DUKAS, Paul: ARIANE ET BARBE-BLEUE

  • Paul Dukas (1865-1935):


    ARIANE ET BARBE-BLEUE
    (Ariane und Blaubart)
    Märchenoper in drei Akten - Libretto von Maurice Maeterlinck


    Uraufführung am 10. Mai 1907 an der Opéra Comique (Salle Favart), Paris



    DIE PERSONEN DER HANDLUNG


    Barbe-Bleue/Blaubart (Baß)
    Ariane (Mezzosopran)
    Die Amme (Alt)
    Selysette (Mezzosopran)
    Ygraine (Sopran)
    Mélisande (Sopran)
    Bellangère (Sopran)
    Alladine (stumme Rolle)
    Ein alter Bauer (Baß)
    Zweiter und dritter Bauer (Tenor und Baß)
    Chor: Bauern und Volk darstellend


    Die Handlung geht in märchenhafter Zeit in und um Blaubarts Burg vor sich.



    ERSTER AKT


    Blaubart erwartet in seiner Burg seine sechste Braut Ariane. Durch seine Dienerschaft erfährt er, daß die Bauern der Umgebung in die Burg eingedrungen sind, um ihn zu töten. Seit langer Zeit wird in den Dörfern der Umgebung gemunkelt, daß der Burgherr ein Frauenmörder ist, denn seine bisher fünf Ehefrauen sind seit langer Zeit verschwunden.


    Die sechste Braut steht nun vor der Burg und einige Bauern warnen sie vor der geplanten Hochzeit und verweisen auf das schreckliche Schicksal ihrer fünf Vorgängerinnen. Ariane läßt sich aber durch die Horrormeldungen nicht abschrecken und teilt den Bauern mit, sie habe Vertrauen in ihren Bräutigam und seine Liebe zu ihr; auch ihre mitgereiste Amme, von den Geschichten der Bauern erschreckt, rät, ohne Erfolg, zur sofortigen Umkehr.


    Blaubart hat Ariane sieben Schlüssel zu den entsprechenden Zimmern in der Burg gegeben und darauf hingewiesen, daß sie zu sechs dieser Räume ohne jede Einschränkung Zugang habe, aber nicht zu dem siebten Raum. Hier sei der Zugang bei härtester Strafe verboten. Obwohl Ariane und der Amme klar ist, daß Blaubart eine Prüfung seiner Braut beabsichtigt, können sie ihre Neugier nicht unterdrücken. Während der Bräutigam abwesend ist, betreten sie jedes einzelne der Zimmer und finden hinter sechs Türen einen großen Reichtum an Amethysten, Saphiren, Perlen, Smaragden, Rubinen und Diamanten. Als sie dann die Tür zum siebten Raum öffnen, hören sie einen merkwürdigen, fernen Gesang aus der Tiefe.


    Bevor Ariane diesem Gesang nachgehen kann, erscheint Bräutigam Blaubart. Es kommt zu einem bedrohlichen Handgemenge zwischen den drei Personen, da der wütende Blaubart seine Braut für ihren Ungehorsam töten will, was die Amme allerdings zunächst verhindern kann. Dann stürmen auch noch die Bauern in das Zimmer, um ihrerseits Blaubart für die ihm unterstellten Frauenmorde zur Rechenschaft zu ziehen. Ihnen stellt sich aber Ariane, ihren Bräutigam schützend, entgegen. Irritiert zieht das Landvolk ab.



    ZWEITER AKT


    Blaubart hat sich wegen der Aufregungen zurückgezogen. Ariane und die Amme nehmen die Gelegenheit wahr und begeben sich erneut in das verbotene Zimmer. Mit einer Kerze durchsuchen sie den Raum und finden einen geheimen Zugang zu einem unterirdischen Gewölbe und steigen nach einer kurzen Beratung die Stufen hinab.


    In diesem unteren Teil der Burg finden sie mehrere, durchaus luxuriös eingerichtete Räume, in denen aber völlige Dunkelheit herrscht. Ariane und die Amme finden hier fünf Frauen, die sich als Blaubarts frühere Ehefrauen heraustellen: Selysette, Ygraine, Alladine, Bellangère und Mélisande.


    Jede einzelne berichtet nun ihre eigene Geschichte mit Blaubart. Aber plötzlich erlischt Arianes Kerze. Nachdem sich die Augen zunächst an die Dunkelheit gewöhnt haben, ist im Hintergrund ein Lichtschein zu sehen. Ariane geht darauf zu und findet eine verriegelte Tür mit einer Glasscheibe. Sie zerschmettert das Glas um das volle Tageslicht herein zu lassen. Voller Freude begrüßen die eingeschlossenen Frauen das Tageslicht und gehen, gerade als vom nahen Kirchturm das Mittagsläuten einsetzt, hinaus ins Freie.



    DRITTER AKT


    Die Hoffnung aller Frauen, endlich die Freiheit gefunden zu haben, wird bitter enttäuscht: sie müssen feststellen, daß sie in der Burg gefangen sind, denn Blaubart hat die Zugbrücke hochziehen und den Burggraben mit Wasser füllen lassen. Eine Flucht ins nächste Dorf ist damit unmöglich geworden.


