Best buy - 2007

  • Liebe Forianer


    zum 4. Mal starten wir diesen Thread - immerhin steht Tamino kurz vor seinem 4. Geburtstag. Und wieder gelten die Spielregeln von 2004 unverändert:


    Zitat


    Welches war Eurer Meinung nach jene CD, von den heuer durch Euch gekauften, die die Siegespalme für dieses Jahr davonträgt ?.


    Wohlgemerkt, es kommt nicht darauf an von wann die Aufnahme ist, sondern lediglich, wann Ihr sie gekauft habt. Auch nicht wie gut sie wirklich ist, sondern lediglich daß sie Euer persönlicher Favorit für 2004
    ist.


    Operngesamtaufnahmen und Sinfonische Zyklen zählen als eine CD


    Die Regeln haben sich nicht geändert.
    Jeder Tamino ist eingeladen mitzumachen.
    Wer sein Urteil begründen möchte kann das tun, wer es nicht will, lässt es einfach bleiben.....


    mit freundlichen Grüßen
    aus Wien


    ALfred

  • Der bisherige Anwärter lautet bei mir:



    Begründung demnächst im entsprechenden Thread...

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Zitat

    Original von Alfred_Schmidt
    Welches war Eurer Meinung nach jene CD, von den heuer durch Euch gekauften, die die Siegespalme für dieses Jahr davonträgt ?.


    Tssssskkk...


    das sag ich erst 2008. :P


    LG
    Ulli

  • Hallo celloflo und andere Kenner der Bloch-Aufnahmen,


    wie ist denn Bloch´s Schelomo auf deinem BEST BUY gelungen ???


    Ist das auch so eine Wahnsinnsaufnahme wie mit Rostropowitsch/Bernstein (EMI) ?

  • Da ich in diesem Jahr mangels Anwesenheit im Bereich der ungebremsten Shopping-Freude noch nicht so viel Gelegenheit hatte, CDs zu kaufen, kann ich derzeit nur EINE, aber diese eine auch gänzlich ohne Einschränkungen
    empfehlen ! Es handelst sich um Frank Martins (1890-1974) geniales
    "Tristan"-Oratorium "Le Vin Herbe".


    Unmittelbar vor dem Tode des Komponisten hatte ich noch Geegenheit, ihn selbst als Dirigenten dieses überaus fragilen Klang-Werks zu erleben.
    Die Einspielung unter Daniel Reuss mit dem RIAS-Kammerchor bleibt dieser
    Partitur der gestaffelten Zwischentöne nichts schuldig; die Soilisten sind excellent, der Chor auf bekannt phänomenalem Niveau und auch über das Klangbild lässt sich nur Allerbestes sagen !!!!!


    ***** Sterne für Interpretation, Aufnahmequalität und Repertoirewert !!!


    Das geht über das Sagbare hinaus. Das läßt sich nicht deuten und bedarf keiner Deutung. Es kann nur gehört werden. Es ist Musik. (H.H.Jahnn)

  • Hi , teleton!


    Zitat


    Original von teleton
    wie ist denn Bloch´s Schelomo auf deinem BEST BUY gelungen ???


    Ist das auch so eine Wahnsinnsaufnahme wie mit Rostropowitsch/Bernstein (EMI) ?


    Oh ja, das ist so ne Wahnsinnsaufnahme :yes:


    Pierre Fournier empfinde ich überhaupt als den besten cellisten, den ich jemals gehört habe :faint:


    Zum schelomo:


    Habe leider keine vergleichsmöglichkeiten, finde das stück aber wahnsinnig schön und IMO auch wunderbar interpretiert.


