Was bringt die Saison 2009/10?

  • Gerade habe ich den Spielplan für das Gemeinschaftstheater Krefeld-Mönchengladbach bekommen.


    Festliche Operngala Theater Krefeld am 29. August 2009


    Giuseppe Verdi
    Don Carlo Theater Krefeld ab 26. September 2009


    Eduard Künneke
    Der Vetter aus Dingsda TiN Mönchengladbach1 ab 4. Oktober 2009


    Franz Lehár
    Der Graf von Luxemburg Theater Krefeld ab 17. Oktober 2009


    Gioacchino Rossini
    Aschenputtel Theater Krefeld ab 30. Oktober 2009


    Philip Glass
    Der Untergang des Hauses Usher TiN Mönchengladbach1 ab 28. November 2009


    Gaetano Donizetti TiN Mönchengladbach1 ab 13. Dezember 2009
    Viva la Mamma! Theater Krefeld ab 21. Mai 2010


    Peter I. Tschaikowsky
    Pique Dame Theater Krefeld ab 9. Januar 2010


    Albert Lortzing Theater Krefeld ab 21. Februar 2010
    Zar und Zimmermann Mönchengladbach ab 2010/2011


    Igor Strawinsky
    Die Karriere des Wüstlings TiN Mönchengladbach1 ab 27. Februar 2010


    Gottfried von Greiffenhagen /
    Franz Wittenbrink TiN Mönchengladbach1 ab 18. April 2010


    Die Comedian Harmonists Theater Krefeld ab 2010/2011


    Richard Wagner TiN Mönchengladbach1 ab 19. Juni 2010
    Das Rheingold Theater Krefeld ab 2010/2011

  • Interessant könnte die Januar-Premiere an der Oper Bonn werden: d´Alberts "Golem" soll aufgeführt (und eventuell mitgeschnitten) werden. Die Details fehlen allerdings noch, Dirigent wird wohl GMD Stefan Blunier sein.


    Davor gibts "Tannhäuser" (Wagner), Premiere: 18.09.09, Dirigent: S. Blunier, Regie: K. Weise, Titelpartie: S. MacAllister


    Der weitere Spielplan nennt: "Ezio" von Händel, "Rigoletto" (Verdi), "Elisir" (Donizetti), "Kat´a Kabanowa" (Janacek) und Menottis "Telephone".

  • Hallo Alviano,


    Danke für den Hinweis! Den "Golem" würde ich wirklich gerne sehen, wo ich doch schon "Tiefland" und die "Toten Augen" so sehr mag! :)


    LG
    Raphael

  • Lieber Raphael,


    ganz dunkel kann ich mich erinnern, den "Golem" von d´Albert vor langer Zeit auf einem Spielplan eines Opernhauses entdeckt zu haben, ich wüsste aber noch nicht mal mehr, wo das war.


    Also sicher eine interessante Rarität, die Bonn da auf den Spielplan setzt, die näheren Informationen werden wohl in den nächsten Wochen folgen. Bleibt zu hoffen, dass das Projekt auch tatsächlich nicht nur geplant ist, sondern auch realisiert wird.


    Für einen Berliner liegt jetzt Bonn natürlich auch nicht gerade um die Ecke... :D

  • Ja, allerdings wohnen meine Eltern in der nähe von Paderborn und dann könnte einen Besuch eventuell mit einem Tagesausflug nach Bonn verbinden! :)


  • Lieber Kurt,
    mir geht's genauso, ich bin teilweise ziemlich gefrustet über die Repertoirebesetzungen, für mich (damit meine ich jetzt meine persönlichen Vorlieben ;) ) eine der schwächsten Saisonen der letzten Jahre. Besonders die Abwesenheit von Jonas Kaufmann schmerzt mich sehr. (Werde mir wohl wirklich den Fahrplan Wien-München beschaffen müssen :D )
    lg Severina :hello:

  • Zitat

    Original von severina
    Besonders die Abwesenheit von Jonas Kaufmann schmerzt mich sehr. (Werde mir wohl wirklich den Fahrplan Wien-München beschaffen müssen :D )
    lg Severina :hello:


    Heute war in München Pressekonferenz mit Bachler und Nagano - Jonas Kaufmann singt in der nächsten Saison Lohengrin, Don José und Cavaradossi.


    Kent Nagano hat seinen Vertrag als Generalmusikdirektor immerhin bis 2013 verlängert, gottseidank.




