zum 10. Todestag des Skiffle-Königs Lonnie Donegan

  • Anthony James „Lonnie“ Donegan (* 29. April 1931 in Glasgow, Schottland; † 3. November 2002 in Peterborough, England) war ein britischer Folk- und Skiffle-Musiker, der zwischen 1956 und 1962 mehr als 30 Hits in den britischen und den amerikanischen Charts platzieren konnte. Begonnen hat er als Banjo-Spieler in der Band von Chris Barber.



    Lonnie Donegan hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der Rockmusik. Er löste eine Skiffle-Welle aus, in dessen Verlauf er auch „King of Skiffle“ genannt wurde und eine große Anzahl an Talenten inspirierte, darunter John Lennon, Pete Townshend, Eric Clapton, Mark Knopfler, Rory Gallagher, Elton John, Rod Stewart, Chris Farlowe und Van Morrison.


    Er trat regelmäßig in Hamburg auf, wo er (wie zuvor schon Chris Barber) viele junge Musiker, die später unter dem Sammelbegriff Hamburger Szene bekannt wurden, beeinflusste. 1974 nahm er zwei Langspielplatten mit der deutschen Jazz- und Skiffleband Leinemann auf.



    Donegan starb 2002 auf einer Tour durch das Vereinigte Königreich, heute vor 10 Jahren, an einem Herzinfarkt.



    LG

  • In meiner Jugend war die erste Single, die ich im "leichten Genre" erwarb, von Lonnie Donegan mit "The Battle of New Orleans" und auf der B-Seite "Running Wild". Leider ist diese Scheibe nicht mehr vorhanden.



    Erich