TMOO - Tosca



  • Da ich dieselbe Bewertung gegeben hätte, owohl ich diese Gesamtaufnahme noch auf 2er LP habe, schließe ich mich dann Herberts Aussage an.


    Lieb Grüße aus Wien

  • Lieber Jacques,
    ich habe es so gesehen, daß die kleineren Partien die Punkte für die interpretatorische Leistung in Ihrer kleineren Rolle bekommen. Ich wußte nicht,daß es die Hauptrollen beeinflußt.


    :hello:Herbert


  • Und in dieser Form tue ich das auch gerne. Macht also drei mal die 5.


    Danke für die Korrektur, Herbert. Tatsächlich beeinflussen sie natürlich nicht die Noten für die Hauptpersonen, wohl aber den Durchschnittswert. Stell Dir nur mal vor, Du hättest dem Messner und den anderen nur eine 3 gegeben, dann wäre nur ein Wert von 4,43 für die Gesamtleistung herausgekommen. Das wäre dann sicher nicht von Dir beabsichtigt gewesen.


    :hello: Jacques Rideamus


  • Auch ich schließe mich Herberts Wertung an.


    Best, DiO :beatnik:

  • Das ist auch für mich die ultimative Einspielung, daher trete ich diesem Fünfer-Club bei ;) :






    :hello: Petra

  • Na los:



    Oliviero de Fabritiis / Orchester der Römischen Oper 4


    Tosca – Maria Caniglia 4
    Cavaradossi – Beniamino Gigli 5
    Scarpia – Armando Borgioli 4


    Ges.: 17/4 = 4,25




    Victor de Sabata / Scala Orchester 5


    Tosca – Maria Callas 5
    Cavaradossi – Giuseppe Di Stefano 5
    Scarpia – Tito Gobbi 5


    Ges.: 20/4 = 5,0




    Herbert von Karajan / Wiener Philharmoniker 4


    Tosca – Leontyne Price 4,5
    Cavaradossi – Giuseppe Di Stefano 3
    Scarpia – Giuseppe Taddei 3,5


    Ges.: 15/4 = 3,75




    Lorin Maazel / Accademia di Santa Cecilia 3


    Tosca – Birgit Nilsson 3
    Cavaradossi – Franco Corelli 2
    Scarpia – Dietrich Fischer-Dieskau 2


    Ges.: 10/4 = 2,5




    Zubin Mehta / New Philharmonia Orchestra 4


    Tosca – Leontyne Price 4
    Cavaradossi – Placido Domingo 4,5
    Scarpia – Sherrill Milnes 3,5


    Ges.: 16/4 = 4,0




    Colin Davis / ROH Covent Garden 3,5


    Tosca – Monserrat Caballé 3,5
    Cavaradossi – José Carreras 4
    Scarpia – Ingvar Wixell 3


    Ges.: 14/4 = 3,5

  • G. Puccini: Tosca - CD Cantus 1977



    Cornel Trailescu, Orchester der Rumänischen Oper Bukarest: 5


    Tosca (Virginia Zeani): 4
    Cavaradossi (Corneliu Fanateanu): 3,5
    Scarpia (Nicolae Herlea): 5 (ginge es, bekäme er 6)


    Restbesetzung: 4


    Gesamtwertung: 21,5 / 5 = 4,3


    Tonqualität: 5


    Der preiswerte Geheimtipp mit einem der Top 3-Scarpias in Bestform.

  • Lieber Joseph II.


    Virginia Zeani hatte es immer etwas schwerer, sie stand immer zwischen Maria Callas und Renata Tebaldi,


    und sie sang ja fast dasselbe Fach.


    Aber sie war großartig.



    Liebe Grüße Peter, aus Wien.

  • Ich bitte zu beachten, dass dies ein Abstimmungsthread ist, in dem man gerne seine eigenen Wertungen kommentieren kann, nicht aber die Anderer. Dafür gibt es die jeweils im ersten Beitrag verlinkten Textthreads, die wegen der TMOO nicht absterben sollten.


    Künftig werde ich Derartiges unkommentiert verschieben oder löschen, wenn kein Bezug ersichtlich ist.