    Die Premieren der nächsten Saison an der Bayerischen Staatsoper:



    Wolfgang Amadeus Mozart: Don Giovanni (Premiere: 31.10.09)


    Dirigent: Kent Nagano
    Regie: Stephan Kimmig
    Bühnenbild: Katja Hass
    Sänger/innen: Mariusz Kwiecien/Erwin Schrott, Alex Esposito, Erin Wall/Anja Harteros, Maija Kovalevska, Laura Tatulescu/Elena Tsallagova, Pavol Breslik/Giuseppe Filianoti u.a.




    Gaetano Donizetti: L’elisir d’amore (Premiere: 1.12.09)


    Dirigent: Juraj Valcuha
    Regie: David Bösch
    Bühnenbild: Patrick Bannwart
    Sänger/innen: Nino Machaidze/Laura Tatulescu, Giuseppe Filianoti/Rolando Villazon, Fabio Capitanucci, Ambrogio Maestri u.a.




    Peter Eötvös: Die Tragödie des Teufels (Uraufführung – Premiere 22.2.10)


    Dirigent: Peter Eötvös
    Regie: Balazs Kovalik
    Bühnenbild/Installation: Ilya und Emilia Kabakov
    Sänger/innen: Topi Lehtipuu, Cora Burggraaf, Ursula Hesse von den Steinen u.a.




    Francis Poulenc: Dialogues des carmélites (Premiere: 28.3.10)


    Dirigent: Kent Nagano
    Regie und Bühnenbild: Dmitri Tcherniakov
    Sänger/innen: Susan Gritton, Felicity Palmer, Soile Isokoski, Susanne Resmark u.a.




    Giovanni Simone Mayr: Medea in Corinto (Premiere: 7.6.10)


    Dirigent: Ivor Bolton
    Regie: Hans Neuenfels
    Bühnenbild: Anna Viebrock
    Sänger/innen: Nadja Michael, Ramón Vargas, Alastair Miles, Alek Shrader u.a.




    Giacomo Puccini: Tosca (Premiere: 28.6.10; Koproduktion mit Met und Scala)


    Dirigent: Fabio Luisi
    Regie: Luc Bondy
    Bühnenbild: Richard Peduzzi
    Sänger/innen: Karita Mattila, Jonas Kaufmann, Juha Uusitalo u.a.




    Richard Strauss: Die schweigsame Frau (Premiere: 20.7.10 im Prinzregententheater)


    Dirigent: Kent Nagano
    Regie: Barrie Kosky
    Bühnenbild: Esther Bialas
    Sänger/innen: John Tomlinson, Diana Damrau, Catherine Wyn-Rogers, Toby Spence u.a.



    Eine bezüglich der Werke und der Ausführenden nicht uninteressante Mischung: es gibt vom Schauspiel bekannte Opernregie-Debütanten (Kimmig, Bösch), Blockbuster mit Erfolgsgarantie (Tosca), eine Eötvös-Uraufführung (wobei mich als alten Kabakov-Fan insb. die Installation reizt). Barrie Kosky und Die schweigsame Frau sind eine merkwürdige Kombination, auch Nagano scheint ein regelrechtes Faible für Richard Strauss zu entwickeln. Erstaunlich, dass Hans Neuenfels (hier erstmals in Kooperation mit Anna Viebrock) auf eine frühe Belcanto-Ausgrabung angesetzt wird – wobei das Thema Medea natürlich passt. Schön, dass Nagano drei Premieren dirigiert. Bei den Sängern manches Aha und das ein oder andere Naja.





    Das Repertoire ist reichlich statisch, insbesondere die totale Ausdünnung der Barockschiene nervt (ab nächster Saison soll angeblich eine Rameau-Serie starten). Hervorzuheben:


    Für Fans von Edita Gruberova gibt es zweimal Donizetti: Lucrezia Borgia (mit Vassallo, Breslik) und Roberto Devereux (mit Gavanelli, Ganiassi).


    Kent Nagano dirigiert weiterhin Lohengrin, es singen u.a. Jonas Kaufmann/Robert Dean Smith, Emily Magee/Anja Harteros, Michaela Schuster/Waltraud Meier.


    Auch den von David Alden inszenierten Tannhäuser übernimmt Nagano, außerdem dabei: John Treleaven/Peter Seiffert, Matti Salminen/Hans-Peter König, Michael Volle/Christian Gerhaher, Petra-Maria Schnitzer, Waltraud Meier/Petra Lang.


    Wagner zum dritten: Der fliegende Holländer in der Konwitschny-Inszenierung, dirigiert von Cornelius Meister, mit Juha Uusitalo, Nina Stemme, Matti Salminen.


    Marco „Repertoire“ Armiliato dirigiert Verdis Don Carlo mit Matti Salminen/René Pape, Yonghon Lee/Ramón Vargas, Simon Keenlyside, Anja Harteros/Olga Guryakova, Nadia Krasteva.


