TMOO - Nozze di Figaro, Le

  • W.A.Mozart - Le nozze di Figaro


    EMI, Studioaufnahme 1950




    Dirigent: Herbert von Karajan, Wiener Philharmoniker - 5
    Figaro: Erich Kunz - 4
    Susanna: Irmgard Seefried - 4
    Conte d'Almaviva: George London - 5
    Contessa: Elisabeth Schwarzkopf - 5
    Cherubino: Sena Jurinac - 5
    sonstige: - 4


    Auch hier hätten Bartolo, Maczellina und Alfonso unbedingt einzeln bewertet werden müssen.


    Links:
    MOZART Wolfgang Amadeus: LE NOZZE DI FIGARO
    Wolfgang Amadeus Mozart: Le Nozze di Figaro


    LG


    Emotione

  • J.C.W.T. Mozart: Le nozze di Figaro - CD Decca 1978



    Herbert von Karajan, Wiener Philharmoniker: 5


    Figaro (José van Dam): 5
    Susanna (Ileana Cotrubas): 4
    Conte d'Almaviva (Tom Krause): 5
    Contessa (Anna Tomowa-Sintow): 3,5
    Cherubino (Frederica von Stade): 5


    Restbesetzung: 4


    Wertung: 31,5 / 7 = 4,5


    Tonqualität: 5

  • Zitat

    Original von Emotione


    Auch hier hätten Bartolo, Marzellina und Alfonso unbedingt einzeln bewertet werden müssen.


    Das sehe ich anders. Ich sage ja nicht, dass die unwichtig sind, aber im Vergleich mit den Hauptrollen doch eine minder bedeutende Kategorie, die dennoch die Wertung des Gesamteindrucks erheblich verfälschen können, gerade wenn es so viele sind.


    Wer will, kann ja jederzeit unter den Sonstigen auch Einzelleistungen nennen und bewerten, nur eben nicht in der Gesamtwertung. Dort gilt allein die zusammengefasste Wertung für die Sonstigen.


    :hello: Jacques Rideamus

  • Mozart: Le Nozze di Figaro


    CD Decca 1955



    Wiener Philharmoniker: Erich Kleiber - 5
    Figaro: Cesare Siepi - 5 (für mich bis heute unerreicht)
    Susanna: Hilde Güden - 5 (so lieblich und wunderbar mit Siepi)
    Conte D'Almaviva: Alfred Poell - 4
    Contessa: Lisa della Casa: 5
    Cherubino: Susanne Danco - 4


    Restbesetzung - 4


    Gesamtwertung: 32/7 - 4,57


    Kristin


  • Da kann ich mich wieder nur anschließen, gebe die selbe Bewertung, habe die noch auf Gesamt LP Aufnahme.


    Liebe Grüße Peter, aus Wien.

  • CD Decca 1955



    Wiener Philharmoniker: Erich Kleiber - 5
    Figaro: Cesare Siepi - 5 ( kommentarlose Spitzenklasse!)
    Susanna: Hilde Güden - 3,5 ( das ist zwar serh charmant, aber da fehlt mir ein bisschen sehr die Rundung der Stimme )
    Conte D'Almaviva: Alfred Poell - 4,5 (Für den letzten halben Punkt reicht es dann doch nciht)
    Contessa: Lisa della Casa: 5 (was für eine wunderschöne Stimme! Wenn man das mit so manchen hart-metallischen jungdramatischen Grâfinnen vergleicht die man heute geboten bekommt....)
    Cherubino: Susanne Danco - 4 (solche Cherubini gibt es heute kaum noch udn wenn man den Mezzoklang gewohnt ist, muss man erstmal umdenken. Mir persönlcih gefällt das aber wirklich gut, obschon ich mich frage, warum sie nciht eher Susanna singt?)


    Restbesetzung - 4


    Gesamtwertung: 31/ 7= 4,43


    Die Aufanhme würde ich allerwärmstens empfehen und zwar vor allen Dingen wegen Siepi, della Casa und dem Dirigat! Das setzt Massstäbe! :jubel:
    Und macht in den Frauenrollen wechselnde Stimmmoden überdeutlich. Man vegleiche eine Susanna von heute(etwa Anna Netrebko) mit Hilde Güden oder einen Cherubino von heute mit Suzanne Danco.


