Weshalb werden so einige Sängerinnen und Sänger so maßlos überschätzt.

  • Bitte an die Moderation:


    Stellt die Callas-Beiträge bei der Sängerin direkt ein, damit es hier wieder Platz gibt für die wirklich überschätzten Individuen.


    :hello:

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Guter Hinweis, lieber Siegfried: Die Callas-Diskussion kann jetzt hier weitergeführt werden.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Welch Seltsamkeiten passieren hier.
    Da eröffne ich einen eigenen Thread mit einem ganz klaren Thema und nun geht mein Beitrag in den Callas -Thread über.
    Ich habe einen Beitrag geschrieben der kein eigener Callas-Beitrag sein sollte , mir ging es um ganz etwas anderes.


    Diese Handhabung finde ich respektlos.
    Für mich bedeutet das, ich werde keinen eigenen beitrag mehr ins Forum stellen.
    Da waren die wohl länger anwesenden Mitglieder , die Callas-Liebhaber sind, im Vorteil.


    Wie geschrieben und symbolisch auch gesagt, werde ic h mich erst einmal zurückziehen.
    Wenn mein Beitrag stört , können sie ihn auch gerne wieder löschen.
    Ich selbst werde mich nicht weiter äußern, wie schon betont, finde ich das Vorgehen nicht rühmlich.


    MfG
    Orpheus 2

  • Lieber Orpheus,


    sowohl Startbeitrag als auch Thread sind an alter Stelle vorhanden. Wenn ich das richtig gelesen habe, geht es um überschätzte Sänger und nicht nur um die überschätzte Callas. Ich bin der Bitte eines Mitgliedes nachgekommen, diejenigen Beiträge, die sich mit La Callas beschäftigen, in einen der ihr gewidmeten Threads zu verschieben - die im übrigen keine Huldigungsthreads sind - damit dem eigentlichen und von Dir wohl auch so gewünschten Thema wieder mehr Raum gegeben wird. Eine Respektosigkeit Dir gegenüber kann ich da nun nicht erkennen, mache die Verschiebung aber auch gerne wieder rückgängig.

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Hallo Orpheus 2


    Dein Thread ist doch keineswegs in den Callas -Tread gewandert.


    Nur der große Teil, der sich um die Callas und deren "hässliche Stimme"


    drehte, wurde zu rechtens in den Callas- Thread verschoben.


    Dein Thread besteht doch weiter.


    :hello:Herbert.

    Tutto nel mondo è burla.

  • Die Bedeutung und die Einschätzung eines Sängers hängen m. E. von einer ganzen Reihe von Faktoren ab, wie Stimme, Technik, Darstellungskunst, Timbre, Alleinstellungsmerkmale und erkennbare Originalität des Künstlers, Partien, in denen Maßstabsetzendes geleistet wurde, sowie Umfang und Länge der Karrire auf hohem Niveau. Die Liste dieser Faktoren ließe sich fortsetzen.
    Selbstverständlich greifen dann perönliche Prioritäten und Vorlieben. Der eine favorisirt Schöngesang, ein anderer findet zu langes
    Schönsingen stink-langweilig. Vielfach werden kleinere Mängel wie Tremolo, schrille Höhen und Stentor-Töne toleriert, weil es dem Interpreten gelingt, die Partie zum Leben zu erwecken und glaubhaft darzustellen.
    Nicht zu leugnenden Einfluß haben Kritiker und die Medien auf das allegemeine Urteil über die Bedeutng eines Sängers. Heute werden unter Einsatz aller Marketingmethoden Sänger gemacht und gezielt vermarktet.
    Obwohl die Nachwelt einem Mimen - und was ist ein Sänger anderes als ein Mime mit Stimme - keine Kränze zu flechten scheint, wird seine wahre Bedeutung oft erst durch bleibende Popularität und Erinnerung an sein Wirken deutlich.
    Ein guter Gradmesser scheint mir auch die Präsenz in unserem Tamino-Forum zu sein. Wer wird häufig genannt, von wem existieren würdigende Threads, wie oft werden diese aufgerufen. Vox populi entscheidet letztlich auch bei Sängern über die wahre Bedeutung.
    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Lieber Orpheus2
    "die Callas hingegen hat nur gesungen". Das ist ein wunderschöner Halbsatz!
    Vermutlich wird die Callas auch in fünfzig Jahren noch auf der gleichen Stufe mit Caruso stehen, nämlich als Synonym für DIE Opernsängerin.
    Das ist eben so und das hat auch seine Berechtigung, denn aus meiner Sicht ist das eine Stimme, die unverwechselbar ist, die man sofort erkennt und das macht es vermutlich aus.
    Ich habe lange überlegt ob mir überschätzte Sänger oder Sängerinnen einfallen - Fehlanzeige!
    Aber künstlich hochgejubelte kenne ich natürlich eine ganze Menge.
    Einiges klang mir in diesen Beiträgen zu negativ; vielleicht sollte man mal ein Thema mit dem Titel "Unterschätzte Sängerinnen/Sänger" machen, dann käme mehr Lob rüber.