    Ariane begibt sich mit ihren Vorgängerinnen in die Burggemächer zurück und schmückt die Frauen mit prächtigen Gewändern und kostbarem Schmuck aus den sechs Zimmern. Da erscheint aufgeregt die Amme und berichtet, Blaubart kehre soeben zurück, man müsse sofort fliehen. Der Blick aus dem Fenster zeigt aber, daß auch die Bauern der Umgebung wieder in die Burg gelangt sind. Es gelingt ihnen, Blaubart zu überwältigen und zu fesseln; so wird er Ariane übergeben. Sie befreit ihn von seinen Fesseln, folgt dann aber ihrer Amme durch das Tor in die Freiheit. Als Ariane sich umsieht, muß sie feststellen, daß keine der Frauen ihnen folgt. Sie bleiben mit Blaubart in der Burg zurück...



    INFORMATIONEN ZU KOMPONIST UND WERK


    Der französische Komponist Paul Dukas besuchte von 1881-89 das Pariser Conservatoire, wo er Freundschaft mit Debussy schloß und durch Vincent d'Indy mit dem Werk Wagners in Berührung kam. 1892 wurde die Ouvertüre „Polyeucte“, sein Opus 1, bei den „Concerts Lamoureux“ aufgeführt; fünf Jahre später erregte seine einzige Sinfonie Aufmerksamkeit und 1897 wurde seine Orchesterballade „Der Zauberlehrling“ (nach Goethes Gedicht) zu einem großen Erfolg.


    Nach zwei verworfenen Opernplänen stieß Dukas 1899 auf Maeterlincks gerade soeben erschienene und als Opernvorlage geplante „Ariane“, deren Rechte der Autor allerdings schon an Edvard Grieg vergeben hatte; doch Grieg trat von dem Vertrag zurück und Dukas konnte noch im gleichen Jahr mit der Komposition beginnen; allerdings vollendete er die Oper erst 1906.


    In seinem Libretto bringt Maurice Maeterlinck das Märchen von Blaubart mit dem Ariadne-Mythos zusammen und verarbeitet in der Figur der Ariane auch Erfahrungen, die er mit seiner Lebensgefährtin, der Sängerin Georgette Leblanc, gemacht hatte. Dennoch ist die Handlung eher undramatisch, macht dagegen schon eher Prozesse innerer Art deutlich, die das Orchester aber sehr differenziert schildert. Ähnlich wie Claude Debussy in seiner Oper „Pelléas et Mélisande“ verwendete Dukas einen Parlandostil, der sich genau dem französischen Sprachduktus anpaßte. Anders als Debussy strebte Dukas im Orchestersatz aber nicht die Transparenz Debussys an, sondern zeigt hier starke Einflüsse von dem damals in Frankreich sehr bewunderten Richard Strauß und von Vincent d'Indy.


    Der Uraufführung mit Georgette Leblanc in der Titelrolle folgten nur wenige Reprisen im Ausland, so 1908 an der Wiener Volksoper unter Alexander Zemlinsky (in der deutschen Fassung von La Violette), 1909 in Brüssel, 1911 an der New Yorker Metropolitan Opera unter Arturo Toscanini (mit Geraldine Farrar als Ariane) und in Frankfurt am Main. In Deutschland wurde die Oper zuletzt in Bielefeld, Kiel, Krefeld/Mönchengladbach und Hamburg gespielt; 1991 inszenierte Ruth Berghaus das Werk in Paris; 1998 folgte eine Produktion in Lyon mit Françoise Pollet (wie schon in Paris als Ariadne). 2005 leitete John Eliot Gardiner in Zürich eine Inszenierung dieser Oper von Claus Guth und Bertrand de Billy dirigierte 2006 im Wiener Konzerthaus eine konzertante Aufführung.


    Außer Dukas haben noch Jacques Offenbach (Barbe-Bleue, opéra-bouffe), Emil Nikolaus von von Reznicek (Ritter Blaubart), natürlich Béla Bartók (Herzog Blaubarts Burg) und, als zeitgenössischer Musiker, Franz Hummel (Blaubart, Kammeroper) das Sujet vertont. Nach einem Text von Ludwig Tieck schuf Hugo Distler eine Schauspielmusik.


    © Manfred Rückert für TAMINO-Opernführer 2011
    unter Hinzuziehung von
    Heinz Wagner: Die Oper
    Reclams Opernführer (digital)
    Musik in Geschichte und Gegenwart
    Wikipedia über Paul Dukas und „Barbe-Bleue“

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    MUSIKWANDERER

    Einmal editiert, zuletzt von musikwanderer ()

  • Hallo, lieber Musikwanderer,


    ich habe mich im Geiste mit dieser seltsamen Oper auch schon auseinandergesetzt und bin mir nicht sicher, was Dukas ausdrücken will. Will er sagen, dass den Frauen ein tätiger Blaubart lieber ist, als ein gefangener. Schließlich brauchen sie einen Ernährer. Was nützt die Freiheit, wenn man hinterher obdachlos ist. Die Damen verhalten sich ein bisschen hilflos und trauen sich nicht, den Weg zur Emanzi pation zu beschreiten.


