Musik ist ein ganz besondrer Saft - Dr. Pingel´s musikalische satyrische Brosamen

  • Ouverture 1712 von P.D.Q. Bach




    Die Basis sprach zum Überbau: "Du bist ja heut schon wieder blau!" Da sprach der Überbau zur Basis: "Was is?" (Robert Gernhardt/ F.W. Bernstein)

  • Vom Erhabenen zum Lächerlichen ist es nur ein Schritt (Napoleon)


    Ich spreche hier über Putin vor dem Ukraine-Krieg. Wir haben ja schon früher Putin in Macho-Posen gesehen, zu Pferd, im Wasser, als Boxer, im schnellen Auto.

    Von zweien seiner legendären Auftritte gibt es aber Fernsehbilder, die auch öfter zu sehen sind.

    1. Der verhinderte König

    Man sieht Putin eine Treppe hinuntergehen (von Schreiten kann da schon keine Rede sein), dann durchquert er zwei prachtvolle riesige Räume, rechts und links jede Menge Claqueure, die das tun, was ihre Pflicht ist: klatschen.

    Das Bild, das hier gestellt wird, ist der Auftritt eines prachtvoll gekleideten Königs, mit einer glanzvollen Frau an seiner Seite; dahinter ein Hofstaat mit glänzenden Kostümen.

    Was aber sehen wir? Einen untersetzten Glatzkopf in einem Anzug, den ein Buchhalter bei Gazprom auch trägt.

    Fazit: Er will Erhabenheit und erreicht Lächerlichkeit.


    2. Der Tisch

    Was sehen wir? Einen 20 Meter langer Tisch, ganz ohne Deko, an einem Ende Putin, am anderen Scholz (oder andere).

    Was könnten wir sehen? Einen kleinen Tisch, aber einen prächtigen Thron, auf dem Putin sitzt. Wahrscheinlich wieder im "Ornat" des mausgrauen Anzuges. Davor ein Schemel, davor kniet ein 2. Mann, der den Kopf auf dem Schemel und den Nacken frei hat. Auf diesem Nacken ruht nun ein Putinscher Fuß, an dem vor allem die mausgrauen Socken hervorstechen. Aus der Geschichte, etwa aus dem Alten Testament, weiß man, dass dies die Geste von siegendem gegenüber dem besiegten Herrscher ist.

    Diese Sache mit dem Tisch ist schlagend der Unterschied zwischen gewollt und nicht gekonnt.


    3. Der Pauker

    Putin will gerade die Unabhängigkeit der beiden Donbass-Regionen unterschreiben, um ihn herum ein Hofstaat, in mausgrauen, mausschwarzen und mausblauen Anzügen. Leider habe ich vergessen, welches Gremium das ist. Einer sticht hervor.* Er soll Putin sagen, was der gerade unterschreibt. Er ist nervös, verhaspelt sich, Putin korrigiert ihn wie ein Pauker, bis er richtig sagt, was Putin hören will.

    *Es soll der Geheimdienstchef sein.


    4. Die Unterhosen-Kammer

    Diese Geschichte wird von Stalin erzählt, ob sie stimmt, weiß ich nicht. Ich halte sie aber für wahrscheinlich. Im Wartezimmer vor dem Empfangsraum Stalins gab es eine Sammlung von Ersatzhosen, die regelmäßig gebraucht wurden, weil sich so viele vor Angst in die Hosen machten.


    5. Alaska

    Putin hat ja in einer Rede die Gebiete am Rande Russlands, auch die Ukraine, als Geschenke verschiedener

    Sowjetführer bezeichnet. In Washington fragt man sich jetzt, wann die Forderung nach Rückgabe eintreffen wird.








