• Heinz Hoppe wurde am 26.1.1924 in Saerbeck im Münsterland in Nordrhein Westfalen, in der Bauerngemeinde Middendorf geboren.


    Wenn man heute an Heiz Hoppe denkt, denkt man eigentlich, fast, nur an seine Operettenaufnahmen, er begann aber als Operntenor.


    Sein Gesangsdebüt gab er 1953 als "Xerxes" in Händels gleichnamiger Oper an den Städtischen Bühnen in Münster, wo er mit seiner baritonal gefärbten Tenorstimme, bald Furore machte.


    So bekam er 1955 ein festes Engagement am Staatstheter Bremen, ab 1956 gehörte er zum Ensemble der Hamburger Staatsoper.



    Heinz Hoppe gab Gastspiele an allen führenden Opernhäusern, wie in Frankfurt und München und avancierte bald zum gefeierten Star. Er sang in Paris, an der MET in New York, an der Scala Milano, in Madrid und Lissabon wie an vielen anderen Opernhäusern.


    Aber nicht nur war am Anfang die Oper sein Fach, sondern auch Oratorien, an allen bedeutendeten Aufführungsstätten Europas.


    1962 ernannte ihn der Hamburger Senat in Anbetracht seiner künstlerischen Leistungen zum Kammersänger - er war damals der jüngste Kammersänger Deutschlands.


    Die Staatliche Hochschule in Heidelberg - Mannheim ernannte ihn zum Professor für Sologesang und zum Leiter der Oernschule.


    Neben seiner Vorliebe für Mozart - Rollen beherrschte er auch Operette und Liedgesang. Als Liedinterpret trat er mit dem Pianisten Sebastian Peschko hervor.


    Aber mit der Schallplatte und dem Fernsehen wurde Heinz Hoppe, mit Opern- und Operettenaufnahmen bekannt.



    Seine Operettenaufnahmen entstanden vor allem beim NDR Hammburg und Hannover, und später arbeitete er mit dem Dirigenten Franz Marszalek zusammen, der mit ihm bei der Firma Polydor, wo er mit der Sopranistin Ingeborg Hallstein, zumeist,



    aber auch Sari Barabas, Anneliese Rothenberger, Herta Talmar sowie seinem Tenor - Kollegen Rudolf Schock, Franz Fehringer und Hermann Prey, Operettenquerschnitte, auch bei Eurodisc, aufnahm.


    In mehreren Ausgaben von Heinz Schenks Unterhaltungsshow "Zum blauen Bock" trat Heinz Hoppe als Stammgast auf.



    Heinz Hoppe starb am 7.4.1993 in einer Klinik bei Mannheim an den Folgen einer Operation.

  • Peter hat schon fast alles gesagt und gezeigt, was es von Heinz Hoppe gibt.
    Ich habe Heinz Hoppe sehr geschätzt, vor allen Dingen in seinen frühen Opernaufnahmen. Aber auch in Sakralwerken, z.B.:



    Leider hat er - ähnlich wie Rudolf Schock, den Zeitpunkt des rechtzeitigen Aufhörens verpaßt. Irgendwann konnte ich ihn dann nicht mehr sehen und hören, wenn er in jeder abgegammelten Volksmusik-Sendung mit irgendeinem Kinderchor auftrat und Schulzes Schnulze "Ach ich hab in meinem Herzen" von sich gab. Meist war es zwar Playback, aber wenn es live war, dann war es nur noch peinlich, wenn er keinen Ton mehr traf.


    Da lobe ich mir seine alten Opernaufnahmen, von denen es leider kaum noch Tonaufnahmen gibt. Ein paar alte Platten habe ich noch - schöne Erinnerungen an den ersten lyrischen Tenor der Hamburgischen Staatsoper!


    LG


    :hello:

  • LIeber Harald!


    Fa hast Du völlig Recht, zum Schluss war er für mich so ziemlich peinlich, speziell in den


    Shows "Zum Blauen Bock".


    Aber in den Operetten-Aufnahmen die ich auch angegeben habe war er gut.


    Fas letzte Cover-Foto, das ich reingegeben habe, spricht für sich, da will ich nichts hinzufügen, als Dein Meinung.