  • @ Liebestraum: Paul Potts gehört - genauso wie Maria Callas - nicht in diesen Thread. Denn laut Titel geht es um Sänger. Paul Potts ist keiner. (Bocelli wäre noch so ein Fall.) - Maria Callas gehört nicht hinein, weil sie nicht überschätzt ist.


    Überschätzt sind:


    Carreras (hat er auch nur mit einer einzigen Aufnahme Maßstäbe im Positiven gesetzt? Kommt mir bloß nicht mit seinem Nemorino, der sich unter Karajan nach Theben verirrte und sich dann Radames rufen ließ ...)


    Netrebko (was bleibt, wenn man die Augen schließt?)


    Kollo, Jerusalem, Goldberg und all die anderen Pseudo-Siegfriede, die besser den Stolzing und den Steuermann sängen.

  • Zitat

    Original von Wolfram
    Überschätzt sind:


    Carreras (hat er auch nur mit einer einzigen Aufnahme Maßstäbe im Positiven gesetzt? Kommt mir bloß nicht mit seinem Nemorino, der sich unter Karajan nach Theben verirrte und sich dann Radames rufen ließ ...)


    Ich finde, der Don Carlo war seine Glanzrolle. Was gibt's da groß auszusetzen, lieber Wolfram?


    :hello:

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Ich nehme an, Du meinst die Aufnahme unter Karajan (EMI, Studio). Carreras ist vielleicht derjenige Tenor, bei dem man am wenigsten merkt, dass der Don Carlo die Titelpartie der Oper ist. Man höre etwa Bergonzi (Solti, Studio, Decca), was der mit vergleichbar wenig herausragenden stimmlichen Mitteln aus der Partie gemacht hat. Ganz zu schweigen von Björling (Met live 1950, Stiedry).


    Aber, selbst wenn Carreras diese eine Partie tadellos und rollendeckend abgeliefert hätte: Wäre das ein hinreichendes Argument, um die Mitgliedschaft bei den "Drei Tenören" (ergänze: besten) zu rechtfertigen? Ich meine nicht. Einer der drei besten Tenöre (vom sängerischen Ergebnis, nicht von den Gagen her gesehen) sollte doch die eine oder andere maßstäbliche Aufnahme geliefert haben, oder? Bei Don Carlo ist ihm das m. E. nicht geglückt.

  • [quote][i]Original von hart[/i
    Einiges klang mir in diesen Beiträgen zu negativ; vielleicht sollte man mal ein Thema mit dem Titel "Unterschätzte Sängerinnen/Sänger" machen,


    Ich finde, das ist eine gute Idee. Nachdem ich die Treads im Bereich "Die berühmte Stimme" mal durchgegangen bin, fehlte mir beispielsweise nder Name Frederica von Stade. Auch in den Mezzo-Votings taucht sie nicht auf, es sei denn, mir ist etwas entgangen. In einem bestimmten Repertoire, z.B. Rossinis Desdemona oder Massenets Cendrillon ist ihre Stimme unübertroffen. (Wie man den musikalischen Wert der OPern einschätzt, sei dahingestellt.) Auch in bestimmten Mozartpartien und bei Offenbach hat sie ihre Meriten.


    Das gleiche gilt im Bereich des Liedgeangs für Mitsuko Shirai. Kann es vielleicht daran liegen, dass sie ihre Liedeinspielungen für ein vergleichsweise "kleines" Label gemacht hat? Wie denken die anderen Forianer darüber?

    Gott achtet mich, wenn ich arbeite, aber er liebt mich, wenn ich singe (Tagore)

  • Hallo Forianer,



    Wolframs Auffassung kann ich nicht ganz teilen. Die Aufnahmen von Carreras vor seiner Erkrankung (La Boheme mit Sir Colin Davis und Luzia ... mit Jesus-Lopes Cobos) haben höchste Kritiken erhalten.


    Zu einer Doppel-CD seiner frühen Aufnahmen hier ein Zitat eines Rezensenten:


    "Wer seine junge Stimme, hier in Arien von 1976 bis 1993 nicht mehr im Ohr hat, dem sei diese Doppel-CD ans Herz gelegt. Goldene Jahre: Gerade die Einspielungen bis Mitte der 80er jagen beim Wiederhörern Schauer den Rücken hinunter."


    Mir geht es jedenfalls so.


