EMI-Great Recordings Of the Century

  • Liebe Forianer,


    Neue Threads braucht das Jahr, und so beginne ich mit einem , der gewissermaßen den Gegenpol zu unserem Thema, das "The Originals" der Deutschen Grammophon gewidmet ist, darstellt.


    Hier geht es im Gegensatz zu unserem Thread:
    Die großen Schallplattenaufnahmen des 20. Jahrhunderts
    ausschließlich um hervorragende Aufnahmen aus der Serie:
    Great Recordings of The Century aus dem Hause EMI


    Wie immrer bei solchen Serien findet sich "Resteverwertung" neben echten "Perlen", daraus sollte man der EMI keinen Vorwurf machen, ebenso wie bei der Konkurrenz mischt man eifrig Stereo mit Mono, und auch vor allzu historischen hat man offensichtlich keine Angst, etwas, daß ich nicht sehr liebe. Wenn- historisch, dann bitte gut dokumentiert in "Historischen" Serien. Natürlich ist das meiste aus dieser Serie "Historisch", aber teilweise schon in hervorragender Tonqualität.


    Die Serie ist editorisch vorbildlich gestaltet, im Nostalgie-Look, und ich muß sage, ich geniesse das sehr. Preislich ist sie im Midprice angesiedelt, d.H in Deutschland etwa 9.99 Teuro, in Österreich normalerweise 14.99 Teuro.


    Die mir bisher vorliegenden Exemplare weisen kein Copy-Contol auf, (Vorsicht vor Neuauflagen ) weshalb ich diese Edition durchaus zum Kauf empfehlen kann.


    Da die Serie sowohl Instumental- als auch Vokalaufnahmen enthält, wurde sie im Forum "Allgemeine Klassikthemen" untergebracht.
    Aus Gründen der besseren Übersicht wurde auch das Thema "The Originals" hierher verschoben.


    Um allen Mitlesern die Möglichkeit zu geben, ihre Favoriten hier zu posten, bitte ich lediglich 2 oder 3 CDs dieser Serie hier zu empfehlen.
    Schön wäre ein kurzer Kommentar zur empfohlenen CD, ist aber nicht erforderlich.


    Nach ein bis 2 Tagen kann dann erneut gepostet werden. In der Zwischenzeit hatten die anderen nämlich schon Gelegenheit hier mitzutun. Haben sie das nicht getan, können diejenegen, die hier schon gepostet haben, auf Wunsch wieder aktiv werden.



    Beste Grüße aus Wien


    Alfred





    PS: Mein Beitrag erfolgt in einigen Stunden, Da ich Euch, wie zumeist, den Vortrittl lassen will

  • Sich da auf zwei oder drei zu beschränken fällt ziemlich schwer. Ich rund 50 Aufnahmen aus der Serie. Meine Empfehlungen:



    Klemperers "stereo"typisch breite Tempi lassen mich richtig in die Klangwelt von Wagner eintauchen. Geboten wird eine Rundflug vom Rienzi bis zum Parsifal, dazu gibt es noch das Siegfried-Idyll. Das ist eigentlich der einzige Schwachpunkt einer ansonsten hervorragenden Einspielung. Die Schwäche bezieht sich auf die Wahl der kammermusikalischen Partitur in Verbindung mit eienr nicht optimalen Aufnahmetechnik. Die Streicher sind teilweise zu leise. Ansonten sind vor allem die seltener zu hörenden Stücke sehr gelungen.



    Eine Sternstunde der Klaviermusik - auch wenn der Orchesterpart da nicht mithalten kann. Michelangeli erscheint mir da auf dem Höhepunkt seiner außerordentlichen Karriere. Vor allem das 4. von Rachmaninoff kann man ansonsten selten so inspiriert hören. Leider nur begrenzte Spieldauer. Aber lieber kurz und gut als lang und langweilig.



    Eines der wenigen Tondokumente der Mahler-Interpretation von Furtwängler (Lieder eines fahrenden Gesellen). Dazu noch die Kindertotenlieder von Kempe und diverse Lieder am Klavier begleitet von Barenboim. Es singt DFD.