    :hello: J.R. II

  • DVD DG 1988



    The Ambrosians Singers, New Philharmonia Orchestra: Bruno Bartoletti - 5


    Floria Tosca - Raina Kabaivanska - 5
    Cavaradossi - Placido Domingo - 5
    Scarpia - Sherill Millnes - 5
    Rest - 4


    Wertung: 24/5 = 4,8

  • Tosca-Scala 1959-CLS-LP



    Tosca: Renata Tebaldi-5
    Cavaradossi: Giuseppe di Stefano-5
    Scarpia: Tito Gobbi-5+
    Rest: 5
    Gianandrea Gavazzeni-5


    Wertung: 25/5=5


    TQ; 4


    :hello: Heldenbariton


    den Bewertungen der de Sabata-Aufnahme schließe ich mich an.

  • Opera d'Oro
    Live Performance London 1957




    Orchestra of the Royal Opera House, Covent Garden - Alexander Gibson - 5


    Tosca: Zinka Milanov - 5
    Cavaradossi - Franco Corelli - 5
    Scarpia: Giangiacomo Guelfi - 5+
    Rest - 5


    Gesamtwertung: 25/5 = 5


    TQ - 4


    Kristin

  • G. Puccini: Tosca - CD DG 1979



    Herbert von Karajan, Berliner Philharmoniker: 5+ (nirgends klingt es pompöser)


    Tosca (Katia Ricciarelli): 2,5
    Cavaradossi (José Carreras): 3,5
    Scarpia (Ruggero Raimondi): 4,5


    Restbesetzung: 4


    Gesamtwertung: 19,5 / 5 = 3,9


    Tonqualität: 5


    In erster Linie orchestral und choral hervorragend, sängerisch durchwachsen.

  • Puccini Tosca Decca 1966 (deutsch)



    Accademia Santa Cecilia Orchestra, Maazel -3


    Tosca (Anja Silja): 1
    Cavaradossi (James King): 2
    Scarpia (Dietrich Fischer-Dieskau): 1


    Restbesetzung: 2


    Gesamtwertung: 9 / 5 = 1,8


    Tonqualität: 4


    Für Opernfreunde, die mal wieder herzlich lachen wollen. Bar jeglicher Italianità. Alle Rollen absolut fehlbesetzt. Die kurios schwülstige deutsche Übersetzung lässt das Ganze endgültig zur Parodie werden.

  • cd Line 1951



    Chor und Orchester der Akademie der Santa Cecilia - Alberto Erede - 5


    Tosca - Renata Tebaldi - 5
    Cavaradossi - Giuseppe Campora - 4
    Scarpia - Fernando Corena - 5
    Rest - 4


    Wertung: 23/5 = 4,6


    TQ - 4


    für 2er LP Nr. RS 62002-2 - Mono.


    Liebe Grüße Peter, aus Wien.


    :hello:


  • Bitte verdoppeln, eine großartige Einspielung, Zinka Milanov und Franco Corelli sind einmalig, und noch dazu eine Live Aufnahme, grandios!

  • DVD:


    Orchestra di Radio Televisione Roma, Dir.: Oliverio Fabritis - 5


    Tosca - Maria Caniglia - 5
    Cavaradossi - Franco Corelli - 5 +
    Scarpia - Gian Giacomo Guelfi - 5
    Rest - 4 Inszenierung: Franco Zeffirelli


    Wertung: 24/5 = 4,8


    TQ - 4



  • DVD Deutsche Grammophon 1988



    Bruno BARTOLETTI, New Philharmonia Orchestra: 5


    Raina KABAIVANSKA (Tosca): 5 (rein musikalisch wär's eigentlich nur 4,5, aber man muß die Gesamtleistung beurteilen)


    Placido DOMINGO (Cavaradossi): 5 (die Stimme strömt voll und warm)


    Sherrill MILNES (Scarpia): 5 (der richtige skrupellose und zugleich elegante Schleimer, stimmlich in Bestform)


    Rest: 5 (besonders Alfredo Mariotti als Mesner, weniger Domingo jun. als Hirte, wirkt aber immerhin sehr authentisch)



    Gesamturteil: 25 : 5 = 5


    Die Regie Gianfranco De Bosios ist ausgezeichnet und in ihrer Dramatik maßstäblich, von starker Bildkraft, der späteren Inszenierung Griffis (auch an Originalschauplätzen) weit überlegen.