    Gruß aus Burgdorf


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"

    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Wenn nach dem WARUM gefragt wird muß man schon sagen, daß viele Sänger weder ihre tatsächlischen stimmlichen Mittel richtig einschätzen können noch die natürlichen Grenzen ihrer Stimmen kennen ODER sich durch findige Medien "Experten" von ihrem eigenen ursprünglich richtigen Instinkt und wider besseren Wissens davon abbringen lassen.
    Letztendlich liegt es nur in der Hand des Sängers, ob und wie er sich vermarkten läßt. "A long and steady career or a quick killing." hat der Impresario Sol Hurok es einmal formuliert. Wobei man unter "quick killing" in den 50ern als dieses statement anläßlich der Karriere Di Stefanos gemacht wurde, die Zeitspanne von etwa 10 - 15 Jahren verstand - wieviele Sänger "überleben" heute nicht einmal diese Zeitspanne!?
    Das überschätzen leitet sich meiner Meinung nach auch aus einer übermäßigen und den Leistungen und Verdiensten eines Künstlers nicht entsprechenden Vermarktung ab. Es gibt Geschmack und es gibt Quallität. Wenn mir ein neuer Tenor als neuer Caruso angekündigt wird, ärgere ich mich schon einmal über so eine dumme und einfallslose Werbung. Damit tut man einem jungen Sänger keinen Gefallen, man hört ihn sich an, zugegebenermaßen vielleicht überkritisch, und verläßt in den allermeisten Fällen das Opernhaus mit dem Gefühl, daß das KÖNNEN der Sänger nicht den Vorschußlorbeeren und der Publicity entsprochen hat.


    Und dann gibt es neben den überkritischen auf der anderen Seite die Fangemeinden, die mehr oder weniger kritiklos und verklären und weiters die "halbgebildeten" Klassik-Adabeis, die ebenso kritiklos irgengwelche vorgekauten Medien-slogans nachplappern.


    Und je nachdem mit wem man über einen bestimmten Sänger spricht wird es ewig verschiedene Ein/Über/Unterschätzungen geben.

  • Zitat

    Original von gerlach



    Wolframs Auffassung kann ich nicht ganz teilen. Die Aufnahmen von Carreras vor seiner Erkrankung (La Boheme mit Sir Colin Davis und Luzia ... mit Jesus-Lopes Cobos) haben höchste Kritiken erhalten.


    Also ich halte die Aufnahmen der frühen Verdi-Opern von Carreras, die alle noch vor seiner Erkrankung (1987) stattgefunden haben, für besonders gut. Dass er nach seiner Erkrankung daran nicht mehr anknüpfen konnte, ist eine andere Sache.


    :hello:
    Jolanthe

  • Zitat

    Original von Wolfram
    Überschätzt sind:
    Carreras (hat er auch nur mit einer einzigen Aufnahme Maßstäbe im Positiven gesetzt? Kommt mir bloß nicht mit seinem Nemorino, der sich unter Karajan nach Theben verirrte und sich dann Radames rufen ließ ...)


    Netrebko (was bleibt, wenn man die Augen schließt?)


    Kollo, Jerusalem, Goldberg und all die anderen Pseudo-Siegfriede, die besser den Stolzing und den Steuermann sängen.


    Viele Provokationen in wenige Zeilen gezwängt, Wolfram! Wem willst du hier was beweisen?


    Daß Carreras ein Weltklasse-Don Carlos war, wurde schon erwähnt. Auch sein Edgardo, Don José und die frühen Verdirollen z.B. in I due Foscari können mit den Besten standhalten. Aber dazu müßte man den Sänger in diesen Rollen eben gehört haben.


    Netrebko kann man mit offenen wie mit geschlossenen Augen genießen. Sie hat ihren Marktwert auch wegen ihrer Stimme!


    Wer Stolzing und Steuermann im selben Atemzug nennt, hat sich zweifellos schon die höheren Bayreuth-Weihen erworben. Kathi lässt grüßen :D


    Zu den genannten Pseudo-Siegfrieden gibts übrigens bei Tamino zahlreiche richtige Einschätzungen. Überschätzt wurden sie vielleicht zeitweise anderswo...


    :hello:

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Lieber Joseph II., lieber Gerlach, lieber Siegfried, lieber Forianer,


    uiuiui ... ich bitte um Entschuldigung, wenn ich persönliche Empfindungen verletzt haben sollte.


    Zu Siegfried:

    Zitat

    Viele Provokationen in wenige Zeilen gezwängt, Wolfram! Wem willst du hier was beweisen?


    Ich hatte nicht die Absicht, etwas zu beweisen. Noch zu provozieren. Siehe erster Absatz. Sollte sich jemand provoziert fühlen, mag das auch Gründe haben, die nicht nur in meinen Beitrag liegen.


