Kurt Wehofschitz

  • Hallo, Taminos!


    Ich möchte hier mal eine Lanze für einen Tenor brechen, der in unzähligen Operetten-Aufnahmen zu finden ist, aber nicht hier im Forum. Gerade habe ich ihn wieder in der Aufnahme der Operette von E. Künneke "Der Tenor der Herzogin" in einem Beitrag von Harald Kral gesehen. Viele Aufnahmen gibt es von ihm, aber in meinen Fachbüchern ist er nicht vertreten. Großartig singt er in der Operette DIE GROSSE SÜNDERIN das Lied "Immerzu, schlägt mein Herz deinem Herzen zu". Mit der Höhe hat er überhaupt keine Probleme. Er braucht sich nicht hinter Karl Terkal oder Franz Fehringer zu verstecken. Auch Opern auf Platte hat er besungen. Wer weiß mehr über ihn?




    Gruß Wolfgang

    W.S.

  • Hier die Daten von Kutsch-Riemens:



    Zitat

    Wehofschitz, Kurt, Tenor, * 3.5.1923 Wien; seine Ausbildung fand an der Musikakademie in Wien statt. 1948 debütierte er am Theater von Linz (Donau) als Wilhelm Meister in »Mignon« von A. Thomas. Er blieb dort während fünf Jahren tätig, sang 1953-54 am Stadttheater von Kiel, 1954-56 am Stadttheater von Nürnberg, wo er 1955 in der Uraufführung der Operette »Das Bad auf der Tenne« von Friedrich Schröder mitwirkte. Er war dann 1956-59 Mitglied der Staatsoper von München.


    1959-64 gehörte er dem Ensemble der Düsseldorfer Oper an; er schloß Gastspielverträge mit der Oper von Frankfurt a.M. (1964-66) und mit der Wiener Volksoper (1966-68 ) ab, an der er noch bis in die siebziger Jahre auftrat.
    Er sang in München in der Uraufführung von Hindemiths »Harmonie der Welt« (11.8.1957 als Ulrich Greiner-Mars), in Frankfurt 1964 in den Uraufführungen der Opern »Dame Kobold« von G. Wimberger und »Das Foto des Colonels« von H. Searle. Am Düsseldorfer Opernhaus hörte man ihn 1960 in der deutschen Erstaufführung der Oper »Edipo Re« von Leoncavallo in der Rolle des Creon. Er trat als Gast u.a. in Rio de Janeiro, am Teatro San Carlos Lissabon, am Opernhaus von Zürich und an der Wiener Staatsoper auf. Von den vielen Partien, die er auf der Bühne sang, sind der Belmonte in der »Entführung aus dem Serail«, der Basilio in »Figaros Hochzeit«, der Leandro in »Il mondo della luna« von J. Haydn, der Leukippos in »Daphne« von R. Strauss, der Flamand in dessen »Capriccio«, der Alfredo in »La Traviata«, der Titelheld in Verdis »Don Carlos«, der Riccardo in »Un Ballo in maschera«, der Ero in »Ero der Schelm« von J. Gotovac, der Tom Rakewell in »The Rake's Progress« von Strawinsky, der Ercole in »Leonore 40/45« von Liebermann und der Gluthammer in »Der Zerrissene« von G. von Einem zu nennen.
    Auch auf dem Gebiet der Operette beherrschte er ein umfangreiches Repertoire.


    [Lexikon: Wehofschitz, Kurt. Großes Sängerlexikon, S. 25586
    (vgl. Sängerlex. Bd. 5, S. 3676 ff.) (c) Verlag K.G. Saur]


    An der Rheinoper hat er meist nur die Wurzen gesungen ("ein Bote") und gehofft, dass einer der Tenöre heiser wurde....
    er durfte jedoch in größeren Rollen auswärts gastieren. Herbert kann da sicher mehr beitragen, der hat ihn persönlich erlebt.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Auf diesem "Carmen"-Querschnitt in deutscher Sprache ist Kurt Wehofschitz in der tragenden Rolle des "Dancairo" zu hören:



    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Mein lieber Harald!


    Deinen schwarzen Humor habe ich ja schon öfter hier kennen und schätzen gelernt. So gehen unsere Meinungen über Sänger und Sängerinnen schon einmal etwas auseinander. Aber ich finde das nicht schlimm. Ich habe von dem "Kurt" auch viele sehr schöne Aufnahmen und mir gefällt seine Stimme. Mal sehen, ob ich nicht auch noch Opern-Aufnahmen von ihm habe.




