TMOO - Tosca


  • Ach, es gibt auch noch andere Tosca-Einspielungen ?? :D:pfeif:


    Ich schließe mich dem Urteil von MosesKR1 vollinhaltlich an!

  • G. Puccini: Tosca - CD Cantus 1944 (deutsch)




    Diese Einspielung ist ein intensives Hörspiel. Keiner singt hier vom Blatt. Alle Sänger gehen völlig auf in ihren Rollen. Die deutsche Sprache intensiviert das Erlebnis und vor meinem inneren Auge entfaltet sich beim Hören jedesmal ein Panorama der Leidenschaft, das von den Klauen des allgewaltigen Psychopathen Scarpia, zerfetzt wird. Im Grunde steht und fällt jedwede Tosca-Produktion mit der Glaubwürdigkeit des Bassisten. Die lauerende Bösartigkeit ist in der hier vorliegenden Interpretation des Wieners Georg Hann fühl- und greifbar. In seiner Stimme klingt soviel Brutalität und Schizophrenie durch, dass es einen zeitweise ekelt. "Wie Du mich hassest", stellt er diebisch erfreut fest und schafft das schier unglaubliche, nämlich Mitleid für die Einsamkeit dieses Monsters zu erwecken. Auch ist er der einzige Sänger, dessen Röcheln beim gewaltsamen Ableben, keine unfreiwillige Komik hervorruft.


    Unterstützt wird er hierbei vom Dirigenten Leopold Ludwig und dem Berliner Rundfunk Sinfonie Orchester, das impressionistische Farbenglut entfacht. Die Mordszene gestaltet sich nicht subtil sondern gewalttätig. Es klingt wie ein Gewitter, wenn Tosca auf Scarpia einsticht, ihn regelrecht niedermetzelt. Alle Wut, aller aufgestauter Hass entladen sich da. Dieser Blutrausch erinnert an die Duschszene in Psycho und ist nicht weniger schockierend in seinem Opfer-/Tätertausch. Die Callas konnte diesen Bruch in Toscas Persönlichkeit glaubhaft rüberbringen. Nämlich so, dass es einen gruselt. Selbst Caveradossi ist ja geschockt, dass die "zarten Hände" seiner Tosca zu so etwas fähig sind. Hildegard Ranczaks Tosca hat ein ganz ungewöhnliches Timbre, wechselnd vom koketten Soubrettenton zur tragischen Heldin wagnerischen Ausmaßes. Leider klingt ihre Stimme - auf Grund der Tontechnik - stellenweise schrill. Doch wenn sie tonlos befiehlt: "Stirb in Verdammnis", da fröstelt es einem. Und wenn sie kurz darauf höhnt: "Vor dem da zitterte einst das ganze Rom", dann meint man endgültig Hitchcock hätte hier Regie geführt.


    Bei Rosvaenge als Cavaradossi scheiden sich die Geister. Vielen klingt er zu deutsch - obwohl er Däne war:-) Ich finde ihn wunderbar. Weniger der feinsinnige Künstler als der freiheitsliebende Kämpfer. Sein "Victoria!" und "Tage, du leuchtendes Rot, bring' den Schergen den Tod!" ist tief empfunden - vielleicht auch vor dem Hintergrund dieser Produktion. Und so wie einem Scarpias Todesschreie durch Mark und Bein gehen, so ist auch Cavaradossis Wehklagen in der Folter kein peinliches Schmierentheater sondern tut richtig fies weh. Sehr gut gefällt mir auch Erich Zimmermann als Spoletta. Eine miese, intrigante Kröte.


    Die Bewertung im Einzelnen:


    Leopold Ludwig, Berliner Rundfunk-Sinfonie-Orchester: 5
    Tosca (Hildegard Ranczak): 5 +
    Cavaradossi (Helge Rosvaenge): 5 +
    Scarpia (Georg Hann): 5 +++
    Restbesetzung: 5+


    Gesamtwertung: 25 / 5 = 5


    Tonqualität: 3,5



    Fazit: Oper zum mitleben,-lieben und -leiden. Ein Muss!Leider hat meine CD gerade den Geist aufgegeben:-(

  • Diese GA von EMI für mich eine der besten.




    Tosca - Callas 5
    Cavaradossi - 5
    Scarpia - Gobbi 5
    Orchester Pretre 5
    Klang sehr gut
    20 / 4 = 5


    LG, Bernward


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"

    Waldemar Kmentt (1929-2015)




  • National Philharmonic Orchestra // Rescigno - 4


    Tosca: Mirella Freni - 4


    Cavaradossi: Luciano Pavarotti - 5 [perfekt !!!]