  • Es hiesse "Eulen nach Athen" tragen, um diese 40 Jahre alte Aufnahme zu loben, die immer noch Referenzcharakter hat, woran auch neuere Sichten auf das Werk, z.b. die durch Herreweghe, erst einmal nichts ändern werden:





    Ein Höhepunkt der Mahler-Interpretation, Maßstäbe setzend und dennoch unerreicht: Kathleen Ferrier



    Englische Musik der Spätromatik auf höchstem Niveau und gemessen am Aufnahmedatum immer noch wunderbar anzuhören: Ein eindrucksvolles Plädoyer für einen der ganz Großen des Taktstocks: Sir John Barbirolli


    Das geht über das Sagbare hinaus. Das läßt sich nicht deuten und bedarf keiner Deutung. Es kann nur gehört werden. Es ist Musik. (H.H.Jahnn)

  • Hallo Taminos,


    vieles ist mir schon vorweggenommen worden, dennoch gibt es noch reichhaltige Schätze zu heben:


    Strauss - Vier letzte Lieder mit E.Schwarzkopf und George Szell:




    Gustav Mahler - Das Lied von der Erde Christa Ludwig / Fritz Wunderlich Philharmonia Orchestra Otto Klemperer




    ...und Claude Debussy - Walter Gieseking



    Gruß
    Uwe

  • Hallo,


    zwar wurden viele meiner Favoriten schon genannt, aber es bleiben noch genügend maßstabsetzende Aufnahmen:



    Herausragendes Recital mit dem warmen und dennoch strahlenden Klang des großen Pianisten Dinu Lipatti.



    Karajans erster Figaro: schnell und "gefährlich", dabei (noch) nicht in Schönheit ersterbend. Dazu noch das "Wiener Ensemble". Leider ohne Secco-Rezitative.



    Vielleicht die schönsten, wehmütigsten Aufnahmen der Mahler-Liedzyklen.



    Grüße


    GiselherHH

    "Mache es besser! (...) soll ein bloßes Stichblatt sein, die Stöße des Kunstrichters abglitschen zu lassen."


    (Gotthold Ephraim Lessing: Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt)

  • Hallo,
    diese Serie ist - genau aus den von Alfred genannten Gründen - meine Lieblingsserie unter den Mid-Price-Editionen. Sie wirkt sehr wertig, ist liebevoll gestaltet - naja, und die Auswahl der Aufnahmen ist einfach großartig.
    Meine Lieblings-CDs:
    Mahler 2 - Klemperer, Philharmonia
    Wagner-Orchesterwerke - Klemperer, Philharmonia
    Verdi Requiem - Giulini, Philharmonia Chor und Orchester
    Ich könnte locker noch mind. 10 weitere CD's nernnen, die zu meinen absoluten Lieblings-Aufnahmen gehören, alles 9er und 10er nach den von Alfred festgelegten Rezensions-Stufen.
    Gruß
    Achim

  • Hallo zusammen,


    bei mir ist diese Serie ebenfalls gut vertreten. Spontan könnte ich jetzt nicht sagen, dass sie mehr "Schätze" enthält, als z.B. die DG-Originals, aber irgendwie landet sich doch bei den meinsten Gelegenheiten in meinem Einkaufskorb, was eventuell auch daran liegt, dass ich in der letzten Zeit den Blick auf Klemperer und Barbirolli geworfen habe.


    Wagner, Der fliegende Holländer, Klemperer



    Eine tolle Besetzung, Theo Adam ist als Holländer hervorzuheben. Klemperer peitscht das Orchester durch die Partitur, dass man sich des öfteren einen seetauglichen Regenmantel wünscht. :D
    Kleiner Wermutstropfen ist die Klangqualität, die bei Orchester O.K, die einzelnen Stimmen wirken aber wenig präsent im Klangbild.


    Mahler, Sinfonie Nr. 5, Barbirolli



    Tolle Aufnahme, sehr ordentliche Klangqualität für das Alter. Barbirolli wählt eher gemächliche Tempi, die mir das Finale der Sinfonie erstmals in vollem Umfange zugänglich machten.


    Beethoven, Fidelio, Klemperer



    Obwohl erst seit Kurzem in meinem Besitz, schon fast mein Favorit der Serie. Wunderbare Besetzung (an Vickers werden sich die Geister vermutlich scheiden), ich kann im Moment nicht genug von dieser Musik bekommen.


    Gruß
    Anti

  • Hallo,


    Wie so oft, hab ich den Thread zwar begonnen, ihn aber dann rasch aus den Augen verloren. Anfangs startet das Thema so rasant duch, daß ich schon fürchtete, daß für mich gar keine Empfehlung übrig bleibt..
    Glücklicherweise war da nicht zs, und so stelle ich hier meine liebste Einspielung von Mahlers 2. Sinfonie vor: Es ist die Studioaufnahme unter Otto Klemperer, mit dem Philharmonia Orchestra und den Solistinnen Elisabeth Schwarzkopf und Hilde Rössl-Majdan.




    Dann möchte ich nicht vergessen auf die wunderschöne Lohengrin-Aufnahme mit den Wiener Philharmonikern unter Rudolf Kempe hinzuweisen, ein Genuß, auch in aufnahmetechnischer Hinsicht.
    (Thomas Grümmer Ludwig Fischer-Dieskau Frick Wiener)
    Natürlich gibt es einen Rauschpegel, im Gegenzug dafür hört man ein brillantes lebensnahes Klangbild, das manche sterile DDD Produktion blass aussehen lässt. Letztlich sollte man selber hineinhören



    Als dritte im Bunde meiner meiner Empfehlungen ist natürlich Wiener Klassik angesagt: Die wunderbare Aufnahme der Schönen Müllerin mit Dietrich Fischer Dieskau. Gerald Moore ist nicht nur ein Begleiter, sondern ein kongenialer Mitgestalter.



    Für heute seis genug.


    Beste Grüße aus Wien


    Alfred

  • hallo forum, hallo alfred (du nachtmensch!)


    die EMI-Reihe bietet ja hervorragende Opernaufnahmen aus den Jahren ab 1953, in denen eine Referenzopernaufnahme nach der anderen gelungen ist. (Karajan in seiner besten Phase)
    Leider konnte ich kein gutes bild von Beechams legendärer La Boheme-Aufnahme finden.


    Der Nachfolgende Furtwänglermittschnitt ist zwar auch nicht wirklich besser als die vielen anderen Furtwänglermittschnitte von Beethovens Neunter, und einiges geht auch schief dabei, aber..... naja, es ist halt ein furtwänglerisches ereignis


    so, und was nehmen wir noch - ach, nehmen wir halt mal diese schöne Aufnahme, autentisch italienisch dirigiert, eher "secco" als faule schönklangspätlese.


    Gruß aus Frankfurt, Markus

  • Ein witeres Hihglight dieser Serie:
    Ravel Klavierkonzerte, diesmal mit dem Pianisten Samson Francois.
    André Cluitens dirigiert das Orchestre de la Societé des Concerts du Conservatoire. Als Draufgabe gibts Gaspard de la nuit.





    Freundliche Grüße
    aus Wien
    Alfred

  • Die spanischen Lieder mit Victoria de los Angeles:


    Und die Carmen unter Beecham mit de los Angeles/Gedda:


    Und die de Falla-CD mit Victoria de los Angeles unter Frühbeck de Burgos bzw. Giulini:


    Das sind jetzt nur Aufnahmen mit Victoria de los Angeles geworden... ähm... die "Bohème" wäre übrigens auch noch zu empfehlen! :baeh01:

  • Unbedingt empfehlenswert ist auch das:



    Brahms' 4. Sinfonie, die Haydn-Variationen und die Tragische Ouvertüre dirigiert von Carlo Maria Giulini.
    Dazu gibt es eine Bonus-CD mit dem Titel: "Giulini - A Profile".
    Die lohnt sich dann aber nur, wer des Englischen mächtig ist.



    Gruß, Peter.

  • Auch die darf keinesfalls vergessen werden:



    (Cover ist bei mir hier zu Hause anders...ist aber genau diese CD!)


    Dvorak Cellokonzert op.104 und Saint-Saens Cellokonzert Nr.1 mit Rostropovich und Giulini.
    Heute angekommen und bin vollends zufrieden!


    Gruß, Maik


  • Hallo Peter,


    beschreib doch bitte mal kurz - hier oder noch besser im Giulini-Thread - was sich auf der Bonus-CD befindet. Ein Interview und Ausschnitte?


    Gruß, Markus

  • Ich staune, daß diese Aufnahme noch nicht genannt wurde:



    Wenn es nicht die absolut gleichberechtigte Solti-Aufnahme gäbe, wäre diese Aufnahme ein Anwärter für die "einsame Insel".


    Die Besetzung ist fast nicht zu toppen: Montserrat Caballé mit unglaublich schönen Pianostellen, der junge Domingo glühend, feurig und ohne Stimmprobleme, Shriley Verret, die als Eboli eine Leidenschaft erreicht, die nur noch Grace Bumbry bei Solti erreichen konnte.
    Kleine stimmliche Abstriche sind imo nur bei Ruggero Raimondi zu machen. Sein Timbre ist mir zu wenig Baß-satt, die Rolle ist ihm stimmlich "zu groß" geraten, man vergleiche Nicolai Ghiaurov bei Solti und weiß, was ich meine ;) .


    Giulini spornt das Orchester zu Höchstleistungen an und bedient seine Sänger trefflich.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Auf dieser CD stimmt wirklich alles: Solisten, Chor, Orchester, Dirigat - prächtiger, wohlklingender, kraftvoller, vivaldiger geht das Gloria eigentlich nicht:



    Unbedingt zu empfehlen!


    Bei der CD (Berganza, Terrani, New Philharmonic, Muti) fehlt mir nur etwas. Ich habe sie auch als LP, und dort ist auf der anderen Seite nicht Vivaldis, sondern Bachs Magnificat zu hören. Ich habe meine LPs so eingelagert, dass ich z.Zt. nicht herankomme, kann also nicht nachschauen. Weiß jemand etwas? Wer hat das Bachsche Magnificat zu dieser Aufnahme von Vivaldis Gloria eingespielt?