  • DVD, Teldec 1993



    Zubin MEHTA, RAI-Orchestra: 4


    Catherine MALFITANO (Tosca): 3,5 (stimmlich durchaus korrekt und bemüht, aber insgesamt zu wenig Ausstrahlung)


    Placido DOMINGO (Cavaradossi): 4- (kein Vergleich mit seiner früheren Leistung unter Bartoletti, klingt im Vergleich fast etwas angestrengt)


    Ruggero RAIMONDI: 5 (als Bösewicht verhältnismäßig eindimensional, aber von phänomenaler Bedrohlichkeit)


    Rest: 4



    Gesamturteil: 20, 5 : 5 = 4,1



    Von der Regie her (Giuseppe Patroni Griffi) höchstens passabel und ebenso wie die Sänger nicht mehr als gutes Repertoireniveau. Es fehlt das Zwingende, manche Szenen wirken irgendwie ausgeleiert und auch optisch nicht gut gelöst.


  • Ich bin da etwas gestrenger, aus dem einfachen Grunde, weil ich sonst bei einigen anderen Aufnahmen zu oft 5,5 vergeben müsste, was mir aber aufgrund kleinlicher Regelauslegung verwehrt bleiben würde.



    Bruno BARTOLETTI, New Philharmonia Orchestra: 4,5 (eine vorzügliche Interpretation, deren größte Leistung darin besteht, dass man - in die Handlung hineingezogen - völlig auf sie vergisst; allerdings gibt es einige Kollegen, die im positiven Sinne vom Pult aus mehr gestalten)


    Raina KABAIVANSKA (Tosca): 4,5 (rein musikalisch wär's eigentlich nur 4,0, aber man muß die Gesamtleistung beurteilen ;) ; aber schon erstaunlich, wie es auch RK in dieser laut Queenie so ganz und gar eindimensionalen Partie gelingt, ein schillerndes Rollenporträt abzuliefern; ja derf sie denn des???)


    Placido DOMINGO (Cavaradossi): 5 (die Stimme strömt voll und warm)


    Sherrill MILNES (Scarpia): 5 (ich habe ihn nicht oft sehen können, aber dies ist die beste Rollengestaltung, die ich von ihm kenne; ihn begleitet der Ruf, nicht gerade der größte aller Charakterdarsteller auf der Opernbühne gewesen zu sein; aber hier schafft er es, mit sparsamsten Mitteln eine Aura der Bedrohung zu verströmen, die atemberaubend ist; er agiert immer aus der Position der Stärke und selbst im Finale des 1. Aktes, wo man schon gelegentlich Scarpias zu Gesicht bekommt, die outrierenderweise mit einem Bein die Grenze des guten Geschmacks - oder von mir aus auch des Kitsches - überschreiten, kehrt er den "Schleimer" nicht heraus; seine Blasphemie am Schluss des Aktes lässt einen (wohlig!) erschaudern! )


    Rest: 5 (besonders Alfredo Mariotti als Mesner, weniger Domingo jun. als Hirte, wirkt aber immerhin sehr authentisch)



    Gesamturteil: 24 : 5 = 4,8


  • DVD, Teldec 1993


    Das RAI-Orchestra, Rom unter Zubin Metha - 5


    Tosca - Catherine Malfitano- 4 Eine etwas einfältige Frau, wenn sie glaubt, was Scarpia sagt, aber mir hat sie gefallen.
    Cavaradossi - Placido Domingo - 5 Da habe ich ihn schon besser in Erinnerung, Feschheit allein genügt nicht.
    Scarpia - Ruggero Raimondi 5 ++ ein beklemmend, brutaler Scarpia, der sich nimmt, was er will!
    Rest - 4 Ein hervorstechender Mesner


    Wertung: 23/5 = 4,6


    TQ - 4


  • Hamburg 1953 (Walhall 2004)



    Wilhelm Schüchter, NDR-Sinfonieorchester: 3,5 (solide Routine, aber zu bieder)


    Carla Martinis (Tosca): 3 (und ohne die große Arie, die einiges gutmacht, wär's leider noch schlechter; es fehlt die gestaltende Kraft, und darunter leidet auch die sängerische Leistung)


    Rudolf Schock (Cavaradossi): 3,5 (deutlich im Abbau, wird aber später besser)


    Josef Metternich (Scarpia): 4 (viel zu edel für den Bösewicht, aber dieser Traumstimme verzeiht man viel)


    Rest: 3,5 (Benno Kusche als Mesner und Ena Thiessen als Hirte gar nicht schlecht)


    Gesamturteil: 17,5 : 5 = 3,5



    TQ: 4 (sehr ordentliches Mono)


    Warnung: Die unsägliche Übersetzung stört hier immer wieder massivst.


