wassermusik - Musick for the Royal Fireworks


    Begründung: beide Suiten sind einfach großartige Musik, da sie fast immer zusammen aufgenommen werden, habe ich sie auch in einem genannt :D




    3. Georg Philipp Telemann: die Tafelmusik


    Begründung: eine der schönsten Sammlungen barocker Orchestermusik, neben Concerten sind auch Suiten und Quartette enthalten.




    4. Francois Caroubel / Michael Praetorius: Terpsichore Musarum


    Begründung: die wohl wichtigste und schönste Sammlung frühbarocker Tanzmusik, leider gibt es noch keine Gesamtaufnahme was äußerst schade ist ( Hallo Savall wie wär's :hello: )





    5. Johann Heinrich Schmelzer von Ehrenruef: Sonaten der Sammlung Sacro profanus concentus musicus



    Begründung: Für mich eine der schönsten Sammlungen hochbarocker Sonaten, der Einfallsreichtum und die Schönheit dieser Sonaten sind Beispielhaft.
    Leider gibt es davon auch noch keine Gesamtaufnahme, aber einige der Sonaten liegen in mehreren Einspielungen vor.

  • hier sind meine Favoriten:


    1. Michel Richard Delalande: Symphonies pour les Soupers du Roi




    2. Johann Sebastian Bach: Brandenburgische Konzerte




    3. Georg Friedrich Händel: Wassermusik (alle Suiten) und Feuerwerksmusik




    4. Antonio Vivaldi: Die vier Jahreszeiten




    5. Georg Philipp Telemann: Tafelmusik




    Herzliche Grüße
    von LT :hello:

  • meine Liste hat halt ein paar Evergreens dadurch drinnen - es ist halt einfach nciht meine Epoche:


    1. Vivaldi: Vier Jahreszeiten
    2. Händel: Wassermusik
    3. Bach: Goldbergvariationen
    4. Pachelbel: Kanon in D
    5. Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 5

  • Die Nr. 1
    Tommaso Albinoni, op. 5
    Es handelt sich hier um 12 Concerti a cinque, die meist im Schatten des berühmteren op. 9 stehen, die aber imho mit zur besten Musik gehören, die je geschrieben wurde. Fugentechnik vom Feinsten, Lebensfreude und Optimismus durchstrahlt die meisten Werke, insbesondere die Nr. 4 und 5


    Nr. 2
    Händel, Concerti Grossi op. 6
    großartige Musik, mal freudestrahlend funkelnd, mal tiefsinnig bis depressiv - ein Kosmos von Emotionen


    Nr. 3
    Bach, Brandenburgische Konzerte, insbesondere die Nr. 3 (G-Dur), auf deren 3. Satz einige gewaltige Transkriptionen erstellt worden sind (z.B. Brandenburger von The Nice, eine Version von Ekseption und natürlich hat sich auch Jacques Loussier inspirieren lassen) - also ein Stück voller Anstöße und Assoziationen


    Nr. 4
    Händel, Feuerwerksmusik, Ouvertüre
    schwungvoll, mitreißend, Suchtpotential - kann ich mir 5 mal hintereinander anhören


    Nr. 5
    Vivaldi, Die 4 Jahreszeiten


    Das soweit zu den reinen Orchesterwerken; wenn - außer Oper - noch Gesang erlaubt ist, ändert sich die Reihenfolge: dann stehen auf der Nr. 1 die Chandos Anthems von Händel und auf der Nr. 3 Händels Messias

  • In den 80ern und 90ern hat die Capella Coloniensis, das Barockorchester des WDR, sehr viele sog. Ouvertüren von Telemann eingespielt, eine schöner als die andere. Über 20 habe ich aufgenommen und höre sie immer mal wieder. Telemann soll 1000 davon geschrieben haben. Die beiden schönsten sind "Älsterecho" und "Hamburger Ebb und Fluth". Telemann zeigt sich hier durchaus als Vielschreiber (er hat halt wirklich viel geschrieben, siehe in diesem Thread die Trompetenkonzerte), aber trotzdem war er ein absoluter Könner.
    Was mir an der Capella Coloniensis nach wie vor gefällt, ist gegenüber anderen Ensembles, die auch Telemann spielen, der ausgesprochen "satte" Sound. Ob das jetzt historisch so stimmt, wissen wir ja alle nicht.
    La Stagione unter Michael Schneider ist auch eine sehr gute Telemann - "Band"