    Aber vielleicht irre ich mich da auch. Seit meinem 40. Geburtstag beobachte ich an mir einen manchmal etwas kreativen Umgang mit Erinnerungen ...


    Danke für einen Hinweis, Andrew

    „Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

  • Hallo Andrew,


    da ich die Muti-Einspielung von Vivaldis 'Gloria' ebenfalls noch auf LP besitze, habe ich gerade mal nachgesehen. Sie beinhaltet auch das 'Magnificat', RV 611 von Vivaldi, von denselben Interpreten dargeboten.


    Aber tröste Dich, das mit den vagen Erinnerungen im vorgerückten Alter hat bei mir schon jenseits der 30-er Grenze eingesetzt. :wacky:


    Schöne Grüße
    Johannes

  • Hallo Johannes,


    gestern habe ich die LP beim Aufräumen im Keller einmal wieder in der Hand gehabt. Es ist natürlich genau so, wie Du schreibst.


    :untertauch:


    Vielen Dank für Deine tröstlichen Worte. Vor ein paar Tagen erzählte mir eine Jugendliche, dass sie in ihrem Verein für die Betreuung der "Oldies" zuständig ist. Auf meine Rückfrage erfuhr ich, dass damit die "Üvies" gemeint sind: die Übervierzigjährigen ...


    Worauf ich in dieser Reihe gern hinweisen möchte, ist die Einspielung der Brahms-Symphonien mit dem Philharmonia Orchestra unter Leitung von Otto Klemperer:



    Brahms, Johannes:
    Symphonien Nr. 1-4 + Haydn-Variationen op. 56a;Tragische Ouvertüre; Akademische Festouvertüre;Alt-Rhapsodie
    Ludwig, Philharmonia Orchestra, Klemperer


    Muss man dazu noch viel schreiben ?(


    Für mich neben der Einspielung mit Schmidt-Isserstedt (NDR SO) eine der ganz großen :yes: Einspielungen (ich weiß, es gibt auch noch andere ...).


    Freundliche Grüße, Andrew

    „Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

  • Unbedingt Jacqueline du Pré mit Elgar's Cellokonzert. Die unglaubliche Leidenschaft, diese zupackend packende Interpretation von Elgar's romantischen Schlachtroß ist IMO unübertroffen. Zudem aufnahmetechnisch eine EMI-Perle.





  • Diese Aufnahmen dürfen hier nicht fehlen, denn es sind wirklich Great Recordings of the Century:



    Unvergängliche Interpretationen, die bisher hier noch nicht genannt wurden.


    LG, Nemorino

  • Lieber nemorino,


    Du hast mit deinen Nennungen aus der "Great recordings of the century"-Reihe zweifelsohne recht: sie sind großartige Meilensteine der Aufnahmegeschichte, von denen ich auch fast alle in meiner Sammlung habe, nur - diese EMI-Serie ist seit Jahren eingestellt, so wie es das ganze Label EMI nicht mehr gibt. Diese Serie, die hier in diesem Thread vor 12 Jahren angefangen wurde zu besprechen, ist längst Geschichte. So manche Veröffentlichung erhält man nicht mal mehr gebraucht - was aber auch egal ist, da wohl nahezu alles, was in den späten 90ern und in den Nullerjahren in dieser Serie veröffentlicht worden ist mittlerweile in neueren Wiederauflagen, unter geänderter Cover-Optik, zu haben ist; oftmals in größeren Boxen


    Grüße
    Garaguly

  • Lieber Garaguly,


    vielen Dank für Deine prompte Erwiderung.


    Bevor ich einige meiner Lieblings-"Great Recordings" genannt habe, ist mir schon aufgefallen, daß dieser Thread seit über 10 Jahren brachliegt. Aber ich habe mich vorher schlau gemacht, daß sämtliche Aufnahmen, die ich gestern aufgeführt habe, noch beim großen Urwaldfluß im Angebot sind (gebraucht natürlich), die meisten für ganz wenig Geld. Und ich dachte, sie seien es wert, wieder mal in Erinnerung gerufen zu werden.


    Im übrigen wurden etliche "Great Recordings" mit dem Warner-Label neu herausgegeben, demnach wurde die Serie auch nach dem Untergang der glorreichen EMI noch eine Zeitlang weitergeführt, wie hier zu sehen ist:

    Es wird aber schon richtig sein, daß die Serie inzwischen eines sanften Todes gestorben ist, zugunsten der Riesen-Boxen, die man heutzutage unter die Leute zu bringen versucht.


    LG, Nemorino


  • LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)