Literarische Empfehlungen - was lese ich gerade

  • Austria


    Leid und Tiefe haben sein Leben ja schon vorher geprägt, insbesondere der Tod seines Bruders, die familiären Umstände in seiner Kindheit. Von diesen existentiellen Erfahrungen ist viel in seine Musik eingeflossen. Insoweit auch interessant die umfangreichen Bezüge, die Floros in seinen Mahler-Bänden aufzeigt. Inspiration durch Alma läßt sich da nur wenig finden, sie hat ihn im letzten Fünftel seines Lebens begleitet (in dem er allerdings - zugegeben - den größeren Teil seiner Sinfonien geschrieben hat).


    Aber ich gebe auch zu, Gustav Mahler ist sicher kein Meister im Leben von Beziehungen gewesen.


    Gruß


    Matthias


    Theophilus


    Sprachlicher Anknüpfungspunkt war die Muse aus dem Beitrag von Austria

  • Hallo!


    Ich habe gerade Brechts "Finnische Rhapsodie" ausgelesen:



    Das ist sozusagen das heitere Gegenstück zum "guten Mensch von Sezuan", wirklich sehr amüsant. Ich kann es auch als Brecht-Einstiegswerk empfehlen.
    Immerhin haben wir das


    BRECHTJAHR 2006


    (14. August 50. Todestag)


    Viele Grüße,
    Pius.

  • Hallo, Peter!




    Ein schönes, interessantes Werk! Ich hatte es letztes (vorletztes?) Jahr im Theater gesehen und habe vor, es dieses Jahr auch zu lesen, denn wir haben ja das


    IBSENJAHR 2006 !


    (23. Juni 2006: 100. Todestag)


    Viele Grüße,
    Pius.

  • Hallo!


    Wer mal in die Situation kommt, ein wirklich gutes Buch zur linearen Funktionalanalysis zu suchen (solche sind anscheinend schwer zu finden) - hier eine Empfehlung von mir:



    Viele Grüße,
    Pius.

  • Bei der letzten langen Zugfahrt las der Sitznachbar dieses Buch und gestern ist es mir zufällig in der Bücherei in die Finger geraten...



    Jedenfalls beginnt es ziemlich skurril und ist zwischen den Tagen des "Rings" und immer noch Arbeit bis unter die Decke :rolleyes: gut zu lesen.


    Schönes Wochenende noch allerseits!
    Sophia


  • Das ist doch mal ein sehr guter Vorschlag ! :hello: :hello: Da wir schon beim Thema sind. Anschliessend kann es dann mit



    weitergehen. :baeh01: :baeh01:


    Wenn man dann noch ein paar Vorlesungen in theoretischer Physik gehört hat, dann kann man sich an



    wagen. Definitiv eins der wichtigsten philosophisch-naturwissenschaftlichen Werke des letzten Jahrhunderts. :jubel: :jubel: :jubel:

  • Gerade bin ich fertig mit:


    Deon Meyer: Der traurige Polizist (Aufbau-Taschenbuch).





    Ich habe lange keinen Kriminalroman gelesen, der sprachlich und erzählerisch so gut gemacht ist (keine Schablonen und Abziehbilder, sondern "richtige" Personen!). Er vermittelt interessante Einblicke in die südafrikanische Gesellschaft, aber eben nicht wie ein als Roman verkleidetes Sachbuch, sondern in der literarischen Gestaltung der gesellschaftlichen Realität.


    Und - was für einen Kriminalroman auch nicht ganz unererheblich ist - das Buch ist bis zur letzten Seite spannend!


    Grüße und gute Nacht, Andrew

    „Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

  • Ich bin wieder an Karl May begonnen. Der zweiteilige Zyklus "Ardistan und Dschinnistan". Zuerst



    Das wird dan gefolgt von



    Inzwische viele Stunden genießen von Mozarts Klavierkonzerte.
    Und noch mehr von der Gedanke an Ullis Besen. Da wundere ich mich, wie er soetwas essen will. Schau mal hier!


    LG, Paul

  • Mein literarisches Interesse konzentriert sich in letzter Zeit - und verdrängt damit mittelfristig die Zeit fürs Musik hören - zwar mehr auf die Auswahl im Buchladen des Römisch-Germanischen-Museums, aber das ist mir gerade wieder eingefallen: Kennt schon jemand dieses Insel-Büchlein? Es wurde vor einiger Zeit in der Presse vorgestellt und steht bei mir schon in der Warteschleife...:



    Sophia

  • Nachdem ich in der letzten Woche Folgendes zu Ende gelesen habe:


    Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt [rowohlt]
    Roberto Zapperi: Das Inkognito. Goethes ganz andere Existenz in Rom [dtv]
    Jules Verne: Die Reise zum Mittelpunkt der Erde. [Pawlak]



    kommt jetzt wiedermal Terry Pratchett dran:


    Terry Pratchett: Ein Hut voller Sterne [Manhattan (Goldmann)]
    und danach:
    Norbert Miller: Der Wanderer. Goethe in Italien [Hanser]




    Herzliche Grüße


    Stephan

  • In den letzten Tagen zum zweiten Mal mit Interesse gelesen:



    Bernhard Schlink: Der Vorleser (diogenes).


    Auf das nächste Buch freut sich Andrew

    „Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

  • Ich lese gerade:



    Friedrich Dürrenmatt: Grieche sucht Griechin.


    Allen eine gute Nacht
    wünscht Andrew

    „Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

  • Ein geliebtes Buch von mir.



    Der Widerstand der Münchener Studenten wird hier beschrieben.
    Inge Scholl war die Schwester von Hans und Sophie Scholl, die zur Widerstandsgruppe gehörten und hingerichtet wurden.


    Zum ersten Mal laß ich das Buch 1958/1959. Und noch immer bin ich, wie damals, tief bewegt.


    LG, Paul


  • Gestern ausgelesen; Wolf Haas ist im Krimi Genre einer meiner absoluten Lieblinge, der zudem alle meine Vorurteile über die Österreicher bestätigt ;)

  • :jubel: :jubel: :jubel:


    Ich muß unbedingt mal mein Haas/Brenner-Lücken schließen. Ich kenne dieses, dann noch "Komm, süßer Tod", "Silentium" und ich glaube, das wars schon. Eins bizarrer und unterhaltsamer als das andere!


    Solange die Ösis ab und zu einen wie Wolf Haas hervorbringen, sei ihnen alles andere verziehen :D


    viele Grüße


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Ich lese zur Zeit etwas, was nichts mit Musik zu tun hat und auch keine anspruchsvolle Literatur ist.
    Nämlich den Krim "Original sin" von J. D. James in Englisch. Im Moment vermisse ich noch die Spannung. Das lange Vorstellen der einzelnen Personen, wenn auch psychologisch gut gemacht, wird mit der Zeit leicht langweilig.
    Aber jetzt allmählich scheint die Handlung richtig in die Gänge zu kommen.