Zum 10. Todestag des Musikmediums Rosemary Brown

  • Am 16. November 2001 starb im Alter von 85 Jahren die berühmteste mediale Komponistin des 20. Jahrhunderts, die Engländerin Rosemary Brown. Geboren wurde sie am selben Tag, an dem der Liszt-Schüler und Wagner-Freund Karl Klindworth verstarb, dem 27. Juli 1916.


    Machen wir uns nichts vor: An Rosemary Brown scheiden sich die Geister!
    Die einen, die Spezies der Rationalisten und Skeptiker, rümpfen bei ihr sofort die Nase, weil sie alles, was in irgendeiner Weise über die vertraute und großenteils wissenschaftlich erforschbare irdische Sphäre hinausreicht, als Humbug oder Esoterik-Quatsch abtun, und ohne einen Gegenbeweis erklären, dass es jenseitige Musik von Bach & Co. nicht geben könne.
    Und die anderen, die Befürworter des Spirituellen, weisen darauf hin, dass Rosemary Brown Hunderte von Kompositionen zu Papier gebracht hat, die sie mangels jedweder nachhaltiger Ausbildung in Musik geschweige denn Komposition niemals in eigener Kraft hätte schreiben können, und zitieren die Aussagen namhafter Musiker wie z.B. Leonard Bernstein, Hephzibah Menuhin Humphrey Searle, der Pianist John Lill und der Musikprofessor Ian Parrott, die mehr oder weniger ohne Ausnahme der Meinung waren, dass diese Kompositionen zwar von geringerer Genialität und Bedeutung als die uns bekannten Werke des jeweiligen Komponisten seien, aber im Einzelfall prinzipiell das stilistische Markenzeichen erkennen ließen.


    Wer Rosemary Browns Buch „Unfinished Symphonies“, erschienen 1971 auf Deutsch als „Musik aus dem Jenseits“, gelesen hat, wird sich kaum noch auf die Seite der Rationalisten und Skeptiker schlagen wollen. Zu „erdrückend“ sind die Details, die von der Autorin auf 220 Seiten geschildert werden. Wer möchte dieser einfachen Hausfrau aus London unterstellen, sie hätte sich all das ausgedacht, nur um berühmt und reich zu werden? Sie selbst entkräftet diesen Verdacht mit denselben plausiblen Worten und Gedanken, die das Buch von Anfang bis Ende auszeichnen. Sie betont, dass sie es wiederholt bereute, sich für die Mission zur Verfügung gestellt zu haben, weil der Preis dafür, Verunglimpfungen, Spott und Misstrauen, sehr hoch gewesen sei. Im übrigen wurde sie auch von anerkannten Parapsychologen, etwa Dr. Tenhaeff in Utrecht, untersucht, und jedes Mal war das Resultat negativ.


    Fügt man all die kleinen und größeren Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammen, wird der wahre Hintergrund – für diejenigen, die nicht wegschauen – sichtbar. Demnach hatte der Jubilar des laufenden Jahres, der Geist Franz Liszts, die Aufgabe übernommen, die einzelnen Komponisten, von Monteverdi bis Rachmaninow, zu koordinieren und stellte sie beim ersten Kontakt mit Mrs Brown jeweils vor. Als sie sieben Jahre alt war, Mitte 1923, erschien Liszt ihr wortlos als alter Mann mit weißem Haar und Soutane und versprach, eines Tages wiederzukommen und Musik mitzubringen. Dieses Versprechen löste er dann 41 Jahre später, im März 1964, ein. Von da an bestand das Leben von Rosemary Brown neben der Erziehung ihrer beiden Kinder, Jahrgang 1953 und 1957, täglich darin, von ihren medialen, hellsichtigen Fähigkeiten, die sie von der Mutter und Großmutter geerbt hatte, Gebrauch zu machen und jenseitige Musik großer Komponisten zu empfangen und niederzuschreiben, was sie 1969 vor laufender BBC-Kamera unter Beweis stellte (Liszts „Grübelei“). Mrs Browns Aussage zufolge war die „Diktiermethode“ der einzelnen Komponisten sehr verschieden. Bach und Beethoven etwa sagten ihr nur jeweils die Noten und wollten nicht, dass sie dabei am Klavier sitzt, um das Ergebnis klanglich zu überprüfen. Liszt und andere waren in diesem Punkt weniger streng.


