m-mueller: Unverzichtbare Klassikaufnahmen

  • Nicht nur gute Musik, auch guter Klang kann süchtig machen - hier ist eine gute Extraportion Baß drin, nix Wummeriges oder Dröhniges, dafür satter, präsenter, aber nicht allzu aufdringlicher Tiefbaß - zu hören mit guten Lautsprechern



    und wenn dann guter Klang noch mit guter Musik zusammengeht, haben wir eine 10

  • Banner Trailer Gelbe Rose
  • Und noch was nicht so recht Klassisches, das für mich aber durchaus ein Klassiker ist:


    nochmal Stellenbosch University Choir: In the Arms of the Angel


  • Dieser Chor könnte mich überzeugen, dass auch große Chöre zu großen Leistungen fähig ist.

    Was man nicht weiß, das eben brauchte man, und was man weiß, kann man nicht brauchen (Goethe, Faust)

  • meine erste Single-Schallplatte, resp. Schallplatte überhaupt (hat mich damals die Unsumme von 5 Mark gekostet), ich muß ca. 14 gewesen sein und das war das Taschengeld von etwa 2 Wochen



    wer es nicht erkannt hat: J.S. Bach, aus der Lautensuite e-moll BWV 996

  • Das war auch eines meiner Lieblingsstücke!

    Was man nicht weiß, das eben brauchte man, und was man weiß, kann man nicht brauchen (Goethe, Faust)

  • Banner Trailer Gelbe Rose
  • Banner Trailer 2 Gelbe Rose
  • You´ll be damned! Du weißt sicher, dass das Fegefeuer trotz Dementi noch existiert. Die Neuerung ist, dass die Strafe jetzt auch vom Bodenpersonal (wie ich) verhängt werden kann. Hier kann es nur eins geben: ständige Beschallung von Pierrot lunaire, Helikopterquartett, André Rieu, Helene Fischer, aber auch, das ist der spezielle Service von Sängern, die nicht singen können, also Herbert Grönemeier, Bob Dylan, Ed Sheeran

    Was man nicht weiß, das eben brauchte man, und was man weiß, kann man nicht brauchen (Goethe, Faust)

  • war mehr so im Sinne von: "Mich laust der Affe!" - wir waren offenbar schon vor paarenfuffzig Jahren relativ geschmackskompatibel.


    Ist auch besser so, denn bei den ausgelobten Fegefeuerstrafen möchte man es sich nicht mit Dir verscherzen!

    Einmal editiert, zuletzt von m-mueller ()

  • nochmal einen leicht abgewandelten Bach: Erbarm Dich mein, o Herre Gott - BWV 721, arrangiert für Orgel und Trompete



    ein sehr subtiler Tiefbaß, der dem Stück Suchtcharakter verleiht. Eigentlich repräsentiert das Stück eine frühe Form von Minimal-Music.

  • Früher häufig gehört, wenn auf dem Campingplatz im Medoc um 1:00 Uhr die Lichter ausgingen und der Sternenhimmel mit der Milchstraße in ganzer Pracht sichtbar wurde. Direkt am Atlantik gab es weitab von größeren Städten so gut wie keine Lichtverschmutzung.



    Natürlich ist das Stück nach 4:57 min vorbei.

  • In der Klavierversion von Liszt schon genial ist auch das Original von Bach, wenn es auf einer adäquaten Orgel (und nicht einer Quetschkommode) gespielt wird, eine 10.



    Johann Sebastian Bach, Große Fuge g-moll BWV 542

  • Banner Trailer Gelbe Rose
  • Ich hätte es früher nicht gedacht, aber Johannes Brahms hat tatsächlich eine 10 komponiert: es ist der 2. Satz aus dem Streichsextett op. 18, Andante ma moderato. Der Beginn, der die musikalisch interessante Substanz beinhaltet und unglaublich intensiv ist (bis ca. 4:13, wird ab 8:03 wiederholt), soll gemäß Wikipedia auf die alte Folia zurückgehen.


