José van Dam ist am 17. Februar 2026 gestorben.
RIP - Verstorbene aus dem Kulturleben
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Das ist für mich die traurigste Nachricht 2026!
Danke ....für die vielen wundervollen Stunden!
R.I.P.
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Der englische Komponist und Cellist Robin Stevens ist im Alter von 67 Jahren seiner Krebserkrankung erlegen. Stevens Karriere war bereits in den Jahren 1990-2007 durch eine schwere post-virale Erkrankung vorübergehend zum Erliegen gekommen. Erst in letzter Zeit wird seine Musik auch diskografisch gewürdigt, vor allem durch Martin Andersons Toccata Label. Der Komponist ahnte/wusste bereits seit längerem, dass 2026 sein Todesjahr sein würde und hatte das auch schon auf der headline seiner website vermerkt.
Robin Stevens war fasziniert vom Klang des Fagotts und hat in den Jahren 2014-16 ein Konzert für dieses Instrument geschrieben, das mit 40 min (!) Spieldauer vermutlich das längste und eines der herausfordernsten Werke für das Instrument ist. Adam Mackenzie stellt sich bravurös dieser Aufgabe. Ein tolles Werk für Hörer, die mit der gemässigten Moderne (Bartok, Britten, Prokofieff) kein Problem haben. Besonders der mittlere langsame Satz hat es mir angetan.
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Wie erst kürzlich bekannt wurde, ist der spanische Tenor Francisco Làzaro am 25. Jänner 2026 im Alter von 93 Jahren in seiner Heimatstadt Barcelona verstorben.
In Deutschland wurde der Sänger besonders populär als er durch Verträge an die Deutsche Oper am Rhein (1964 - 1972 sowie 1977/78), die Bayerische Staatsoper München (1969 - 1977) als auch die Oper in Frankfurt (1966 - 1971) gebunden war. Zudem war er ab 1967 häufiger Gast an der Oper in Hamburg sowie an der Deutschen Oper Berlin bis 1970.
Der spanische Tenor sang aber beispielsweise auch mit großem Erfolg in Wien, Paris, Brüssel, Stockholm, Leipzig, Düsseldorf, Hannover, Prag, Lyon oder beim Ravenna Festival und natürlich am Liceu in seiner Heimatstadt Barcelona und gastierte auch in San Francisco, Toronto, Vancouver oder in Buenos Aires. Zu seinem Repertoire gehörten die großen Tenorpartien in den Opern von Puccini und Verdi, er sang aber auch Edgardo in Lucia di Lammermoor, Canio in I pagliacci, Turiddu in Cavalleria Rusticana oder die Titelrolle in Andrea Chénier.
Nach dem Ende seiner Bühnenkarriere 1992 begann er seine Tätigkeit als Gesangslehrer für den Sängernachwuchs.
Seine intensive Sängertätigkeit in Deutschland machte Auslandsauftritte in den 70er Jahren nicht ganz so einfach, wie Làzaro seinerzeit in diesem in deutscher Sprache geführten Interview erklärt:
Sein thread bei Tamino: Kraftvoller Tenor aus Spanien - Francisco Làzaro
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Der ukrainische Dirigent Roman Kofman verstarb letzten Mittwoch im Alter von 89 Jahren in Kiew. Er leitete von 2003-2008 das Beethoven Orchester Bonn und nahm mit diesem einen vielgelobten Schostakowitsch-Zyklus auf.
https://www.musik-heute.de/275…trauert-um-frueheren-gmd/
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Der britisch-amerikanische Komponist Bernard Rands ist 92-jährig verstorben. Er studierte bei Pierre Boulez, Bruno Maderna, Luigi Dallapiccola und Luciano Berio. Sein Werkkatalog umfasst fast 100 Werke. Ein Streichquartett findet sich in meiner Sammlung.
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Zum Kulturleben gehören für mich natürlich auch Zeitungen, wenn man mal von BILD absieht. Eine der besten ist natürlich die SÜDDEUTSCHE. Aber auch meine WAZ hat einen sehr guten Kulturteil, an der Spitze Lars von der Gönna, der zum Glück noch sehr lebendig ist und hervorragende Verrisse von RT-Theater schreibt ("Horch, die Ente singt im Hain", Otto Nicolai).
Zwei der besten "Akteure" der SZ sind in diesem Jahr gestorben.
Hermann Unterstöger
Er schrieb jahrelang die Glosse auf Seite 1, das "Streiflicht", das jetzt auf andere Autoren verteilt ist. Er hat z.B. "Dr. Pingel´s Hauspostille", den Vorläufer meines "Schreibtischs" hier, in der Süddeutschen vorgestellt.
Daneben bewies er sich als Meister der deutschen Sprache in einer samstäglichen Rubrik "das Sprachlabor".
Wir haben brieflich verkehrt, leider habe ich ihn nie persönlich getroffen.
Luis Murschetz
Er war lange Jahre der Cartoonzeichner auf Seite 3. Er hatte seinen besonderen Stil, sowohl inhaltlich als zeichnerisch. Es gibt in unserem Blätterwald viele politische Zeichner, jede Zeitung hat ja einen. Die meisten sind gut, aber es gibt eine Reihe, die nicht richtig zeichnen können oder wollen, das war früher Ivan Steiger, heute sind sie beim Magazin der Süddeutschen Zeitung, das sich in den letzten Jahren zu einer Frauenzeitschrift gewandelt hat. Ausgeglichen wird das regelmäßig durch die Glosse von Axel Hacke.
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Der Philosoph Jürgen Habermas ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Noch in meiner Schulzeit las ich Erkenntnis und Interesse mit Interesse

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Oh, gerade ist noch ein Artikel von Habermas erschienen. Da stockt einem der Atem. Vor einigen Wochen verstarb auch der Philosoph Berhard Waldenfels mit 90 Jahren. Zwei der renommiertesten und prägendsten deutschen Philosophen sind also tot. Mögen sie durch ihr Werk weiterhin aktuell bleiben!
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Der Philosoph Jürgen Habermas ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Noch in meiner Schulzeit las ich Erkenntnis und Interesse mit Interesse

Oh, gerade ist noch ein Artikel von Habermas erschienen. Da stockt einem der Atem. Vor einigen Wochen verstarb auch der Philosoph Berhard Waldenfels mit 90 Jahren. Zwei der renommiertesten und prägendsten deutschen Philosophen sind also tot. Mögen sie durch ihr Werk weiterhin aktuell bleiben!
arte zeigt aus diesem Anlass einen Film über den Philosophen
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Die Sopranistin Rainelle Krause ist verstorben.
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Die Sopranistin Rainelle Krause ist verstorben.
Mit 37 Jahren

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Der Tenor Janusz Ratajczak ist Opfer eines Verkehrsunfalls geworden.
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Ehemaliger Postminister Christian Schwarz-Schilling ist tot
Christian Schwarz-Schilling leitete als Minister unter Helmut Kohl unter anderem die Privatisierung der Post ein. Der CDU-Politiker ist im Alter von 95 Jahren gestorben.
R.I.P. Fiesco
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Hallo,
ein ganz Großer ist gegangen: Mario Adorf ist im Alter von 95 Jahren in Paris gestorben. Auch wenn ich ihn als "Santer" gehaßt habe - wer tat das nicht? - er war in vielen Filmen unvergesslich.
Möge er in Frieden ruhen.
Schöne Grüße
wega