    Überhaupt ist bloch einer der wenigen modernen komponisten die mir gut gefallen, wenn ich da an boulez und manoury denke :kotz:


    LG florian


    :hello:

  • Prinzipiell halte ich es zwar mit severina und Ulli, dass es jetzt noch ein bissel arg früh ist, um ein solches Statement abzugeben. Aber diese CD hat sehr gute Chancen, am Jahresende noch immer die beste Neuanschaffung zu sein:



    Heinrich Schütz
    Magnificat SWV 468
    Herr der du bist vormals genädig gewest;
    Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen SWV 399;
    O misericordissime Jesu SWV 309;
    Hütet euch, daß eure Herzen nicht beschweret werden SWV 413;
    Erbarm dich mein, o Herre Gott SWV 447;
    Herr, wie lang willst du mein so gar vergessen SWV 416;
    O Jesu, nomen dulce SWV 308;
    Wo der Herr nicht das Haus bauet SWV 400;
    O bone, o dulcis, o benigne Jesu SWV 53


    Tanya Asplemeier, Monique Zanetti, Rolf Ehlers, Henning Kaiser, Benoit Haller, Markus Flaig,
    La Chapelle Rhenane,
    Benoit Haller



    Ich bin restlos begeistert von dieser Aufnahme. Was für eine Klangkultur, welch Ausdrucksstärke... einfach gigantisch gut!
    :jubel: :jubel: :jubel:



    herzliche Grüße,
    Thomas

    Da freute sich der Hase:
    "Wie schön ist meine Nase
    und auch mein blaues Ohr!
    Das kommt so selten vor."
    - H. Heine -

  • Zitat

    Original von Ulli


    Tssssskkk...


    das sag ich erst 2008. :P


    Hallo,


    ich glaube, da kommt nix bessere nach... also hier meine Nominierung für 2007:



    Ludwig van Beethoven
    Klavierkonzerte Nr. 4 und Nr. 5


    Ensemble Cristofori
    Arthur Schoonderwoerd


    :faint:
    :faint: :faint:
    :faint: :faint: :faint:
    :faint: :faint: :faint: :faint:
    :faint: :faint: :faint: :faint: :faint:
    :faint: :faint: :faint: :faint:
    :faint: :faint: :faint:
    :faint: :faint:
    :faint:


    Verdanken ist diese "Entdeckung" dem Pius mit seinem goldenen Händchen: Bei einem gemeinsamen Besuch im fnac Strasbourg zuckte er auf meine Frage, welche HIP-Eispielung der Beethovenschen Klavierkonzerte er wohl als Hausgeistverwalter empfelhen könne, zunächst mit den Achseln und zog dann mit ahnungslosem Grinsen diese CD heraus: "Da gibt's wohl doch was..."


    Dann ein Glückgriff meinerseits im Saturn in Klagenfurt vor wenigen Tagen:



    Domenico Scarlatti
    Cantate e Sonate


    Max Emanuel Cencic, Mezzosopran
    Aline Zylberajch, Hammerflügel o.n.A.
    Maya Amrein, Violoncello
    Yasunori Imamura, Theorbe & Barockgitarre


    :jubel:
    :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel: :jubel:
    :jubel: :jubel:
    :jubel:


    Die stimmliche und musikrepertoirische [???] Entdeckung des Jahres! Scarlatti war bei mir ein absolutes Stiefkind - warum, ist mir nunmehr rätselhaft? Das Album jedenfalls präsentiert auf sehr geheimnisvolle Art eine Auswahl an Arien [recte: Cantaten] des Komponisten, welche lediglich mit Hammerflügel, Violoncello und Theorbe - alternativ: Barockguitarre - begleitet sind. Zur Auflockerung der für Farinelli komponierten Werke werden drei kurze "Sonaten" für Hammerflügel eingetreut. Zudem ist dem Album eine DVD mit einem Künstlerportrait Cencics beigefügt, das so sehr interessant ist und u.a. seltene Aufnahmen aus seiner Kindheit und Jugendzeit parat hält.


    Und auf bei der Kammermusik gab es einige unverzichtbare Neuentdeckungen - hier nur die meiner Meinung nach beste Entdeckung:



    Franz Xaver Richter
    Drei [von insg. sechs] Quatuors op. 5


    Ensemble Rincontro


    :]
    :] :]
    :] :] :]
    :] :] :] :]
    :] :] :] :] :]
    :] :] :] :]
    :] :] :]
    :] :]
    :]


    Richter, der einen großten Teil seines Lebens ganz in der Nähe des fnac in Strasbourg verbrachte, kennenzulernen lag mir besonders am Herzen. Diesen Schritt habe ich in diesem Jahr endlich vollbracht und muß sagen: Alle Achtung! :yes:


    Die Werke sind von bezaubernder Schönheit und so perfekt eingespielt. Eine wunderbare Ergänzung meiner Streichquartettsammlung, die allmählich an Unübersichtlichkeit gewinnt.