    Mozarts Figaro (Inszenierung: Dieter Dorn) u.a. mit Michael Volle/Mariusz Kwiecien, Anja Harteros/Barbara Frittoli, Erwin Schrott/Ildebrando d’Arcangelo.


    Kriegenburgs Inszenierung von Wozzeck wird zunächst von Lothar Koenigs, dann wieder von Kent Nagano geleitet, es agieren u.a. Michael Volle und Waltraud Meier/Angela Denoke.


    Direkt im Anschluss an die Wiener Aufführungen singt Elina Garanca die Carmen auch in München, ihr zur Seite stehen Jonas Kaufmann, Ildebrando d’Arcangelo und Genia Kühmeier, es dirigiert Herr Chichon.


    Bei den Festspielen im Sommer 2010 gibt’s Liederabende mit Diana Damrau, Michael Schade/Thomas Quasthoff, Anja Harteros und Vesselina Kasarova/Krassimira Stoyanova.



    Viele Grüße


    Bernd

  • Vielen Dank für das Hereinstellen des neuen Spielplans von München! :jubel:


    Zitat

    Original von Zwielicht
    Auch den von David Alden inszenierten Tannhäuser übernimmt Nagano, außerdem dabei: John Treleaven/Peter Seiffert, Matti Salminen/Hans-Peter König, Michael Volle/Christian Gerhaher, Petra-Maria Schnitzer, Waltraud Meier/Petra Lang.


    Das klingt sehr vielversprechend, besetzungstechnisch.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid


  • Ist jemand an einem Wohnungstausch Wien-München interessiert, zumindest für die nächste Saison??? Mensch, ich beneide euch!!!!!! ;( ;( ;( ;( ;( ;( (So in etwa hätte ich es mir für Wien gewünscht, erweitert natürlich um Flórez&Dessay ;) )
    lg Severina :hello:

  • Liebe Sevi, ich hätte evtl ein Bett für Dich in München, wenn ich dafür zu den Puritani nach Wien kommen kann-( trotz Anna N.- wie will sie das denn machen???????) aber meine Lieblingsoper von Bellini wird sowas von selten gegeben, die kann ich mir unmöglich durch die Lappen gehen lassen!
    Wer singt den Arturo? Wer dirigiert und wer inszeniert?


    F.Q.

  • Zitat

    Original von Fairy Queen
    Liebe Sevi, ich hätte evtl ein Bett für Dich in München, wenn ich dafür zu den Puritani nach Wien kommen kann-( trotz Anna N.- wie will sie das denn machen???????) aber meine Lieblingsoper von Bellini wird sowas von selten gegeben, die kann ich mir unmöglich durch die Lappen gehen lassen!
    Wer singt den Arturo? Wer dirigiert und wer inszeniert?


    F.Q.


    Liebe Fairy,
    du musst dir Anjuschka nicht antun, denn im Jänner singt die Gruberova in den "Puritani", mit Shalva Mukeria. Der ist vor 3 Jahren für Calleja eingesprungen und hat beim Publikum als no-name ganz groß eingeschlagen - tolle Leistung!!
    Ich wollte ja nach München übersiedeln für eine Saison ;) :D, denn Bett brauch ich keines, da ich mit dem Nachtzug nach Wien zurückkomme (Habe ich früher in meiner verrückten Opernzeit oft getan!) Aber dreimal pro Woche nach München fahren wäre vielleicht doch übertrieben, so viele Banken kene ich leider nicht zum Ausrauben! :D
    lg Sevi :hello:


    PS: Obsi hat doch bereits ein Tamino-Appartement eingerichtet!


  • Ein interessantes Programm, wenn jetzt auch nicht besser oder schlechter als in Wien. Aber der gute Bernd verschweigt uns leider so ein paar highlights, wie ich auf der homepage der Bayerischen Staatsoper nachlesen konnte. ;) Ich sehe schon, ich werde wohl auch das eine oder andere mal nach München fahren müssen.


    Da wäre zum einen die Boheme mit Calleja und Harteros. :jubel: Er ist sowieso Pflicht, aber Frau Harteros habe ich bis heute noch nicht sehen können. Die ist in Wien leider ein No-Name. :wacky: In München scheint sie oft aufzutreten.
    Dann gibt es noch den Macbeth in einer, wie zu vernehmen war, sehr kontroversen Inszenierung. Franco Vasallo ist vielleicht noch ein bißchen jung für den Macbeth (oder ist der gar nicht mehr so jung?), Erika Sunnegardh, die ja auch in Wien die Lady singt, soll ja sensationell sein, wie man hört. Dazu Calleja als Macduff. :faint:


    Der Don Carlo sollte für mich natürlich Pflicht sein. Simon als Rodrigo, dazu Guryakova und Salminen. In der zweiten Serie singt Vargas den Titelhelden, aber wer ist der Sänger der ersten Serie? Von Yonghoon Lee habe ich nämlich noch nie gehört.


