Zwei Flügel und vier Hände: Klavierduos

  • Liebe Taminos,


    ein Bericht von Theophilus über ein Konzert der türkischen Schwestern Ferhan und Ferzan Önder brachte mich auf die Idee diesen Thread zu starten:


    Welche Klavierduos kennt und schätzt Ihr besonders? Also ich mache mal den Anfang:


    Neben dem schon erwähnten Duo Önder wären da noch die Geschwister Güher und Süher Pekinel oder Yara Taal und Andreas Groethuysen.


    Hier einige CD´s:







    Herzliche Grüße,:hello: :hello:


    Christian

  • Tal/Groethuysens Schubertaufnahmen hab ich glaube ich komplett, die sind schon sehr gut.
    (Auch Eschenbach/Frantz sind hier hörenswert)



    Christian Köhn/Silke-Thora Matthies (Brahms u. Dvorak bei Naxos) was ich kenne ist ebenfalls sehr hörenswert (wobei ich nicht sicher bin, ob alle diese Brahms-Transkriptionen wirklich hörenswert sind, was nichts mit dem Duo zu tun hat)



    (abgesehen davon kenne ich Christian Köhn persönlich und er ist ein sympathischer, lockerer Typ)


    viele Grüße


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Salut,


    ich möchte auf den artverwandten Thread Musik für zwei Klaviere hinweisen, der sich aber mehr auf Werke für 2 Klaviere bezieht. Hier geht es ja um die Interpreten, als mir da einfallen:


    Güher & Süher Pekinel
    Alfred & Aloys Kontarsky


    und von den nicht eingetragenen Warenzeichen, also den Gelegenheitsduetten:


    Christoph Eschenbach & Justus Franz
    Alfred Brendel & Imogen Cooper


    Viele Grüße
    Ulli

  • Hallo,


    ich habe schon so manches via Radio vom Duo Tal/Groethuysen gehört und war immer ziemlich beeindruckt, wie perfekt eingespielt die beiden sind. Ich wage zu behaupten, dass sie momentan das Maß der Dinge in der Welt der Klavierduos sind. Wäre mal Zeit für eine erste Aufnahme in meinem Bestand. :rolleyes:


    Haben nicht auch Paul Badura-Skoda und Jörg Demus gemeinsam einiges eingespielt?



    Gruß, Peter.

  • Es gibt schon einen Thread für Musik für zwei Klaviere.


    Ich finde diese CD hier atemberaubend:



    Regers Mozart-Variationen und Beethoven-Variationen, sowie eine etwas barock klingende Fuge von Mozart (KV 426) und endlich mal eine sehr gute Aufführung von Beethovens Großer Fuge, die sonst nie recht gut klingt, wenn sie von zwei Klavieren gespielt wird. Grau und Schumacher spielen auf Bechstein-Flügeln.

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

  • Ich finde vor allem zwei Werke ganz großartig für 2 Klaviere und 2 Pianisten:


    Berstein kommt da wirklich richtig gut rüber!


    Milhauds Scaramouche ist für mich das umwerfendste Werk für diese Besetzung!


    :hello:

  • Zitat

    Original von Melot1967
    Es gibt schon einen Thread für Musik für zwei Klaviere.


    Schon richtig. Ich dachte bei der Formulierung des Threads auch eher an die Pianisten als an Musik für zwei Klaviere :D Deswegen der Titel.


    Das Duo Grau und Schumacher habe ich einmal live gehört. Sie spielten den Klavierpart in Brahms´ Requiem- in der Fassung für zwei Klaviere und Chor. Selbstredend ist die Orchesterfassung in mancher Hinsicht reizvoller, aber die Klavierversion hat in ihrer Herbheit einen ganz eigenen Charme, abgesehen davon das es leichter ist die Qualität des Chores besser einzuschätzen.