  • meine erste Single-Schallplatte, resp. Schallplatte überhaupt (hat mich damals die Unsumme von 5 Mark gekostet), ich muß ca. 14 gewesen sein und das war das Taschengeld von etwa 2 Wochen



    wer es nicht erkannt hat: J.S. Bach, aus der Lautensuite e-moll BWV 996

    tja, Jethro Tull.

    Singen kann Ian Anderson nicht mehr so gut (das tut fast weh, wenn man den heute Singen hört), aber Flöte spielt er noch wie anno dunnemals.

    Und die Bouree ist noch regelmässig im Liveprogramm von J.T. vertreten.


    Mein erstes Klassikstück, was ich in "anderer Form" hörte, war übrigens eine Ausschnitt aus der 5. von Beethoven, gespielt von der Klassik/Jazz/Rock Band EKSEPTION


    Und dann kam "Pictures" von ELP (Emerson, Lake & Palmer) und der Nussknacker (Nutrocker), was auf der gleichen ELP Platte mit drauf war >> Ich war so was von hin und weg.

    Die Original Stücke lernte ich dann etwas später auch noch kennen und lieben.

  • ELP fand ich immer etwas überkünstelt, obwohl ich Keith Emerson bei The Nice ganz klasse fand (Brandenburger!), aber Ekseption habe ich auch viel gehört.

  • Als nächstes (und zunächst einmal letztens) muß ich auf die musikalischen Großtaten von Silvius Leopold Weiss (1687 - 1750) eingehen, der also fast genau zur selben Zeit lebte wie Johann Sebastian Bach, und der der bedeutendste Lautenist seiner Zeit war. Einige seiner Kompositionen sind glatte 10en, diese werden im Folgenden vorgestellt.


    Chaconne g-moll - Luteduo



    Ich frage mich, weshalb im Hintergrund immer ein altes Revox-Tonbandgerät mitläuft, ein Laptop mit audacity und z.B. einem Steinberg-Mischpult wäre sicherlich effektiver, was die Aufnahmequalität angeht. Aber vielleicht läuft der Laptop ja, und das Revox ist "just for Show". Jedenfalls kann man sich über die Aufnahmequalität nicht beklagen, der Klang ist der wunderbaren Spielkultur des Luteduo adäquat.

  • Banner Trailer Gelbe Rose
  • Banner Trailer 2 Gelbe Rose
  • Ich hätte es früher nicht gedacht, aber Johannes Brahms hat tatsächlich eine 10 komponiert: es ist der 2. Satz aus dem Streichsextett op. 18, Andante ma moderato. Der Beginn, der die musikalisch interessante Substanz beinhaltet und unglaublich intensiv ist (bis ca. 4:13, wird ab 8:03 wiederholt), soll gemäß Wikipedia auf die alte Folia zurückgehen.

    Ein wunderbares Stück, gespielt wie aus einem Guss! Dazu zwei Beobachtungen, die ich schon öfter gemacht habe. Brahms liebte (und konnte) Variationen: Haydn-Variationen, Paganini-Variationen. Und: was für ein wunderbares Instrument ist die Bratsche.

    Dazu: ich habe festgestellt, dass du neuerdings nach Zahlen (1-10) bewertest; ich glaube, dass das in den USA oft gemacht wird. Gibt es da eine Anleitung, die einigermaßen trennscharf ist? Hier sind es natürlich nur Zehner, aber immer hörenswert. Wenn ich mal alle deine Themen zusammennehme, hast du dir ein eigenes kleines Reich geschaffen, das ziemlich unbehelligt bleibt (du weißt, von wem)!

    Was man nicht weiß, das eben brauchte man, und was man weiß, kann man nicht brauchen (Goethe, Faust)

  • Cher Dottore,


    hier gibt es tatsächlich nur 10en, die wären als Schulnote mit einer 1+ vergleichbar, also höchstmögliche Kategorie. Sicherlich nicht mehr als 2% aller Stücke, die ich bisher gehört habe.


    In meiner eigenen Reihenfolge: 9 wäre eine 1 (beste 5%), 8 eine 2+ (beste 10%), 7 eine 2- (beste 20%), 6 eine 3+ (bestes Drittel), 5 eine 3-,(obere Hälfte) 4 eine 4 (bis ca. 80%, wirklich miese Musik tue ich mir ja nicht freiwillig an, aber wenn ich bei Leuten im Auto mitfahre, kriege ich schon mal aus dem Bereich 1 - 3 auf die Mütze) und 3 bis 1 ist i bäh pfui in aufsteigender Intensität. Neue Musik fällt häufig in den Bereich 1 - 3, aber ab und zu gibt es da auch Stücke, die herausragen. Heavy Metal, Punk, House etc. fällt fast immer in den Bereich 1.


    Und tatsächlich freue ich mich über mein eigenes kleines Reich. Seit kurzem bin ich auch Mitglied bei fotocommunity (dort als mikemu, weil Michael Müllers gab es schon im Dutzend), wo ich ein zweites kleines Reich mein eigen nenne, und von da habe ich auch auf hier verlinkt. Vielleicht gibt es ja mal etwas Traffic von dort hierher.

  • Zitat

    Ich frage mich, weshalb im Hintergrund immer ein altes Revox-Tonbandgerät mitläuft, ein Laptop mit audacity und z.B. einem Steinberg-Mischpult wäre sicherlich effektiver, was die Aufnahmequalität angeht. Aber vielleicht läuft der Laptop ja, und das Revox ist "just for Show". Jedenfalls kann man sich über die Aufnahmequalität nicht beklagen, der Klang ist der wunderbaren Spielkultur des Luteduo adäquat.

    Tatsächlich handelt es sich um ein Tascam 44 OB. Das Gerät wurde wohl für die Aufnahmen der CDs "Luteduo Plays Bach" und "Luteduo plays Weiss" verwendet und steht gerade für schlappe € 2.200,- zum Verkauf...

    "Über Musik zu schreiben ist wie über Architektur zu tanzen..."

  • Und tatsächlich freue ich mich über mein eigenes kleines Reich. Seit kurzem bin ich auch Mitglied bei fotocommunity (dort als mikemu, weil Michael Müllers gab es schon im Dutzend), wo ich ein zweites kleines Reich mein eigen nenne, und von da habe ich auch auf hier verlinkt. Vielleicht gibt es ja mal etwas Traffic von dort hierher.

    Wenn ich im Auto mitfahre erbitte ich mir, jede Musik abzustellen. Klassik ist den Leuten, mit denen ich schon mal mitfahre, gänzlich unbekannt. Neue Musik hat bei mir den Status 0.

    Fotos.

    Ich bin eigentlich ein ganz guter Fotograf, Bilder von mir gab es auch mal hier. Sogar in die Wochenendausgabe der WAZ (das ist das ganze Ruhrgebiet) habe ich es schon mal geschafft. Ich bearbeite meine Bilder nie, was nix ist, kommt weg. Auch die Kamera ist klein und preiswert!

    Ich werde nächste Woche bei unserer lokalen Buchhandlung vorbeigehen und die fragen, ob sie meine Bilder nicht gegen kleines Entgelt (=nur die Produktionskosten, verdienen kann man damit nix) in ihrer Buchhandlung anbieten.

    Am Wochenende schicke ich dir mal ein paar Bilder.

    Beim Einrichten des Schreibtisches hatte ich auch eine Seite mit Fotos vorgesehen, leider klappte das nicht. Ich denke auch, dass Alfred nicht so dafür ist, weil die Bilder natürlich viel Speicherplatz brauchen.

    Vielleicht wäre deine Gruppe auch was für mich!

    Was man nicht weiß, das eben brauchte man, und was man weiß, kann man nicht brauchen (Goethe, Faust)

  • Banner Trailer Gelbe Rose
  • Die beste Session für ein Gitarrenduo wo gibt!

    Mediterranean Sundance - Paco de Lucia und Al die Meola

    aus dem Album: Friday night in San Francisco


    Wikipedia:

    Friday Night in San Francisco ist ein Album von Al Di Meola, John McLaughlin und Paco de Lucía, das am 5. Dezember 1980 im Warfield Theatre von San Francisco aufgenommen und 1981 veröffentlicht wurde. Der kommerziell erfolgreiche Genre-Klassiker gilt als das bekannteste Live-Akustikgitarren-Album überhaupt.





    tontechnischer besser als der Live-Mitschnitt: