Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2011)
- rolo betman
- Geschlossen
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Aus meiner Box mit den Mahler-Sinfonien unter Leonard Bernstein war heute die 5. Sinfonie fällig:
Also ich muss schon sagen, Lenny macht seine Sache vortrefflich. Das ist das 5. Stück aus dieser Sammlung, das ich höre und jedesmal bin ich begeistert. Ich habe diese Sinfonie insgesamt fünfmal und diese ist mit 75 Minuten zeitlich die längste. Aber er versteht es die Spannung stets zu erhalten, auch wenn er im Adagietto sehr schwelgt, was das Ganze nur um so schöner macht.

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Hallo!
Ich höre gerade einen von einer Platte überspielten Querschnitt aus der Oper "Fidelio" an. In einer interessanten Besetzung: Mit Gladys Kuchta, Julius Patzak (hervorragend als Florestan), Heinz Rehfuss und Melitta Muszely. Begleitet vom Chor des N.D.R. und dem N.D. Orchester Hamburg unter der Ltg. von Carl Bamberger. Wie ich finde, eine hörenswerte Aufnahme.
Gruß Wolfgang
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Hallo!
Das ist einer meiner Lieblingsbassisten. Er singt aus "Ernani", "Graf Ory", "Simon Boccanegra", "Nabucco", "Die sizilianische Vesper", "Faust´s Verdammung", "Robert der Teufel", "Der Babier von Sevilla", "Don Carlos" und "Lucrezia Borgia". Eine wundervolle Baßstimme!

Gibt es bei AMAZON.
Gruß Wolfgang
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Hallo
diesen Abend eine Aufzeichnung eines Klavierabends im Jahre 1957 mit Rudolf Firkušný in Salzburg

mit Werken von Chopin, Mussorgsky und Janacek.
Gruss
romeo&julia
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Ich habe eben im Auto aus dieser CD die Sonaten Nr. 22 F-dur op. 54 und 23 f-moll op. 57 gehört:

Richter stellt auch mit diesen Aufnahmen, die 1960 in der Carnegie-Hall entstanden, unter Beweis, dass er mit den Beethovenschen Sonaten, die er aufgenommen hat, unschlagbar ist. Er soll ja einige Sonaten nicht aufgenommen haben, weil er glaubte, der eine oder andere Kollege habe sie schon so gut gespielt, wie er es nicht vermöchte. Schade, dass er sich so geirrt hat.
Liebe Grüße
Willi

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und 
Sehr schön.
LG, Bernward
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Da wünsche ich Dir viel Freude und einen tollen Hörgenuß, lieber Manfred.
Neil Shicoff war mir zwar schon lange ein Begriff, habe ihn aber bisher kaum gehört. Im September des vorigen Jahres kam im TV auf Classica ein Live- Mitschnitt der Boheme von 1981 aus London, Covent Garden. Bei der Boheme, als meiner Lieblingsoper, stelle ich vergleichende Höchstansprüche. Während mich Ileana Cotrubas als Mimi nicht ganz überzeugte, kam Shicoff als Rodolfo meiner Idealvorstellung schon sehr nahe. Ich fand ihn großartig. Überhaupt war das eine ganz tolle Aufführung und Inszenierung, so wie die Boheme sein muß. Ähnlich San Francisco 1986. Laß`mich bitte Deine Meinung über diesen Tenor wissen.
Übrigens, weißt Du, daß Neil Shicoff als Nachfolger von Joan Holender als Direktor der Wiener Staatsoper vorgesehen war?
Herzliche GrüßeHallo Chrissy,
Neil Shicoff ist ein außerordentlich engagierter, mitreißender und kultivierter Sänger, wenn er denn belastbar ist und sich gut fühlt. Er hat ein schwaches Nervenkostüm, obwohl er eigentlich weniger Termine absagt als früher sein großer Kollege Di Stefano. Den Rodolfo singt er gut bis sehr gut, wenngleich er "Che gelida manina" in der DVD-Produktion mit Cotrubas um einen halben Ton transponiert. Dennoch formt er ein ergreifendes Rollenporträt des armen Dichters. Dass er als Nachfolger in Wien vorgeschlagen war, wusste ich. Unschlagbar ist er als Eleazar in "Die Jüdin" von Halévy. Das höre ich mir jetzt an - habe heute Urlaub!!
Gruß Manfred
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Hallo, Manfred!
Ich gebe Dir Recht. Mir gefällt Neil Shicoff auch gut. Aber unschlagbar bei den "älteren" Aufnahmen Jan Peerce und Richard Tucker.
Gruß Wolfgang
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Hallo, Manfred!
Ich gebe Dir Recht. Mir gefällt Neil Shicoff auch gut. Aber unschlagbar bei den "älteren" Aufnahmen Jan Peerce und Richard Tucker.
Hallo Wolfgang,da hast Du vollkommen Recht. Ich bezog das mit Shicoff auf die neuere Zeit, sonst wäre ich auch nicht an Martinelli und Schmidt, geschweige denn an Caruso vorbeibgekommen. Leider gibt's von diesen Ausnahmekünstlern nicht viel mehr als die Arie "Rachel quand du seigneur".
Gruß
Manfred -
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Ich höre "Peter Grimes" von Britten. Hauptprotagonist ist der hier unschlagbare Jon Vickers:

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Im Player:

Die vorliegende Studioaufnahme entstand im Anschluss an Aufführungen im Oktober 2008, die von Publikum wie Kritikern gleichermaßen bejubelt wurden.
"FonoForum 07 / 09: "Pizarros Spiel ist jedoch nicht nur schön, sondern auch hochvirtuos. Selbst die schwierigsten Passagen, die Beethoven dem Pianisten in den Ecksätzen der Konzerte Nr. 4 und 5 zumutet, bestechen trotz des vollen Klavierklangs durch Klarheit und Durchhörbarkeit und dies, obwohl Pizarro und Mackerras für die Konzerte insgesamt sehr straffe Tempi wählen."
Klingt hervorragend (SACD) - 2010 ausgezeichnet mit dem Gramophone Avards !
LG, Bernward -
guten Abend allerseits. Bei mir kommt heute mal wieder dieser Russe dran :

Dmitri Schostakowitsch, Symphonien Nr 3 & 5
Moscow Philharmonic Orchestra, Kirill Kondrashin -
Und nun Wagner-Arien mit Wolfgang Windgassen:

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Luigi Boccherini (1743-1805)
Gitarrenquintett Nr. 4 G. 448 "Fandango"
Gitarrenquintett op. 30 Nr. 6 (G. 324) "La musica notturna delle strade di Madrid" (nach dem Streichquintett)Joseph Haydn: Streichquartette H3 Nr. 17 "Serenade" & H3 Nr. 74 "Reiter"
Rolf Lislevand (Gitarre), Nina Corti (Kastagnetten), Carmina Quartett
Eine sehr schöne Scheibe. Direkt wohltuend, wenn auf einer CD einmal ein gemischtes Programm angeboten wird. -
Beim Hören meiner gestrigen Richter-CD und nochmaligem Gegenhören einer wenige Tage zuvor gehörten Richter-CD:


ist mir aufgefallen, dass die auf beiden CD's vorhandene Aufnahmen der "Appassionata" identisch sind. Es handelt sich um die im November 1960 in der Carnegie-Hall hergestellte Aufnahme. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Ich kam darauf, als ich das Thema des Andante con moto hörte, das ja auch das Thema des vierstimmigen Chores "Hymne an die Nacht" ist, in der Richter den zweiten von fünf gleichen Akkorden in der zweiten Hälfte des ersten Themenabschnittes spürbar mehr in der Dynamik anhebt (etwa von mp nach f) als andere Pianisten und beim dritten Ton wieder auf mp zurückfällt (vergleichbar an der Stelle der ersten Liedzeile:" Heil'ge Nacht, o gieße du, stil-le Labung in dies Herz" ist das der Ton auf "le", der zweite der fünf gleichen Töne).
Mir war später dann aufgefallen, dass hier in der zweiten Aufnahme die gleiche Anhebung stattfand, aber darüber hinaus sind die Satzzeiten in beiden Aufnahmen exakt gleich.
Also Freunde, wenn Ihr auch im Besitz beider CD's seid, achtet mal darauf.Liebe Grüße
Willi

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Alfred Brendel spielt
Sonate in a-moll, opus posthum 143, D 784
Still und eingekehrt lausche ich.
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Ich höre gerade

-Bruckner, Sinfonie Nr. 8Ca. drei MInuten langsamer und erheblich "wuchtiger", dramatischer als seine ca. 30 Jahre später aufgenommene Einspielung mit den Wiener Philharmonikern, aber ohne "polierten Schönklang", deswegen ist das eine sehr schöne Aufnahme, wie ich finde...
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Ich höre gerade Aufnahmen (Livemitschnitte) von Waldemar Kmentt:

Herrlich die Faust-Kavatine und das Lied vom Kleinzack aus "Hoffmanns Erzählungen", wunderschön phrasiert die Arie des Sängers aus "Rosenkavalier".
Da lohnt ein Wiederhören!
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Mit viel Genuss höre ich diese Oper von Joseph Schuster, ein verborgene Perle estren Ranges
Ich habe schon einige Opernführer Texte begonnen, sie dann aber immer wieder ad. acta gelgt, weil die Musik nicht meinem Geschmack entsprach.
Das ist hier keineswegs der Fall. Hier passt einfach alles. In Kürze gibt es eine Beschreibung des Inhalts im Opernführer
Bedauerlicherweise ist die Aufnahme meines Wissens nur mehr antiquarisch erhältlich

Nachtrag:
Den Satz : "Meiner Meinung braucht Das Werk die Konkurrenz mit Opern seines Zeitgenossen Mozart nicht zu scheuen" habe ich nicht eingefügt, weil ich mir den Widerspruch ersparen wollte.
Indessen habe ich aber nachgelesen, daß einige Streichquartette Schusters bis 1966 im Köckelverzeichnis - gelandet sind - und dort als Werke Mozarts geführt wurden....
Der Stil erinnert nur an gewissen Stellen an Mozart, es gibt da rückwärtsgewandte Stellen (siehe auch die Auswahl der Singstimmen) aber auch einiges was über Mozart hinausweist.
Wie dem auch immer: Es handelt sich um betörend schöne Musik.....mfg aus Wien
Alfred
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Ich lege jetzt aus dieser Kassette:

die 6. Symphonie F-dur op. 68 "Pastorale" auf, in der Hoffnung, dass sie genauso gut gespielt sein möge wie ihre fünf Vorgängerinnen.
Liebe Grüße
Willi

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Also Freunde, wenn Ihr auch im Besitz beider CD's seid, achtet mal darauf.
Immer dieselbe Appassionata, nur unterschiedlich remastert. Bei meiner ersten Aufnahme war noch ein anderes Foto von RCA.

LG, Bernward
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und nun, auch von der Festplatte :

Maximilian Steinberg, Symphonie Nr 2
Göteborgs Symfoniker, Neeme Järvi -
jetzt höre ich

Franz Berwald, Symphonie Nr 1
Gothenburg Symphony Orchestra, Neeme Järvi -
… und ich auch von der Festplatte:

Danzi, Franz (1763-1826)
Fagottkonzerte
New Brandenburg Philharmonic Orch., N. Pasquet
Albrecht Holder
