MASSENET, Jules: DON QUICHOTTE

  • Jules Massenet
    Don Quichotte


    Oper in 5 Akten
    Libretto: Henri Cain
    Originalsprache: Französisch


    Uraufführung: Monte Carlo 1910

    PERSONEN DER HANDLUNG

    Don Quichotte, Bass
    Sancho Pansa, sein Diener, Bariton
    Dulcinea, Alt
    Pedro, Garcias, Juan, Rodriguez, vier Freier, Sopran, Sopran, Tenor, Tenor
    Zwei Diener Dulcineas, Bariton
    Räuberhauptmann Tenebrun, Bass
    Volk, Räuber


    Ort und Zeit der Handlung: Spanien, 15. Jahrhundert

    INHALTSANGABE

    ERSTER AKT
    Öffentlicher Platz in einer spanischen Stadt
    Schon vor Aufgehen des Vorhangs hört man die Volksmenge schreien. Es ist Fiesta. Alle preisen die schöne, aber verrufene Dulcinea. Vier Freier, Pedro, Garcias, Rodriguez und Juan bringen unter ihrem Balkon ein Ständchen. Sie möge ihren derzeitigen Liebhaber ein Weilchen allein lassen und sich auf dem Balkon zeigen. Sie erscheint kurz, bedankt sich bei der Menge und verschwindet wieder.
    Während Rodriguez und Juan sich über die Liebe zu Dulcinea unterhalten, hört man bereits aus der Ferne ein Vivat für Don Quichotte. Das Gespräch kommt auf den Ritter, der ein großes Herz habe und Dulcinea die „Dame seiner Gedanken“ nenne, was Juan eifersüchtig werden lässt.
    Don Quichotte erscheint auf seinem Klepper Rosinante und Sancho Pansa auf einem Esel, zwei seltsame Figuren. Die Menge jubelt, denn er lässt durch Sancho Pansa sein letztes Geld verteilen.
    Nachdem sich der Platz langsam geleert hat, schickt Don Quichotte seinen durstigen Diener in eine Kneipe, packt seine Mandoline aus und bringt Dulcinea ein Ständchen.
    Er wird von Juan unterbrochen, der sich mit ihm zu duellieren versucht. Doch Don Quichotte bricht das begonnene Duell ab, er wolle zuerst seine Serenade singen, ehe er den Rivalen töte. Er nimmt sein Lied wieder auf. Dulcinea wiederholt vom Balkon her die Verse.
    Als Don Quichotte sein Schwert erneut zieht, steigt Dulcinea herab und tritt zwischen die beiden. Sie schickt den eifersüchtigen Juan weg, ihre Mantilla zu holen.
    Sie tadelt Don Quichotte wegen seiner Heißblütigkeit und fordert von ihm, wenn er sie wirklich liebe, den Banditen Tenebrun zu verfolgen und ihr die von diesem gestohlene Halskette zurückzubringen. Er sagt zu.
    Indessen treten die vier Freier wieder auf. Dulcinea verabschiedet sich von Don Quichotte und geht lachend mit den Vieren davon. Doch Don Quichotte singt von seiner Überzeugung, sie werde sich ihm zuwenden, wenn er mit der Halskette zurückkehre.

    ZWEITER AKT
    Morgendämmerung auf dem Lande. Nebel.
    Don Quichotte sucht schon wieder nach Versen für ein neues Lied. Sancho Pansa ist überzeugt, dass Dulcinea sie mit der Suchaktion nur zum Narren halten will und dass sein Herr immer verrückter werde. Er singt ein Schmählied alle die Frauen.
    Als sich der Nebel verzieht, sieht man im Hintergrund Windmühlen, die Don Quichotte für Riesen hält und bekämpfen will. Vergeblich versucht Sancho Pansa, ihn davon abzuhalten. Don Quichotte ergreift seine Lanze, schwingt sich auf sein Pferd und stürmt gegen die Windmühlen an, indem er den Namen Dulcineas ausruft.
    Der Vorhang fällt schnell und öffnet sich dann wieder. Man sieht Don Quichotte hoch an einem Windmühlenflügel hängen und schreien.

    DRITTER AKT
    In der Sierra. Sonnenuntergang
    Nach einem Zwischenspiel, das das Serenadenmotiv aufgreift, kriecht Don Quichotte auf allen Vieren herein und verfolgt die Spur der Banditen.
    Sancho Pansa schlägt vor, erst einmal auszuruhen und dann die Rückkehr anzutreten. Doch Don Quichotte besteht darauf, Ritter müssten jederzeit der Gefahr ins Auge sehen.
    Während Sancho Pansa sich hinlegt, schläft Don Quichotte stehend an seine Lanze gelehnt ein. Es wird dunkel.
    Man hört die Fußtritte der Banditen. Don Quichotte schickt den ängstlichen Sancho Pansa fort, sich zu verstecken, und stellt sich dem Kampf. Er wird schnell überwältigt und gefesselt. Die Banditen verspotten, stoßen und schlagen ihn.
    Als Don Quichotte ein Stoßgebet zum Himmel schickt, ist der Anführer der Banditen davon seltsam ergriffen. Er fragt Don Quichotte, wer er sei. Don Quichotte erklärt, dass er ein Ritter sei und erläutert seine ritterlichen Pflichten. Dann sprengt er seine Fesseln und verlangt die Rückgabe der Halskette. Gerührt händigt der Anführer sie aus. Don Quichotte äußert sein Verständnis für die Ausgestoßenen der Gesellschaft, woraufhin die Banditen ihn um seinen Segen bitten.

    VIERTER AKT
    In Dulcineas Garten.
    Während ihre Gäste feiern, steht Dulcinea gedankenverloren in einer Ecke der Terrasse. Die vier Freier bedrängen sie und sie gibt ihnen zu verstehen, dass sie sie langweile. Sie denkt an künftige Zeiten, wenn die Tage der Liebe verflogen sein werden.
    Als die Freier erneut in sie dringen, erklärt sie ihnen, dass sie eine andere Liebe anstrebe, als diese ihr bieten könnten und singt ein Loblied auf das flüchtige Vergnügen. Danach ziehen sich alle zum Essen ins Haus zurück.
    Sancho Pansa erscheint an der Tür und fordert die beiden dort stehenden Diener auf, die Rückkehr Don Quichottes anzukündigen. Die Diener spötteln zwar, gehen dann aber ins Haus.
    Don Quichotte kommt an. Er stellt seinem Diener in Aussicht, dass er bald in den Ruhestand gehen könne und verspricht ihm eine Insel oder ein Schloss, wenn er erst Dulcinea geheiratet habe.
    Die Gäste kommen mit Dulcinea wieder und spotten erst einmal über die beiden seltsamen Gestalten. Da präsentiert Don Quichotte das Halsband und Dulcinea bedankt sich bei ihm mit einer Umarmung.
    Don Quichotte trägt ihr die Ehe an und sie und die Gäste lachen laut auf. Doch dann schickt Dulcinea die Gäste fort und bittet ihn, davon Abstand zu nehmen, sie eigne sich nicht für die Ehe. Dadurch, dass sie sich weigere, zeige sie ihm ihre Zuneigung, denn ihr Lebensinhalt sei die freie Liebe und sie könne nicht ertragen, ihn zu täuschen. Don Quichotte segnet sie für diese Worte.
    Als die Gäste wiederkehren und immer noch spotten, erklärt sie, dass er zwar ein Narr, aber einer mit großem Herzen sei.
    Sancho Pansa beschimpft die Gäste wegen ihres mangelnden Gefühls, ehe er seinen enttäuschten Herrn fortführt.

