Geburtstagskinder

  • Lieber Theophilus,


    Wieviel Menschen kennen (noch) ihre Stimme?
    Sie HATTE eine prächtige Stimme, aber das nur ziemlich kurze Zeit. 10 oder höchstens 15 Jahre.
    Was hat sie getan, das sie das prächtige Timbre nur so kurz behalten konnte?


    LG, Paul

  • Hallo Paul


    Ist das so? Eine kurze Recherche scheint das nicht zu bestätigen. Berühmt geworden ist sie 1971 mit dem Cherubino, und ich weiß, dass sie mehr als 20 Jahre später noch immer sehr gut war. Sie pflegte ihre Karriere und ist immer noch aktiv.


    Ich glaube eher, dass dein Eindruck dadurch entstand, weil sie eine amerikanische Künstlerin ist, die nur relativ wenige Jahre intensiv in Europa tätig war und ansonsten ihre Heimat als Wirkungsstätte bevorzugte. Sie ist in den Staaten nach wie vor sehr populär und hat praktisch schon Legendenstatus erreicht. Im Jänner 2000 feierte sie z.B. das 30jährige MET-Jubiläum. Weiters sang sie überwiegend Belcanto-Repertoire, das eben auch nicht immer im Zentrum des medialen Interesses steht. Aber über 70 Platteneinspielungen muss ein Sänger erst einmal zusammenbringen, da wirst du nicht viele finden...


    :hello:

  • Inga Nielsen (*2.6.1946, Kopenhagen)

    Neil Shicoff (*2.6.1949, Brooklyn)



    Außerdem gibt es noch einen bedeutenden runden Geburtstag. Edward Elgar wurde am 2.6.1857 geboren. Wir haben also zum 150sten Geburtstag so etwas wie ein Elgar-Jahr!

  • Die beiden "Gedenktage", denen man heuer kaum entgeht, dürften wohl sein:


    "It was forty years ago today...." Erscheinen eines der berühmtesten Alben der populären Musik:



    und ein angesichts der gegenwärtigen Entwicklung in der Be Er Deh leider wieder unangenehm aktuelle Fall von staatlicher Gewalt (schändlich insbesondere wegen der anschließenden Vertuschung)


    Benno Ohnesorg wurde am 02.06.1967 in Berlin erschossen.



    :hello:


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Zitat

    Original von Theophilus
    Ist das so? Eine kurze Recherche scheint das nicht zu bestätigen. Berühmt geworden ist sie 1971 mit dem Cherubino, und ich weiß, dass sie mehr als 20 Jahre später noch immer sehr gut war. Sie pflegte ihre Karriere und ist immer noch aktiv.


    Lieber Theophilus,


    Eine der ersten LPs die sie machte, war Opernarien mit dem Rotterdams Philharmonisch Orchester, damals unter die Leitung von Edo de Waart.
    Als diese LP erschien, kaufte ich sie sofort. Und das RPO fragte mich später via den Discothek, ob ich bereit war meine Platte an ihm zu schenken bzw. verkaufen. Weil es seine Kollektion LPs komplett haben wollte.
    Später erschien jene Aufnahme auf CD, und die habe ich also auch gekauft.
    Aber ich habe in den Lauf der Jahre öfter LPs und CDs von ihr gekauft. Und ich fand, daß ihr Timbre plötzlich deutlich negativ geändert war.
    Du weißt vermutlich, daß sie mit einen Französischen Fotografen verheireitet ist/war (?). Deshalb wohnt(e) sie in Frankreich. Und darum brachte sie auch eine CD aus mit Französischen Arien (z.B. Offenbach). Sorry, Theophilus, aber ich finde die CD grausig. Das schöne Timbre ist hin und ihr Vibrato hat sich geändert Richtung Tremolo.
    Ich kann das nur verstehen, wenn sie eine (schwere) Krankheit hatte. Aber nichtdestotrotz, spätere Aufnahmen von ihr werde ich nie mehr kaufen.