    Die Gruberova als Lucrezia Borgia klingt auch sehr interessant. Aber diese Partie wird sie ja in Wien im Herbst 2010 auch singen.
    Die Tosca mit Mattila, Kaufmann und Uusitalo ist wohl die gleiche Produktion, die an der MET im Herbst 2009 Premiere haben und auch in die Kinos übertragen wird.
    Zudem scheint es einen guten Tannhäuser zu geben.


    Auf nach München. Der neue Hochgeschwindigkeitszug der ÖBB, der railjet, braucht nur vier Stunden von Wien nach München. :yes:


    Gregor

  • Tja, dann werde ich mich wohl im Januar beim Obsi einmieten, falls der mich nach meiner Cembaloschmähung noch will ( und hoffentlch ist da gut geheizt, ich bin kein Kontinentalklima gewohnt!!!!) um wenigistens einmal im Leben meine geliebten Puritani auf einer würdigen Opernbühne zu erleben.
    Die dazugehörigen Begleiterscheinungen wie z.B. Wiener Taminos in Kaffehäusern und Cd-Läden treffen, nehme ich natürlich widerwillig in Kauf :D


    Sobald man sich um Karten kümmern muss, sage mir bitte jemand Bescheid. Ich tarne das Ganze dann als mein Geburtstagsgeschenk an mich selbst.


    F.Q.

  • Zitat

    Original von Gregor
    Aber der gute Bernd verschweigt uns leider so ein paar highlights, wie ich auf der homepage der Bayerischen Staatsoper nachlesen konnte. ;) Ich sehe schon, ich werde wohl auch das eine oder andere mal nach München fahren müssen.


    Da wäre zum einen die Boheme mit Calleja und Harteros. :jubel:


    Das ist eine Otti-Schenk-Inszenierung, sowas kann kein Highlight sein, selbst wenn Caruso und Callas sängen... :D



    Zitat

    Er ist sowieso Pflicht, aber Frau Harteros habe ich bis heute noch nicht sehen können. Die ist in Wien leider ein No-Name. :wacky: In München scheint sie oft aufzutreten.


    Harteros ist wirklich großartig, ich freue mich schon sehr auf ihre Elsa im Juli.



    Zitat

    Dann gibt es noch den Macbeth in einer, wie zu vernehmen war, sehr kontroversen Inszenierung. Franco Vasallo ist vielleicht noch ein bißchen jung für den Macbeth (oder ist der gar nicht mehr so jung?), Erika Sunnegardh, die ja auch in Wien die Lady singt, soll ja sensationell sein, wie man hört. Dazu Calleja als Macduff. :faint:


    He, über den Kusej-Macbeth habe ich ausführlich in einem eigenen Thread berichtet ;) Vasallo ist gegenüber Lucic (sang in der Premierenserie) sicher kein Fortschritt...



    Zitat

    Der Don Carlo sollte für mich natürlich Pflicht sein. Simon als Rodrigo, dazu Guryakova und Salminen. In der zweiten Serie singt Vargas den Titelhelden, aber wer ist der Sänger der ersten Serie? Von Yonghoon Lee habe ich nämlich noch nie gehört.


    Das ist der wohlbeleibte Herr, der vor ein paar Monaten bei der Scala-Inaugurazione den Don Carlo erträglich sang und erbärmlich spielte :wacky:. Besser auf Vargas, Pape und Harteros in der zweiten Serie warten (wobei die teurer ist).



    Zitat

    Die Tosca mit Mattila, Kaufmann und Uusitalo ist wohl die gleiche Produktion, die an der MET im Herbst 2009 Premiere haben und auch in die Kinos übertragen wird.


    :yes:



    Zitat

    Zudem scheint es einen guten Tannhäuser zu geben.


