Mein Lieblingskomponist - Meine Lieblingskomponisten

  • Meine Lieblingskomponisten werden fast täglich mehr.
    Auf jeden Fall Joseph Haydn, mit dem als kleiner Junge meine Klassikleidenschaft begann.
    Dann ganz klar Vanhal, Kraus, Dittersdorf, van Maldere, Beck, Neubauer, Schmitt, Vranitzky, Touchemoulin, Zach, Barta und und und...
    Es ist wirklich gewaltig festzustellen wie viele hervorragende Komponisten es in der Klassik gab je mehr man sich durch die Aufnahmen wühlt.

  • Für solche Wiederbelebungen ist die Liste auf der Portalseite echt gut ... also hier meine, nach Regeln mit Begründung und Pause (wenn auch nicht unbedingt eine ganze Woche):


    # 1 - Johann Jakob Froberger


    Ich liebe Cembalomusik, wie sich hier mittlerweile wohl herumgesprochen hat, und Froberger ist der eine Vertreter dieses Instruments, ohne den ich am wenigsten auskommen könnte. Seine sehr persönliche (und für mein Empfinden typisch deutsche) Mischung aus Empfindungstiefe, Gelehrsamkeit und instrumentaler Virtuosität, zusammen mit seinem ereignisreichen Leben voller Reisen zwischen deutschen Ländereien, Italien, Frankreich und England sind für mich äußerst faszinierend. Seine Tombeaus und Lamentationen z.B. - wer noch hat solch anrührende Trauermusik auf einem auf den ersten Blick so trocken erscheinenden Instrument verfasst?

  • Amfortas hat momentan diese 5 Lieblingskomponisten. Aber er mag davon nicht einen als absolut Ersten herausstellen. Es sind in der zeitlichen Reihenfolge diese:


    J. S. Bach
    L. v. Beethoven
    Gustav Mahler
    Arnold Schönberg
    Luigi Nono


    :jubel: :jubel: :jubel: :stumm:


    Diese 5 haben uns einem Spätwerk höchsten Ranges geschenkt.
    Bei Bach würde als Grund schon das WT.Klavier reichen. ....
    Beethoven, Schönberg und Nono haben auch die fetzigste Kammermusik geschrieben.
    Die schönsten Instrumentalkonzerte hat uns Schönberg geschenkt: sein Violin- und Klavierkonzert.
    Und als Sinfoniker gebührt Mahler die höchste Anerkennung.


    :hello:

  • Nr 3.: Tommaso Albinoni


    Nach Bach und Händel derjenige, der am besten mit Fugen umgehen konnte - einige der Concerti a cinque gehören zum eisernen Bestand meiner "best of classics", die somit auf jeden Fall auf eine einsame Insel mitgenommen würden.

  • Auch, wenn es fast schon langweilig wird: Auch bei mir ist es mit Abstand: Ludwig van Beethoven.


    Allein seine - für mich mittlerweile zum Inbegriff der PERFEKTEN Musik emporgestiegene - sechste und neunte Symphonie...


    In letzter Zeit entdecke ich immer mehr das Geheimnis seiner späten Streichquartette. Ist schon frappierend, wie da mit besetzungstechnischem Minimalaufwand höchst komplexe Kompositionen, die zudem auch noch ihrer Zeit weit voraus waren und auch teilweise heute noch sind, geschaffen worden sind. Man braucht sich nur den Umgang mit den Tonarten genauer anhören - hätte ein Chromatiker nicht besser machen können.


    Also dann mal gleich die grosse Fuge und danach sein Opferlied - noch so ein Geheimtip: Herrliche Musik.

  • wie schon bei meiner Vorstellung geschrieben, natürlich - seit über 40 Jahren -Ludwig van Beethoven
    Es ist in vielen Stücken die ungeheure Kraft und Energie die darin steckt,
    in anderen der unglaubliche Humor und Witz
    und in wieder anderen
    die unglaubliche Zärtlichkeit und Verträumtheit.
    Es sind die Überraschungen, der Abwechslungsreichtum durch die durchbrochene Arbeit, das obligate Accompagnement die vielen Vortrags (Ausdrucks-)vorschriften Crescendi und Decrescendi, die spannende Rhythmik durch Sforzati und Staccato bereichert
    die Vielfalt und Verschiedenheit seiner Musik
    Egal ob früher oder später Beethoven die Musik spricht unmittelbar das Gefühl an und reizt zur intellektuellen Auseinandersetzung mit der Form.