    Fairy Queen

  • Aufnahme 1: Karajan 1950


    Karajan/Wiener- 5
    Erich Kunz - 4
    I. Seefried - 4
    G. London - 4
    E. Schwarzkopf - 5
    S. Jurinac - 5
    Rest - 4


    Gesamt 31/7: 4,42


    TQ: 3



    Aufnahme 2: Karajan 1978


    Karajan/Wiener - 3
    J. van Dam - 4
    I. Cotrubas - 4
    T. Krause - 3,5
    A. Tomowa-Sintow - 3
    F. von Stade - 3,5
    Rest - 4


    Gesamt 25/7: 3,57


    TQ: 4



    Aufnahme 3: Erich Kleiber 1955


    E. Kleiber/Wiener - 4
    C. Siepi - 4
    H. Güden - 4,5
    A. Poell - 3
    Lisa della Casa - 4
    Suzanne Danco - 5
    Rest - 4


    Gesamt 28,5/7: 4,07


    TQ: 4



    Aufnahme 4: R. Muti EMI 1987



    R. Muti/Wiener: 5
    T. Allen - 4,5
    K. Battle - 3,5
    J. Hynninen - 4,5
    M. Price - 5
    A. Murray - 4
    Rest - 4
    Gesamt 30,5/7: 4,35


    TQ: 5


  • Philh. Orch. London, C.M. Giulini - 5


    Figaro: Giuseppe Taddei - 5
    Susanne: Anna Moffo - 5
    Graf: Eberhard Wächter - 5
    Gräfin: Elisabeth Schwarzkopf - 5+
    Cherubino: Fiorenza Cossotto - 5
    Vokaler Rest - 4


    Wertung. 34/7 = 4,85


    TQ: 5

  • J.C.W.T. Mozart: Le nozze di Figaro (dt.) - CD BC 1964



    Otmar Suitner, Staatskapelle Dresden: 5


    Figaro (Walter Berry): 5
    Susanna (Anneliese Rothenberger): 5
    Conte d'Almaviva (Hermann Prey): 5
    Contessa (Hilde Güden): 5
    Cherubino (Edith Mathis): 5


    Restbesetzung: 5 (u.a. Peter Schreier, Anneliese Burmeister und Fritz Ollendorff!)


    Wertung: 35 / 7 = 5


    Tonqualität: 5


    Die beste deutsche Aufnahme mit der bestmöglichsten Besetzung. Die Übersetzung ist (für mich) kein Problem - daher auch kein Punktabzug.



  • Liebe Fairy,


    fast völlige Übereinstimmung ;) mit Ausnahme des Conte


    Conte D'Almaviva: Alfred Poell - 3,5 (musikalisch gut, aber mir gefällt sein Timbre nicht)


    Gesamtwertung: 30/7 = 4,28



    LG, Elisabeth


  • Bitte unbedingt verdoppeln !!!


    Ich liebe diese Oper und diese Einspielung ganz besonders.

  • Mozart - Die Hochzeit des Figaro (dt.) - Aufnahme 1964; erschien auf EMI LP und Classics CD



    Otmar Suitner, Staatskapelle Dresden: 5


    Figaro = Walter Berry: 5
    Susanna = Anneliese Rothenberger. Ich finde die Rothenberger nicht keck genug für einen 5: 4
    Conte d'Almaviva = Hermann Prey: 5
    Contessa = Hilde Güden: 4,5
    Cherubino = Edith Mathis. Mathis ist Sopran und darum hier m.E. nich gut gecast. Sie singt aber wieder wunderbar: 5


    Restbesetzung u.a. Fritz Ollendorff. :jubel: Weiter Anneliese Burmeister und Peter Schreier: 5


    Wertung: 33,5 / 7 = 4,79


    Tonqualität: 4,5


    Die beste deutsche Aufnahme mit einer sehr guten Besetzung. Eine Übersetzung ist für mich nie ein Grund für Punktabzug.