    Enttäuschte Grüße,
    Paul

  • Zitat

    Original von musicophil
    ...
    Aber ich habe in den Lauf der Jahre öfter LPs und CDs von ihr gekauft. Und ich fand, daß ihr Timbre plötzlich deutlich negativ geändert war.
    Du weißt vermutlich, daß sie mit einen Französischen Fotografen verheireitet ist/war (?). Deshalb wohnt(e) sie in Frankreich. Und darum brachte sie auch eine CD aus mit Französischen Arien (z.B. Offenbach). Sorry, Theophilus, aber ich finde die CD grausig. Das schöne Timbre ist hin und ihr Vibrato hat sich geändert Richtung Tremolo.
    ...


    Hallo Paul


    Die erste Platte, die auf deine Beschreibung passt, ist eine LP aus dem Jahr 1975 mit Arien und Duetten (mit Judith Blegen). Es ist interessant, dass sie relativ lange bis zu ihrer ersten Platte gebraucht hat, denn sie war zu diesem Zeitpunkt schon lange eine bekannte Sängerin. Die RCA-CD "Offenbach Arias and Ouvertures" stammt aus dem Jahr 1995, und das bedeutete zu diesem Zeitpunkt immerhin schon ein Vierteljahrhundert Sängerlaufbahn. Wenn sie da bereits hörbar abgebaut hat, ist dies zwar bedauerlich, rechtfertigt aber noch immer nicht deine ursprüngliche Behauptung.


    Eine Liste von Sängerinnen, die nach mehr als 20 Jahren Karriere noch ziemlich nahe ihrer Bestform waren, dürfte eher kurz ausfallen.



    PS: Sie lebt jetzt in Kalifornien und hat 2005 in Los Angeles erstmals La Grand Duchesse de Gerolstein auf der Bühne gesungen.


    :hello:

  • Zitat

    Original von Theophilus
    Die erste Platte, die auf deine Beschreibung passt, ist eine LP aus dem Jahr 1975 mit Arien und Duetten (mit Judith Blegen).


    Lieber Theophilus,


    Die Platte wovon ich redete ist (mit inzwischen einem anderen Cover)



    Einige Jahre zuvor sah ich ihr in einer Weihnachssendung mit einer Sopran (vergessen welche) und einem Mann. Ich habe abgeschaltet.
    Aber es bleibt, wie schon oft bemerkt, eine Geschmackssache. Ich bedauere es, denn ich liebte ihre Stimme sehr.


    LG, Paul


    PS Ich kann Dir diese CD wirklich sehr empfehlen.

  • Zitat

    Original von musicophil
    ...
    Einige Jahre zuvor sah ich ihr in einer Weihnachssendung mit einer Sopran (vergessen welche) und einem Mann. Ich habe abgeschaltet.
    ...


    Hallo Paul


    Du bist aber gar ein Gestrenger! ;)


    Es kann sich eigentlich nur um das legendäre Carnegie-Hall-Weihnachtskonzert mit Frederica von Stade, Kathleen Battle und Wynton Marsalis unter André Previn handeln. Es ist schon lange her, dass ich es gesehen habe, aber eigentlich hat es mir recht gut gefallen....



    :hello:

  • Lieber Theophilus,


    Ich sehe das grüne Kleid, und sofort kommt wieder das "Aha-Erlebnis". Du hast Recht, es war jenes Konzert.


    Die Aufnahme mit dem RPO muß ungefähr 1972/1973 gemacht sein, denn damals studierte ich in Rotterdam. Und es war eine neue Platte.


    LG, Paul

  • 2007-06-03

    Lynne Dawson (*3.6.1956) Englische Sopranistin mit breitem Repertoire von Monteverdi bis Strawinskij

    Jan Peerce (*3.6.1904, New York) Toscaninis bevorzugter Tenor für Platteneinspielungen
  • Zitat

    [i] denn ich liebte ihre Stimme sehr.


    hallo, paul, ja, da stime ich dir zu. die stade hatte eine wunderbare stimme. sie war lange jahre die nummer 1 bei mir.


    übrigens, eine schöne thread-idee von dir, theophilus.