    Liebe Grüße Peter aus Wien und guten Morgen, bei uns ist es ziemlich warm, an die 8 Grad plus. :hello: :hello:

  • Ja, lieber Peter,
    Heinz Hoppe hörte damals schon meine Mutter gerne singen, insbesondere hatten es ihr die Operetten angetan!
    Und Jahrzehnte später war er immer mal wieder im TV zu sehen und zu hören. Mir gefiel er als Liedsänger am besten. :jubel: :jubel: :jubel:
    Wie schön, dass Du auch an diesen großen Sänger hier erinnerst!


    Mit lieben Grüßen aus Kassel,


    Diotima. :hello:

  • Hier noch ein schönes Beispiel der Operetten-Aufnahmen mit Heinz Hoppe unter Franz Marszalek in Köln:



    hier singt er den Alfred (1968 )


    Ein Beispiel aus seiner Opern-Karriere (eines der wenigen, die es offiziell im Handel gibt) ist die Oper "Tiefland":



    Aufnahme: Aug., Sept. 1963, Studio
    Dirigent: Paul Schmitz
    Staatskapelle Dresden
    Chor der Dresdener Staatsoper
    Chorleitung: Gerhard Wüstner


    Antonia: Jola Koziel
    Martha: Hanne-Lore Kuhse
    Moruccio: Günter Leib
    Nardo: Harald Neukirch
    Nuri: Rosemarie Rönisch
    Pedro: Heinz Hoppe
    Pepa: Ingeborg Wenglor
    Rosalia: Gertraud Prenzlow
    Sebastiano: Ernst Gutstein
    Tommaso: Theo Adam


    LG


    :hello:

  • Das Lied aus der Kinderoper "Schwarzer Peter" von Norbert Schulze ist das Markenzeichen von Heinz Hoppe. Wie kein anderer Sänger ist er durch dieses Lied populär geworden.


    Die Platteneinspielung hiervon ist eigentlich ein "Muß" für jeden Fan:



    Das ist die LP, die CD-Übernahme sieht so aus (das Original-Cover ist auf der Rückseite des Booklets):

    Aufnahme: 1963, Berlin
    Dirigent: Norbert Schultze
    FFB-Orchester Berlin
    RIAS Kammerchor Berlin


    Amme: Alice Oelke
    Erika: Anneliese Rothenberger
    Erzähler: Hans-Joachim Kuhlenkampf
    König Hans: Heinz Hoppe
    König Klaus: Toni Blankenheim
    Roderich: Gerhard Unger
    Spielmann: Hermann Prey



    LG


    :hello:

  • Heinz Hoppe wurde in der Breite seines Wirkens gewürdigt. Was noch nicht erwähnt wurde sind Aufnahmen mit Jagdliedern. Da gab es eine hörenswerte Solo-Platte und eine ausgezeichnete Zusammenstellung auf der Hoppe mit anderen singenden Jägern z. B. Gottlob Frick usw. aufgenommen ist.
    Übrigens müssen ernsthafte Künstler im "Blauen Bock" nicht peinlich wirken. Es gibt eine ausgezeichnete Aufnahme von der Funkausstelung in Berlin. Da sind Herta Töpper, Lisa Della Casa, Donald Grobe und James King mit von der Partie. Trotz des heiteren Grundcharakters und der humorig schlagfertigen Moderation von Heinz Schenk eine sehr vergnügliche Sendung. Sängerisch sind die Sänger-Größen auch in der heiteren Muse sehr gewinnend. Schauspielerisch in dem damals noch recht neuen Medium jedoch noch nicht gelöst Nur Lobl Frick wirkt mit einem Glas in der Hand Wein/oder Äppelwein? bereits recht routiniert auch im Dialog mit Schenk. Die Aufnahme ist als Abstecher des seriösen Basses in der Gottlob-Frick-Gedächtnisstätte in Ölbronn archiviert und kann beim Besuch präsentiert werden.
    Um wieder auf Heinz Hoppe zu kommen. Ich meine deshalb, auch sein Auftritt im Blauen Bock sei zu tolerieren.
    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • In seiner Zeit als jüngster Kammersänger an der Hamburgischen Staatsoper hat er einmal einen Ausflug nach Stuttgart unternommen, um beim süddeutschen Rundfunk die Oper "Die Favoritin" von Gaetano Donizetti in deutscher Sprache im Radio zu singen.


    Ich bringe hier mal ein Zitat aus dem Thread über die Sängerin der Titelpartie, Ira Malaniuk:



    Diese Aufnahme ist ein leuchtendes Beispiel für die Stimmkultur des lyrischen Tenors Heinz Hoppe zu jener Zeit! Leider hat der SR die Oper stark gekürzt, die 2. Arie des Fernand wurde gestrichen, sehr schade für den Sänger!