    Den hab ich aber erwähnt. :D



    Viele Grüße


    Bernd


  • Lieber Bernd,
    bist du sicher? Ich habe sie eigentlich genauso in Erinnerung wie unsere Bohéme, und die ist von Zeffirelli. Wobei ich gerne zugebe, dass der Unterschied vernachlässigenswert wäre :stumm: :D
    lg Severina :hello:

  • Zitat

    Original von severina
    Lieber Bernd,
    bist du sicher? Ich habe sie eigentlich genauso in Erinnerung wie unsere Bohéme, und die ist von Zeffirelli. Wobei ich gerne zugebe, dass der Unterschied vernachlässigenswert wäre :stumm: :D
    lg Severina :hello:


    Liebe Severina,


    doch, ich bin mir ganz sicher. Und habe schon immer geahnt, dass Zeffirelli ein Pseudonym von Otto Schenk ist... :D


    Ich habe die Münchner Schenk-Inszenierung ein einzigesmal gesehen, im Herbst 2000. Jetzt nach meinem Umzug ist mir wieder der Besetzungszettel in die Hände gefallen und ich habe festgestellt, dass damals Villazon den Rodolfo gesungen hat. Vage erinnere ich mich, dass ich damals dachte: Gute Sänger, aber die Namen hab ich noch nie gehört... ;)


    Ich könnte Dir übrigens einen Wohnungstausch Wien-Saarbrücken anbieten. :D



    Viele Grüße


    Bernd


  • Hallo Bernd,
    zuerst dachte ich doch tatsächlich, du hättest eine Abneigung gegen Puccini, aber anscheinend liegt's an der Inszenierung. Herr Schenk hat anscheinend an vielen Opernhäusern seine Stempel hinterlassen, nicht nur in Wien und New York. Die MET hat ja überhaupt so einige seiner Arbeiten immer noch im Repertoire.


    Aber bei dem Don Carlo scheinst du dich zu irren. Das war doch ein Amerikaner, der an der Scala den Don Carlo sang. Ich erinnere mich an seine korpulente Gestalt. Der Mann, der die Rolle in München singt, klingt vom Namen her doch sehr asiatisch.


    Gregor

  • Hallo Gregor,


    Zitat

    Original von Gregor
    Hallo Bernd,
    zuerst dachte ich doch tatsächlich, du hättest eine Abneigung gegen Puccini,


    nein, um Gottes willen. Ich hab mich hier mehrfach für Puccini und gegen den allgegenwärtigen Kitschvorwurf in die Bresche geworfen. Wobei ich ausgerechnet die Bohème besonders gern mag...



    Zitat

    aber anscheinend liegt's an der Inszenierung. Herr Schenk hat anscheinend an vielen Opernhäusern seine Stempel hinterlassen, nicht nur in Wien und New York. Die MET hat ja überhaupt so einige seiner Arbeiten immer noch im Repertoire.


    :yes: :wacky:


    In München gibt's noch den uralten Otto-Schenk-Rosenkavalier, der seinerzeit von Carlos Kleiber aus der Taufe gehoben wurde (damals war meine eigene Taufe noch nicht allzulang her :D). Das ist aber m.W. die gleiche oder fast die gleiche Inszenierung wie in Wien.



    Zitat

    Aber bei dem Don Carlo scheinst du dich zu irren. Das war doch ein Amerikaner, der an der Scala den Don Carlo sang. Ich erinnere mich an seine korpulente Gestalt. Der Mann, der die Rolle in München singt, klingt vom Namen her doch sehr asiatisch.


    Ja, Du hast recht, Schande über mich :O. Keine Ahnung, wie ich darauf gekommen bin. Tja, über Yonghon Lee spuckt das Netz nicht sehr viel aus...



    Viele Grüße


    Bernd

  • Giovanna d’Arco / Jeanne d’Arc
    Dramma lirico in einem Prolog und drei Akten von Giuseppe Verdi
    In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
    Münchner Erstaufführung
    Musikalische Leitung: Henrik Nánási
    Inszenierung: Thomas Wünsch
    Bühne und Kostüme: Heiko Mönnich
    Premiere 1. Oktober 2009


    Das Tagebuch der Anne Frank
    Opernmonodram von Grigori Frid
    In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsschauspiel und dem Kulturzentrum der
    Israelitischen Kultusgemeinde München; Koproduktion mit dem National Theater Brno
    Münchner Erstaufführung
    Musikalische Leitung: Oleg Ptashnikov
    Inszenierung: Heinz Lukas-Kindermann
    Bühne und Kostüme: Daniel Dvorák
    Premiere 29. Oktober 2009 im Marstall


    Der Zauberer von Oz
    Musical von Harold Arlen und E.Y. Harburg nach L. Frank Baum
    Münchner Erstaufführung Familienmusical
    Musikalische Leitung: Liviu Petcu
    Inszenierung: Holger Seitz
    Bühne: Andreas Carben
    Kostüme: Claudia Norma Stöckl de Keller
    Premiere 1. November 2009


    Viva la Mamma!
    Oper in zwei Akten von Gaetano Donizetti
    Musikalische Leitung: Ariel Zuckermann
    Inszenierung: Nina Kühner
    Bühne: Herbert Buckmiller
    Kostüme: Anette Meixner
    Premiere 28. November 2009


    Orpheus in der Unterwelt
    Operette in zwei Akten (vier Bildern) von Jacques Offenbach
    Musikalische Leitung: Andreas Kowalewitz
    Inszenierung: Johanna Schall
    Bühne: Horst Vogelgesang
    Kostüme: Jenny Schall
    Premiere 12. Februar 2010


    Die Sache Makropulos
    Oper in drei Akten von Leoš Janácek
    Musikalische Leitung: David Stahl
    Inszenierung: Ulrich Peters
    Bühne: Dieter Richter
    Kostüme: Talbot Runhof
    Premiere 19. März 2010


    Die Zauberflöte
    Deutsche Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart
    Musikalische Leitung: Henrik Nánási
    Inszenierung: Rosamund Gilmore
    Bühne: Friedrich Oberle
    Kostüme: Nicola Reichert
    Premiere 7. Mai 2010


    Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny
    Oper in drei Akten von Kurt Weill; Text von Bertolt Brecht
    Musikalische Leitung: David Stahl
    Inszenierung und Bühne: Thomas Schulte-Michels
    Kostüme: Tanja Liebermann
    Premiere 18. Juni 2010


    Daneben stehen auch wieder diverse Konzerte auf dem Spielplan, ein Sinfoniekonzert, Neujahrs- und Rosenmontagskonzert sowie als Neuerung Operettenkonzerte. Der Kinderchor hat mit der Aufführung von Brundibár eine eigenes Projekt und auch das jtg (Junges Theater am Gärtnerplatz) wird wieder vertreten sein.

    If you don't make mistakes, you're not trying hard enough. (Jasper Fforde)


  • Oh la la, das scheint ja mal etwas ganz Exquisites zu sein!
    Klingt vielversprechend.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Die Opéra de Montréal hat für die Spielzeit 09/10 folgende Werke auf dem Programm:


    - Gianni Schicchi (Puccini) / Pagliacci (Leoncavallo)
    - Die Zauberflöte (Mozart)
    - Simon Boccanegra (Verdi)
    - Cendrillon (Massanet)
    - Tosca (Puccini)


    Mal wieder kein Wagner, aber ich bin ja dann sowieso nicht mehr da ...


    Best, DiO :beatnik:

  • Das Staatstheater Darmstadt hat heute sein Programm für die neue Saison vorgestellt.


    Katja Kabanowa
    Leoš Janácek | Oper in drei Akten
    Premiere 27. September 2009 | Großes Haus

    Die Zauberflöte
    Wolfgang Amadeus Mozart | Große Oper in zwei Aufzügen
    Premiere 4. Oktober 2009 | Großes Haus

    Aida
    Giuseppe Verdi | Oper in vier Akten
    Premiere 17. Oktober 2009 | Großes Haus

    Die Fledermaus
    Johann Strauss | Operette in drei Akten
    Premiere 14. November 2009 | Großes Haus

    Gisei – Das Opfer (UA)| De temporum fine comoedia
    Carl Orff
    Premiere 30. Januar 2010 | Großes Haus

    Im Weißen Rössl
    Ralph Benatzky | Singspiel in drei Akten
    Premiere 6. Februar 2010 | Großes Haus

    Der Rosenkavalier
    Richard Strauss | Komödie für Musik in drei Aufzügen
    Premiere 13. März 2010 | Großes Haus

    Viva la Mamma!
    (Le convenienze ed inconvenienze teatrali)
    Gaetano Donizetti | Komische Oper in zwei Akten
    Premiere 24. April 2010 | Großes Haus

    Anatevka
    (Fiedler auf dem Dach)
    Joseph Stein, Jerry Bock | Musical
    Premiere 12. Juni 2010 | Großes Haus

    Noah und die Flut
    Benjamin Britten | Kinderoper in einem Akt
    Premiere 30. Mai 2010 | Stadtkirche