    Stücke? Das ist schwer, es sind so viele
    - Appasionata
    - Variationen (WoO 65 Veni amore, WoO 80, opp. 34, 35, eigentlich alle, hier kommt die unglaubliche Phantasie Beethovens zum Tragen) auch die Variationssätze in der Kammermusik
    - 2. Sinfonie
    - Szene und Arie Ah perfido, auch das Opferlied
    - Streichquartette opp 130 135, die Hl Danksagung eines Genesenden
    - Erzherzogtrio


    usw.

  • Meine # 2: Wilhelm Friedemann Bach


    Das ist ein Komponist, der mich fasziniert! Zwischen Barock und Klassik, zwischen allen Stühlen/Stilen, vom Papa mit dem überhöhten Selbstbewusstein des großen Talents gefüttert, ohne Zweifel hochtalentiert, ohne große Bekümmernis um Gattungen und Kategorien, eher unwillig, sich mit den Aufgaben einer festen Stelle herumzuärgern ... und von der Nachwelt erst mal gründlich verkannt, und wegen seines angeblich schludrigen Umgangs mit dem väterlichen Erbe gescholten usw. usf. - m.a.W. eine hochinteressante Persönlichkeit, die für meine Ohren höchst spannende, nicht einzuordnende Musik hinterlassen hat, die auf eine sehr persönliche Weise Melancholie, kompositorisches Niveau und Schönheit verwoben hat: Wer sonst hat schon einen Satz "Largo con tenerezza" betitlet? :yes:

  • Zuerst mal vielen Dank an Miguel, dass er diesen Thread wieder ausgegraben hat, der mir bislang völlig entgngen war. Zu einem Zeitpunkt, an dem uns so erfreulich viele Neue erreichen, ist er vielleicht ein besonders gutes Angebot. Deshalb nenne ich mal meinen Lieblingskomponisten. Offenbar taucht er hier sogar zum ersten Mal auf, was mich denn doch höchst erstaunt.


    Egal, ob man den Lieblingskomponisten als den definiert, von dem man jedes, aber auch das allerletzte Werk haben möchte und bedauert, dass es nicht noch mehr sind, oder als jemanden, von dem man eine neue Einspielung besonders schnell und mit besonderem Interesse hört oder schlicht als den, den man am häufigsten hört, ist es jedesmal


    HECTOR BERLIOZ


    Nicht nur, weil er alle Techniken seines Metiers aus dem ff beherrschte, das taten manche Akademiker auch,


    - Nicht nur, weil er die Musik revolutionierte und sich dennoch in der Tradition großer Vorgänger wie Gluck, Beethoven und Weber sah, deren Fortschritte er neidlos weiter führte, denn das tat Wagner auch (wobei bei dem "neidlos" Vorbehalte am Platz sind),


    - Nicht nur, weil er in fast allen Musikgattungen außer der Kammermusik dauerhaft Bleibendes schuf - man denke nur an die SYMPHONIE FANTASTIQUE, LES TROYENS, L'ENFANCE DU CHRIST, sein Requiem oder LES NUITS D'ÉTÉ, denn da hatte ihm zum Beispiel Mozart noch einiges voraus,


    - Nicht nur, weil er mit Orchesterfarben umzugehen wusste, wie keiner vor und wenige nach ihm, denn da war ein Richard Strauss, der vor allem von ihm lernte, nicht schlechter


    - Nicht nur, weil er die Gabe eindringlicher und unsterblicher Melodien hatte und diese auch noch enorm einfallsreich und kunstvoll zu verarbeiten wusste, denn da ist Verdi nur der größte unter mehreren Italienern, die es ihm gleich taten