    LG, Paul

  • CD Decca 1986
    Studioaufnahme


    Wolfgang Amadeus Mozart


    Le Nozze di Figaro



    Academy of St. Martin in the Fields: Neville Marriner: 4


    Figaro - Jose van Dam: 3,5 (viel zu "harte" Stimme, spricht mich nicht an, auch die Rollengestaltung nicht)
    Susanna - Barbara Hendricks: 4
    Graf Almaviva - Ruggero Raimondi: 5+ (mein Grund für den Kauf, grandios in Gesang und Gestaltung)
    Gräfin Almaviva - Lucia Popp: 4,5
    Cherubino - Agnes Baltsa: 5
    Rest: 4,5


    Gesamtwertung: 30,5/7 = 4,36


    TQ: 4


    LG


    Kristin

  • Mozart: Le nozze di Figaro, cd Philips 1985



    Neville Marriner, Academy of St. Martin-in-the-fields - 5


    Figaro - José van Dam - 4,5
    Susanna - Barbara Hendricks - 4,5
    Conte d'Almaviva - Ruggero Raimondi - 4,5
    Contessa - Lucia Popp - 4,5
    Cherubino - Agnes Baltsa - 4,5


    Restensemble - 4 (vorwiegend britische Mitglieder)


    Ges. 31,5 / 7 = 4,5


    TQ: 5


    [Kommentar: Die vokalen Hauptpartien sind allesamt auf sehr einheitlichem Niveau besetzt - gleichwohl ist keine der Rollengestaltungen der absolute Höhepunkt im Fach zu nennen. van Dam schlägt sich prima, bleibt stellenweise aber interpretatorisch etwas blaß. Hendricks als Susanna im positiven Sinne eine Überraschung, das immerhin kann sie. Raimondi war nie mein Fall, aber hier fügt er sich glänzend ein. Popp und Baltsa müßte man die erwarteten 5 Punkte geben, wäre nicht die eine stimmlich etwas angestrengt und würde nicht die andre manchmal reichlich schludrig agieren.


    Ebenso wichtig wie das Sängerensemble ist mir der instrumentelle Part. Hier herrschen Ausgewogenheit, eine plausible und gesunde Temporelation, sowie viel langer Atem und Detailgenauigkeit vor.]



    Graf Wetter

  • Mozart: Le nozze di Figaro, cd EMI 1977



    Daniel Barenboim, English Chamber Orchestra - 5


    Figaro - Geraint Evans - 4
    Susanna - Judith Blegen - 4
    Conte d'Almaviva - Dietrich Fischer-Dieskau - 4,5
    Contessa - Heather Harper - 4
    Cherubino - Teresa Berganza - 4


    Restensemble - 4


    Ges. 29,5 / 7 = 4,21


    TQ: 5


    [Kommentar: Ein ganz luftiger und jugendlich ungestümer Figaro. Die Orchesterbehandlung nicht ganz so feingestimmt wie bei Marriner, dafür viel Verve und Energie. Durchweg richtig gute Sänger, Dieskau ragt mir ob seiner Fähigkeit Melismen zu singen ein wenig heraus. Hier wird der Handlung nicht quasi-psychologisch auf den Grund gegangen, sondern lebendiges und munteres Theater gespielt. Klingt auch ausgezeichnet.]



    Graf Wetter


  • Habe ich heute bekommen, bitte Verdoppeln!

  • VHS Sony 1993



    Orchester der Wiener Staatsoper: Claudio Abbado - 5


    Figaro: Lucio Gallo - 4
    Susanna: Marie McLaughlin - 4,5
    Conte: Ruggero Raimondi - 5
    Contessa: Cheryl Studer - 5
    Cherubino: Gabriele Sima - 4


    Rest - 4


    Gesamtwertung: 31,5/7 = 4,5


    TQ - 4


  • Absolute Zustimmung, BITTE VERDOPPELN!


  • Böhm 1968


    Graf- Dietrich Fischer-Dieskau 4 (etwas zu sehr Feudalherr)
    Figaro- Hermann Prey 4,5 (eigentlich 5, aber ich mag seine Stimme
    nicht)
    Gräfin- Gundula Janowitz 4 (ein bisschen kalt)
    Susanna- Edith Mathis 4,5 (etwas zu "deutsch", zu hausbacken)
    Cherubino- Tatiana Troyanos 3 ("Hossa, kann ich schöne Koloraturen
    singen!")