    FÜNFTER AKT
    In einer Waldschlucht. Nacht.
    Don Quichotte sitzt an einen Baum gelehnt. Sancho Pansa betreut ihn wie ein Kind.
    Der Ritter erklärt, dass er sich sterbenskrank fühle. Er habe Sancho Pansa eine Insel versprochen, die einzige, die er schenken könne: die Insel der Träume.
    Sterbend hat Don Quichotte noch einmal eine Vision von Dulcinea, dann sinkt er tot zusammen. Mit einem Aufschrei „Mein angebeteter Meister“ umarmt Sancho Pansa seinen alten Freund.


    © Copyright by Gerhard Wischniewski

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

    4 Mal editiert, zuletzt von Gerhard Wischniewski ()

  • Hallo, Gerhard!


    Von dieser Oper habe ich leider nur einen Querschnitt auf einer alten LP. Dies ist aber eine interessante Aufnahme:


    W.S.

  • Der "Don Quichotte" war viele Jahre das Makrenzeichen für den belgischen Baßbariton Jose van Dam. Mit dieser Rolle hat er sich auch an der Brüsseler Oper von seinem Publikum verabschiedet. Die Oper gab es im Radio und im Fernsehen als Live-Übertragung und als Aufzeichnung. Ich schieb damals im Programmhinweis:


    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Meine Aufnahme ist eine Studioaufnahme von 1977, erschienen bei Decca mit
    Don Quichotte Nicolai Ghiaurov
    Sancho Pansa Gabriel Baquier
    Dulcinea Regine Crespin
    Es spielt das Orchestre de la Suisse Romande unter Kasimierz Kord.
    Das Textheft, aus dem ich die Inhaltsangabe entwickelt habe, ist nur in französischer und englischer Sprache gehalten, aber meine Schulkenntnisse in beiden Sprachen reichten gerade noch aus, um damit weitgehend zurechtzukommen. Wenn es geht, versuche ich es in der Originalsprache zu verstehen, weil deutsche Textbücher, die der Musik angepasst wurden, oft die Inhalte der einzelnen Gesangsstücke etwas verfälschen. Und - wie ich festgestellt habe - geben manche Opernführer auch den textlichen Inhalt nicht immer genau wieder.


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

  • Hallo, Gerhard!


    Es müßte sich bei Deiner Aufnahme um die Besetzung des Querschnitts handeln, den ich ich auf Vinyl habe. Nur an den Dirigenten kann ich mich nicht erinnern, der ist mir nicht erinnerlich. Aber auch eine tolle Aufnahme.



    Gruß Wolfgang

    W.S.

  • Don Quichotte,
    Oper in 5 Akten von Jules Massenet,
    Text von Henri Cain nach J. Le Lorrains Stück Le chevalier de la longue figure und dem Roman von Cervantes El ingenioso hidalgo Don Quijote de la Mancha (1605/15),
    Uraufführung: 19.2.1910 Monte Carlo
    mit Fedor Schaljapin • Lucy Arbell • André Gresse • André Gilly.


    In Deutschland: 1911 Nürnberg (dt. von E. Huldschinsky).



    Die Oper hält sich an die Episoden des Romans. Um die Gunst Dulcineas (Mezzosopran) zu gewinnen, nehmen Don Quichotte (Bass) und sein Diener Sancho Pansa (Bariton) allerlei Schwierigkeiten auf sich und fechten auch gegen die Windmühlen. Als Don Quichotte stirbt, gesteht er Sancho, dass er auf diesen Reisen das Land der Träume gefunden habe.


    LG


    :hello:

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • „DON QUICHOTTE“ (Jules Massenet)


    Die Oper wurde am 19. 2. 1910 am Opernhaus von Monte-Carlo mit Fiodor Shaliapin (Don Quichotte), André Gresse (Sancho Panza) und Lucy Arbell (Dulcinée) unter dem Dirigat von Léon Jehin uraufgeführt. In der Pariser Première im Théâtre Gaité-Lyrique am 29. 12. 1910 wirkten neben Massenets ‚Muse‘ Lucy Arbell noch Vanni Marcoux (Don Quichotte) und Lucien Fugère (Sancho Panza) mit. Die deutsche Erstaufführung war am 31. 3. 1911 am Opernhaus Nürnberg in der Übersetzung von Ernst Huldschinsky.



    Hier die akustischen Aufnahmen (Erster Teil):



    Don Quichotte - André Pernet / Sancho Panza - Lucien Lovano / Dulcinée - Solange Michel / Pedro - Luc Armon / Garcias - Aimé Doniat / Rodriguez – Marcel Génio / Juan - Michel Hamel / Le chef des bandits – Gilbert Moryn / Le Choeur de la RTF / Chorltg.: René Alix / L’Orchestre Radio-Lyrique / Dirigent: Jules Gressier (Paris, 17. 4. 1947). Eine stark gekürzte Aufnahme des französischen Rundfunks, erschienen 1998 bei ‚Malibran Music‘ (CDRG 120) auf einer CD und bei ‚Cantus Classics‘ (CACD 5.01127 F) auf zwei CDS von 2008, aber mit gleicher Spieldauer. Das Finale des zweiten Aktes und der Beginn des dritten Aktes fehlt; die Rollen des Pedro und des Garcias sind entgegen Massenets Anweisungen mit Männern besetzt!



    Don Chisciotte – Boris Christoff / Sancio Pansa – Carlo Badioli / Dulcinea – Teresa Berganza / Pedro – Ornella Rovero / Garcia – Pina Malgarini / Rodrigo – Alfredo Nobile / Giovanni – Tommaso Frascati / Il capo dei banditi – Carlo Bagno / Quattro banditi – Gianni Bortolotto, Carlo Castellani, Pier Luigi Pelitti und Gianpaolo Rossi / Due servi – Sergio Liviabella und Tino Berri / Il Coro e l’Orchestra di Milano della RAI / Chorltg.: Roberto Benaglio / Dirigent: Alfredo Simonetto (Mailand, Auditorium della Radiotelevisione Italiana, 25. 5. 1957, Sendung am 6. 2. 1958). Eine konzertante Aufführung in italienischer Sprache. Erschienen auf zwei Schallplatten bei ‚Edward J. Smith‘ (EJS 163), ‚Ente Autonomo‘ (E/A 039) und auf drei LPs bei, ‚Cetra–Archivio RAI‘ (LAR 13). Die entsprechenden CDs wurden u. a. von ‚Melodram‘ (MEL 27027), ‚Fonit Cetra‘ (CDAR 2025), ‚Gala‘ (GL 100.594) und ‚Opera d‘Oro’ (OPD 1240) veröffentlicht.



    Don Quichotte – Gustav Neidlinger / Sancho Pansa – Albert van Haasteren / Dulcinea – Sandra Warfield / Pedro – Paula Smeikal / Garcia – Annelies Böttcher / Rodriguez – Giacomo Tavoli / Juan – Fritz Peter / Der Räuberhauptmann – Hermann Frick / Zwei Räuber und Zwei Diener – Hans-Joachim Frick und Karl Wagner / Erzähler – Kurt Weibel / Der Kammerchor von Studio Bern / Das Radio-Orchester Beromünster / Dirigent: Nello Santi (Bern, Funkhaus, ca. 1962). Eine auf 100 Minuten gekürzte Produktion von Radio Beromünster in der deutschen Textfassung von Ernst Huldschinsky mit Zwischentexten von Franz Sidler.



