Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2009)

  • Seit Jahren schon wollte ich mir diese CD zulegen, heute war es dann endlich soweit, und sie läuft bereits zum zweiten Mal:



    The Film Music of
    RON GOODWIN (1925-2003)


    633 Squadron - Frenzy - Lancelot and Guinevere - Deadly Strangers - Battle of Britain - Whirlpool - The Trap - Of Human Bondage - Monte Carlo or Bust - Submarine X-1 - Miss Marple - Operation Crossbow - Clash of Loyalties - Beauty and the Beast - Force Ten from Navarone - Where Eagles Dare - Those Magnificent Men in Their Flying Machines


    BBC Philharmonic,
    Rumon Gamba


    Rec.: Manchester, 3/2004
    Chandos



    Agon

  • Gerade liegt auf:


    "Opium" - Mélodies françaises
    Französische Lieder mit Philippe Jaroussky, Countertenor; Jérôme Ducros, Klavier
    Virgin 2008


    Näheres zum Inhalt gibt's z. B. hier.



    Aufgrund der Schnippsel hatte ich den Eindruck des "Abartig-Faszinierenden". Jetzt, da ich die Aufnahme im Ganzen höre, hat sich das völlig verflüchtigt - mir ist es wurscht, daß da ein Mann singt - und es ist einfach nur große Kunst! Jaroussky hat eine so wunderbare, helle, klare, ungeschminkte Stimme, geht mit einer so feinen und sensiblen Darstellungsweise an die Lieder, daß ich ganz angetan davon bin.

  • guten Abend allerseits. Mein Freund bezeichnete diese Aufnahme als 'ziemlich grausam' - das macht mich ja direkt neugierig :



    Anton Bruckner, Symphonie Nr 4
    Wiener Philharmoniker, Claudio Abbado


    @ Maldoror : alles ok bei Dir ? Wenn Du sagst, Du bist zu verzweifelt, dass Du sogar Bach nicht an Dich heranlassen kannst, dann klingt das nicht gut ...

    Der Mutter die mich nie geboren, habe ich heute Nacht geschworen,
    ich werde ihr eine Krankheit schenken, und sie danach im Fluss versenken.
    Rammstein

  • Bei mir derzeit: Edvard Grieg - Streichquartette Nr. 1 & 2 :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:



    +Sonaten für Violine & Klavier Nr. 1-3;
    Sonate für Cello & Klavier op. 36;Fuge in f für
    Streichquartett;Andante Con Moto für
    Klaviertrio


    * Künstler: Cohen, Vignoles, Röling, Koch, Lamooij, Zenat, Kubalek, Raphael Quartet


    Mit lieben Grüßen,
    Diotima. :hello:

  • Nach ein paar Schocks brauche ich jetzt ordentliches Gerassel:



    Sviatoslav Richter spielt "Die Bilder einer Ausstellung" von Mussorgsky in Sofia.


    Und danach brauche ich etwas richtig Aggressives - vielleicht Ustvolskaya . . . oder nach sehr langer Zeit mal wieder Death Metal?


    Einen angenehmeren Abend


    BFB

  • also, mir hat's gefallen. Und jetzt im Player :



    Robert Simpson, Symphonie Nr 5
    Royal Philharmonic Orchestra, Vernon Handley

    Der Mutter die mich nie geboren, habe ich heute Nacht geschworen,
    ich werde ihr eine Krankheit schenken, und sie danach im Fluss versenken.
    Rammstein

  • Und bei mir eben diese spritzigen, witzigen Werke, die immer wieder gern melancholische Seiten offenbaren (eine Empfehlung von Maldoror, der ich gern gefolgt bin):


    Francis Poulenc (1899-1963)


    Sextett für Klavier, Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn (1931-39)
    Sonate für Oboe und Klavier (1959-63)
    Trio für Klavier, Oboe und Fagott (1921-26)
    Sonate für Flöte und Klavier (1952-57)
    Villanelle für Pfeife und Klavier (1934)


    Tharaud, Bernold, Doise, van Spaendonck, Lefèvre, Joulain
    Naxos 1995-97


  • Guten Abend


    mir ist es mal wieder nach Orgelmusik:



    Juan Bautista Cabanilles


    Orgelwerke


    Leon Berben ausgezeichnet spielt an der klangschönen
    Arrázola-Orgel zu San Martin de Tours in Ataun
    eine Auswahl an Tientos, Pasacalles und Gallarden des auch als
    "spanischen Bach" genannten J.B. Cabanilles :jubel: :jubel:


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Zitat

    Original von rolo betman



    @ Maldoror : alles ok bei Dir ? Wenn Du sagst, Du bist zu verzweifelt, dass Du sogar Bach nicht an Dich heranlassen kannst, dann klingt das nicht gut ...


    Ich versuche mein Bestes, es gibt eben Situationen, die nicht besonders angenehm sind - bisher habe ich mit der Zeit immer wieder damit umgehen können. - Jetzt brauche ich wieder einige Zeit um mich zurechtzufinden.


    Danke der Nachfrage.
    -
    Ich höre wieder:


    -


    Markus Hinterhäuser spielt die Klaviersonaten von Galina Ustvolskaya - in dieser Musik fühle ich mich gerade sehr verstanden.


    Liebe Grüße


    Bernhard


  • Danke Reinhard.


    Von Ustvolskaya muß ich mir auf jeden Fall mehr zulegen - und ECM ist mir sowieso sehr sympathisch.


    Angenehme Nacht


    Bernhard

  • Ich fürchte Frau Ustvolskaya wird mich in den Schlaf begleiten, da mir nichts einfiele, das ich jetzt noch einlegen könnte - vielleicht Gorécki, aber das wäre schon kitschig. Denke nichts trifft es zur Zeit besser, als Ustvolskayas resignierte Fragen.


    Gute Nacht den anderen.


    Bernhard

  • Guten Morgen.


    Nachdem ich jetzt doch länger wach bin als beabsichtigt (ob das an der vergessenen Tablette liegt . . . ?) jetzt nach der großartigen Ustvolskaya Cd 1 aus dem Gesamtwerk von Edgar Varèse, gespielt vom Concertgebouw unter Chailly:


    .


    Ein bißchen Balsam für die Seele . . . :D


    Wünsche eine angenehme Nacht.


    BFB

  • Jetzt, zwischen Frühstück und Aufbruch:



    Hans Pfitzner: Vorspiele aus „Palestrina“


    Orchester der Deutschen Oper Berlin
    Ltg. Christian Thielemann



    Formidabler Klang und fetzige Interpretation machen fit und fröhlich für den Tag.



    Allerbeste Grüße!


    Laurenz :hello:

    `
    (...) Eine meiner frühesten Erinnerungen im Zusammenhang mit der Musik betrifft einen Abend, an dem das Rothschild-Quartett bei uns ein hochmodernes Werk von Egon Wellesz spielen sollte. Die Stühle waren den Musikern zu niedrig, so nahmen sie unsere Bände mit Schubertscher Kammermusik, um damit ihre Sitze zu erhöhen. Ich dachte, wieviel schöner es wäre, wenn sie auf Wellesz sitzend Schubert spielen würden (...)


    — aus „5000 Abende in der Oper“ von Sir Rudolf Bing —
    .

  • Guten Tag


    jetzt im Player:



    Johann Krieger


    Geistliche Arien & weltliche Lieder


    Philipp Friedrich Buchner


    Drei Sonaten aus "Plectrum Musicum"


    Jan Kobow singt, begleitet vom United Continuo Ensemble
    Arien und Lieder aus Kriegers Sammlung
    "Neue musicalische Ergätzlichkeit". :jubel: :jubel:


    Der Sammlung liegen Texte des in Zittau geborenen Dichters Christian Weise zugrunde.


    Schön diese Texte, da wird u.a. ein Clavichordium besungen:


    "Es ist mir von Natur gegeben das Saitenspiel gefällt mír wohl;
    voraus ist das mein halbes Leben,
    wenn ich was sachtes hören soll.
    Drum lob ich auch mein Eigenthum,
    das süße, das süße Clavichordium,
    das süße, das süße Clavichordium.


    Da sitz icu und melancholire, wenn mir der Kopf die quere steht,
    bis ich an meiner Faust verspüre,
    daß mir die Traurigkeit vergeht.
    Drum gebt ich dir den besten Ruhm,
    du lindes, du lindes Clavichordium,
    du lindes, du lindes Clavichorium.


    Ich höre zwar die Orgel pfeifen, Regal, Spinett und was man hat.
    Allein, man kann sich müde greifen,
    nur deiner hab ich niemals statt.
    Drumm geb ich dir den lämgsten Ruhm,
    du liebstes, du liebstes Clavichordium,
    du liebstes, du liebstes Clavichordium."


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Wieder einmal mit großem Vergnügen:



    Werner Güra weiß durch einen gänzlich unaffektierten und sehr nuancierten Vortrag zu gefallen.
    "Liedgesang ohne erhobenen Zeigefinger"-wie wohltuend...


    PS.: Beim "anderen Werbepartner" günstiger zu erstehen und deswegen noch empfehlenswerter:



    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Ich bleibe in etwa in der der Stimmung und lasse Kremer, Argerich und Maisky Shostakovich spielen, und zwar das zweite Klaviertrio.


    .


    Und vielleicht ist heute der richtige Tag um mich sowieso mit Shostakovich zu beschäftigen.


    Grüße aus einem Wien aus dem ich dringend raus müßte . . .


    Bernhard

  • Weiter geht´s doch nicht mit Shostakovich sondern mit Xenakis (auf Empfehlung von wulf hin, auch wenn sich Rebonds nicht auf dieser Zusammenstellung findet) - das passt hervorragend zu meinem Tag.


    .


    Iannis Xenakis - Phlegra, Jalons, Keren, Naama und weitere unterhaltsame Feelgood-Melodien, gespielt von u. a. dem Ensemble Intercontemporain und Pierre Boulez.


    Mahlzeit.


    BFB