Ich halte mich für einen etwas mehr als gelegentlichen Hörer moderner (nach dem Krieg) und zeitgenössischer Musik. Nun musste ich gerade in diesem Forum erfahren, dass meine Kenntnisse doch eher sporadisch und wenig systematisch sind. Manches höre ich häufiger und vielles kenne ich nicht. Das versuche ich nun langsam (schneller geht es halt bei mir nicht) auszugleichen.
Der Threadtitel, von Alfred_Schmidt noch vor über 15 Jahren ins Rennen geworfen, trifft zumindest in meiner jetzigen Wahrnehmung den Zustand nicht richtig. Klar, kommt man sich mit diesen Interessen ein wenig einsam vor, aber "mal Hand auf's Herz", wo nicht. So manches Forumsmitglied jammert hier, seit ich hier aktiv bin, über zu geringes Interesse am jeweiligen Thema. ![]()
Ich glaube zudem, dass die zeitgenössische Musik sich einem Wandel unterzogen hat, nach dem Motto "Alles ist möglich", was ihr in meinen Augen (Ohren) ausgesprochen gut tut. Dogmata sind meistens das Zeichen geistiger Verarmung.
Ich würde diesem Thread gerne wieder etwas Leben einhauchen und mich über Beiträge freuen, wo jemand über seine Erfahrungen berichtet.
Auch Kommentare finde ich ausgesprochen gut und wertvoll. Wer hört in welcher Situation welche moderne oder zeitgenössische Musik? Und wenn, hat sie gefallen oder nicht? Wenn nicht, was habe ich eigentlich erwartet?
Kommentare, die sich in der rhetorischen Frage erschöpfen "Ich verstehe gar nicht, wie man das hören kann", sind allerdings wenig konstruktiv und bringen keinen weiter. In meiner Welt ist Unverständnis nichts, mit dem man Werbung machen sollte, sondern etwas, wo man sich auf den Hosenboden setzt, und dann lernt zu verstehen. ![]()
Was anderes ist natürlich eine Frage nach echtem Verständnis. Hier darf man aber auch nicht gleich schlüssige Antworten erwarten. Irgendwo sind wir wahrscheinlich alle Suchende ![]()
