Clifford Curzon - der härteste Kritiker seiner selbst.

  • In den Annalen der Salzburger Festspiele ist Clifford Curzon auch mehrmals verzeichnet. So dirigierte am 20. Juli 1955 Hans Knapperstbusch die WP mit einem reinen Brahms-Programm:

    Tragische Ouvertüre

    2. Klavierkonzert mit Curzon

    3. Sinfonie


    Am 1. August 1959 trat Curzon mit dem Orchestre National de la Radiodiffusion-Télévision Francaise unter Georges Szell auf. Das Programm bestand aus

    Haydns Sinfonie 102

    Mozarts KK A-Dur KV 488 und die

    Sinfonie KV 543


    Das gleiche Orchester leitete am 11. August 1959 Rudolf Kempe mit

    Händels Concerto grosso op.6,1

    Mozarts KK KV 491 mit Curzon und

    Berlioz' Symphonie fantastique


    Erst 1964 ist Curzon wieder bei den Festspielen aufgetreten. Damals leitete wieder Georges Szell das Konzert, allerdings mit den Berliner Philharmonikern und folgendem Programm

    Gluck: Ouvertüre zu Alceste

    Mozart: KK KV 591

    Strauss: Sinfonie domestica


    Ein Jahr später spielte Curzon wieder unter Szell, jetzt mit der Staatskapelle Dresden, das "Schlachtroß"

    Tschaikowskys 1. KK

    dem Bruckners Dritte folgte


    Letztmalig fand ich Curzon 1968 als Mitwirkenden in Salzburg, wieder unter Szell und den WP mit

    Beethovens 5. KK und

    Bruckners 7.


    :hello:

  • Lieber musikwanderer,


    noch ganz lieben Dank für die Einstellung der Auftritte von Clifford Curzon bei den Salzburger Festspielen. Ich wußte gar nicht, daß er so häufig dort als Gast aufgetreten ist. Szell und Knappertsbusch scheinen seine bevorzugten Dirigenten gewesen zu sein; außer dem einen Auftritt mit Rudolf Kempe am 11.8.1959 waren sie stets seine "Begleiter", wie auch bei einigen seiner markanten Studioproduktionen.


    LG Nemorino

    Die Welt ist ein ungeheurer Friedhof gestorbener Träume (Robert Schumann).