Ondine - Musik aus Finnland

  • Hallo,


    ein Label, von welchem sich in meinem Regal immer mehr CDs stapeln, wurde hier an dieser stelle noch gar nicht besprochen. Es handelt sich um das finnische Label Ondine.


    Hervorgetan hat sich Ondine vor allem mit den Releases von Werken zeitgenössischer finnischer (bzw. baltischer) Komponisten, wie Rautavaara, Vasks, Kutavicius und viiielen anderen mehr. Aber auch Einspielungen von Werken verschiedensten Kopmonisten, aufgeführt von finnischen Künstlern, kann man hier zahlreich finden.


    Meine persönlichen Highlights sind bspw. folgende CDs:






    Wer also baltsiche Musik des 20. Jahrhunderts mag, kommt nicht um das Label Ondine herum.



    Liebe Grüße, der Thomas. :hello:


  • Die beiden attraktiven Klavierkonzerte des Finnen Englund (1916 - 1999) sind von markanter Thematik und einem vollgriffigen Klaviersatz geprägt. Die Verarbeitung ist klassisch. Von weitem fühlt man sich an Bartok erinnert. Sehr gediegene Einspielungen und ein ordentliches Booklet, auch auf deutsch.


    (Finnish Broadcasting Company YLE: Record of the year 2003)


    Gruß, Wolfgang

  • Noch stapeln sich Ondine-CD´s nicht unbedingt bei mir, allerdings sind mir zwei CD´s des Labels im Gedächtnis geblieben:




    Herzliche Grüße,:hello: :hello:


    Christian

  • Zitat

    Original von Schneewittchen


    Rautavaaras 8 Sinfonien komplett in einer schmalen Box mit 4 CDs in Papierhüllen.
    Es dirigieren Mikko Franck (.No.1),Max Pommer (Nos.2-6) und Leif Segerstam (Nos.7&8).
    Aufkleber auf Box: Limited Edition-Rautavaara at 80


    Habe ich mir auch gegönnt. :)


    Hatte aber noch keine Zeit, um mir die Sinfonien anzuhören.
    Bin schon gespannt!


    Grüße
    Frank :)

  • Ondine hat einen neuen Eigentümer.
    Das finnische Label wurde im Juni von der Naxos-Gruppe übernommen. Mit einem finanzkräftigen Partner im Hintergrund ist das Überleben einer kleinen Plattenfirma langfristig gesichert - auch in Krisenzeiten!
    Das Label Ondine wurde 1985 in Helsinki gegründet und hat sich vor allem auf Aufnahmen finnischer Komponisten und die internationale Vermarktung finnischer Künstler spezialisiert.


    Unser Mit-Tamino Klaus Heymann, Gründer und Chef des größten Plattenkonzerns "Naxos" mit Sitz in HongKong ist sehr zu frieden mit dem Erwerb, ebenso wie der Managing Director von Ondine, Reiju Kiilunen.


    Näheres auf der Homepage von ondine.


    LG


    :hello:


  • Eine 4 CD-Box mit sämtlichen 12 Konzerten Rautavaaras ergänzt die bereits erschienene Sinfonien-Box:


    Violin Concerto
    Elmar Oliveira (violin)


    Cello Concerto. Op. 41
    Marko Ylönen (cello)


    Angel of Dusk - Concerto for Double Bass and Orchestra
    Esko Laine (double bass)


    Ballad for Harp and Strings (1973/81)
    Reija Bister (harp)


    Concerto for Harp and Orchestra
    Marielle Nordmann (harp)


    Cantus Arcticus, Op. 61 (Concerto for Birds & Orchestra)


    Dances with the Winds, Op. 69 (Concerto for Flutes & Orchestra)
    Patrick Gallois (flute)


    Clarinet Concerto
    Richard Stoltzman (clarinet)


    Annunciations (Concerto for Organ, Brass Group and Symphonic Wind Orchestra)
    Kari Jussila (organ)


    Piano Concerto No. 1
    Ralf Gothóni (piano)


    Piano Concerto No. 2
    Ralf Gothóni (piano)


    Piano Concerto No. 3 'Gift of Dreams'
    Vladimir Ashkenazy (piano)

  • Das finnische Label Ondine gehört ohne Zweifel zu einem der interessantesten und entdeckungsfreudigsten Label überhaupt und liefert in aller Regel interpretatorisch und klangtechnisch "allererste Sahne" ab.


    Ein Blick auf die website zeigt, dass mehrere hochinteressante Neuveröffentlichungen auf den geneigten Hörer warten:






    Über die neue Magnus Lindberg CD werde ich in den kommenden Tagen berichten.