    - Nicht nur, weil er zudem ein hervorragender Literat war, dessen Libretti zu den besten gehören, die je für ein Musikwerk geschrieben wurden, denn da wären auch noch einige von Lortzing bis Boito zu nennen,


    - Nicht nur, weil er, seiner Zeit weit voraus, seine Werke atemberaubend filmisch "schnitt", denn das tat auch Janacek, um nur ein späteres Beispiel zu nennen (ein früheres oder zeitgleiches gibt es m. E. nicht),


    - Nicht einmal, weil er das alles zusammen konnte und war, obwohl da die Luft schon extrem dünn wird,


    sondern vor allem, weil er als Komponist direkt aus seiner Seele heraus zu der meinen sprechen kann, und das heute noch so unmittelbar und berührend wie an dem Tag, als ich zum allerersten Mal ein Werk von ihm hörte (natürlich die SYMPHONIE FANTASTIQUE) und überwältigt war. Das gelingt ihm sogar fast ausnahmslos mit seinen vermeintlichen Nebenwerken.


    Ich denke, das reicht erstmals als Begründung. Meine zweite Nominierung folgt, wie vom Threadstarter vorgegeben, frühestens in einer Woche.


    :hello: Jacques Rideamus

  • Die Nummer 4, auch wenn er im Vergleich zu den ersten dreien etwas aus der Art schlägt: W.A. Mozart


    Sein (Süßmayrs) Requiem gehört mit zum besten, was überhaupt geschrieben worden ist, die Zauberflöte ist die beste Oper, es gibt reichlich großartige Klavierwerke, einige Symphonien sind Legende (joo, Nr. 40 z.B.), sein Schaffen ist äußerst vielfältig und interessant. Auch die Kleine Nachtmusik höre ich ab und zu ganz gerne.


    Für noch weiter vorn fehlt eigentlich nur der Kontrapunkt....

  • Zitat

    Original von m-mueller
    Für noch weiter vorn fehlt eigentlich nur der Kontrapunkt....


    Bei Mozart? ?( ?( ?( Nicht soviel wie bei Bach, aber dennoch ausreichend und in Perfektion vorhanden, z.B. in Nr. 41, der Zauberflöte (Geharnischte), dem Requiem...


    :hello:

  • naa, irgendwie nicht - jedenfalls nicht so stringent wie bei Bach, Händel und Albinoni... aber ich will gar nicht rechten - Mozart ist mir ja außerordentlich lieb, sonst stünde er nicht auf Nr. 4 von was weiß ich wievielen tausend Komponisten (von denen ich zugegebenermaßen nur ein paar hundert bewußt gehört habe)

  • Mein Lieblingskomponist ist


    George Gershwin


    Durch die 'Rhapsody in Blue' bin ich zur Klassischen Musik gekommen und sie gehört immer noch zu meinen Lieblingsstücken.

  • Meine # 3: Robert Schumann


    Auch hier finde ich diese typisch deutsche Mischung aus Bildung, Emotionalität, ans Widerspenstige grenzender Originalität und Experimentierfreudigkeit, gepaart mit einem nicht unbeträchtlichen literarischen Talent - man bedenke, dass die Neue Zeitschrift für Musik, die er begründet hat, immer noch existiert!
    Auch im ihn wurde viel hineingedeutet, teils aufgrund unvollständiger Kenntnisse über die wahren Zusammenhänge und Hintergründe seiner Krankheit und Biographie, teils aus schlichter Ignoranz der Tatsachen und Verkennung der Ideenwelt seiner Zeit: Wie hier, inspiriert von Jean Pauls Doppelgängermotiven, zwei Facetten seiner Persönlichkeit als Florestan und Eusebius musikalische Gestalt erhalten, ist schon ziemlich einmalig. Ich habe von und über keinen Komponisten so viel Literatur im Regal stehen wie über Schumann, und jede neue Aufnahme auf Instrumenten seiner Zeit wird angeschafft.