  • Neuigkeiten aus Essen


    ESSEN Zur Entlastung der Werkstätten präsentiert das Aalto-Musiktheater in der Spielzeit 09/10 ausnahmsweise nur vier Neuproduktionen. Das erklärte Intendant und Generalmusikdirektor Stefan Soltesz zum Beginn der Spielzeit. Dennoch müssen die Besucher ihre Erwartungen nicht herunterschrauben. Bei drei der vier Neuproduktionen nimmt Intendant und Generalmusikdirektor Stefan Soltesz den Dirigentenstock in die Hand. Foto: Aalto-Theater Wagners "Siegfried" fügt dem "Ring der Nibelungen" das dritte Teilstück zu, und "Die Csárdásfürstin" von Kálmán verspricht einen unterhaltsamen Abend voller mitreißender Musik und einer Gratwanderung zwischen ausgelassener Lebenslust und Fin-de-Siècle-Stimmung. "Siegfried" und "Lulu" kommen auf die Bühne des Aalto-Musiktheaters Einen richtigen Schatz hat das Aalto-Theater mit Bergs "Lulu" ausgegraben. 1953 fand die deutsche Erstaufführung in Essen statt, nun kehrt das Stück um die verführerische, geheimnisvolle und gefährliche Hauptfigur in einer Neuinszenierung in die Ruhrstadt zurück. Einem weiteren Stiefkind haucht das Musiktheater in einer konzertanten Fassung Leben ein: Bizets "Perlenfischer". Quelle Ruhrnachrichten


    Irgendwie schade, welche Stücke wieder aufgenommen werden stand nicht dabei. Ich hoffe ja auf Luisa Miller :] Am meisten freue ich mich zur Zeit auf die Csárdásfürstin - bei den Schwalben mitschwelgen :lips:

  • Zitat

    Original von Kirschblüte (bzw. "Ruhrnachrichten")
    ESSEN Zur Entlastung der Werkstätten präsentiert das Aalto-Musiktheater in der Spielzeit 09/10 ausnahmsweise nur vier Neuproduktionen.


    Das wird ja allmählich zur Seuche (vgl. Staatsopern in Dresden und Wien sowie die Deutsche Oper Berlin) - nur vier Premieren in einer Saison halte ich nach wie vor für ein Armutszeugnis. Wie man im Beitrag von Gurnemanz lesen kann, bringt das wesentlich kleinere Staatstheater in Darmstadt immerhin neun Premieren auf die Bühne des Großen Hauses.



    Zitat

    Wagners "Siegfried" fügt dem "Ring der Nibelungen" das dritte Teilstück zu, und "Die Csárdásfürstin" von Kálmán verspricht einen unterhaltsamen Abend voller mitreißender Musik und einer Gratwanderung zwischen ausgelassener Lebenslust und Fin-de-Siècle-Stimmung. "Siegfried" und "Lulu" kommen auf die Bühne des Aalto-Musiktheaters.


    Wohin denn sonst? ?(


    Die vierte Neuproduktion ist übrigens Henzes "Elegie für junge Liebende", dirigiert von Noam Zur. Bei "Siegfried" führt Anselm Weber Regie.



    Zitat

    Einen richtigen Schatz hat das Aalto-Theater mit Bergs "Lulu" ausgegraben. 1953 fand die deutsche Erstaufführung in Essen statt, nun kehrt das Stück um die verführerische, geheimnisvolle und gefährliche Hauptfigur in einer Neuinszenierung in die Ruhrstadt zurück.


    "Ausgegraben" :D. Hört sich ja fast so an, als sei "Lulu" seit 1953 weltweit nicht mehr gespielt worden...



    Viele Grüße


    Bernd

  • Zitat

    "Ausgegraben" . Hört sich ja fast so an, als sei "Lulu" seit 1953 weltweit nicht mehr gespielt worden...


    :D
    Lulu haben wir 1996 gemacht, und leider machen wir sie nächste Spielzeit wieder.
    Leider, da das Werk kotzschwer ist....... :angel:


    :hello:


    Michael

  • AALTO Essen


    Premieren: Opern


    10.Okt. 2009 "Siegfried" (Richard Wagner)
    Stefan Soltesz/Anselm Weber


    23. Jan. 2010 "Lulu" (Alban Berg)
    Stefan Soltesz/Dietrich Hilsdorf


    20. März 2010 "Die Csárdásfürstin" (Emmerich Kálmán)
    Stefan Soltesz/Michael Sturminger


    24. Apr. 2010 "Elegie für junge Liebende" (Hans Werner Henze)
    Naom Zur/Karoline Gruber


    24. Mai 2010 "Die Perlenfischer" (George Bizet)
    Naom Zur/konzertant


    WA.: Opern


    12. Sept. 2009 "Un ball in maschera" (Giuseppe Verdi)
    Stefan Soltesz/Dietrich Hilsdorf


    13. Sept.2009 "Chess" (Musical;Benny Andersson, Björn Ulvaeus und Tim Rice)
    Heribert Feckler/James de Groot,Paul Kribbe


    4.Okt. 2009 "Semele" (Georg Friedrich Händel)
    Jos van Feldhoven/Dietrich Hilsdorf)