    Rest 3


    Tonqualität 4,5


    Chor und Orchester der DOB- Karl Böhm 4,5 (für mich manchmal etwas zu langsam)


    Gesamt 3,92 (mit TQ 4)

  • DVD-Neuerscheinung bei EMI



    Eine wirklich gelungene Interpretation aus Zürich.


    Welser-Möst, Orchester Zürich: 4
    Figaro: Erwin Schrott: 4 (gute Leistung, allerdings manchmal etwas frei nach Schnauze)
    Susanna: Martina Jankova: 4 (sehr gute Susanna)
    Conte: Michael Volle: 4 (herrlich gespielt und gesungen)
    Contessa: Malin Hartelius 4 (wundervoll emotional und doch schlicht gesungen)
    Cherubino: Judith Schmid 4 (hoffnungsvoller Ausblick auf weitere Rollen)
    Restbesetzung: 4


    28/7 = 4


    TQ:4
    Inszenierung: 4


    Man sieht, dass in meinen Augen hier eine wirklich ausgewogene Ensembleleistung vorliegt, die man sonst weniger hat, da immer einiges Gefälle zu sehen ist. Auch die Inszenierung von Herrn Bechtholf ist besonders in der Personenführung gelungen, wo sich das Ensemble auch mimisch richtig ins Zeug legen kann. Ein frecher 1. Akt gleicht einen etwas schwächeren 4. Akt (wie üblich) aus.




  • Otmar Suitner, Staatskapelle Dresden: 5


    Figaro (Walter Berry): 5
    Susanna (Anneliese Rothenberger): 5
    Conte d'Almaviva (Hermann Prey): 5
    Contessa (Hilde Güden): 5
    Cherubino (Edith Mathis): 5


    Restbesetzung: 5 (u.a. Peter Schreier, Anneliese Burmeister und Fritz Ollendorff!)


    Wertung: 35 / 7 = 5


  • Concerto Köln, Dirigent: René Jacobs: 5+ (Antreiber nicht nur des Orchesters, sondern auch der Sänger)



    Il Conte di Almaviva: Simon Keenlyside 5+(man höre nur die letzten Takte von "Vedro mentr'io sospiro". Unfassbar, wie sehr er sich da in Rage singt und so völlig mit der Figur identifiziert. Auch der Rest grandios: "Il paggio!")


    La Contessa di Almaviva: Veronique Gens 5 (zart, verletzlich, aber dennoch kraftvoll)


    Susanna: Patrizia Ciofi 5 (voller Spielfreude bei idealer Stimmführung)


    Figaro: Lorenzo Regazzo 5++ (der Höhepunkt der Aufnahme. Makellos gesungen und so genial gespielt, dass man Figaro förmlich vor sich sieht)


    Cherubino: Angelika Kirchschlager 5 (und das obwohl oder auch gerade weil sie sehr "in sich gekehrt" agiert)


    Restensemble: 5


    Gesamt: 5+


    Was soll man noch sagen? Das war meine erste HIP-Aufnahme. Ich bin ja nun wirklich einer, der mit Höchstwertungen geizt, aber hier kann ich einfach nicht umhin, mit diesen geradezu umherzuschießen. Was Jacobs aus dem Ensemble herausholt, ist unglaublich. Die Spielfreude ist allen anzumerken- da braucht man gar keine DVD. Ein ganz heißer Anwärter auf den im Gesamteindruck besten "Figaro", den es gibt.


    :hello:

  • Zitat

    Original von Basti
    Ein ganz heißer Anwärter auf den im Gesamteindruck besten "Figaro", den es gibt.


    Och nö - da hätt ich dann doch noch einen, der nach Deiner Wertungsmethode dann midestens eine 10+ verdient hätte:



    Den bekommt Jacobs keinesfalls geplättet :D


    :hello:


  • Da hab ich den Umstand auf meiner Seite, dass ich den nicht kenne :D.

  • Zitat

    Original von Basti
    Da hab ich den Umstand auf meiner Seite, dass ich den nicht kenne :D.