  • Es gab übrigens zwischendurch mal einen Konkurrenzthread, in dem sich einige ebenfalls ausgetobt haben:


    Meine fünf Lieblingskomponisten


    Dort habe ich nach Beethoven und Haydn unoriginellerweise


    W.A. Mozart
    ....J.S. Bach
    5. Brahms


    genannt, dann noch Schubert, Schumann, Händel, die ich eigentlich ebenfalls auf 5 einsortieren möchte. Ich will aber von denen hier keinen weiteren präsentieren. Seltsamerweise höre ich z.B. Bach, Mozart und Brahms in letzter Zeit sehr viel weniger als früher. Das soll und muß sich nicht sofort im Ranking niederschlagen. Aber ich wundere mich ein wenig über mich selbst, warum ich z.B. keinerlei Neigung verspüre, nach einer CD mit Haydn-Quartetten ein paar von Mozart zu hören, was sicher interessante Gegenüberstellungen ermöglichte (ich werde mich bei Gelegenheit mal dazu zwingen). Viele von Mozarts Sinfonien und ein paar Werke Bachs habe ich vermutlich vorübergehend etwas "überhört", kenne ich eben auch schon länger als Haydns #42. Andere Werke jedoch könnte man sich gewiß mal intensiver vornehmen, aber keine Lust... :rolleyes:


    Klar, kann man sich im Händel- und Haydn-Jahr mit deren Musik mal etwas ausführlicher auseinandersetzen (und wenn ich dann Abwechslung haben möchte, lieber was ganz anderes)


    Daher bleiben die Plätze ab 3 erstmal offen.


    :hello:


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Ach es gibt noch andere Komponisten außer Mozart??!!! :hahahaha:
    Kleiner Scherz am Rande.
    Also bei mir gibt es nur eine Top 1 :]


    => => => Mozart


    "nebenbei" mag ich noch den Hummel, Haydn, Bach..
    das Schumann-Klavierquintett is auch genial, und Smetana Klaviertrio, Hammer!! Aber den Wolferl übertrifft niemand

  • Es ist an der Zeit meine Nr. 2 zu nennen:



    Gustav Mahler



    Seine Symphonien sind für mich die konsequente Weiterentwicklung eines von Beethoven in seiner Neunten erstmalig vorgestellten riesigen Klangkosmos.


    Insbesondere die Zweite und Vierte - aber auch die Dritte werden von mir immer wieder gerne gehört.


    So erklingt bei mir beispielsweise Mahlers Zweite mindestens einmal im Jahr, nämlich immer zu Ostern.

  • Auch wenn ich hier nun doch etwas OT werden muss - ich kann einfach nicht anders, denn dazu ist mir folgender Musiker auch als Komponist einfach doch zu wichtig.


    Zwischen Mahler und Beethoven schiebt sich bei mir noch



    John Lennon



    Seine überwiegend in Synergie mit den Beatles - allen voran Paul Mc Cartney - entstandenen unsterblichen Meisterwerke beinhalten mindestens 2 weitere musikalische Schöpfungen, die ich neben Beethovens 6 und 9 mittlerweile ebenfalls als PERFEKT einstufe:


    Die Alben Sgt Peppers Lonely Heart Clubs Band und Abbey Road.


    An seinen solistischen Einzelstücken möchte ich natürlich noch Imagine und - für mich eine der schönsten Balladen überhaupt: Jealous Guy dazuzählen.



    Was hätte dieser Mann noch alles schaffen können...


    Man kann es vielleicht erahnen, wenn man sich mal die Alterswerke von Paul Mc Cartney, Roger Waters oder auch John Lord, aber auch Chess und Kristina (beides Spätwerke der beiden ABBA-Komponisten) näher anhört: Alles zumindes beachtliche teilweise richtig symphonische Sachen.

  • neue Woche - weiterer Komponist:


    Meine Nummer 4:


    Elliot Goldenthal (der feurige Schüler Aaron Coplands)


    Allein sein Vietnam Oratorium und sein Alien 3 haben ihn bei mir da hingebracht. Ich bin schon sehr gespannt auf seine Oper Grendel - wenn DIE doch endlich mal auf Tonträger erscheint...


    Wenn ich schon mal dabei bin schiebe ich gleich noch meine Nummer 5 nach. Die hat sich bei mir


    Georges Bizet


    mit seinen Perlenfischern (dieses Intro und der unmittelbar danach folgende Chor, dann die Tempelszene...) und seiner unglaublichen Roma-Symphonie hat er sich nun doch noch vor Wagner, Bruckner, Schostakowitsch ... in mein Herz geschrieben.


    Also dann: Mit Material von Beethoven / Lennon / Mahler / Goldenthal und Bizet könnte ich mir einen wahrlich zufriedenstellenden Sampler für die einsame Insel zusammenstellen.

  • Wolfgang Amadeus Mozart


    Natürlich gibt es auch noch andere wunderbare Komponiste ( Lully, Bach, Beethoven,Schubert und viele andere) aber Mozart begleitet mich musikalisch seit den 1980er Jahren bis heute.


    Seine Opern: Idomeneo,Figaro,Don Giovanni, Cossi fan Tutte und auch einige
    seiner Jugendwerke Mitridate Lucio Silla usw. höre ich immer wieder mit
    Freude.
    Einige seiner Symphonien KV 201 A-dur Nr.29/KV504 D-dur Prager/
    KV 543 Es-dur Nr.39 /KV 550 g-moll Nr. 40/KV 551 C-dur Nr 41 Jupiter meiner
    Meinung nach herrliche Werke.
    Wunderbar auch einige Klavierkonzerte KV 271 Es-dur/KV466 d-moll/KV467 C-dur/ KV488 A-dur um nur einige zu nennen und natürlich seine Kammermusik. Für mich persönlich das Meisterwerk Streichtrio Es-dur KV563
    (Das vollendetste,feinste Trio das je in dieser Welt hörbar geworden ist
    Alfred Einstein)
    Mit diesen kleinen Überblick wollte ich meine Liebe zu Mozart erklären.


    Ich wünsche allen viel Freude beim hören seiner Lieblingsmusik(Komponisten)
    Heinz

  • ... ist, bei aller Liebe zu anderen, dann doch er, zu welchem diese anderen in Verehrung und Liebe emporblickten; er, der eigentlich "Meer" oder zumindest "Strom" heißen sollte, und doch nur den bescheidenen Namen trägt:


    Johann Sebastian BACH.


    Bedarf es einer Begründung? Muß man die unglaubliche Fülle an melodischer Inspiration, an Ausdruckslagen, an Formen und Verfahren, die dabei stets auf hohem, ja höchsten Niveau bleiben, eigens erwähnen? Nein, das ist völlig unnötig.


    Und Lieblingswerke? Ich bitte Sie! Wo soll man anfangen, wo aufhören? Von den Passionen zu Violinpartiten, von Kantaten zu Cembalokonzerten Meisterwerke über Meisterwerke. Da kann nicht einmal Beethoven mit seinem Wellingtons Sieg mithalten...

    Musik: Atem der Statuen. Vielleicht: Stille der Bilder. Du Sprache wo Sprachen enden. Du Zeit, die senkrecht steht auf der Richtung vergehender Herzen. (Rilke)

  • Hallo Jubal,


    nein es bedarf keiner Begründung, auch ich verehre Johann Sebastian Bach
    und schätze seine Meisterwerke. Auch er ist einer meiner Lieblingskomponisten
    geworden,und das mit großer Leidenschaft. Natürlich müssen nicht alle Meisterwerke
    von Lieblingskomponisten erwähnt bzw. aufgezählt werden, Kenner und Liebhaber
    wissen es eh. Ich wollte trotz Bach usw. nur meine Liebe zu Mozart mitteilen und
    ein paar Werke aufzählen die ich gerne höre.Ob Bach/Mozart oder ein anderer
    Komponist, für mich ist es sehr wichtig das ich einen Zugang zu ihrer Musik finde,
    (ich meine Freude/Leidenschaft/Gefühl vielleicht auch Trauer). Das empfinde ich
    bei Mozart. Das soll natürlich nicht heißen das nur Mozart alleine dazu fähig war.


