Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2011)

  • nun höre ich



    Gustav Mahler, Symphonie Nr 1
    Chicago Symphony Orchestra, Bernard Haitink

    Jazz is not dead, it just smells a little funny.

    Frank Zappa

  • Aus meiner Box mit den Mahler-Sinfonien unter Leonard Bernstein war heute die 5. Sinfonie fällig:



    Also ich muss schon sagen, Lenny macht seine Sache vortrefflich. Das ist das 5. Stück aus dieser Sammlung, das ich höre und jedesmal bin ich begeistert. Ich habe diese Sinfonie insgesamt fünfmal und diese ist mit 75 Minuten zeitlich die längste. Aber er versteht es die Spannung stets zu erhalten, auch wenn er im Adagietto sehr schwelgt, was das Ganze nur um so schöner macht.


    :hello:

    Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP

  • Hallo!


    Ich höre gerade einen von einer Platte überspielten Querschnitt aus der Oper "Fidelio" an. In einer interessanten Besetzung: Mit Gladys Kuchta, Julius Patzak (hervorragend als Florestan), Heinz Rehfuss und Melitta Muszely. Begleitet vom Chor des N.D.R. und dem N.D. Orchester Hamburg unter der Ltg. von Carl Bamberger. Wie ich finde, eine hörenswerte Aufnahme.



    Gruß Wolfgang

    W.S.

  • Hallo!


    Das ist einer meiner Lieblingsbassisten. Er singt aus "Ernani", "Graf Ory", "Simon Boccanegra", "Nabucco", "Die sizilianische Vesper", "Faust´s Verdammung", "Robert der Teufel", "Der Babier von Sevilla", "Don Carlos" und "Lucrezia Borgia". Eine wundervolle Baßstimme!



    Gibt es bei AMAZON.



    Gruß Wolfgang

    W.S.

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  • Hallo


    diesen Abend eine Aufzeichnung eines Klavierabends im Jahre 1957 mit Rudolf Firkušný in Salzburg



    mit Werken von Chopin, Mussorgsky und Janacek.


    Gruss


    romeo&julia

  • Ich habe eben im Auto aus dieser CD die Sonaten Nr. 22 F-dur op. 54 und 23 f-moll op. 57 gehört:



    Richter stellt auch mit diesen Aufnahmen, die 1960 in der Carnegie-Hall entstanden, unter Beweis, dass er mit den Beethovenschen Sonaten, die er aufgenommen hat, unschlagbar ist. Er soll ja einige Sonaten nicht aufgenommen haben, weil er glaubte, der eine oder andere Kollege habe sie schon so gut gespielt, wie er es nicht vermöchte. Schade, dass er sich so geirrt hat.


    Liebe Grüße


    Willi :rolleyes:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Da wünsche ich Dir viel Freude und einen tollen Hörgenuß, lieber Manfred.
    Neil Shicoff war mir zwar schon lange ein Begriff, habe ihn aber bisher kaum gehört. Im September des vorigen Jahres kam im TV auf Classica ein Live- Mitschnitt der Boheme von 1981 aus London, Covent Garden. Bei der Boheme, als meiner Lieblingsoper, stelle ich vergleichende Höchstansprüche. Während mich Ileana Cotrubas als Mimi nicht ganz überzeugte, kam Shicoff als Rodolfo meiner Idealvorstellung schon sehr nahe. Ich fand ihn großartig. Überhaupt war das eine ganz tolle Aufführung und Inszenierung, so wie die Boheme sein muß. Ähnlich San Francisco 1986. Laß`mich bitte Deine Meinung über diesen Tenor wissen.
    Übrigens, weißt Du, daß Neil Shicoff als Nachfolger von Joan Holender als Direktor der Wiener Staatsoper vorgesehen war?
    Herzliche Grüße

    Hallo Chrissy,


    Neil Shicoff ist ein außerordentlich engagierter, mitreißender und kultivierter Sänger, wenn er denn belastbar ist und sich gut fühlt. Er hat ein schwaches Nervenkostüm, obwohl er eigentlich weniger Termine absagt als früher sein großer Kollege Di Stefano. Den Rodolfo singt er gut bis sehr gut, wenngleich er "Che gelida manina" in der DVD-Produktion mit Cotrubas um einen halben Ton transponiert. Dennoch formt er ein ergreifendes Rollenporträt des armen Dichters. Dass er als Nachfolger in Wien vorgeschlagen war, wusste ich. Unschlagbar ist er als Eleazar in "Die Jüdin" von Halévy. Das höre ich mir jetzt an - habe heute Urlaub!!


    Gruß Manfred

    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Hallo, Manfred!


    Ich gebe Dir Recht. Mir gefällt Neil Shicoff auch gut. Aber unschlagbar bei den "älteren" Aufnahmen Jan Peerce und Richard Tucker.



    Gruß Wolfgang

    W.S.

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  • Hallo, Manfred!


    Ich gebe Dir Recht. Mir gefällt Neil Shicoff auch gut. Aber unschlagbar bei den "älteren" Aufnahmen Jan Peerce und Richard Tucker.


    Hallo Wolfgang,


    da hast Du vollkommen Recht. Ich bezog das mit Shicoff auf die neuere Zeit, sonst wäre ich auch nicht an Martinelli und Schmidt, geschweige denn an Caruso vorbeibgekommen. Leider gibt's von diesen Ausnahmekünstlern nicht viel mehr als die Arie "Rachel quand du seigneur".


    Gruß
    Manfred

    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Bei mir nun diese Neuerwerbung:



    Beethoven: Symphonien Nr. 7 & 8
    Wiener Philharmoniker
    Wilhelm Furtwängler
    Salzburg 30.08.1954

    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • Ich höre "Peter Grimes" von Britten. Hauptprotagonist ist der hier unschlagbare Jon Vickers:


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Im Player:




    Die vorliegende Studioaufnahme entstand im Anschluss an Aufführungen im Oktober 2008, die von Publikum wie Kritikern gleichermaßen bejubelt wurden.
    "FonoForum 07 / 09: "Pizarros Spiel ist jedoch nicht nur schön, sondern auch hochvirtuos. Selbst die schwierigsten Passagen, die Beethoven dem Pianisten in den Ecksätzen der Konzerte Nr. 4 und 5 zumutet, bestechen trotz des vollen Klavierklangs durch Klarheit und Durchhörbarkeit und dies, obwohl Pizarro und Mackerras für die Konzerte insgesamt sehr straffe Tempi wählen."

    Klingt hervorragend (SACD) - 2010 ausgezeichnet mit dem Gramophone Avards !
    LG, Bernward


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"


    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • guten Abend allerseits. Bei mir kommt heute mal wieder dieser Russe dran :



    Dmitri Schostakowitsch, Symphonien Nr 3 & 5
    Moscow Philharmonic Orchestra, Kirill Kondrashin

    Jazz is not dead, it just smells a little funny.

    Frank Zappa

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  • Und nun Wagner-Arien mit Wolfgang Windgassen:


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Heute war mir nicht so ... fröhlich zumute:

    (Mein Mozart-Requiem hat noch ein anderes Cover und keine Krönungsmesse dabei, sollte aber dieselbe Aufnahme sein)

  • Luigi Boccherini (1743-1805)
    Gitarrenquintett Nr. 4 G. 448 "Fandango"
    Gitarrenquintett op. 30 Nr. 6 (G. 324) "La musica notturna delle strade di Madrid" (nach dem Streichquintett)


    Joseph Haydn: Streichquartette H3 Nr. 17 "Serenade" & H3 Nr. 74 "Reiter"


    Rolf Lislevand (Gitarre), Nina Corti (Kastagnetten), Carmina Quartett



    Eine sehr schöne Scheibe. Direkt wohltuend, wenn auf einer CD einmal ein gemischtes Programm angeboten wird.

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!


  • Beim Hören meiner gestrigen Richter-CD und nochmaligem Gegenhören einer wenige Tage zuvor gehörten Richter-CD:




    ist mir aufgefallen, dass die auf beiden CD's vorhandene Aufnahmen der "Appassionata" identisch sind. Es handelt sich um die im November 1960 in der Carnegie-Hall hergestellte Aufnahme. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
    Ich kam darauf, als ich das Thema des Andante con moto hörte, das ja auch das Thema des vierstimmigen Chores "Hymne an die Nacht" ist, in der Richter den zweiten von fünf gleichen Akkorden in der zweiten Hälfte des ersten Themenabschnittes spürbar mehr in der Dynamik anhebt (etwa von mp nach f) als andere Pianisten und beim dritten Ton wieder auf mp zurückfällt (vergleichbar an der Stelle der ersten Liedzeile:" Heil'ge Nacht, o gieße du, stil-le Labung in dies Herz" ist das der Ton auf "le", der zweite der fünf gleichen Töne).
    Mir war später dann aufgefallen, dass hier in der zweiten Aufnahme die gleiche Anhebung stattfand, aber darüber hinaus sind die Satzzeiten in beiden Aufnahmen exakt gleich.
    Also Freunde, wenn Ihr auch im Besitz beider CD's seid, achtet mal darauf.


    Liebe Grüße


    Willi :rolleyes:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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  • Ich höre gerade



    -Bruckner, Sinfonie Nr. 8


    Ca. drei MInuten langsamer und erheblich "wuchtiger", dramatischer als seine ca. 30 Jahre später aufgenommene Einspielung mit den Wiener Philharmonikern, aber ohne "polierten Schönklang", deswegen ist das eine sehr schöne Aufnahme, wie ich finde...

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Es gab etwas für Violine + Orchester:



    Stravinsky, Igor (1882-1971)
    Violinkonzert D major

    Academy of St. Martin In The Fields, Marriner
    Hilary Hahn


    anschließend noch etwas vom «deutschen Paganini« aus dieser Box:



    Spohr, Louis (1784-1859)
    Violinkonzert No 9 D minor Op 55

    RSO Berlin, Fröhlich
    Ulf Hölscher

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Ich höre gerade Aufnahmen (Livemitschnitte) von Waldemar Kmentt:




    Herrlich die Faust-Kavatine und das Lied vom Kleinzack aus "Hoffmanns Erzählungen", wunderschön phrasiert die Arie des Sängers aus "Rosenkavalier".


    Da lohnt ein Wiederhören!

    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Mit viel Genuss höre ich diese Oper von Joseph Schuster, ein verborgene Perle estren Ranges


    Ich habe schon einige Opernführer Texte begonnen, sie dann aber immer wieder ad. acta gelgt, weil die Musik nicht meinem Geschmack entsprach.


    Das ist hier keineswegs der Fall. Hier passt einfach alles. In Kürze gibt es eine Beschreibung des Inhalts im Opernführer


    Bedauerlicherweise ist die Aufnahme meines Wissens nur mehr antiquarisch erhältlich



    Nachtrag:


    Den Satz : "Meiner Meinung braucht Das Werk die Konkurrenz mit Opern seines Zeitgenossen Mozart nicht zu scheuen" habe ich nicht eingefügt, weil ich mir den Widerspruch ersparen wollte.
    Indessen habe ich aber nachgelesen, daß einige Streichquartette Schusters bis 1966 im Köckelverzeichnis - gelandet sind - und dort als Werke Mozarts geführt wurden....
    Der Stil erinnert nur an gewissen Stellen an Mozart, es gibt da rückwärtsgewandte Stellen (siehe auch die Auswahl der Singstimmen) aber auch einiges was über Mozart hinausweist.
    Wie dem auch immer: Es handelt sich um betörend schöne Musik.....


    mfg aus Wien


    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



  • Ich lege jetzt aus dieser Kassette:



    die 6. Symphonie F-dur op. 68 "Pastorale" auf, in der Hoffnung, dass sie genauso gut gespielt sein möge wie ihre fünf Vorgängerinnen.


    Liebe Grüße


    Willi :rolleyes:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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  • Also Freunde, wenn Ihr auch im Besitz beider CD's seid, achtet mal darauf.

    Immer dieselbe Appassionata, nur unterschiedlich remastert. Bei meiner ersten Aufnahme war noch ein anderes Foto von RCA.



    LG, Bernward


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"


    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Mahlzeit allerseits. Ich beginne heute mit diesem gestern bei Amazon heruntergeladenen Werk :



    Anton Bruckner, Symphonie Nr 8
    Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan

    Jazz is not dead, it just smells a little funny.

    Frank Zappa

  • und nun, auch von der Festplatte :



    Maximilian Steinberg, Symphonie Nr 2
    Göteborgs Symfoniker, Neeme Järvi

    Jazz is not dead, it just smells a little funny.

    Frank Zappa

  • jetzt höre ich



    Franz Berwald, Symphonie Nr 1
    Gothenburg Symphony Orchestra, Neeme Järvi

    Jazz is not dead, it just smells a little funny.

    Frank Zappa

  • … und ich auch von der Festplatte:



    Danzi, Franz (1763-1826)
    Fagottkonzerte

    New Brandenburg Philharmonic Orch., N. Pasquet
    Albrecht Holder

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

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