    Herzliche Grüße,:hello: :hello:


    Christian

  • Am besten gefallen mir Aufnahmen mit Alfred & Aloys Kontarsky, auch wenn die Plattencover optisch nicht im Geringsten mit den schönen Fotos der Pekinel-Schwestern konkurrieren können ;) :stumm:


    Meine Lieblingsaufnahme der Kontarskys ist definitv die Sonate in f-moll und die Haydn-Variationen von Brahms, allerdings in der zweiten Aufnahme bei der DG.
    Ausgewogener und satter Klang, inspiriert und gleichzeitig durchdachtes Interpretationskonzept und perfektes Zusammenspiel sind die Merkmale dieser Aufnahme.
    @ Johannes Roehl:
    Die auch von Dir benannten Stücke sind keine Arrangements von Orchesterwerken, sondern ursprüngliche Kompositionen von Brahms, die VOR der Orchesterversion/der Version für Klavier und Streichquartett entstanden sind.
    Sie haben m.E. einen hohen Repertoirewert, und ich höre z.B. die Haydn-Variationen in der klanglich fetten Version für zwei Klaviere lieber als in der Orchesterfassung.
    Da sind völlig andere Ideen drin, d.h. das was ein Orchester durch Klangfarbenvariation mit einfacheren Noten erreicht, wird hier durch eine typische Brahmsche Auflösung in pianistische Figuren etc. erreicht ( Polyrhythmik u.s.w)
    Die kompositorische Struktur des Werkes wird für mich hier noch deutlicher.
    Leider habe ich die Aufnahme mit den Kontarskys seit Jahren nicht mehr hören können, weil ich sie nur auf LP besitze.
    Sie auf CD zu bekommen wäre für mich ein seit Jahren unerfüllter Traum.
    Vielleicht kann mir ja jemand hier einen Tip geben?


    Ansonsten halte ich Köhn/Thora-Matthies und Tal/Groethuysen auch für sehr hörenswert.


    LG vom
    Glockenton

  • Zitat

    Original von Glockenton
    @ Johannes Roehl:
    Die auch von Dir benannten Stücke sind keine Arrangements von Orchesterwerken, sondern ursprüngliche Kompositionen von Brahms, die VOR der Orchesterversion/der Version für Klavier und Streichquartett entstanden sind.


    Ich weiß, das war vielleicht mißverständlich formuliert. All die anderen Arrangements (Requiem, Sinfonien usw.) meinte ich mit "nicht unbedingt hörenswert". Ich habe absichtlich die CD abgebildet, die ich für sehr hörenswert halte, und hier, da hast Du natürlich recht, sind die Klavierfassungen gleichberechtigt. Bei den Ungar. Tänzen bevorzuge ich ganz klar die Klavierfassung (dagegen ist die von Dvoraks Slawischen etwas fad).
    (Die allererste, vermutlich vernichtete Version von op.34 war meines Wissens ein Streichquintett oder -sextett)


    viele Grüße


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)


  • Hallo Peter,


    so ist es. Von ihnen gibt es Mozart- und Schubert-Einspielungen. Sowohl zu vier Händen als auch für zwei Klaviere. Diese sehr empfehlenswerten Aufnahmen dürften aber auf CD nicht leicht oder eher sporadisch zu bekommen sein (bei mir müsste sich noch eine Schubert-LP ausgraben lassen). Ich habe die beiden vor Äonen einmal im Konzert erlebt. Es war ein ungemein vergnüglicher Klassik-Abend.

  • Eine Aufnahme die ich nach erstem Durchhören hier empfehlen möchte ist folgende:



    Das Duo Genova + Dimitrov spielt Shostakovich Werke für Piano Duo.
    Äußerst beeindruckendes Zusammenspiel der beiden.
    Sicherlich nicht Allerweltsrepertoire und nicht jedermanns Geschmack, aber durchaus interessant!

