Big P - der große Pavarotti |
Herbert Henn
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Dabei seit: 24.03.2006
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Herkunft: Troisdorf (bei Köln)
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Hallo Petra,
ich glaube, Idomeneo ist auch eine italienische "Opera seria",
aber ich weiß schon, was Du meinst.(Verdi, Puccini, etc.)
Herbert.
__________________ Tutto nel mondo è burla.
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30.06.2007 08:52 |
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Hallo Herbert!
Du glaubst richtig, Idomeneo ist eine Opera Seria.
@Flotan: Ich habe eine Boheme-DVD mit Freni/Pavarotti aus San Francisco, wo es die beiden richtig "krachen" lassen. Ein magischer Moment nach dem anderen. Und das piano am Ende von "O soave fanchiulla" ist einfach wahnsinn.
Also Boheme mit Pavarotti und Freni ist so ziemlich das Beste was man von Puccini bekommen kann!
Pavarotti hat den Idomeneo auch 1991 bei den Salzburger Festspielen gesungen, auch davon gibts (eh klar) einen CD-Mitschnitt.
Pavarotti und das Sängerensemble (Baltsa, Gruberova, Nucci) sind toll ,aber ich mag die Oper prinzipiell nicht!
LG joschi
__________________ Den Mozart und den Wagner hör´ich gerne, wenn ich jausen
nur beim Herrn Stockhausen kriegt mein Hamster Ohrensausen
(Erste Allgemeine Verunsicherung)
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30.06.2007 09:51 |
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Fairy Queen

nicht mehr dabei
Dabei seit: 27.04.2007
Beiträge: 4.159
Herkunft: zur Zeit in Lille
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Ja, als Rodolfo mit der Freni als Mimi,
da fliesst es wirklich über und drei Packungen Taschentücher sind vorprogrammiert! Und ja, O soave fanciulla- da kann man nur noch hinsinken.
Selbst Cotrubas und Domingo, die ich beide eigentlich mehr liebe als Freni und Pavarotti kommern da nciht ran. Cotrubas ist zwar als Mimi genausogut, aber Domingo passt nciht so recht mit seiner Ausstrahlung und Timbre zum Rodolfo-er ist und bleibt für mich eher der Typ Duca, Otello etc.
Von den drei Tenören würde ich persönlich sofort Domingo als den grössten nennen, auch wenn es serh schwierig ist, lyrische Apfel mit heldendramatischen Birnen zu vergleichen.
Die SCHÖNERE Stimme hatte Pavarotti, aber das ist in der Oper lange nciht der einzige Massstab.
Domingo ist eben auch Musiker. Pavarotti hat von sich selbst gesagt, er sei reiner Instinktsänger und habe keine Ahnung, wie er das mache. Daher konnte er auch nie unterrcihten. Was ja legitim ist, keine Frage. Aber mich persönlcih sprciht seine Ausstrahlung auf der Bühne eben überhaupt nciht an. Da macht man dann die Augen zu und denkt an Domingo
F.Q.
__________________ Leben zeugt Leben, Energie erschafft Energie. Man wird reich , indem man sich verschwendet. (Sarah Bernardt)
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30.06.2007 11:09 |
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musica

Stammgast
 

Dabei seit: 24.01.2007
Beiträge: 1.913
Herkunft: Diessen am Ammersee
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hallo,
ich traue mich überhaupt nicht zu sagen dass ich Pavarotti überhaupt nicht mag, da ist mir Domingo tausend mal lieber.
Jetzt werde ich sicher verbannt.....
__________________ viele Grüsse
musica
Freunde sind wie Engel die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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30.06.2007 11:26 |
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Herbert Henn
Premium-User
  

Dabei seit: 24.03.2006
Beiträge: 2.435
Herkunft: Troisdorf (bei Köln)
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Hallo musika,
trau Dich ruhig. Ich traue mich auch.
Ich habe ca. 2000 CDs, und keine mit Pavarotti.
Herbert.
__________________ Tutto nel mondo è burla.
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30.06.2007 11:58 |
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musica

Stammgast
 

Dabei seit: 24.01.2007
Beiträge: 1.913
Herkunft: Diessen am Ammersee
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| Zitat: |
Original von Herbert Henn
Hallo musika,
trau Dich ruhig. Ich traue mich auch.
Ich habe ca. 2000 CDs, und keine mit Pavarotti.
Herbert. |
Oh, da fällt mir aber ein Stein vom Herzen....
Liebe Grüsse
__________________ viele Grüsse
musica
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30.06.2007 12:14 |
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calaf
nicht mehr dabei

Dabei seit: 01.05.2007
Beiträge: 628
Herkunft: Hamburg
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| Zitat: |
Original von Herbert Henn
Hallo musika,
trau Dich ruhig. Ich traue mich auch.
Ich habe ca. 2000 CDs, und keine mit Pavarotti.
Herbert. |
Wenn Du eine große Sammlung hättest, wären sicher auch ein paar von Big P. dabei
__________________ Without deviation from the norm, progress is not possible.
[i][size=10](Frank Zappa)[/size][/i]
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30.06.2007 12:19 |
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Herbert Henn
Premium-User
  

Dabei seit: 24.03.2006
Beiträge: 2.435
Herkunft: Troisdorf (bei Köln)
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Hallo Calaf,
wie groß ist den eine große Sammlung ?
Herbert.
__________________ Tutto nel mondo è burla.
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30.06.2007 13:12 |
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Theophilus
Moderator
  