    :hello:

  • 2007-06-04

    Fedora Barbieri
    (* 4.6.1920 Triest; † 4.3.2003 Florenz) Einer der Superstars des vorigen Jahrhunderts

    Mezzo oder Alt, das ist hier die Frage...

    Amneris, Carmen, Ulrica, Azucena und Quickly waren ihre zentralen Rollen, aber in ihrer langen Karriere durchlief sie alle Rollenfächer ihrer Stimmlage und sang über hundert Partien!

    Cecilia Bartoli (* 4.6.1966, Rom) Die Cenerentola unserer Tage, aber im gesamten Belcanto-Mezzo-Fach zu Hause, mit einem Hang zu Entdeckungsreisen in ältere und wiederzuentdeckende Gefilde.

    Anton Dermota
    (* 4.6.1910 in Kropa, Slowenien; † 22.6.1989 in Wien) Lyrischer Tenor und vor allem als bedeutender Mozartsänger bekannt. Langjähriger Publikumsliebling der WSO und fixe Größe in Salzburg. Weiters ein exzellenter Liedsänger.

    Robert Merrill
    (* 4.6.1919 in Brooklyn; † 23.10.2004 in New Rochelle, NY) "The Metropolitan" sang neben einer Reihe von auswärtigen Gastspielen über 500 Vorstellungen an der MET (32 Saisonen, 21 Partien) und war neben Leonard Warren wohl der bedeutendste amerikanische Bariton. Bildete eine Zeit lang mit Jussi Björling ein gesangliches Dreamteam. Überwiegend im italienischen und französischen Fach tätig.
  • Geburtstagskinder 06-05

    Martha Argerich
    (* 5.6.1941 Buenos Aires) Argentinische Tastenlöwin. Unbändiges Temperament am Podium wie im Leben. Eine der aufregendsten Pianistinnen unserer Zeit.

    Ralph Benatzky
    (* 5.6.1884 in Mährisch Budwitz; † 16.10.1957 in Zürich) Ungemein fleißiger und erfolgreicher Komponist für die leichte Muse, dessen Mega-Erfolg Im weißen Rössl das gesamte übrige Werk überstrahlt.
  • Herzlcihen Glûckwunsch an alle Geburtstagkinder!!!!
    Noch eine Frage zu der LP Frederika von Stade und Judith Blegen. Die hat mir vor Jahren mal ein deutscher Pianistenfreund geliehen und ich vergesse nie, wei tief beeindruckt ich war. Ist da ein langes Lied von Ernest Chausson drauf und von Blegen(die mir auch sehr gefiel!!!) ein ganz bezauberndes Saint-Saens Lied? "Le bonheur est chose lègere", Wenn ja, muss das dieselbe LP sein! Toll, dass hier solche Erinnerungen geweckt werden, den Saint-Saëns hatte ich mir dann eigens besorgt und auch ein wunderschönes Schubert-Stüc k mit Klarinette gab es "Die Verschworenen". Damals habe ich mir nochnciht träumen lassen, das mal selber zu singen und erinnere mich jetzt heute morgen sehr lebhaft an meine damaligen Hörerlebnisse. Danke Paul und Theophilus! :jubel:


    Ich fand, dass sich diese beiden Stimmen aufs Prächtigste ergänzten, habe aber auch von Judith Blegen nichts mehr danach gehört. Traurig zu lesen, dass Stades Stimme so zerfallen ist. :(


    Fariy Queen

  • Tamino GK0606

    Giacomo Aragall
    ( *6.6.1939, Barcelona)

    Eine der schönsten Tenorstimmen der letzten Jahrzehnte. Eine gewisse Medienscheu und eine überdurchschnittliche Bühnennervosität verhinderten den Weg zur absoluten Spitze. Der Duca war seine berühmteste Rolle.

    Paul Esswood
    ( *2.6.1942, West Bridgford, England)

    Englischer Countertenor mit beeindruckender Diskographie. Er war einer der führenden Sänger bei der Wiederbelebung alter Musik. Vielleicht am bekanntesten seine Mitwirkung am Zürcher Harnoncourt-Ponelle Monteverdi Zyklus.