  • Mailänder Rundfunkaufnahme 1957
    ANDROMEDA 2007



    Emidio TIERI, RAI-Orchestra di Milano: 3,5 (Solide Repertoirequalität)


    Magda OLIVERO (Tosca): 5 (beileibe nicht nur Ausdruck, produziert auch sehr reine und "schöne" Töne, aber Expression hat in dramatischen Situationen Vorrang)


    Eugenio FERNANDI (Cavaradossi): 3,5 (dieser wenig bekannte Tenor, der in New York teilweise Ovationen erlebte, aber auch einen richtigen Karriereknick durchmachte, verfügt über eine wunderbare leuchtende Höhe. In den unteren Lagen hört er sich des öfteren verengt und näselnd an. Eine sehr unterschiedliche Leistung - war er nervös? Oder saß die Stimme nicht sicher? Potentiell wäre er Spitze...)


    Scipio COLOMBO (Scarpia): 3,5 (im 1.Akt eher enttäuschend, im 2.Akt jedoch immer besser werdend, den Typus des gewissenlosen Genußmenschen überzeugend vermittelnd, zum Schluß fällt er gegen die Olivero nicht mehr ab)


    Rest: 4 (Vito de Taranto ist ein recht guter Sagrestano, Piero de Palma ein bewährter Spoletta, Giovanni Amodei ein solider Angelotti)



    Gesamturteil: 19,5 : 5 = 3,8


    Tonqualität: 3,5



    Die Gesamtbewertung täuscht vielleicht ein bißchen, das ist eine interessante "Tosca" mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis (9,90 Euro in Wien!)


  • Trotz des anderen Labels (Membran 2004) ist das die berühmte Aufnahme von 1953


    Victor de SABATA, Scala di Milano: 5 (sicher eine Modelleinspielung, aber nicht einzigartig)


    Maria CALLAS (Tosca): 5 (fast mehr die dramatisch Empfindende und Liebende, weniger die berühmte Sängerin verkörpernd - das aber traumhaft)


    Giuseppe di STEFANO (Cavaradossi): 5 (als Typus ein bißchen zu wenig Tatmensch, mehr der Lyrist, aber phantastisch bei Stimme und total intensiv)


    Tito GOBBI (Scarpia): 5 (der absolute Teufel, freilich täte ein wenig mehr Schillern nicht schlecht, doch wozu an einer so phantastischen Leistung herummäkeln?)


    Rest: 4,5 (einfach, weil es teilweise noch bessere Beispiele gibt)



    Gesamturteil: 24,5 = 5 = 4,9


    Tonqualität: 4

  • G. Puccini: Tosca - CD Cantus 1944 (deutsch)



    Leopold Ludwig, Berliner Rundfunk-Sinfonie-Orchester: 4,5


    Tosca (Hildegard Ranczak): 5 +
    Cavaradossi (Helge Rosvaenge): 5 +
    Scarpia (Georg Hann): 5 +++ (der beste Scarpia: verführerisch und teuflisch in Vollendung)


    Restbesetzung: 5


    Gesamtwertung: 24,5 / 5 = 4,9


    Tonqualität: 3,5 (für das Alter sehr gut)


    Die wohl beste deutsche Aufnahme dieser Oper, absolut empfehlenswert.

  • G. Puccini: Tosca - CD Decca 1962



    Herbert von Karajan, Wiener Philharmoniker: 5 +


    Tosca (Leontyne Price): 4,5 (sehr gut)
    Cavaradossi (Giuseppe di Stefano): 3 (na ja, erträglich allemal)
    Scarpia (Giuseppe Taddei): 5 + (boshaft und verschlagen - herrlich)


    Gesamtwerung: 17,5 / 4 = 4,38


    Tonqualität: 5 (eben die Decca)


    Wunderbarer Scarpia, sehr gute Tosca, recht schwacher Cavaradossi. Orchester unter Karajan wunderbar. Empfehlenswerter als Karajan II.