    Mein einziges Unbehagen mit der ganzen Geschichte liegt darin, dass ich nicht verstehe, warum jenseitige Komponisten, wenn sie unserer Welt schon einen Beweis vom Jenseits liefern wollten, nicht längere und gewichtigere, genialere Werke übermittelten. Hat das nur mit den beschränkten musikalischen Fähigkeiten des Mediums zu tun? Die Antwort auf diese Frage könnten sie wohl nur selber geben.
    Fazit bleibt dessen ungeachtet, dass für die Annahme von Scharlatanerie die Zahl der Indizien, wozu auch bestätigende übereinstimmende mediale Wahrnehmungen anderer Personen wie etwa des Mediums Lesley Flint (empfing die Stimme Chopins, die Mrs Brown als die ihr vertraute identifizierte) oder ihrer beiden Kinder gehören, zu groß ist.


    Harren wir des Moments, wenn die noch unveröffentlichten in der British Library in London lagernden Manuskripte publik gemacht werden.
    Good luck, Mrs Brown!

  • Ich weise an dieser Stelle auf den bereits zu diesen Thema bestehenden Thread nr 1532 vom 5. August 2005 hin - bin aber dafür den neuen fortzuführen - notabene deshab, weil der alte leider ins scherzhafte abglitt.....


    Irgendwann in den 70er Jahren gab es (bei EMI ??) eine Schallplatte mit Werken verschiedener Komponisten, die angeblich Rosemary Brown in die Feder diktiert worden sind...
    Leider ist dies Aufnahme bereits seit Jahren gestrichen - eine Wiederveröffentlichung ist meines Wissens leider nicht in Sicht....


    Ich tendiere zu der Annahme, daß die Werke weder von den nominierten Komponisten, noch von R.B. selbst stammen, sondern, daß hier ein Kenner im Spiel war, der mit RB aus welchen Motiven immer - gemeinsame Sache machte.


    Für diese These spricht, daß der Stil der entsprechenden Komponisten stets eindeutig erkannt wurde - aber andrerseits lediglich eher belanglose Werke aus dem Jenseits übermittelt wurden. Es befindet sich darunter kein einziges Meisterwerk.
    Im Stile von "komponieren, das kann so mancher - dessen Meisterschaft jedoch auch nur annähernd erreichen - so gut wie keiner, wo bei es Ausnahmen gab, so die Fälschung einer Schubert Sinfonie (als verschollene "Gasteiner" präsentiert), die nur dadurch entlarvt wurde, weil ein Blasinstrument einen Ton zu spielen hatte, welcher zu Schuberts Zeit auf dem entsprechenden Instrument noch nicht existierte - also nicht spielbar war.....


    mfg aus Wien


    Alfred

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  • Der heutige, langsam sich seinem Ende neigende Totensonntag ist wohl gerade der passende Tag für das das Thema Musik aus dem Jenseits.
    Ich habe allerdings angesichts der allgemeinen Zurückhaltung den Eindruck, als ob fast niemand das von mir zitierte Buch bisher gelesen hat. Ohne seine Lektüre bringt eine Diskussion, das muss ich klar anmerken, eigentlich überhaupt nichts! Es kann guten Gewissens jedem empfohlen werden, da es absolut nichts mit Esoterik zu tun hat. Sein einzigartiger Reiz auch für Theologen, die wenig Interesse an Musik haben, ist darin begründet, dass es sehr konkrete Antworten auf eine ganze Reihe von Fragen gibt, die in der Bibel nur symbolisch oder andeutungsweise, in jedem Fall abstrakt, abgehandelt werden.


    Ist es nicht seltsam, wie selbstverständlich jeder katholische oder evangelische Christ in der Kirche das vertraute Glaubensbekenntnis (wir erinnern uns: "Ich glaube an ... Auferstehung der Toten und das ewige Leben.") mitspricht, aber dann, wenn es außerhalb einmal darum geht, Farbe zu bekennen, größte Mühe damit hat, sich dieses (Lippen-)Bekenntnis in seiner realen Konsequenz vorzustellen?!
    Denn im Prinzip behauptet Rosemary Brown nichts anderes als eben das: Sie will mit allerlei verstorbenen, auferstandenen Menschen, darunter keinesfalls nur berühmten, Kontakt aufgenommen haben, und die uns interessierenden Komponisten seien ihr als Geister mit sichtbarer Gestalt (sog. Astralleib) erschienen. Neu und gewöhnungsbedürftig für die traditionelle christliche Auffassung sind aufgrund des Buches im wesentlichen nur zwei Dinge: Der Geist soll nach Belieben zwischen Jenseits und Diesseits hin und her pendeln können, und es soll keine "Ruhepause" nach dem Tod geben.
    Wer sich freilich auf den Standpunkt stellt, dass diese beiden letztgenannten Punkte dem christlichen Dogma widersprechen und allein daher als falsch zu gelten haben, wird an Rosemary Brown und ihren Erzählungen keine große Freude empfinden.


    Irgendwann in den 70er Jahren gab es (bei EMI ??) eine Schallplatte mit Werken verschiedener Komponisten, die angeblich Rosemary Brown in die Feder diktiert worden sind...
    Leider ist dies Aufnahme bereits seit Jahren gestrichen - eine Wiederveröffentlichung ist meines Wissens leider nicht in Sicht....

    Das stimmt nicht ganz, lieber Alfred. Die Platte (Titel "Rosemary Browns Musik") erschien im Mai 1970 bei Philips (6500 049).
    Ich habe sie erst vor einem Jahr für nicht viel Geld im Internet erstanden. Darauf sind 5 Stücke von Liszt, 1x Grieg, 1x Schumann, 1x Chopin, dargeboten von Mrs Brown selbst, sowie 1x Beethoven, 1x Schubert, 2x Chopin, 3x Liszt, 1x Debussy (der inzwischen lieber malt!), 1x Brahms, jeweils eingespielt auf Profi-Niveau von Peter Katin.
    Die Autorin beschreibt übrigens im Zusammenhang mit der Vorbereitung dieser Philips-Aufnahme ein Beispiel für Liszts Humor: Als zwei damit involvierte Herren gerade ihr Gespräch beendeten, begann plötzlich der Drehsessel im Zimmer zu rotieren. Natürlich war nur für Mrs Brown jemand (F.L.) zu sehen.



    Ich tendiere zu der Annahme, daß die Werke weder von den nominierten Komponisten, noch von R.B. selbst stammen, sondern, daß hier ein Kenner im Spiel war, der mit RB aus welchen Motiven immer - gemeinsame Sache machte.

    Das Problem bei dieser Theorie ist nur: Wie erklären wir uns sämtliche Details, die im Buch geschildert werden? Hältst Du die Autorin dann nicht am Ende doch für einen Scharlatan? Was ist mit den Live-Notationen (mind. 2 sind mir bekannt), bei denen externe, "unverdächtige" Zeugen anwesend waren?