    Don Quichotte – Miroslav Čangalović / Sancho Panza – Latko Korošec / Dulcinée – Breda Kalef / Pedro – Mirjana Vasiljević / Garcias – Olga Milošević / Rodriguez – Nikola Jančić / Juan – Drago Starc / Hor i Orkestar Beogradske Opere (Der Chor und das Orchester der Oper Belgrad) / Chorltg.: Josip Nekvinda / Dirigent: Oscar Danon (Belgrad, Narodno Pozorište, 1966). Eine Studio-Aufnahme von ‚Produkcija Gramofonskih Ploca‘ in französischer Sprache, erschienen in Jugoslawien bei ‚Radio-Televizije Beograd‘ (RTB 213 320/21) auf zwei LPs und in den USA bei ‚Everest‘ (S 440/42) auf drei LPs. Die Oper Belgrad tourte mit ihrer Inszenierung dieser Oper rund um die Welt, u. a. am 24. 9. 1969 im Theater des Westens anlässlich der ‚Berliner Festwochen‘.



    Don Quichotte – Nicolai Ghiaurov / Sancho Panza – Robert Massard / Dulcinée – Viorica Cortez / Pedro – Renée Auphan / Garcias – Anna Ringart / Rodriguez – Michel Sénéchal / Juan – Robert Dumé / Le Chef des bandits – Jacques Loreau / Quatre bandits – Willy Havrilo, Jean Deguara, Claude Salles und Jacques Coquier / Deux valets – Guy Mauclerc und Jean-Jacques Nadaud / Le Choeur et l’Orchestre du Théâtre National de l’Opéra de Paris / Chorltg.: Jean Laforge / Dirigent: Georges Prêtre (Paris, Palais Garnier, 9. 2. 1974). Ein privater Mitschnitt aus der Aufführungsserie der ersten Inszenierung des „Don Quichotte“ an der Grand Opéra in Paris; bisher wurde die Oper stets an der Pariser Opéra-Comique gespielt. Peter Ustinov führte nicht nur die Regie, sondern war auch für die Ausstattung verantwortlich. (In der Premiere am 16. 1. 1974 hat er zusätzlich den Räuberhauptmann gespielt, aber seine Inszenierung fiel bei Publikum und Presse krachend durch.) Statt der geplanten Wiederaufnahme von „Don Quichotte“ im Februar 1975 spielte man „Don Giovanni“, um die Verträge von Ghiaurov und Massard zu erfüllen.



    Don Quichotte – Noel Jan Tyl / Sancho Panza – Donald Gramm / Dulcinée – Mignon Dunn / Pedro – Teresa Treadway-Carroll / Garcias – Joann Yockey / Rodriguez - Timothy Nolen / Juan – David Sundquist / Le Chef des bandits – Ralph Griffin / The Chorus and Orchestra of the Opera Company of Boston / Dirigentin: Sarah Caldwell (Boston, Orpheum Theatre, 20. 2. 1974). Ein Mitschnitt im Katalog von ‚Mr. Tape‘ in New York. Sarah Caldwell – Dirigentin, Regisseurin und Intendantin in Personalunion – verlegte die Handlung in ein Pariser Cabaret der Jahrhundertwende und Don Quichotte starb durch Selbstmord!


    Mignon Dunn und Noel Jan Tyl waren Mitglieder des Ensembles der Deutschen Oper am Rhein. Am 11. 11. 1970 gab es am Duisburger Haus die Premiere von „Don Quichotte“ (in deutscher Sprache) in einer Inszenierung von Harro Dicks und mit der musikalischen Leitung von Peter Schneider; die Hauptrollen sangen Gwynn Cornell (Dulcinea), Noel Jan Tyl (Don Quichotte, mit einem ‚Gardemaß' von 1,95 Metern!) und Marius Rintzler (Sancho Pansa). Bei der ersten Vorstellung in Düsseldorf am 11. 7. 1971 war Mignon Dunn – neben Tyl und Rintzler – die Dulcinea.



    Don Quichotte – Nicolai Ghiaurov / Sancho Panza – Andrew Foldi / Dulcinée – Viorica Cortez / Pedro – Patricia Guthrie / Garcias – Karen Yarmat / Rodriguez – Dean Rhodus / Juan – Norman Paige / Le Chef des bandits – Paul Geiger / Quatre bandits – Carl Glaum, Walter Ryals, Paul Gudas und Jonathan Welch / Deux valets – Bernard Izzo und Richard Sutliff / The Chorus and Orchestra of the Lyric Opera House, Chicago / Chorltg.: Michael Lepore / Dirigent: Jean Fournet (Chicago, Lyric Opera, 22. 11. 1974). Die Premiere am 22. 11. 1974 – die Inszenierung übernahm der frühere Bassist Italo Tajo in den stimmungsvollen Bühnenbildern von Pier Luigi Samaritani - wurde mitgeschnitten und vom US-Radiosender WTMT, gesponsert von ‚Texaco‘, über mehrere Stationen in den USA ausgestrahlt. ‚Premiere Opera‘ hat die Sendung auf zwei CDs (PO 39435).



    Don Quichotte – Nicolai Ghiaurov / Sancho Panza – Gabriel Bacquier / Dulcinée – Régine Crespin / Pedro – Michèle Command / Garcias – Annick Dutertre / Rodriguez – Peyo Garazzi / Juan – Jean-Marie Frémeaux / Le Chef des bandits – Jacques Loreau / Quatre bandits – James Amman, Henri Fessart, Pascal Beaujon und Charles Baron / Deux valets – Aron Gestner und Marc Hutin / Le Choeur de la Radio Suisse Romande / Chorltg.: André Charlet / Gitarre: Paco Peňa / Orgel: Franҫois Desbaillet / L’Orchestre de la Suisse Romande / Dirigent: Kazimierz Kord (Genf, Victoria Hall, September 1978). Eine Studio-Produktion der ‚Decca‘ auf drei LPs (D 156 D3) bzw. zwei CDs (430 636-2). Die CD-Version enthält zusätzlich die „Scènes alsaciennes“ von Jules Massenet mit dem National Philharmonic Orchestra unter Richard Bonynge, eingespielt im Januar 1975 in der Kingsway Hall in London.



    Don Quichotte – Ulrik Cold / Sancho Panza – Andrew Foldi / Dulcinée – Brenda Boozer / Pedro – Djoke Winkler Prins / Garcias – Leena Kiilunen / Rodriguez – Nico Schaap / Juan – André Spijker / Le Chef des bandits – Martin Vijgenboom / Quatre bandits – Frans Fiselier, Willard Terrahé, Bob Snijders und Cor de Wit / Deux valets – Martin Vijgenboom und Frans Fiselier / Het Nederlands Operakoor / Het Omroeporkest / Dirigent: Kazimierz Kord (Amsterdam, Stadsschouwburg, 24. 3. 1981). Diese Premiere der ‚Nederlandse Operastichting‘ in französischer Sprache, in der die Regisseurin Rhoda Levine die Handlung in eine Irrenanstalt verlegte (Ausstattung: John Conklin), wurde im Niederländischen Rundfunk übertragen. Der dänische Bassist Ulrik Cold – bekannt aus Ingmar Bergmans „Zauberflöte“-Film - übernahm bereits 1971 die Titelrolle in Götz Friedrichs Inszenierung an der Komischen Oper Berlin, wo der „Don Quichotte“ auch für das Fernsehen aufgezeichnet wurde – siehe den dritten Teil.