    Scarpia: Sherrill Milnes - 3 [mir ist er ein wenig zu brav in dieser Aufnahme]



    Fazit: Eine gute Aufnahme, dank Pavarotti auch eine sehr gute Aufnahme. Und wenn Milnes als Scarpia
    ein bisschen böser wäre, dann wäre es wirklich eine Aufnahme für besondere Tosca-Stunden :thumbsup:



    TQ: 5

  • Fazit: Eine gute Aufnahme, dank Pavarotti auch eine sehr gute Aufnahme. Und wenn Milnes als Scarpia ein bisschen böser wäre, dann wäre es wirklich eine Aufnahme für besondere Tosca-Stunden


    Ich weiss nicht, aber Freni und Milnes sind meilenweit von dem, was ich in Tosca erwarte. Vor allem stört mich aber Rescigno!


    Neben der Sabata-Aufnahme, die für mich den Massstab setzt, empfehle einen Mitschnitt von Bella Voce:


    Tosca: Pilar Lorengar 5++
    Cavaradossi: Franco Tagliavini 4,5
    Scarpia: Ingvar Wixell 5
    Angelotti: Jose van Dam 5


    Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin


    Dirigent: (der noch ganz junge und mitreißend feurige) Lorin Maazel 5+


    Das Aufregende ist das gegenseitige Befeuern von Dirigent und Sängern, die alle vier zu der Zeit auf ihrem Höhepunkt sind und in der Konstellation bereits viele Aufführungen zusammen gesungen haben!


    Aber leider ist die Aufnahme zur Zeit wohl in Deutschland nicht im Handel!


    Label:Bella Voce
    Catalog No: BVC 7238
    Format: CD
    Release Date: 2000-06-01
    Number of Discs: 2
    Running time: 2 hr. 24 min.
    UPC Code: 675754221027


    Man bekommt die Aufnahme unter anderem bei hbdirect.com

  • Hallo zusammen,


    unterm Strich ist auch für mich die De Sabata-Aufnahme mit Callas, Di Stefano und Gobbi die beste: höchste Punktzahl.


    Sehr reizvoll aber auch der Livemitschnitt einer "Tosca" aus London von 1955: es singen Renata Tebaldi (5), Ferruccio Tagliavini (5) und Tito Gobbi (5). Es dirigiert Francesco Molinari-Pradelli (4,5). Die Klangqualität ist recht gut.
    Die Konstellation der Besetzung Tebaldi/Tagliavini gab es recht selten.




    Gruß
    Manfred

    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Im Besitz aller Originalpressungen, daher entschuldigt, bin ich jetzt mal sehr böse:


    Die De-Sabata-Aufnahme hat orchesterklanglich das Nachsehen gegen Karajans Wiener Tosca-Referenz ("Più forte, più forte"). Zudem fehlt mir trotz Callas eine Dimension - im Zusammenspiel mit Gobbi (den ich persönlich in dieser Partie zu eindimensional finde) geht mir das kreatürlich Erotische bei beiden (als Hauptmovens) zu sehr ab (Scarpia ist ja nicht grundböse und begehrt Tosca, die Sexy Primadonna par excellence, aus eiskalter Berechnung). Das Feminin-Erotische gehört bei Floria Tosca sozusagen zum Handgepäck ("e olezzava la terra" - es ist ihre Ausdünstung; die Erde duftete ...)
    Maria Callas ist unschlagbar in der neurotischen Eifersuchts-Attacke, der panischen Angst, der Pose der Stärke, der flehenden Inständigkeit. Schmelzend, hinreißend und sinnlich betörend als Liebende ist Leontyne Price - das spricht schon mal für den ersten Akt aus Wien. - Taddei aber ist für mich so sehr die Idealverkörperung des Scarpia, daß die zu sehr auf die Callas zugeschnittene Columbia-Version hier notwendig Abstriche machen muß. Denn Karajan stellt Scarpia, d.h. auch: seine Musik der Brutaliät, ins Zentrum des Dramas - man wird die alle Grausamkeiten auskostenden Orchesterdispositionen der Folterszene nicht ernsthaft mit De Sabatas etwas hurtigem Dirigat vergleichen wollen? - Non posso più, das singt die Price angesichts der Todesmaschinerie, die Karajan mit den Wienern veranstaltet, mit mehr Recht; das geht in der Tat an die Grenzen des Zumutbaren, wie der Dirigent sich hier Zeit nimmt ...


    Tosca mit der Callas: ein fieser Bösewicht entzweit ein Liebespaar.
    Tosca mit der Price: "Come tu m´odii! ... Così, così ti voglio!"