    Liebe Grüße
    Heinz

  • Mein Libelingskomponist... habe ich überhaupt einen?
    Bei mir wechselt es von Zeit zu Zeit. Mal bin ich sicher, das Bizet mein größter ist, mal Mahler, mal Alfven.
    Einen wirklichen habe ich nicht, aber wenn es darauf ankommen würde, würde ich mich auf den Schweden Hugo Alfven festlegen.


    Es hat verschiedene Gründe:
    Zum 1nen zog mich die Skandinvische Musik schon immer an. Angefangen mit Grieg, dann Nielsen, Lange-Müller bis Alfven, man hört immer, dass es skandinavier sind.
    Zum anderen ist Alfvens Musik sehr abwechlungsreich. Als Beispiel ist hier die Schwedische Rhapsody Nr. 1 ( Sommernachswache ) Gut. Beginnend mit einer lustigen Streichermelodie zu verträumten, leicht " verliebten" Stellen zu einem mitreißenden Tanz ( der durch die wiederholung mit dem Paukenschlag eine grandiose Wirkung erzielt ) zu einem klasse Schluss.


    Auch seine 5. Sinfonie zeugt von der Abwechlung. Im 1. Satz herscht Dramatik, Gong und Blechbläser entwickeln eine hohe Steigerung, die aber kurz vor dem höhepunkt abbricht. Im 3. Satz spielt das Xylophon eine wichtige Rolle. Auch hier herrschte Dramatik sowie die *mystische* Xylophonmelodie. Der letzte Satz ist ein majestätisches Finale, welches einen pompösen Schluss hat :jubel: .
    Auch seine restliche Musik hat es mir angetan.
    Die anderen ( Mahler, Bizet ) sind auch fantastisch, daher kann ich mich noch nicht richtig festlegen, und werde es wahrscheinlich auch nie tun.
    Gruß
    Chrissi

  • Zunächst ein Nachtrag: zu meinem Lieblingskomponisten George Gershwin fand ich ein Zitat von Fazil Say:


    GERSHWIN is really unique in the history of music.
    He wrote highly individual music that's instantly recognisable.


    Doch nun weiter: Mein Lieblingskomponist Nr. 2 ist:


    Josef Joachim Raff


    Ganz einfach weil mir alles was ich bisher von ihm gehört habe, gefallen hat, und zwar beim ersten Anhören.
    Besonders erwähnen möchte ich die Sinfonie Nr. 8 "Frühlingsklänge" und das Violinkonzert Nr. 2.

  • Wer meine Beiträge verfolgt kennt die Antwort ja ohnehin; Wolfgang Amadeus Mozart.


    Für das "Warum" gibt es einfach zu viele Gründe. Beginnen wir mit der Epoche; In der Wiener Klassik fühle ich mich schonmal SEHR aufgehoben. Mozart ist aber der einzigartigste und übertrifft m.M.n. die gesamte Romantik gleich mit. Davon mal abgesehen, dass ich Mozart viel romantischer finde als Grieg, Chopin, und was weiß ich wer noch...


    Mozart kann mich fröhlich stimmen, Mozart kann meine Traurigkeit bestätigen, Mozart kann mich tiefer (be)rühren als jede Musik eines anderen Komponisten. Sie ist einfach immer perfekt und ausgeglichen, und trotzdem voller Überraschungen, Melodien. Und selbst die homophone Begleitung klingt bei Mozart melodischer als bei anderen Wiener Komponisten.


    Mozart hat einfach von allem zu viel. :D Schließlich wird man bei Mozart in allen Gattungen fündig.
    Mir fällt spontan nicht mehr ein, aber ich bin mir sicher da könnte ich noch stunden weiter reden...


    :hello:



    C.

  • Nun, meine Top 5 (ohne Begründung, da ich leider nicht so viel Zeit habe...) -


    1.) Wolfgang Amadeus Mozart (mit dem ich vor ein paar Jahren noch überhaupt nichts anfangen konnte)
    2.) Johann Sebastian Bach
    3.) Richard Wagner
    4.) Richard Strauss
    5.) Ludwig van Beethoven

  • Vorsichtshalber, weil es so lange her ist, wiederhole ich meine Liste. Händel stieg von 4/5 nach 2-3-4


  • Mein Lieblingskomponist, meine klare Nummer 1 ist (vielleicht habt ihr es ja schon mitbekommen ;)) ganz klar: Wolfgang Amadeus Mozart!
    Unangefochten, seit Jahren... :jubel: :jubel: :jubel:


    Denn dieser Mozart ist für mich die totale Offenbarung.
    Seine Musik, so wunderschöne Melodien, (oftmals) seine Leichtheit und Unbekümmertheit, dieses MENSCHLICHE an ihm...einfach göttlich... :angel:


    Es ist einfach unglaublich!
    Auf der einen Seite schrieb er so unglaublich menschlich und auf der anderen Seite doch manchmal Werke die so himmlisch sind.
    Die Musik quoll aus ihm hervor, er brauchte kein Klavier, er hatte sie im Kopf, er war die Personifizierung der Musik...
    Einfach unglaublich...
    Wie sagte Josef Krips (das könnt ihr auch unten lesen, dieses Zitat ist übrigens sehr passend, glaube ich): Beethoven erreicht zwar in manchen seiner Werke den Himmel, aber Mozart, der kommt von dort...


    Echt passend...


    Gruß :hello:

    Komponiert ist schon alles - aber geschrieben noch nicht. (W.A. Mozart)

  • ...habe meine Werke vergessen, die ich von Mozart besonders schätze:
    Klavierkonzert No. 19, :jubel:, Die Zauberflöte (+Figaro und Cosí fan tutte), :jubel:, Sinfonien 38, 40 (+35) :jubel: und Sinfonie No. 41 :jubel: :jubel: :jubel:


    Und viele, viele, viele,...andere


    Gruß :hello:

    Komponiert ist schon alles - aber geschrieben noch nicht. (W.A. Mozart)

  • Hallo,


    1.Beethoven
    Keine Werke erreichen mich tiefer, lassen mich atemloser zurück als die meisten seiner Sinfonien und Konzerte


    2. Vivaldi


    für mich der Inbegriff der Lebenslust, der Vielfalt und des Frohsinns


    3. Haydn


    Niemals kann ich nachvolllziehen, dass man ihn nur als "Papa Haydn" sieht.
    Für mich ist er der Klassiker schlechthin.


    4. Bruckner


    fasziniert mich immer wieder durch die Diskrepanz zwischen Biografie und Gefühlswelt seiner Sinfonien und Chorwerken


    5. Brahms


    ist komplex und immer wieder neu. Im Gegensatz zu vielen finde ich seine Sinfonien melodiös und eingängig. Aber auch seine Kammermusik schätze ich sehr, obwohl ich sonst kein Fan dieser Gattung bin.


    Ja und dann natürlich Mozart, Schumann, Schubert, Mendelssohn, Schostakowitsch usw. und nicht zu vergessen unser Telemännchen: Eine besondere Zuneigung hege ich für diesen liebenswürdigen Barockkomponisten.


    Grüße


    tukan

  • Hallihallo!!!


    Meine Nummer zwei, ich habe eigentlich 4 Nummer zwei, die restlichen präsentiere ich in den kommenden Wochen:
    Also die erste Nummer zwei:


    Joseph Haydn


    Seine Musik ist einfach - um es kurz zu sagen - CHARMANT!!!
    Er war ein durchaus interessanter Typ, der "Papa Haydn".
    Auf der einen Seite war er dieser typische, edle, fast aristokratisch wirkende, mit dem geregelten Tagesablauf (diesen Typ Haydn, den jeder kennt :rolleyes:) und auf der anderen Seite war er richtig lustig, richtig fies war er zwischendurch, zum Beispiel spuckte er der Kaiserin als Kind auf den Hut, um nur ein Beispiel zu nennen... :hahahaha:


    Das fasziniert mich einfach an Haydn...
    Als ich die ersten Takte der Jahreszeiten hörte, war ich einfach verliebt... :lips:


    Kurz: Haydn ist einfach charmant! :jubel: :jubel: :jubel:


    Gruß :hello:

    Komponiert ist schon alles - aber geschrieben noch nicht. (W.A. Mozart)