    Aber Du solltest Dein Wertesystem überdenken für den Fall, daß Du ihr begegnest :lips:


    Aber: Daß Du HIP soviele Punkte gibst, ist immerhin schonmal ein Schritt in die richtige Richtung :pfeif:


  • Wiener Philharmoniker- Erich Kleiber- 3,5
    Insgesamt leider doch etwas bieder.


    Figaro: Cesare Siepi 5
    Was sonst? Er scheint aber oft etwas abgelenkt zu sein und sich zu fragen: "Was soll das Ganze hier eigentlich?"


    Susanna: Hilde Güden 2,5
    Eiskalt und ziemlich seelenlos.


    Il Conte di Almavivia: Alfred Poell 3
    Dramaturgisch macht er das ganz gut, und dass er kein Talent fürs Italienische hat, dafür kann er nichts.


    La Contessa die Almaviva: Lisa Della Casa 3
    Siehe Susanna, aber ein halber Pluspunkt fürs Timbre.


    Cherubino: Suzanne Danco 4
    Wirkt irgendwie verunsichert...



    Rest: 4


    Gesamt: 3,57


    Kommentar: Enttäuschend. Da freut man sich richtig auf diesen Klassiker, und dann das. Nicht, dass die Aufnahme schlecht wäre, aber ihren Status kann sie meines Erachtens nicht rechtfertigen. Schade!

  • 2 DVDs erschienen bei Opus Arte



    Antonio Pappano, Orchester Royal Opera House: 4,5
    Figaro: Erwin Schrott: 3,5 (hört sich schlechter an, als es wirklich ist, aber auch hier stört mich, der teilweise sehr freie Umgang mit dem Notennext)
    Susanna: Miah Persson: 4 (sehr gute Susanna)
    Conte: Gerald Finley: 5 (ganz große Klasse)
    Contessa: Dorothea Röschmann: 4 (sehr emotional gestaltet)
    Cherubino: Rinat Shaham 4,5 (ein echtes Talent)
    Restbesetzung: 4 (u.a. Philip Langridge als Basilio)


    29,5/7 = 4,21


    Inszenierung: David McVikar: 4,5


    Dankenswerterweise hat die Royal Opera diesen höchst vergnüglichen Mozart Abend veröffentlicht. Kein wirklicher Schwachpunkt macht das Ensemble aus, sieht man mal davon ab, dass Erwin Schrott teilweise sehr auf Hans Dampf macht. Die Inszenierung von David McxVikar ist eher klassisch, aber sehr lebendig und geprägt durch eine sehr genau Personenführung. Antonio Pappano schrammt mit dem wundervollen Orchester ganz knapp an einer Bestleistung vorbei, da auch er manchmal die Zügel zu locker lässt, so dass Tempi und Bläser gerne mal übers Ziel hinaus schießen.

  • Meine Bewertung unabhängig von Wotans Eintrag! Er kam mir eine Stunde zuvor. Auslöser war die Anmerkung zu Rinat Shaham aus der Carmen-Einspielung in Baden-Baden:



    Hier meine subjektiven Äußerungen:


    Inszenierung - David McVicar: 2,5 (ein zu schwaches Konzept)
    Dirigent - Antonio Papano: 4 (erfüllt seine Pflicht)


    Gräfin - Dorothea Röschmann: 5 (bietet exakt die erwartete Leistung)
    Susanne - Miah Persson: 5 (nicht ganz rollendeckend, zu frech)
    Cherubino - Rinat Shaham: 3,5 (stimmlich zu reizlos)
    Figaro - Erwin Schrott: 4,5 (sehr salopp)
    Graf Almaviva - Gerald Finley: 2,5 (spricht mich überhaupt nicht an)
    Sonstige: 4


    Gesamtbewertung: 4


    :(


    Zum Vergleich herangezogen wurde die Einspielung unter Böhm von 1968,
    hier jede Einzelleistung 5 Punkte - wegen Prey und Janowitz nicht wegen Fidi.


    (Notiz zu E. Schrott: Statt Langhaarzotteln gibt es Kurzhaarsträhnen. Von Erwin Schrotts Latino-Lover ist nicht viel übriggeblieben. Wenn er die Szene verlässt, geht er nicht, sondern schiebt vor. Aber ein Bier möchte ich schon gern einmal mit ihm trinken!)