Ich verrmisse bei den Befürwortern der deutschen Übersetzung die Begründung (ist lustiger ... ist mir zu vage). Ich habe etwas dagegen, einfach Behauptungen ohne jede Begründung in den Raum zu stellen. Deshalb versuchte ich zu analysieren, warum der eine Oper auf Deutsch präferiert (Hörgewohnheit, groß geworden mit inzwischen vertrauten deutschen Texten ...), der andere aus anderen Gründen jedoch die Originalsprache vorzieht. Hier darf man offenbar gebetsmühlenartig posten, dass man lieber die deutsche Übersetzung hat, aber wehe, man versucht die Gegenposition nicht nur als solche zu vertreten, sondern auch zu sagen, warum. Dann ist man gleich der Robespierrschen oder Metternichschen Maßregelung ausgesetzt.
Wenn ich daher vorschlug, im ersten Haus einer Großstadt die Originalsprache und im kleineren eine deutsche Übersetzung aufzuführen, ist dies denn auch zuviel des Guten???
Merkwürd'ger Fall ...