    Vielleicht kommen aus dem Forum noch einige Meinungen.


    Freundlichen Gruß
    Engelbert

  • musikwanderer

    Hat den Titel des Themas von „DUKAS, Paul (1865-1935): ARIANE ET BARBE-BLEUE“ zu „DUKAS, Paul: ARIANE ET BARBE-BLEUE“ geändert.
  • „ARIANE ET BARBE-BLEUE“ (‚Ariane und Blaubart’) (Paul Dukas)



    In der Uraufführung am 10. 5. 1907 an der Pariser Opéra Comique sangen Georgette Leblanc-Maeterlinck - die Gattin des Dichters - die Ariane, Cécile Thévenet die Amme und Félix Vieuille den Blaubart; der Dirigent war Franҫois Ruhlmann. Bereits am 2. 4. 1908 folgte die erste Aufführung in deutscher Sprache in Wien (unter der Leitung von Alexander Zemlinsky). Arturo Toscanini dirigierte die amerikanische Erstaufführung an der Metropolitan Opera am 29. 3. 1911 (mit Geraldine Farrar, Florence Wickham und Léon Rothier) und Tullio Serafin die erste Aufführung an der Mailänder Scala am 17. 4. 1911 (mit Luisa Pierrick, Nini Frascani und Pavel Ludikar). Bekannte Interpretinnen der Ariane waren u. a. Marguerite Merentié (1910), Suzanne Balguerie (1921), Marcelle Bunlet (1933) und Germaine Lubin (1935). Inge Borkh sang die Ariane 1963 in Lissabon und Genf (mit Hélène Bouvier als Amme und Xavier Depraz als Blaubart; Dirigent: Jean Fournet).



    Interessant ist, dass sich die Namen der ersten fünf Frauen Blaubarts – Sélysette, Ygraine, Alladine, Mélisande und Bellangère - in vier Schauspielen von Maurice Maeterlinck finden: Mélisande („Pelléas et Mélisande“, 1893), Alladine („Alladine et Palomides“, 1894), Ygraine und Bellangère („La mort de Tintagiles“, 1894) und Sélysette („Aglavaine et Sélysette“, 1896).



    Die Liste der Aufnahmen gliedert sich in drei Teile.



    Erster Teil:



    Ariane – Livia Pery / La Nourrice – Miriam Pirazzini / Sélysette – Fernanda Cadoni / Ygraine – Luisa Duranti / Mélisande – Maria Vernole / Bellangère – Adele Sticchi / Barbe-Bleue – Giulio Tomei / Un vieux Paysan – Carlo Platania / Le deuxième Paysan – Giuseppe Biondi / Le troisième Paysan – Cesare Ferretti / Il Coro e l’Orchestra di Roma della RAI / Chorltg.: Gaetano Riccitelli / Dirigent: Gabriele Santini (Rom, Auditorium della Radio Italiana, Sendung am 4. 11. 1948). Eine Aufnahme in italienischer Sprache.



    Ariane – Belén Amparán / La Nourrice – Miriam Pirazzini / Sélysette – Jolanda Gardino / Ygraine – Silvana Zanolli / Mélisande – Giuliana Raimondi / Bellangère – Maria Montereale / Barbe-Bleue - Mario Petri / Un vieux Paysan – Giuliano Ferrein / Le deuxième Paysan – Mario Frosini / Le troisième Paysan – Tommaso Soley / Il Coro e l’Orchestra di Torino della RAI / Chorltg.: Ruggero Maghini / Dirigent: Bruno Bartoletti (Turin, Auditorium della Radiotelevisione Italiana, Sendung am 13. 1. 1957). Ebenfalls italienisch gesungen.



    Ariane – Raymonde Serverius / La Nourrice – Jeanne Deroubaix / Sélysette und Mélisande – Elisabeth Robinson / Ygraine – Ari McCouglan / Bellangère – Eilidh McNab / Barbe-Bleue – Joseph Rouleau / The BBC Chorus and the BBC Symphony Orchestra / Dirigent: Norman del Mar (London, Maida Vale Studios, 1960). Eine französisch gesungene Aufnahme der BBC; eine angebliche Veröffentlichung bei der US-amerikanischen LP-Firma ‚Legendary Recordings‘ kann ich nicht feststellen.



    Ariane – Marijke van der Lugt / La Nourrice – Anny Delorie / Sélysette – Sonja Koergen / Ygraine – Alie Woltman / Mélisande - Corrie van Beckum / Bellangère – Elizabeth Lught / Barbe-Bleue – Léon Combé / Un vieux Paysan – George Spijkstra / Het Groot Omroepkoor / Chorltg.: Meindert Boekel / Het Omroeporkest / Dirigent: Albert Wolff (Amsterdam, Concertgebouw, 3. 2. 1961). Eine konzertante Aufführung in französischer Sprache durch den niederländischen Rundfunksender KRO (Katholieke Radio Omroep).



    Ariane – Berthe Monmart / La Nourrice – Marie-Luce Bellary / Sélysette - Janine Capderou / Ygraine – Denise Boursin / Mélisande - Nadine Sautereau / Bellangère – Claudine Collard / Barbe-Bleue – Xavier Depraz / Un vieux Paysan – Lucien Lovano / Le deuxième Paysan – Joseph Peyron / Le troisième Paysan – Georges Jollis / Les Choeurs et l’Orchestre Symphonique de l’ORTF, Paris / Chorltg.: René Alix / Dirigent: Tony Aubin (Paris, Maison de la Radio, 15. 4. 1965). Eine Aufnahme des französischen Rundfunks ORTF, erschienen auf zwei LPs bei ‚Mauro R. Fuggette‘ (MRF-154) und auf zwei CDs bei ‚Gala‘ (GL 100.721). ‚Gala‘ hängt noch zwei Werke an: „La Sulamite“ von Emanuel Chabrier und „Shéhérazade“ von Maurice Ravel in einer Aufnahme von 1948 mit Suzanne Danco und Ernest Ansermet.



    Ariane – Grace Bumbry / La Nourrice – Irina Arkhipova / Sélysette – Francine Arrauzau / Ygraine - Eliane Lublin / Mélisande – Suzanne Sarroca / Bellangère – Renée Auphan / Barbe-Bleue – Jacques Mars / Un vieux Paysan – Fernand Dumont / Le deuxième paysan – Jean-Jacques Nadaud / Le troisième Paysan – Jean Savignol / Le Choeur et l’Orchestre du Théâtre National de l’Opéra. Paris / Chorltg.: Jean Laforge / Dirigent: Gary Bertini (Paris, Palais Garnier, 5. 7. 1975). Ein Mitschnitt von der Premiere dieser Inszenierung, angeboten von ‚Mr. Tape‘ in New York.


    Die Oper wurde (in der Regie und Ausstattung von Jacques Dupont) an der Pariser Grand Opéra in zwei Serien mit insgesamt dreizehn Vorstellungen aufgeführt: vom 5. 7. bis 25. 7. 1975 in der obengenannten Besetzung und vom 17. 4. bis 11. 5. 1976 (mit Jocelyne Taillon als Amme und mit Charles Méon und Georges Scamps als zweiter und dritter Bauer bei ansonsten unveränderter Besetzung.) Die dritte Vorstellung der zweiten Serie – am 23. 4. 1976 - wurde von France Musique im Rundfunk übertragen und ist beim ‚Opera Depot‘ (OD -30091) auf zwei CDs erhältlich.



    Ariane – Viorica Cortez / La Nourrice – Regina Sarfaty / Sélysette – Eleonora Jankovich / Ygraine – Edy Amedeo / Mélisande – Suzanne Sarroca / Bellangère – Yasuko Matsumoto / Barbe-Bleue – Aage Haugland / Un vieux Paysan – Alfredo Colella / Le deuxième Paysan – Giacomo Carmi / Le troisième Paysan – Carlo Schreiber / Les paysans (Tenöre) – Fernando Iacopucci, Marcello Munzi, Tommaso Frascati und Oberdan Traica / Les paysans (Bassisten) – Antonio Pietrini, Gastone Sarti, Carlo Schreiber und Alberto Carusi / Il Coro e l’Orchestra di Roma della RAI / Chorltg.: Gianni Lazzari / Dirigent: Gary Bertini (Rom, Auditorium della Radiotelevisione Italiana, Sendung am 11. 12. 1975). Ein Konzert in französischer Sprache.



    Ariane – Olivia Stapp / La Nourrice – Carmen Gonzales / Sélysette – Maria Loredan / Ygraine – Gianna Jenco / Mélisande - Rita Lantieri / Bellangère – Silvana Mazzieri / Barbe-Bleue – Ferruccio Furlanetto / Un vieu paysan – Aurio Tomicich u. a. / Il Coro e l’Orchestra del Teatro Verdi di Trieste / Chorltg.: Gaetano Riccitelli / Dirigent: Reynald Giovaninetti (Triest, Teatro Verdi, 12. 12. 1975). Ein Mitschnitt in französischer Sprache.



    Ariane – Anna Marangaki / La Nourrice – Susan Tyrrell / Sélysette – Jard van Nes / Ygraine – Germaine Barrial / Mélisande – Isabel Garcisanz / Bellangère – Francine Laurent / Barbe-Bleue – Henk Smit / Un vieux Paysan – Dirk-Jan van der Valk / Le deuxième Paysan – Cor van den Berg / Le troisième Paysan – Gert Langeler / Het Groot Omroepkoor / Het Radio Filharmonisch Orkest / Dirigent: Jean Fournet (Utrecht, Vredenburg, 8. 3. 1981). Eine Produktion des Nederlandse Publieke Omroep.



    Ariane – Katherine Ciesinski (statt Jessye Norman) / La Nourrice – Mariana Paunova / Sélysette - Hanna Schaer / Ygraine - Anne-Marie Blanzat / Mélisande – Jocelyne Chamonin / Bellangère – Michèle Command / Barbe-Bleue – Gabriel Bacquier / Un vieux Paysan – Chris de Moor / Le deuxième Paysan – André Meurant / Le troisième Paysan – Gilbert Chrétien / Les Choeurs de Radio France / Chorltg.: Rainer Altorfer und Jacques Jouineau / / Le Nouvel Orchestre Philharmonique de Radio France / Dirigent: Armin Jordan (Paris, Maison de la Radio, Studio 103, Januar 1983). Eine Aufnahme von ‚Erato‘, veröffentlicht 1983 auf drei LPs (NUM 750 693, fünf Seiten) und 1991 auf zwei CDs (Warner 2292 45663-2). (Ursprünglich war Jessye Norman für diese Aufnahme vorgesehen.)



    Der zweite Teil folgt in einigen Tagen.



    Carlo

  • „ARIANE ET BARBE-BLEUE“ (‚Ariane und Blaubart‘) (Paul Dukas)



    Zweiter Teil:



    Ariane – Marilyn Schmiege (statt Jessye Norman) / La Nourrice – Jocelyne Taillon / Sélysette – Cynthia Buchan / Ygraine – Monique Baudouin / Mélisande – Mitsuko Shirai / Bellangère - Francine Laurent / Barbe-Bleue – Roderick Kennedy / Un vieux Paysan – Josef Otten / Le deuxième Paysan – Jörg Pavelec / Le troisième Paysan – Franz Gerihsen / Der Kölner Rundfunk-Chor / Chorltg.: Herbert Schernus / Das Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester / Dirigent: Gary Bertini (Köln, WDR-Studio Stolberger Straße, März 1986). Diese Aufnahme wurde erst 2011 auf zwei CDs bei ‚Capriccio‘ (7112) veröffentlicht. Der WDR veranstaltete auch zwei Konzerte mit dieser Oper: am 10. 3. 1986 in der Kölner Philharmonie und am 12. 3. 1986 in der Düsseldorfer Tonhalle (mit einer Live-Übertragung). Da Jessye Norman kurzfristig ihre Mitwirkung auch an dieser Produktion absagte, wurde Marilyn Schmiege verpflichtet, die die Ariane bei der Deutschen Erstaufführung im Februar 1986 in Krefeld sang.



    Ariane - Marilyn Schmiege / La Nourrice – Hebe Dijkstra / Sélysette – Theresa D’Aiuto / Ygraine – Syble Young / Mélisande – Andrea Huber / Bellangère – Elaine Arandez / Barbe-Bleue – Gabor Andrasy / Un vieux Paysan – Dean Jorgenson u. a. / Der Chor der Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld-Mönchengladbach / Chorltg.: Hans Lohberg / Die Niederrheinischen Sinfoniker / Dirigent: Eberhard Bäumler (Krefeld, Stadttheater, 15. 3. 1986). Eine private Aufnahme. In der Premiere am 1. 2. 1986 sangen Therese Renick (Sélysette), Stefanie Kopinits (Ygraine) und Daniela Bechly (Bellangère); der Regisseur war Steven Pimlott.



    Ariane – Kathryn Harries / La Nourrice – Sandra Walker / Sélysette – Thea van der Putten / Ygraine – Young-Hee Kim / Mélisande – Nellie van der Sijde / Bellangère - Leonie Schoon / Barbe-Bleue – Roger Soyer / Un vieux Paysan – Nico Pouw / Le deuxième Paysan – Robin Park / Le troisième Paysan – Leo Geers / Het Koor van de Nederlandse Opera / Het Nederlands Philharmonisch Orkest / Dirigent: Henry Lewis (Amsterdam, Muziektheater, 9. 10. 1989). Ein Mitschnitt der Premiere in der Regie von Philippe Sireuil; Kathryn Harries war schwer indisponiert.



    Ariane – Ellen Shade / La Nourrice – Diane Curry / Sélysette – Hitomi Katagiri / Ygraine – Martina Musacchio / Mélisande – Nellie van der Sijde (statt Michele Crider) / Bellangère – Marit Sauramo / Barbe-Bleue – Harry Peeters u. a. / Le Choeur du Grand Théâtre de Genève / Chorltg.: Jean Laforge / L’Orchestre de la Suisse Romande / Dirigent: Richard Armstrong (Genf, Grand Théâtre, 1. 2. 1990). Ein Mitschnitt von RSR Radio Suisse Romande von der Premiere (Regie und Ausstattung: Yannis Kokkos).



    Ariane – Franҫoise Pollet / La Nourrice – Nadine Denize / Sélysette – Hanna Schaer / Ygraine – Denise Poray / Mélisande – Germaine Fixe / Bellangère – Rié Hamada / Barbe-Bleue – Gabriel Bacquier / Un vieux Paysan – Hervé Hennequin u. a. / Le Choeur et l’Orchestre Philharmonique de Radio-France / Dirigent: Eliahu Inbal (Paris, Théâtre Châtelet, 22. 4. 1991). Eine Rundfunksendung von Radio-France von einer Inszenierung der Oper durch Ruth Berghaus und Martin Schüler im Bühnenbild von Hans-Dieter Schaal und mit den Kostümen von Marie-Luise Strandt, die auf einhellige Ablehnung bei Publikum und Presse stieß.



    Ariane – Franҫoise Pollet / La Nourrice – Eugenie Grunewald / Sélysette – Andrea Ulbrich / Ygraine – Simina Ivan / Mélisande – Petra Maria Schnitzer / Bellangère – Judith Kopecky / Barbe-Bleue – James Johnson / Un vieux Paysan – Robert Florianschütz / Le deuxième Paysan – Steven Scheschareg / Le troisième Paysan – Dimitrij Solowjow / Der Wiener Konzertchor / Chorltg.: Gottfried Rabl / Das ORF-Symphonieorchester / Dirigent: Michael Gielen (Wien, Konzerthaus, 11. 5. 1996). Eine Übertragung durch den ORF.



    Ariane – Franҫoise Pollet / La Nourrice – Nadine Denize / Sélysette – Marie-Thérèse Keller / Ygraine – Maryline Fallot / Mélisande – Sophie Fournier / Bellangère – Alketa Cela / Barbe-Bleue – Chris de Moor / Un vieux Paysan – Jérôme Varnier / Le deuxième Paysan – Etienne Lescroart / Le troisième Paysan – Alain Sobieski / Le Choeur et l’Orchestre de l’Opéra National de Lyon / Dirigent: Louis Langrée (Lyon, Opernhaus, 7. 11. 1998). Die Premiere der Oper in der Inszenierung von Patrice Caurier und Moshe Leiser war am 4. 11. 1998; die zweite Vorstellung wurde durch France Musique live im Rundfunk übertragen.



    Ariane – Isabelle Vernet / La Nourrice – Galia Ibragimová / Sélysette – Sylva Čmugrová / Ygraine – Barbara Slezáková / Mélisande – Simona Procházková / Bellangère – Dagmar Vankátová / Barbe-Bleue – Oleg Korotkov / Un vieux Paysan – Krasimir Derilov / Le deuxième Paysan – Nikolai Nikolov / Le troisième Paysan – František Ryšavý / Sbor a Orchestr Státní Opery (Der Chor und das Orchester der Staatsoper Prag) / Dirigent: Vincent Monteil (Prag, Staatsoper, 21. 5. 2001). Eine Aufnahme des Tschechischen Rundfunks in französischer Sprache, die auf YouTube gehört werden kann.



    Ariane – Yvonne Naef / La Nourrice – Liliana Nikiteanu (statt Marjana Lipovšek) / Sélysette – Stefania Kaluza / Ygraine – Eva Liebau / Mélisande – Martina Janková / Bellangère – Liuba Chuchrova / Barbe-Bleue – Cheyne Davidson / Un vieux Paysan – Ruben Drole / Le deuxième Paysan – Jeffrey Krueger / Le troisième Paysan – Morgan Moody / Der Chor und das Orchester der Oper Zürich / Chorltg.: Ernst Raffelsberger / Dirigent: John Eliot Gardiner (Zürich, Opernhaus, 16. 1. 2005). Die Inszenierung stammte hier von Claus Guth; ein Hausmitschnitt der Oper Zürich.



    Ariane – Deborah Polaski / La Nourrice – Jane Henschel / Sélysette – Ruxandra Donose / Ygraine – Ileana Tonca / Mélisande – Nina Bernsteiner / Bellangère – Stella Grigorian / Barbe-Bleue – Kwangchul Youn / Un vieux Paysan – Ante Jerkunica / Le deuxième Paysan – Erik Årman / Le troisième Paysan – Markus Raab / Slovenský Filharmonický Zbor (Der Slowakische Philharmonische Chor Bratislava) / Chorltg.: Jozef Chabroň / Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Dirigent: Bertrand de Billy (Wien, Konzerthaus, 5. 5. 2006). Der Mitschnitt des ORF wurde 2008 von ‚Oehms‘ (OC 915) und 2011 von ‚Brilliant Classics‘ (94254) auf je zwei CDs veröffentlicht.



    Ariane – Lori Phillips / La Nourrice – Patricia Bardon / Sélysette – Laura Vlasak Nolen / Ygraine – Ana James / Mélisande – Daphné Touchais / Bellangère – Sarah-Jane Davies / Barbe-Bleue – Peter Rose / Un vieux Paysan – Graeme Danby / The BBC Singers / Chorltg.: Stephen Betteridge / The BBC Symphony Orchestra / Dirigent: Leon Botstein (London, Watford Town Hall, Januar 2007). Eine Aufnahme von ‚Telarc‘ (CD-80680) auf zwei CDs.



    Der dritte Teil folgt später.



    Carlo

  • „ARIANE ET BARBE-BLEUE“ (‚Ariane und Blaubart‘) (Paul Dukas)



    Dritter Teil:



    Ariane – Deborah Polaski / La Nourrice – Julia Juon / Sélysette – Diana Axentii / Ygraine – Iwona Sobotka / Mélisande – Hélène Guilmette / Bellangère – Jaël Azzaretti / Barbe-Bleue – Willard White / Un vieux Paysan – Christian Tréguier / Le deuxième Paysan – Grzegorz Staskiewicz / Le troiśième Paysan – Yuri Kissin / Le Choeur et l’Orchestre de l’Opéra National de Paris / Chorltg.: Peter Burian / Dirigent: Sylvain Cambreling (Paris, Opéra Bastille, 6. 10. 2007). Für die Regie, Ausstattung und Kostüme – Premiere am 24. 9. 2007 - war Anna Viebrock verantwortlich. Den Mitschnitt von France Musique gibt es akustisch bei ‚House of Opera‘ und ‚Opera Vault‘.



    Ariane – Kristine Ciesinski / La Nourrice – Nadine Denize / Sélysette – Sophie Pondjiclis / Ygraine – Daniela Schillaci / Mélisande – Gisèle Blanchard / Bellangère – Gemma Cardinale / Barbe-Bleue – Marcel Vanaud / Un vieux Paysan – Oliviero Gioriutti / Le deuxième Paysan – Giancarlo Pavan / Le troisième Paysan – Devis Longo / Il Coro e l’Orchestra del Teatro Regio di Torino / Chorltg.: Claudio Marino Moretti / Dirigent: Emmanuel Villaume (Turin, Teatro Regio, 25. 11. 2007). Auch davon gibt es einen Mitschnitt bei ‚House of Opera‘.


    Die amerikanische Sopranistin Kristine Ciesinski (1952-2018), verheiratet mit dem britischen Bariton Norman Bailey (gest. 2021), war die jüngere Schwester der Mezzosopranistin Katherine Ciesinski (geb. 1950), die bereits 1983 an Stelle von Jessye Norman die Ariane in der Schallplatten-Einspielung bei ‚Erato‘ sang. In der ‚Orpheus‘-Ausgabe vom Januar 1999 gab es ein großes Interview mit den Schwestern, die oft gemeinsam auftraten und auch beide in Werner Schroeters Film „Les Poussières d’amour“ sowie in einer Folge von René Kollos „Ich lade gern mir Gäste ein“-Sendung zu sehen waren.



    Ariane – Katarina Karnéus / La Nourrice – Julia Juon / Sélysette – Stella Grigorian / Ygraine – Britta Stallmeister / Mélisande – Barbara Zechmeister / Bellangère – Nina Schubert / Barbe-Bleue – Dietrich Volle / Un vieux Paysan – Franz Mayer / Le deuxième Paysan – Constantin Neiconi / Le troisième Paysan – Zoltan Winkler / Der Chor der Oper Frankfurt / Das Frankfurter Museums- und Opernorchester / Dirigent: Paolo Carignani (Frankfurt, Opernhaus, 21. 2. 2008). Dieser Mitschnitt einer Bühnenaufführung – Regie: Sandra Leupold – befindet sich im Katalog von ‚House of Opera‘.



    Ariane – Katarina Karnéus / La Nourrice – Marie-Nicole Lemieux / Sélysette – Diana Axentii / Ygraine – Pauline Courtin / Mélisande – Hélène Guilmette / Bellangère - Estefanía Perdomo / Barbe-Bleue - André Cognet / Un vieux Paysan – Dean Jorgenson u. a. / Het Groot Omroepkoor / Het Radio Philharmonisch Orkest / Dirigent: Lothar Zagrosek (Amsterdam, Concertgebouw, 1. 5. 2010). Eine ‚Frije Zaterdag Matinée‘ des KRO (Katholike Radio Omroep).



    Ariane – Katarina Karnéus / La Nourrice – Delphine Haidan / Sélysette – Andrea Hill / Ygraine – Karen Harney / Mélisande – Emmanuelle de Negri / Bellangère – Claudine Margely / Barbe-Bleue – Nicolas Cavallier / Un vieux Paysan – Mark Pancek / Le deuxième Paysan – Matthieu Cabanes / Le troisième Paysan – Philippe Eyquem / Le Choeur et l’Orchestre Philharmonique de Radio France / Dirigent: Jean Deroyer (Paris, Salle Pleyel, 15. 4. 2011). Eine konzertante Aufführung von Radio France, veröffentlicht von ‚House of Opera‘.



    Ariane – Jeanne-Michèle Charbonnet / La Nourrice – Patricia Bardon / Sélysette – Gemma Coma-Alabert / Ygraine – Beatriz Jiménez / Mélisande – Elena Copons / Alladine – Alba Valldaura / Bellangère – Salomé Haller / Barbe-Bleue – José van Dam / Un vieux Paysan – Pierpaolo Palloni / Le deuxième Paysan – Xavier Martínez / Le troisième Paysan – Dimitar Darlev / El Cor y l’Orquestra Simfónica del Gran Teatre del Liceu / Chorltg.: José Luis Basso / Dirigent: Stéphane Denève / Ausstattung: Christian Schmidt / Inszenierung: Claus Guth / TV-Regie: Pietro D’Agostino (Barcelona, Gran Teatre del Liceu, Juni-Juli 2011). Das ist die Wiederholung der Zürcher Produktion von 2005, aufgezeichnet von TV Espaňa und erschienen 2013 als DVD bei ‚Opus Arte‘ (OA 1098 D).



    Ariane – Lori Phillips / La Nourrice – Sylvie Brunet-Grupposo / Sélysette – Aline Martin / Ygraine – Rocío Pérez / Mélisande – Gaëlle Alix / Bellangère – Lamia Beuque / Barbe-Bleue – Marc Barrard / Un vieux Paysan – Jaroslaw Kitala / Le deuxième Paysan – Peter Kirk / Le troisième Paysan – David Oller / Le Choeur de l’Opéra National du Rhin / Chorltg.: Sandrine Abello / L’Orchestre Symphonique de Mulhouse / Dirigent: Daniele Callegari / Ausstattung: Pierre-André Weitz / Inszenierung: Olivier Py (Strasbourg, Opernhaus, 6. 5. 2015). ‚House of Opera‘ bietet von dieser Produktion sowohl eine CD-Ausgabe als auch eine DVD an. In der Premiere am 26. 4. 2015 und in den ersten Vorstellungen sang Jeanne-Michèle Charbonnet die Ariane.



    Ariane – Sophie Koch / La Nourrice – Janina Baechle / Sélysette - Eva Zaïcik / Ygraine - Marie-Laure Garnier / Mélisande - Andrea Soare/ Bellangère - Erminie Blondel / Alladine – Dominique Sanda / Barbe-Bleue – Vincent le Texier / Un vieux Paysan – Bruno Vincent / Le deuxième Paysan – Thierry Vincent / Le troisième Paysan – Pascal Gardeil / Des voix lointaines – Dongjin Ahn, Pascal Gardeil, Laurent Labarbe und Alfredo Poesina / Le Choeur et l’Orchestre National du Capitole de Toulouse / Chorltg.: Alfonso Caiani / Dirigent: Pascal Rophé / Ausstattung und Regie: Stefano Poda (Toulouse, Théâtre du Capitole, 4. 4. 2019). Die Rundfunksendung von France Musique war am 5. 5. 2019; das Datum der Fernsehsendung weiß ich nicht. Erhältlich bei ‚House of Opera‘ und ‚Opera Vault‘ auf je zwei CDs und je einer DVD. (Die stumme Rolle der Alladine wird von der bekannten Schauspielerin Dominique Sanda gespielt.)



    Ariane – Katarina Karnéus / La Nourrice – Anaïk Morel / Sélysette – Adèle Charvet / Ygraine – Margot Genet / Mélisande – Hélène Carpentier / Bellangère – Amandine Amiratti / Alladine – Caroline Michel / Barbe-Bleue – Tomislav Lavoie / Le Choeur et l’Orchestre de l’Opéra de Lyon / Chorltg.: Roberto Balistreri / Dirigent: Lothar Koenigs / Bühnenbild: Alfons Flores / Kostüme: Josep Abril Janer / Regie: Àlex Ollé (Lyon, Opernhaus, 24. 3. 2021, Generalprobe). Eine Inszenierung der Truppe ‚La Fura dels Baus‘ auf CD und DVD von ‚Opera Vault‘.



    Ausschnitte aus dem zweiten Akt:


    ‚Ecoutez! La porte se referme avec un bruit terrible et les murailles tremblent‘ (Szene Nourrice–Ariane) / ‚Comment s‘appelle celle qui revient? Sélysette.‘ (Szene Ariane-Ygraine-Sélysette) / ‚Ah, ce n‘est pas encore la clarté véritable!’ (Monolog der Ariane) / ‚Je vois la mer! Et moi je vois le ciel‘ (Szene Sélysette-Mélisande-Ariane-Bellangère-Ygraine) / Ariane – Micheline Grancher / La Nourrice – Jeannine Collard / Ygraine – Janette Vivalda / Sélysette – Freda Betti / Mélisande – Christine Jacquin / Bellangère – Denise Boursin / L’Orchestre Lyrique de la RTF Paris / Dirigent: Gustave Cloëz. Eine Aufnahme der Radiodiffusion-Télévision Franҫaise aus dem Jahre 1962 – zu hören im Internet.



    Eine Suite aus der Oper (21,08 Minuten) dirigierte Arturo Toscanini mit dem NBC Symphony Orchestra am 2. 3. 1947 auf der Doppel-CD von ‚History‘ (204 576-308) mit dem Titel „Arturo Toscanini - Maestro Furioso, Vol. 2“. Außerdem enthalten sind Kompositionen von Giuseppe Martucci („Symphonie Nr. 1, op. 75“ und „Novelletta, op. 6 Nr. 1“), Ottorino Respighi („Pini di Roma“) und Jean Sibelius („Symphonie Nr. 2, op. 43“ und „Der Schwan von Tuonela“).



    Eine lesenswerte Einführung in die Oper gibt Bradford Robinson unter „repertoire-explorer.musikmph.de“.



    Carlo