  • Hallo Davidsch,


    die Aufnahme der 2.Suite für zwei Klaviere von Rachmaninoff von Ashkenazy und Previn gehört nach wie vor(die Aufnahme ist ja schon 30 Jahre alt)zu meinen Lieblingen.
    Wenn Du dieses Werk noch nicht kennen solltest-es lohnt sich immens, wenn Du Rachmaninoff liebst.
    Und die Interpretation ist nicht nur spektakulär aufgenommen, sondern auch unheimlich gut gespielt.
    Sie ist sicherlich immer noch erhältlich in irgendeiner Reinkarnation des Decca-Kataloges.
    Obwohl es in diesem thread eigentlich um feste Klavierduos geht (dazu gehören Ashkenazy und Previn natürlich nicht) möchte ich Dir gerne begeistert zustimmen:
    was ein DUO :jubel:


    LG,


    Michael

  • Salut,


    bemerkenswert ist diese CD, erhältlich über den ORF-Shop:



    Mozart - Sonates à quatre mains pour Clavecin


    Aus dem Booklet:


    Zitat

    Heiteres und Unterhaltsames von Mozart: Patrick Ayrton und Wolfgang Glüxam spielen Clavierwerke zu vier Händen allerdings nicht am modernen Flügel oder Hammerklavier, sondern am Cembalo. "Sonates à quatre mains pour Clavecin" in Ersteinspielungen auf dem auch noch von Mozart geschätzten Instrument. Virtuose Musik, deren Humor und Leichtigkeit erst am Cembalo richtig zum Ausdruck kommt.



    Aufgenommen wurde in der Eglise de Bissy sur Fley im Département Saône-et-Loire in der Region Burgund in Frankreich [Fley liegt 25 km südlich von Dijon]:


    Wolfgang Amadé Mozart [1756-1791]


    Sonate D-Dur KV 381
    Andante mit Variationen KV 501
    Sonate C-Dur KV 521
    Sonate B-Dur KV 358
    Fuga KV 401 [fragmentarische Einspielung]


    und gespielt wird vierhändig auf einem frankoflämischen Cembalo [Nachbau: Willem Kroesbergen, Utrecht 1986] in französischer Transpositionsstimmung es 18. Jahrhundert, wobei a' = 415 Hz aus dem Besitz von Tini und Tom Koopmann. Das Glockengebimmel wurde extra abgestellt - tolerantes Völkchen.


    Die Musik ist - bekanntermassen - in der Tat eher heiter, was auch sehr gut durch entsprechend gewählte Tempi [trés zügig] ankommt. Besonders hervorzuheben ist für meinen Geschmack die wunderbare Dramatik, die sich zumeist in den Durchführungen der Hauptsätze der Sonaten durch das verwendete Instrument entfaltet. Dennoch klingen manche Imitationen des linkssitzenden Spielers teilweise sehr verschwommen und kommen nicht so recht heraus, wenn man die Werke nicht auf herkömmlichen modernen Instrumenten bereits kennt. Die Produzenten gehen davon aus, dass Mozart alle Werke speziell für "das Cembalo" komponierte, nicht zuletzt weil in der Partitur von z.B. KV 521 "Cembalo I" und "Cembalo II" vermerkt sind. Genau bei dieser Sonate halte ich dies für prinzipiell falsch - klingt aber dennoch mit kleinen Abstrichen sehr, sehr schön durch das hervorragende Instrument!


    Man erspart sich lange Ausführungen zum Thema und meint: "Kurzum, unserer Auffassung nach erfahren Wesen und Faktur dieser Musik auf dem Cembalo ihren besten Ausdruck". Dem mag ich vorbehaltlos so nicht beipflichten, aber das ist ein anderes Thema. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die [offenbar bewusste] Verzögerung von Pausen. Für jemanden, der - wie ich - im Takt mitschwingt, ist das nicht so gut...


    Jedenfalls gefällt mir die CD mit der Werkauswahl sehr gut und ich möchte sie den Freunden des Cembaloklanges sehr ans Herz legen. Besonders hat es mir das Andante aus KV 381 angetan: Das ist im Prinzip eine Opernarie zum mitsingen - probierts einmal aus. In diesem Falle stimmt es, dass der Satz in dieser Einspielung wirklich ganz andere Facetten zeigt, als auf einem herkömmlichen modernen Instrument.