    Gruß Wolfgang

    W.S.

  • Zitat

    Mal sehen, ob ich nicht auch noch Opern-Aufnahmen von ihm habe.


    Vielleicht die "Verkaufte Braut" ?


    Da singt er den W-W-W-Wenzel:




    .... und dann habe ich noch den 1. Gefangenen im "Fidelio"


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Leider kann ich nichts positives zu Wehofschitz beitragen. 1961 war ich sehr erfreut in Düsseldorf eine Rigolettoaufführung zu erleben, weil zwei mener Lieblingssänger auf dem Programm standen, Josef Traxel und Marcel Cordes. Beim Auftritt des Herzogs, als er sein "Freundlich blick ich" sang merkte ich, daß es nicht Traxel war. In der Pause las ich dann eine Mitteilung, daß Traxel erkrankt sei und, daß Wehofschitz den Herzog sang. Ich erlebte hier zum ersten mal, daß nach der Kanzone "O wie so trügerich" kein Beifall kam.
    Das war das erste und einzige mal, daß ich Kurt Wehoschitz auf der Bühne erlebt habe.


    :hello: Herbert

    Tutto nel mondo è burla.

  • LG


    An der Rheinoper hat er meist nur die Wurzen gesungen ("ein Bote") und gehofft, dass einer der Tenöre heiser wurde....
    er durfte jedoch in größeren Rollen auswärts gastieren. Herbert kann da sicher mehr beitragen, der hat ihn persönlich erlebt.

    Ich habe ihn mal als Xerxes von Händel erlebt, aber das ist lange her, ich war noch Gymnasiast in Düsseldorf.

    Dümmer wie Pisa (an.)

  • Hallo!


    Wenn die Stimme wirklich nicht so schön anzuhören war, warum hat er so viele Aufnahmen gemacht? Für mich ist er einer der besseren Operetten-Sänger gewesen. Auch Franz Fehringer, von dem hier viel geschrieben wurde, war nicht unbedingt mein Lieblingssänger. Seine etwas nasale Stimme ist nicht so mein Geschmack. Aber das ist ja das Schöne: Wenn alle den gleichen Lieblingssänger- oder Sängerin hätten, wo wäre die Plattenindustrie? So ist es doch besser!



    Gruß Wolfgang

    W.S.

  • Ich kenne ihn auch nur von Operettenaufnahmen und da würde ich ihn in die Reihe von Fehringer, Wilhelm, Minich, Glawitsch usw. stellen.




    Dass er nur "Wurzen" gesungen haben soll, na ja! Dass er mit dem Herzog im Rigoletto überfordert war, kann ich nachvollziehen. Im berühmten Klemperer-Fidelio singt er den 1. Gefangenen und mit Rita Streich gibt es das Duett aus Don Pasquale.


    LG
    Bernward


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"


    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Kurt Wehofschitz hat natürlich auch Opern gesungen, mit Erfolg, wie aus seiner Vita, die ich weiter oben eingestellt habe, ersichtlich ist. Das mit den "Wurzen" ist nur so ein Scherz zwischen Herbert und mir. Es gibt sogar auf Remington eine Gesamtaufnahme des "Freischütz", da singt er den Max.
    In seiner Frühzeit hat er auch im Radio (NWDR) Aufnahmen gemacht. In meiner privaten Sammlung ist da so einiges. Teilweise gibt es das inzwischen auch auf CD, z.B.



    Leo Blech (1871-1958 )
    Versiegelt (Komische Oper in 1 Akt)

    Künstler: Horst Günter, Elisabeth Söderström, Irmgard Huber, Ursula Zollenkopf, Kurt Wehofschitz,
    Hamburg RO,
    Herbert Sandberg
    Label: Line , AAD/m, 1954 (2010)


    Aus der gleichen Zeit stammt auch eine deutschsprachige Aufnahme der Oper "Der Kalif von Bagdad" von Francois Boieldieu (1775-1834) unter dem gleichen Dirigenten.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

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  • Zitat

    Es gibt sogar auf Remington eine Gesamtaufnahme des "Freischütz", da singt er den Max.


    Und Alfons Kral singt den Kaspar. :D


    :hello:Herbert

    Tutto nel mondo è burla.

  • Kurt Wehofschitz hat in Wien an der Volksoper des öfteren den Alfred in der "Fledermaus" gesungen.
    Auch in Wolf-Ferraris "Il Campiello" hat er eine köstliche "Alte" gesungen.


    Operngerhörer

    Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

  • Ich kenne Kurt Wehofschitz leider nur als Rundfunk-Operetten-Sänger. Meiner Erinnerung nach, war er bei Aufnahmen des NDR der "Gegenpol" zu Franz Fehringer beim WDR ( nach der Trennung der Rundfunkanstalten). Ich habe seine Stimme als angenehm in Erinnerung, aber auch nicht mehr.

  • Nachdem Wolfgang in einem anderen Thread mal wieder den Tenor Kurt Wehofschitz erwähnte, habe ich mir mal wieder seinen "Max" zu Gemüte geführt - in einer Gesamtaufnahme aus Linz von Beginn der 50er Jahre. Das war damals die Besetzung:


    Aufnahme: 1950, Studio Linz
    Dirigent: Hans Doehrer
    Oberösterreichisches Staatsorchester (?)
    Oberösterreichischer Staatschor (?)
    Label: Remington 199-100 (3 LP)


    Agathe: Dora Palludan
    Ännchen : Hanni Löser
    Eremit: Fritz Pramböck
    Fürst Ottokar: Karl Heinz Tuttner
    Kaspar: Alfons Kral
    Kilian: Erich Klaus
    Kuno: Karl Duffek
    Max: Kurt Wehofschitz


    Keine Aufnahme, die man unbedingt haben muß! Außer, man sammelt alle Freischütz-Einspielungen. :stumm:


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Eine angebliche entfernte Verwandte von Herrn Wehofschitz hat mir eine email gesandt und angefragt ob wir über Details von Herrn Wehofschitz Leben verfügten - unter anderem ob er noch lebt....


    mfg aus Wien


    Alfred


    Jeder, der versucht aus der großen Herde, die da heißt ›Gesellschaft‹, auszubrechen, ruft das Mißfallen der Herde hervor.

    Francesco Petrarca (1304-1374)


  • Zitat

    Kaspar: Alfons Kral


    Hallo, Harald!


    Wenn der Sänger des Kaspar ein Verwandter von dir war, dann lohnt sich die Aufnahme bestimmt. Mit Wehofschitz und Kral.



    Gruß Wolfgang

    W.S.

  • Vor ein paar Tagen sprach ich am Telefon mit Herbert über eine "Don Pasquale" Aufnahme der Deutschen Grammophon von 1954, in der Kurt Wehofschitz zusammen mit Rita Streich und Josef Greindl zu hören ist - ein Querschnitt auf deutsch auf einer 25-cm-LP, die ich selbst einmal auf CD überspielt habe.
    Da wußte ich noch nicht, dass es diese Aufnahme in zwischen auch offiziell auf CD erhältlich ist.
    Das sei hiermit nachgeholt (Bonus auf dieser GA):


    Gaetano Donizetti (1797–1848)
    Don Pasquale


    Ernesto Badini, Afro Poli, TitoSchipa, Adelaide Saraceni
    La Scala Orchestra
    Carlo Sabajno
    ADD/m, 1932


    + Don Pasquale
    (Auszüge in deutscher Sprache mit
    Rita Streich, Kurt Wehofschitz, Karl Schmitt-Walter,
    Bayr. RSO, Fritz Lehmann / 1954)


    Label: Magdalenen
    Erscheinungstermin: 20.2.2013
    2 CDs


    LG

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Eine angebliche entfernte Verwandte von Herrn Wehofschitz hat mir eine email gesandt und angefragt ob wir über Details von Herrn Wehofschitz Leben verfügten - unter anderem ob er noch lebt....


    mfg aus Wien


    Alfred


    Wenn ja, würde er heuer 90 werden (geboren am 3. Mai 1923 in Wien).

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Zitat

    +Don Pasquale
    (Auszüge in deutscher Sprache mit
    Rita Streich, Kurt Wehofschitz, Karl Schmitt-Walter,
    Bayr. RSO, Fritz Lehmann / 1954)


    Mein lieber Harald!


    Diese Aufnahme müßte auch in meiner Sammlung sein. Es freut mich sehr, daß du hier wieder auf einen unserer Lieblingstenöre aufmerksam machst. :jubel:


    Gruß und viel Spaß beim Hören dieser Aufnahme wünscht
    Wolfgang

    W.S.

  • Diese Aufnahme müßte auch in meiner Sammlung sein. Es freut mich sehr, daß du hier wieder auf einen unserer Lieblingstenöre aufmerksam machst.


    Lieber Wolfgang,


    dann schau mal ganz schnell nach, ob es die Aufnahme ist, die mir schon seit über 50 Jahren im Ohr klingt.
    Ich kann mich nur noch an die "süße Nacht" erinnern und daran, dass es mir damals Verdruß bereitet hat, dass der Tenor in der Kopfstimme sang. In völliger Verblendung hätte mein jugendlicher Unverstand zu jener Zeit Mario del Monaco in dieser Rolle vorgezogen.

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  • Lieber Hans,


    mit der "Süßen Nacht" und der Kopfstimme könntest Du rechthaben, das ist wohl diese Aufnahme.


    Aber dass Mario del Monaco diese Rolle auf Platte gesungen haben soll?


    ?(

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Aber dass Mario del Monaco diese Rolle auf Platte gesungen haben soll?


    Lieber Harald,


    das hat er wohl nicht.


    Nur war ich damals Hohes-C-Fetischist und habe mir eingebildet, alles müsste möglichst laut gesungen werden.
    Ob es passt oder nicht war völlig nebensächlich.

  • Bei den italienischen Aufnahmen aus dieser Zeit sangen abwechselnd Luigi Alva und Cesare Valetti den Ernesto, später kam dann noch Alfredo Kraus hinzu.


    Die "Süsse Nacht" ist ja eine Serenade, die Ernesto dezent schmachtend im Garten unter dem Fenster singt, eigentlich nichts für Brüllaffen....

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Zitat

    Aber dass Mario del Monaco diese Rolle auf Platte gesungen haben soll?

    Das muß er auch nicht! Die Rolle ist ja hier mit Kurt Wehofschitz optimal besetzt! :D

    W.S.

  • In meiner Sammlung ist ein DAPHNE-Mitschnitt aus Düsseldorf, in dem Kurt Wehofschitz den Leukippos singt - und das nicht schlecht. Sein heller Tenor bringt beste Voraussetzungen für diese Rolle mit und er passt sehr gut ins illustre Ensemble mit Ingrid Bjoner (Daphne), Henny Ecktröm (Gaea). Deszö Ernster (Peneios) und Josef Traxel (Apollo). Es dirigiert Arnold Quennet, aus dessen Nachlass das Band stammt. Ein Aufführungsdatum findet sich in meinen Aufzeichnungen nicht. Wer kennt es?


    Leider weiß ich auch so garnichts über die Eckström.


    Gruß Rheingold

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Zitat Rheingold1876:

    Zitat

    Leider weiß ich auch so garnichts über die Eckström.


    Lieber, Rüdiger!


    Ich habe in mehreren meiner "schlauen Bücher" nachgeschaut, konnte aber auch nichts über diese Sängerin finden. Ich werde aber am Ball bleiben!




    Herzlichst
    Wolfgang

    W.S.

  • Danke, lieber Wolfgang, für die rasche Antwort. Ich bin gespannt.


    Gruß Rheingold

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • In meiner Sammlung ist ein DAPHNE-Mitschnitt aus Düsseldorf, in dem Kurt Wehofschitz den Leukippos singt



    RICHARD STRAUSS: DAPHNE
    Live Mitschnitt vom 20. Februar 1961, Düsseldorf


    Peneios ... Deszö Ernster
    Gaea ... Henny Ekström
    Daphne ... Ingrid Bjoner
    Leukippos ... Kurt Wehofschitz
    Apollo ... Josef Traxel
    Chor & Orchester der Deutschen Oper am Rhein
    Dir. Arnold Quennet



    LG

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Henny Ekström hat an der Rheinoper viel Wagner gesungen (Erda, Floßhilde u.a.).
    Bei Operapassion gibt es z.Teil Aufnahmen hiervon.

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Ich habe diese Stimme auch jetzt bei Recherchen für einen anderen Thread entdeckt, und ich muss sagen, ich mag seine Stimme sehr gerne, sie hat ein durchaus eigenens, charakteristisches Timbre, auch einen gewissen Schmelz; ich habe ihn bis dato "nur" in Operettenrollen gehört, da gefällt er mir aber wirklich gut. Man lausche hier dem Sänger in Igo (sick) Hofstetters Operette "Alles spricht von Charpillon", als Duettpartner von Margit Schramm. Ansonsten scheint der Tenor, hochbetagt, noch zu leben, was mich sehr freut, zumindest habe ich keine gegenteilige Information gefunden.


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