    Nicht zu vergessen sind meine Neuerwerbungen von zwei Händelschen Opern des "Randrepertoires": Fernando als Urfassung von Sosarme und Arminio als völlig vergessene Musik.



    Fernando hat wirklich ans Herz gehende Arien, gesungen u.a. von Verinica Cangemi, Max Emanuel Cencic und Lawrence Zazzo: Ein stimmliches Feuerwerk! Hingegen ist Arminio das eher lyrische Pendant, dramatisch in der Nähe meiner händelschen Lieblingsoper Rodelinda anzusiedeln. Hier glänzen mit mir bisher völlig unbekannten Arien u.a. Vivica Genaux und Manuel Custer. Das Ganze begleitet von Il Complesso barocco unter Leitung von Alan Curtis!


    Das war's fürs erste... ein durchaus fortsetzbares Jahr!


    :hello:


    Ulli

  • Nicht nur mein bester Kauf des Jahres, die Aufnahme ist zu meinem Lieblingswerk geworden, das ich dieses Jahr mit weitem Abstand zu anderen am häufigsten gehört habe:


    Max Bruch (1838-1920)
    Das Lied von der Glocke op. 45


    Selbig, Graf, Bleidorn, Eckert, Singakademie
    Dresden, Dresdner Philharmonie, Rademann
    Label: Tho , DDD, LA



    Ich sehe gerade, dass JPC (bzw. das Label) das Cover geändert hat, meines zeigt noch ein Foto einer Glocke....


    :hello:


    Elisabeth

  • Meine Lieben,


    Das Jahr ist ja noch nicht um, und Favoriten gäbe es da verschiedene, aber mit meiner Wahl haue ich vermutlich auf keinen Fall daneben:


    Giuseppe Verdi: RIGOLETTO (in deutscher Sprache)
    Walhall
    Köln 1956
    Mario Rossi, Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester
    J.Metternich, M.Coertse, L.de Luca, I.Malaniuk, G.Frick


    Diese Aufnahme vermag auch einen eingefleischten Originalsprache-Verfechter zu bekehren. Sie ist einfach ein Erlebnis und steht ebenbürtig neben den italienischen Spitzen-"Rigolettos". Sie hat mich vermutlich auch deswegen so beeindruckt, weil ich sie das erste Mal mit einer gewissen Skepsis aufgelegt hatte. Und dann war es Liebe auf den ersten Ton!


    Wenn ich ehrlich bin, müßte ich jetzt noch mindesten zehn weitere Anschaffungen aufzählen. Vielleicht erhöht Alfred im Dezember nach altem Brauch die erlaubten Nennungen ein wenig...


    LG


    Waldi

  • Original von Ulli:

    Zitat

    Domenico Scarlatti
    Cantate e Sonate


    Max Emanuel Cencic, Mezzosopran
    Aline Zylberajch, Hammerflügel o.n.A.
    Maya Amrein, Violoncello
    Yasunori Imamura, Theorbe & Barockgitarre


    Eine kurze Zwischenfrage:
    Von Cencic gibt es auch eine Aufnahme mit Caldara-Arien.
    Kennst du die auch?


    LG
    Juli

  • Das Jahr ist ja noch laaaaaaange nicht zuende... Aber drei bis vier Scheiben gehören gaaaaanz sicher zu den TOP-Neuerwerbungen dieses Jahres!


    Die unangefochtene Nr. 1:



    H.I.F. Biber: Rosenkranz-Sonaten
    Alice Piérot, Les Veilleurs de Nuit


    Das ist meinerseits die »nominierte« Best-Buy-CD für 2007!