    Die Basis sprach zum Überbau: "Du bist ja heut schon wieder blau!" Da sprach der Überbau zur Basis: "Was is?" (Robert Gernhardt/ F.W. Bernstein)

  • Schafe, die blöken "Frieden", werden ihn vom Metzger kriegen (nicht von Putin, sondern wahrscheinlich von Gryphius)

    Die Basis sprach zum Überbau: "Du bist ja heut schon wieder blau!" Da sprach der Überbau zur Basis: "Was is?" (Robert Gernhardt/ F.W. Bernstein)

  • Am Anfang schuf Gott plus/Gott+ Himmel und Erde

    Die katholische Jugendorganisation "Katholische junge Gemeinde" (KjG, 80 000 Mitglieder) hat jetzt beschlossen, Abschied vom alten Gottesbild zu nehmen, in dem jetzt nur noch Gott+ (gesprochen Gott plus) gilt. Wieso das gendergerecht sein soll, ist mir nicht klar, denn auch Gott plus ist d e r Gott +. In der Bibel würden dann die Worte Jesu am Kreuz ("Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?") so lauten: Mein Gott plus, mein Gott 2.0, warum hast du mich verlassen? Oder noch besser: Mein Gott minus, mein Gott minus, warum hast du mich verlassen? Auch atheistische Menschen wären dann mit der Formel Gott - (Gott minus) gut bedient.

    Die Basis sprach zum Überbau: "Du bist ja heut schon wieder blau!" Da sprach der Überbau zur Basis: "Was is?" (Robert Gernhardt/ F.W. Bernstein)

  • Es gibt Fake-Fleisch. Gibt es fischlosen Fisch?

    Sieht man sich im Supermarkt um oder guckt in die Prospekte, so ist der neue Trend zur vegetarischen oder veganen Ernährung überall sichtbar. Erstaunlich, dass er als "Fake-Fleisch" ungeahnte Ausmaße hat ("Rügenwalder!). Ich habe mir abgewöhnt, die Leute, die das mögen zu verspotten. Wenn man aber einmal dem Produktentwickler Sebastian Lege zugeschaut hat, weiß man, dass der Schwachpunkt die unzähligen, nicht immer unbedenklichen Zutaten sind.

    Fischlosen Fisch gibt es wirklich, das Krabben-Imitat "Surimi", was wirklich ein brutales Produkt ist, dessen Verzehr ich sofort eingestellt habe. Aber ganze Fische als Imitat, so wie es den Burger gibt, habe ich noch nicht gesehen. Vielleicht schaffen es die Entwickler mal, ein veganes Schaf herzustellen oder einen vegetarischen Hai.

    Noch eine kleine Anekdote: als der mit mir befreundete Hund noch lebte, wusste er, wenn ich ihn fragte "Gehen wir ins Kino?" dass es in den Wald ging, wo er auch frei laufen durfte. Eines Tages habe ich ihm eine vegane Fleischwurst vorgesetzt. Er hat sie nicht angerührt, stattdessen traf mich ein Blick voller Abscheu...

    Die Basis sprach zum Überbau: "Du bist ja heut schon wieder blau!" Da sprach der Überbau zur Basis: "Was is?" (Robert Gernhardt/ F.W. Bernstein)

  • Puella Rigensis - heute ist Limerick-Tag


    Der Limerick ist hier etwas verlorengegangen; da aber sowas unverwüstlich ist, brauche ich nur kurz daran zu erinnern.

    Der Klassiker (anonym):

    There was a young lady from Riga,

    who rode with a smile on a tiger.

    They returned from the ride,

    the lady inside

    and the smile on the face of the tiger.


    Geht auch auf lateinisch (anonym):

    Puella Rigensis ridebat

    quam tigris in tergo vehebat.

    Externa profecta

    interna revecta,

    sed risus cum tigre manebat.


    Trickreiche Limericks gibt es durch Kenntnis von Fremdsprachen, vor allem, wenn man weiß, wie die jeweiligen Wörter ausgesprochen werden.

    Zu Händel sprach Graf Leicester:

    "Ich hab da eine Schweicester,

    die will gern komponieren.

    Kann ich Sie engagieren?"

    "Da wird nichts draus, mein Beicester!"


    Hier wirkt der Witz durch die Sprache, da macht es nichts, wenn die Pointe etwas lahm ist.

    Besonders schön sind Anti-Limericks, die mit den sonst strengen Regeln spielen. Die macht und die versteht man nur, wenn man diese Regeln auch genau kennt.

    A reckless man from Toulouse.

    who thought he had nothing to lose,

    said "I don´t care a dime

    if my limericks rhyme",

    and went off to live in Toulon.