    Don Quichotte – Nicolai Ghiaurov / Sancho Panza – Donald Gramm / Dulcinée – Lucia Valentini Terrani / Pedro – Darla Brooks Fath / Garcias – Dianne Iauco / Rodriguez – Gregory Kunde / Juan – David Gordon / Le Chef des bandits – Rush Tully / Quatre bandits – M. Nunzio Canzilla, Gualtiero Negrini, Paul Gudas und Robert Allan Cole / Deux valets – Duane Clenton Carter und Terry Cook / The Chorus and Orchestra of the Lyric Opera House of Chicago / Chorltg.: Giulio Favario / Dirigent: Jean Fournet (Chicago, Lyric Opera, 21. 11. 1981). Die Rundfunk-Aufnahme erschien bei ‚The Opera Lovers‘ (DONQ 198 101) auf zwei CDs und ist auch auf YouTube zu hören. Pier Luigi Samaritani, der die Bühnenbilder zu der Inszenierung von 1974 entworfen hatte, übernahm 1981 zusätzlich auch die Regie.



    Don Chisciotte – Ruggero Raimondi / Sancio Pansa – Gabriel Bacquier / Dulcinea – Margarita Zimmermann / Pedro – Monique Baudouin / Garcias – Rosanna Didonè / Rodriguez – Oslavio Di Credico / Juan – Christian Lara / Il capo dei banditi – Claudio Giombi / Due banditi – Luigi Risan und Giovanni Todescato / Due servi – Ledo Freschi und Bruno Tessari / Il Coro e l’Orchestra del Teatro La Fenice / Chorltg.: Aldo Danieli / Dirigent: Georges Prêtre (Venedig, Teatro La Fenice, 15. 7. 1982). Ein Hausmitschnitt in italienischer Sprache im Katalog von ‚Mondo Musica‘ mit der Nummer MFOH 10361 auf 2 CDs. Der Regisseur der Inszenierung war Piero Faggioni. (Ruggero Raimondi gab sein „Don Quichotte“-Debüt im Dezember 1977 am Opernhaus Zürich in einer Inszenierung von Werner Saladin mit Nello Santi als musikalischer Leiter. Die Dulcinée sang Hanna Schwarz und den Sancho Panza Zoltán Kélémen.)



    Don Quichotte – Samuel Ramey / Sancho Panza – Joseph McKee / Dulcinée – Victoria Vergara / Pedro – Ruth Golden / Garcias – Jane Bunnell / Rodriguez – Jerold Siena / Juan – John Lankston / Le Chef des bandits – Jonathan Guss / Deux bandits – Gregory Moore und Neil Eddinger / Deux valets – Jonathan Guss und Gregory Moore / The Chorus and Orchestra of the New York City Opera / Dirigent: Mario Bernardi (New York, State Theater, 1. 8. 1986). Ein Tonband-Mitschnitt von ‚Mr. Tape’ in New York. Der Regisseur der vier Vorstellungen während des ‚Statue of Liberty Summer‘ war John Copley.



    Don Quichotte – Ruggero Raimondi / Sancho Panza – Gabriel Bacquier / Dulcinée – Hanna Schwarz / Pedro – Donna Brown / Garcias – Martine Mahé / Rodriguez – José Todaro / Juan – Maurizio Barbacini / Le Chef des bandits – Georges Daum / Le Choeur et l’Orchestre de l’Opéra National de Paris / Chorltg.: Jean Laforge / Dirigent: Georges Prêtre (Paris, Palais Garnier, 5. 12. 1986). Piero Faggioni wiederholte seine Produktion aus Venedig von 1982, zu der er auch das Bühnenbild und die Kostüme entwarf.



    Don Quichotte – Ruggero Raimondi / Sancho Panza – Gabriel Bacquier / Dulcinée – Delores Ziegler / Pedro – Barbara Frittoli / Garcias – Katia Lytting / Rodriguez – Salvatore Ragonese / Juan – Mauro Nicoletti / Le Chef des bandits – Paolo Lombardi / Deux bandits – Roberto Romei und Pier Paolo Pacini / Deux valets – Saverio Bambi und Alessandro Carmignani / Il Coro e l’Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino / Chorltg.: Vittorio Sicuri / Dirigent: Alain Guingal (Florenz, Teatro Comunale, 29. 1. 1992). Ein Hausmitschnitt des Teatro Comunale in französischer Sprache. Auch in Florenz war Piero Faggionis weitgereiste Inszenierung zu sehen, die zur Wiedereröffnung des seit einem Jahr geschlossenen Opernhauses (wegen Asbestverseuchung) in fünf Vorstellungen gegeben wurde.



    Don Quichotte – José van Dam / Sancho Panza – Alain Fondary / Dulcinée – Teresa Berganza / Pedro - Isabelle Vernet / Garcias – Marie-Ange Todorovitch / Rodriguez – Christian Papis / Juan - Nicolas Rivenq / Le Chef des bandits – Jean-Claude Barbier / Quatre bandits – Gerald Thomas, Thierry Vincent, Jean-Luc Antoine und Gerard Blatt / Deux valets – Alain Carcy und Albert Fesquet / Le Choeur et l’Orchestre du Capitole de Toulouse / Chorltg.: Pierre Iodice / Gitarre: Vicente Pradal / Orgel: Robert Gonnella / Dirigent: Michel Plasson (Toulouse, Halle-aux-Grains, 23. 6. - 27. 6. 1992). Eine Studio-Produktion der ‚EMI‘, erschienen 1993 (EMI 7 54767 2) auf zwei CDs; sie wurde 2010 neu aufgelegt mit dem ‚Erato‘-Label unter der Nr. 3 09100 2.



    Don Quichotte – Samuel Ramey / Sancho Panza – Jean-Philippe Lafont / Dulcinée – Susanne Mentzer / Pedro – Kimberley Jones / Garcias – Terese Fedea / Rodriguez – Rodrick Dixon / Juan – Eric Perkins / Le Chef des bandits – Brian Nedwin / Quatre bandits – Robert Hovenkamp, Scott Holmes, Gary Martin und Stephen Powell / Deux valets - Victor Benedetti und Elias Mokole / The Chorus and Orchestra of the Lyric Opera House, Chicago / Chorltg.: Donald Palumbo / Dirigent: John Nelson (Chicago, Lyric Opera, 26. 9. 1993). Ein akustischer Mitschnitt erschien bei ‚The Opera Lovers‘ (DONQ 199 301) auf zwei CDs; die Produktion stammte aus dem Jahr 1981- mit dem Bühnenbild Pier Luigi Samaritanis - und wurde von Lesley Koenig neu inszeniert.



    Der zweite Teil folgt in einigen Tagen.



    Carlo

  • "DON QUICHOTTE" (Jules Massenet)


    Zweiter Teil:



    Don Quixote – Richard Van Allan / Sancho Panza – Alan Opie / Dulcinea – Louise Winter / Pedro – Cathryn Pope / Garcias – Nerys Jones / Rodriguez – Mark Le Brocq / Juan – Paul Napier-Burrows / The Chorus and Orchestra of the English National Opera / Dirigent: Emmanuel Joel (London, Coliseum, 3. 11. 1994). Die Premiere war am 8. 10. 1994 in der englischen Textversion von Edmund Tracey (Regie: Ian Judge); die BBC übertrug live die zehnte Vorstellung. Der ‚Oriel Music Trust‘ (OMS 168) bietet die Aufnahme auf zwei CD-ROMs an.



    Don Quichotte – Ruggero Raimondi / Sancho Panza – Alain Vernhes / Dulcinea – Martha Senn / Pedro – Daniela Benori / Garcias – Katia Lytting / Rodriguez - Salvatore Ragonese / Juan – Mauro Nicoletti / Il Coro e l’Orchestra del Teatro Comunale di Genova / Dirigent: Alain Guingal (Genua, Teatro Carlo Felice, 26. 2. 1995). Die Premiere am 19. 2. 1995 (Regie: Piero Faggioni) wurde akustisch festgehalten und erschien bei ‚Lyric Distribution‘ (ALD 3831) auf zwei MCs.