    Klaus Tennstedt
    (* 6.6.1926 in Merseburg an der Saale; † 11.1.1998 in Heikendorf bei Kiel)

    Deutscher Dirigent mit Vorliebe für Anton Bruckner, Richard Wagner und Gustav Mahler

  • Zitat

    Original von Theophilus
    Paul Esswood
    ( *2.6.1942, West Bridgford, England)
    Englischer Countertenor mit beeindruckender Diskographie. Er war einer der führenden Sänger bei der Wiederbelebung alter Musik. Vielleicht am bekanntesten seine Mitwirkung am Zürcher Harnoncourt-Ponelle Monteverdi Zyklus.


    Lieber Theophilus,


    Ich denke, daß Esswood in der Welt bekannt geworden ist wegen der Telefunkenaufnahmen von Bachs Matthäus-Passion und Weihnachtsoratorium.
    Es war 1970 oder 1971, als ich jene MP am Karfreitagabend im Universitätsbibliothek ( :D ) über ein sehr billiges Radio hörte. Sofort war ich davon fasziniert. Und besonders von Esswoods Stimme. Noch immer ist diese Ausführung für mich Einspielung Nummer 1.


    LG, Paul

  • Halo Theophilus,
    danke für das Aragall-Foto, den mochte ich sehr!! :] Allerdings verbinde ich ihn weniger mit dem Duca als mit dem Cavaradossi, das war die Partie, die er in Wien am häufigsten gesungen hat. In den letzten Jahren seiner Bühnenlaufbahn trat er praktisch nur mehr in der Tosca auf, alles andere hat er regelmäßig abgesagt.
    lg Severina :hello:

  • Och, da haben wa doch noch welche:



    Louis Andriessen (*6. Juni 1939, Utrecht) - holländischer Komponist.
    Zunächst im Fahrwasser von Boulez, später von Stravinsky und Minimalismus
    beeinflusst, Gilt als bedeutendster holländischer Komponist seiner Zeit.



    Noch son Zeitgenosse - diesmal Franzose:



    Laurent Martin (*6.Juni 1959, Toulon) - franz. Komponist. Zunächst Jazz-Pianist, entdeckt er 1997 in Paris die klassische Musik für sich. Schreibt für kleine Instrumentengruppen auf Mikrotonalität basierende Werke.



    Den nächsten brauch ich wohl kaum vorzustellen:


    Philippe Entremont (* 6. Juni, 1934, Reims) - franz. Pianist und Dirigent


    Fast vergessen,


    Siegfried Wagner (geb. 6. Juni 1869, gest. 4. Aug 1930), Sohn von Richard Wagner - schrieb wohl Opern einerseits im Stile seines Vaters, andererseits - wie hier ja schon erwähnt wurde - im Stile Humperdincks.....


    :hello:
    Wulf

  • Hi


    Ich treffe natürlich eine Auswahl. Aber dass mir Siegfried Wagner entgangen ist...


    :untertauch:


    Aber da der Thread ja äußerst gut besucht ist, kann man mir ja im Vorhinein Ezzes geben, damit mir nicht zu häufig derartige Unterlassungen passieren.


    ;)

  • Geburtstagskinder 06-07

    Roberto Alagna
    (* 7.6.1963 in Clichy-sous-Bois, Frankreich)

    Lyrischer Tenor mit Schwerpunkt im italienischen und französischen Fach. In den Neunzigern sehr aktiv im Tonstudio, auch auf Videos präsent (bestes Beispiel ist Tosca, zusammen mt seiner Gattin Angela Gheorghiu). In den letzten Jahren versucht er sich auch in einigen Spinto-Rollen.

    Mario Filippeschi
    (* 5.6.1907 in Pisa; † 26.12.1979 in Florenz)

    Ein Spätberufener, der mit Dreißig sein Bühnendebut gab. Es folgten 25 sehr erfolgreiche Jahre, worauf er sich ganz überraschend zurückzog und ähnlich erfolgreicher Geschäftsmann wurde.