    Mehrere Musikprofis, darunter der Komponist Bennett, haben überzeugend erklärt, dass zumindest einen größeren Teil der Werke kein lebender klassischer Komponist zu schreiben vermochte - denn auch wenn sie zweifellos weniger bedeutend als das uns Bekannte sind, weisen die Werke ja doch immer noch einen Grad an Inspiration auf, den man bei den Zeitgenossen vergeblich sucht, es handelt sich beileibe nicht lediglich um Akkorde mit Begleitung o.ä. . Vielmehr hat Mrs Brown auch einige unvollständige Streichquartette, den Anfang einer Oper sowie einige teilweise vollendete Konzerte und Symphonien(!) empfangen (weitere Einzelheiten sind mir dazu leider nicht bekannt).
    Der Fehler scheint also zu sein, als Vergleichsmaßstab nur das diesseitige Schaffensniveau des jeweiligen Komponisten heranzuziehen - und nicht auch die uns bekannten Kapazitäten zeitgenössischer Komponisten bzw. Arrangeure.



    Im Stile von "komponieren, das kann so mancher - dessen Meisterschaft jedoch auch nur annähernd erreichen - so gut wie keiner, wo bei es Ausnahmen gab, so die Fälschung einer Schubert Sinfonie (als verschollene "Gasteiner" präsentiert), die nur dadurch entlarvt wurde, weil ein Blasinstrument einen Ton zu spielen hatte, welcher zu Schuberts Zeit auf dem entsprechenden Instrument noch nicht existierte - also nicht spielbar war.....

    Mrs Brown schildert Schubert als einen ungemein sympathischen und gut aussehenden Menschen, und als das wohl Aufregendste ihres medialen Kontakts kann gelten, dass Schubert sie das Finale(!) der "Unvollendeten" auf telepathischem Weg habe hören lassen - es sei unglaublich schön. Ja, das klingt beim ersten Nachdenken wieder einmal höchst bizarr und "spinnert", aber doch sehr viel weniger dann, nachdem man sämtliche Puzzle-Teile des 220 Seiten starken Buches zusammengefügt hat.




    Man mag sich nach alldem die Frage stellen, warum in unserem Fernsehen zu Rosemary Brown, immerhin das eindeutig berühmteste Musikmedium weltweit und um 1970 herum auch in deutschen Printmedien präsent, nie etwas zu sehen ist (hat jemand anderes zu berichten?), warum im normalen Buchhandel ihre Bücher nicht zu bekommen sind. Für mich ist wohl die plausibelste Antwort: Die Kirche, ganz besonders die katholische, fürchtet die Jenseits-Aussagen von Mrs Brown und von Liszt, mit dem sie ausgiebig über weltanschauliche Fragen gesprochen haben will, und dessen Antworten aufhorchen lassen, wie der Teufel das Weihwasser!
    Jeder möge für sich selbst entscheiden, welche Authentizität er Rosemary Brown zubilligt. Diese Dame dürfte aber nicht nur für mich für eine ungeahnte Horizonterweiterung gut sein.


  • Mrs Brown schildert Schubert als einen ungemein sympathischen und gut aussehenden Menschen, und als das wohl Aufregendste ihres medialen Kontakts kann gelten, dass Schubert sie das Finale(!) der "Unvollendeten" auf telepathischem Weg habe hören lassen - es sei unglaublich schön.


    Da hätte man doch wirklich erwarten dürfen, dass sie es mitnotiert hätte. :D

    'Architektur ist gefrorene Musik'
    (Arthur Schopenhauer)

  • Im Stile von "komponieren, das kann so mancher - dessen Meisterschaft jedoch auch nur annähernd erreichen - so gut wie keiner, wo bei es Ausnahmen gab, so die Fälschung einer Schubert Sinfonie (als verschollene "Gasteiner" präsentiert), die nur dadurch entlarvt wurde, weil ein Blasinstrument einen Ton zu spielen hatte, welcher zu Schuberts Zeit auf dem entsprechenden Instrument noch nicht existierte - also nicht spielbar war.....


    mfg aus Wien


    Alfred


    Dieser Vorfall erinnert mich an die große Fälschung, die den Kirchenstaat zur Folge hatte. Die "Konstantinische Schenkung", in der Kaiser Konstantin I. der Kirche angeblich den Kirchenstaat schenkte, ist in den "Pseudo-Isidorien" dokumentiert und fiel erst im 19. Jahrhundert einem deutschen Wissenschaftler auf, da in diesem "Dokument" die Stadt Konstantinopel aufscheint, die aber zur fraglichen Zeit noch Byzanz hieß.