    Ein junger Dichter am Rheine.. vollbrachte von Zeilen nur eine.


    Nach zwei Beispielen aus dem Internet jetzt eines von mir.

    Dieses macht klar, dass ein Limerick auch völlig sinnfrei sein kann und keine Fakten respektieren muss. Er muss nur die richtige Silbenzahl haben, sich reimen und eine Pointe aufweisen. Die Sprachen dürfen beliebig gemischt werden.


    A famous composer named Britten

    much hated the Belgian Fritten.

    He loved more the "Weiber"

    and their gorgeous "Leiber",

    and on them their wonderful... Zuwendung und Trost, wenn ihm mal wieder eine Komposition daneben gegangen war.

    Wir haben einen Sprachmix, wir haben Unwissenheit (die Fritten), wir haben Falsches (Britten war homosexuell) und wir haben als Pointe eine sexuelle Anzüglichkeit, die abgebogen wird, aber die jeder erkennt, weil er weiß, dass das letzte Wort sich auf das letzte Wort in Zeile 1 und 2 reimen muss. Dazu bricht die letzte Zeile mit Absicht den Reim- und Silbenzwang.





    Die Basis sprach zum Überbau: "Du bist ja heut schon wieder blau!" Da sprach der Überbau zur Basis: "Was is?" (Robert Gernhardt/ F.W. Bernstein)

  • Schöne neue, meist musikalische, Scherze aus dem Internet


    YYYYYYYYY

    Das sind neun Ypsilons (Ypsilone?), Bestandteil eines "Buchtitel des Jahres", der den Preis des ungewöhnlichsten Buchtitel des Jahres gewann (2019?).

    Autor: Henrik Szanto

    Titel: Es hat 18 Buchstaben und 9 davon sind Ypsilons.


    Planung


    Im Kreml treffen viele Telegramme ein, in denen versprochen wird, die Ziele des Siebenjahresplanes schon in 6 oder sogar in 5 Jahren zu erreichen. In einem Telegramm aus dem Gefängnis von Orel beteuerten die meist zu 15 Jahren Haft Verurteilten, dass auch sie den Plan erfüllen möchten und bereit sind, ihre Strafe in 7 Jahren abzusitzen.


    Guns

    Einige Gangster wollen einen Zug überfallen und haben sich als Musiker getarnt. Ihre Waffen haben sie in Geigenkästen versteckt. Beim Öffnen findet einer der Gangster statt einer Waffe eine richtige Geige. Er flucht. "Verdammt, jetzt sitzt mein Vater mit ´ner Maschinenpistole im Orchester!"


    Stasi

    In der Bahn sitzt ein Musiker und studiert eine Partitur. Ein Stasi-Mann argwöhnt eine Geheimschrift und nimmt den Mann unter dem Verdacht der Spionage fest. Der beteuert, dass sei doch nur eine Fuge von Bach. Am nächsten Tag wird er einem höheren Stasi-Beamten vorgeführt. Der schreit ihn an: "Also, jetzt raus mit der Sprache. Bach hat schon gestanden!"


    Psycho

    Ein Patient kommt zu einem Psychotherapeuten. Im Wartezimmer gibt es zwei Türen. Auf der einen steht "Mutter geliebt", auf der anderen "Mutter gehasst". Er nimmt die Tür mit "Mutter geliebt" und kommt ins nächste Zimmer, wieder mit zwei Türen. "Vater geliebt" oder "Vater gehasst". "Aha, Ödipuskomplex", denkt er und nimmt "Vater gehasst". Im nächsten Zimmer tragen die beiden Türen folgende Aufschriften: "Über 100.000 Euro Einkommen" bzw. "Untr 100.000 Einkommen". Er wählt die mit "Unter 100.000 Euro Einkommen" - und steht wieder auf der Straße.


    Brahms

    Klemperer probt das "Deutsche Requiem" von Brahms mit Fischer-Dieskau. Sie sind über das Tempo an einer bestimmten Stelle uneinig. Bei der nächsten Probe sagt Fischer-Dieskau: "Mir ist heute im Traum Brahms erschienen und hat gesagt, dass ich mit dem Tempo richtig liege." Am nächsten Tag. Klemperer: "Lieber Fischer-Dieskau, diese Nacht ist mir Brahms im Traum erschienen. Er hat gesagt, dass er Sie gar nicht kennt."

    Die Basis sprach zum Überbau: "Du bist ja heut schon wieder blau!" Da sprach der Überbau zur Basis: "Was is?" (Robert Gernhardt/ F.W. Bernstein)

  • Meine Lieblingsserie - ich höre mich nicht nein sagen


    5 Semester Tübingen - davon 3 Sommersemester. Da hatten wir noch ein Studentenleben. Wenn man sich die Paukerei heute ansieht... Zu Tübingen unbedingt dazu gehörte der Stocherschein. Ein Kahn von 5m, eine Steuerstange von 3m, 20 Leute im Boot und der Lenker steht hinten auf einem Podest und steuert nur mit der langen Stange bzw. fällt ins Wasser. Der zweite Punkt: "Wir können alles, außer Hochdeutsch!" Das stimmt. Es gibt verschiedene Schwäbisch-Klassen. Die einfachen Leute: das versteht man nur, wenn man in Schwaben geboren ist. Der Mittelbau: das versteht man gut, aber nicht immer. Dann das Honoratiorenschwäbisch, so wie Winfried Kretschmann, das versteht man immer. Was will ich damit sagen? Es gibt eine wunderbare Serie - meine einzige - die auf SWR (Dienstag 22.00) läuft, und zwar jetzt schon 20 Jahre lang ohne Abnutzungserscheinungen. Es ist Hannes und der Bürgermeister.

    Einheitskulisse, nur 2 Personen, alle anderen Personen kommen indirekt vor, per Telefon. Dazu witzige Geschichten und brillante Dialoge; natürlich auch Slapstick. Grundkenntnisse im Schwäbischen sind allerdings erforderlich.

    Gesamturteil: Heidenei!

    Die Basis sprach zum Überbau: "Du bist ja heut schon wieder blau!" Da sprach der Überbau zur Basis: "Was is?" (Robert Gernhardt/ F.W. Bernstein)

  • 42 Kilometer Beethoven


    Vor Jahren hat Barrie Kosky in Berlin unter dem Titel "Monteverdissimo" alle drei erhaltenen Monteverdi-Opern an einem Tag aufgeführt. Schon beim schnellen Vorlauf hatte ich registriert, dass das nur durch Verzicht auf Qualität ging.

    Nun gibt es einen neuen Anlauf. In Dortmund erklingen am 19. Juni ab 10.00 im Konzerthaus Dortmund alle Beethoven-Sinfonien an einem Tag (Beethoven-Marathon"). Einzelkarten 19€, alle Sinfonien für 82, 35. Über Verpflegung oder Feldbetten wurde nichts bekannt. Lars von der Gönna hatte im Interview die berechtigte Frage gestellt "Sind sie verrückt, Herr Feltz?" Feltz nannte als Ziel, dass sich seine beiden Orchester, Belgrad und Dortmund, besser kennenlernen sollten. Beide Orchester spielen abwechselnd, Feltz dirigiert alle ("Ich bin der Feltz in der Brandung" hat er bestimmt nicht gesagt). Unter anderem hat er sich durch Joggen ("ich war ein guter Sprinter") vorbereitet, trainiert von einer sehr guten Mittelstrecklerin, Jana Hartmann. Sie hat ihm vor allem eine ökonomischere Armhaltung beigebracht. In der 9. singen wollte sie allerdings nicht. Unbestätigten Gerüchten zufolge sollte Zeus Alfred als Krone der Veranstaltung aus Wien eingeflogen werden, um die 10. zu dirigieren.

    Ein letzte Frage bleibt: warum findet dieses Event nicht vor 80.000 Zuschauern in der BVB-Arena statt?

    Für die Zukunft könnte man sich dieses vorstellen: im BVB-Stadion wechseln Fußball und Sinfonien ab, dazu befinden sich auf dem Gelände 300 Bratwurststände und 500 Bierstände. Für Fußball, Sinfonien, Bratwürste und Bier bekommen die Zuschauer Stimmzettel, mit denen dann die jeweils besten ermittelt werden und danach der Gesamtbeste. Politiker sollten erst auch als Kategorie dabei sein, das kam aber nicht zustande.

    Die Basis sprach zum Überbau: "Du bist ja heut schon wieder blau!" Da sprach der Überbau zur Basis: "Was is?" (Robert Gernhardt/ F.W. Bernstein)

  • Kleine heitere Sommerbonbons


    Das sechstbeste Rennpferd der Welt steht im Raffelberg-Rennstall in Mülheim-Ruhr und heißt (kein Druckfehler) Torquator Tasso.

    # I went through an expensive and painful procedure yesterday, having my spine (Rückgrat) and both testicles (Hoden) removed. But some of the wedding presents were fantastic.

    #"Divorced? Four times? "Yep, and every trip was worth the hassle. You know what they say - the reason divorce is so expensive because it is worth it."

    # Ein älterer Fisch schwimmt an zwei jungen Fischen vorbei und sagt: "Morgen, Jungs, wie ist das Wasser?" Die beiden schwimmen weiter, irgendwann sagt einer zum anderen: "Was zum Teufel ist Wasser?" (David Foster Wallace)

    #I have a few jokes about unemployed people but none of them work.

    #... ein mehrfach unbeschichteter Kochtopf... (Heinz Strunk)

    #Ich war Ladendetektiv in einem Klaviergeschäft... (Andreas Rebers)

    # Zitat des Tages (8.7.2003) im NRW-Landtag. Landtagsfraktionsvorsitzender der SPD, Edgar Moron (im Englischen ist "moron" ein Wort für Pfeife/Schwachkopf): "Wir dürfen den Menschen nichts mehr vorlügen!" Leserbrief von Heinz-Peter Hoffmann aus Moers: "Sie durften den Menschen noch nie etwas vorlügen!"

    #Frage an einen Fregattenkapitän: "Wieso können Sie sich einen so einfachen Vorgang, nämlich, dass die Zeit sich biegt, nicht vorstellen?" Antwort: "Ich habe schon mit dem gekrümmtem Raum meine Schwierigkeiten!" (Herbert Rosendorfer)

    #William von Baskerville: "Es gibt noch mehr Schätze als diesen hier, Adson. Vor Jahren

    sah ich im Kölner Dom den Schädel von Johannes dem Täufer im Alter von 12 Jahren." Adson: "Aber der Täufer war doch viel älter, als er geköpft wurde!" William: "Der andere Schädel liegt sicher in einer anderen Kirche!"

    # Was wir erleben, ist das Hinüberwachsen der Satire in die Predigt. Früher hatten wir das andersherum, etwa in Predigten von Landpfarrern, die durchaus humorvoll waren. Jetzt werden die Satiriker zu Landpfarrern (Alfred Dorfer)

    #Als ich dir sagte, ich würde gerne lesen, wenn ich Zeit hätte, hast du mir eine liebevolle verbale Kopfnuss verabreicht. "Das glaube ich dir nicht! Ein Raucher sagt auch nie, er würde gerne rauchen, hat aber leider keine Zeit dafür. Und Lesen ist eine Leidenschaft, die süchtig macht." (Rafik Schami)

    #Neben einem Hund ist ein Buch dein bester Freund. In einem Hund ist es zu dunkel zum Lesen (Groucho Marx).

    Nein nicht jedes Buch ist ein Freund. Manchem möchte man nie wieder begegnen. Nicht einmal im Inneren eines Hundes (Charles Lewinsky).

    #Der Sohn eines Rabbiners lässt sich taufen. Das geht dem Rabbi so nahe, dass er stirbt. Im Himmel fragt ihn der liebe Gott, wieso er gestorben sei. Der Rabbi: "Ach, Herr! Mein Sohn hat sich taufen lassen!" "Kränk dich nicht", sagt Gott. "Mein Sohn hat sich auch taufen lassen!" "Was hast du gemacht, lieber Gott?" "Ein neues Testament!".

    Die Basis sprach zum Überbau: "Du bist ja heut schon wieder blau!" Da sprach der Überbau zur Basis: "Was is?" (Robert Gernhardt/ F.W. Bernstein)

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