    Don Quichotte – José van Dam / Sancho Panza – Alain Vernhes / Dulcinée – Beatrice Uria-Monzon / Pedro – Jaël Azzaretti / Garcias – Allison Cook / Rodrigue – Jean-Pierre Trevisani / Juan – Kevin Greenlaw / Le Chef des bandits – Georges Daum / Les Choeurs et l’Orchestre de l’Opéra National de Paris / Dirigent: Stéphane Denève (Paris, Opéra Bastille, 6. 2. 2002). Eine Wiederaufnahme (ab 21. 1. 2002) der im Oktober 2000 im Fernsehen gezeigten Inszenierung von Gilbert Deflo an der Opéra Bastille, die akustisch auf ‚YouTube‘ gehört werden kann (siehe auch den dritten Teil dieser Auflistung).



    Don Quichotte – David Pittsinger / Sancho Panza – Richard Bernstein / Dulcinée – Liliana Nikiteanu / Pedro – Elisabeth Kulman / Garcias – Gisela Theisen / Rodriguez – Laurent Koehler / Juan – Otakar Klein / Le Chef des bandits – Tim Grobe / Der Festival-Chor ‚KlangBogen Wien‘ / Das Radio-Symphonie Orchester Wien / Dirigent: Emmanuel Villaume (Wien, Theater an der Wien, 16. 7. 2002). Eine Live-Übertragung des ORF vom Festival ‚KlangBogen Wien‘ in Coproduktion mit der Kölner Oper (Regie: Tim Fischer).



    Don Quichotte – Roberto Scandiuzzi / Sancho Panza – Alain Vernhes / Dulcinée – Monica Bacelli / Pedro – Marina Zyatkova / Garcias – Silvia de la Muela / Rodriguez – Nick Sales / Juan – Thomas Oliemans / Het Groot Omroepkoor / Het Radio Filharmonisch Orkest / Dirigent: Jaap van Zweden (Amsterdam, Concertgebouw, 1. 4. 2006). Die konzertante Auführung (‚De frije Zaterdag‘-Matinee) wurde auch vom Deutschlandfunk Kultur am 22. 4. 2006 gesendet; bei ‚The Opera Lovers‘ (DONQ 200 601) auf zwei CDs erschienen.



    Don Quichotte – Ferruccio Furlanetto / Sancho Panza – Eduardo Chama / Dulcinée – Denyce Graves / Pedro – Laura Portune / Garcias – Rebecca Skaar / Rodriguez – Joel Sorensen / Juan – Bryan Register / Le Chef des bandits – Hervé Blanquart / Quatre bandits – Bill Nolan, Anthony Ballard, Robert Taylor und Joseph Grienenberger / Deux valets – Will Earl Spanheimer und Samuel Spade / The Chorus of the San Diego Opera / Chorltg.: Timothy Todd Simmons / The San Diego Sympony Orchestra / Dirigentin: Karen Keltner (San Diego, Civic Theatre, 14. 2. 2009). Ein Rundfunkmitschnitt einer Bühnenaufführung (Regie: Ian Campbell), die lt. Szenenfotos eindeutig kein ‚German Trash‘ war. (Bereits 1969 gab es in San Diego eine „Don Quichotte“-Produktion.) ‚Premiere Opera‘ bot den Mitschnitt auf zwei CDs an.



    Don Quichotte – Ferruccio Furlanetto / Sancho Panza – Eduardo Chama / Dulcinée - Irini Karaianni / Pedro – Elisabetta Martorana / Garcias – Rachele Stanisci / Rodriguez - Salvatore Ragonese / Juan – Gianluca Sorrentino / Il Coro e l’Orchestra del Teatro Massimo di Palermo / Chorltg.: Andrea Faidutti / Dirigent: Alain Guingal (Palermo, Teatro Massimo, 15. 10. 10.) Die Wiederholung (in französischer Sprache) der Brüsseler Inszenierung von Laurent Pelly – in Palermo durch seine Assistentin Diane Chèvre-Clément realisiert - wurde von der RAI im Rundfunk übertragen und ist bei ‚The Opera Lovers‘ (DONQ 201 001) auf zwei CDs erhältlich.



    Don Quichotte – Ferruccio Furlanetto / Sancho Panza – Andrei Serov / Dulcinée – Anna Kiknadze / Pedro – Eleonora Vindau / Garcias – Yulia Matochkina / Rodriguez – Carlos D’Onofrio / Juan – Dmitry Koleushko / Le Chef des bandits – Didier Jouanny / Trois bandits - Andrei Bondarenko, Denis Fedorenko und Sergei Zamarev / Ansambl Solistov Mariinskoy Akademii Yunykh Pevtsov (Solisten-Ensemble der Mariinsky-Akademie junger Sänger) / Chorltg.: Pavel Petrenko und Pavel Teplov / Orkestr Mariinskogo Teatra, Sankt-Peterburg (Das Orchester des Mariinsky-Theaters, St. Petersburg) / Dirigent: Valery Gergiev (Sankt Petersburg, Konzertsaal des Mariinsky-Theaters, 27. 5. - 29. 5. 2011). Eine Studio-Produktion in französischer Sprache des Labels ‚Mariinsky‘ (MAR 0523) auf zwei SACDs. In Kritiken wurde mehrfach eine diffuse Tonqualität bemängelt; erstaunlich bei einer Tonabmischung durch erfahrene ‚Decca‘-Ingenieure.


    Am 5. 5. 2012 gastierte das Mariinsky-Theater aus St. Petersburg am Moskauer Konservatorium mit einer konzertanten Aufführung in der Besetzung der CD-Aufnahme (Ausnahme: Lyudmila Dudinova als Pedro), die auch auf Video festgehalten wurde. Schließlich folgte am 28. 12. 2012 eine Bühneninszenierung in St. Petersburg, bei der Yannis Kokkos die Regie führte, das Bühnenbild (mit Mikhail Shishliannikov) und auch die Kostüme (mit Paola Mariani) entwarf. Auch hier sangen Anna Kiknadze, Ferruccio Furlanetto und Andrei Serov die Hauptrollen; Valery Gergiev war der Dirigent. Leider gibt es auf ‚YouTube‘ nur kurze Ausschnitte aus dieser Produktion zu sehen.



    Don Quichotte – Ferruccio Furlanetto / Sancho Panza – Eduardo Chama / Dulcinée - Anna Caterina Antonacci / Pedro – Elena Copons / Garcias – Anna Tobella / Rodriguez - NN / Juan – Roger Padullés / El Coro ‚Intermezzo‘ / Chorltg.: Andrés Máspero / La Orquesta Sinfónica de Madrid / Dirigent: Marc Piollet (Madrid, Teatro Real, 22. 12. 2011). Zwei konzertante Aufführungen, von der die zweite im spanischen Rundfunk ‚Radio Clásica‘ übertragen wurde.



    Don Quichotte – Orlando Mason / Sancho Panza – Rainer Zaun / Dulcinée – Kristine Larissa Funkhauser / Pedro – Maria Klier / Garcias – Veronika Haller / Rodriguez – Kejia Xiong / Juan – Richard van Gemert / Le Chef des bandits – Marilyn Bennett / Quatre bandits – Anja Frank-Engelhaupt, Verena Grammel, Sophia Leimbach und Christine Léa Meier / Deux valets – Götz Vogelgesang und Wolfgang Niggel / Der Opernchor und Extrachor des Theaters Hagen / Chorltg.: Wolfgang Müller-Salow / Das Philharmonische Orchester Hagen / Dirigent: Florian Ludwig (Hagen, Theater, 24. 4. 2014). Ein Hausmitschnitt – in französischer Sprache – von der Generalprobe der Neuinszenierung in Hagen/Westfalen (Regie: Gregor Horres).



    Don Quichotte – Ferruccio Furlanetto / Sancho Panza – Nicola Alaimo / Dulcinée – Clémentine Margaine / Pedro – Diana Newman / Garcias – Lindsay Metzger / Rodriguez – Jonathan Johnson / Juan – Alec Carlson / Le Chef des bandits – Bradley Smoak / Quatre bandits – Matthew Carroll, William Combs, John Concepcion und Ronald Watkins / Deux valets – Takaoki Onishi und Emmett O’Hanlon / The Chorus and Orchestra of the Lyric Opera of Chicago / Chorltg.: Michael Black / Dirigent: Andrew Davis (Chicago, Lyric Opera, 19. 11. 2016). Den Mitschnitt - eine Neuinszenierung von Matthew Ozawa - sendete der Südwestrundfunk am 23. 4. 2017, der Hessische Rundfunk am 27. 5. 2017 und der Bayerische Rundfunk am 10. 6. 2017.



    Don Quichotte – Ferruccio Furlanetto / Sancho Panza – Andrii Goniukov / Dulcinée – Anna Kiknadze / Pedro – Anastasia Barun / Carcias – Evgenia Asanova / Rodriguez – Taras Prysiazhniuk / Juan – Sergei Radchenko / Le chef des bandits – Loïc Simonet / Quatre bandits – Paul Hille, Gerhard Holley, Nikolaus Kreutzer und Michael Schnack / Deux valets – Wolfgang Adler und Hans Pfisterer / Der Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien / Chorltg.: Johannes Prinz / L’Orchestre National du Capitole de Toulouse / Dirigent: Tugan Sokhiev (Wien, Musikverein, 1. 3. 2017). Ein Konzert in französischer Sprache mit einer Rundfunksendung im ORF am 11. 3. 2017.



    Don Quichotte – Alex Esposito / Sancho Panza – Seth Carico / Dulcinée – Clémentine Margaine / Pedro – Alexandra Hutton / Garcias – Cornelia Kim / Rodriguez – James Kryshak / Juan - Samuel Dale Johnson / Der Chor und das Orchester der Deutschen Oper Berlin / Chorltg.: Jeremy Bines / Dirigent: Emmanuel Villaume (Berlin, Deutsche Oper, 30. 5. 2019). Ein Haus-Mitschnitt der Premiere des „Don Quichotte“, inszeniert vom schwedischen Regisseur Jakop Ahlbom voller Aktionismus. Die Interpreten der vier Verehrer Dulcinées stellten auch die vier Banditen dar.



    Don Quichotte – Goderdzi Janelidze / Sancho Panza – Olafur Sigurdarson / Dulcinée – Aigul Akhmetshina / Pedro – Gabrielle Dandon / Garcias – Elly Hunter Smith / Rodriguez – Dominick Felix / Juan – Gavan Ring / Le Chef des bandits – Henry Grant Kerswell / Quatre bandits – Mark Bonney, Jack Holton, Richard Shaffrey und Huw Ynyr / Deux valets – Thomas Chenhall und René Bloice-Sanders / The Wexford Festival Chorus and Orchestra / Chorltg.: Errol Girdlestone / Dirigent: Timothy Myers (Wexford, National Opera House, 22. 10. 2019). Der Premieren-Mitschnitt wurde von der BBC am 23.11. 2019 gesendet. Eine ‚werkgetreue‘ Umsetzung (Regie: Rodula Gaitanu), die dem auf deutschsprachigen Bühnen gezeigten Trend zum szenischen Overkill zuwider läuft.



    Ich habe eine LP von ‚Odéon‘ (ORX 147) mit historischen Aufnahmen aus „Don Quichotte“. Enthalten sind folgende Szenen: 1. Akt: ‚Quand apparaissent les étoiles‘ (Duo Quichotte-Dulcinée: Germaine Cernay und Roger Bourdin) / 2. Akt: ‚C‘est vers ton amour’ (Air de Quichotte: André Pernet) – ‚Comment peut-on penser du bien de ces coquines‘ (Air de Sancho: Pierre Dupré) – La scène des moulins (Duo Quichotte-Sancho: Roger Bourdin und Pierre Dupré) / 3. Akt: ‚Je suis le chevalier errant‘ (Air de Quichotte: André Pernet) / 4. Akt: ‚J‘ai bien assez de mes tristesses’ (Air de Dulcinée: Germaine Cernay) – ‚Marchez dans mon chemin‘ (Du Quichotte-Dulcinée: Germaine Cernay und Roger Bourdin) – ‚Ça, vous commettez tous un acte épouvantable‘ (Air de Sancho: Jean Claverie) / 5. Akt: La mort de Don Quichotte (Roger Bourdin, Julien Lafont und Germaine Cernay). Die Dirigenten sind Gustave Cloëz und Maurice Frigara.



    Ein dritter Teil mit den visuellen Aufnahmen folgt später.



    Carlo

  • „DON QUICHOTTE“ (Jules Massenet)


    Nachfolgend die visuellen Aufnahmen:



    Don Quichotte – Xavier Depraz / Sancho Panza – Henri Bedex / Dulcinée – Andrée Gabriel / Le Chef des bandits – Jean Clarieux / Le Choeur et l’Orchestre Radio-Lyrique de l’ORTF / Chorltg.: René Alix / Dirigent: Pierre Dervaux / Szenenbild: Jacques Durix / Kostüme: Marie-Thérèse Respens / Regie: Henri Spade (TV-Sendung am 22. 9. 1961). Xavier Depraz, groß und hager, entsprach exakt der ‚Physique du Rôle‘ des Don Quichotte, zudem war er mit seiner schönen warmen Bass-Stimme auch gesanglich hervorragend geeignet. 1980 hat Xavier Depraz bei einer „Don Quichotte“-Inszenierung auch die Regie geführt, u. z. in Rouen mit Samuel Ramey, Gabriel Bacquier und Alexandrina Milcheva (Dirigent: Paul Ethuin); die Produktion wurde 1983 auch in Avignon gezeigt mit Ruggero Raimondi, Michel Trempont und Lucia Valentini-Terrani (Dirigent: Alain Guingal).


    Mit Xavier Depraz (Don Quichotte), René Bianco (Sancho Panza) und Denise Scharley (Dulcinée) gab es auch einmal einen Querschnitt durch die Oper, der bei der ‚Guilde Internationale du Disque‘ in Frankreich in einer LP-Sammelkassette zusammen mit anderen Opernquerschnitten („La Damnation de Faust“, „Carmen“, „Les Pêcheurs de perles“, „Lakmé“, „Faust“, „Mireille“ und „Werther“) erschien; die Sänger waren - neben den Vorgenannten - Liliane Berton, Jacqueline Brumaire, Ernest Blanc, Paul Finel und Alain Vanzo. Sämtliche Aufnahmen dirigierte Jean Laforge, der Chorleiter der Grand Opéra in Paris. Die deutsche Vertretung (‚Concert Hall‘) des längst nicht mehr existierenden Schallplattenclubs, hatte davon keine Ahnung...



    Don Quichotte – Ulrik Cold / Sancho Pansa – Rudolf Asmus / Dulcinea – Libuše Marová / Pedra (!) – Gudrun Schäfer / Gracia (!) – Ingrid Czerny / Rodriguez – Hans-Otto Rogge / Juan - Günter Neumann/ Zwei Diener - Frank Folker und Alfred Wroblewski / Ein tanzendes Mädchen – Sighilt Pahl / Ein Gitarrist – Dietrich Unkrodt / Der Chor und das Orchester der Komischen Oper Berlin / Chorltg.: Dieter Hänsel / Dirigent: Karl-Fritz Voigtmann / Choreographie: Tom Schilling / Bühnenbild: Reinhart Zimmermann / Kostüme: Eleonore Kleiber / Tierkostüme – Eduard Fischer / Regie: Götz Friedrich (Berlin, Komische Oper, 1971). Eine Sendung des Fernsehens der DDR, gesendet am 1. 10. 1972 (Dauer: 115 Minuten). Die Aufzeichnung wurde im dritten Programm des Bayerischen Rundfunks am 23. 10. 1977 gezeigt. Auch Ulrik Cold verfügte über das figürliche ‚Gardemaß‘ für die Titelrolle.


    Eine zu Beginn optisch überladene Inszenierung des „Don Quichotte“ von Götz Friedrich, der die Handlung umformte zu einem Sittenbild der Zeit vor dem ersten Weltkrieg und dafür auch Eingriffe in das (von ihm selbst verfasste deutsche) Libretto vornahm. Die Premiere war am 26. 9. 1971 und nach 28 Aufführungen musste die Oper am 17. 6. 1973 aus vertraglichen Gründen vom Spielplan genommen werden. Götz Friedrich war inzwischen in die BRD übergesiedelt - weshalb sein Name im Abspann nicht genannt wird – und brachte im Januar 1975 seine Interpretation des „Don Quichotte“ auch an der Hamburgischen Staatsoper heraus; ein akustischer Mitschnitt der B-Premiere ist bei ‚House of Opera‘ erschienen mit folgender Besetzung:


    Don Quichotte – Kurt Moll / Sancho Pansa – Ude Krekow / Dulcinea – Hanna Schwarz / Pedra – Lynne Cantlon / Gracia – Carol Wyatt / Rodriguez – Frieder Stricker / Juan – Peter Haage / Zwei Diener – Bernd Mohr und Harro Brodersen / Ein Gitarrist – Uwe Schramm / Der Chor und das Orchester der Hamburgischen Staatsoper / Chorltg.: Günther Schmidt-Bohländer / Dirigent: Ralf Weikert (Hamburg, Staatsoper, 30. 1. 1975). Die A-Premiere am 26. 1. 1975 war besetzt mit Kurt Moll, Zoltán Kélémen (Sancho Pansa), Elisabeth Steiner (Dulcinea), Lynne Cantlon, Carol Wyatt, Heinz Kruse (Rodriguez), Thomas Herndon (Juan), Reinhard Becker und Bernd Fänder (Zwei Diener).



    Don Quichotte – Ruggero Raimondi / Sancho Panza – Michel Trempont / Dulcinée – Martha Senn / Pedro – Alessandra Rossi / Garcias – Daniela Broganelli / Rodriguez – Iorio Zennaro / Juan - Maurizio Barbacini / Le Chef des bandits - Aldo Bramante / Deux bandits – Mario Brancaccio und Walter Corda / Deux valets – Luigi Paolillo und Raffaele Passaro / Il Coro e l’Orchestra del Teatro San Carlo di Napoli / Chorltg.: Giacomo Maggiore / Dirigent: Yan-Pascal Tortelier / Choreographie: Mariano Brancaccio / Bühnenbild, Kostüme und Regie: Piero Faggioni (Neapel, Teatro di San Carlo, 15. 4. 1986). Eine ‚In-House’-Aufnahme, die als Video 2005 bei ‚House of Opera‘ (DVDCC 445) erschien.



    Don Quichotte – Samuel Ramey / Sancho Panza – Jean-Philippe Lafont / Dulcinée – Carmen Oprisanu / Pedro – Jaël Azzaretti / Garcias – Allison Cook / Rodriguez – Jean-Pierre Trevisani / Juan – Kevin Greenlaw / Le Chef des bandits – Georges Daum / Quatre bandits – Francis Beteille, Olivier Fillon, Patrick Foucher und Jean-Pierre Mazaloubaud / Deux valets – Olivier Berg und Guillaume Petitot / Le Choeur et l’Orchestre de l’Opéra National de Paris / Chorltg.: David Levi / Dirigent: James Conlon / Choreographie: Antonio Márquez / Ausstattung: Wiliam Orlandi / Inszenierung: Gilbert Deflo / TV-Regie: Franҫois Roussillon (Paris, Opéra Bastille, 30. 9. 2000). Die Premiere war am 22. 9. 2000. Eine Live-Übertragung der Sender France 3 und Mezzo, erschienen auf VHS bei ‚Premiere Opera‘ VID 2727, als DVD bei ‚Premiere Opera‘ DVD 5830 sowie als DVD-ROM bei ‚Encore‘ 2163.



    Don Quichotte – Giacomo Prestia / Sancho Panza - Alessandro Corbelli / Dulcinée – Laura Polverelli / Pedro – Marie Devellereau / Garcias - Tullia Mancinelli / Rodriguez – Cesare Ruta / Juan- Gianluca Sorrentino / Le Chef des bandits – Giulio Cancelli / Quatre bandits – Armando Badia, Andrea Fusari, Francesco Paccorini und Roberto Rados / Deux valets – Francesco Paccorini und Armando Badia / Un guitariste - Eduardo Contizanetti / Il Coro e l’Orchestra del Teatro Lirico ‚Giuseppe Verdi‘ di Trieste / Chorltg.: Lorenzo Fratini / Dirigent: Dwight Bennett / Choreographie: Virgilio Sieni / Bühnenbild: Pier Paolo Bisleri / Kostüme: Giovanna Buzzi / Regie: Federico Tiezzi / (Triest, Teatro Lirico ‚Giuseppe Verdi‘, Februar 2006). Bei ‚Bongiovanni‘ gibt es eine DVD (AB 20 007). Giacomo Prestia war auch der Don Quichotte in einer Vorstellungsserie im März 2002 am Opernhaus von Marseille mit Elsa Maurus (Dulcinée) und Michel Trempont (Sancho Panza) unter Tiziano Severini, von der es aber m. W. keine Tonaufzeichnung gibt.



    Don Quichotte – Roberto Scandiuzzi / Sancho Panza – Alain Vernhes / Dulcinée – Kate Aldrich / Pedro – Hélène Guilmette / Garcias – Caroline Fèvre / Rodriguez – Salvatore Ragonese / Juan – Martial Defontaine / The Fujiwara Opera Chorus / The Tokyo Philharmonic Orchestra / Dirigent: Alain Guingal (Tokyo, New National Theatre, August 2007). Bei ‚Encore‘ (3267) als DVD-ROM erschienen.



    Don Quichotte – José van Dam / Sancho Panza – Werner van Mechelen / Dulcinée – Silvia Tro Santafé / Pedro – Julie Mossay / Garcias – Camille Merckx / Rodriguez – Vincent Delhoume / Juan - Gijs van der Linden / Le Chef des bandits – Bernard Villiers / Quatre Bandits – Aldo De Vernati, Jacques Does, Gérard Lavalle und Pascal Macou / Deux valets - Marc Coulon und André Grégoire / Le Choeur et l’Orchestre Symphonique du Théâtre de la Monnaie / Chorltg.: Martino Faggiani / Dirigent: Marc Minkowski / Bühnenbild: Barbara de Limburg / Kostüme: Laurent Pelly und Jean-Jacques Delmotte / Inszenierung: Laurent Pelly / TV-Regie: Benoît Vlietinck (Brüssel, Théâtre Royal de la Monnaie, 8. 5. 2010). Eine Live-Übertragung des belgischen Fernsehens RTB/BRT, die auch live von ‚arte‘ ausgestrahlt wurde und 2012 auf einer DVD bei ‚Naïve‘ (DVD 9) erschien. Mit dieser Aufführung hat sich José van Dam als „Don Quichotte“ in Brüssel offiziell von seinem Opernpublikum verabschiedet - am 17. 2. 2026 ist er im Alter von 85 Jahren verstorben.