Dabei seit: 01.12.2004
Beiträge: 7.252
Herkunft: Graz
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| Zitat: |
Original von flotan
Auch ich muß mich hier als TOTALER Pavarotti Fan outen.
Er hat ein für mich unerreichtes timbre mit einer trompetenhaft strahlenden Höhe (Regiments...: http://www.youtube.com/watch?v=dHv_lZK0y2A), wie ich sie noch nie gehört habe. Eine Stimme wie eine Stradivari, einzigartig.
Nur ein schönes piano hat er wohl nie wirklich gehabt.
Die Boheme mit der Freni- ein Traum- (http://www.youtube.com/watch?v=5mSDCDh8xvU)!
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Hallo
Pavarotti ist natürlich ganz vorzüglich (ich nehme an, dass der Ausschnitt aus seiner Platteneinspielung stammt).
Aber gleich daneben fand ich auf YouTube einen Ausschnitt aus einer konzertanten Vorstellung mit Rockwell Blake. Dieser hat relativ früh bemerkt, dass seine Stimme für das angestrebte mittelschwere italienische Fach nicht wirklich geeignet war und hat sich als Rossini- und Donizetti-Spezialist etabliert. Und man kann deutlich hören, dass die leichtere und beweglichere Stimme für diese Art Musik einfach besser geeignet ist als eine lyrische. Die Artikulation ist farbenreicher und das Idiomatische dieser Musik bringt er noch deutlich besser über die Rampe. Und für seine Spitzentöne braucht er sich eigentlich auch nicht zu genieren...
__________________ Ciao
Von Herzen, möge es zu Herzen gehen...
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30.06.2007 13:30 |
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calaf
nicht mehr dabei

Dabei seit: 01.05.2007
Beiträge: 628
Herkunft: Hamburg
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| Zitat: |
Original von Herbert Henn
Hallo Calaf,
wie groß ist den eine große Sammlung ?
Herbert. |
Ich habe hier in irgendeinem Posting gelernt, dass 3 -4000 Cds eine mittelgroße Sammlung ist.
__________________ Without deviation from the norm, progress is not possible.
[i][size=10](Frank Zappa)[/size][/i]
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30.06.2007 14:38 |
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| Zitat: |
Original von Herbert Henn
Hallo musika,
trau Dich ruhig. Ich traue mich auch.
Ich habe ca. 2000 CDs, und keine mit Pavarotti.
Herbert. |
Du verpasst was!
LG joschi
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nur beim Herrn Stockhausen kriegt mein Hamster Ohrensausen
(Erste Allgemeine Verunsicherung)
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30.06.2007 15:21 |
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Syrinx

Dabei seit: 31.03.2007
Beiträge: 277
Herkunft: Zürich
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| Zitat: |
Original von Theophilus
| Zitat: |
Original von flotan
Auch ich muß mich hier als TOTALER Pavarotti Fan outen.
Er hat ein für mich unerreichtes timbre mit einer trompetenhaft strahlenden Höhe (Regiments...: http://www.youtube.com/watch?v=dHv_lZK0y2A), wie ich sie noch nie gehört habe. Eine Stimme wie eine Stradivari, einzigartig.
Nur ein schönes piano hat er wohl nie wirklich gehabt.
Die Boheme mit der Freni- ein Traum- (http://www.youtube.com/watch?v=5mSDCDh8xvU)!
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Hallo
Pavarotti ist natürlich ganz vorzüglich (ich nehme an, dass der Ausschnitt aus seiner Platteneinspielung stammt).
Aber gleich daneben fand ich auf YouTube einen Ausschnitt aus einer konzertanten Vorstellung mit Rockwell Blake. Dieser hat relativ früh bemerkt, dass seine Stimme für das angestrebte mittelschwere italienische Fach nicht wirklich geeignet war und hat sich als Rossini- und Donizetti-Spezialist etabliert. Und man kann deutlich hören, dass die leichtere und beweglichere Stimme für diese Art Musik einfach besser geeignet ist als eine lyrische. Die Artikulation ist farbenreicher und das Idiomatische dieser Musik bringt er noch deutlich besser über die Rampe. Und für seine Spitzentöne braucht er sich eigentlich auch nicht zu genieren... |
HAllo Teophilius,
Ich stimme Dir absolut zu, die aus meiner Sicht ultimative FAssung gäbs aber auch noch hier http://www.youtube.com/watch?v=y3Pik_WO3gM
mit Florez live
Gruss
Syrinx
__________________ Wenn ihr's nicht fühlt, ihr werdet's nicht erjagen, Wenn es nicht aus der Seele dringt Und mit urkräftigem Behagen Die Herzen aller Hörer zwingt.
Goethe, Faust 1
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30.06.2007 18:08 |
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petra

nicht mehr dabei

Dabei seit: 15.06.2007
Beiträge: 800
Herkunft: aus der Nähe von Kiel
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Hallo Herbert und Joschi,
das war nun wirklich missverständlich, was ich da produziert habe!
Ich meinte natürlich das italienische Fach mit Verdi, Puccini etc.
Liebe Grüße
petra
__________________ "Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann." - Francis Picabia
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30.06.2007 18:34 |
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Syrinx

Dabei seit: 31.03.2007
Beiträge: 277
Herkunft: Zürich
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Gelegentlich muss man sich wohl mal selbst zitieren um Gehör zu finden:
| Zitat: |
| Was mich jetzt interessieren würde, da ich ihn nie live gesehen habe. Wie laut war seine Stimme wirklich in seinen besten Zeiten ? In einem Boheme-thread hat jemand geschrieben, dass er Pavarotti nicht zu den besten Rodolfos zählt, weil man ihn nicht gehört hat (ohne Mikro) |
Hat ihn denn keiner von Euch live in der Oper gehört ?
Gruss
Syrinx
__________________ Wenn ihr's nicht fühlt, ihr werdet's nicht erjagen, Wenn es nicht aus der Seele dringt Und mit urkräftigem Behagen Die Herzen aller Hörer zwingt.
Goethe, Faust 1
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30.06.2007 18:34 |
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Theophilus
Moderator
  

Dabei seit: 01.12.2004
Beiträge: 7.252
Herkunft: Graz
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| Zitat: |
Original von Syrinx
| Zitat: |
Original von Theophilus
...
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HAllo Teophilius,
Ich stimme Dir absolut zu, die aus meiner Sicht ultimative FAssung gäbs aber auch noch hier http://www.youtube.com/watch?v=y3Pik_WO3gM
mit Florez live
Gruss
Syrinx |
Hallo Syrinx
Ja, ich habe JDF etwas später in der Übertragung aus der WSO gehört und war hin und weg. Wahrscheinlich die beste Wiedergabe, die ich live gehört habe. Er ist quasi die noch jugendliche Variante von Rockwell Blake.
Aber weil es so gut zur Regimentstochter passt, hier noch ein Link zu YouTube:
Eigentlich könnte man erwarten, die beiden sängen im Duett When I'm 64, aber was sie hier bieten, müsste die meisten jungen Sänger vor Neid erblassen lassen (und das nach mehr als drei Jahrzehnten auf der Opernbühne!). Derartige Gesangskultur ist nur mehr sporadisch zu hören.
__________________ Ciao
Von Herzen, möge es zu Herzen gehen...
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30.06.2007 18:54 |
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lenski

Dabei seit: 08.04.2007
Beiträge: 68
Herkunft: Zürich
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Hallo Theophilius
Auch ich bin ein Florez-Fan, und zwar ganz angefressen. Von der Oper Regimentstochter kann ich nicht genug bekommen, mit Florez, genial!
Zu Deinem Link mit Oma und Opa, wouw!! die Zwei habens aber trotz ihres Alters noch echt drauf. Das ist gewaltig, ich bin echt begeistert. Von Kraus habe ich noch nicht viel gehört, ist ja auch nicht so mein Jahrgang!, -- aber auch die Sutherland, puhh-- dieses Video haut mich aus den Socken.
Herzlichen Dank für dieses Hörerlebnis.
Lenski aus der Schweiz
__________________ et dimitte nobis debita nostra,
sicut e nos dimittibus debitoribus nostris!
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30.06.2007 20:05 |
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Theophilus
Moderator
  

Dabei seit: 01.12.2004
Beiträge: 7.252
Herkunft: Graz
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Hallo
Jetzt habe ich auf YouTube auch noch Alfredo Kraus mit der C-Parade gefunden. Ebenfalls nicht von schlechten Eltern, ganz im Gegenteil, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass er da alles andere denn ein Jüngling war ("http://www.youtube.com/watch?v=C7tvhYsHYNc&mode=related&search=").
Außerdem ist er dort auch leicht zu finden, wie er als 71-jähriger in Madrid "la donna è mobile" singt. Und das ist einfach unglaublich!
__________________ Ciao
Von Herzen, möge es zu Herzen gehen...
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05.08.2007 00:35 |
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severina


Dabei seit: 23.10.2006
Beiträge: 2.856
Herkunft: Wien
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| Zitat: |
Original von Syrinx
Gelegentlich muss man sich wohl mal selbst zitieren um Gehör zu finden:
| Zitat: |
| Was mich jetzt interessieren würde, da ich ihn nie live gesehen habe. Wie laut war seine Stimme wirklich in seinen besten Zeiten ? In einem Boheme-thread hat jemand geschrieben, dass er Pavarotti nicht zu den besten Rodolfos zählt, weil man ihn nicht gehört hat (ohne Mikro) |
Hat ihn denn keiner von Euch live in der Oper gehört ?
Gruss
Syrinx |
Hallo Syrinx,
ich habe Pavarotti etliche Male live an der WSO gehört (Nemorino, Radames, Riccardo, Rodolfo) und mit seinem Stimmumfang keine Probleme gehabt, allerdings geht's mir wie Musica und noch einigen, dass ich insgesamt nicht viel (um nicht zu sagen gar nichts) mit ihm anfangen konnte. Gehört hat man ihn noch auf der Galerie großartig, leider auch gesehen
Damit meine ich jetzt nicht seine Körperfülle, obwohl die manchmal für unfreiwillige Komik sorgte (z.B. beim Manteltausch im "Ballo".....), sondern sein schauspielerisches Antitalent, das einem (oder vielmehr mir) jede Illusion raubte. Deshalb gefiel er mir als Radames noch am besten, weil mich in dieser Partie sein Herumstehen am wenigsten störte. Außerdem war der Spitzenton im "Celeste Aida" mit ppp wirklich sensationell.
lg Severina
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05.08.2007 01:00 |
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Lotosblume

Schaut gelegentlich vorbei.

Dabei seit: 02.08.2007
Beiträge: 34
Herkunft: graz
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| big P - der große Pavarotti |
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Ich habe vor langer Zeit einmal im Fernsehen einen verfilmten 'Rigoletto' gesehen.Mit der Gruberova als Gilda,einem mir leider entfallenen ausgezeichneten Rigoletto.
In diesem Film hat Pavarotti den Herzog gesungen.Daß er mir stimmlich gefallen hat war das eine,aber ich finde daß er diesen lüsternen Renaissancefürsten ganz großartig gespielt hat.(ein bißchen hat er an Heinrich VIII erinnert) Mag sein,daß das der Vedienst eines guten Regisseurs war.
Kann sich jemand an diesen Film erinnern?
Lotosblume
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15.08.2007 19:10 |
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Theophilus
Moderator
  

Dabei seit: 01.12.2004
Beiträge: 7.252
Herkunft: Graz
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| RE: big P - der große Pavarotti |
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Aber natürlich!
__________________ Ciao
Von Herzen, möge es zu Herzen gehen...
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15.08.2007 19:23 |
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flotan
Stammgast
 

Dabei seit: 10.03.2007
Beiträge: 587
Herkunft: Wien
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RIP
Deine Stimme bleibt unvergessen....!
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06.09.2007 06:56 |
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salisburgensis

Dabei seit: 16.02.2005
Beiträge: 2.228
Herkunft: Villach
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Auf Giselhers Bitte wurden weitere Beiträge zu Pavarottis Eingang in den Sängerhimmel in den Pavarotti-Kondolenz-Thread verschoben. Wer das tun möchte, möge sich sich bitte dort eingetragen.
Laßt uns hier das Erbe dieses großen Sängers durch Diskussion zu seinem musikalischen Schaffen bewahren und ihn dadurch weiterleben lassen.
herzliche Grüße,
Thomas
__________________ Da freute sich der Hase:
"Wie schön ist meine Nase
und auch mein blaues Ohr!
Das kommt so selten vor."
- H. Heine -
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06.09.2007 10:37 |
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pbrixius
nicht mehr dabei
Dabei seit: 15.12.2006
Beiträge: 5.582
Herkunft: Leverkusen
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Liebe Pavarottifreunde,
der SWF 2 hat für heute zwei Sondersendungen in sein Programm aufgenommen:
SWR2 Treffpunkt Klassik: Sondersendung zum Tode von Luciano Pavarotti
Heute | 11.05 Uhr | SWR2
SWR2 ExtraSondersendung zum Tode von Luciano Pavarotti
Heute | 19.05 Uhr | SWR2
LG Peter
__________________ Sie hätten's wenigstens nur sehen sollen. Das ganze mich in das Tanzen versunken.
(Goethe)
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06.09.2007 10:41 |
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pieter.grimes

Dabei seit: 06.08.2007
Beiträge: 479
Herkunft: Unterfranken
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...das erfahre ich ja grade noch rechtzeitig !
Gleichzeitig auch die Bitte an alle anderen, hier Hinweise auf Sondersendungen reinzustellen ! - v.a. interessieren (sicher nicht nur mich) frühere Aufnahmen, nicht zuletzt die hier bereits 2mal erwähnte "Boheme" mit Freni !!
piet
__________________ Bleiben wir fragwürdig !
a.d.Grußwort d.Intendanten d."MainfrankenTheaters" zur akt.Spielzeit
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06.09.2007 10:52 |
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Antracis

Dabei seit: 11.08.2004
Beiträge: 1.408
Herkunft: Berlin
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Das RBB Kulturradio sendet heute um 19.04 auch eine Sondersendung.
Wenn ich allerdings jetzt schon am frühen Nachmittag Marek Kalina bei so zweifelhaften Phrasen zuhören muß wie derjenigen, Pavarotti habe eine Stimme gehabt, die es "nicht nur alle 100 sondern gar nur alle 200 Jahre gebe" und darüberhinaus kein Superlativ fehl am Platze sei bei diesem Sänger, kann ich mir gut vorstellen, dass man den moderativen Anteil getrost in die Tonne kloppen kann als substanzlose Lobhuddelei. Aber es bleibt ja immerhin die Musik.
Schade übrigens an dieser Stelle auch wieder festzustellen, dass der Sänger Pavarotti in den bisher gehörten Radiobeiträgen vornehmlich auf den Stimmbesitzer und seine Acuti reduziert wird. Waren das auch sicher wichtige Kennzeichen, hatte doch der Sänger gerade in seinen größten Aufnahmen noch weitaus mehr zu bieten. Zum Beispiel eine wundervolle Phrasierung in der großen Rodolfo-Arie in der Karajan-Aufnahme, wo er darüberhinaus mit einer derart vielschichtigen klanglichen- und dynamischen Palette arbeitet, die ich sonst noch auf keiner anderen Aufnahme von Ihm gehört habe.
Gruß
Sascha
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06.09.2007 12:37 |
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pieter.grimes

Dabei seit: 06.08.2007
Beiträge: 479
Herkunft: Unterfranken
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| Bayern 4 Klassik, 07.09., 13.00 |
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...offenbar überwiegend mit Schnipseln aus den 70ern (Boheme/Butterfly unter Karajan sowie einiges unter Bonynge)
bye
piet
__________________ Bleiben wir fragwürdig !
a.d.Grußwort d.Intendanten d."MainfrankenTheaters" zur akt.Spielzeit
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06.09.2007 12:45 |
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Pavarottis Ruf als Sänger nicht gut getan hat die zunehmend von Kommerz und Crossover geprägte Zeit ab 1990, die in solch zweifelhaften Projekten wie Pavarotti & Friends ihren unschönen Höhepunkt fand.
Ich wiederhole es gern: Über dem oben Geschriebenen sollte nicht in Vergessenheit geraten, was für ein großartiger Sänger Pavarotti zuvor gewesen ist. Die immer gleichen Gassenhauer auf den sattsam bekannten Arien-CDs mag ich allerdings kaum noch hören - abgesehen von solchen sängerischen Kabinettstückchen wie dem "Ah! Mes amis, quel... Pour mon ame quel..." aus dem Donizetti-Album, aufgenommen 1967
Eine CD jedoch, die in meinen Ohren nie abgespielt sein wird, die Pavarotti auf der Höhe seiner Kunst in eher abgelegenem, aber sehr hörenswerten Repertoire zeigt, ist diese:
Wie ich sehe, kommt die Aufnahme in Kürze neu heraus (der Termin wird bestimmt vorgezogen):
Thomas
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06.09.2007 13:04 |
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Ulmo
ist öfter hier..


Dabei seit: 12.08.2007
Beiträge: 56
Herkunft: Köln
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| Dank An Luciano Pavarotti |
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Liebe Taminos und Paminae!
Durch meine derzeitig extreme Arbeitsbelastung bedingt sehr verspätet
folgt nun noch die Würdigung des großen Luciano Pavarotti.
Durch ihn erst – vor allem in seiner kongenialen Partnerschaft mit Joan
Sutherland – habe ich durch die Mittagskonzerte im WDR damals vor ca.
20 Jahren das mir vorher weitestgehend unbekannte Repertoire von
Bellini und Donizetti entdeckt und lieben gelernt. Ich bin seiner großen
Kunst und der Einzigartigkeit seiner Stimme sehr verpflichtet und habe
seit ich vor ca. eineinhalb Jahren von seiner Erkrankung las daran Anteil
genommen und für ihn gehofft und gebetet.
In den achtziger Jahren durfte ich ihn noch live erleben, er hatte
fürwahr eine magische Aura, über die er mit seinem Publikum
Verbindung aufnehmen konnte. Seine Energie und Lebensfreude,
vielleicht paßt sogar Lebensgier, waren fast zum Greifen. Aber so wie er
Applaus förmlich aufsaugte, gab er auch Begeisterung zurück – ein
Kommunikationsphänomen zwischen Musiker und seinem Publikum, wie
es bei den „Großen“ eben zu spüren ist. Ich möchte jetzt gar keine
Erklärungen dafür suchen, sondern einfach nur dafür Dank sagen, daß
es so große Sänger gibt.
Was für mich das Faszinosum seiner Stimme ausmacht, ist neben deren
Schönheit die Konstanz und Kontrolle über die gesamte Bandbreite bis
in die höchsten Töne. Sie hat dabei eine vibrierende Innenspannung,
die ich so bei keiner anderen Tenorstimme wahrnehme, ein „Pulsieren“
wie ein Laser, aber ich habe das Gefühl, daß er seine Stimme absolut
fokussiert halten kann, über die gesamte Bandbreite, pianissimo bis
fortissimo.
John Steane hat es in einem Essay über Luciano Pavarotti wie folgt
beschrieben: „ But of course the high notes have their place in compositions
which for most of the time employ the voice more or less in the centre
of its range. Pavarotti’s voice is in the first place remarkable for its quality
throughout that range. Hearing him ‘in the flesh’, the essential pleasure
lies in the purity of tone, that it has been utterly free from anything
cloudy in the main body of the tone … Then, still considering the voice
as an instrument, there is an exceptional consistency. So often when the high
notes are free and strong, the low ones will be relatively feeble and colourless;
but Pavarotti’s tone remains firm and full-bodied throughout. The prime
usage of such a voice is to keep it steady, and never in Pavarotti’s singing
as there been so much as a suggestion of a ‘beat’ or of uneven vibrations.”
Ich hätte es nicht so gut ausdrücken können, aber das genau ist es!
Vom Beginn seiner Karriere an, nachfolgend in den 70er Jahren hat er
meinen Ohren nach mit besagten Donizetti und Bellini-Partien für die
Ewigkeit gesungen und DIE Maßstäbe gesetzt, da kommt meines Empfindens
nach bisher keiner heran. Das gilt ganz besonders auch für den Duca im
Rigoletto und seinen Rodolfo in La Bohème.
Familiär als Domingoaner geprägt und quasi voreingenommen erzogen,
habe ich Pavarotti erst unreflektiert abgelehnt (schändlich, aber wahr),
wurde durch vorgenannte Glanzleistungen aber schnell eines Besseren belehrt.
Die Medien müssen damals wohl kleine der Eitelkeit und dem Ehrgeiz
geschuldete Scharmützelchen zwischen Domingo und Pavarotti aufgegriffen
und aufgebauscht haben. Und ich war zunächst dumm genug, Partei zu
ergreifen. Warum, kann ich heute nicht mehr verstehen.
Ich habe Pavarotti in den 80er Jahren dann auch in seine
anderen Partien (der insbesondere spinto-Rollen von Verdi und Puccini)
für mich entdeckt. So übertrifft er als Radames mit dem wie von Verdi
notiert gesungenem Ende von „Celeste Aida“ m.E. sogar noch Carlo Bergonzi.
Was die stark kritisierte Verlagerung des Repertoires angeht bin, bin der
Ansicht, daß letztlich nur der Sänger selbst entscheiden kann, wie er mit der
Entwicklung seiner Stimme umgeht. Wer außer ihm kann sagen, ob die
dunklere und volle Stimmfärbung Ursache der Repertoireverschiebung
ist und/oder interdependent auch die Folge. Bei José Carreras und Giuseppe
di Stefano habe auch ich den Eindruck, daß sie ihre wunderschönen Stimmen
überstrapaziert haben – und doch war es ihr Recht so zu wählen.
Verglichen damit hat sich Pavarottis Stimmer jedoch entschieden länger
ihre Kraft und einzigartige Schönheit bewahrt.
Die 90er waren ab Beginn der Three Tenors-Ära zugestanden schon ein
nicht unerheblicher künstlerischer Abgesang, weil Pavarotti seine bisherigen
Glanzpartien abgelegt bzw. ausgedünnt hatte und leider künstlerisch
keine neuen Gebiete mehr entdecken wollte. Er scheint hier wegen
seines hochexpansiven Lebensstils die künstlerische Entwicklung dem
Kommerz geopfert zu haben, aber man muß auch den extremen Druck
sehen, den er durch den auch selbst mitgeschaffenen Mythos ertragen
mußte. In Korrelation mit den zugegeben extremen Gagen steigen
auch der Leistungsdruck und leiden die Nerven. Wer kann schon zu
behaupten wagen, diesem immer gewachsen zu sein? Alle erwarten
mindestens ein Wunder, Tagesform darf es nicht geben.
Kokainsucht soll gar nicht mehr selten sein bei Sängerstars, das Beispiel
von Andrea Gruber, die das öffentlich eingestanden und sich erfolgreich
in Therapie begeben hatte, mag für die vielen nicht bekannten Fälle
stehen.
So manch berufener Stimmkritiker macht nach meiner Erfahrung bei
wohlfeilen Artikeln für die Tonträgerkonzerne nicht weniger kommerzielle
Konzessionen, die man Pavarotti aber nicht zugestanden hat.
Luciano Pavarotti war für mich ein Urbild an südländischer Lebensfreunde
und ein durch und durch sanguinischer Mensch. Seine Lust am Leben
und die daraus überspringende Begeisterung, diese besondere Bühnenaura,
die er ausstrahlte, hängen untrennbar zusammen. So wie er den Applaus
aufzusaugen und zu brauchen schien, so lebte er auch und überforderte
damit seinen Körper und seine Gesundheit.
Diese Faktoren sollte man nicht unterschätzen, wenn man über spätere
stimmliche Probleme und deren Ursachen spekuliert, die dann nach dem
Jahrtausendwechsel auftraten.
Ich möchte aber keine weiteren biographischen Ausführungen machen,
sondern meine Dank aus- und seine Kunst für sich selbst sprechen lassen.
Auf die Gefahr hin, daß in den über 191.000 Beiträgen alles schon ausführlich
und besser vorgestellt wurde, will ich zeitbedingt dann in Folgebeiträgen
meine Lieblingsaufnahmen von Luciano Pavarotti nennen und kurz vorstellen.
Ciao e molto grazie, Luciano
Ulmo
__________________ SINE IRA ET STUDIO (Tacitus)
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04.11.2007 00:45 |
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Siegfried
Premium-User
  

Dabei seit: 26.10.2005
Beiträge: 3.473
Herkunft: bei Stuttgart
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| RE: Dank An Luciano Pavarotti |
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Hallo Ulmo,
danke für deinen überfälligen Beitrag! Der große Sänger wird heute leider von vielen Hörern daran gemessen, was er im Crossoverbereich die letzten Jahre gesungen hat. Sein wahres Vermächtnis sind dagegen die wunderschönen Opernpartien, die er uns hinterlassen hat.
Und deshalb bin ich auf deine Lieblingsaufnahmen gespannt.
__________________ Freundliche Grüße Siegfried
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04.11.2007 11:22 |
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JL
hat sich schon eingelebt..


Dabei seit: 16.06.2008
Beiträge: 137
Herkunft: Hamburg
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Heute ist übrigens der 1. Todestag.
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06.09.2008 15:12 |
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Harald Kral
Premium-User
  

Dabei seit: 25.06.2007
Beiträge: 6.374
Herkunft: Düsseldorf
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Original von JL
Heute ist übrigens der 1. Todestag. |
Danke für den Hinweis - da kann man wieder sehen, wie schnell ein Jahr vergeht!
Das ZDF bringt heute nachmittag um 14.05 Uhr eine einstündige Gedenksendung an den großen Tenor.
Ciao, Luciano Pavarotti!
Hommage zum ersten Todestag
Modena war sein Lebensmittelpunkt - hier wurde er geboren, hier lebte er und gab Konzerte, und hier starb er auch: Luciano Pavarotti. Obwohl der große Tenor in den Opern- und Konzerthäusern der ganzen Welt gastierte, blieb er seiner Heimatstadt in der norditalienischen Region Emilia-Romagna Zeit seines Lebens treu.
LG
__________________ Harald Kral
„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.“
(Albert Einstein)
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07.09.2008 11:10 |
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Gregor
kennt den Hausbrauch..
 

Dabei seit: 25.01.2008
Beiträge: 376
Herkunft: Wien
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Original von Harald Kral
Danke für den Hinweis - da kann man wieder sehen, wie schnell ein Jahr vergeht!
Das ZDF bringt heute nachmittag um 14.05 Uhr eine einstündige Gedenksendung an den großen Tenor.
Ciao, Luciano Pavarotti!
Hommage zum ersten Todestag
Modena war sein Lebensmittelpunkt - hier wurde er geboren, hier lebte er und gab Konzerte, und hier starb er auch: Luciano Pavarotti. Obwohl der große Tenor in den Opern- und Konzerthäusern der ganzen Welt gastierte, blieb er seiner Heimatstadt in der norditalienischen Region Emilia-Romagna Zeit seines Lebens treu.
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Das war eine gelungene Sendung, in Modena entstanden, mit interessanten Ausschnitten aus seinen vielfältigen Auftritten. Das Interview das Markus Lanz mit Ioan Holender im Opernhaus von Modena führte war sehr informativ. Daß Pavarotti sich seine Gagen immer bar in den Pausen auszahlen ließ ist doch amüsant. Ich weiß nicht was ein Pavarotti pro Auftritt so kassiert hat, es wird aber sicher kein kleiner Betrag gewesen sein. In den Pausen hat er dann gleich das Geld nachgezählt.
Schön, daß der Moderator auch Pavarotti's oftmalige Partnerin und Lebensfreundin Mirella Freni erwähnt hat, die leider nicht für ein Interview zur Verfügung stand.
Witzig war auch, als man sah wie Pavarotti für den wunderbaren Peter Ustinov gekocht hat.
Jedenfalls eine schöne Sendung die von einem sehr sympathischen und begabten Markus Lanz präsentiert wurde. So ein Moderator fehlt mir im Österreichischen Fernsehen.
Gregor
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07.09.2008 21:52 |
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severina


Dabei seit: 23.10.2006
Beiträge: 2.856
Herkunft: Wien
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Original von Gregor
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Original von Harald Kral
Danke für den Hinweis - da kann man wieder sehen, wie schnell ein Jahr vergeht!
Das ZDF bringt heute nachmittag um 14.05 Uhr eine einstündige Gedenksendung an den großen Tenor.
Ciao, Luciano Pavarotti!
Hommage zum ersten Todestag
Modena war sein Lebensmittelpunkt - hier wurde er geboren, hier lebte er und gab Konzerte, und hier starb er auch: Luciano Pavarotti. Obwohl der große Tenor in den Opern- und Konzerthäusern der ganzen Welt gastierte, blieb er seiner Heimatstadt in der norditalienischen Region Emilia-Romagna Zeit seines Lebens treu.
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Das war eine gelungene Sendung, in Modena entstanden, mit interessanten Ausschnitten aus seinen vielfältigen Auftritten. Das Interview das Markus Lanz mit Ioan Holender im Opernhaus von Modena führte war sehr informativ. Daß Pavarotti sich seine Gagen immer bar in den Pausen auszahlen ließ ist doch amüsant. Ich weiß nicht was ein Pavarotti pro Auftritt so kassiert hat, es wird aber sicher kein kleiner Betrag gewesen sein. In den Pausen hat er dann gleich das Geld nachgezählt.
Schön, daß der Moderator auch Pavarotti's oftmalige Partnerin und Lebensfreundin Mirella Freni erwähnt hat, die leider nicht für ein Interview zur Verfügung stand.
Witzig war auch, als man sah wie Pavarotti für den wunderbaren Peter Ustinov gekocht hat.
Jedenfalls eine schöne Sendung die von einem sehr sympathischen und begabten Markus Lanz präsentiert wurde. So ein Moderator fehlt mir im Österreichischen Fernsehen.
Gregor |
Das ist keine Pavarotti-Marotte, das machen viele Sänger so, speziell die italienischen. So kann man nämlich leichter Steuern hinterziehen
lg Severina
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07.09.2008 22:32 |
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rita

Stammgast
 

Dabei seit: 10.08.2007
Beiträge: 644
Herkunft: berlin
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@ Gregor
Auch ich fand die Sendung gelungen.
Das mit dem Bargeld in der Pause ist im allgemeinen bekannt.
Zu Lanz: Nun lass den mal bei uns,wir sind froh .das er von RTL
zum ZDF gewechselt ist. Dort soll er noch eine Weile bleiben.
Rita
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08.09.2008 20:33 |
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Odabella

Neuling
Dabei seit: 02.09.2008
Beiträge: 19
Herkunft: Rostock
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Ich habe hier Eure Beiträge gelesen, ich mag Pavarotti sehr, besonders die frühen Jahre. Habe aber leider wenig Aufnahmen! Könnt ihr mir welche empfehlen ?
Gruß Odabella
__________________ -- wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann läßt Du den Schatten hinter Dir --
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10.09.2008 17:05 |
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Harald Kral
Premium-User
  

Dabei seit: 25.06.2007
Beiträge: 6.374
Herkunft: Düsseldorf
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Hallo Odabella,
erstmal herzlich willkommen im Forum!
Eine Pavarotti-Sammlung anzulegen ist relativ einfach, da er zeitlebens ein und derselben Plattenfirma (DECCA) exclusiv und treu ergeben war, es gibt also kaum Dopplungen, und nicht autorisierte Aufnahmen sind leicht zu identifizieren. Natürlich sind die früheren Aufnahmen, als er noch bestens bei Stimme war, den Alterswerken (3 Tenöre!) vorzuziehen.
Zu seinem Tode kamen einige Zusammenstellungen auf den Markt, die für wenig Geld einen Querschnitt durch sein Repertoire bieten, z.B. diese Doppel-CD:
Luciano Pavarotti - Tutto Pavarotti

2 CDs
Arien v. Verdi, Rossini, Donizetti, Ponchielli,
Flotow, Bizet, Massenet, Meyerbeer, Boito,
Leoncavallo, Mascagni und populäre ital.
Lieder
Label: Decca , ADD, 67-84, Preis: ca. 10 EURO
LG Harald
__________________ Harald Kral
„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.“
(Albert Einstein)
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10.09.2008 17:23 |
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Gregor
kennt den Hausbrauch..
 

Dabei seit: 25.01.2008
Beiträge: 376
Herkunft: Wien
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Pavarotti höre ich besonders gerne in der Donizetti-Arien CD, die von DECCA veröffentlicht wurde. Donizetti ist wohl der ideale Komponist für die Stimme Pavarotti's. In diesem Fach war er einzigartig.
Die Arie mit den berühmten neun hohen Cs aus der Regimentstochter hat man seit Pavarotti nicht mehr in dieser Qualität gehört. Mit Leichtigkeit scheint er nicht nur diese Arie vorzutragen. Ein absoluter Hörgenuß.
Diese CD sollte in keiner Sammlung fehlen - egal, ob man Pavarotti- oder Donizetti-Fan ist. This is as good as it gets.
Gregor
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24.09.2008 16:12 |
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Harald Kral
Premium-User
  

Dabei seit: 25.06.2007
Beiträge: 6.374
Herkunft: Düsseldorf
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| Pavarotti-Portrait am Montag im TV |
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ARD, 1. Programm - Mo, 06.09.10 | 21:00 Uhr
Legenden:
Luciano Pavarotti
Film von Esther Schapira
| Zitat: |
Kein Tenor der vergangenen Jahrzehnte war populärer, keiner hatte mehr Glamour, keiner war erfolgreicher. Und keiner sorgte für mehr Skandalschlagzeilen als der „King of the High C", der in seinen besten Jahren mühelos das Hohe C sang. Er habe eine Stimme, schwärmte Herbert von Karajan, „die es alle 100 Jahre nur einmal gibt". Dem Zauber dieser Stimme, aber auch seinem Charme und seiner Persönlichkeit erlagen Millionen Menschen weltweit, darunter viele, die sich nie zuvor für Opernmusik begeistert hatten. 250 000 Fans kamen bei strömendem Regen zu seinem Open Air Konzert im Londoner Hyde Park, 500 000 Zuschauer versammelten sich im Central Park in New York und 800 Millionen Menschen sahen live im Fernsehen den Auftritt der 3 Tenöre bei der Fußball-WM in Italien 1990.
Doch wie wurde aus dem Sohn eines Bäckers und einer Fabrikarbeiterin der erfolgreichste Tenor aller Zeiten? Was für ein Mensch war er - jenseits der Bühne? Und wie veränderte ihn der Erfolg? „Er war und blieb ein einfacher, herzlicher Mann vom Land", urteilt Herbert Breslin, der Mann, der 35 Jahre lang als sein Manager die einzigartige Karriere des Sängers aus Modena steuerte. Und er fügt hinzu: „Er war von überwältigender Herzlichkeit und Gastfreundschaft, aber er machte die Menschen um ihn herum zu Leibeigenen." Tatsächlich scheint Luciano Pavarotti stets vor dem Alleinsein geflüchtet zu sein. Er genoss das Bad in der Menge. Aber auch wenn der Vorhang gefallen war, brauchte er den Applaus des Publikums. Je erfolgreicher er war, umso größer wurde seine Entourage, die ihn auf Tourneen begleitete. Ob nach China oder nach Australien, ob in die USA oder nach Europa, stets nahm er seine „Großfamilie" mit, für die er gern zur Entspannung nach den Konzerten selbst kochte. Dafür mussten in den Hotels jeweils eine eigene Küche eingerichtet werden, denn neben der Musik war das Essen seine große Leidenschaft. Die Liebe zur Musik, zur Pasta und zu den Frauen waren untrennbar mit dem italienischen Tenor verbunden, der nie ohne seinen blauen Koffer auf Reisen ging, in dem er verschiedene Balsamicoessige, Parmaschinken, Parmesan und italienische Salami transportierte. Der Film blickt zurück auf die legendäre Vita des Genussmenschen: auf den märchenhaften Aufstieg aus dem armen Elternhaus, die Liebe seines Publikums, sein öffentlich diskutiertes Liebesleben, sein Kampf gegen das Übergewicht, seine Scheidung nach 36 Jahren Ehe und die Heirat seiner sehr viel jüngeren Geliebten und Sekretärin und schließlich das tragische Ende. Am 6. September 2007 starb er, wie schon seine Eltern, an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Im Oktober 2010 wäre er 75 Jahre alt geworden.
Aus diesem Anlass haben sich viele enge Weggefährten, Familienangehörige und Freunde des Maestro bereit erklärt, bei dieser Dokumentation mitzumachen, darunter die erste Ehefrau Adua Veroni, seine langjährige Sekretärin und Geliebte Judy Kovacs, die Jugendfreundin und Operndiva Mirella Freni, der Dirigent und Freund Leone Magiera, sein persönlicher Assistent Edwin Tinoco, sein langjähriger Manager Herbert Breslin, der Tenor und Freund Jose Carreras und viele andere. Entstanden ist so ein facettenreiches, eindrucksvolles, intimes Portrait mit exklusiven, noch nie gesehenen privaten Aufnahmen des legendären Sängers und leidenschaftlichem Genussmenschen Luciano Pavarotti.
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LG
__________________ Harald Kral
„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.“
(Albert Einstein)
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03.09.2010 14:44 |
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