    Dazu muß man wissen, dass dieser Kirchenstaat große Teile Italiens umfasste, und als diese hochklösterliche Fälschung aufflog, überließ der italienische Staat großzügig der Kirche immerhin das heutige Territorium des Vatikans.

    Arrestati, sei bello! - (Verweile, Augenblick, du bist so schön!)

  • Auch hier in Österreich schätzen wir uns glücklich, solch ein übersinnliches Medium zu beherbergen. Gottfried von Einems Witwe Lotte Ingrisch telefoniert ja hin und wieder mit verblichenen Geistesgrößen und holt sich von ihnen Inspiration. Leider können wir Normalbürger an diesem intergalaktischen Verkehr nicht teilnehmen. Schade.

    Arrestati, sei bello! - (Verweile, Augenblick, du bist so schön!)

  • Die "Konstantinische Schenkung", in der Kaiser Konstantin I. der Kirche angeblich den Kirchenstaat schenkte, ist in den "Pseudo-Isidorien" dokumentiert und fiel erst im 19. Jahrhundert einem deutschen Wissenschaftler auf, da in diesem "Dokument" die Stadt Konstantinopel aufscheint, die aber zur fraglichen Zeit noch Byzanz hieß.


    Das wurde bereits im 15. Jahrhundert nachgewiesen!


    :hello:

    Ciao


    Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!



  • Ich wüsste ja wirklich gern, was drei der vier letzten Beiträge mit Musik, geschweige mit Rosemary Brown, zu tun haben.


    novecento hat sich, zwar offenbar mit Amusement, so doch jedenfalls dem Thema genähert.
    Hierzu kann ich nur die ernste Antwort geben, dass Mrs Brown in ihrem Buch (1970) der Hoffnung(!) Ausdruck verleiht, dass ihr irgendwann die Möglichkeit gegeben werde, das Finale von Schuberts "Unvollendeter" auch zu Papier zu bringen. Leider war es ihr aber ab den 1980er Jahren krankheitsbedingt nicht mehr möglich, ihre mediale Mission fortzusetzen. (Die Spötter mögen eine andere Erklärung dafür haben.)
    Dazu, ob die Notation des Finales davor noch gelungen ist, habe ich keine Informationen. Die Tochter und der Sohn Mrs Browns im Alter von Mitte/Ende 50 sollten etwas davon wissen, sie scheuen aber allem Anschein nach, obwohl sie laut den Worten ihrer Mutter als Kinder selber die Anwesenheit von Geistern, etwa Liszts, erlebten, die Öffentlichkeit.

  • Also ich finde das Thema ja prinzipiell interessant aber war ja denk ich anzunehmen das hier keine langwierige Diskussion stattfindet bzw. stattfinden kann da ja schliesslich der absolute Beweis bzw. Gegenbeweis dafür fehlt und hier jeder nur lediglich seinen subjektiven Glaubensstandpunkt darlegen kann. (ob das nach dem lesen des Buches besser ist bezweifel ich ehrlich gesagt aber man kann dann zum. auf jeden Fall detaillierter darüber diskutieren) Hat nicht mal der Dirigent Peter Jan Marthé sowas ähnliches mit dem Finalsatz der 9. Bruckners gemacht? Ich hab weder die Einspielung dazu noch nähere Hintergrundinfos, aber ich erinnere mich gelesen zu haben Bruckner hätte ihm das Finale aus dem Jenseits diktiert (?) Das wäre ja dann mal etwas Gewichtiges wie es bei Brown bemängelt wird - ist denn aus Sicht der Bruckner-Experten das Ergebnis überzeugend?
    lg
    Thomas

    „Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.” (Marie von Ebner-Eschenbach)