Die liebsten Cellosonaten der Taminos

  • Zitat

    Original von Milletre
    Das op.6 vom Großmeister Richard Strauss, der in Wien übrigens schräg vis-à-vis von mir in einer Prachtvilla (heute holländische Botschaft) wohnte, kenne ich in der Einspielung von Ma/Ax (noch) nicht, wird sich aber bald ändern.


    Bist du denn bereits im Besitz einer anderen Einspielung? Wenn ja, welche und wie beurteilst du sie?
    Bin zwar mit der Ma/Ax Einspielung sehr glücklich, aber man ist ja immer offen für Neues :)


    Zitat


    Ebenfalls kannte ich nicht den wunderbaren Ausspruch von ihm, den ich erst in Deinem Motto fand. Da bleibt mir nur zu sagen: Ganz großartig - und vielen Dank!


    Meinst du meine Signatur? Freut mich!

    "Das Große an der Musik von Richard Strauss ist, daß sie ein Argument darstellt und untermauert, das über alle Dogmen der Kunst - alle Fragen von Stil und Geschmack und Idiom -, über alle nichtigen, unfruchtbaren Voreingenommenheiten des Chronisten hinausgeht.Sie bietet uns das Beispiel eines Menschen, der seine eigene Zeit bereichert, indem er keiner angehört." - Glenn Gould

  • Hallo Frank,


    Zitat

    Original von Frank1970
    Aus den vorangegangenen Beiträgen habe ich auch gelernt, was ich alles noch nicht kenne. Vor allem die Debussy Sonate interessiert mich sehr. Werde ich mir bei Gelegenheit in Michaels Interpretation runterladen. Bin sehr gespannt, zumal ich schon das vor kurzem kennengelernte Debussy Klaviertrio genial finde.


    allerdings ist das Klaviertrio wohl untypisch-früher Debussy, die Cellosonate dagegen eines seiner letzten Werke. Das ist aber natürlich kein Grund, nicht beide zu mögen.


    Viele Grüße


  • Hallo,


    schon die Kompositionen reihen sich gut in andere Cellosonaten aus dem Barock ein. Der Komponist war damals nicht nur ein sehr bekannter Cello- sondern auch Gambenspieler.


    Das Besondere an der CD ist für mich jedoch das überragende Continuo; Theorbe!!!, Barock-Cello und Gambe (alle Instrumente darmbesaitet). Das hört man nicht allzu oft - gerade die Theorbe gibt den Sonaten einen ganz besonderen Klangreiz - und auch wenn das Solocello mit der Continuo-Cello zusammen spielen - das macht einfach Spaß.


    Viele Grüße
    zweiterbass

    Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

  • Das Besondere an der CD ist für mich jedoch das überragende Continuo; Theorbe!!!, Barock-Cello und Gambe (alle Instrumente darmbesaitet).


    Da das hochinteressant klingt, habe ich mir jetzt mal die Klangschnipsel angehört und bin von dem Wenigen hin und weg....
    Diese CD hat es sofort zu einem Spitzenplatz auf meiner Wunschliste geschafft.
    Danke für den Tip! Das mit dem Spaß glaube ich Dir auf's Wort!



    :hello:

    Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
    (Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

  • Da das hochinteressant klingt, habe ich mir jetzt mal die Klangschnipsel angehört und bin von dem Wenigen hin und weg....
    Diese CD hat es sofort zu einem Spitzenplatz auf meiner Wunschliste geschafft.


    Au Mann... Das wäre bald schiefgegangen. Immer wieder aus dem Auge verloren, aber dann auf den Weihnachtswunschzettel gesetzt. Was den nicht internetaffinen Weihnachtsmannhelfer zur Verzweiflung brachte: Diese SACD sei nirgens mehr lagernd...
    Die Bemerkung, daß das ja nun nicht sein könne, blieb mir im Hals stecken, als ich bei ama....n nachschaute... nein, 50 oder gar 75 € wollte ich ja nun auch nicht investieren und Japan ist weit.
    Aber unser anderer Werbepartner hat mich gerettet... :thumbsup:


    PS: Vielleicht hätte ich gleich den vom Zweitenbass gelegten Link benutzen sollen, dann wäre mir ein Schreck erspart geblieben :)

    Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
    (Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

  • Hallo Reinhard,


    die Sonaten der folgenden Barrière CD ergänzen sich mit der von zweiterbass vorgestellten CD. Von Bruno Cocset und seinen Les Basses Réunies gefallen mir aber die Cellosonaten von Geminiani noch besser.
    Zu meinen Lieblingscellosonaten gehören auch noch die von Salvatore Lanzetti (1710-1780)


  • seicento mit Musik im Ohr,
    das kommt mir aber wie wohl vor?
    Ich dacht' er wär für cover da,
    nun schrei' ich aber laut HURRA!!!


    zweiterbass

    Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

  • 1007
    1009
    1011
    1008
    1012


    und jeweils BWV davorsetzen.


    (Die Unterscheidung zwischen Suiten und Sonaten erscheint mir wenig stringent).


    Die hier ebenfalls als Cellosonaten verkauften Gambensonaten BWV 1027 - 1029 finde ich im Vergleich dazu eher langweilig.

  • Meine liebste ist die von Rachmaninoff, vor allem aufgrund des dritten Satzes.


    Eine die ich sehr originell finde und die mir zudem gut gefällt (das ist ja nicht automatisch der Fall...) ist die Cello-Sonate von Charles-Valentin Alkan. Reinhören empfehlenswert.


  • Ich möchte den Reigen der Cellosonaten gerne um zwei ergänzen:


    Georges Enescu: Cellosonate Nr. 2, die er 1935 schrieb und Pablo Casals widmete



    Außerdem das erst spät wiederentdeckte Werk von Alexander Zemlinsky


    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo

  • Dazu auch meinen Senf: :P


    L.v. Beethoven (1770-1827) | Cellosonate No 3 A Major Op 69 | Alexander Melnikov, Piano; Jean-Guihen Queyras, Cello
    Anton Rubinstein (1829-1894) | Cellosonata No 2 in G Op 39 | Michal Kaňka, Jaromír Klepáč
    Carl Reinecke (1824-1910) | Cellosonate A minor op 42 | Claudius Herrmann, violoncello; Saiko Sasaki, piano
    Edvard Grieg (1843-1907) | Cellosonate Op 36 | Maria Joao Pires, Piano; Pavel Gomziakov, Cello
    Arnold Bax (1883-1953) | Cellosonate (1923) | Huw Watkins, Piano; Paul Watkins, Cello


    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)