    Georg(e) Szell
    (* 4.6.1897 in Budapest; † 30.7.1970 in Cleveland)

    Ungarischer Spitzendirigent. Nach erfolgreicher Karriere in Deutschland übersiedelte er in die USA und machte aus dem Cleveland Symphony Orchestra ein Weltklasse-Ensemble. Umfangreiche, überwiegend sehr empfehlenswerte Diskographie.

    Günther Schneider-Siemssen
    (* 4.6.1926 in Augsburg)

    Einer der bedeutendsten Bühnenbildner des 20. Jahrhunderts. "Der Herr der Ringe", Rekordhalter mit 7 vollständigen Ring-Inszenierungen. Er war stilprägend für eine ganze Epoche. Außerdem gelangen ihm als Lichtmagier bedeutende Fortschritte in der Bühnentechnik (bis hin zur Holographie).




    Dass die Herren Tom John Woodward und Prince Roger Nelson auch am 7.6. Geburtstag haben, dürfte hier jedoch kaum jemanden interessieren.

    :D
  • Zitat

    Original von severina
    Halo Theophilus,
    danke für das Aragall-Foto, den mochte ich sehr!! :] Allerdings verbinde ich ihn weniger mit dem Duca als mit dem Cavaradossi, das war die Partie, die er in Wien am häufigsten gesungen hat. In den letzten Jahren seiner Bühnenlaufbahn trat er praktisch nur mehr in der Tosca auf, alles andere hat er regelmäßig abgesagt.
    lg Severina :hello:


    Na sowas! Es ist aber auffallend, dass er bei fast allen Debuts an wichtigen Häusern den Duca gewählt hat. Offenbar fühlte er sich in dieser Rolle besonders zu Hause.

  • Zitat

    Original von Theophilus


    Na sowas! Es ist aber auffallend, dass er bei fast allen Debuts an wichtigen Häusern den Duca gewählt hat. Offenbar fühlte er sich in dieser Rolle besonders zu Hause.


    Das wird schon so sein. Aragalls Anfänge an der WSO habe ich nicht miterlebt, damals war ich noch nicht mit dem Opernvirus infiziert, meine erste Begegnung mit ihm war sein Des Grieux in der Massenet-Manon, aber von da an war ich ein Fan von ihm. Und wie gesagt - ich messe noch heute jeden Cavaradossi an Aragall, weil er wie nur ganz wenige Tenöre sämtlichen Anforderungen dieser Partie gerecht wurde: Er besaß sowohl die Fähigkeit zum hauchzarten Piano bei den "Dolci mani" wie auch die zur vollen Attacke beim "Vittoria!", und das ist höchst selten.
    lg SEverina :hello:

  • Geburtstagskinder 06-07

    Tommaso Albinoni
    (* 8. 6. 1671 in Venedig; † 17. 1. 1751 ebenda)

    Neben Vivaldi der berühmteste italienische Komponist seiner Zeit. Aus reicher Familie stammend musste er nicht für den Lebensunterhalt komponieren, schaffte aber dennoch ca. 50 Opern sowie viele Kantaten und Instrumentalwerke.

    Erwin Schulhoff
    (* 8. 6. 1894 Prag, † 18. 8. 1942 Konzentrationslager Wülzburg, Bayern)

    Tschechischer Pianist und Komponist

    Robert Schumann
    (* 8. 6. 1810 Zwickau, † 29. 7. 1856 Endenich bei Bonn)

    Deutscher Komponist und Pianist, bedeutender Vertreter der deutschen Romantik.

    4 Symphonien, 3 Solistenkonzerte, 1 Oper, Kammermusik, Lieder, Klaviermusik(!).


  • Lieber Theophilus,


    Ich gebe Dir Recht, daß Du schriebst "Konzentrationslager Wülzburg". Wäre es dann auch nicht gut über Schumann zu erwähnen, daß er in einem Irrenanstalt starb?


    LG, Paul