    Zitat

    Wer Stolzing und Steuermann im selben Atemzug nennt, hat sich zweifellos schon die höheren Bayreuth-Weihen erworben. Kathi lässt grüßen


    Korrekt. Ich meinte auch nicht den Steuermann, sondern den jungen Seemann aus dem Tristan: "Westwärts schweift der Blick ... ". Eine typische Bayreuther Debütantenrolle, selbst, wenn einst mit Peter Schreier luxuriös besetzt. Nur im Spaß: Von wegen "im selben Atemzuge": Das macht man gelegentlich sogar bei Tristan und Isolde. :hahahaha:


    Die Grundlage meiner These der Überschätzung Carreras' ist: Unter dem Titel "Die drei Tenöre" traten bekanntlich Domingo, Pavarotti und Carreras auf, erstmals im Jahre 1990. Da jedermann klar ist, dass es mehr als drei Tenöre gibt, sollte dieser Titel offenbar "die drei besten/einzig wahren Tenöre" suggerieren. Und das scheint mir im Falle von Carreras eine Überschätzung zu sein.


    Die mögliche Existenz einzelner gelungener Aufnahmen mit Carreras widerspricht meiner These ja nicht. Ich kann seinen Don Carlo mit einigem Genuss hören, finde jedoch Bergonzi und Björling besser. Die von Gerlach genannte Bohème unter C. Davis kenne ich nicht, auch nicht die von ihm erwähnte Doppel-CD. Ich kenne seinen Radames, seinen Werther, seinen Tony (West Side Story), seinen Tenorpart in der Misa Criolla, seinen gescheiterten Éléazar (La juive), seinen Gabriele Adorno, nicht zu vergessen seinen Cavaradossi (unter Karajan mit Ricciarelli), der seine Möglichkeiten wirklich überschreitet. (Ich hoffe, ich habe nichts vergessen ...)


    Die vorsichtigste Formulierung, die ich dazu geben möchte, ist: Der Name Carreras auf einer CD-Box ist für mich kein Kaufargument.


    Allemal gilt: 1990 war Carreras weder einer der drei besten Tenöre noch hätte es in dieser Zeit nur drei "wahre Tenöre" gegeben. Insofern finde ich ihn überschätzt.


    Können wir uns auf diese Einschätzung einigen?

  • Zitat

    Original von Wolfram
    Die mögliche Existenz einzelner gelungener Aufnahmen mit Carreras widerspricht meiner These ja nicht. Ich kann seinen Don Carlo mit einigem Genuss hören, finde jedoch Bergonzi und Björling besser. Die von Gerlach genannte Bohème unter C. Davis kenne ich nicht, auch nicht die von ihm erwähnte Doppel-CD. Ich kenne seinen Radames, seinen Werther, seinen Tony (West Side Story), seinen Tenorpart in der Misa Criolla, seinen gescheiterten Éléazar (La juive), seinen Gabriele Adorno, nicht zu vergessen seinen Cavaradossi (unter Karajan mit Ricciarelli), der seine Möglichkeiten wirklich überschreitet. (Ich hoffe, ich habe nichts vergessen ...)


    Die vorsichtigste Formulierung, die ich dazu geben möchte, ist: Der Name Carreras auf einer CD-Box ist für mich kein Kaufargument.


    Über Carreras bin ich als Teenager zur Oper gekommen und habe ihn in Wien Anfang / Mitte der 1980er in vielen Rollen (Luisa Miller, Calaf, Boccanegra, Liebestrank, Lucia, Don José) erlebt und geliebt. Daß er schnell abgebaut hat war nicht zu überhören, AUCH SCHON VOR SEINER ERKRANKUNG - er hat forciert, er hat sich die spinto Rollen immer etwas zurechtgebogen, war trotzdem meistens an seinem stimmlichen Limit, man hatte meistens den Eindruck er hätte die Stimme nicht wirklich im Griff. Das alles war nicht zu überhören. Trotzdem, er war noch immer recht jung und eine Zeit lang ist es halbwegs gut gegangen. Ich meine Eleazar, Don Carlo, Radames, Alvaro (Forza del Destino) - wieso hat er das machen müssen? Weil sein Idol Di Stefano es gemacht hat?
    Er ist/war ein lyrischer Tenor mit einem herrlichen Timbre, mangelhafter Technik und einem Temperament, dem, ähnlich wie bei Di Stefano, die lyrischen Rollen bald zu eng waren. Keine Frage, er war etwa als Don José mit Baltsa recht beeindruckend, aber mir fallen sofort 3 andere Tenöre ein, die ich vorziehen würde.


    Warum fällt es so schwer bei aller Liebe zu einem Sänger sich etwas Objektivität zu bewahren?