    Viele Grüße
    Ulli

  • Gehören denn jetzt die Werke für ein Tasteninstrument, das vierhändig bespielt wird ebenfalls in diesen Thread? Ich weiß, der Titel spricht dagegen... ich blicke da grad nicht durch... im Bedarfsfalle bitte dieses Posting an den korrekten Ort vermoderieren.


    Besonders ans Herz gewachsen ist mir mittlerweile jene CD, die auch meinem Sohnemann extrem gut gefällt, wie er eben verlautbarte:



    Franz Schubert [1797-1828]


    Klavierwerke zu vier Händen:
    Divertissement a la hongoise D818
    Divertissement sur des motifs originaux francais D823


    Andreas Staier & Alexander Lubimov, Hammerklavier


    Leider verrät das Booklet nichts über das verwendete Instrument. Es handelt sich aber ganz offenbar um ein historisches Fortepiano, denn wohldosiert kommen hier Fagott- und Janitscharenzug zum Einsatz! Dabei scheint es sich mittlerweile um ein Markenzeichen von Staier zu handeln, der diese Züge auch bei Mozarts KV 331 und bei Hummels Klavierquartett G-Dur op. 65 verwendet, obschon diese nicht explizit vorgeschrieben sind.


    Das Allegretto des Divertissement à la Hongroise D 818 gehört neben der f-moll-Fantasie D 940 schon lange zu meinen Lieblingswerken aus der Feder Schuberts - sie ähneln sich ja auch durchaus etwas.


    Jedenfalls möchte ich diese CD unbedingt empfehlen!


    :yes:


    Ulli

  • Hallo,


    ich möchte Euch noch auf ein weiteres Klavierduo aufmerksam machen: das Klavierduo Hans-Peter und Volker Stenzl (http://www.stenzl-pianoduo.net). Ich hatte schon öfters die Gelegenheit, sie live zu hören. Ihre Konzerte hatten mich jedesmal begeistert.


    Mein Lieblingsklavierduo!!! :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:


    Von ihren Einspielungen gefallen mir zwei ganz besonders:


    1. Die 4. Sinfonie von Brahms in einer Version für zwei Klaviere von Brahms selbst. Das besondere an dieser Aufnahme ist, dass das Klavierduo Stenzl die 4. Sinfonie zweimal aufgenommen hat. Einmal auf modernen Fazzioli Konzertflügeln und einmal auf historischen Instrumenten. Verplüffend, wie unterschiedlich diese beiden Aufnahmen sind: Ich kann mich nicht entscheiden, welche Aufnahme mir besser gefällt.



    2. Die erste CD des Klavierduos (aus dem Jahr 1990): mit Werken von Britten, Ravel, Strawinsky und Lutoslawski. Besonders gut gefallen mir "La Valse" (Ravel) und die Paganini-Variationen (Lutoslawski). Ich finde das CD-Cover zu dieser CD leider momentan nicht.



    Viele Grüße


    Sinfonie


    :hello:

  • Mein Lieblings-Klavierduo sind mit Abstand Jean-Francois Heisser & Georges Pludermacher, von denen ich mir jede CD kaufe, derer ich habhaft werden kann, bzw. leider scheine ich alle zu haben.


    Die einzige, die momentan lieferbar ist:



    Leider keine Bildchen von den anderen - vor allem ihren Debussy liebe ich.

  • Zu Werken für 2. Klavier von Rachmaninoff:


    Letztes Jahr habe ich bei Decca eine günstige Doppel-CD gekauft, auf denen Ashkenazy und Previn einige Werke von Rachmaninoff für 4 Hände/2 Klaviere spielen, aber nicht alle. U.a. die 1. und 2. Suite, den Symphonischen Tänzen und noch zwei bis drei weiteren Werken.


    http://www.jpc.de/jpcng/classi…53?rk=classic&rsk=hitlist


    (Kriege den Link in Eile gerade nicht ordentlich hin.)


