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Geschrieben von Michael Schlechtriem am 08.07.2007 um 17:21:

  Taministen@rapidshare

Hallo,
ich habe die Schnapsidee, einige meiner gestammelten Machwerke bei Rapidshare hochzuladen und zumindest im internen Bereich zum Herunterladen anzubieten.
Vielleicht gibt es ja von weiteren Mitgliedern auch Aufnahmen, welche man dann hier auch einstellen könnte?

Dazu habe ich erstens die Frage, welche Bitrate ihr mir empfehlen würdet-es handelt sich bei meinen Privataufnahmen um professionelle Konzertmitschnitte in durchaus hoher Aufnahmequalität- , und zweitens, ob daran überhaupt Interesse bestünde. Feigling

LG,
Michael



Geschrieben von Holger Sambale am 08.07.2007 um 17:27:

  RE: Taministem@rapidshare

Zitat:
Original von Michael Schlechtriem
ob daran überhaupt Interesse bestünde. Feigling

Hallo Michael,
Interesse bestünde auf jeden Fall! (Zu der anderen Frage kann ich dir aber auch nichts sagen, davon habe ich keine Ahnung.)
Viele Grüße
Holger



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 08.07.2007 um 17:33:

 

Bei größeren Dateien ist u.U. ein Premium-Account bei Rapidshare nötig.
Ich besitze solch einen und er war nicht besonders teuer.
Trotzdem macht es natürlich einen gewaltigen Unterschied, ob man mit 96 kbps oder 192kbps und höher komprimiert.
Klanglich wie auch von der Größe der Dateien.



Geschrieben von Maggie am 08.07.2007 um 17:35:

 

Hallo Michael,

ich schließe mich Holger an. Interesse auf jeden Fall. Wie die Umsetzung funktioniert habe auch ich keine Ahnung.

LG

Maggie



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 08.07.2007 um 18:28:

 

Also hier einmal ein erster Versuch:

Erich Wolfgang Korngold:
Cellokonzert C-Dur op. 37

Eine für mich fast schon "historische" Life-Aufnahme vom 15.12.1995.

Stereo,mp3, 192kbs

Ich versichere noch einmal, daß es sich ausschlieslich um Privataufnahmen handelt, an denen ich alleine die Rechte habe.

http://rapidshare.com/files/41751505/Korngold.rar

Mal sehen, ob es funktioniert.

LG,
Michael



Geschrieben von raphaell am 08.07.2007 um 18:33:

 

Hallo Michael,

Eine tolle Idee! Den Korngold kenne ich ja schon - eine wirklich großartige Leistung! Ich würde nach möglichkeit 128kb/sek erbtten. So komprimiere ich alle meine CDs für den ipod und es reicht mir vollkommen!

LG und vielen Dank,

Raphael



Geschrieben von Maggie am 08.07.2007 um 19:07:

 

Hallo Michael,

es funktioniert, sehr gut sogar.

Ein wirklich schönes Cellokonzert. Ich kenne von Korngold noch gar nichts, aber ich schätze das wird sich, dank dir, bald ändern.

Wieso stapelst du eigentlich so tief "gestammelte Machwerke"? kopfschüttel

Raphaell hat vollkommen Recht, eine wirklich großartige Leistung!!!!

LG

Maggie
gruss



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 08.07.2007 um 19:10:

 

Hallo Maggie,
vielen Dank!
Zitat:
Wieso stapelst du eigentlich so tief "gestammelte Machwerke"?

Das war nur Spaß, vielleicht bin ich auch übervorsichtig, das nur in den internen Bereich zu schieben.

Heute kommt jedenfalls noch mehr wacky

LG,
Michael



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 08.07.2007 um 19:22:

 

Ich mache mal mit Kammermusik weiter:

John Foulds (1880 - 1939): Streichquartett Nr. 9 op.89 "Quartetto intimo"

Turina-Quartett

Midori Goto, Adrian Kowollik:Violine
Volker Hendrichs:Viola
Michael Schlechtriem:Violoncello


Eine "neuere" Aufnahme vom Februar 2003.
Dieses Werk ist unverständlicherweise erst 1980 vom Endellion-Quartett uraufgeführt worden.
Es ist noch nicht einmal gedruckt-wir spielten aus der Orginal- Handschrift.
Ich liebe dieses tolle Quartett über die Maßen, es ist für mich eines der größten vergessenen Meisterwerke des 20.Jhdts.
Dies ist unsere zweite Aufführung und überhaupt erst die dritte Aufführung dieses Quartettes gewesen.

