Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2012)

  • Grad läuft eine unglaublich spritzige Aufnahme :


    Schumann: Symphonie Nr. 2
    Concertgebouworkest Amsterdam
    Sir John Eliot Gardiner
    2010 (Mitschnitt)


    Hätte ich Gardiner gar nicht zugetraut. Die Amsterdamer spielen traumhaft! :jubel:

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Manuel de Falla (1876 - 1946) - Drei seiner Werke sind auf dieser CD versammelt.



    • El sombrero de tres picos
    • Noches en los jardines de Espana
    • Homenajes (Suite für Orchester)


    Raquel Lojendio (Sopran), Jean-Efflam Bavouzet (Klavier), BBC Philharmonic Orchestra, Juano Mena (Leitung) (AD: 2011).


    Grüße,


    Garaguly

  • Der Sonntag beginnt musikalisch mit: Johann Sebastian Bachs Kantate "Auf schmetternde Töne der muntern Trompeten" BWV 207a, die wahrscheinlich 1735 zu Ehren des Namenstages des sächsischen Kurfürsten und Königs von Polen, Friedrich August II. (Kurfürst von Sachsen)/August III. (König von Polen) uraufgeführt wurde. Es handelt sich aber nicht um eine Neukomposition (wie der 'a'-Anhang an BWV 207 bereits nahelegt), sondern um eine Huldigungsmusik zur Antrittsvorlesung eines neuen Rechtsgelehrten der Leipziger Universität aus dem Jahr 1726. Einzig die Rezitative entstanden 1735 neu.


    Hier singen und spielen: Ruth Ziesak, Michael Chance, Christoph Prégardien, Peter Kooy, Der Kammerchor Stuttgart, Concerto Köln, Frieder Bernius (AD: September 1990).



    Grüße,


    Garaguly

  • Ottorino Respighi


    • Concerto in modo misolidio (1925)
    • Fontane di Roma (1916)


    Im Concerto in modo misolidio spielt Olli Mustonen den Solopart am Klavier. Die orchestrale Seite dieser Aufnahme wird bestritten durch das Finische Radio Sinfonieorchester, die Leitung hat Sakari Oramo (AD: 2009).



    Grüße,


    Garaguly

  • Ich höre und sehe
    "Illusionen - wie Schwanensee"


    Auf die Idee muss man erst kommen, das Schicksal des Bayernkönigs Ludwig II mit der Musik Peter Tschaikowskys zu verbinden. Eine äusserst gelungene Balletthandlung, die John Neumeier geschaffen hat. Die Tänzer und Tänzerinnen erlebt man nah. Die Audiospur ist vom Feinsten und die Bildführung ist spitzenmässig. Leider nicht mehr im Katalog.
    .

    Knochen sind Bausteine. Sie bedeuten nicht den Tod, aber fallen ohne Fleisch auseinander.

    Enno Poppe

  • Im Bayerischen Fernsehen lausche ich gerade einer Aufzeichnung von Beethovens 3. Klavierkonzert, gespielt von Mitsuko Uchida und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Mariss Jansons. Über die HiFi-Anlage gehört und mit den schönen klaren Bildern über DVB-C ist es ein wahrer Genuß. Da möchte ich gar nicht mehr ins Konzert gehen.


    Gruß enkidu2

    Nach Schlaganfall zurück im Leben.

  • Heute schon gehört: "Fidelio" von Beethoven. Überragend: Julius Patzak als Florestan.


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Und nun: Leonard Warren. Er starb heute vor 52 Jahren.


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

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  • Heute mittag:


    W. A. Mozart: Klavierkonzerte Nr. 24 c-moll und Nr. 25 C-Dur.


    Andras Schiff und die Camerata Academica des Mozarteums Salzburg unter Sandor Vegh.



    Jetzt:


    Claudio Monteverdi: Madrigali guerrieri


    ... vulgo der erste Teil des "8. Madrigalbuchs". René Jacobs und sein Concerto Vocale.


    :hello:


  • Robert Schumann: Klavierkonzert a-moll op. 54 und Cellokonzert a-moll op. 129 mit Andreas Staier (Klavier) und Christophe Coin (Cello) sowie dem Orchestre des Champs Elysées unter Philippe Herreweghe (AD: 1995 und 1996).



    Grüße,


    Garaguly

  • Ewig nicht gehört:



    Mahler: Das Lied von der Erde
    Merriman, Haefliger
    Concertgebouworkest Amsterdam
    Eugen Jochum
    1963

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Allein schon wegen seiner Interpretation von "Viens gentille dame" hörenswert: der französische Tenor David Devriès.


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Einen Mann, den Wikipedia nicht kennt (und ich auch nicht): Martynov. Gidon Kremer spielt "Come in!" für mich.
    Kennt den jemand?
    Klaus

    ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber ganz sicher bin ich mir da nicht.

  • guten Abend allerseits. Nach einem Wochenende bei Muttern höre ich



    Ludwig van Beethoven, Symphonie Nr 6
    The Cleveland Ochestra, Christoph von Dohnányi


    @ Klaus2 : wenn Dein Martynov mit Vornamen Vladimir heißt, dann findest Du ihn im englischen Wikipedia

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler

  • Johann Sebastian Bach

    Goldberg-Variationen BWV 988


    in der Orgelfassung von Hansjörg Albrecht, der sie an der Orgel der Stiftskirche Bad Gandersheim interpretiert.

    Knochen sind Bausteine. Sie bedeuten nicht den Tod, aber fallen ohne Fleisch auseinander.

    Enno Poppe

  • Bei mir nun: Joseph Calleja


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Ich höre derzeit sehr gerne die ersten beiden Sinfonien von Charles Ives, bevorzugt in dieser Aufnahme:



    Das sind momentan meine liebsten Aufnahmen beider Sinfonien. Järvi offenbart sehr schön die Originalität von Ives' Instrumentation und widmet sich beiden Werken mit spürbarer Liebe und Hingabe. Der allgemein recht gut bewertete Michael Tilson Thomas reicht imo nicht an Järvi heran.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


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  • Und gleich noch: "La Damnation de Faust" von Berlioz.


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Järvi offenbart sehr schön die Originalität von Ives' Instrumentation und widmet sich beiden Werken mit spürbarer Liebe und Hingabe. Der allgemein recht gut bewertete Michael Tilson Thomas reicht imo nicht an Järvi heran.


    Wie's der Zufall will ...


    Bei mir ist es gerade Ives' Erste - was für ein immer wieder aufs Neue reizendes Werk! - in dieser Aufnahme unter Litton:

    So schlecht ist MTT aber auch nicht, finde ich! Obwohl: an Litton kommt er - was hörbare Liebe und Hingabe angeht - wohl doch nicht vorbei. Das bedeutet im Umkehrschluss: Järvi muss zum Vergleich her. Bei Gelegenheit ...


  • Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 4 "Italienische"
    Philharmonia Orchestra
    Otto Klemperer
    1960

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Old Klemp ist doch immer eine Bank.


    Nun höre ich in:


    Wagner: Tristan und Isolde (2. Akt)
    Laholm, Flagstad, Szantho, Gurney, Harris
    New York Philharmonic
    Sir John Barbirolli
    1939 (Mitschnitt)

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Wieder mal Haydn op 50. Diesmal die Nr 2 und 3.
    Statt ders Auryn Quartetts wieder mal die Buchbergers.

    Wenngleich ich die Aufnahme des Auryn Quartets für die feinsinnigere halte, so hat auch der erdig-harzige Klang des Buchberger Quartetts seine Meriten, hier kommt das "volkstümliche" Element Haydn gut zum Ausdruck.
    Zudem sollte man im Auge behalten, daß die Brilliant Veröffentlichung mit nur einem knappen Drittel des Preises der Tacet Einspielung zu Buche schlägt.....
    mit freundlichen Grüßen aus Wien
    Alfred

    Interpreten SIND Sklaven !


  • Obwohl,.... ich kenne das Werk seit 1980, als ich aus den USA als noch recht junger Spund mit dieser LP nach Hause kam.

    Und Lennie ist in dieser Sinfonie definitiv der Bessere! Litton ist zu zaghaft an Stellen, wo es drauf ankommt.
    Dafür hört man bei Litton deutlich mehr an Stimmenvielfalt.
    Und die Nähe zu Dvoraks 9., der ja von Ives stellenweise abgekupfert wurde, ist bei Litton auch deutlicher.


    Also doch unentschieden. Klasse ist die Sinfonie allemal!


    Gruß aus Kiel

  • So schlecht ist MTT aber auch nicht, finde ich! Obwohl: an Litton kommt er - was hörbare Liebe und Hingabe angeht - wohl doch nicht vorbei. Das bedeutet im Umkehrschluss: Järvi muss zum Vergleich her. Bei Gelegenheit ...


    Lieber Ulrich,


    nein, schlecht ist MTT keinesfalls, das habe ich auch nie gesagt. Bloß für mich ist er ein Zacken zu schnell und zu "glatt".


    Bei Järvi ist die Gelegenheit doch gerade recht günstig... ;)


    Zum Tagesabschluss gönne ich mir eine weitere herausragend gute CD:



    Jansons ist hier noch etwas spritziger (im 1. Satz) und leidenschaftlicher als in seiner sehr guten EMI-Aufnahme mit dem Oslo Philharmonic Orchestra.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Momentan die letzten Takte:


    Anton Bruckner
    Symphony No 6 A major


    Basler Sinfonieorchester
    Ferdinand Leitner


    (Leitner’s letzte Aufnahme)


    KULTURRADIO RBB

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

  • Nochmal Old Klemp:


    Beethoven: Symphonie Nr. 7
    New Philharmonia Orchestra
    Otto Klemperer
    1970 (Mitschnitt)


    Noch langsamer als die späte Studio-Einspielung von 1968: I. 14:57, II. 10:54, III. 9:29, IV. 8:54.


    Aber trotzdem auf seine Art faszinierend.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Zum Wochenstart beschwingende Klänge vom (hier noch jungen) Bleiweinsäufer:



    Ludwig van Beethoven: Sinfonien Nr. 1 & 2
    Chicago Symphony Orchestra
    Ltg. Sir Georg Solti


    Durchaus gelungene Aufnahme. Macht wach und regt musikalisch die Sinne an.


    Beste Grüße!


    Laurenz :hello:

    `
    (...) Eine meiner frühesten Erinnerungen im Zusammenhang mit der Musik betrifft einen Abend, an dem das Rothschild-Quartett bei uns ein hochmodernes Werk von Egon Wellesz spielen sollte. Die Stühle waren den Musikern zu niedrig, so nahmen sie unsere Bände mit Schubertscher Kammermusik, um damit ihre Sitze zu erhöhen. Ich dachte, wieviel schöner es wäre, wenn sie auf Wellesz sitzend Schubert spielen würden (...)


    — aus „5000 Abende in der Oper“ von Sir Rudolf Bing —
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