    Höre ich sehr gerne. Leider nicht drauf ist eine weitere, schöne Suite, die heißt aber nicht so, sondern "6 Stücke für 2 Klavier, op. ??" oder so ähnlich.


    maticus

  • Sagitt meint:


    Auf drei Formationen will ich hinweisen, von den es viel zu wenige Aufnahmen gibt:


    a) Geza Anda und Clara Haskil, eine legendäre Aufnahme Bach und Mozart


    b) Friedrich Gulda und Chick Chorea, swingung Mozart


    c) Zacharias-Henrichs- die beste Aufnahme von KV 365



    Leider VIEL zu wenige Aufnahmen.

  • Zitat

    Original von maticus



    Höre ich sehr gerne. Leider nicht drauf ist eine weitere, schöne Suite, die heißt aber nicht so, sondern "6 Stücke für 2 Klavier, op. ??" oder so ähnlich.


    Hallo Maticus,


    ich nehme mal an, Du meinst die sechs "Morceaux op. 11 pour quatre mains"- allerdings eben für vier Hände und nicht zwei Klaviere.


    Empfehlen kann ich die Einspielung von Jos van Immerseel und Claire Chevalliere. Beide spielen Erard-Flügeln aus den Jahren 1897 und 1905. Der Klang ist freilich ein anderer als der des "normalen" Steinways. Rauher, ein wenig dunkler- nicht so stählern hart. Rachmaninov hat übrigens selber auf Instrumenten von Erard gespielt, bevor er auf Steinway umstieg. Auf der gleichen CD finden sich übrigens auch die beiden Suiten. Das Zusammenspiel der beiden Pianisten ist tadellos.



    Herzliche Grüße,:hello: :hello:


    Christian

  • Hallo Christian,


    Opus 11 ja, bei mir heißt es "Sechs Duette für Klavier zu vier Händen". Ich habe hier nur eine alte Schallplatte "rumliegen", von 1977, Gerhard Meyer und Siegfried Schubert-Weber spielen auf einem Steinway Konzertflügel, so steht es dort. Gefiel mir jedenfalls auf Anhieb, insbesondere "3. Russisches Lied".


    Ich werde vielleicht mal auf Deinen Tipp zugehen. Hört sich gut an. Die drei Stücke (zusammen mit den zwei Suiten) gehören irgendwie zusammen, finde ich.


    Viele Grüße, maticus

  • Für die frz. Klavierduo-Literatur kann ich guten Gewissens die Schwestern Katia und Marielle Labeque empfehlen. Live habe ich mit ihnen Debussy: "En blanc et noir " sowie Ravel: "Suite espagnole"
    gehört.
    Ausführliches in den Thread, der den Beiden gewidmet ist.


    Fairy Queen

  • Zitat

    Original von Michael Schlechtriem


    die Aufnahme der 2.Suite für zwei Klaviere von Rachmaninoff von Ashkenazy und Previn gehört nach wie vor(die Aufnahme ist ja schon 30 Jahre alt)zu meinen Lieblingen.



    Ein Paradestück auch von Martha Argerich und Nelson Freire.
    Schade, dass es von den beiden Feuerwerkern nicht allzuviele Aufnahmen gibt, wenngleich da gelegentlich die Fingernägel auf den Tasten klappern.



    audiamus



    .

  • Das neue Album des Duos Tal & Groethuysen mit Wagner-Transkriptionen kann ich an dieser Stelle nur wärmstens empfehlen. Auf der CD "Götterdämmerung" stehen neben Bearbeitungen aus der titelgebenden Oper (Pringsheim) noch die Holländer-Ouvertüre (Debussy), das Tannhäuser-Bacchanal (Dukas) und Vorspiel und Liebestod aus dem Tristan (Reger) auf dem Programm. Die Pianisten meistern beeindruckend die schier artistischen Herausforderungen - z.B. in der Holländer-Ouvertüre - und schaffen es auch die großen Spannungsbögen - z.B. bei dem Finale aus der Götterdämmerung - zu halten. Noch dazu ist das Ganze klangtechnisch hervorragend aufgenommen und somit eine höchst willkommene Neuerscheinung zum Wagner-Jahr 2013.
    :jubel: