Die jungen Pianisten

  • Zitat

    Wer kennt wen und wer kann Ergänzungen anfügen ?


    "Kennen" ist in meinem Fall nicht das richtig Wort, korrekter wäre, daß ich mir Boris Giltburg auserwählt habe um auf ihn aufmerksam zu machen, die neu herausgebrachte Naxos CD befindet sich seit einigen Tagen bereits in meiner Sammlung - muß also "nur noch" gehört werden, und genau das ist das Problem; Selbst wenn man die finanziellen Mittel erübrigen kann eine Menge an Neuaufnahmen zu erwerben - sie müssen auch BEWUSST - und idealerweise MEHRFACH gehört werden, damit man sich einigermaßen ein (Klang)Bild machen kann.
    Erfreulicherweise - ich habe es soben bei der Recherche entdeckt - gibt es von Giltburg bereits einige Aufnahmen auf dieversen Labeln. Einem eigenen Thread steht also nichts mehr im Wege - Ich habe vor ihn bereits morgen zu starten. ich hoffe, daß ich im Booklet (die CD ist noch originalversiegelt) eine etwas ausführlichere Biographie finde - immerhin ist Giltburg seit kurzem "Naxos-Exklusivkünstler" ......

    mit freundlichen Grüßen aus Wien
    Alfred

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  • Der clevere Klaus Heymann scheint drauf und dran zu sein alles was an jungen Künstlern einigermaßen Erfolgspotential hat für Naxos Produktionen "einzukaufen". Hier eine seiner neuesten Endeckungen: Der junge kanadische Pianist chinesischer Abstammung Avan YU (geboren 1987 in Hongkong) gewann 2012 den ersten Preis bei der "Sydney International Piano Competition" - was den Vertrag für die hier gezeigte Naxos CD mit Liszt Transkriptionen von Schubert Liedern zur Folge hatte. Der Künstler ist schon im Alter von 14 Jahren mit dem Vancouver Symphony Orchestra öffentlich aufgetreten und hat bei zahlreichen Klavierwettbewerben erste oder zweite Preise errungen, so beispielsweise den 1. Preis beim Chopin Wettbewerb in Kanada und 2. Preis bei der Cantu International Music Competition.


    Das sollte als kurze Vorstellung fürs erste reichen, die CD ist in wenigen Tagen am Markt verfügbar - in die Samples hineinhören kann man bereits jetzt.
    Als kleiner Appetizer noch ein Link auf die Homepage von Avan Yu und ein weiter Youtube Link....


    http://www.avanyu.net/index.php



    mit freundlichen Grüßen aus Wien
    Alfred

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  • Der im Beitrag 16 und 28 erwähmte Pianist Kit Armstrong spielte bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern am 06. August 2015 ein Recital mit Werken von Byrd, Sweelinck, Bull & Bach.


    Der Mitschnitt aus der Kirche in Zarrentin wurde am 25.10.2015 im NDR gesendet.
    Im 2.Teil spielt Armstrong die Goldbergvariationen von J.S. Bach.


    Hier die NDR-Sendung für kurze Zeit zum Nachhören
    (Download (mp3-128) nur mit entsprechender App möglich):
    http://www.ndr.de/ndrkultur/Re…g-Teil-1,audio260546.html
    http://www.ndr.de/ndrkultur/Re…g-Teil-2,audio260548.html


  • Als „Competition Sensation“ vermarktet Sony die Debüt-Platte des inzwischen 26jährigen gebürtigen Parisers Lucas Debargues. Der Hintergrund: Beim Tschaikowsky-Wettbewerb wurde dem 4. Preisträger Debargues eine ungewohnte Aufmerksamkeit zuteil: Kritiker-Preise und der ungewöhnliche Auftritt beim abschließenden Preisträger-Konzert. Dass ein an vierter Stelle Platzierter den Exklusivvertrag bei Sony einheimst und nicht der 1. Preisträger dieses so traditionsreichen Wettbewerbs, zeugt eigentlich davon, dass das Wettbewerb-System schon lange nicht mehr gesund ist. Man sucht abseits von der sterilen Perfektion der Gewinner nach Individualitäten, die musikalisch etwas Unverwechselbares zu sagen haben. Und Individualität besitzt Lucas Debargues zweifellos. Normaler Weise bin ich sehr skeptisch bei solchen publizistischen Aufmachungen, wo „Stars“ gekürt werden sollen. Was mich bewogen hat, die CD mitzunehmen, war beim Probehören der Scarlatti. Und auch beim Durchhören der CD bestätigt sich: Die Musik des italienischen Cembalisten liegt ihm eindeutig am besten. Da ist ein voller kerniger Ton mit einer gewissen innigen Versenkung, die an Glenn Gould erinnert. Debargues versteht Scarlattis Musik als „Improvisation“ – und so spielt er sie auch: frei aber nicht disziplinlos. Ihm geht es weniger um die Form als ein verlebendigendes Spiel. Die melodischen Passagen werden wunderbar ausgesungen und die virtuosen kraftvoll vital vorgetragen, ohne jemals unnatürlich zu wirken. Debargue verzichtet überhaupt darauf, den Cembalo-Klang irgendwie auf das Klavier zu übertragen, wie dies noch Horowitz mit seiner schwebenden Leichtigkeit tat. Das ist eine kernige, sehr irdische Empfindsamkeit – man hört ihm einfach gerne zu!


    Debargue scheut die Herausforderungen nicht. Das zeigt seine Wahl von Chopins so schwierig zu interpretierender 4. Ballade. Vielschichtigkeit und dramatische Einheit zusammenzubringen – an dieser Aufgabe ist hier immerhin selbst ein so „Großer“ wie Krystian Zimerman gescheitert. Debargue lässt zu Beginn aufhorchen mit einem wunderbar volltönenden und zugleich zarten Beginn. Interpretatorisch ist das sicher gelungen, es fehlt allerdings dann doch das gewisse „Etwas“, was solche Spitzenaufnahmen wie die von Svjatoslav Richter oder Vladimir Ashkenazy auszeichnet. Debargue verlässt sich auf das abwechslungsreiche Spiel, das Gegeneinandersetzen einer Melodik, deren stillen Gesang er auskostet und der immer wieder aufbrechenden virtuosen Energie. Was man ein wenig vermisst, ist die letzte Klarheit und der große, alles durchziehende dramatische Spannungsbogen.


    Liszts Mephisto-Walzer bewältigt er souverän (die gefährliche Sprung-Passage allerdings doch etwas im „Sicherheitstempo“ genommen, die Aufnahmen sind Konzertmitschnitte!) und auch nicht ohne Esprit. Es fehlt aber einfach an mephistophelischer Dämonie. Das ist für den Faustischen Geist, der alles verneint, dann doch zu „gesund“ und wirkt im Ausdruck so bisweilen ein wenig bieder. Wovon ich mir ehrlich gesagt mehr versprochen habe, ist sein Vortrag von Gaspard de la nuit. Junge Pianisten reizt Ravels Stück immer wieder durch die abenteuerlichen pianistischen Anforderungen. Die Schwierigkeit der Interpretation liegt allerdings darin, Ravel nicht als höchst virtuose und betörend schön tönende Romantik, sondern ein Werk des 20. Jahrhunderts darzustellen – Dämonie und Raserei, der bei aller Verführungskraft zugleich ein hochartifizielles, eiskaltes Kalkül zugrunde liegt. Ravel ist eben kein Romantiker mehr, sondern einer, der mit romantischer Empfindsamkeit nur noch höchst kunstsinnig spielt. Desbargues „Ondine“ fehlt genau diese Kühle, die Präzision eines Ravelschen Uhrwerks, wo Tremolo-Mechanik die Illusion von Leben hervorbringt. Das ist wie üblich mit romantischen Drückern gespielt – untadelig freilich, aber auch einfach zu romantisierend harmlos. Komplett enttäuschend Le Gibet. Debargues Tempo ist schlicht viel zu langsam. Gerade hier fehlt die Unerbittlichkeit und Starre, wo sich die Illusion von Lebendigkeit aus Ondine in Totenstarre verwandelt. Was Debargue hier versucht, ist den Eindruck von Glockengeläute zu evozieren mit einigen etwas künstlich wirkenden Einfällen. Eine tiefer gehende „Idee“ dieses Stückes scheint so leider nicht durch. Scarbo ist sicher ansprechend gespielt – das übliche, sehr hohe klaviertechnische Niveau, über das die junge Pianistengeneration heute verfügt. Es gibt aber auch nichts, was man bei dieser Interpretation an Herausragendem wirklich bleibend in Erinnerung behält.


    Die Zugaben zeigen einmal mehr, wo seine große Stärke liegt: bei Scarlatti. Dem Grieg fehlt etwas die spätromantische Patina, den Schubert trägt er mit einer sehr irdischen Schönheit vor, so, als wäre es Bach. Genau das ist das Stichwort. Als zweite Platte von ihm kann ich mir einen wirklich sehr überzeugenden Bach vorstellen.


    Eine „Klavier-Sensation“ also? Ganz sicher ist Debargue ein bemerkenswertes Talent, der aber noch zeigen muss, was in ihm steckt.


    Schöne Grüße
    Holger

  • Ich weich nun von meiner Bedingung ab, daß hier vorgestellte junge Pianisten, bereits ein oder zwei CD vorweisen müssen. Diese Regel stellt in gewisser Weise eine selbsterfüllende Prophezeihung dar - und das kliegt nicht in meiner Absicht. Hier können in Hinkunft auch junge Talente (beispielsweise durch Videos von Wettbewerben etc) vorgestellt werden, deren Wirken bislang nur auf youtube-Clips dokumentiert ist. Man kann nun einewenden, dazu bedarf es keines Klassikforums Tamino, denn die Clips existieren ohnedies im Web. Ich gehe aber davon aus, daß Tamino einen Sammelpunkt der klassischen Musik im Internet darstellt und man mehr Aufmerksamkeit bekommt, wenn man hier erwähnt wurde. Man kann also wenn man einen jungen interessanten Pianisten entdeckt hat, ihn hier mit Voutube Link posten. Es bleibt jedem überlassen ob er seine Auswahl begründet, oder ob er allfällige Anmerkungen anderen . Man kann sich kaum mehr blamieren, als es die Leser im freien Internet tun


    Ich habe heut einen sehr jungen deutschen Pianisten "entdeckt" und möchte ihn Euch zur Kenntnis bringen: Julius ASAL



    Mich hat sein eher introvertiertes Spiel, das mich an die Linie Till Felkner erinnerte sehr beeindruckt. "auf den Tasten singen" ist sein selbstgewählter Wahlspruch. Das war genau das, was ich empfand, als ich ihn das erste Mal hörte.


    Hier eine weiter Kostprobe von der Ferfuccio Busoni Piano Competition:


    R. Bellafronte: Hypnòs (1995)
    Bach/Busoni: Chaconne BWV 1004
    J. Lenot: Dramatis Personae (2007)
    L. v. Beethoven: Sonata op. 10 n. 1
    S. Rachmaninov: Préludes op. 32 n. 10, 11, 12, 13



    Vielleicht hier eine Rechtfertigung, warum ich in Bezug auf neue Mitglieder angeblich wählerisch bin (was nicht wahr ist !!)
    aber vielleicht wird es verständlich wenn ich EINES der im "freien Internet" veröffentlichten Statements hier veröffentliche:
    "A tattoo would even make him more interesting!"



    Eine Biographie und weitere Details spare ich mir, denn Julius Asal verfügt über eine geradezu musterhaft gestaltete und informative Internetseite


    https://www.julius-asal.com/galerie


    Die Tonträgerindustrie sollte eigentlich bei ihm angestellt sein.....


    mfg aus Wien
    Alfred

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  • Es gibt ja ja nicht besonders viele gute Schumann-Recitals in jüngster Zeit. Wenn dann mal eins gelingt und auch noch von einer unbekannten Pianistin stammt, darf man wohl ein Sternchen ins imaginiere Schumann-Pianisten-Buch eintragen. Mich hat die klangsensible, gleichzeitig aber auch packende Aufnahme von Lilian Akopova - 1983 geboren, hat bei Elisso Wirssaladze sowie bei András Schiff und Paul Badura-Skoda studiert - nachhaltig beeindruckt:
    Das ist eine der besten Carnaval-Aufnahmen die ich kenne und eine der einfühlsamsten, differenziertesten Annäherungen an die herrlichen Fantasiestücke op. 12.


    Und was für ein Klavierklang!!!



    Viele Grüße
    Christian

  • Von der jungen Pianistin Amandine Savary - vermutlich in Frankreich geboren - gibt es zwei bemerkenswerte Aufnahmen, auf die ich hier aufmerksam machen möchte.


    Zum einen eine fantastische, sehr bewegte und niemals mechanische Einspielung der Toccaten von Bach, sowie eine Aufnahme der Schubert Impromptus. Letzere hat Savary in La Chaux de Fonds auf dem legendären 1966er Steinway aufgenommen, auf dem auch Arrau gespielt hat. Was für ein Instrument!
    Bei Arrau klangen die Bässe zwar noch voluminöser (wie hat er das nur gemacht?), aber der herrliche, sonore Ton des Instruments ist wiederzuerkennen.
    Neben ihrer Solotätigkeit spielt Frau Savary auch im Trio Dali, das unter anderem Schubert und Ravel aufgenommen hat. Diese Einspielungen kenne ich aber noch nicht.




  • Zu meiner Freude sehe ich, daß während meiner (viel zu langen) Abwesenheit sich hier doch ein wenig bewegt hat, weil Christian B. eingesprungen ist....

    Nun bin wieder ich an der Reihe. Im Rahmen meiner Recherche nach "Gramola" Künstlern bin ich auf Rodolfo Leone gestossen, den Gewinner des mit 10.000 Euro dotierten 15. Internationalen Beethoven Wettbewerbs in Wien (2017)

    Ich habe hier die Freude einen hervorragenden Pianisten vorzustellen, dessen Debüt CD (für Gramola) und auch den traumhaften Klang des Bösendorfer -der hier geradezu ideal eingefangen wurde - wieder mal hervorzuheben. Ich habe den Pianisten auch auf Steinway spielen gehört - und natürlich war das ebenfalls erstklassig.

    Aber ich meine, daß dieser Pianist geradezu gemacht ist für einen Bösendorfer oder Fazioli.......



    mfg aus Wien

    Alfred

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  • Von der jungen Pianistin Amandine Savary - vermutlich in Frankreich geboren - gibt es zwei bemerkenswerte Aufnahmen, auf die ich hier aufmerksam machen möchte.


    Sie stammt aus der Normandie (Bayeux). Sie hat im Alter von 8 Jahren mit dem Klavierunterricht begonnen, weil eine alte Dame bei der Anmeldung an der Musikschule großen Eindruck auf sie gemacht hat und sie von ihr unterrichtet werden wollte. Sie gab Klavierunterricht, und damit war das eigentliche Plan, Querflöte zu lernen, begraben.

  • Alexandre Kantorow (Frankreich, *20.5.1997)


    - Sohn des Geigers und Dirigenten Jean-Jacques Kantorow (Jg. 1945)

    - Schüler von Rena Shereshevskaya (École Normale de Musique de Paris)


    2015 CD Liszt Klavierkonzerte 1 & 2


    2017 CD "A la russe" (Solo)


    2019 CD Saint-Saëns Klavierkonzerte 3-5


    2019 Sieger des Tschaikowski-Wettbewerbs (Goldmedaille & Grand Prix)

    Jury: Denis Matsuev, Michel Béroff, Barry Douglas, Nelson Freire, Pavel Gililov, Freddy Kempf, Ming Qiang Li, Vladimir Ovchinnikov, Piotr Paleczny, Boris Petrushansky und Menahem Pressler


    Aus meiner Sicht hat hier der Richtige gewonnen. Kantorow ist ein Vollblutmusiker, der auch noch im Stress eines Wettbewerb-Finales mitreissen kann. Im Studio verwandelt er die Islamey in ein rauschendes Klavierfest.


    Dass er überhaupt am Wettbewerb teilnahm, überraschte viele, denn seine Karriere hatte längst Fahrt aufgenommen und seine CDs wurden weitherum in den höchsten Tönen gelobt.


    Als Einstieg empfehle ich den dritten Satz des 2. Klavierkonzertes von Tschaikowski auf


    https://tch16.medici.tv/en/piano/


    oder natürlich gleich das ganze Finale.


    LG Barere

  • Amandine Savary wurde 1986 in Bayeux geboren und studierte u,a. bei Abdel Rama El Bacha. 2008 hatte ich sie in Montpellier erstmals gehört. Mit ihrem Trio Dali, in dem damals noch Vineta Saraika die Violine spielte.In Montpellier gibt's zu Festival-Zeiten immer eine Reihe Gratiskonzerte mit Nachwuchskünstern, und das Trio Dali gehörte damals offenbar dazu. Die Nachfrage nach diesen Gartis-Karten war speziell bei diesem Auftritt so groß, dass das Konzert per Videoübertragung in den kleinern Nachbarsaal übertragen wurde. Die drei spielten Schuberts op. 100 und ich hatte den Eindruck, dass die vom Blatt spielende Savary wie Ornella Santoliquido das Trio vom Klavier aus dirigierte, auch mit Blick auf die Klangbalance zwischen Klavier und Streichern. 2009 hörte ich das Trio bei einem wallonischen Musikfestival, auch wieder sehr beeindruckendes Musizieren (ich meine, dass ich den Abend (unter anderem gab's Musik von Joseph Jongen) seinerzeit hier bei Tamino besprochen hätte. Mit dem Trio in Erstbesetzung sind eine CD mit Musik von Maurice Ravel erschienen und eine Doppel-CD mit den beiden Trios von Franz Schubert. Auf der Mendelssohn-CD spielt Jan Liebeck statt Vineta Sareika, die zum Artemis-Quartett gewechselt war. Es gibt noch eine Duo-Platte mit Amandine Savary, zusammen mit dem Trio-Cellisten Christian-Pierre La Marca (der seinerseits eine hörenswerte Einspielung der Cello-Suiten Bachs vorgelegt hat). Die Schubert-Impromptus mit ihr kenne ich noch nicht, die Bach-Platte ist ganz vorzüglich.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Aus meiner Sicht hat hier der Richtige gewonnen. Kantorow ist ein Vollblutmusiker, der auch noch im Stress eines Wettbewerb-Finales mitreissen kann. Im Studio verwandelt er die Islamey in ein rauschendes Klavierfest.

    Ich habe kurz reingehört, lieber Barere - und er gefällt mir! :)


    Schöne Grüße

    Holger