    Trotzdem ein Tondokument, das durchaus eine Veröffentlichung auf CD verdient hätte. Im Moment ist die Aufnahme allerdings immer noch ein begehrtes Tauschbjekt unter Sammlern!


    LG


    :hello: :hello:

  • Dies ist nicht nur der Titel eines Buches über den Tenor Rudolf Schock (Ghostwriter war Kinderbuchautor Rolf Ulrici) sondern ist auch der Titel des im vorigen Herbst herausgekommenen Buches über Heinz Hoppe, das im Bülten-Verlag erschienen ist. Der Autor ist Joachim Puttkammer:



    Puttkammer, Joachim
    Ach ich hab' in meinem Herzen

    Der Tenor Heinz Hoppe - Stimme für Millionen
    308 S., 25 schw.-w. u. 1 farb. Fotos - 21,0 x 14,8 cm


    Verlagsinformation:



    Bei amazon ist das Buch z.Zt. vergriffen.


    LG


    :hello:

  • Will man dem gesamten künstlerischen Vermächtnis Heinz Hoppes in seiner Beurteilung einigermaßen gerecht werden, sollte man nicht nur auf ausgetretenen Pfaden eines breiten Publikumsgeschmacks - wie bisher im Forum weitgehend geschehen - wandeln, sondern sein Augenmerk auf die Zeit legen, in der Hoppe erster lyrischer Tenor an der Hamburger Staatsoper war. Aus dieser Zeit gibt mein Archiv Aufnahmen her, die ich mir jetzt nach langer wieder Zeit angehört habe, und zwar mit Gewinn!


    Hoppe überzeugt mit Liedern von Mendelssohn und Schumann sowie insbesondere dem selten aufgeführten Zyklus "An Bertha" op. 15 von Peter Cornelius. Sebastian Peschko ist sein Begleiter in der NDR-Aufnahme (Hannover) vom 13. 11.1958.


    Ein denkwürdiger Mitschnitt existiert aus der Hamburger Musikhalle vom 16.02. 1962: Just an diesem Abend wurde die gesamte deutsche Nordseeküste von der Jahrhundertsturmflut heimgesucht, als Heinz Hoppe, Ruth-Margret Pütz und Franz Crass zusammen mit dem Chor und dem Sinfonieorchester des NDR unter Igor Markevitchs Leitung Joseph Haydns Oratorium DIE SCHÖPFUNG in der Hamburger Musikhalle aufführten.


    Vor allem als stilsicher und absolut werkgetreu möchte ich Hoppes Interpretationen würdigen; sein Timbre muss man mögen. Ich mag es!


    LG
    Klaus

  • Herzlichen Dank, lieber Klaus, für Deinen Beitrag.
    Selbst versuche ich schon seit vielen Jahren, die Leute für den jungen, lyrischen Tenor Heinz Hoppe zu begeistern - um vom späten Playback-Sänger aus dem "Musikantenstadel" abzulenken.
    Wenn man so das aktuelle Plattenangebot durchsieht, ist das Angebot mau. In diesen Tagen habe ich die folgende Aufnahme entdeckt (ich habe sie schon seit 20 Jahren als Privatkopie, jetzt gibt es sie offiziell):



    Jacques Offenbach (1819-1880)
    Orphee aux Efers


    Heinz Hoppe, Anneliese Rothenberger, Max Hansen, Ferry Gruber, Bruno Fritz,
    NDR SO,
    Dirigent: Paul Burkhard
    Walhall , ADD/m, 1958


    Ja, ich weiß, Offenbach auf deutsch ist hier im Forum Mega-Out! :untertauch:


    LG


    :hello: :hello:

  • Lieber Harald!


    Die gezeigte Aufnahme muss bezaubernd sein, damals hatte auch Anneliese Rothenberger,noch die von mir geschätzte Stimme.


    Mit Heinz Hoppe, den ich im Musikantenstadl nie gesehen habe, muss das wirklicheine gute Aufnahme sein.


    Aber Eines noch:


    Ich mag sowohl die ital. und franz. Oper und franz. Operette in Deutsch, bin sogar ein großer Anhänger von ihr. :jubel: :jubel:


    Nur den "Mikado" den habe ich lieber in Englisch, vielleicht weil ich noch keine richtig gute deutsche Übersetzung gefunden habe.


    Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :hello: :hello: :hello:

  • Als Heinz Hoppe am 7. April 1993 im Alter von 69 Jahren starb - genau heute vor 16 Jahren - setzten seine Frau Claudia und seine Tochter in ihrer Todesanzeige über den Namen des Sängers das Motto „Die Melodie der Seele tönt ewig, ewig fort...“, und darunter war zu lesen: „Sammle deine hellen Stunden ein und verwahre sie für die dunkle Zeit“.


    Heinz Hoppe wurde bereits 1962 zum damals jüngsten Kammersänger der Bundesrepublik ernannt, war in seiner Frühzeit ein lyrischer Tenor par excellence. Er sang alle großen Tenorpartien der Mozart-Opern, engagierte sich aber auch für die zeitgenössische Musik.


    Dies zu seinem Sterbetag heute, am 7. April 2009.


    LG

  • Hallo Hoppe-Fans,


    Neben Anders, Wunderlich und Schock hatte es mir Anfang der 60er natürlich auch Heinz Hoppe angetan. Soweit möglich, habe ich alle LP die ich bekommen konnte, damals mit ihm erworben. Aus der Hamburger Zeit Telefunken-Aufnahmen, die später auf CD nicht erschienen sind. Opernarien von Mozart, Puccini, Lortzing, Verdi, Bizet, Adam (Postillon-Lied) sowie drei Opernquerschnitte, Margarete, Carmen und Hoffmanns Erzählungen. Ferner eine Rundfunk-Gesamtaufnahme der "Lustigen Witwe" mit Hoppe und de Ridder und Loewe-Balladen.


    Die 68er Operettenwuerschnitte bei polydor mit Hallstein und Popp (Land des Lächelns, Gräfin Mariza und Die Lustige Witwe) sind sogar in fofoforum hoch gelobt worden.


    Gruß aus Burgdorf


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"

    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Wenn ich an Heinz Hoppe denke, dann habe ich immer sein "Zwei Märchenaugen" aus der Zirkusprinzessin in den Ohren.


    Meines Wissens war er der einzige Tenor, der seine Darbietung dieses Lieds mit dem hohen C beendet hatte. :jubel:

  • Lieber Siegfried,


    habe die Angelegenheit sofort nachgeprüft. Bevor ich meine LP-Sammlung verkauft habe, habe ich selbstverständlich alle Aufnahmen mit Hülle und Inhalt digitalisiert und kopiert, sogar die Hüllen verkleinert auf CD-Format.


    "Zwei Märchenauen" aus der Zirkusprinzessin von Kalman gab es auf LP zweimal. Die erste LP hieß "Gern hab ich die Frau'n geküsst - Ruth-Margret Pütz - Hein Hoppe - royalsound stereo und das zweite Mal als Doppel LP Heinz Hoppe Portrait in Musik - jedesmal Telefunken. Es begleitet das NDR-Sinfonieorchester Hamburg unter Richard-Müller Lampertz. Hoppe singt am Schluss einen hohen ton auf ...es war EINMAL !!! Ich habe mir anschließend mit Hoppe die Arie "Wie eiskalt ist dies Händchen" angehört, in dem definitiv ein hohes C vorkommt. Nach dem Vergleich würde ich sagen, in der Zirkusprinzessin singt er kein C aber möglicherweise ein h.


    Trotzdem finde ich die Aufnahme fantastisch. Habe sie so weder von Wunderlich, Schock oder Hollweg in Erinnerung. Gedda werde ich mir noch anhören.


    Freundliche Grüße aus Burgdorf


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"

    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Lieber Siegfried,


    habe die Angelegenheit sofort nachgeprüft. Bevor ich meine LP-Sammlung verkauft habe, habe ich selbstverständlich alle Aufnahmen mit Hülle und Inhalt digitalisiert und kopiert, sogar die Hüllen verkleinert auf CD-Format.


    "Zwei Märchenauen" aus der Zirkusprinzessin von Kalman gab es auf LP zweimal. Die erste LP hieß "Gern hab ich die Frau'n geküsst - Ruth-Margret Pütz - Hein Hoppe - royalsound stereo und das zweite Mal als Doppel LP Heinz Hoppe Portrait in Musik - jedesmal Telefunken. Es begleitet das NDR-Sinfonieorchester Hamburg unter Richard Müller-Lampertz. Hoppe singt am Schluss einen hohen ton auf ...es war EINMAL !!! Ich habe mir anschließend mit Hoppe die Arie "Wie eiskalt ist dies Händchen" angehört, in dem definitiv ein hohes C vorkommt. Nach dem Vergleich würde ich sagen, in der Zirkusprinzessin singt er kein C aber möglicherweise ein h.


    Trotzdem finde ich die Aufnahme fantastisch. Habe sie so weder von Wunderlich, Schock oder Hollweg in Erinnerung. Gedda werde ich mir noch anhören.


    Freundliche Grüße aus Burgdorf


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"

    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Appropo Zweimal,


    Es gibt "Zwei Märchenaugen" die gleiche Aufnahme noch ein Drittes Mal bei RCA unter dem Plattentitel "Du bist die Welt für mich" und ein Viertes Mal unter dem LP-Titel "Zwei Märchenaugen".


    Gruß Gerlach


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"

    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Hallo Bernward,


    meine Aufnahme mit Hoppe ist vom WDR unter Marszalek, vermutlich 1979 aufgenommen. Da verkneift er sich zum Schluß den hohen Ton.



    Was die anderen Tenorkollegen machen, müßte ich nachhören, habe auf CD außer den von Dir genannten noch Krenn, Tauber, Wittrisch, Hadley, van der Walt und Kollo.


    LG


    :hello:Harald

  • Sorry, liebe HOPPE-Fans
    Ich bin zwar auch einer....................aber nicht wegen seiner Operetten-Lieder
    Vor Jahren habe ich "Märchen-Augen" bekommen,
    als ich im Radio einen Interpreten-Vergleich von Aufnahmen der Oper
    PALESTRINA von Pfitzner gehört habe.
    Ich erinnere mich an einen Ausschnitt mit Heinz Hoppe, der mir sehr gefallen hat.
    Kennt jemand diese Aufnahme...und ist sie als CD erhältlich??


    Gruß....................."Titan"

  • Hallo,
    gibt es tatsächlich die Möglichkeit, irgendwo an die "Favorita" mit Hoppe heranzukommen? Ich habe irgendwo im Internet, ich weiß nicht mehr wo, einen Hinweis auf eine Aufnahme von Verdis "Masnadieri" ebenfalls mit Hoppe gefunden. Weiß jemand etwas davon?
    Schöne Grüße
    wega

  • Seit heute gint es eine neue CD mit Operetten-Liedern von Heinz Hoppe.



    Heinz Hoppe
    „Die Welt meiner Lieder / My Favourite Songs“


    Franz Lehár (1870-1948 ):
    Lied des Goethe „O Mädchen, mein Mädchen, wie lieb ich
    dich!“ aus der Operette „Friederike“


    Emerich Kálmán (1882-1953):
    Lied des Direktor Stanislawski (Mister X) „Zwei
    Märchenaugen“ aus der Operette „Die Zirkusprinzessin“


    Emerich Kalmán (1882-1953):
    Duett Edwin Ronald, Sylva „Tanzen möcht` ich, jauchzen
    möcht` ich“ aus der Operette „Die Csárdásfürstin“ mit Ruth-
    Margaret Pütz, Sopran
    u.v.a.


    Bonus-Tracks – Private Rundfunkmitschnitte von 1955 mit
    technischen Mängeln:
    Giacomo Puccini: Arie des Rudolfo „Che gelida manina“
    Gaetano Donizetti: Arie des Nemorino „Una furtiva la lagrima“


    gibt es bei jpc.


    LG


    :hello:



    wega : wegen der "Favoritin" kannst Du mir eine email schicken.

  • Lieber Harald,


    die neue Hoppe CD heute bei mir eingegangen. Du titulierst sie mit den Worten "Operetten CD".
    Aus diesem Grund hätte ih sie beinahe nicht erworben. Aber 5 Operettentiteln stehen einschl Bonus 17 Opernarien gegenüber. Von der Klangqualität besser als meine alten von LP digitalisierten Aufnahmen. Ich bin begeistert. Für weitere Hnweise immer dankbar.


    Herzliche Grüße aus dem verschneiten Burgdorf


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"

    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Hallo Forianer,


    habe soeben von Privat 2 Hoppe-CD erhalten und angehört. U.a. Ausschnitt aus der 62er Schöpfung mit Markevitsch, aus der Favoritin von 60 mit Müller-Kray, Cosi van tutte von 61 mit Richard Kraus und der verkauften Braut mit Kurt Böhme unter Host Stein 1964 sowie diverse Liedaufnahmen. Ausschließlch Rundfunkaufnahmen.


    Ich bin begeistert.



    Grüße aus Burgdorf


    bg
    Nicht diese Töne, sondern lasst uns freudenvollere anstimmen !
    (Schiller/Beethoven)


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"

    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Hallo Bernward,


    zum Thema Heinz Hoppe hatten wir schon früher Kontakt, das ist über ein Jahr her. Damals hast Du mir eine mail geschickt. Kannst Du die bitte nochmals senden?


    LG


    Harald :hello:

  • Seit vielen Jahren hüte ich wie meinen Augapfel eine alte 25-cm-LP (10") vom Westdeutschen Rundfunk mit Ausschnitten aus Robert Schumanns op. 50.
    Heute finde ich zu meiner großen Freude die Aufnahme komplett unter den Neuerscheinungen bei unserem Werbepartner jpc:



    Robert Schumann (1810-1856)
    Das Paradies und die Peri op. 50


    Künstler: Agnes Giebel, Heinz Hoppe, Käthe Möller-Siepermann, Peter Witsch, Hilde Rössel-Majdan,
    Orchester des Westdeutschen Rundfunks,
    Dirigent: Mario Rossi
    Label: Line , AAD/m, 1959


    LG


    :hello:

  • Lieber Harald Kral,
    auch ich erinnere mich an die Todesanzeige, nur wenige Kilometer von meinem Wohnort entfernt ist das schlichte Grab von Heinz Hoppe.


    Und besten Dank für den Hinweis, dass DAS PARADIES UND DIE PERI nun als CD erhältlich ist, das war ein sehr guter Tipp!

  • Ich stelle diesen Radiotipp mal bei Heinz Hoppe ein, obwohl in der morgigen "Cantabile" -Sendung des Bayerischen Rundfunks auch andere bekannte Sänger aus der alten Zeit zu hören sind:


    BR Klassik, Mittwoch, 13. Oktober
    14:05 Uhr
    Cantabile


    Das Münchner Rundfunkorchester
    Domenico Cimarosa: "Die heimliche Ehe", Arie des Sander aus dem 2. Akt (Lorenz Fehenberger, Tenor; Werner Schmidt-Boelcke);
    Gioacchino Rossini: "Der Barbier von Sevilla", Kavatine des Figaro, Duett Figaro - Almaviva, Arie des Basilio und Duett Rosina - Figaro aus dem 1. Akt (Erika Köth, Sopran; Anton de Ridder, Tenor; Hermann Prey, Bariton; Kurt Böhme, Bass; Kurt Eichhorn);
    Gaetano Donizetti: "Don Pasquale", Duett Norina - Don Pasquale (Erika Köth, Sopran; Kurt Böhme, Bass; Kurt Eichhorn), Serenade des Ernesto mit Chor (Heinz Hoppe, Tenor; Chor des Bayerischen Rundfunks; Horst Stein) und Notturno Norina - Ernesto aus dem 3. Akt (Ruth-Margret Pütz, Sopran; Heinz Hoppe, Tenor; Kurt Eichhorn); "Der Liebestrank", Arie des Dulcamara aus dem 1. Akt (Kurt Böhme, Bass; Chor des Bayerischen Rundfunks; Hans Gierster)


    Eins Stunde Schmankerl für Kenner, die es nirgendwo auf Platte oder CD gibt.


    LG


    :hello:

  • Er hätte heute seinen 87. Geburtstag feiern können:


    Hoppe, Heinz, Tenor, * 26.1.1924 Saerbeck (Westfalen), † 7.4.1993 Mannheim (nach einer Operation)


    Zur großen Freude der Fans des Opernsängers Heinz Hoppe ist heute eine Doppel-CD mit seiner interessantesten Opern-Gesamtaufnahme erstmals auf CD (oder Tinträger überhaupt) erschienen: Donizettis "Favorita"



    Gaetano Donizetti (1797-1848 )
    La Favorita (in dt. Spr.)


    Künstler: Ira Malaniuk, Raymond Wolansky, Heinz Hoppe, Otto von Rohr, Georg Jelden, Else Mühl,
    Chor & Orchester des Stuttgarter Rundfunks,
    Hans Müller-Kray
    Label: Line , AAD/m, 1960
    2 CDs
    Erscheinungstermin: 25.1.2011


    Bisher wurde diese Aufnahme nur von Sammlern und Tonbandamateueren unter der Hand gehandelt bzw. getauscht. Auch hier wurde die Frage nach der Aufnahme bereits mehrfach gestellt.



    LG


    :hello: