Wer kennt die Berliner Symphoniker?

  • Lieber Caruso, Du überschätz mich. Deshab muss ich mich auch nicht für meine Uninformiertheit über die personelle Zusammensetzung von Orchestern rechtfertigen. Mich interessieren andere Dinge.

    Die Beschränktheit und Borniertheit, die ich in einigen Beiträgen wahrnehme, hat mich so sehr aufgeregt, sodass ich mich mehr für die Berliner Symphoniker und ihre Dirigenten in die Bresche geworfen habe, als ich selbst für möglich gehalten hätte.


    Obwohl diese Bemerkung auch auf mich zielt - ich werde sie zu ertragen wissen. :) Selbst halte allerdings absolut nichts davon, andere Forumsmitglieder als beschränkt und borniert zu beschimpfen, nur, weil sie in die Werbung für ein mittelmäßiges Orchester nicht kritiklos einstimmen. :no:

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Teuerster Rheingold!

    ... andere Forumsmitglieder als beschränkt und borniert zu beschimpfen, nur, weil sie in die Werbung für ein mittelmäßiges Orchester nicht kritiklos einstimmen. :no:

    Das zielt an mir vorbei!


    1. Ich habe nicht für ein mittelmäßiges Orchester geworben, sondern versucht, Mitglieder des Forums, die über dieses Orchester offensichtlich uninformiert ihre Meinungen äußerten, auf eine etwas besseren Informationsstand zu bringen.


    2. Ich habe schon das Recht, Äußerungen, die einen eklatanten Mangel an Kenntnissen offenbaren, als "beschränkt" zu bezeichnen.


    3. Ich habe auch das Recht, die Verweigerung jedweder Auseinandersetzung mit Informationen, die eigene Äußerungen in Frage stellen könnte, als "borniert" zu bezeichnen.


    Beide Vokabeln sind keine Schimpfwörter ... ... ...


    Dass Du sie als solche empfunden hast, bedauere ich.


    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Ich muß Rheingold ein klein wenig beipflichten. In meinem Beitrag #5 hatte ich darüber informiert, die Berliner Symphoniker bei einem Gastspiel in Gera erlebt zu haben. Wenn das Orchester (oder der Veranstalter?) nicht einmal einen Programmzettel für das zahlenmäßig doch überschaubare Publikum bereitzustellen in der Lage war, wie soll der Provinzbesucher dann wissen, wer am Pult stand? Zumal dann, wenn der Dirigent evtl. einen unbekannten und nicht einmal in Berlin allgemein bekannten Namen vorweisen kann?


    La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Mal zur Beruhigung: Ich habe mich ja hier schon vor Jahren zu diesem Orchester geäußert, daran will ich nichts ändern. Hier im Forum wird mir manchmal zu viel Wert auf die Aufnahmen gelegt. Natürlich kann ein schlecht finanziertes Orchester kaum mit bemerkenswerten Aufnahmen glänzen. Ich stimme schon zu, dass hier Nischenwerke eine Chance besitzen würden, wahrgenommen zu werden, Standardwerke von Beethoven, Brahms etc. gibt es anderweitig mehr als genug. Es bleibt abzuwarten, wie die Berliner Symphoniker aus der Corona-Krise überhaupt herauskommen bzw. diese überleben. Sie werden niemals das Niveau der etablierten Ensembles annähernd erreichen, aber vielleiciht doch ein übersehbares Stammpublikum bedienen. Es gibt in Berlin ein vergleichbares Orchester, "das sinfonie orchester Berlin" (Konzertdirektion Hohenfels), das nur Aushilfskräfte beschäftigt und ein ausschließlich populäres Programm in der Philharmonie bietet. Auch hier ist zurzeit Sendepause, dieses Ensemble ist aber noch schlechter als die Symphoniker, die Konzerte waren dennoch meistens ausverkauft.

    :hello:

    Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP

  • ch habe schon das Recht, Äußerungen, die einen eklatanten Mangel an Kenntnissen offenbaren, als "beschränkt" zu bezeichnen.

    Du verwechselst vielleicht einen "eklatanten Mangel an Kenntnissen" mit einer BEWUSSTEN Ausgrenzung, eines bestimmten Repertoires, bestimmter Gruppen, Gesellschaftskreise und Interpreten ????


    Ich zitiere hier WÖRTLICH aus WIKIPEDIA:


    Zitat

    Shambadal definiert seine fachlichen Tätigkeiten als gesellschaftliche Aufgaben. Im Gespräch mit der linken Tageszeitung junge Welt unterstützte er nachdrücklich, dass Künstler und ihre Institute „eine politische Verantwortung“ hätten. „Nicht im Sinne von Tagespolitik, aber um der Gesellschaft eine Richtung zu zeigen.“ Die Kunst müsse „bei einer Bedrohung der Humanität warnen, wie es einst Heinrich Heine … tat.“ In diesem Zusammenhang konstatierte er für die Gegenwart „strukturelle Veränderungen“ und damit einhergehend auch einen wachsenden „Antisemitismus in Deutschland und in Europa“. Deshalb unterstütze er das aktuelle Opernprojekt von Magret Wolf, das „ein starkes Stück gegen Antisemitismus“ sei, und arbeite daran mit, während er ein Konzert für Siegfried Wagner für „nicht verantwortbar“ halte. „Toleranz und Akzeptanz anderer Lebensformen“ hätten sich in Deutschland gewandelt.

    Man muß IMO schon sehr "blauäugig sein" um zu glauben, das man mit dieser Gruindhaltung beim konservativen deutschen Kllassikpublikum punkten kann !!!

    Daß die meisten der geeigten CD bereit nach kurzer Zeit gestrichen waren mag als Bestätigung meiner VERMUTUNG gelten.

    Interessant ist, daß die "Berliner Symphoniker" hier bereits als "schlechtes" oder "zweit-" , bzw "drittklassiges" Orchester beeichnet wurden - obwohl das im Rahmen unseres Forums gar nicht festgestellt werden kann. Hier kommen der hohe Anspruch des Namens mit dem Programm und Dirigenten in Konflikt. Hätte z.B. Thielemann das Orchester übernommen, dann wär das ein Wechsel im Programm gewesen, eine Änderung des IMAGES. Und man hätte gebannt drauf hingeschaut: WAS KOMMT JETZT ??

    Persönlich glaube ich nicht, daß dieses Orchester "schlecht" ist - sonst wäre es bei dieser Konkurrenz längst weg vom Fenster.

    Und vermutlich sind alle damit zufrieden und hgoffen irgendwann wieder Subventionen zu bekommen...


    mfg aus Wien

    Alfred







    mfg aus Wien

    Alfred

    Die Hauptaufgabe eines guten Forenbetreibers ist: AN ALLEM SCHULD ZU SEIN

    Tut er das nicht, dann ist er eigentlich überflüssig....


  • Alfred zitiert aus dem Wlkipedia-Artkel, der dem bisherigen Dirgenten der Berliner Symphoniker, Lior Shambadal, gewidmet ist. Darin äußert er, Shambadal, ein Siegfried-Wagner-Konzert nicht für möglich zu halten. So ein Konzert hatte der damalige Intendant des Orchesters, Peter P. Pachl - der ein ausgewiesener Kenner des Lebens und Werkes des Sohnes von Richard Wagner ist - zu dessen 150. Geburstag angekündigt. Als Termin nennt der Berliner "Tagesspiegel" den 2. Juni 2019. Das Programm ist hier nachzulesen. Noch im selben Jahr beendeten der Dirigent und der Intendant ihre Arbeit für das Orchester. Bei seinem Amtsantritt erst ein Jahr zuvor hatte Pachl ein - wie ich finde - sehr spannendes Programm angekündigt, wie ebenfalls im "Tagesspiegel" nachzulesen ist. Daraus wurde nicht sehr viel. Warum, darüber möchte ich nicht spekulieren. Ich erlaube mir aber, skeptisch zu bleiben, was schon wieder neue Pläne anbetrifft.

    Es grüßt Rheingold1876


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  • Shambadal definiert seine fachlichen Tätigkeiten als gesellschaftliche Aufgaben. Im Gespräch mit der linken Tageszeitung junge Welt unterstützte er nachdrücklich, dass Künstler und ihre Institute „eine politische Verantwortung“ hätten. „Nicht im Sinne von Tagespolitik, aber um der Gesellschaft eine Richtung zu zeigen.“ Die Kunst müsse „bei einer Bedrohung der Humanität warnen, wie es einst Heinrich Heine … tat.“ In diesem Zusammenhang konstatierte er für die Gegenwart „strukturelle Veränderungen“ und damit einhergehend auch einen wachsenden „Antisemitismus in Deutschland und in Europa“. Deshalb unterstütze er das aktuelle Opernprojekt von Magret Wolf, das „ein starkes Stück gegen Antisemitismus“ sei, und arbeite daran mit, während er ein Konzert für Siegfried Wagner für „nicht verantwortbar“ halte. „Toleranz und Akzeptanz anderer Lebensformen“ hätten sich in Deutschland gewandelt.

    Man muß IMO schon sehr "blauäugig sein" um zu glauben, das man mit dieser Gruindhaltung beim konservativen deutschen Kllassikpublikum punkten kann !!!

    Eine solche "gesellschaftliche Aufgabe" nimmt der Pianist Igor Levit auch wahr - viel wahrnehmbarer in den Medien als Shambadal. Und er punktet damit ziemlich viel beim Klassikpublikum - ist einer der bekanntesten und geschätztesten Pianisten derzeit in Deutschland. Ich glaube zudem, dass weder Levit noch Shambadal ihre "fachlichen Tätigkeiten", sprich ihre Kompetenz als Musiker und Interpreten, "gesellschaftlich" interpretieren. Ob man eine Beethoven-Sonate oder Symphonie gut oder schlecht spielt, ist keine Frage der Bewertung eines an sich löblichen gesellschaftlichen Engagements. Bei Theaterstücken, wozu auch Opern gehören, ist es selbstverständlich so, dass die Auswahl des Sujets gesellschaftlich motiviert ist. Das war schon immer so - ob bei der Zauberflöte oder dem Barbier von Sevilla oder Aus einem Totenhaus.


    Schöne Grüße

    Holger

  • Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Orchester wie in Deutschland. In der Provinz - in Coesfeld oder Recklinghausen - stellt sich die Frage der Daseinsberechtigung nicht. Da sind sie konkurrenzlos. Man muss eben nicht nach Düsseldorf, Hamburg oder Berlin fahren, um ein Konzert oder eine Oper zu besuchen. Weil die Professionalität der Musikerausbildung heutzutage hoch ist, bekommt man auch hier ein sehr gutes Niveau geboten. In Metropolen wie London oder Berlin mit so vielen Orchestern gibt es dagegen Konkurrenz. Da braucht jedes Orchester sein eigenes Profil, damit es sich gegenüber den anderen behaupten kann. Natürlich kann und will dieses Orchester nicht auf dem Gebiet punkten, dass die Berliner Philharmoniker besetzen. Da wären sie chancenlos. Insofern macht es auch gar keinen Sinn die Frage zu diskutieren: Wie gut ist dieses Orchester im Vergleich mit....? Gut genug sind sie sicherlich für sehr gelungene Konzertabende. Wenn Sie ein anderes Repertoire pflegen als die Philharmonker oder jungen Musikern die Möglichkeit eines Auftretens geben, die sie mit den großen Orchestern (noch) nicht haben, dann haben sie ganz sicher ihre Daseinsberechtigung. Insofern finde ich es sehr löblich, auf sie aufmerksam zu machen.


    Schöne Grüße

    Holger

  • Alfred zitiert aus dem Wlkipedia-Artkel, der dem bisherigen Dirgenten der Berliner Symphoniker, Lior Shambadal, gewidmet ist. Darin äußert er, Shambadal, ein Siegfried-Wagner-Konzert nicht für möglich zu halten. So ein Konzert hatte der damalige Intendant des Orchesters, Peter P. Pachl - der ein ausgewiesener Kenner des Lebens und Werkes des Sohnes von Richard Wagner ist - zu dessen 150. Geburstag angekündigt. Als Termin nennt der Berliner "Tagesspiegel" den 2. Juni 2019. Das Programm ist hier nachzulesen. Noch im selben Jahr beendeten der Dirigent und der Intendant ihre Arbeit für das Orchester. Bei seinem Amtsantritt erst ein Jahr zuvor hatte Pachl ein - wie ich finde - sehr spannendes Programm angekündigt, wie ebenfalls im "Tagesspiegel" nachzulesen ist. Daraus wurde nicht sehr viel. Warum, darüber möchte ich nicht spekulieren. Ich erlaube mir aber, skeptisch zu bleiben, was schon wieder neue Pläne anbetrifft.

    :D Aaaahhh! Jetzt verstehe ich es! Ich finde das Programm von P. Pachel, wie es da angekündigt ist, auch sehr spannend. Was kann man daraus schließen? Da spielen vielleicht auch persönliche Motive eine Rolle (man kennt die Personen ja nicht, ob sie sich mögen oder nicht mögen, eher Letzteres ist wohl der Fall) und es ist eine Frage der Ausrichtung des Repertoires am 19. Jhd. oder an der Moderne. Für mich spielt da auch Konkurrenzdenken mit - die Berliner Weltstädter-"Saupreußen" wollen sich ihr Programm nicht von den Hinterweltler-Bayowaren aus Bayreuth diktieren lassen. :D Auf mich wirkt dieser ganze vom Zaun gebrochene Streit-Zirkus eher lächerlich. Warum soll man in Berlin ein Stück von Siegfried Wagner nicht aufs Konzertprogramm setzen können und muss daraus ein Politikum machen? Das erschließt sich wohl nur dem Insider - für Außenstehende ist das alles eher peinlich.


    Schöne Grüße

    Holger

  • Lieber Alfred!

    Du verwechselst vielleicht einen "eklatanten Mangel an Kenntnissen" mit einer BEWUSSTEN Ausgrenzung, eines bestimmten Repertoires, bestimmter Gruppen, Gesellschaftskreise und Interpreten ????

    Haben wir nicht alle unsere Felder, auf denen unser Wissen beschränkt ist? Manche haben wir ganz bewusst nicht bestellt, andere schlecht bestellt und selbst auf denen, für die wir uns eigentlich kompetent halten, müssen wir einräumen, dass es Beschränkungen gibt!


    Schon seit Platon und Sokrates ist eigentlich klar, dass wir alle beschränkt sind!


    Hätte z.B. Thielemann das Orchester übernommen, dann wär das ein Wechsel im Programm gewesen, ... ...

    Hätte z.B. Christiano Ronaldo einen Vertrag beim Kapfenberger SV unterschrieben, dann wär das ein Wechsel im Programm gewesen, ... ...


    Beste Grüße


    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

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  • In der Provinz - in Coesfeld oder Recklinghausen - stellt sich die Frage der Daseinsberechtigung nicht. Da sind sie konkurrenzlos. Man muss eben nicht nach Düsseldorf, Hamburg oder Berlin fahren, um ein Konzert oder eine Oper zu besuchen. Weil die Professionalität der Musikerausbildung heutzutage hoch ist, bekommt man auch hier ein sehr gutes Niveau geboten.

    Da hast Du wahrlich Recht, lieber Holger!

    Außerdem muss man schon ziemlich viel Hörerfahrung haben, um Qualitätsstufen zu erkennen.


    Wie gut die Berliner Symphoniker spielen und klingen können, kann jede und jeder überprüfen, wenn er sie mal gehört hat. Zum Beispiel mit Benjamin Brittens Doppelkonzert, von dem ClassicsToday geschrieben hat:

    Zitat von ClassicsToday

    ...and orchestral accompaniment under Lior Shambadal readily surpasses the Hallé Orchestra’s for Kent Nagano on Erato......An impressive release, well worth having ..."

    5297_coverpic.jpg


    Beste Grüße

    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Der Konzert – Stream der Berliner Symphoniker kommt diesmal aus dem Flusspferdhaus des Berliner Zoos und ist ab 9.5.2021, 16 Uhr online zusehen.

    https://www.berliner-symphoniker.de/overtiere/


    Das Konzert steht unter dem Titel „OverTiere“ und präsentiert ein tierisches symphonisches Programm. Zu hören sind Bären, Hennen, Schwäne, Hummeln und andere Tiere. Der Dirigent ist Hansjörg Schellenberger.


    https://www.rbb24.de/kultur/be…er-konzert-overtiere.html

    Programm

    Franz Schubert | Der Teufel als Hydraulikus

    Ludwig van Beethoven | 6. Sinfonie „Pastorale“ Szene am Bach

    Joseph Haydn | Sinfonie Nr. 83 „La Poule“ 1. Satz

    Jean Sibelius | Der Schwan von Tuonela

    Nikolai Rimski – Korsakov | Der Hummelflug

    Claude Debussy | Prélude à l’après-midi d’un faune

    Camille Saint-Saëns | „Der Schwan“ aus ‘Karneval der Tiere’

    Joseph Haydn | Sinfonie Nr. 82 „Der Bär“ 4. Satz

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Darf ich noch einmal darauf verweisen, dass das damaligen Schallplattenorchester NICHT IDENTISCH ist mit den jetzigen, 1966 gegründeten Berliner Symphonikern. Ich hatte das weiter oben bereits ausführlich erläutert. Nur dass keine Verwechslungen geschehen.

  • Darf ich noch einmal darauf verweisen, dass das damaligen Schallplattenorchester NICHT IDENTISCH ist mit den jetzigen, 1966 gegründeten Berliner Symphonikern. Ich hatte das weiter oben bereits ausführlich erläutert. Nur dass keine Verwechslungen geschehen.

    Ist klar!

    Den erwähnten Beitrag von Dir kann ich allerdings nicht finden.

    Meintest Du den Leserbrief, den Alfred eingestellt hatte?


    Beste Grüße

    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


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  • Ja genau, darin steht alles ausführlich.

  • Lieber Heiko!

    Ja genau, darin steht alles ausführlich.

    Hab ich gelesen und das schien mit meinen Informationen total übereinzustimmen!


    Mich interessiert freilich jetzt eher die Zukunft des Orchesters. Solche Konzerte wie jenes im Berliner Zoo sind sicherlich eine gute Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erregen. Ob es die Existenz sichern kann, ist allerdings eine andere Frage!


    OverTiere | Konzert der Berliner Symphoniker aus dem Flusspferdhaus des Berliner Zoos - YouTube




    Bin gespannt was der Intendantin und dem ja sehr umtriebigen und ideenreichen Schellenberger noch so alles einfällt!


    Beste Grüße

    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


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  • Ich möchte hier nichts gegen das Orchester sagen - aber diesen Ort für ein Konzert finde ich total falsch gewählt. Wieder werden Tiere zur Staffage degradiert. Der Zoo handelt gewissenlos und nicht im Sinne des Tierwohls, wenn er seine Bewohner derart vermarktet. :no:

    Bin gespannt was der Intendantin und dem ja sehr umtriebigen und ideenreichen Schellenberger noch so alles einfällt!

    Diese Spannung, lieber Caruso, kann ich nicht mit Dir teilen.

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Ob ich jetzt auch in jeder Rubrik mitteilen sollte, dass ich die Spannung von irgendwem für irgendwas nicht teilen kann? Ach, nee...

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Ich möchte hier nichts gegen das Orchester sagen - aber diesen Ort für ein Konzert finde ich total falsch gewählt. Wieder werden Tiere zur Staffage degradiert. Der Zoo handelt gewissenlos und nicht im Sinne des Tierwohls, wenn er seine Bewohner derart vermarktet.

    :thumbup::!:

    Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP

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  • Der Zoo handelt gewissenlos und nicht im Sinne des Tierwohls, wenn er seine Bewohner derart vermarktet.

    Das finde ich nun ein wenig übertrieben. Schadet denn ein solches Konzert den Tieren? Doch wohl nicht.

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

  • Ich möchte hier nichts gegen das Orchester sagen - aber diesen Ort für ein Konzert finde ich total falsch gewählt. Wieder werden Tiere zur Staffage degradiert. Der Zoo handelt gewissenlos und nicht im Sinne des Tierwohls, wenn er seine Bewohner derart vermarktet. :no:

    Teuerster Rheingold!

    Schön, dass Du Dich um Würde und Wohl der Tiere so sorgst. Ich hatte allerdings nicht den Eindruck, dass die Nilpferde sich durch die Musiker und ihr Konzert inkommodiert gefühlt haben. Vom Zoodirektor hörte ich, dass sie als Zuhörer ausgesucht worden seien, weil sie auf optische und akustische Reize nicht reagieren. Und über Pflege und Futter, die durch eingehende Spenden in der gegenwärtigen schwierigen Situation finanziert werden sollen, werden sie sich gewiss gefreut haben.


    Beste Grüße

    Caruso41


    *********************

    PS.: Ist eigentlich die Katze einverstanden, dass sie neben dem Jüngling als Staffage auf Deinem Avatar-Bild eingesetzt wird???

    ;) - ;) - ;)


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  • Lieber Caruso, ja, Tierschutz hat mich schon seit Kindertagen bewegt. Im Gegensatz zu Altersgenossen liebte ich Zoos überhaupt nicht und verweigerte - so das möglich war - den Aufenthalt. Besuchern werden nur die Schokoladenseiten vorgeführt. Abgesehen von begründeten Bemühungen, Arten zu erhalten, sind Zoos für mich auch Relikte des Kolonialismus. Nicht zufällig fanden die so genannten Völkerschauen im 19. und 20. Jahrhundert vornehmlich oder gar ausschließlich in Zoos statt. Auch die Nazis ware in die sehr dunklen Seiten der Zoologischen Gärten verstrickt. Sie hatten ein sehr gutes Tierschutzgesetz, das aber unter bestimmten Voraussetzungen Tierwohl über Menschenwohl stellte. Im Berliner Tierpark - die Stadt leistet sich gleich zwei derartige Einrichtungen, was auch mit ihrer Teilungsgeschichte zusammenhängt - sind noch Bronzen aus Görings Carin Hall zu sehen. Mit Tieren wird Geld gemacht. Man denke nur an den Eisenbären Knut, der bis zu seinem Ende - schamlos vermarktet wurde dem Berliner zig Millionen einbrachte. Nun wird das mit Pandabären versucht die definitiv nicht nach Deutschland gehören. Daran sollen nun offenbar auch Konzerte anschließen. Wer sich als Kommune Zoos leistet, muss auch für das Futter und die Pflege sorgen.


    Was nun die Katze in meinem bisherigen Avatar anbetrifft, so handelt es sich um den Kater Max (14), der mit seinem Bruder seit zehn Jahren bei mir wohnt. Der Sockel der Büste aus der Berliner Gipfsformerei, die den Antinoos darstellt, ist einer der Lieblingsplätze des Haustieres, in Schweden ganz offiziell Gesellschaftstiere genannt. Zuvor hatte ich schon zwei Kater für lange Zeit in Obhut und Pflege. Ich holte sie alle aus Tierheimen zu mir. Mein gesamte zeitliche Planung - einschließlich Reisen - ist auf die Tiere abgestimmt. Anders geht es nicht. Katzen sind durch ihre Domestizierung ohne Menschen nicht überlebensfähig. Du hast mich tatsächlich auf die Idee gebracht, das Bild zu entfernen und bei Gelegenheit durch ein anderes Motiv zu ersetzen. Dafür danke ich Dir. Denen irgendwie ist diese Foto ja auch eine Ausstellung bzw. Vorführung.

    Es grüßt Rheingold1876


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  • Man denke nur an den Eisenbären Knut, der bis zu seinem Ende -

    Eisenbär? :D Meinst Du diesen hier, wie er schnaubend durch den Schnee stampft:


    winter_eisenbahn_railway_locomotive_dampflok_lokomotive-821374.jpg!d

    Was nun die Katze in meinem bisherigen Avatar anbetrifft, so handelt es sich um den Kater Max (14), der mit seinem Bruder seit zehn Jahren bei mir wohnt.

    Meiner Mutter lief einst auch ein süßer Kater zu - ebenfalls Max genannt. Laute Geräusche mochte er gar nicht. Silvester verkroch er sich verängstigt unters Bett. Einer seiner Lieblingsplätze - da hatte er sehr schön alles von oben im Blick - waren aber meine Lautsprecher. Dass ihn meine Hifi-Anlage gequält hat, glaube ich eher weniger. Meine laute Musik hat ihn jedenfalls nicht abgehalten, mich zu besuchen.... :)


    Schöne Grüße

    Holger

  • Lieber Holger, Eisenbär ist auch nicht schlecht. Danke für Deine Aufmerksamkeit und die schöne Geschichte. :)

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  • Lieber Rheingold!

    Du hast mich tatsächlich auf die Idee gebracht, das Bild zu entfernen und bei Gelegenheit durch ein anderes Motiv zu ersetzen. Dafür danke ich Dir. Denen irgendwie ist diese Foto ja auch eine Ausstellung bzw. Vorführung.

    Da bin ich ja gespannt. Hoffentlich bleibt es nicht so lange bei der hässlichen Buchstaben-Tafel.

    Wer sich als Kommune Zoos leistet, muss auch für das Futter und die Pflege sorgen.

    Das tut sie eigentlich auch. Aber die gegenwärtige pandemiebedingte Schließung hat halt einen Ausfall der Einnahmen durch Eintritte zur Folge. Da ist es doch nicht abwegig, durch ein Konzert Spenden einzuwerben. Und Klassische Konzerte sind schon seit Mitte des 19. Jahrhundert im Zoo gespielt worden.

    Abgesehen von begründeten Bemühungen, Arten zu erhalten, sind Zoos für mich auch Relikte des Kolonialismus.

    Die Gründung des Zoos in Berlin hat mehr mit den Forschungen Alexander von Humboldts zu tun als mit dem Kolonialismus. Man wollte Interesse für die Fauna (und Flora) fremder Länder wecken, die Bildung und moralische Erziehung fördern.

    Die sogenannten Völkerschauen gab es erst Ende der 70er Jahre des 19. Jahrhunderts. Wie Alles und Jedes ist auch die Geschichte des Zoos unbestritten verknüpft mit den sozialen, politischen, und kulturellen Entwicklungen.... - nicht immer zum Guten.


    Beste Grüße


    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


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