    :hello:

  • Die De-Sabata-Aufnahme hat orchesterklanglich das Nachsehen gegen Karajans Wiener Tosca-Referenz ("Più forte, più forte"). Zudem fehlt mir trotz Callas eine Dimension - im Zusammenspiel mit Gobbi (den ich persönlich in dieser Partie zu eindimensional finde) geht mir das kreatürlich Erotische bei beiden (als Hauptmovens) zu sehr ab (Scarpia ist ja nicht grundböse und begehrt Tosca, die Sexy Primadonna par excellence, aus eiskalter Berechnung). Das Feminin-Erotische gehört bei Floria Tosca sozusagen zum Handgepäck ("e olezzava la terra" - es ist ihre Ausdünstung; die Erde duftete ...)


    Hallo Farinelli,


    diese Überlegungen von Dir haben mich sehr nachdenklich gemacht. Ich glaube wirklich, dass Du einen ganz wichtigen Punkt ansprichst, will mir aber jetzt doch erst noch mal Callas anhören und prüfen, ob sie das Lockende und erotisch Verführende nicht doch auch in der Stimme hat.


    Von allen Toscas, die ich live auf der Bühne gehört habe, schätze ich zwei Soprane am meisten, die eigentlich eher lyrisch angelegt waren und auch durch ihre feminine und eminent erotische Ausstrahlung eingenommen haben: Regine Crespin und Pilar Lorengar. Von beiden gibt es zwar sehr gute Mitschnitte aber leider lassen sie doch einige Wünsche in Hinsicht auf die Klangqualität offen.


    Auf Grund Deines Plädoyes werde ich mir jetzt auf jeden Fall Karajan/Price besorgen. (Vielleicht habe ich sogar noch die LP! Muss mal schauen) Ich habe sie vor vielen Jahren zuletzt gehört und nicht genießen können, weil Stefano da wirklich nicht mehr in guter Verfassung ist. Und Taddei habe ich wohl nicht recht gewürdigt, weil mein Scarpia-Bild zu sehr von Gobbi geprägt war. Aber ich glaube schon, dass Du recht hast, und ich werde ihm eine zweite Chance geben! Dass Price hinreißend ist, brauche ich nicht noch mal zu betonen. Ich wünschte, ich hätte sie in der Partie mal live hören können. Leider habe ich sie nämlich nur in Trovatore (immerhin 5 mal unter Karajan in Berlin), Aida und Forza auf der Bühne erlebt!


    Liebe Grüße


    Caruso41

  • So gerne ich dieser Diskussion folge, darf ich kurz daran erinnern, dass das hier nur ein Bewertungs- und Bildchen-Thread ist. :) Bitte die letzten Beiträge in den Diskussionsbereich der Oper verschieben und meinen Beitrag löschen.

  • Da wir uns nun von dem eigentlichen Thread entfernt haben, möchte ich auch auf die großartige Leistung von Leonard Warren als Scarpia hinweisen. Er hat in einer Studio und in einigen Live-Aufnahmen bewiesen, das man auch ohne den Bösewicht in der Stimme dauernd hervorzukehren (Gobbi), ein präzises psychologisches Rollenportait, von lüsterner Begierde und Grausamkeit glauhaft darstellen kann.


    :hello: Herbert

  • So gerne ich dieser Diskussion folge, darf ich kurz daran erinnern, dass das hier nur ein Bewertungs- und Bildchen-Thread ist. Bitte die letzten Beiträge in den Diskussionsbereich der Oper verschieben und meinen Beitrag löschen.


    Woher weiss man denn, wo man was darf und wo nicht?


    Und wo darf man mal über Sänger vergleichend diskutieren? Wir hatten zuletzt im Konya-Thread sowie im Kaufmann-Thread eine breitere Diskussion über Tenöre, die sicher auch für die Taminos intessant wäre, die sich nun nicht gerade für Konya oder Kaufmann interessieren. Wäre schade, wenn die daran deshalb nicht teil hätten.

  • Da hast Du recht, lieber Caruso. Vielleicht sollten wir wirklich einen Extra- Thread eröffnen. Evtl. Themen- Überschrift:
    " Allgemeine Diskussion über Opernsänger ", bzw. noch unterteilen in Tenor, Sopran usw..Da könnten dann beliebige Namen erscheinen und diskutiert werden.
    Gruß
    CHRISSY

  • Ich finde, Caruso hat recht.


    1. Es sind viele Neulinge im Forum, die eben nicht wissen, was mit dem TMOO gemeint war (es ist ja auch garnicht mehr aktuell).


    2. Finde ich es gut, wenn interessante Diskussionen entstehen, egal ob sie nun gerade in den Thread passen oder nicht.


    3. Haben wir ja keine PN mehr, so, daß man oft in einem Beitrag etwas schreiben muß, was man vor einem Jahr als persönliche


    Nachricht senden konnte.



    :hello: Herbert


  • Wer von Euch zur Abwechslung mal die " Tosca " in deutsch mag, dem kann ich diese Aufnahme von 1961 empfehlen.