  • Gestern geriet ich beim Stöbern in diese Diskussion, die ja mit einem Beitrag über Maria Callas begonnen wurde.
    Ich denke, dass es zwar "überschätzte" Sänger gibt, aber jeder vielleicht einen anderen Maßstab ansetzt, wenn er "schätzt" und wen er als "überschätzt" ansieht.
    Jemand, der die unbedingte Stimmschönheit als non plus ultra ansieht, findet vielleicht Callas, Rysanek, Mödl, Silja u.v.a. als "überschätzt", ein anderer , der die Gestaltung der Rolle als erste Kunst ansieht, wird Tebaldi, Sutherland, Caballe u.w. "überschätzt" finden. Weitere können es nicht ertragen, wenn ein Sänger zu tief oder zu hoch singt, die finden dann Prey, Mödl, Rysanek u.a. als "überschätzt". So wird jeder seine eigene Definition dieses Begriffes haben.
    Ich persönlich finde z.B. die heutigen Sänger , die in Bayreuth die großen Partien, wie Tristan/Isolde, Sieglinde/Brünhilde, Siegmund/Siegfried, Tannhäuser, Parsifal singen als "überschätzt", weil sie sich selber oder/und die Agenten und Betriebsbüroleiter sie überschätzen - aber ohne sie würden wohl die großen Werke nicht mehr aufgeführt werden. Dagegen sind die Sänger der mittleren und kleineren Rollen heutzutage genau so gut , oder sogar besser, als früher.
    Dann spielt auch die Zeit eine Rolle, Sänger die in ihrem Zenit als wegweisend angesehen wurden, wie FiDi oder Schwarzkopf werden heute doch schon wieder kritisiert und ihre Rolle für die Kunst wird weit weniger singulär gesehen.
    Bei den heute überaus "geschätzten" Sängern, wie Netrebko, Garanca, Bartoli, Georghiu, Alagna, Villazon muss man abwarten, was in einigen Jahren über sie geschrieben wird, bei einigen sieht man ja heute schon, dass vom grossen Ruhm nur noch Bruchstücke vorhanden sind.
    Daher abwarten und Tee trinken !

  • Die Callas hatte einfach das Glück das zu ihrer Zeiit nicht so einen großen Medienhype gab. Aber die Kritker loben einen Sänger viel zu schnell hoch. Das Bestes beispiel war am Sonntag bei der Radioübertragung der Walküre aus Hannover wo die Moderatorin über den Sänger des Siegmunds meinte, das heute abend ein neuer Startenor geboren wurde und das sich viele Opernhäuser um ihn reißen würden. Von der Sängerin der Carmen bei der letzten Saisonerföffnung der Mailänder Scala hat man auch nichts mehr gehört.

  • Zitat

    Original von Gunter Hämel
    Bei den heute überaus "geschätzten" Sängern, wie Netrebko, Garanca, Bartoli, Georghiu, Alagna, Villazon muss man abwarten, was in einigen Jahren über sie geschrieben wird, bei einigen sieht man ja heute schon, dass vom grossen Ruhm nur noch Bruchstücke vorhanden sind.
    Daher abwarten und Tee trinken !


    Vielleicht singt der/die Eine oder Andere im Greisenalter noch den "Simone Boccanegra" :D oder dirigiert die "Fledermaus".


    Abwarten und Tee trinken lohnt sich also immer.


    :hello:

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Hallo Forianer,


    vorab möchte ich Gunter Hämel recht geben, dass ein jeder seine eigene Definition einbringt.


    Ganz allgemein: ich schätze Künstler besonders, sehr und weniger. Das Recht zur Über- oder Unterschätzung nehme ich mir nicht. Fairerweise müsste ich ja dann dem Über- oder Unterschätzten auch begründen, warum. Weil er/sie nicht so gut aussieht wie Netrebko/Villazon, so hoch singt wie Krauss und Pavarotti, so tief singt wie Frick und Salminen usw usw.


    Das eigene Urteil unterliegt subjektiven Kriterien. Ich mag die Stimme der Callas auch nicht besonders, aber das gilt aus meiner subjektiven Einstellung für eine ganze Reihe von Künstlern, die, wenn man die öffentliche oder veröffentlichte Meinung zur Kenntnis nimmt, zur Weltspitze zählen. Warum auch nicht. Mir wäre auch am liebsten die Stimme von Gigli mit einer Figur von Villazon oder Alagna, die Stimme der Freni oder Caballe in der Figur von Netrebko. Dann mache ich eben beim Musikhören die Augen zu, lausche der Stimme und träume von einer hübschen Sängerin. Das geht auch.


    Wichtig erscheint mir auch, ob die derzeit "Hochgelobten" dieses Prädikat nach 10 oder 20 Jahren auch noch für sich in Anspruch nehmen dürfen.


    LG, Bernward


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"

    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Hallo Siegfried,


    es kann auch sein, dass Domingo in zehn, fünfzehn Jahren statt des Korsaren Simon den Fiesco singt oder ein andalusisches Kastagnettenensemble dirigiert ... :) ... vielleicht gibt es auch eine Platte "Placido denkt bei Harfenbegleitung nach" (Idee von E. Kishon) ... also, der Möglichkeiten sind viele und er wird sie (aus-)nutzen. Warum auch nicht? Solange jemand dafür bezahlt.

  • Die Frage warum sind oder werden viele Künstler überschätzt kann man doch am Beispiel der Medien fsetmachen, als da wären Radio, Fernsehen und Fachpublikationen.
    Man stelle das Radio an, hier in Norddeutschland wären das z. B. Klassikradio bzw. NRD- Kultur.
    Dort werden uns doch Samstag für Samstag ( Herr Mende, NDR läßt schön grüßen ) immer die gleichen Namen herunter gebetet.
    Es sind Namen wie : Netrebko, Lemula, Terfel, Alagna, Villazon, Florez, Domingo, Pavarotti, Gheorgiu.
    Diese Namen werden dann mit Superlativen geschmückt um der Popwelt möglichst nahe zu kommen.
    Superstar, Megastar oder nach Beendigung einer Arie wird diese auch schon mal mit einem lustvollen Stöhnen gewürdigt ( Casta Diva, Gheorgiu, Herr Mende ). Gleichgeschaltet sind hier das Fernsehen und das Fono Forum, alle drei scheinen sich für meine Begriffe nur noch als Handlanger für die Industrie zu verstehen um deren Künstler und deren aktuelle CDs durch verschweigen oder hinbiegen von Fakten hochzujubeln. Wer hier nicht das Glück hat noch der englischen oder einigermaßen der französischen Sprache mächtig zu sein bekommt von klassischer Musik als Kulturgut fast nichts mehr mit.
    Ich hatte teilweise sogar das Gefühl ich verblöde zusehens, bis ich es geschaft hatte mich hier zu emanzipieren.
    Der Grund für die maßlose Überschätzung liegt hier im Vergessen und der mangelnden musikalischen Bildung ihrer Protagonisten, obwohl die Aufnahmen alle vorliegen wird so getan als ob es vor diesem Tag fast keine anderen gegeben hätte.
    Wenn im Fernsehen eine Senta Berger ungestraft Herr Alagna als Othello hochloben darf ( hat es nie einen Giovanni Martinelli oder Jon Vickers gegeben ), meines Wissens hat er diese Rolle nie auf der Bühne gesungen ( man korrigiere mich bitte ) sondern auf CD eine Arie eingesungen. Wenn in einem vom ZDF übernommen Porträt über Renata Tebaldi verkündet wird, ihre Stimme hat deswegen länger als die der Callas gehalten, weil Frau Tebaldi im Gegensatz zu Frau Callas auf schwere ihrer Stimme schaden könnende Rollen verzichtet hat.
    Wer ist denn auf den Butterfly CDs die sich mit dem Namen Tebaldi schmücken zu hören?
    Alle drei Medien betreiben hier ganz erfolgreich ein Werk, das ich nur als Desinfontainment bezeichnen möchte, es wird totgeschwiegen was nicht ins Konzept passt.
    Dieses ist aber keineswegs ein aktuelles Phänomen, sondern ein über Jahrezehnte hinweg erfolgreich konserviertes.
    Ein anders ist das Ableben eines mehr oder weniger erfolgreichen Künstlers, hier wird frei nach dem Motto den Toten nichts böses gelogen das sich die Balken biegen.
    Und da fragt sich noch jemand warum einige Künstler maßlos überschätzt werden, manche Kritiker sind ja nicht einmal in der Lage zu erkennen ob bei einer Neuveröffentlichung unter Umständen ein Etikettenschwindel vorliegt und hier ein und die gleiche Aufnahme einfach nur unter einem anderen Künstlernamen recycelt worden ist.

  • Mein lieber Sven!
    Überwiegend teile ich Deine Auffassungen. Nur bei Tebaldi irrst Du Dich. Sie hat sich nicht gescheut, eine der schwierigsten dramatischen Sopran-Partien zu singen: Die Prinzessin Turandot. Und zwar hervorragend! Und zu Carreras möchte ich noch hinzufügen: Er wurde von Karajan zu der Partie des Arnold in Wilhelm Tell animiert. Da ging ihm im Finale mit den vielen C`s ganz schön die Puste aus. Das war mit Sicherheit nicht seine Glanzpartie und danach hat er diese m.E. nie mehr gesungen. Gruß Wolfgang

    W.S.

  • Zitat

    Original von rodolfo39
    Die Callas hatte einfach das Glück das zu ihrer Zeiit nicht so einen großen Medienhype gab.


    Lieber Rodolfo!


    Es gab damals durchaus einen für die damalige Zeit (und nur die darf man als Maßstab herannehmen) großen "Medienhype" um die Callas. Gerade die 50iger waren sehr opernbegeistert und Sänger und ihre Leistungen in aller Munde. Aber vielleicht liegt ihr Stellenwert einfach an iher Leistung?


    Ansonsten würde ich Sven Godenrath in allem recht geben. Viele Karrieren werden von Medien gemacht, die selber immer weniger Ahnung haben, weil es eben darauf auch nicht mehr ankommt. Man bedient sich einer Sprache aus der Massenkultur, weil es nur noch um die schnelle Verwertbarkeit ankommt. Alle sind so sehr auf "Events" gedrillt, dass dies auch auf die klassische Musik, die kaum noch einen Stellenwert in der Gesellschaft hat, angewandt werden muss. Sich genauer mit Sängerleistungen auseinander zu setzen, bedeutet die Investion von Zeit. Und Zeit ist Geld. Und Geld verdient man im Bereich der klassischen Musik kaum.


    :hello: Gustav

  • Ich wollte eigentlich zu etwas anderem Stellung beziehen aber fangen wir, weil es am nächsten liegt mit 9079 Wolfgang an.
    Meine Äußerungen über Renata Tebaldi waren ein sinngemäßes Zitat aus dem Fernsehporträt ( sie habe keine der Stimme schadenden zu schweren Rollen gesungen und sich deswegen stimmlich so lange halten können ) und spiegelten hier nicht mein Wissen wieder, sondern das der jenigen die uns klassische Musik verkaufen wollen.


    Das andere, wenn hier Namen wie Paul Potts oder Andre Rieu ins Rennen geworfen werden dürfen wir hier doch eines nicht vergessen.
    Paul Potts kam aus einer jener drei Fernsehsendung ( American Idiol, Britain gots Talent und X-Faktor )hervor in welcher Simon ( sorry ich habe jetzt den Nachnamen vergessen ) talentierte " Sänger " herausbringt ( Darius ( gewann später auch Popstars goes to Operastars ), Rydian, Kelly Clarkson, Susan Boyle ( ich weiß der 2. Platz ), Shayne Ward oder David Archuleta ) und wir wissen daher das jene Wettbewerbe, sowie auch Paul Potts ein ganz anderes Klientel bedienen und daher auch hier auch gar nicht der Anspruch stellen auf dem klassischen Musiksektor ( ich weiß von den Umsatzzahlen, um diese zu schönen, wird er mit dazugerechnet wie Russel Watson und Harley Westenra auch ), Opern bzw. Arieninterpetationen, bestehen zu wollen, auch wenn die Marketingstrategen der CD – Verlage etwas anderes behaupten.
    Vegessen wir hier bitte auch nicht das ein Mario Lanza erst dann den Caruso singen konnte, als sich so gut wie keiner mehr erinnern konnte wie Carusosstimme wirklich klang.
    Ich erinnere mich hier an das schreiben von Mary Ann aus dem USA an einen Freund von mir wo sie euphorisch schreib sie den Supertenor entdeckt und gleich die CD mitgeschickt.
    Wir hörten hinein, ein Blick traf mich von links:" Ist das Andrea Bocelli?".
    Ich muß offen bekennen obgleich mir der Name Paul Potts etwas sagte habe ich im ersten Augenblick an eine Parodie gedacht.
    Kurz darauf sprach mich ein Kollege an und erzählte mir er habe sich die CD gekauft und hineingehört und er bekäme beim Klang dieser Stimme eine Gänsehaut.
    Ohne jetzt bösartig klingen zu wollen, aber ich dachte bei mir, das sich auch mir Haare aufstellten beim Klang dieser Stimme, nur leider aus anderen Gründen.
    Nur dürfen wir hier bitte eines nicht außer acht lassen, der Ansatzpunkt dieser Sänger wäre überschätzt sehe ich trotz der vielen verkauften Tonträger als nicht gegeben, da das Klientel das dieser Sänger bedient ähnlich wie die Juroren und das Publikum die ihn wählten, wahrscheinlich noch nie die Stimmen von Caruso, Devries, de Lucia, Schipa, Schiötz, Gedda, Kraus, Bergonzi und ähnliche gehört haben und somit gar nicht zu unterscheiden wissen was hier richtig oder falsch klingt.
    Wir erleben hier das viel gerühmte Märchen vom Tellerwäscher ( ich weiß er verkaufte Plasmaphones ) zum Topseller von Tonträgern.
    Das er aber hingegen dann auch noch auf einem Gebiet nicht bestehen konnte wo er Theoretisch hätte bestehen können, Musical ( Phantom der Oper ) ist wiederum etwas anderes.
    Gleiche auch bei Andre Rieu ( ich speche hier allerdings jetzt nicht von seinem talentierten Vater, leider fand ich auf die schnelle die Schallplatte nicht ).
    Auch hier erinnere ich mich an ein Gespräch mit einer Kollegin: "Kennst du eigentlich den Teufelsgeiger?"
    Im ersten Moment schossen mir Namen wie Taschner, Oistrach, Szerynk, Milstein, Heifetz, Grumieux, Suk, Stern oder Vengarov, durch den Kopf.
    Aber nein sie meinte Andre Rieu.
    Auch dieses Beispiel zeigt hier ganz deutlich, das man auch hier bei den verkauften Tonträgern und der Fernsehpräsenz von einer Überschätzung nicht sprechen kann auch das beide meines Wissen weder bei Herrn Mende noch bei Herrn Wiemhoff im Programm vorkommen, darf aber im Gegenzuge auch nicht uneingeschränkt als Qualitätsmerkmal verstanden werden..
    Auch hier wird ein gänzlich anderen Klientel bedient.
    Schließlich hatte man meines Wissen ja Mantovani und Helmuth Zacharias auch nicht mit den oben genannten ( Vengerov natürlich wegen des Alters ausgenommen) in einen Topf geworfen.
    Bei Andre Rieu wird zwar klassische Musik vereinfach dargeboten aber eben für ein anderes Klientel als für die, die sich beispielweise Boskovsky, Kempe, Krauss oder Kleiber in den CD - Abspieler legen würden.
    Deswegen kann das Argument der Überschätzung hier nicht greifen.
    Wir vergleichen ja schließlich Madonna ( Evita ) auch nicht mit Elaine Paige bzw. Rondo Veneziano mit dem Amadeus Quartett.

  • @ Rodolfo 69 :


    MARIA CALLAS hatte etwa zwischen 1950 und weit über ihren Tod im September 1977 in Paris eine selbst für heutige Verhältnisse so enorme Medienpräsenz , dass man auch heute noch stauenen muss .


    Auf Fotos als Maria Callas etwa mit Onassis durch Paris ging wurden die kleinsten nebensächlichkeiten am nächsten Tag in Bildunterschriften festgehalten .


    So wurde festgehalten , dass ein so unwesentliches Automodell wie der Ford 17 m im Hintergrund zu sehen war .
    Oder heute noch (!) wird ausführlich berichtet , wo Maria Callas mit wem was gegessen hat .


    Und man muss sich vergegenwärtigen, dass es um 1960 in deutschen Haushalten keineswegs üblich war, einen fernsehapparat zu besitzen .
    Im Vordergrund standen die Zeitungen , Zeitschriften in deutlich geringerer Verbreitung als dies heute der Fall ist .


    Diese Medienpräsenz hat zeitlich wesentlich kürzer nur die Witwe von John F. Kennedy relativ kurzfristig erreicht ( etwa 1960 bis 1966 ) und dann noch einmal kurz anlässlich ihres Todes .


    Und selbst die " Königin der ( Boulevard )- herzen " Diana Princess of Wales ist post mortem nur ein kurfrstiges Überleben in den Massenmedien zumal beschieden gewesen .


    Volle Zustimmung meinerseits zu GUSTAVs Anmerkung , dass es sich bei der Bekanntheit von maria Callas in erster Linie um deren überragende Interpretationen von Opern gehandelt hat, die selbst in der Scala di Milano nicht selten in Vergessenheit geraten waren .
    Und die Aufnahmen , Studio wie live ( dazu : der Thread von Gustav hier im Tamino-Klasssikforum.at : " Maria Callas - live ". Ein wichtiger HINWEIS dazu : Die Offizielle oder offiziöse Website über Maria Callas enthält nur die EMI - Studioaufnahmen mit Maria Callas ! es ist unendlich wichtig für die Beurteilung ihrer Karriere , gerade auch die nicht selten wichtigeren Livemitschnitte zu kennen . ) sind bei der EMi , ihren Tochterfirmen usw. nach wie vor der grosse Verkaufsrenner im Bereich Musik .


    Bücher über J. Kennedey, von denen es viele gab in den 1960er Jahren oder über Diana ( Spencer ) findet man fast nicht mehr .


    Callas - Bücher dagegen weltweit in jeder besseren Buchhandlung .


    Viele Grüsse


    Frank

    Frank Georg Bechyna
    Musik & Medizin

  • Mein lieber Sven!
    Ich gebe Dir in allen Punkten Recht! Zu Weihnachten wollte mir meine Tochter eine Freude machen und schenkte mir eine CD von Paul Potts. Ich kann dazu nur sagen: Einmal gehört und nie wieder! Gruß Wolfgang

    W.S.