Die Top 5 der Orgelkomponisten

  • Hallo,


    da das Orgelforum jetzt in der Forenhauptseite schön nach oben gerutscht ist (wie es sich ja auch gehört ;) ), starte ich gleich mal einen neuen Thread.
    Es ist wieder einer dieser geschätzten "Die Lieblings..."-Threads und hier sollt ihr nun eure liebsten Orgelkomponisten aufzählen, vielleicht auch mit Begründung.


    Was sind nun Orgelkomponisten, mag sich der eine oder andere fragen.
    Ich würde sagen, das sind Komponisten, die mindestens einen substanziellen Beitrag zum Orgelrepertoire geleistet haben. (Schumann, Brahms und Liszt zähle ich z.B. dazu, Mozart eher nicht)


    Die Beschränkung liegt hier bei 5 Nennungen pro Teilnehmer. Zuerst dachte ich, das ist ja komfortabel, aber ich tue mich dabei schon ziemlich schwer.
    Ich fange dann auch gleich mal an (Reihung ohne Wertung):


    1. Max Reger - schwere, aber großartige Musik; Favoriten sind die Choralfantasien
    2. Felix Mendelssohn - der Orgelsonaten wegen, ich könnte keine einer anderen vorziehen, alle sind grandios
    3. Johann Sebastian Bach - erst heute wieder erfahren ("Schmücke dich, o liebe Seele" :jubel: )
    4. Maurice Duruflé - in den letzten Tagen in der Gunst sehr gestiegen
    5. schwierig, schwierig. Eigentlich teilen sich viele Komponisten den 5. Platz. Wenn es dann doch einer sein soll, dann vielleicht Josef Gabriel Rheinberger. Hat viel für Orgel geschrieben, das Meiste, das ich kenne, gefällt mir sehr gut.


    Auwei, da bleibt vieles auf der Strecke. Wenn ich nur an die ganzen französischen Meister der Romantik denke...


    So, bin dann mal gespannt, wieviele hier antworten werden. Bestimmt nicht allzu viele. :pfeif: - Aber überzeugt mich doch einfach eines Besseren.
    (Für die, die sich nicht trauen: Es dürfen natürlich auch weniger als 5 genannt werden.)



    Liebe Grüße, :hello:
    Peter.

  • Nummer Eins, ganz klar: J.S.Bach


    Nummer zwei, ganz klar: Max Reger



    Nummer drei: Cesar Franck



    Nummer vier und fünf kann ich nicht fest belegen. Das ist situationsabhäng zu vergeben an Widor, Messiaen, Vierne, Liszt, Rheinberger, Alain, Reubke, ...

  • 1. Dietrich Buxtehude :jubel: :jubel: :jubel:
    2. Jan Pieterszoon Sweelinck
    3. Louis Couperin
    4. Cesar Franck
    5. Olivier Messiaen

    Das geht über das Sagbare hinaus. Das läßt sich nicht deuten und bedarf keiner Deutung. Es kann nur gehört werden. Es ist Musik. (H.H.Jahnn)

  • KSM:


    Zitat

    Pachelbel (da kenn ich noch keine Orgelwerke)


    Hm, ist das nicht ein bisschen wie; "Ich halte Helmut Eder für den bedeutendsten österreichischen Komponisten in der 2.Hälte des 20. Jahrhunderts, muss jedoch gestehen, noch nie etwas von ihm gehört zu haben!"



    :baeh01:

    Das geht über das Sagbare hinaus. Das läßt sich nicht deuten und bedarf keiner Deutung. Es kann nur gehört werden. Es ist Musik. (H.H.Jahnn)

  • Zitat

    nur hoffe ich, dass pachelbels orgelmusik besser ist als eder.


    Also DAS kann ich dir zu 100 Prozent versichern. Leider gibt es derzeit KEINE
    Einspielung seiner orgelwerke, dei das auch klingend unter Beweis stelen könnte ! :no:

    Das geht über das Sagbare hinaus. Das läßt sich nicht deuten und bedarf keiner Deutung. Es kann nur gehört werden. Es ist Musik. (H.H.Jahnn)

  • sehr schwierig hier, weil mir französische und deutsche orgelmusik fast immer gleich gut gefällt...ok hier die liste:


    1. c.m.widor + j.s bach
    2. f.a. guilmant
    3. l. vierne
    4. c. franck
    5. ähm...entweder ich :hahahaha: oooder...m. reger


    so...das wars von meiner seite...


    m.f.g

  • Also ist ja klar:


    An die Spitze kann nur einer kommen 8) :


    1) Johann Sebastian Bach
    2) Felix Mendelssohn-Bartholdy
    3) César Franck
    4) Max Reger
    5) Franz Liszt


    Allerdings muss ich zugeben, dass diese obig genannten Komponisten eben nur die herausragendsten unter ihren Zeitgenossen waren. Denn ohne großen Abstand (wenn man überhaupt von Abstand reden kann) lassen sich hier ebenso Buxtehude, Rheinberger, Reubke, etc. wie die Vorläufer Bachs, wie Lübeck (hier der Ältere), Scheidt, Böhm, usw. einfügen.


    Das Problem für mich ist aber vielmehr das der verwendeten Literatur an der Orgel. Denn spiele ich selbst, so greife ich doch permanent auf die 5 "Topkomponisten" zurück, da sie so unendlich viel und unbeschreiblich genial komponiert haben (Leider schafft es das gesamte Franck´sche Orgelwerk auf bescheidene 2 Stunden Gesamtdauer > vieeeeeel zu wenig :( ).

  • Tag,


    von früher hatte ich mit den Modernen und deren Programmen reichlich Kontakt (Schnebel, Zacher, Allende-Blin, Ligeti, Szathmary).


    Heute ist das anders; also meine Rangliste:


    1. Dietrich Buxtehude
    2. Dietrich Buxtehude
    3. Dietrich Buxtehude
    4. Dietrich Buxtehude
    5. Dietrich Buxtehude


    Ja, von den Orgelwerken (Naxos, 5 CD) des Dietrich Buxtehude kann ich nicht lassen; auch von der Kammermusik des Dietrich Buxtehude kann ich nicht lassen. Allein die Passacaglia in D BuxWv 161 markiert schon seinen Ehrenplatz.


    Freundlicher Gruß
    Albus

  • Zitat

    1. Dietrich Buxtehude 2. Dietrich Buxtehude 3. Dietrich Buxtehude 4. Dietrich Buxtehude 5. Dietrich Buxtehude



    Hallo Albus,


    deine Zusammenstellung spricht für einen so treffenden Geschmack, wie er besser garnicht sein könnte ! :yes:


    :jubel: :jubel: :jubel:

    Das geht über das Sagbare hinaus. Das läßt sich nicht deuten und bedarf keiner Deutung. Es kann nur gehört werden. Es ist Musik. (H.H.Jahnn)

  • Kann man das eigentlich überhaupt sagen?
    Zumindest geht es mir als Spielendem so, dass es sehr oft davon abhängig ist, was von wem wie intensiv ich grade spiele - okay, ich würde sagen, dass für mich der süddeutsche Barock, Bach und die deutsche Romantik sehr wichtig ist, aber daraus jetzt irgendwelche Lieblingskomponisten (oftmals ist es ja wirklich ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen!!!) ableiten zu wollen, geht nicht....
    Viele Grüße

  • Noch kenne ich mich mit Orgelmusik nicht so aus, daher diese schwammige Liste:


    - Ich habe schon vor Jahren (auf den Tip meines damaligen Klavierlehrers hin) mal Buxtehudes Orgelwerk unter den Händen von Harald Vogel (7 CDs, M D+G) erworben, konnte mich bis jetzt aber noch nicht damit anfreunden.


    - Sonst kenne ich ein paar Orgelsachen vom ollen Johann Sebastian, die mir sehr gefallen.


    - Aber auch eine kleine Orgelfuge von Benedetto Marcello mag ich sehr.


    - Franz Liszts Präludium und Fuge ist für einen konservativen Fugenfreund wie mich nicht so prickelnd ("Ah, jetzt fängt also die Fuge an ... Nein, doch nicht ... Aber jetzt usw. usf."), aber da ich nicht so viele Orgelkomponisten kenne, muss er auch in meine Liste.


    - Von Olivier Messiaen habe ich die wohl relativ frühe "Nativité du Seigneur" öfter gehört und nur einmal noch andere Orgelwerke live in einer Konzertreihe vor Jahren in der hannoverschen Marktkirche. Die Klangfarben sind natürlich prächtig, aber insgesamt ist mein Eindruck von dieser Musik mir zu statisch und meditativ. Hat jemand noch Tips für jüngere Werke Messiaens?

  • Hallo,


    als Übervater der Orgelkomponisten:


    1. J. S. Bach Leipziger Choräle, Triosonaten, usw.....


    2. Buxtehude (zwar der Erzieher vom J.S. B.) ganz klar die Choralvorspiele


    3. Johann Ludwig Krebs (Schüler von Bach) vortrefflich seine Choralbearbeitungen (als Clavierübungen)


    4. Mendelssohn-Bartholdy; seinerzeits belächelt, heute groß gehandelt; mag seine Frühromantischen Orgelsonaten


    5. Joseph Rheinberger; Zeitgen. von Mendelssohn, auch seinerzeits belächelt, heute gern und viel gespielt seine Orgelsonaten.


    Grüsse
    Volker.

    Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
    Zitat: J.E.G.

  • Bei meinem Zieleinlauf gibt es nur einen ersten Platz, alle folgenden Kandidaten sind so individuell, aber auch wertvoll, daß mir eine Rangfolge unmöglich war. Zumal diese in Abhängigkeit von Tagesverfassung, Stimmung, Umgebung, Orgel etc. ständig wechselt...


    1. J.S. BACH


    Buxtehude, Sweelinck, Lübeck, Krieger (2x), Froberger, Frescobaldi, J.G.Walther u.a.m.


    Reger, Listz, Mendelssohn, Franck, Messiaen, Widor, Vierne u.a.m.


    Distler und viele kleine großartige Edelsteinchen (J.C.H.Rinck, A.F.Hesse, E.Wenzel, J.Ahrens etc. etc.)


    Wahrscheinlich bekomme ich jetzt für meinen Beitrag ein ungenügend, weil ich das Thema verfehlt habe, aber nur fünf geht einfach nicht... ;)


    Liebe Grüße :)

  • Zitat

    Original von Wulf
    Laß mich raten, Siegfried. Du kennst nur Bach (J.S.Bach). Stimmts?? :stumm: :beatnik:


    Siegfried hat wahrscheinlich die Vornamen vergessen:


    Johann Sebastian
    Wilhelm Friedemann
    Car Philipp Emanuel
    Johann Christian
    P. D. Q.


    :hello: Andreas