    Dazu kommt aber eine weitere, ganz frisch bei mir eingeschlagene Einspielung des Biberschen Rosenkranzes - ist nicht Alice Piérot aber dennoch umwerfend:



    Monica Huggett, Sonnerie



    Das folgende ist ein absoluter Überraschungstreffer gewesen. Nie davon gehört gehabt; frustriert, weil ich nicht finden konnte, was ich suchte; das Ding im Second-Hand-Handel gesehen und als Kompensationsmittel mitgenommen; zuhaus' in den Player geschoben - und WEGGEFLOGEN!!!



    Emilio de Cavalieri: Rappresentatione di Anima, et di Corpo
    Marco Beasley (Corpo / Tempo), Johannette Zomer (Anima), Jan van Elsacker (Intelletto), Stephan MacLeod (Consiglio / Mondo), Dominique Visse (Piacere), Nuria Rial (Angelo custodo), Béatrice Mayo Felip (Vita mondana), Ensemble »L'Arpeggiata«, Christina Pluhar



    Ja, und dann kann ich einfach nicht anders, als dem Ulli beizupflichten:



    Ludwig van Beethoven: Klavierkonzerte Nr. 4 und 5
    Ensemble Cristofori, Arthur Schoonderwoerd


    HAMMER!!!!


    Ganz herzlich,
    Medard

  • Hallo zusammen,


    die Spielregel besagt, eine CD. Das sind mindestens zehn zu wenig, zumal ich dann nur ein Genre berücksichtigen kann. Das ist wirklich hart.


    Mein bester Kauf, neben vielen anderen sehr guten war dieser hier.



    (Es sind drei CD's, ein klein wenig mogeln muss ich doch.:rolleyes: )


    LG


    Maggie

  • Zitat

    Original von Juli
    Eine kurze Zwischenfrage:
    Von Cencic gibt es auch eine Aufnahme mit Caldara-Arien.
    Kennst du die auch?


    Pardon, leider nein - oder besser: noch nicht, denn sie stehen wie auch das weitere Scarlatti-Album mit arie d'amore ziemlich weit oben auf meiner Merkliste. Allerdings kenne ich Cencic noch als Sancio aus Händels FERNANDO w.o.a.


    M. E. Cencic ist ein Ausnahmesänger, der mir auch als Mensch [jedenfalls nach dem Video zu urteilen] durchaus zusagt.


    :hello:


    Ulli

  • Das könnte schon der "best buy 2008" werden - immer noch nicht erschienen, Voraussichtlicher Termin April 2008:



    Bisher habe ich von ihm nur das Vivaldi-Album.

  • Einen gewissen zeitlichen Abstand braucht es für mich schon, hier eine Aufnahme auszuerwählen. Eine schnelle Begeisterung könnte ja genauso schnell wieder abflauen. Aber ich glaube, ich hab sie, meine ultimative Neuerwerbung 2007:



    Diese Musik finde ich traumhaft schön - was ja eigentlich schon ausreicht für eine Nominierung. Aber diese CD hat mich auch neugierig gemacht auf mehr aus dieser Zeit und auf mehr von dieser Gattung...

    Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
    (Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

  • ich kann mich nicht auf eine einzige CD beschränken, daher werden es derer drei.


    Diese CD hat mir die wundersame und faszinierende Welt des von Terry Rileys Werk In C vermittelt. Geführt hat das ganze zu einer In C-Sammelwut. Dies jedoch ist eine ganz besondere Aufnahme mit einem ganz besondere Vokalensemble. Es ist unglaublich spannend, was mit die menschliche Stimme für Musik zu produzieren in der Lage ist..



    Die 2. CD ist die 2. mehr oder weniger Gessamt-einspielung der Chorwerke des jungen Amerikaners Eric Whitacre. Hielt ich die erste Einspielung bereits für DIE Referenzaufnahme, musste ich mein Urteil nach dem Hören dieser CD revedieren. Eine unglaublich dichte, schöne, wohlklingende und doch moderne Musik, gesungen von Polyphony, einem Chor, welcher eine unglaubliche Perfektion und gleichzeitig Gefühl bei der Interpretation der Musik beweist.



    Die 3. CD war das schönste und intensivste CD-Kauferlebnis seit Jahren. Eine CD mit einigen prämierten Chorwerken lettischer Komponisten. Ich habe sie mehr oder weniger aus Interesse gekauft, ohne zu wissen was mich erwartet. Zu hören bekommen habe ich eines für mich wundervollsten und ergreifensten Chorwerke: Legénde de la femme emmurée von dem jungen lettischen Komponisten Eriks Ešenvalds. Für dieses Stück bin ich 2 Monate später mehrere hundert Kilometer gefahren, um es, vom gleichen Chor wie auf der CD (übrigens eine Ersteinspielung) erleben zu dürfen.



    Liebe Grüße, der Thomas. :hello:

  • war für mich das Jahr des CD-und DVD-Beschenktwerdens und nicht das des best buy (ist mir auch lieber so).
    Aus der Tonnage fällt mir sofort, und gleich, und auf der Stelle ein:


    Mussorgsky: Boris Godunow
    Cluytens/Boris Christoff - Label EMI



    Puccini: Madama Butterfly - Karajan/Freni/Pavarotti - Label Decca



    Verdi: Don Carlo (en francais) - Billy/Wr. Philharmoniker/Skovhus/Vargas
    (eine Produktion der Wr. Staatsoper) - Label Orfeo




    Übrigens ein nicht erbetener Ratschlag:
    Hört Euch den Bertrand de Billy an!!!!!

    Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
    (aus "Sprechen Sie Fußball?")

  • bei der unmenge an cds, die man sich im laufe eines jahres so käuft, fällt die wahl natürlich schwer.
    (letztens kam ich auf die blöde idee, mal auszurechnen, wieviel geld ich dieses jahre für cds ausgegeben habe, aber ich habe schnell wieder aufgehört :D)


    jedenfalls habe ich mich für folgende aufnahme entschieden:


    michael korstick spielt die waldstein- und die hammerklavier-sonate.
    zwei meiner liebsten klaviersonaten in einer beinahe unheimlichen qualität eingespielt.


    ausserdem habe ich dank dieser cd wieder einen neuen, genialen pianisten kennengelernt.

    Wenn ich mir vorstelle, was es für Deutschland bedeuten würde, wenn die heilige Kuh zu uns käme, welches Glück und welcher Segen ginge von allgegenwärtigen heiligen Kühen aus!


  • Lieber Marc,


    dann kennst Du wahrscheinlich auch den folgenden Thread schon:


    Michael Korstick



    Herzliche Grüße,:hello::hello:


    Christian

  • Zitat

    Original von Marc
    (letztens kam ich auf die blöde idee, mal auszurechnen, wieviel geld ich dieses jahre für cds ausgegeben habe, aber ich habe schnell wieder aufgehört :D)


    Auf meinem Schreibtisch hier liegen ein paar [bezahlte] Rechnungen, die ich noch nicht weggeworfen habe... 712,42 € Summe... :rolleyes: das dürfte aber allerhöchtens die Hälfte an Rechnungen von 2007 insgesamt sein, abgesehen von den Live-Einzelkäufen...


    :untertauch:


    Ulli

  • Zitat

    Original von Marc



    michael korstick spielt die waldstein- und die hammerklavier-sonate.
    zwei meiner liebsten klaviersonaten in einer beinahe unheimlichen qualität eingespielt.


    Diese CD habe ich mir auch dieses Jahr geleistet und war auch sehr angetan. Von der Waldsteinsonate eigentlich sogar noch mehr als von der Nr. 29. Denn ich wusste vorher gar nicht, dass Klaviermusik so viel Spaß machen kann. Dieses erste Thema ist schon goldig. :yes: Und das zunächst lyrische Finale gefällt auch.




    Meine Hitliste 2007 wird aber knapp von Beethoven 7 / Giulini (1971) nebst teilweise schmackhaften Zutaten angeführt. Von den Tempi her die goldene (nicht langweilige!) Mitte, sehr rhythmusbetont und mit opulentem Klang. Prima!