    Cavaradossi Sandor Konya 5 ++ ( hier wertet natürlich der Konya- Fan )
    Tosca Stefania Woytowicz 3
    Scarpia Kim Borg 3
    Orchester 4
    Ich finde Konya hier wirklich großartig. Wie gefühlvoll er z. B. "die zarten Hände " besingt. Natürlich auch die Interpretation seiner Hauptarien.


    CHRISSY

  • Cavaradossi: Giacomo Aragall - 4,5


    Hallo Louis,


    Aragall - einer meiner "Lieblings-Cavaradossis". Ich habe ihn dieser Rolle live in Barcelona erleben dürfen.


    Gruß
    Manfred

    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Vjekoslav SUTEJ / Chor und Orchester der Wiener Staatsoper 5 :jubel:


    (erhältlich über http://www.premiereopera.net)


    Tosca –
    Eliane COELHO 3
    (klingt manchmal eher nach Carmen und kämpft vor allem im ersten Akt mit einem enervierenden Tremolo)


    Cavaradossi -
    Johan BOTHA 4
    (klingt etwas nasal und gestaltet den Cavaradossi ein wenig undifferenziert, bekommt die Partie aber scheinbar mühelos in den Griff)


    Scarpia –
    Falk STRUCKMANN 5
    (der Star der Aufführung! Sein Scarpia besteht aus Macht und Bosheit)
    :jubel:


    Rest: 4+


    TQ: 5!


  • Trotz des durchwachsenen Cavaradossi, meine "Tosca Absoluta"


    Bitte verdoppeln!

  • Marcello VIOTTI (Dirigent): 4 (Manchmal hätte dem Orchester etwas Zurückhaltung gut getan)


    Grace BUMBRY (Tosca): 4+
    Neil SHICOFF (Cavaradossi): 5 :jubel:
    Ingvar WIXELL (Scarpia): 4


    TQ: 3 (da die Aufnahme mit einem Cassettenrecorder mitgeschnitten wurde..., sind entsprechende Tonschwankungen natürlich nicht zu vermeiden)


    Ein live-Mitschnitt aus der Deutschen Oper Berlin vom 07.11.1991 mit einer Traumbesetzung; zu beziehen über http://www.todoperaweb.com.ar

  • Da unser Mitglied Cartman diesen Thread wieder belebt, möchte ich mich auch nochmal aus gegebenem Anlaß, wegen der Erinnerung daran, beteiligen.
    Übermorgen jährt sich eine Aufführung der Tosca, bei der wir damals mit dabei waren. Ich habe davon in unserem Forum schon berichtet. Es war die erste Vorstellung nach der Premiere, die am 3. März war und es war ein Abend, wo alle Beteiligten auf höchstem Niveau ihr Bestes gaben. Allen voran die drei Hauptakteure. Diese Vorstellung war eine unvergeßliche Sternstunde von Weltklasse. Beifallsstürme nach den Arien und zum Ende der Akte. Und unbeschreiblicher Jubel, frenitischer, nicht enden wollender Beifall am Schluß der Vorstellung. Es war einer meiner schönstenTheaterhöhepunkte. Diesen Abend werde ich unendlich dankbar nie vergessen. Leider gibt es davon keine Tonaufnahme. Was würde ich dafür geben...


    Sonnabend, 6. März 1976
    Deutsche Staatsoper Berlin
    Staatskapelle Berlin, Dirigent Otmar Suitner
    Regie/ Inszenierung - Carl Riha


    Tosca - Anna Tomowa- Sintow
    Cavaradossi - Ruggiero Orofino
    Scarpia - Theo Adam


    CHRISSY


  • Tosca: Montserrat Caballé, 3
    Cavaradossi: José Carreras, 5
    Scarpia: Ingvar Wixell, 3


    Rest: 5


    Orch. Royal Opera House Covent Garden
    Colin Davis 4


    TQ: 4


    Wertung: 20/5 = 4


    Ich habe zu der Aufnahme bereits bemerkt:
    "Davis dirigiert für meinen Geschmack etwas bedächtig und mit mehr Akuratesse als Temperament. Wixell ist ein sehr "robuster" Scarpia, mehr der geile Grobian als der elegante "Sadist von Welt". Caballe singt - wie meistens - wunderschön, wenn aber Dramatik gefordert ist, wie in der Konfrontation Tosca/Scarpia im II. Akt, wirkt sie doch etwas hilflos, ihr "il prezzo" fast schon etwas komisch. Ganz ausgezeichnet gefällt mir allerdings Carreras. Er singt die Partie ohne jene bei ihm oft so störend zu vernehmende Angestrengtheit betörend sinnlich wie auf den mir bekannten Aufnahmen sonst nur di Stefano in der berühmten Einspielung mit Callas."