Obwphl diese Aufnahme im Juli 2003 von der BBC gesendet wurde, liegen auch hier die Rechte nach wie vor bei mir.
Stereo, mp3 -128kbps
http://rapidshare.com/files/41760488/Foulds.rar

LG,
Michael



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 08.07.2007 um 19:50:

 

Dieses mal eine meiner allerliebsten Cellosonaten:

Die Sonate d-moll von Claude Debussy.

Dieser Konzertmitschnitt ist Teil einer Direktübertragung des ungarischen Rundfunks aus dem Marmorsaal in Budapest vom März 1996.
Auch schon etwas älter...... unglücklich

Wie bisher M.S. am Cello, Pianist ist Peter Bortfeldt.

Stereo, mp3-128kbps

http://rapidshare.com/files/41764889/Debussy.rar

LG,
Michael



Geschrieben von raphaell am 08.07.2007 um 20:05:

 

Gerade ging das Foulds-Quartett zuende.
Wirklich ausgesprochen gut - auch wenn ich sicher noch mehrfach hören muss.
Sehr abwechslungsreich, vielgestaltig und effektreich!

Kannst du vielleicht noch einige Angaben zum Werk machen und uns erzählen, was dich aus Sicht des Musikers daran fasziniert?!

Interessant fände ich auch, wie man auf so ein selten gespieltes Werk aufmerksam wird, wie man an eine Partitur kommt und und und....

LG
Raphael



Geschrieben von Maggie am 08.07.2007 um 20:08:

 

Hallo Michael,

ich muss jetzt 38 min warten, bevor ich den nächsten Download starten kann, da mein kostenfreies Limit aufgebraucht ist. böse

Wieso ist das in 38 min anders als jetzt.verwirrt

Egal, die Hauptsache ist, es kommt nicht irgendein Provider hinterher und will kassieren.geschockt Aber laut den Nutzungsbedingungen ist dies ja nicht der Fall.

Ich bin da immer etwas misstrauisch, bringt mein Beruf mit sich. Ich habe täglich mit Leuten zu tun, die irgendetwas telefonisch oder per Net nutzen und sich hinterher wundern, wenn sie bezahlen sollen.


LG

Maggie



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 08.07.2007 um 20:32:

 

Zitat:
Egal, die Hauptsache ist, es kommt nicht irgendein Provider hinterher und will kassieren

Hallo Maggie,
keine Sorge, das ist kostenlos.
Du kannst Dir aber für relativ wenig Geld einen Premium-Account kaufen, dann mußt Du nicht warten.
Aber das ist eigentlich nicht nötig, wenn Du ansonsten nichts über Rapidshare herunterlädst.

Ich bin halt noch in einigen newsgroups drin, da lohnt sich das schon sehr.
Ich möchte allerdings nicht den Eindruck erwecken, für Rapidshare Werbung zu machen.
Ich habe das Uploaden heute auch zum ersten mal gemacht und zum Runterladen reicht der kostenfreie Bereich.

LG,
Michael



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 08.07.2007 um 20:44:

 

Hallo Raphael,

Zitat:
Interessant fände ich auch, wie man auf so ein selten gespieltes Werk aufmerksam wird, wie man an eine Partitur kommt und und und....

ich bin schon lange Foulds-Fan.
Die einzige verfügbare Aufnahme des Quartetto Intimo mit dem Endellion-Quartett von 1980 kenne ich z.B. schon seit mind. 20 Jahren.

Mich fasziniert diese ungeheure Orginalität, dieses chargieren zwischen indischen Skalen und Vierteltönen( im langsamen Satz), die rhytmische Komplexität undundund.
Ich finde, daß diese Musik eine ungeheure Kraft ausstrahlt und habe z.B. selten solche Glücksmomente beim Spielen empfunden wie beim 5.Satz, wenn Foulds anfängt, im 5/8 Takt loszuswingen. Jubel

Dies ist das schwierigste Kammermusikwerk, welches ich je gespielt habe, die Anforderungen an ein Quartett sind immens, alleine der fulminante Beginn ist eine ziemliche Herausforderung, macht dann aber unendlich Spaß.

Der dritte Satz ist auch so ein Fall für sich-denn wenn dort nur ein einzelner den Faden verliert, dann ist Schicht im Schacht.
Wenn nicht, dann ist dies einer der skurrilsten Sätze, welche ich kenne.
Man beachte das "Dies Irae" Zitat in den Violine-Cello Pizzicati.
Ich habe keinen blassen Schimmer, warum es da ist, skurril eben-aber es paßt, warum auch immer.

Bei Interesse:
http://www.bluntinstrument.org.uk/foulds/news/people.htm

Die Noten hat mir der englische Musikwissenschaftler und Herausgeber Graham Hatton zur Verfügung gestellt.
Er besitzt die Rechte an fast dem gesammten Werk von Foulds und ist ein irrsinnig netter und großzügiger Mensch.

Er hat sich so gefreut, daß wir dieses Werk aufführen und wollte lediglich 10,- für das gesammte, wunderbar redigierte Material. Jubel

LG,
Michael

P.S.
Blöd ist nur, daß wir einen Vertrag hatten für eine CD-Aufnahme dieses Werkes.
Diese Studioaufnahme haben wir damals auch gemacht.
Allerdings verschwand dann der Tonmeister, ein enger Freund, über Nacht.
Er war drei Jahre verschollen und mit ihm die Studioaufnahme.
Vor einigen Monaten tauchte er plötzlich wieder auf, er hatte wie ich einen Hörsturz und war Jahrelang in einer bayerischen Klinik.

Er ist jetzt beruflich ruiniert, hat aber angeblich die Bänder wiedergefunden.
Aber das nützt jetzt auch nichts mehr, jetzt ist es zu spät.



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 08.07.2007 um 21:18:

 

Auch ein Werk, welches ich sehr liebe:

Robert Schumann:
Adagio und Allegro op.70

Dieses Werk ist ursprünglich für Horn und Klavier komponiert worden, aber Schumann hat selber eine Fassung für Cello herausgegeben.

Diese Aufnahme ist wie der Debussy vom Budapester- Konzert.

http://rapidshare.com/files/41780320/Schumann.rar

Stereo, mp3-128kbps

LG,
Michael



Geschrieben von raphaell am 08.07.2007 um 22:05:

 

Oh, das ist wundervoll gespielt! Zunächst unvergleichlich intim und zrückgenommen und dann beim Allegro frisch - ich kenne Aufnahmen, wo der Cellist sofort zu anfang dick aufträgt... kotz

LG
Raphael



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 08.07.2007 um 22:12:

 

Vielen Dank, Raphael!

Ich habe noch ein wenig mehr auf der Festplatte, ich sollte mir das einteilen..........
Aber ich bin gerade in Fahrt und mache mal weiter.

Übrigens war ja, wie schon erwähnt, auch der Schumann Teil der Direktübertragung des ungarischen Rundfunks.

Er war das erste Stück und es war schon ziemlich irritierend, daß da noch eine Dame, die Ansagerin, mitauftrat und ihre Ansage vor dem Publikum in die Mikros machte-
danach mußte ich mit dem Schumann direkt anfangen Ohnmacht

gruss
Michael



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 08.07.2007 um 23:31:

 

Hier ist ein Cellokonzert, von dem ich bis zum Zeitpunkt dieser Aufführung 21 Jahre lang geträumt habe, es einmal aufführen zu dürfen:

Nikolai Miaskowsky:

Cellokonzert c-moll op.66

Die Aufnahme ist vom Februar 2000, es spielen neben mir das Collegium Musicum der WWU-Münster unter meinem Kollegen Jürgen Tiedemann.

Es handelt sich um eines der traditionsreichsten Studentenorchester in Münster und auch überhaupt in Deutschland, dem ich freundschaftlich sehr verbunden bin.
Allerdings ist es eben kein Profiorchester, dies bitte ich zu beachten.

http://rapidshare.com/files/41800304/Miaskowsky.rar
Die Rechte auch an dieser Aufnahme liegen, wie sollte es anders sein, bei mir.

Stereo, mp3- 128kbps

LG,
Michael



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 09.07.2007 um 00:52:

 

Eine Sonate eines meiner Lieblingskomponisten:

Sir Arnold Bax (1883-1953) :

Cellosonate Nr.1 es-moll (1923)

Ein wüstes und wütendes Werk, daß an seine erste Sinfonie erinnert.
Im ersten Satz gibt es z.B. einen Trauermarsch, bei dem man nicht viel Phantasie braucht, um Bax' Symphatie zum Irland-Aufstand zu verstehen und zu erkennen.

Der Anfang des zweiten Satzes ist eine genaue Kopie seiner damals bereits unglücklicherweise verbrannten und verloren geglaubten "Spring Fire Symphony" .
Zum Glück ist diese Sinfonie wieder rekonstruiert worden.

Diese Sonate ist recht extrem und sprengt einen kammermusikalischen Rahmen.
Die Tonart es-moll ist nicht nur ungewöhnlich und sehr dunkel, sondern für den Pianisten eine weitere Hürde dieses technisch-natürlich nicht nur für ihn- sehr anspruchsvollen Werkes- Bax war halt selber ein ungemein virtuoser Pianist.

Dazu kommen die ungewöhnlichen Ausmaße dieser Sonate- ein Mordsbrocken.

Am Ende dieser Aufführung hatte ich Fieber und habe dieses Monster gerade noch in die Zielgerade gebracht.

Es handelt sich um die ungarische Erstaufführung vom März 1996 im Rahmen des bisher von mir vorgestellten Mitschnitts des ungarischen Rundfunks "Bartok"-Radio im Marmorsaal in Budapest- nachdem wir 1995 bereits in der Philharmonie St.Petersburg die russische Erstaufführung dieser Sonate (und der Sonate von Alan Rawsthorne) gaben.

Die Aufführung in St.Petersburg war leider besser, das gebe ich zu rotes Gesicht , aber das Band von damals ist unglücklicherweise,inklusive der Rawsthorne-Sonate unglücklich , irgendwo in den Archiven der Deutschen Welle verschwunden. Zornbinkerl

Trotz gewisser Vorbehalte stehe ich zu dieser Life-Aufnahme und wünsche viel Vergnügen.

Stereo, mp3-128kbps

http://rapidshare.com/files/41809552/Bax.rar

LG,
Michael



Geschrieben von wolkenstein am 09.07.2007 um 01:54:

 

Ein seeeehr erlesenes Repertoire!!
Als (musik)genussüchtiger Mensch bevorzuge
ich persönlich die 320 kb/s Bitrate. cool großes Grinsen
Vermutlich genügen zum Kennenleren eines Werkes
192 kb/s bzw. 128 kb/s, ich glaube die Qualität
hängt stark von dem mp3-Konverter ab. Morgen werde ich mich
auf das bereits vorsorglich runtergeladene Komplettprogramm
stürzen! Bin gespannt auf die Cellosonate von Bax,
bisher kenne ich nur seine Sinfonien ("Chandos" mit Vernon Handley).
Die Erfahrung in Sachen Myaskovsky beschränkt sich bis dato
auf einige wenige Sinfonien und die Sonata for cello & piano
No. 2 in A minor, Op. 81 (Edition "Rostropovitch - Russian Years 1950-74").

Also, Vielen Dank!!!

gruss



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 09.07.2007 um 02:37:

 

Hallo Wolkenstein!
Für die audiophilen unter uns-und zu denen zähle ich mich sehr extrem , dürfte es keine Schwierigkeit sein, diese Aufnahmen mit 320kbps einzustellen.
Es kommen ja auch noch mehr Aufnahmen, alles ist mit Plextor 40ts bei kleinster Geschwindigkeit eingelesen von der entsprechenden Master-CD.

Ich könnte sogar bei Geduld für längeres Herunterladen die orginal Wave-Dateien einstellen und mit Hjsplit bearbeiten.
Oder mit großen Rar-Dateien, die sich selber zusammenfügen.
Aber das kennst Du natürlich......

Das Korngold sowie das Miaskowsky-Konzert und das Foulds-Quartett sind durchaus audiophile Aufnahmen.
Mit wenigen hochkarätigen Mikros (Neumann, Brühl und Kjaer etc. ) aufgenommen.
Nur die Rundfunkaufnahme aus Budapest fällt leider ab, da diese ein Remastering von einer Cassette ohne Dolby ist.
Diese Cassette war alles, was ich vom ungarischen Rundfunk bekam, nicht etwa das Orginal Mastertape großes Grinsen
Und dafür mußte ich den Tonmeister auch noch bestechen...... kopfschüttel

Die Budapest-Aufnahmen kommen also von einer noDolby-Cassette, allerdings direkt vom Mischpult, die mein Tonmeisterfreund dann gnadenlos meisterlich bearbeitet hat.
Bis auf einige Drop-Outs und Denoise-Verdunkelungen fällt das überhaupt nicht auf.

Der Foulds ist eine unbehandelte Orginalaufnahme, allerdings habe ich hier zuhause auch noch das BBC-Remastering herumfliegen.
Da ist dann Hall drauf, die Höhen und Bässe leicht angehoben und eine geschmackvolle "von Hand" Kompression, welche der BBC- Produzent,ein Foulds-Fan, anhand der Partitur selber vorsichtig vorgenommen hat.

Aber das Orginal ist für mich trotzdem besser, solange Du es nicht am Küchenradio hörst.

Trotzdem, auch das BBC-Master kann ich einstellen, da mir diese Aufnahme gehört, immerhin ist es ein sehr gutes BBC-Remastering.

Wer Interesse an irgendwelchen Aufnahmen in höherer kbps-rate hat, oder flac bevorzugt, möge dies bitte mitteilen.

Ich benutze übrigens den Acoustica Audio-Converter pro und bin mit den Resultaten einverstanden- zufrieden bin ich natürlich nur mit dem Orginal.

Tja, das waren noch Zeiten, als mein Tonmeisterfreund noch einsatzfähig war- er war wirklich toll, hat Pavarotti oder Phil Collins aufgenommen.
Scheiß Hörstürze!
Passt auf eure Gesundheit auf!
LG,
Michael



Geschrieben von gyokusai am 09.07.2007 um 10:34:

 

Hi Michael —

großartige Idee! Und tolle Musik, aber dazu mehr heute abend, denn ich bin etwas in Eile. Ein kleiner Tip: Schreib doch die Größe der rar-Dateien dabei! Da bei rapidshare die Wartezeit zwischen freien Downloads wesentlich von der Größe des jeweils vorangegangenen Downloads abhängt, ließe sich das Warten deutlich „streamlinen“ durch das Saugen der kleinsten Dateien zuerst und der größten zuletzt.

Und hier noch rasch mein Groschen zur Qualitätsfrage: Ich persönlich kodiere Musik mit 256KB (ogg oder lame-mp3 mit variabler Bitrate). Nach tagelangem Rumprobieren habe ich festgestellt, daß ich mit gehobenem Unterwegs-Equipment bei 256KB keinen Unterschied mehr zur CD wahrnehmen kann. (Womit ich nicht sagen will, daß CD das gelbe vom Ei ist, LOL.)

Liebe Grüße,
^_^J.



Geschrieben von raphaell am 09.07.2007 um 11:09:

 

Morgen!

Das Miaskowksy-Konzert ist toll! Jubel
Ich hatte es schon lange auf meiner Wunsch-Liste stehen - aber nun lern ich es ja auf einem viel besseren wege kennen! großes Grinsen

Ich wollte schon immer mal wissen, wie so ein Univeritätsorchester klingt - 100x besser als ewartet - frage: Spielen da nur Schüler der Musik-Fakultät mit, oder kann da prinzipiell jeder Student mitmachen? (Bei einigermaßen spieltechnischen Fähigkeiten natürlich...)

LG
Raphael



Geschrieben von Siegfried am 09.07.2007 um 11:11:

 

Hallo Michael, gruss

tolle Idee von dir! Die Orchesteraufnahmen von Walküre und Götterdämmerung-Finale (wer war Brünnhilde?) haben mich schon begeistert. Und das Cello als Soloinstrument ist immer hörenswert Jasager



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 09.07.2007 um 12:39:

 

Hallo Siegfried,
Danke für Dein Lob, Brünnhilde war Evelyn Herlizius .

Hallo gyokusai,
Ich möchte nicht von vornherein die Aufnahmen in so großen Datenpaketen einstellen, da dies zu sehr langen Downloadzeiten für den einen oder anderen führen kann.
Nicht jeder hat DSL6000 o.ä.
Aber später kann ich das ja noch ändern bezw. neu machen.

Hallo Raphael,
freut micht, daß Dir der Miaskowsky gefällt.
Bei diesem Orchester kann jeder mitspielen Augenzwinkern

LG,
Michael



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 09.07.2007 um 19:20:

 

Der Leverkusener Komponist Stefan Esser
ist seit nun 27 Jahren ein sehr enger Freund.

"http://www.stefanesser.homepageprogramme.de/"

Er hat einige sehr schöne und lohnende Werke für Cello komponiert.
Im Oktober führe ich seine Cellosonate von 1997 dreimal in Japan auf.
Danach werden wir, die Pianistin Noriko Kitano und ich, dieses Werk für CD produzieren.
In Japan habe ich übrigens bereits 2004 mehrmals seine reizenden "Variazionen für Zwei" für zwei Violoncelli aufgeführt.

Hier nun ein Mitschnitt der Uraufführung seiner "Drei Poems" für Violoncello solo vom Februar 2003 sowie eine ältere Aufnahme vom Okober 1999 mit den "Varationen für Zwei" .
Mein Kollege Lutz Wagner ist am zweiten Violoncello zu hören.

Stereo, mp3 128-320kbps variable Bitrate, 35,7Mb

http://rapidshare.com/files/41944748/Esser.rar

LG,
Michael



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 09.07.2007 um 19:38:

 

Der Komponist Karl Höller (1907-1987) gehört zu den von mir sehr geschätzen Komponisten.
Soeben sind endlich seine zwei Sinfonien auf CD herausgekommen, und ich bedauere es sehr, daß sein schönes 2.Cellokonzert oder sein Klavierkonzert nicht auf CD erhälltlich sind.

Höller kommt von der Orgel her, und es ist auch ein Werk für Orgel, welches ich hier vorstellen möchte:

Die Improvisationen über "Schönster Herr Jesu" op.55 für Violoncello und Orgel.

Dies ist eines meiner Lieblingswerke.
Bedauerlicherweise habe ich nur eine recht alte Aufnahme vom Februar 1993.
Dafür kann ich aber einen fantastischen Organisten vorstellen:
Martin Kotthaus, seit vielen Jahren Organist an der Evangelischen Kirche Waldbröl.
Um Martin halten zu können, hat ihm die Gemeinde seinerzeit eine beeindruckende Orgel bauen lassen.

Als Zugabe noch ein kleines Werk von Gabriel Faure:
Apres un Reve

Am Klavier sitzt mein Vater Karl-Heinz Schlechtriem.
Meine Eltern sind recht erfolgreiche Chorleiter und jedes Jahr findet in Leverkusen das traditionsreiche Weihnachtskonzert Ihrer Chöre statt.

Dies ist ein Mitschnitt vom Weihnachtskonzert 2004.
Mein Vater ist zwar ausgebildeter Konzertpianist, aber er hatte genug mit den Chören zu tun und bat mich, etwas leichtes für Klavier auszuwählen. großes Grinsen

Stereo, 128-320kbps variable Bitrate, 33,8Mb

http://rapidshare.com/files/41946324/Hoeller-Faure.rar

LG,
Michael



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 09.07.2007 um 19:47:

 

Zum Schluß noch eine weitere Aufnahme mit dem Turina-Quartett:

Ernst von Dohnanyi (1877-1960)

Streichquartett Nr.3 a-moll op.33

Allegro agitato e appassionato
Andante religioso con variazioni
Vivace giocoso

Turina-Quartett

Midori Goto, Adrian Kowollik:Violine
Volker Hendrichs:Viola
Michael Schlechtriem:Violoncello

Dies ist eine Live-Aufnahme vom Oktober 1999

Ich schätze Dohnanyi sehr hoch, vor allem seine Klavierkonzerte und dieses 3.Streichquartett und finde es unverständlich, daß seine Musik nicht häufiger aufgeführt wird.

Stereo, mp3 128-320kbps, variable Bitrate, 34,7Mb

http://rapidshare.com/files/41947932/Dohnanyi.rar

LG,
Michael



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 09.07.2007 um 21:48:

 

Hallo,
ich habe jetzt alle Dateien als direkte Downloads freigegeben.
Es müßte jetzt möglich sein, alles ohne Wartezeiten herunterzuladen.

LG,
Michael



Geschrieben von Maggie am 09.07.2007 um 22:00:

 

So nun glaube ich doch an Telekinese!!!

Ich habe gerade die letzten beiden Downloads runtergeladen, ging natürlich hervorragend. Habe mich kopfschüttelnder Weise gefragt, wie das möglich ist.verwirrt

Danke

LG

Maggie



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 09.07.2007 um 22:09:

 

Hallo Maggie,
das ist keine Telekinese.
Ich habe die Downloads nun als Direct-Downloads freigegeben.
Mal sehen, wie lange das gut geht...... großes Grinsen

Ich mache das auch zum ersten Mal, und es muß mit einem Nachteil für mich verbunden sein, Direct-Downloads freizugeben.
Aber das ist mir jetzt egal.
Hauptsache, es funktioniert nun.
So wie ich das verstanden habe, schaltet Rapidshare bei einer Überschreitung des Traffics wieder in den normalen Modus.

gruss
Micha



Geschrieben von Jonathan Feller am 09.07.2007 um 22:45:

 

Hallo,

vielen Dank für die vielen Aufnahmen. Besonders das Streichquartett von Dohnanyi finde ich absolut genial! Freude Freude



Geschrieben von Arietis am 09.07.2007 um 22:48:

 

Hallo,

vielen Dank für das Foulds-Quartett. Habe es bereits 2 x angehört und bin begeistert. Welch eine Rarität! Leider gibt es ja nur wenige Aufnahmen mit den Werken von John Foulds.

Es erstaunt, dass diese Werke hier frei bereitgestellt werden. Fand sich denn kein Label für die Veröffentlichung?

Nochmal ein dickes Dankeschön
und Gruß

Jörg



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 09.07.2007 um 22:49:

 

Also, ich habe das jetzt kapiert:
Ich habe ein gewisses Kontingent an Direct-Downloads, welches ich wohl niemals brauchen werde.
Trotzdem habe ich für wenig Geld dieses Kontingent stark erhöht.
Das heißt, ich zahle ab jetzt für die Downloads.
Aber dafür ist es für alle anderen frei und schnell-und ich mache das gerne.
Ich habe mich sehr über die positiven Äußerungen gefreut.

Bitte bedenkt, daß dies alles Live-Aufnahmen sind-mit allen Fehlern. Feigling
Heute abend kommt dann doch noch etwas klassisches wacky

LG,
Michael



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 09.07.2007 um 22:55:

 

Vielen Dank, Jonathan und Jörg!

Zitat:
Es erstaunt, dass diese Werke hier frei bereitgestellt werden. Fand sich denn kein Label für die Veröffentlichung?

Die Story betreffend des Foulds-Quartetts habe ich ja beschrieben.

Leider findet sich nicht so ohne weiteres ein Label, und diese Live-Aufnahme wurde ja auch gesendet-ich habe dafür übrigens kein Geld bekommen- und die Downloads hier stelle ich sehr gerne ebenfalls zur Verfügung!
Ich sehe das als eine Selbstverständlichkeit von Taminoaner zu Taminoaner.

LG,
Michael



Geschrieben von flotan am 09.07.2007 um 23:02:

 

Micha, hoere mir die Sachen jetzt schon zum x-ten mal an.
Selber schuld, aber ich werde Dich ab sofort

Mikhail Schlechtramenschikow

nennen!



Geschrieben von raphaell am 09.07.2007 um 23:18:

 

Hallo Michael,

War heute in Kassel auf der dukumenta und sehe erfreut, dass sich heute eine ganze menge neues angesammelt hat! Bin grad schon fleissig am laden - freue mich schon auf das Dohnanyi-Quartett. Vielleicht hast du meinen neuen Dohnanyi-Thread entdeckt? Ich höre letzte Zeit sehr viel von ihm, und finde, das (sieht man von der doch sehr konservativen (aber wen störts`?) Kompositionsweise ab), dass er ein oft sehrlohnender Komponist ist. Die Klavierkonzerte habe ich in der Hyperion-Edition mit Martin Roscoe am Klavier - meines erachtens schöne Aufnahmen zweier sehr, sehr hübscher Werke...Kennst du die "Variationen über ein Kinderlied Op.25"?
Wenn zu Lust hast, würde ich mich über einen Beitrag und CD Empfhlungen in dem Besuchten Thread freuen.

Vielen Dank nochmal und LG,

Raphael



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 09.07.2007 um 23:58:

 

Ich habe mich entschlossen, doch noch zwei Aufnahmen des Turina-Quartetts einzustellen.

Diese Aufnahme ist vom selben Konzert, in welchem wir auch das Dohnanyi-Quartett aufführten:

Joseph Haydn (1732-1809):

Streichquartett G-Dur op.77 Nr.1 (Hob.III:81)

Allegro moderato
Adagio
Menuett,Presto
Presto

Turina-Quartett

Midori Goto, Adrian Kowollik:Violine
Volker Hendrichs:Viola
Michael Schlechtriem:Violoncello

Live, 24.10.1999, Schloß Morsbroich, Leverkusen

Stereo, mp3 128-320kbps, variable Bitrate, Direct Download

http://rs75tl.rapidshare.com/files/41993792/Haydn.rar

LG,
Michael



Geschrieben von Michael Schlechtriem am 10.07.2007 um 00:17:

 

Dies ist die angekündigte zweite Aufnahme.
Ehrlich gesagt habe ich mich schwergetan, diese Aufnahme vorzustellen.
Die Wiener Klassik ist nunmal das schwerste, was es für ein Streichquartett gibt. Jubel

Aber bei allen Ungenauigkeiten denke ich, daß es in Ordnung ist, diese Aufnahme zum Download freizugeben.

Diese Aufführung fand in demselben Konzert statt, in welchem wir auch das Foulds-Quartett spielten und ich persönlich noch die Uraufführung der Esser-Poems darbot.

Es war eine Matine um 11.00 Sonntag morgens.
Am Abend vorher haben wir die Oper "Paradise Lost" von Penderecki in Münster aufgeführt, dann sind wir nach Leverkusen gefahren für das 11.00 Konzert am nächsten Morgen.
Nach dem Konzert sind wir gleich wieder zurück nach Münster, da wir dort um 18.00 "Das Lied von der Erde" von Mahler spielen mußten.

Ich schreibe das einmal, um zu verdeutlichen, wie es sein kann, wenn man als Orchestermusiker nebenher noch Kammermusik macht.

Natürlich kann man dann nicht 100% perfekt spielen.
Bitte erwartet auch keine HIP-Interpretation, weder beim Haydn noch beim Mozart.
Denn um Mozart handelt es sich hier:

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Streichquartett F-Dur KV590

Allegro moderato
Allegretto
Menuetto. Allegretto
Allegro

Turina-Quartett:

Midori Goto, Adrian Kowollik:Violine
Volker Hendrichs:Viola
Michael Schlechtriem:Violoncello

Öffentliches Konzert, 2.2.2003, Schloß Morsbroich, Leverkusen

http://rs71gc.rapidshare.com/files/41997227/Mozart.rar

Stereo, mp3 128-320kbps, variable Bitrate, Direct Download

LG,
Michael



Geschrieben von wolkenstein am 10.07.2007 um 01:56:

 

Königliche Geschenke! Wirklich sehr großzügig!
Habe fast den ganzen Abend
mit Deinen Raritäten verbracht, die ich mir der
Einfachheit halber auf eine CD gebrannt habe.
Inzwischen, wie ich sehe, kamen noch Quartette
von Mozart und Haydn dazu. Also, geht es
morgen weiter. Besten Dank! Jubel


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