    24.Okt.2009 "I Puritani" (Vincenzo Bellinini)
    N.N./Stefan Herheim


    28.Okt.2009 "Nabucco" (Giuseppe Verdi)
    Naom Zur/Andreas Baesler


    29. Okt.2009 "Don Giovanni" (W.A.Mozart)
    Stefan Soltesz/Stefan Herheim


    3.Dez.2009 "Die Zauberflöte" (W.A.Mozart)
    Stefan Soltesz/Enzio Toffolutti


    4.Dez.2009 "Carmen" (George Bizet)
    Rasmus Baumann,Naom Zur/Dietrich Hilsdorf


    29. Jan.2010 "Turandot" (Giacomo Puccini)
    Stefan Soltesz/Tilmann Knabe


    20.Feb.2010 "Tosca" (Giacomo Puccini)
    Naom Zur/Christine Mielitz


    21.Feb.2010 "Jesus Christ Superstar" ( Musical,A.L.Webber)
    Heribert Feckler/Michael Schulz


    13.Mai 2010 "Die Walküre" ( Richard Wagner)
    Stefan Soltesz/Dietrich Hilsdorf


    4.Juni 2010 "Die Frau ohne Schatten" (Richard Strauss)
    Stefan Soltesz/Fred Berndt


    10.Juni 2010 "Das Rheingold" (Richard Wagner)
    Stefan Soltesz/Tilmann Knabe


    2.Juli 2010 "Aida" (Giuseppe Verdi)
    Stefan Soltesz/Dietrich Hilsdorf

  • hallo michael,


    13. jahre ist das schon her?
    (wie die zeit vergeht)
    nach dieser oper hab´ich gesagt,"da ich das durch gestanden habe,steh ich jetzt alle opern durch." *g*
    -->ich habe erst 2 jahre zuvor angefangen überhaupt in opern zu gehen.(bis dahin halt "nur" musical u. schauspiel)





    leider sind in MS dieses jahr von den (wieviel sind´s?)
    6(7) neuinszenierungen ,in den letzten jahren bereits 4 gelaufen.


    lg yago

  • AALTO Essen


    Ballett


    Premieren:


    14. Nov.2009 "La Sylphide" (Hermann von Lovenskjold)
    Naom Zur/Peter von Schaufuss


    13. Feb. 2010 "Peer Gynt" (Edvard Grieg, Brett Dean, Mark-Anthony Turnage)
    Volker Perplies/Heinz Spoerli(endlich wieder!!!)



    27. Feb 2010 Verleihung des Tanzpreises



    Wiederaufnahmen:


    4.Sept. 2009 "Tanzhommage an Queen" (Queen)
    Ben van Cauwenbergh


    26.Sept.2009 "Coppélia" (Léo Delibes)
    Roland Petit


    21.Dez.2009 "Leonce und Lena" (Johann Strauß, Bernd Alois Zimmermann, Alfred Schnittke und Martin Donner)
    Florian Ziemann/Christian Spuk



    31.März 2010 "La Vie en Rose" (Maurice Chevalier, Edith Piaf, Gilbert Bécaud und Jacques Brel)
    Ben van Cauwenbergh

  • Hallo yago,

    Zitat

    leider sind in MS dieses jahr von den (wieviel sind´s?) 6(7) neuinszenierungen ,in den letzten jahren bereits 4 gelaufen.


    das stimmt, allerdings läuft auch hier die Zeit schnell, denn der Parsifal ist auch schon 11 Jahre her, muß aber dennoch nicht schon wieder sein.


    Rigelotto [SIZE=7](nein, kein Verschreiber)[/SIZE] ist so vor 14-15 Jahren gelaufen....
    LG,
    Michael

  • Es ist in der Tat schade, dass Essen nur fünf Neuproduktionen im Musiktheater macht, davon eine Operette und eine konzertante Oper, aber immerhin sind die drei szenischen Opernpremieren alles keine Leichtgewichte.


    Enttäuschend für mich die Forstetzung von Wagners "Ring" mit dem "Siegfried", bei Anselm Weber ist mir nicht nachvollziehbar, warum er unbedingt Musiktheater machen muss - da hätte ich mir einen anderen Regisseur gewünscht. Auch Hilsdorf mit Bergs "Lulu" reizt mich nur bedingt, aber "Elegie für junge Liebende" interessiert mich - das Stück einmal wieder auf der Bühne erleben zu können, freut mich und Noam Zur hat bei mir als Dirigent des "Don Giovanni" von Mozart einen guten Eindruck hinterlassen und Karoline Grubers Inszenierungen mag ich sehr gerne.