• Ein Countertenor, der wie erwähnt kleinen Szene der Countertenöre, ist der Pole Jakub Józef Orliński.


    Er hat auch ein Talent als Breakdancer.


    In dieser Encore Einlage während eines Konzertes des Ensembles L'Arpeggiata (übrigens eine "heisse" Truppe), ist er der Mann im roten Hemd. Das Publikum verdankt seine Einlage mit Applaus.




    Singen kann er. Die Kunst der Verzierungen beherrscht Orliński. Er kennt diese Regeln in- und auswendig, denn er schrieb seine Abschlussarbeit an der Warschauer Uni über Barockausschmückungen. Er genoss eine fundierte Ausbildung an der New Yorker Juilliard School.


    Ein Doppelalbum mit den beiden Aufnahmen rechts davon.






    Jakub Józef Orlińskis Bühnenpräsens sieht man in der Barockoper Rodeland von Georg Friedrich Händel.




    Mit einem Kommilitonen aus seiner Studienzeiten hat er ein spezielles Album aufgenommen.



  • Das Timbre eines Countertenors wird nicht jedem gefallen. Erstmals bin ich dieser Stimmlage in den frühen 80er Jahren begegnet.


    Eine Kunstfigur machte auf sich aufmerksam. Klaus Nomi (1944-1983), bürgerlich Klaus Sperber, geboren in Bayern wurde als Opernsänger ausgebildet und zog 1973 nach New York.


    Mit dickem weißem Make-up und ausgefallenen Klamotten wurde er in den frühen 1980er Jahren schnell zu einer festen Größe in der Underground-Szene, wo er als Countertenor Originalsongs und skurrile Arrangements von Coverversionen von Arien bis hin zu Popmusik vortrug.


    Als David Bowie von seinen Darbietungen hörte, bat er ihn, Kostüme zu entwerfen und den Background-Chor für ein Special der NBC-Sendung Saturday Night Live zu singen.


    Er veröffentlichte sein erstes Album 1981 und sein zweites 1982, aber zu diesem Zeitpunkt war sein Körper bereits von AIDS befallen.



    Der wohl bekannteste Song ist Oh What Power Art Thou (Cold Song) aus der Oper King Arthur von Henry Purcell.




  • Franco Fagioli

    Diskographie

    Mein liebster Countertenor!




    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

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    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

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