    Don Quichotte – Orlin Anastasov / Sancho Panza – Ventseslav Anastasov / Dulcinée – Tsveta Sarambelieva / Pedro – Silvia Teneva / Garcias – Rositsa Pavlova-Indzheva / Rodriguez – Krasimir Dinev / Juan – Plamen Papazikov / Le Chef des bandits – Alexander Georgiev / Quatre bandits – Atanas Yonkov, Lazar Vaineev, Martin Pashovski und Slavi Manov / Deux valets – Evtim Boyanov und Nikolay Milev / Khorut i Orkesturut na Bulgarskata Natsionalna Opera Sofia (Der Chor und das Orchester der Bulgarischen Nationaloper Sofia) / Chorltg.: Violeta Dimitrova / Dirigent: Francesco Rosa / Choreographie: Antoaneta Alexieva / Ausstattung: Yoanna Manoledoki / Regie: Plamen Kartaloff (Sofia, Opernhaus, 7. 3. 2009). Erschienen 2013 (in französischer Sprache) in Italien auf einer DVD von ‚Dynamic‘ (33733). Orlin und Ventseslav Anastasov sind zwei singende Brüder im Fach des Bass-Baritons.



    Don Quichotte – Gábor Bretz / Sancho Panza – David Stout / Dulcinée – Anna Goryachova / Pedro – Léonie Renaud / Garcias – Vera Maria Bitter / Rodriguez – Paul Schweinester / Juan – Patrik Reiter / Le Chef des bandits – Elie Chapus / Trois bandits – Jan Bochnák, Lukáš Hynek-Krämer und Jakub Koš / Deux valets – Martin Kalivoda und Bronislav Palowski / Un homme – Felix Defèr / Extras – Lucas Zeigler, David Frohnwieser, Joshua Lutz, Angela Marchetti und Manuela Marte / Pražský Filharmonický Sbor (Der Prager Philharmonische Chor) / Chorltg.: Lukáš Vasilek / Die Wiener Symphoniker / Dirigent: Daniel Cohen / Ausstattung: Julia Hansen / Inszenierung: Mariame Clément / TV-Regie: Felix Breisach (Bregenz, Festspielhaus, 18. 7. 2019). Eine Live-Übertragung von den Bregenzer Festspielen 2019 in einer typischen RT-Inszenierung mit verschiedenen Zeitebenen, gesendet im ORF und bei ‚C Major‘ auf DVD (754008) erschienen. (Die Produktion wurde mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis 2020 ausgezeichnet und im Februar 2022 vom Staatstheater Darmstadt übernommen.)



    Don Quichotte – Askar Abdrazakov / Sancho Panza – Vladimir Kopytov / Dulcinée – Elena Maksimova / Pedro – Alina Latypova / Garcias – Gulnara Valeeva / Rodriguez – Sergey Sidorov / Juan – Aydar Khairullin / Le Chef des Bandits – Aleksandr Kuznetsov / Trois bandits – Pavel Boronilov, Mikhail Koskov und Vadim Orfeev / Deux valets – Ivan Zakharov und Ilya Morozov / Khor i Orkestr Bashkirskogo Gosudarstvennogo Teatra Opery (Der Chor und das Orchester der Baschkirischen Staatsoper) / Chorltg.: Aleksandr Alekseev / Dirigent: Artyom Makarov / Choreographie: Irina Filippova / Ausstattung: Ivan Skladchikov / Inszenierung: Askar Abdrazakov (Ufa, Opernhaus, 21. 1. 2023). Eine traditionelle Inszenierung aus dem Jahr 2021 in französischer Sprache – Sprachtraining: Ksenia Klimenko - aus Ufa (Baschkortostan), auf DVD erschienen bei ‚Opera Vault‘ (DVD 22432) und zu sehen auch auf YouTube. Eine weitere Vorstellung wurde angeblich am 23. 3. 2023 in Ufa aufgezeichnet, in der Regina Zvegintseva die Dulcinée und Azamat Dautov den Juan sangen. (Askar Abdrazakov ist der Bruder des berühmteren Bassisten Ildar Abdrazakov.)



    Don Quichotte – Christian Van Horn / Sancho Panza – Étienne Dupuis / Dulcinée – Gaëlle Arquez / Pedro – Emy Gazeilles / Garcias – Marine Chagnon / Rodriguez – Samy Camps / Juan – Nicholas Jones / Deux valets – Young-Woo Kim und Hyunsik Zee / Le Choeur et l’Orchestre de l’Opéra National de Paris / Chorltg.: Ching-Lien Wu / Dirigent: Patrick Fournillier / Bühnenbild: Paolo Fantin / Kostüme: Agostino Cavalca / Regie: Damiano Michieletto (Paris, Opéra Bastille, 23. 5. 2024). Die Premiere war am 10. 5. 2024; der französische Bezahlsender ‚Mezzo‘ übertrug eine spätere Vorstellung.



    Drei Nachträge zu den akustischen Aufnahmen von Massenets „Don Quichotte“:



    Don Quichotte – Tadeusz Wierzbicki / Sancho Panza – Jean Laffont / Dulcinée – Michèle Vilma / Pedro – Michèle Dumon / Garcias – Jackie Ward / Rodriguez – Robert Delattre / Juan – Johnny Ledent / Le Chef des bandits – Thomas Lahaye / Le Choeur et l’Orchestre de l’Opéra de Verviers / Dirigent: Gaston Damman (Verviers, Grand Théâtre, 11. 2. 1965). Eine Aufnahme des Belgischen Rundfunks RTB/BRT.



    Don Quichotte – Ruggero Raimondi / Sancho Panza – Alain Vernhes / Dulcinée – Anna Caterina Antonacci / Pedro – Rossana Potenza / Garcias – Adriana Cicogna / Rodriguez – Carlo Bosi / Juan – Mauro Nicoletti / Le Chef des bandits – Philippe Leroy / Quatre bandits – Pasquale Carlo Faillaci, Giuseppe Tedeschi, Luca Battagello und Antonio Tasca / Deux valets – Nicola Alcozer und Giorgio Vecchio / Il Coro e l’Orchestra del Teatro dell’Opera di Roma / Chorltg.: Marcel Seminara / Dirigent: Alain Guingal (Rom, Teatro dell’Opera, 13. 3. 1997). Auch das war eine Aufführung – französisch gesungen - in der gefeierten Produktion von Piero Faggioni.



    Don Quichotte – Robert Lloyd / Sancho Pansa – Donald Maxwell / Dulcinea – Justina Gringyte / Pedro – Anna Patalong / Garcias – Claire McCaldin / Rodriguez – Paul Curievici / Juan – Thorbjőrn Gulbrandsőy / Le Chef des bandits – Dominic Kraemer / Quatre bandits – Piran Legg, Jorge Navarro Colorado, Dominic Walsh und Michael Copeland / Deux valets – Jorge Navarro Colorado und Piran Legg / The Chorus and Orchestra of the Chelsea Opera Group / Dirigent: Renato Balsadonna (London, Queen Elizabeth Hall, 25. 11. 2012). Eine konzertante Aufführung in französischer Sprache, aufgenommen für das Archiv der Chelsea Opera Group.



    Carlo

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