    Ihr absolviert diese Stelle wie ein Intercity auf einer schwer zu nehmenden Weiche (mein verstorbener Chordirigent Johannes Glauber aus Essen)

  • Alles nur in entsprechend guten HIP-Interpretationen versteht sich ;) (bis aufs Cembalo wo ich auch gerne die Klavierfassung höre)
    J.S.Bach
    Konzert f. Cembalo und Orchester d-moll BWV 1052
    Konzert f. Violine und Orchester a-moll BWV 1041 (ebenso die spätere Bearbeitung statt der Violine fürs Cembalo in g-moll BWV 1058)
    A.Vivaldi
    op.8 Die vier Jahreszeiten
    op.3 L´Estro Armonico
    J.D.Zelenka
    Miserere c-moll ZWV 57 (gut, kein reines Orchesterwerk aber wie beim Anfangsbeitrag gefordert auch keine Oper :) )

    „Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.” (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Nur sechs Jahre har es gedauert bis ich draufkam, daß ich mich an meinem eigenen Thread noch nicht beteiligt hatte. Ich werde meine Nominierungen - wie meistens - auf mehrere Beiträge aufteilen.
    Mein Lieblingskomponist des Barock, Bach hin - Händel her - ist definitiv Vivaldi. Auch wenn oft behauptet wurde, seine Musik klänge immer gleich, halte ich sie für absolut hörenswert. Mit dieser Meinung stehe ich heute sicher nicht mehr alleine da, denn es erscheinen seit Jahren immer mehr Werk in immer raffinierteren und subjektiveren Interpretationen, Wenn "Il Giardino armonico" einst (auf Teldec) mit seinem "frechen" Stil Furore machte, so war die subtile Wiedergabe oft noch unbekannter oder selten gespielter Violinkonzerte durch Giuliano Carmignola auch ein Höhepunkt der Schallplattengeschichte....
    Carmignola versteht es meisterlich auch den "fröhlichen" und "frischen" Stellen einen Hauch von Melancholie hinzuzufügen......


    mit freundlichen Grüßen aus Wien
    Alfred

  • Jedesmal, wenn ich eine Auswahl treffen muß, gerate ich in die Bredouille. Dennoch habe ich meine fünf Favoriten ausgewählt, wobei die Reihenfolge hier rein willkürlich ist:


    1. Jean-Philippe Rameau: Suites d'orchestre „Les Indes galantes“
    Schon sehr früh habe ich diese Musik durch das Collegium aureum auf LP gehabt und schätzen gelernt. Die LP ist nicht mehr da, aber die Einspielung mit dem Orchestre de la Chapelle Royale unter Herreweghe.


    2. Georg Philipp Telemann: Wassermusik „Hamburger Ebb und Fluth“
    Capella Coloniensis, Leitung Hans-Martin Linde; eine wunderbare, niemals „abgedudelt“ daherkommende Ouvertüre, die mich immer wieder fesselt.


    3. Georg Friedrich Händel: Concerti grossi op.3
    Natürlich habe ich es, wie so viele Musikfreunde hier, auch mit der „Feuerwerks-“ und der „Wassermusik“, aber die Concerti grossi aus op.3 haben es mir noch etwas mehr angetan. Dabei ist es egal, ob die „Academy of St. Martin-in-the-Fields“ unter Iona Brown spielt oder das Linde-Consort.


    4. Arcangelo Corelli: Concerti grossi op.6
    Ich habe sie - in Gänze, nicht nur das achte Konzert - erstmals durch durch die Capella Istropolitana unter Jaroslav Krchek (bei Naxos) gehört, später mit der Interpretation von „Musica Amphion“ unter Pieter-Jan Belder ergänzt, dessen HIP-Einspielung mir sehr gut gefällt.


    5. Johann Sebastian Bach: Die Brandenburgischen Konzerte
    Hier sind es sowohl das fünfte, aber auch das sechste, die mich immer am meisten beeindruckt haben. Beim sechsten Konzert ist es die durch fehlende Violinen dunkle Klangfarbe, die mich anspricht, beim fünften nicht nur, aber auch wegen des ausgedehnten Cembalo-Parts. Ich habe mehrere Aufnahmen, von denen ich keine missen möchte, kann mich andererseits aber zu keiner Nennung hier entschließen... :(


    :hello: