Wie entstellend manche deutsche Uralttextversion wirklich ist, lässt sich heute anhand von wortgenauen Übersetzungen (die sich eben nicht an der Singbarkeit orientieren müssen) gut verfolgen.
Gerade bei Mozart geht meiner Meinung nach viel an Atmosphäre, an Hintersinn verloren, wenn man eine Textversion wählt, die ein Abbild ihrer Enstehungszeit, aber nicht des Originaltextes ist.
Manche Opernhäuser übertiteln auch wortgenau, kein schlechter Kompromiss.