  • Exzellent aufgenommen und aufeinander eingespielt zeigt sich das "Finnish Radio Symphony Orchestra" unter der Leitung von Hannu Lintu. Die Tondichtung "Pohjohla's Tochter" kannte ich bisher nicht, überzeugt mich aber ebenso.


  • .... und hier noch eine weitere, referenzverdächtige Aufnamhe aus dem Repertoire von Online. Es handelt sich dabei um eine Aufnahme anlässlich der Einweihung der neuen Konzertsaal-Orgel in Philadelphia und genau diese Orgel weiß durch tiefe Töne zu überzeugen. Christoph Eschenbach beeindruckt mit farbenreichen Darstellungen. Organist ist Olivier Larry von Notre-Dame in Paris.

  • Ich darf vielleicht an dieser Stelle auf den finnischen Pianisten Paavali Jumppanen aufmerksam machen, der inzwischen den Zyklus der Beethoven-Sonaten vollendet hat und mit der Sonate Nr. 3 C-dur op. 2 Nr. 3 sicherlich sein bisheriges Meisterstück abegeliefert hat, Wie ich über diese Aufnahme denke:



    kann man hier lesen: Beethoven, Klaviersonate Nr. 3 C-dur op. 2 Nr. 3 CD-Rezensionen und Vergleiche (2016) (Beitrag Nr. 109)



    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Enescu hat mich mit seinen Orchestersuiten und Sinfonien nicht wenig verblüfft. Ich lernte diese Werke erst vor Kurzem kennen und bin von Farbenreichtum und Harmonik begeistert. Auch wenn ich noch nicht das Gefühl habe, den Personalstil quasi halbblind ( ;) ) ausmachen zu können, war und ist das eine Überraschung. Zunächst lernte ich vor wenigen Jahren seine Violinsonaten kennen, vor allem die raffinierte dritte, davor hatte ich Enescu leider beinahe jahrzehntelang links liegen lassen, nachdem mir seine Rumänischen Rhapsodien auf die Nerven gegangen waren ... :untertauch:

  • Enescu hat mich mit seinen Orchestersuiten und Sinfonien nicht wenig verblüfft. Ich lernte diese Werke erst vor Kurzem kennen und bin von Farbenreichtum und Harmonik begeistert. Auch wenn ich noch nicht das Gefühl habe, den Personalstil quasi halbblind ( ;) ) ausmachen zu können, war und ist das eine Überraschung. Zunächst lernte ich vor wenigen Jahren seine Violinsonaten kennen, vor allem die raffinierte dritte, davor hatte ich Enescu leider beinahe jahrzehntelang links liegen lassen, nachdem mir seine Rumänischen Rhapsodien auf die Nerven gegangen waren ... :untertauch:


    Das freut mich, lieber Wolfgang, denn ich halte Enescu für einen wirklich guten Komponisten, der viel zu unbekannt ist und leider eben auf seine Rumänischen Rhapsodien reduziert wird. Dabei hat er nicht nur auf symphonischem Gebiet Bedeutendes geschaffen, sondern auch herrliche Kammermusik und eine großartige Oper. Mein guter Vorsatz zum neuen Jahr lautet denn auch, hier im Forum einige seiner Werke vorzustellen.

  • Lieber Bertarido,


    den Hinweis auf die Einspielungen der Sinfonien Von Eneccu durch Hannu Lintu finde ich interessant.
    Ich habe mal die 2: Sinfonie mit Hannu Lintu live gehört. Das war ungemein subtil und farbenreich musiziert, kostete die kaleidoskopartigen Wechseln der Stile und Stimmungen trefflich aus, aber war nicht wirklich zwingend. Wie sind denn die Aufnahmen gelungen?
    Bisher fühlte ich mich eigentlich mit den Aufnahmen von Lawrence Foster gut bedient. Die älteren Einspielungen von Roschdestwesky scheinen mir eher nicht so gelungen.


    Ist denn bei Ondine auch eine Aufnahme der 4.Sinfonie (in der Instrumentierung durch Pascal Bentoiu) geplant. Die gibt es ja bisher wohl nur in der Aufnahme der NDR Radiophilharmonie unter Peter Ruzicka


    Zitat

    GEORGE ENESCU
    Sinfonie Nr. 4 in e-Moll
    Nuages d'Automne sur les Forêts
    Kammersinfonie op. 33


    NDR Radiophilharmonie unter Peter Ruzicka
    cpo 777 966-2


    Lieber WolfgangZ:
    Wenn du die Enescus einzige Oper "Oedipe" noch nicht kennen solltest, steht Dir eine weitere, ziemlich große Überraschung bevor!! Aber Du solltest unbedingt die Aufnahme mit José van Dam wählen!


    Beste Grüße


    Caruso41